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Angemeldet: -

Nietenreko schrieb:
Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.
Guten Morgen,

Du musst bei der Thematik aber auch 20 30 Jahre etc in die Zukunft schauen!
Dieses eine vorhandene Gleis mag jetzt genutzt werden können für eine Verlängerung des RB Richtung Steglitz, wir reden in dem Falle aber von einem langfristigen Kapazitätsausbau von Berlin Richtung Westen und auch Südwesten da die Stadtbahn halt schlicht und einfach voll ist!

Wo möchtest Du sonst die Kapazität in Form von Trassen schaffen? Die Stadtbahn um 2 Gleise erweitern? ;-)

Re:Wie sollten Züge über die Stammbahn rollen?

geschrieben von: Pio

Datum: 10.02.20 09:29

Es geht ja nicht nur darum evtl. den einen oder anderen km einzusparen und die Strecke kürzer zu mach, sondern auch darum, nicht befriedigte Verkehrsbedürfnisse zu befriedigen. Daher ist für eine RB/RE der Halt dort vorzusehen wo Verknüpfungspunkte zu starken Umsteigedestinationen sind, bzw. dort wo ein hohes Aufkommen an
Fahrgästen zu erwarten ist, die bisher nicht auf schnelle Verbindungen nach Berlin und Potsdam zurückgreifen können.
Gerade im Südwesten von Berlin und den Randgebieten ist die Orientierung nicht nur auf die City von Berlin, sondern auch auf Potsdam zu richten.
Nicht zu vergessen für die Zukunft, eine schnell Umsteigeverbindung nach BFBI am Potsdamer Platz(RE/RB)/Schöneberg(S46).
Und mann sollte die RB/RE nicht durch zu viele Halte unatraktiv machen. Man sieht das ganz gut auf der Stadtbahn.
Zwischen BOK und BLS hat der RE/RB gegenüber der S-Bahn kaum einen Fahrzeitvorteil.
Um Fahrgäste vom MIV zu gewinnen darf auch die Taktung nicht über 30 min liegen, sonst fährt der König Kunde mit anderen Verkehrsmitteln.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re:Stammbahn/Verknüpfung/Ringbahn

geschrieben von: Pio

Datum: 10.02.20 09:50

Ja eine RB BFBI/BSWP/BOKN/BLO/BHSH/BGS/BWK(O)/BPAF(O)/BSWP/BFBI hätte schon was (?RB 410/420?).
In beide Richtungen. In Schöneberg ist ja durch die Brückenkonstruktion leider keine sinnvolle Umsteigemöglichkeit machbar.
In BPAF könnte südöstlich jeweils ein kurzer Außenbahnsteig errichtet werden.
Ob nun in BFBI, Kopf oder Weiterführung unter anderer Nummer als FEX?
Die Elektrifizierung des BIR halt ich schon allein aus strategischen Gründen (Havarie/Umleitung/Bau/Lrz/Lrv), bei den aufkommenden Belastungen der Stadtbahn und des N-BIR früher oder später für unbedingt erforderlich.

(B..O) fiktiv für, oben Ringbahn.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 09:57.
MrEnglish schrieb:
Frank Schönow schrieb:
Was für Rampen willst du wo bauen? Die Stammbahntrasse ist vorhanden und nicht entwidmet also brauchen nur Bü-Anlagen an den Strassen errichtet werden und keine Brücken.
Willst du einen BÜ für die A115 bauen? Das wäre sicher lustig.
Ich verstehe aber nicht wo da ein Problem mit den Rampen sein soll, da ist doch Platz ohne Ende.

Na Englischmann, deutsche Sprache mal wieder zu schwer oder mangelnde Ortskenntnisse?

Frank aus der Prignitz
Ich weiß nicht wie das bei dir aussieht, aber ich bin die Strecke schon mit dem Rad abgefahren. Du wirst uns aber sich gerne genauer erläutern an welchen Stellen es mir an Ortskenntnis mangelt.
MrEnglish schrieb:
Ich weiß nicht wie das bei dir aussieht, aber ich bin die Strecke schon mit dem Rad abgefahren. Du wirst uns aber sich gerne genauer erläutern an welchen Stellen es mir an Ortskenntnis mangelt.

