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S-Bahnen, Regios oder beides? Das ist beim geplanten Wiederaufbau der Stammbahn von Berlin nach Potsdam jetzt die Frage. Doch es gibt Widerstand.

Tagesspiegel

[www.tagesspiegel.de]
Ich habe dazu nochmal ne Frage: Wie kommen die Züge aus der Stadt auf die Stammbahn? Kurve Schöneberg vom Ring runter? Irgendwie aus dem Postsdamer-Platz-Tunnel quer in Richtung Wanseebahn? Wie ist das gedacht? Ganz früher ging es ja vom Potsdamer Bahnhof am Potsdamer Platz auf die Strecke.
Ausfädelung aus dem Nordsüdtunnel ist kurz vor seinem südlichen Ende vorbereitet.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Ja, aber wo denn? Kommt die Strecke dann im Park raus? Trassen sind da ja nicht. Wäre das auf der Fläche des früheren Güterzuggleises für Debis-Bauzüge zum Potsdamer Platz?
Wir reden also nur von Hbf-tief-Zügen, die für diese Strecke in Frage kämen?
M. W. gibt es eine Bauvorleistung in Form eines Tunnelmundes unter dem ehem. Bw Pog, für das die Bahn aber die Fördermittel wieder zurückzahlen mußte, weil sie die Anbindung der Stammbahn nicht innerhalb der Fristen realisieren konnte. Bis Großgörschenstraße liegt das Gleis ja noch.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Nietenreko schrieb:
während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre.

Naja, Stahnsdorf/Kleinmachnow hätten mit 34.000 Einwohnern schon ein gewisses Potential zu bieten.

Zitat:
Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.

Beschleunigen würde die kaum was. Der Zustand des Gleises gibt das nicht her, die Güterzüge, die inzwischen auch nicht mehr verkehren, durften da nur Schrittgeschwindigkeit fahren.
tomx3 schrieb:
Beschleunigen würde die kaum was. Der Zustand des Gleises gibt das nicht her, die Güterzüge, die inzwischen auch nicht mehr verkehren, durften da nur Schrittgeschwindigkeit fahren.
Das ist Blödsinn. Die Strecke Wannsee - Lichterfelde West ist bis auf eine La 50 im Bereich Schlachtensee wegen Brückenmangel völlig in Ordnung.

Gruß RT
Nietenreko schrieb:
die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken,
Diese Idee finde ich auch verlockend; zusätzliche Halte in Steglitz und/oder Schöneberg sind charmant; leider ist dort wenig Platz, und somit sind kreative Lösungen gefragt.
Weiter über Hbf-Tief, Gesundbrunnen, Schönholz-Heidekrautbahn oder Pankow-Bernau.
Das alles ist bestimmt preiswerter und schneller zu realisieren, als die alte Stammbahn.
Früher sind Züge über die Stammbahn auch Richtung Dessau und Magdeburg gefahren; alles, was die Stadtbahn entlastet ist eine gute Idee.

Hier ist die Bauvorleistung

geschrieben von: manuelo

Datum: 09.02.20 22:39

Nietenreko schrieb:
M. W. gibt es eine Bauvorleistung in Form eines Tunnelmundes unter dem ehem. Bw Pog, für das die Bahn aber die Fördermittel wieder zurückzahlen mußte, weil sie die Anbindung der Stammbahn nicht innerhalb der Fristen realisieren konnte. Bis Großgörschenstraße liegt das Gleis ja noch.
Bei gleisdreieck-blog.de kann man wunderbar sehen wo es dort eine Bauvorleistung gibt.

https://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/04/Tunnel_23-06-1999.jpg
Meine Idee wäre eine Verbindung mit Start in Werder und Halt in Potsdam, Wannsee und Zehlendorf, optional Steglitz, aber dann ohne Halt in Schöneberg nach Hbf. tief oder alternativ auf den Ring nach Südkreuz. Ob eine Elektrifizierung sinnvoll und mit vertretbarem Aufwand möglich ist, sei dahingestellt, eine Zweigleisigkeit bei einer Kreuzungsmöglichkeit in Zehlendorf aber nicht unbedingt.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Hier ist die Bauvorleistung

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 09.02.20 22:53

Super, danke! Interessanter Link!

