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Südlich vom Bahnhof Elmshorn war heute ein Baum in die Oberleitung gefallen.
Eine vollbesetzte Nordbahn kam deshalb bei km 27,6 zum Halten.
Ich habe mit einer Mitfahrerin gesprochen. Der Zug sei langsam zum Halten gekommen.
Nach einiger Zeit hätte der Triebfahrzeugführer dann gesagt, dass alle aussteigen dürfen, wenn sie wollen.
Es waren keinerlei Hilfskräfte vor Ort: Kein Notfallmanager, keine Feuerwehr usw.
Die Fahrgäste gingen alleine auf den Gleisen Richtung Elmshorn.
Von meinem Standorten auf der Brücke uns später hinter dem BÜ Lieth war keine Ausstiegshilfe zu entdecken, siehe letzte Fotos.
Hinter der Brücke Adenauerdamm ging es für die wandernden Fahrgäste einen Abhang Richtung Straße hoch und dann weiter zu Fuß Richtung Bahnhof Elmshorn.
Shuttlebus: Fehlanzeige.
Die Art der Evakuierung (Typ "Selbstrettung") scheint mir wenig regelkonform zu sein, oder?
Der bessere Weg zur Räumung des Zuges wäre der Weg zurück zum BÜ Lieth gewesen: Keine Böschung hochzuklettern.
Offenbar trauten sich nicht alle Fahrgäste, den Zug alleine zu verlassen: Die Hilfe kam aber wohl nicht.

P1190573.JPG
P1190589.JPG
P1190582.JPG
P1190619.JPG
P1190621.JPG
Oh Mann . Mal angenommen es bricht sich beim aussteigen ins Gleisbett jemand die Knochen . Oder es passiert sonstwas ..............



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 18:13.
Na zumindest kann keiner sagen er wäre in seiner Freiheit eingeschränkt worden. Übrigens, versucht bei dem Wetter mal ein SEV zu bekommen, ist aussichtslos.
Selber schrieb:
Na zumindest kann keiner sagen er wäre in seiner Freiheit eingeschränkt worden. Übrigens, versucht bei dem Wetter mal ein SEV zu bekommen, ist aussichtslos.


Dadurch, dass wir recht gut vorbereitet waren hätte sich bestimmt ein SEV gefunden, das ist alles andere als aussichtslos. In NRW hat man das ohne Probleme hinbekommen.
Als Ergänzung die Stelle mit dem umgefallenen Baum bei km 29,6.
Foto vom Bahnsteig Gleis 1 in Elmshorn.
Ein Zug war da nicht zu entdecken, außer der Erdung war da noch nichts passiert.

P1190673.JPG
Oberdeichgraf schrieb:
Die Art der Evakuierung (Typ "Selbstrettung") scheint mir wenig regelkonform zu sein, oder?
Regelkonform wäre gewesen, die Nichtmehrfahrgäste erst einmal für ungefähr mindestens drei Stunden im Zug sitzen zu lassen, bis der Notfallmanager eingetroffen ist und sich einen Überblick über die Lage verschafft hat. Nach weiteren anderthalb Stunden hätte die Evakuierung mit Hilfe von Feuerwehr und DRK anlaufen können, man hätte Versorgungszelte aufbauen müssen und Evakuierungsfahrzeuge für den Weg zum nächsten Bahnhof beschaffen, selbstverständlich hätte auch die Straße im Bereich des provisorisch eingerichteten Umstiegsbereichs in besagte Fahrzeuge voll gesperrt werden müssen. Am Bahnhof hätte man besagte Fahrgäste gegen Abend dann sich selbst überlassen können, nötigenfalls können sie ja neben dem Fahrkartenautomaten übernachten.

Im Ernst: Wie man sieht, ist offenbar keinem was passiert, was in der Tat nicht regelkonform war, denn laut üblicher Risikoeinschätzung "da hätte aber doch!!!" wären hier mindestes zwei verknackste Knöchel, ein gebrochener Arm und anderthalb Kopfplatzwunden fällig gewesen.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 18:36.
Die A23 war heute mehr gesperrt als befahrbar, also....WER hätte dort in nächsten Stunden aufschlagen sollen?
Die örtlichen Feuerwehren sind im Dauereinsatz auf dem Land.

Werde heute Nacht mein Glück Richtung Berlin automobil versuchen.

MfG die Nordsüd S-Bahn
olli1956 schrieb:
Oh Mann . Mal angenommen es bricht sich beim aussteigen ins Gleisbett jemand die Knochen . Oder es passiert sonstwas ..............

Ist aber nichts passiert und der Tf wird sich sicherlich bei seinem Vorgesetzten und dem Fdl der Strecke die Erlaubnis geholt haben dies den Fahrgästen zu ermöglichen.

schönen Gruß vom Frank
hallo.eine richtige und praxisnahe Entscheidung;bin froh ,dass es noch oder wieder Menschen gibt,die selber entscheiden.gruss,bruno
Ich hoffed dass wwenigstens die Gleisabschnitte vor weiteren gesichert gewesen war.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 19:49.
Schön das Du vor Ort warst und alles sorgfältig aufgezeichnet hast. Scheinst ja nichts besseres zu tun gehabt zu haben.

Aber wer anderen eine Grube gräbt darf sich nicht wundern bzw. beschweren, wenn er selbst mal in eine hinein fällt.