- Idsteiner Straße
- Clauert Straße
- Benschallee

such es dir aus :-)

Frank aus der Prignitz
Wie es mit dem Streckenstück zwischen Düppel und Dreilinden aussieht, weiß ich nicht, nach meiner Kenntnis wurde seinerzeit alles, was 1961 unter dem Mauerstreifen verschwand, 1990 aus seiner historischen Widmung entlassen, egal ob jetzt Verkehrswege oder Privatgrundstücke. Ob es auf dem noch liegenden Streckenstück Zehlendorf - Düppel heute noch möglich wäre, die drei BÜ Idsteiner Straße, Clauertstraße und Benschallee durch einfache Sicherungsanlagen zu sichern, wage ich zu bezweifeln, zumal, wenn die Strecke für HG 120 Km/h ausgebaut werden würde, was sehr wahscheinlich wäre. Ganz sicher aber sind die Brücken über die Autobahn bei Dreilinden, den Teltowkanal mit Bäkestraße bei Kohlhasenbrück und über die Wetzlarer Bahn mit der Einfädelung in Griebnitzsee Faktoren, die bei den Kosten gewaltig vielen Nullen vor dem Komma haben werden, was das Projekt sehr in Frage stellen dürfte.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Frank Schönow schrieb:
- Idsteiner Straße
- Clauert Straße
- Benschallee

such es dir aus :-)
Und weiter? Die A115 steht trotzdem im Weg.
Nietenreko schrieb:
Wie es mit dem Streckenstück zwischen Düppel und Dreilinden aussieht, weiß ich nicht, nach meiner Kenntnis wurde seinerzeit alles, was 1961 unter dem Mauerstreifen verschwand, 1990 aus seiner historischen Widmung entlassen, egal ob jetzt Verkehrswege oder Privatgrundstücke.

Nein, die Widmung blieb erhalten, nur der Eigentümer der Immobilie wechselte.

Katerchen
Nietenreko schrieb:
Wie es mit dem Streckenstück zwischen Düppel und Dreilinden aussieht, weiß ich nicht, nach meiner Kenntnis wurde seinerzeit alles, was 1961 unter dem Mauerstreifen verschwand, 1990 aus seiner historischen Widmung entlassen, egal ob jetzt Verkehrswege oder Privatgrundstücke. Ob es auf dem noch liegenden Streckenstück Zehlendorf - Düppel heute noch möglich wäre, die drei BÜ Idsteiner Straße, Clauertstraße und Benschallee durch einfache Sicherungsanlagen zu sichern, wage ich zu bezweifeln, zumal, wenn die Strecke für HG 120 Km/h ausgebaut werden würde, was sehr wahscheinlich wäre. Ganz sicher aber sind die Brücken über die Autobahn bei Dreilinden, den Teltowkanal mit Bäkestraße bei Kohlhasenbrück und über die Wetzlarer Bahn mit der Einfädelung in Griebnitzsee Faktoren, die bei den Kosten gewaltig vielen Nullen vor dem Komma haben werden, was das Projekt sehr in Frage stellen dürfte.
Da hast du vollkommen Recht, und deswegen muss man für das viele Geld auch ordentlich was erreichen. Dort muss ein 15er Takt gefahren werden, nur für die RB33 reicht wirklich der Weg über Wannsee. Dann braucht man auch nicht unbedingt eine S-Bahn parallel, zumindest nicht wegen des Takts.
MrEnglish schrieb:
Frank Schönow schrieb:
- Idsteiner Straße
- Clauert Straße
- Benschallee

such es dir aus :-)
Und weiter? Die A115 steht trotzdem im Weg.

Lies den Beitrag den @gerdboehmer @nietenreko schrieb und auf den ich geantwortet habe und versuch es einfach zu verstehen. Wenn Du das nicht kannst, dann hör auf irgendwas zu tippen nur um was tippen zu können!

Frank aus der Prignitz




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 18:58.