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Hier ist die Bauvorleistung

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 09.02.20 22:53

manuelo schrieb:
Nietenreko schrieb:
M. W. gibt es eine Bauvorleistung in Form eines Tunnelmundes unter dem ehem. Bw Pog, für das die Bahn aber die Fördermittel wieder zurückzahlen mußte, weil sie die Anbindung der Stammbahn nicht innerhalb der Fristen realisieren konnte. Bis Großgörschenstraße liegt das Gleis ja noch.
Bei gleisdreieck-blog.de kann man wunderbar sehen wo es dort eine Bauvorleistung gibt.

Der Abzw hat bzw. hatte schon einen Namen: Abzw Landwehrkanal.

MfG
Warum kein Halt in Schöneberg? Dort wäre der Umstieg zum Ring möglich, wie mittlerweile auf fast allen Zulaufstrecken. Leider fehlt der Regionalbahnhof am Westkreuz, aber das muss ja nicht ausgerechnet das Vorbild sein.
MrEnglish schrieb:
Warum kein Halt in Schöneberg? Dort wäre der Umstieg zum Ring möglich, wie mittlerweile auf fast allen Zulaufstrecken. Leider fehlt der Regionalbahnhof am Westkreuz, aber das muss ja nicht ausgerechnet das Vorbild sein.

Gerade Schöneberg würde ja auch den schnellsten Umstieg Richtung Südkreuz bieten.
Nietenreko schrieb:
Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.

Was für Rampen willst du wo bauen? Die Stammbahntrasse ist vorhanden und nicht entwidmet also brauchen nur Bü-Anlagen an den Strassen errichtet werden und keine Brücken.

schönen Gruß vom Frank
Nietenreko schrieb:
Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.
Die Frage wird sein, ob bestehende Verkehre von der Stadtbahn genommen werden sollen oder ob die Stammbahn mit zusätzlichen Verkehren befahren wird.
Die Führung über Wannsee hat den Nachteil, dass alle Verkehre in Richtung Berlin dieses Nadelöhr passieren müssten.
Bei zusätzlichen Verkehren kann ich mir das nicht vorstellen, dass der Abschnitt Abzw Griebnitzsee - Bf Wannsee in der aktuellen Konstellation das verkraftet.

Zudem dürften die größeren Herausforderungen im Innenstadtbereich liegen. Nicht umsonst war bei der damaligen ersten NKU teilweise nur eine Eingleisigkeit im Bereich von Steglitz unterstellt.
Und bei Eingleisigkeiten muss sich das Betriebsprogramm meist an diesen Stellen ausrichten. Wenn dann gleichzeitig weitere Engpässe befahren werden müssen, hat man nicht wirklich was gutes erreicht. Vergleichbares kann man ja an der eingleisigen Strecke Lichtenberg - Ostkreuz feststellen, spätestens wenn die dritte RB-Linie dorthin geführt wird.

MfG
Frank Schönow schrieb:
Was für Rampen willst du wo bauen? Die Stammbahntrasse ist vorhanden und nicht entwidmet also brauchen nur Bü-Anlagen an den Strassen errichtet werden und keine Brücken.
Willst du einen BÜ für die A115 bauen? Das wäre sicher lustig.
Ich verstehe aber nicht wo da ein Problem mit den Rampen sein soll, da ist doch Platz ohne Ende.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 23:30.
Ein schnelleren anbindung Berlin-Potsdam wäre wirklich toll. Als es schon bauvorleistungen gibt, und der platz noch da ist findet Ich ein wiederaufbau der Stammbahn für regional- und vielleicht auch fernverkehr der beste lösung. Hoffentlich wird es so.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg
Nietenreko schrieb:
während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre.

Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.
Kleinmachnow und Dreilinden mit über 3.000 Beschaftigten bekämen einen Bahnanschluss.

Herr Kaczmarek hat nie dafür gesprochen, Züge von Potsdam über Zehlendorf nach Steglitz fahren zu lassen. Er hat davon gesprochen, dass man die RB33(von Beelitz-Stadt) verlängern kann und anstelle in Wannsee enden zu lassen, bis Zehlendorf oder Steglitz durchfahren lassen kann. Herr Kaczmarek hat sich öfter für die Wiedereröffnung der Stammbahn ausgesprochen, weil die Stadtbahn überlastet ist und nicht mehr Züge aufnehmen kann. Nur so ist mehr Verkehr von Brandenburg/Havel , Werder, Golm oder Potsdam nach Berlin möglich. Sollte die Wannseebahn auch eine Entlastung für die Stadtbahn sein müsste sie auch elektrifiziert werden und unterliegt damit einem auch Planfeststellungsverfahren, was dann auch Lärmschutz auf einem 4 Meter hohem Damm im Wohngebiet erfordert.

[www.pnn.de]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 00:38.
Nietenreko schrieb:
Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.
Guten Morgen,

Du musst bei der Thematik aber auch 20 30 Jahre etc in die Zukunft schauen!
Dieses eine vorhandene Gleis mag jetzt genutzt werden können für eine Verlängerung des RB Richtung Steglitz, wir reden in dem Falle aber von einem langfristigen Kapazitätsausbau von Berlin Richtung Westen und auch Südwesten da die Stadtbahn halt schlicht und einfach voll ist!

Wo möchtest Du sonst die Kapazität in Form von Trassen schaffen? Die Stadtbahn um 2 Gleise erweitern? ;-)

Re:Wie sollten Züge über die Stammbahn rollen?

geschrieben von: Pio

Datum: 10.02.20 09:29

Es geht ja nicht nur darum evtl. den einen oder anderen km einzusparen und die Strecke kürzer zu mach, sondern auch darum, nicht befriedigte Verkehrsbedürfnisse zu befriedigen. Daher ist für eine RB/RE der Halt dort vorzusehen wo Verknüpfungspunkte zu starken Umsteigedestinationen sind, bzw. dort wo ein hohes Aufkommen an
Fahrgästen zu erwarten ist, die bisher nicht auf schnelle Verbindungen nach Berlin und Potsdam zurückgreifen können.
Gerade im Südwesten von Berlin und den Randgebieten ist die Orientierung nicht nur auf die City von Berlin, sondern auch auf Potsdam zu richten.
Nicht zu vergessen für die Zukunft, eine schnell Umsteigeverbindung nach BFBI am Potsdamer Platz(RE/RB)/Schöneberg(S46).
Und mann sollte die RB/RE nicht durch zu viele Halte unatraktiv machen. Man sieht das ganz gut auf der Stadtbahn.
Zwischen BOK und BLS hat der RE/RB gegenüber der S-Bahn kaum einen Fahrzeitvorteil.
Um Fahrgäste vom MIV zu gewinnen darf auch die Taktung nicht über 30 min liegen, sonst fährt der König Kunde mit anderen Verkehrsmitteln.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re:Stammbahn/Verknüpfung/Ringbahn

geschrieben von: Pio

Datum: 10.02.20 09:50

Ja eine RB BFBI/BSWP/BOKN/BLO/BHSH/BGS/BWK(O)/BPAF(O)/BSWP/BFBI hätte schon was (?RB 410/420?).
In beide Richtungen. In Schöneberg ist ja durch die Brückenkonstruktion leider keine sinnvolle Umsteigemöglichkeit machbar.
In BPAF könnte südöstlich jeweils ein kurzer Außenbahnsteig errichtet werden.
Ob nun in BFBI, Kopf oder Weiterführung unter anderer Nummer als FEX?
Die Elektrifizierung des BIR halt ich schon allein aus strategischen Gründen (Havarie/Umleitung/Bau/Lrz/Lrv), bei den aufkommenden Belastungen der Stadtbahn und des N-BIR früher oder später für unbedingt erforderlich.

