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Artikel in der Süddeutschen


Zitat
Der Ortsverein der SPD stellt sein Wahlprogramm vor. Neben sozial-ökologischen Schwerpunkten und der Sicherung des Gewerbestandorts fordern die Mitglieder eine App und den Ausbau der S 7 in ihre Stadt

und

Stadtrat Markus Kleinen (Listenplatz 10) hat sich dem Umwelt- und Klimaschutz verschrieben. Sein Ziel ist es, Penzberg zur CO2-neutralen Stadt zu machen [...] Die SPD setzt sich für dessen Weiterentwicklung ein und hat die Vision, die S-Bahn von Wolfratshausen nach Penzberg zu verlängern.

Etwas ausführlicher wirds (mit Karte) auf der Website mit dem ausführliche Programm des Ortsvereins.
Zitat
Der Ortsverein der SPD stellt sein Wahlprogramm vor. Neben sozial-ökologischen Schwerpunkten und der Sicherung des Gewerbestandorts fordern die Mitglieder eine App und den Ausbau der S 7 in ihre Stadt
Für Pendler nadch München eher uninteressant, weil lange Reisezeit. Aber vielleicht hat die Relation Penzberg-Wolfratshausen und die Orte dazwischen genug Potential? Dann aber wohl eher als Nebenbahn mit pendelndem Akkutriebwagen?

Auch eine Bahn von Geretsried nach Bad Tölz fände ich einen Gedanken wert - geplant war das ja mal! Aber solange es nicht mal einen Schnellbus im Stundentakt gibt, sind das ferne Träume.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.20 15:57.
nozomi07 schrieb:
Für Pendler nadch München eher uninteressant, weil lange Reisezeit. Aber vielleicht hat die Relation Penzberg-Wolfratshausen und die Orte dazwischen genug Potential? Dann aber wohl eher als Nebenbahn mit pendelndem Akkutriebwagen?

Auch eine Bahn von Geretsried nach Bad Tölz fände ich einen Gedanken wert - geplant war das ja mal! Aber solange es nicht mal einen Schnellbus im Stundentakt gibt, sind das ferne Träume.
Dazwischen liegt die Gemeinde Eurasburg (4.300 Einwohner) und der Penzberger Norden, wo es mit dem Pharmakonzern Roche (6000 Mitarbeiter und wachsend) auch ein eigenes Pendlerziel befindet. Ob es unbedingt Durchläufer nach München sein müssen ist natürlich eine andere Frage, das ist richtig.
Durchläufer nach München gibt es doch heute schon stündlich. Eine Ausweitung der 30-minütigen Bedienung wäre die naheliegendste Forderung. Eine Anbindung an das S-Bahn- oder ein kommendes Regional-S-Bahn-System, sofern letztere durch das Nadelöhr Pasing im Zukunftskonzept überhaupt noch durchpasst, würde die Reisezeit wie von anderen schon geschrieben nur verlängern.
Das ist wieder typisch, das Gewerbegebiet Nonnenwald wurde soweit wie möglich vom Bahnhof Penzberg entfernt gebaut. Die Bahn ist so als Verkehrsträger völlig ungeeignet.
AK1 schrieb:
Ui! Es gibt Meldungen, die treiben einem fast die Freudentränen in die Augen. Wie undenkbar war sowas noch vor 10 Jahren! Der Expressbus fährt sogar nach Starnberg, bisher ein ziemlicher Hungerbus der auf die Schulzeiten abgestimmt war und alle Dörfer abklapperte. Jetzt kommt man also direkt von Starnberg nach Bad Tölz, im S-Bahn-Takt, in angemessener Zeit (eine Strecke die selbst ich öfter mit dem Auto gefahren bin).

Finde übrigens 4,5 Mio Euro nicht viel. Jeder Bus wird jeden Tag mit 250 Euro subventioniert. Wenn die Linie angenommen wird, ist das pro Fahrgast ein recht geringer Betrag.
Flauschi schrieb:
Das ist wieder typisch, das Gewerbegebiet Nonnenwald wurde soweit wie möglich vom Bahnhof Penzberg entfernt gebaut. Die Bahn ist so als Verkehrsträger völlig ungeeignet.
Aber die Strecke Wolfratshausen-Penzberg ging direkt dran vorbei - noch ein Grund mehr für eine Reaktivierung. Zumal solche Bahn-Achsen durchaus als Entwicklungsachsen taugen, gerade in wachsenden Ballungsräumen.
nozomi07 schrieb:
Flauschi schrieb:
Das ist wieder typisch, das Gewerbegebiet Nonnenwald wurde soweit wie möglich vom Bahnhof Penzberg entfernt gebaut. Die Bahn ist so als Verkehrsträger völlig ungeeignet.
Aber die Strecke Wolfratshausen-Penzberg ging direkt dran vorbei - noch ein Grund mehr für eine Reaktivierung. Zumal solche Bahn-Achsen durchaus als Entwicklungsachsen taugen, gerade in wachsenden Ballungsräumen.
Es gab lediglich einen nördlich gelegenen Stadtbahnhof der noch jahrelang für den Güterverkehr genutzt wurde. Der liegt aber immer noch meilenweit vom Nonnenwald entfernt. Eine Bahnstrecke Wolfratshausen-Penzberg hat es nie gegeben. Allerhöchstens eine grobe Planung, die nie verwirklicht wurde, wie es sie hundertfach gab.
Flauschi schrieb:
Es gab lediglich einen nördlich gelegenen Stadtbahnhof der noch jahrelang für den Güterverkehr genutzt wurde. Der liegt aber immer noch meilenweit vom Nonnenwald entfernt. Eine Bahnstrecke Wolfratshausen-Penzberg hat es nie gegeben. Allerhöchstens eine grobe Planung, die nie verwirklicht wurde, wie es sie hundertfach gab.
Genauer gesagt gab es eine Strecke Wolfratshausen - Bichl, die als "Isartalbahn" zum Netz der privaten LAG gehörte und östlich der Loisach an Penzberg vorbei führte. Der besagte Stadtbahnhof (später Penzberg Gbf) war das originale Ende der Kochelseebahn vor der Verlängerung 1898 nach Kochel - aus topographischen Gründen entschied man sich für einen neuen Personanhalt im Süden der Stadt.
Flauschi schrieb:
Es gab lediglich einen nördlich gelegenen Stadtbahnhof der noch jahrelang für den Güterverkehr genutzt wurde. Der liegt aber immer noch meilenweit vom Nonnenwald entfernt. Eine Bahnstrecke Wolfratshausen-Penzberg hat es nie gegeben. Allerhöchstens eine grobe Planung, die nie verwirklicht wurde, wie es sie hundertfach gab.
Ja, sorry, mein Denkfehler. Die Strecke mündete natürlich in Bichl in die Kochelseebahn. Wirklich weit ist das aber nicht, und ein Neubau sollte sich recht problemlos über Nonnenwald nach Penzberg einführen lassen. Da wäre schon gut was erschlossen.