Das musst Du nicht nur hoffen, dem war so

geschrieben von: Dirk Möller

Datum: 10.02.20 20:36

ifra schrieb:
Ich hoffed dass wwenigstens die Gleisabschnitte vor weiteren gesichert gewesen war
Hallo,

angesichts des in der OL hängenden Baumes - [www.drehscheibe-online.de] - ist davon auszugehen, dass aus der Gegenrichtung kein Zug kommen konnte. Und hinten bestand die Absicherung im liegengebliebenen Zug.

Gruß
Dirk Möller

Wo wir Deutschen hindenken, wächst kein Gras mehr (Kurt Tucholsky)
Unverantwortlich ist das Verlassen des Zuges vor allem dann, wenn die Gefahr besteht, dass Fahrgäste in irgendeiner Weise einen Stromschlag bekommen könnten, solange die Gefahr nicht u. a. durch Abschaltung plus Erdung gebannt ist.
Eine weitere Gefahr würde bestehen, wenn Fahrgäste auf Gleise geraten könnten, über die noch Züge fahren.

Inwieweit sich die Fahrgäste beim Aussteigen oder beim Schienengang verletzten könnten, müssten mündige Fahrgäste nach meiner Meinung eigentlich selbst erkennen können. (Obgleich man den Bürgern Mündigkeit in der heutigen Zeit zunehmend immer mehr abspricht.)
Hallo

volle Zustimmung - nur so geht es.
Schön zu sehen das so etwas doch auch tatsächlich in Westeuropa möglich ist.
Die "Es könnte"und "Was würde" Fraktion hat endlich mal den kürzeren gezogen.
Meine Hochachtung an den unbekannten Verantwortlichen der gezeigt hat das er (sie) Eier (Eierstöcke) in den Hosen hat.

423User
Die shz verbreitet eine Story, die so nicht stimmt.
Es wird suggeriert, die Feuerwehr und die Bahn hätten die Evakuierung der Nordbahn gut organisiert.
Die vorher alleine weggeschickten Fahrgäste werden nicht erwähnt.
Wenn die Feuerwehr und ein Bus kommen sollen, ist das für mich schwer nachvollziehbar.
Die "etwa 20 Fahrgäste" waren nur offensichtlich der kleine Rest, die im Zug blieben.
Bis gegen 16:05 war an der Nordbahn und am BÜ, wo ich parkte, noch nichts von den Einsatzkräften zu sehen.
Tatsächlich war der Zug nach Aussage meiner Gesprächspartnerin sehr gut besetzt, mit Sicherheit eine dreistellige Anzahl von Fahrgästen.
Auf der Straße gab es eine regelrechte "Völkerwanderung".
Der Restevakuierung fand nach dem Foto dann tatsächlich Richtung BÜ statt: [www.shz.de]
Letztes Foto stammt von 16:00, die Tür rechts vorn ist noch als Ausgang geöffnet.

P1190633.JPG



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.20 06:12.

Wenn der Graf am Spekulieren ist

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.02.20 21:48

Moin,

so so, deine Heimatzeitung verbreitet Fakenews, ein Skandal der seines gleichen Sucht. Das was der rasende Reporter der SHZ nicht weis, ebenso wie der Rest der Beteiligten, ist dann wohl das, was du hier in den ersten Bildern gezeigt hast, sprich ein Großteil ist vorher ausgestiegen. Somit ist der Rest natürlich wesentlich einfacher zu evakuieren. Zum Rest, dort kann man nur Spekulieren, denn die Meldewege sind entsprechend und brauchen Zeit, da sind 30 Minuten schnell weg, ohne das man etwas sieht.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
olli1956 schrieb:
Oh Mann . Mal angenommen es bricht sich beim aussteigen ins Gleisbett jemand die Knochen . Oder es passiert sonstwas ..............
Die Leute kannst du nicht im Zug festhalten. Wenn die nicht mitspielen und aussteigen kannst du als Tf auch nichts machen. Und die Leute sind so langsam die langen Wartezeiten überdrüssig. Weil wnen die selber gehen und fas schnell, dann passiert auch was, weil dann alle unter Handlungszwang stehen und nicht mehr Schwarze Peter spielen können.

Die Dummen und Doofen sortieren sich selber aus

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.02.20 22:05

Moin,

ja, man kann keinen festhalten, aber wenn man der Meinung ist, sich in Gefahr zu begeben, der wird sich selber ausortieren. Also macht alle so schön weiter und einige werden keine Rente bekommen, weil die Dummheit euch vorher ins Grab bringen wird.

Und zum Glück kann man in diesem Land, keinen dafür verklagen, in den USA, würdest du garantiert Millionen damit verdienen, weil der Betreiber, deinen vor Dummheit strotzenden Mandanten, nicht davor bewahrt hat, diese Dummheit zu begehen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Hallo.

... wozu hier die Aufregung?

Schöne Grüße

Gut gemacht!

geschrieben von: sflori

Datum: 10.02.20 22:40

Ein ausdrückliches Danke für die Fotos hier. Ist doch spannend, das als Dokumentation zu sehen. :)

Die Lösung der Nordbahn halte ich für geglückt und praxisnah.
Wenn alles betrieblich sicher ist, kann jeder, der fit ist, auf eigene Gefahr zurück zum Bahnhof laufen.
Beim Aussteigen hilft man sich gegenseitig.

Wer nicht fit ist, bleibt im Zug und wird geordnet evakuiert.


Bye. Flo.

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