(B..O) fiktiv für, oben Ringbahn.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 09:57.
MrEnglish schrieb:
Frank Schönow schrieb:
Was für Rampen willst du wo bauen? Die Stammbahntrasse ist vorhanden und nicht entwidmet also brauchen nur Bü-Anlagen an den Strassen errichtet werden und keine Brücken.
Willst du einen BÜ für die A115 bauen? Das wäre sicher lustig.
Ich verstehe aber nicht wo da ein Problem mit den Rampen sein soll, da ist doch Platz ohne Ende.

Na Englischmann, deutsche Sprache mal wieder zu schwer oder mangelnde Ortskenntnisse?

schönen Gruß vom Frank
Ich weiß nicht wie das bei dir aussieht, aber ich bin die Strecke schon mit dem Rad abgefahren. Du wirst uns aber sich gerne genauer erläutern an welchen Stellen es mir an Ortskenntnis mangelt.
MrEnglish schrieb:
Ich weiß nicht wie das bei dir aussieht, aber ich bin die Strecke schon mit dem Rad abgefahren. Du wirst uns aber sich gerne genauer erläutern an welchen Stellen es mir an Ortskenntnis mangelt.

- Idsteiner Straße
- Clauert Straße
- Benschallee

such es dir aus :-)

schönen Gruß vom Frank
Wie es mit dem Streckenstück zwischen Düppel und Dreilinden aussieht, weiß ich nicht, nach meiner Kenntnis wurde seinerzeit alles, was 1961 unter dem Mauerstreifen verschwand, 1990 aus seiner historischen Widmung entlassen, egal ob jetzt Verkehrswege oder Privatgrundstücke. Ob es auf dem noch liegenden Streckenstück Zehlendorf - Düppel heute noch möglich wäre, die drei BÜ Idsteiner Straße, Clauertstraße und Benschallee durch einfache Sicherungsanlagen zu sichern, wage ich zu bezweifeln, zumal, wenn die Strecke für HG 120 Km/h ausgebaut werden würde, was sehr wahscheinlich wäre. Ganz sicher aber sind die Brücken über die Autobahn bei Dreilinden, den Teltowkanal mit Bäkestraße bei Kohlhasenbrück und über die Wetzlarer Bahn mit der Einfädelung in Griebnitzsee Faktoren, die bei den Kosten gewaltig vielen Nullen vor dem Komma haben werden, was das Projekt sehr in Frage stellen dürfte.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Frank Schönow schrieb:
- Idsteiner Straße
- Clauert Straße
- Benschallee

such es dir aus :-)
Und weiter? Die A115 steht trotzdem im Weg.
Nietenreko schrieb:
Wie es mit dem Streckenstück zwischen Düppel und Dreilinden aussieht, weiß ich nicht, nach meiner Kenntnis wurde seinerzeit alles, was 1961 unter dem Mauerstreifen verschwand, 1990 aus seiner historischen Widmung entlassen, egal ob jetzt Verkehrswege oder Privatgrundstücke.

Nein, die Widmung blieb erhalten, nur der Eigentümer der Immobilie wechselte.