Höhenunterschied Stammbahn vs A115

geschrieben von: lckb-1000

Datum: 10.02.20 14:47

...nur ein paar Zahlen...

Örtlichkeit:
[bb-viewer.geobasis-bb.de]
etwa südliche Waldkante was ich ohne genaue Ortskenntnis als Teil des Trassenbereichs interpretieren würde. Hier noch das Geländemodell:[bb-viewer.geobasis-bb.de]

durchschnittliche Höhe höchster Punkt der Fahrbahn der Autobahn: 42,7m (DHHN2016)
durchschnittliche Geländehöhe westlich der Autobahn: 46,1m (DHHN2016)
durchschnittliche Geländehöhe östlich der Autobahn: 45,3m (DHHN2016)

Hier das Höhenprofil aus dem Bereich:https://www.die-spreewaldbahn.de/spezial/Dueppel.pngQuelle:DGM1:© GeoBasis-DE/LGB, dl-de/by-2-0

Hier kann sich nun jeder die Höhenunterschiede ausrechnen und seine Schlüsse daraus ziehen. Man sieht übrigens auch schön das Gefälle in der Strecke.

Sven... der das mit Interesse verfolgt, sich aber aus der weiteren Disskussion heraushalten möchte.

PS: Für intertessierte: ich habe von dem Bereich die xyz-DGM1-Kachel vom Geobroker geladen undm it dem Profile-Tool das Höhenprfil generiert.

Meine Beiträge Merkbuch Wagen (DV 939d der DR): [www.drehscheibe-online.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 14:49.
MrEnglish schrieb:
Da hast du vollkommen Recht, und deswegen muss man für das viele Geld auch ordentlich was erreichen. Dort muss ein 15er Takt gefahren werden, nur für die RB33 reicht wirklich der Weg über Wannsee. Dann braucht man auch nicht unbedingt eine S-Bahn parallel, zumindest nicht wegen des Takts.
Vor allem ist dieser Weg doch die einzige Möglichkeit für die Zukunft Kapazitäten aufzubauen aus Berlin raus Richtung Potsdam-Magdeburg bzw. Potsdam-Dessau.

Re: Höhenunterschied Stammbahn vs A115

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 10.02.20 15:37

Interessantes Diagramm ...
Mit der Messfunktion von Google Earth sind es gute 2km vom ehemaligen Hp Düppel an der Benschallee bis zur A115 und von der anderen Seite A115 bis zum Teltowkanal 3,7km. Also alles im grünen Bereich um die Autobahn und den Kanal überbrücken zu können.

Frank aus der Prignitz
Seit 1992 sprechen Politiker aller Parteien immer wieder für den Ausbau der Stammbahn, die auch Teil des Berliner Pilzkonzeptes war. Nun, fast 30 Jahre später wird sie immer noch gefordert und die Zahl der Pendler nach Berlin hat erheblich zugenommen. Jetzt machen sich auch die Anwohner stark dagegen, und sprechen wie immer von "Naturschutz" und wertvollem Landschaftsschutzgebiet. Ob Naturschutz wirklich das Hauptanliegen ist oder vielleicht keine Bahnstrecke hinter dem eigenen Haus gewünscht wird, kann ich nicht beurteilen. Allerdings führt 5 Km südlich die Landstraße L40 mit 2 Fahrstreifen + Seitenstreifen durch selbes Landschaftsschutzgebiet. Dafür hat sich keiner von den Naturschützern für interessiert. [stammbahnalternative.de]
Aus meiner Sicht wird der Ausbau der Wannseebahn nur vorgeschlagen, um die Stammbahn dauerhaft zu verhindern und die Verwaltung zu blockieren.
P.S. Die Naturschützer die keine Stammbahn wollen, ist der Bund Berlin Südwest. Der Bund Naturschutz Brandenburg(https://www.bund-brandenburg.de/service/publikationen/detail/publication/gemeinsame-positionen-der-umwelt-und-verkehrsverbaende-zur-landtagswahl-2019-in-brandenburg/) hat sich eindeutig für die Stammbahn ausgesprochen.