Katerchen
Nietenreko schrieb:
Wie es mit dem Streckenstück zwischen Düppel und Dreilinden aussieht, weiß ich nicht, nach meiner Kenntnis wurde seinerzeit alles, was 1961 unter dem Mauerstreifen verschwand, 1990 aus seiner historischen Widmung entlassen, egal ob jetzt Verkehrswege oder Privatgrundstücke. Ob es auf dem noch liegenden Streckenstück Zehlendorf - Düppel heute noch möglich wäre, die drei BÜ Idsteiner Straße, Clauertstraße und Benschallee durch einfache Sicherungsanlagen zu sichern, wage ich zu bezweifeln, zumal, wenn die Strecke für HG 120 Km/h ausgebaut werden würde, was sehr wahscheinlich wäre. Ganz sicher aber sind die Brücken über die Autobahn bei Dreilinden, den Teltowkanal mit Bäkestraße bei Kohlhasenbrück und über die Wetzlarer Bahn mit der Einfädelung in Griebnitzsee Faktoren, die bei den Kosten gewaltig vielen Nullen vor dem Komma haben werden, was das Projekt sehr in Frage stellen dürfte.
Da hast du vollkommen Recht, und deswegen muss man für das viele Geld auch ordentlich was erreichen. Dort muss ein 15er Takt gefahren werden, nur für die RB33 reicht wirklich der Weg über Wannsee. Dann braucht man auch nicht unbedingt eine S-Bahn parallel, zumindest nicht wegen des Takts.
MrEnglish schrieb:
Frank Schönow schrieb:
- Idsteiner Straße
- Clauert Straße
- Benschallee

such es dir aus :-)
Und weiter? Die A115 steht trotzdem im Weg.

Lies den Beitrag den @gerdboehmer @nietenreko schrieb und auf den ich geantwortet habe und versuch es einfach zu verstehen. Wenn Du das nicht kannst, dann hör auf irgendwas zu tippen nur um was tippen zu können!

schönen Gruß vom Frank




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 18:58.

Höhenunterschied Stammbahn vs A115

geschrieben von: lckb-1000

Datum: 10.02.20 14:47

...nur ein paar Zahlen...

Örtlichkeit:
[bb-viewer.geobasis-bb.de]
etwa südliche Waldkante was ich ohne genaue Ortskenntnis als Teil des Trassenbereichs interpretieren würde. Hier noch das Geländemodell:[bb-viewer.geobasis-bb.de]

durchschnittliche Höhe höchster Punkt der Fahrbahn der Autobahn: 42,7m (DHHN2016)
durchschnittliche Geländehöhe westlich der Autobahn: 46,1m (DHHN2016)
durchschnittliche Geländehöhe östlich der Autobahn: 45,3m (DHHN2016)

Hier das Höhenprofil aus dem Bereich:https://www.die-spreewaldbahn.de/spezial/Dueppel.pngQuelle:DGM1:© GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0

Hier kann sich nun jeder die Höhenunterschiede ausrechnen und seine Schlüsse daraus ziehen. Man sieht übrigens auch schön das Gefälle in der Strecke.

Sven... der das mit Interesse verfolgt, sich aber aus der weiteren Disskussion heraushalten möchte.

PS: Für intertessierte: ich habe von dem Bereich die xyz-DGM1-Kachel vom Geobroker geladen undm it dem Profile-Tool das Höhenprfil generiert.

Meine Beiträge Merkbuch Wagen (DV 939d der DR): [www.drehscheibe-online.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 14:49.
MrEnglish schrieb:
Da hast du vollkommen Recht, und deswegen muss man für das viele Geld auch ordentlich was erreichen. Dort muss ein 15er Takt gefahren werden, nur für die RB33 reicht wirklich der Weg über Wannsee. Dann braucht man auch nicht unbedingt eine S-Bahn parallel, zumindest nicht wegen des Takts.
Vor allem ist dieser Weg doch die einzige Möglichkeit für die Zukunft Kapazitäten aufzubauen aus Berlin raus Richtung Potsdam-Magdeburg bzw. Potsdam-Dessau.

Re: Höhenunterschied Stammbahn vs A115

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 10.02.20 15:37

Interessantes Diagramm ...
Mit der Messfunktion von Google Earth sind es gute 2km vom ehemaligen Hp Düppel an der Benschallee bis zur A115 und von der anderen Seite A115 bis zum Teltowkanal 3,7km. Also alles im grünen Bereich um die Autobahn und den Kanal überbrücken zu können.

schönen Gruß vom Frank
Seit 1992 sprechen Politiker aller Parteien immer wieder für den Ausbau der Stammbahn, die auch Teil des Berliner Pilzkonzeptes war. Nun, fast 30 Jahre später wird sie immer noch gefordert und die Zahl der Pendler nach Berlin hat erheblich zugenommen. Jetzt machen sich auch die Anwohner stark dagegen, und sprechen wie immer von "Naturschutz" und wertvollem Landschaftsschutzgebiet. Ob Naturschutz wirklich das Hauptanliegen ist oder vielleicht keine Bahnstrecke hinter dem eigenen Haus gewünscht wird, kann ich nicht beurteilen. Allerdings führt 5 Km südlich die Landstraße L40 mit 2 Fahrstreifen + Seitenstreifen durch selbes Landschaftsschutzgebiet. Dafür hat sich keiner von den Naturschützern für interessiert. [stammbahnalternative.de]
Aus meiner Sicht wird der Ausbau der Wannseebahn nur vorgeschlagen, um die Stammbahn dauerhaft zu verhindern und die Verwaltung zu blockieren.
P.S. Die Naturschützer die keine Stammbahn wollen, ist der Bund Berlin Südwest. Der Bund Naturschutz Brandenburg(https://www.bund-brandenburg.de/service/publikationen/detail/publication/gemeinsame-positionen-der-umwelt-und-verkehrsverbaende-zur-landtagswahl-2019-in-brandenburg/) hat sich eindeutig für die Stammbahn ausgesprochen.

Es geht nicht ums Können,...

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.02.20 17:13

...sondern ums Bezahlen. Sowohl die Baumaßnahme in Dreilinden wie auch in Kohlhasenbrück / Griebnitzsee mit jeweiliger Anhebung der alten Trasse um mindestens zwei Meter und Neubau sehr langer Brücken sind nicht mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Es ist sehr fraglich, ob es dafür eine Mehrheit geben wird, wenn parallel dazu eine betriebsbereite Strecke existiert, neben die man ggf. nur Strommasten stellen muß. Von möglichen Widerständen der Anwohner in Dreilinden, Düppel und Kleinmachnow mal ganz abgesehen.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Es geht um die Stammbahn,...

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.02.20 18:00

...nicht um die Wannseebahn. Die ist ausgebaut genug und funktioniert seit 146 Jahren ganz hervorragend, auch wenn zwischendurch mal ein paar Lokal-Politiker das nicht so richtig wahrhaben wollten.
Ich finde nur die Kaczmarek-Idee sehr charmant, auch das Gütergleis der Wannseebahn zwischen Wannsee und Zehlendorf für den Personenverkehr zu nutzen. Das könnte sofort geschehen, das Gleis ist betriebsbereit, und mit einer Weiterführung bis Steglitz mit provisorischem Bahnsteig dort und absehbarer Verlängerung Richtung Stadt hätte man im Prinzip den gleichen Effekt wie mit dem Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf, nur zu einem Bruchteil der Kosten.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Es geht um die Stammbahn,...

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 10.02.20 18:24

Nietenreko schrieb:
...nicht um die Wannseebahn. Die ist ausgebaut genug und funktioniert seit 146 Jahren ganz hervorragend, auch wenn zwischendurch mal ein paar Lokal-Politiker das nicht so richtig wahrhaben wollten.
Ich finde nur die Kaczmarek-Idee sehr charmant, auch das Gütergleis der Wannseebahn zwischen Wannsee und Zehlendorf für den Personenverkehr zu nutzen. Das könnte sofort geschehen, das Gleis ist betriebsbereit, und mit einer Weiterführung bis Steglitz mit provisorischem Bahnsteig dort und absehbarer Verlängerung Richtung Stadt hätte man im Prinzip den gleichen Effekt wie mit dem Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf, nur zu einem Bruchteil der Kosten.
Dann fragen wir mal die Politiker bzw. den VBB warum er nicht bei der Neuvergabe Ende 2022 die RB, welche am Wannsee endet zumindest bis Zehlendorf durchgebunden hat! :-)