Es geht nicht ums Können,...

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.02.20 17:13

...sondern ums Bezahlen. Sowohl die Baumaßnahme in Dreilinden wie auch in Kohlhasenbrück / Griebnitzsee mit jeweiliger Anhebung der alten Trasse um mindestens zwei Meter und Neubau sehr langer Brücken sind nicht mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Es ist sehr fraglich, ob es dafür eine Mehrheit geben wird, wenn parallel dazu eine betriebsbereite Strecke existiert, neben die man ggf. nur Strommasten stellen muß. Von möglichen Widerständen der Anwohner in Dreilinden, Düppel und Kleinmachnow mal ganz abgesehen.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Es geht um die Stammbahn,...

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.02.20 18:00

...nicht um die Wannseebahn. Die ist ausgebaut genug und funktioniert seit 146 Jahren ganz hervorragend, auch wenn zwischendurch mal ein paar Lokal-Politiker das nicht so richtig wahrhaben wollten.
Ich finde nur die Kaczmarek-Idee sehr charmant, auch das Gütergleis der Wannseebahn zwischen Wannsee und Zehlendorf für den Personenverkehr zu nutzen. Das könnte sofort geschehen, das Gleis ist betriebsbereit, und mit einer Weiterführung bis Steglitz mit provisorischem Bahnsteig dort und absehbarer Verlängerung Richtung Stadt hätte man im Prinzip den gleichen Effekt wie mit dem Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf, nur zu einem Bruchteil der Kosten.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Es geht um die Stammbahn,...

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 10.02.20 18:24

Nietenreko schrieb:
...nicht um die Wannseebahn. Die ist ausgebaut genug und funktioniert seit 146 Jahren ganz hervorragend, auch wenn zwischendurch mal ein paar Lokal-Politiker das nicht so richtig wahrhaben wollten.
Ich finde nur die Kaczmarek-Idee sehr charmant, auch das Gütergleis der Wannseebahn zwischen Wannsee und Zehlendorf für den Personenverkehr zu nutzen. Das könnte sofort geschehen, das Gleis ist betriebsbereit, und mit einer Weiterführung bis Steglitz mit provisorischem Bahnsteig dort und absehbarer Verlängerung Richtung Stadt hätte man im Prinzip den gleichen Effekt wie mit dem Wiederaufbau der Stammbahn zwischen Griebnitzsee und Zehlendorf, nur zu einem Bruchteil der Kosten.
Dann fragen wir mal die Politiker bzw. den VBB warum er nicht bei der Neuvergabe Ende 2022 die RB, welche am Wannsee endet zumindest bis Zehlendorf durchgebunden hat! :-)

Re: Es geht nicht ums Können,...

geschrieben von: Giovanni

Datum: 10.02.20 18:31

Nietenreko schrieb:
...sondern ums Bezahlen. Sowohl die Baumaßnahme in Dreilinden wie auch in Kohlhasenbrück / Griebnitzsee mit jeweiliger Anhebung der alten Trasse um mindestens zwei Meter und Neubau sehr langer Brücken sind nicht mal eben aus der Portokasse zu bezahlen. Es ist sehr fraglich, ob es dafür eine Mehrheit geben wird, wenn parallel dazu eine betriebsbereite Strecke existiert, neben die man ggf. nur Strommasten stellen muß. Von möglichen Widerständen der Anwohner in Dreilinden, Düppel und Kleinmachnow mal ganz abgesehen.
Die "betriebsbereite Strecke" ist eingleisig und kurvenreich. Zudem ist sie niveaugleich an den eh schon stark ausgelasteten Bahnhof Wannsee angeschlossen, der dadurch stark umgebaut werden müsste - und die niveaugleiche Ausfädelung in Kohlhasenbrück ist auch ein bekanntes Kapazitätshemmnis.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 18:33.

Gute Idee!

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 10.02.20 18:38

Mach das! Zumal der Kaczmarek-Vorschlag so neu ja auch nicht mehr ist, m. W. hat das er schon vor zwei Jahren gesagt.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

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