Re: Es geht nicht ums Können,...

geschrieben von: Giovanni

Datum: 10.02.20 18:31

Nietenreko schrieb:
...sondern ums Bezahlen. Sowohl die Baumaßnahme in Dreilinden wie auch in Kohlhasenbrück / Griebnitzsee mit jeweiliger Anhebung der alten Trasse um mindestens zwei Meter und Neubau sehr langer Brücken sind nicht mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Es ist sehr fraglich, ob es dafür eine Mehrheit geben wird, wenn parallel dazu eine betriebsbereite Strecke existiert, neben die man ggf. nur Strommasten stellen muß. Von möglichen Widerständen der Anwohner in Dreilinden, Düppel und Kleinmachnow mal ganz abgesehen.
Die "betriebsbereite Strecke" ist eingleisig und kurvenreich. Zudem ist sie niveaugleich an den eh schon stark ausgelasteten Bahnhof Wannsee angeschlossen, der dadurch stark umgebaut werden müsste - und die niveaugleiche Ausfädelung in Kohlhasenbrück ist auch ein bekanntes Kapazitätshemmnis.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 18:33.

Gute Idee!

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.02.20 18:38

Mach das! Zumal der Kaczmarek-Vorschlag so neu ja auch nicht mehr ist, m. W. hat das er schon vor zwei Jahren gesagt.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Es geht um die Stammbahn,...

geschrieben von: Abteil

Datum: 11.02.20 00:05

Nietenreko schrieb:
Ich finde nur die Kaczmarek-Idee sehr charmant, auch das Gütergleis der Wannseebahn zwischen Wannsee und Zehlendorf für den Personenverkehr zu nutzen. Das könnte sofort geschehen, das Gleis ist betriebsbereit, und mit einer Weiterführung bis Steglitz mit provisorischem Bahnsteig dort und absehbarer Verlängerung Richtung Stadt hätte man im Prinzip den gleichen Effekt wie mit dem Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf, nur zu einem Bruchteil der Kosten.
Dafür aber nur zu einem Bruchteil des Nutzens. Für eine langsame stündliche RB mag die eingleisige, kurvenreiche und Wannseebahn ausreichen, für mehr definitiv nicht. Alleine schon die höhengleiche Einbindung in Wannsee wird dann doch teurer, als von der vermeintlichen Billig-Lösung erhofft.

Das löst die Verkehrsprobleme zwischen Brandenburg/Werder/Potsdam und Berlin keineswegs. Weder die Reisezeit, und erst Recht nicht die Kapazität nach Berlin sind auch nur ansatzweise zufriedenstellend. Dazu bräuchte es einen RE sowie eine RB jeweils im Viertelstundentakt, 2x RE plus 2x RB über die Wetzlarer Bahn und 2x RE plus 2x RB über die Stammbahn mit 160 km/h, jeder zweite davon meinetwegen zum Südkreuz, wenn Hbf tief nicht mehr Kapazität zulässt. Das wäre eine nachhaltige Verkehrspolitik vor dem Hintergrund einer Verkehrswende, Dein Wannsee-Vorschlag hingegen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Kann man gerne kurzfristig umsetzen, aber nur als Vorstufe eines unverzichtbaren Stammbahn-Vollausbaus. Weiterer Pluspunkt der Stammbahn gegenüber der Wannseebahn neben Reisezeit und Kapazität: Anbindung Dreilindens und Kleinmachnows.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan

Re: Es geht um die Stammbahn,...

geschrieben von: LIW

Datum: 12.02.20 18:00

Ich bin grundsätzlich für den Wiederaufbau der Stammbahn, zweigleisig bitte. Der Berliner Aussenring und die „Sputnik-Züge“ waren nur eine Notlösung nach dem Mauerbau.

Die Mauer ist weg. Nun bitte wieder fahren. Das gilt noch für mehr Strecken in Berlin. Für die Friedhofsruhe am früheren Todesstreifen kann es keinen Bestandsschutz geben.