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S-Bahnen, Regios oder beides? Das ist beim geplanten Wiederaufbau der Stammbahn von Berlin nach Potsdam jetzt die Frage. Doch es gibt Widerstand.

Tagesspiegel

[www.tagesspiegel.de]
Ich habe dazu nochmal ne Frage: Wie kommen die Züge aus der Stadt auf die Stammbahn? Kurve Schöneberg vom Ring runter? Irgendwie aus dem Postsdamer-Platz-Tunnel quer in Richtung Wanseebahn? Wie ist das gedacht? Ganz früher ging es ja vom Potsdamer Bahnhof am Potsdamer Platz auf die Strecke.
Ausfädelung aus dem Nordsüdtunnel ist kurz vor seinem südlichen Ende vorbereitet.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Ja, aber wo denn? Kommt die Strecke dann im Park raus? Trassen sind da ja nicht. Wäre das auf der Fläche des früheren Güterzuggleises für Debis-Bauzüge zum Potsdamer Platz?
Wir reden also nur von Hbf-tief-Zügen, die für diese Strecke in Frage kämen?
M. W. gibt es eine Bauvorleistung in Form eines Tunnelmundes unter dem ehem. Bw Pog, für das die Bahn aber die Fördermittel wieder zurückzahlen mußte, weil sie die Anbindung der Stammbahn nicht innerhalb der Fristen realisieren konnte. Bis Großgörschenstraße liegt das Gleis ja noch.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Nietenreko schrieb:
während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre.

Naja, Stahnsdorf/Kleinmachnow hätten mit 34.000 Einwohnern schon ein gewisses Potential zu bieten.

Zitat:
Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.

Beschleunigen würde die kaum was. Der Zustand des Gleises gibt das nicht her, die Güterzüge, die inzwischen auch nicht mehr verkehren, durften da nur Schrittgeschwindigkeit fahren.
tomx3 schrieb:
Beschleunigen würde die kaum was. Der Zustand des Gleises gibt das nicht her, die Güterzüge, die inzwischen auch nicht mehr verkehren, durften da nur Schrittgeschwindigkeit fahren.
Das ist Blödsinn. Die Strecke Wannsee - Lichterfelde West ist bis auf eine La 50 im Bereich Schlachtensee wegen Brückenmangel völlig in Ordnung.

Gruß RT
Nietenreko schrieb:
die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken,
Diese Idee finde ich auch verlockend; zusätzliche Halte in Steglitz und/oder Schöneberg sind charmant; leider ist dort wenig Platz, und somit sind kreative Lösungen gefragt.
Weiter über Hbf-Tief, Gesundbrunnen, Schönholz-Heidekrautbahn oder Pankow-Bernau.
Das alles ist bestimmt preiswerter und schneller zu realisieren, als die alte Stammbahn.
Früher sind Züge über die Stammbahn auch Richtung Dessau und Magdeburg gefahren; alles, was die Stadtbahn entlastet ist eine gute Idee.

Hier ist die Bauvorleistung

geschrieben von: manuelo

Datum: 09.02.20 22:39

Nietenreko schrieb:
M. W. gibt es eine Bauvorleistung in Form eines Tunnelmundes unter dem ehem. Bw Pog, für das die Bahn aber die Fördermittel wieder zurückzahlen mußte, weil sie die Anbindung der Stammbahn nicht innerhalb der Fristen realisieren konnte. Bis Großgörschenstraße liegt das Gleis ja noch.
Bei gleisdreieck-blog.de kann man wunderbar sehen wo es dort eine Bauvorleistung gibt.

https://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/2017/04/Tunnel_23-06-1999.jpg
Meine Idee wäre eine Verbindung mit Start in Werder und Halt in Potsdam, Wannsee und Zehlendorf, optional Steglitz, aber dann ohne Halt in Schöneberg nach Hbf. tief oder alternativ auf den Ring nach Südkreuz. Ob eine Elektrifizierung sinnvoll und mit vertretbarem Aufwand möglich ist, sei dahingestellt, eine Zweigleisigkeit bei einer Kreuzungsmöglichkeit in Zehlendorf aber nicht unbedingt.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Hier ist die Bauvorleistung

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 09.02.20 22:53

Super, danke! Interessanter Link!

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Re: Hier ist die Bauvorleistung

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 09.02.20 22:53

manuelo schrieb:
Nietenreko schrieb:
M. W. gibt es eine Bauvorleistung in Form eines Tunnelmundes unter dem ehem. Bw Pog, für das die Bahn aber die Fördermittel wieder zurückzahlen mußte, weil sie die Anbindung der Stammbahn nicht innerhalb der Fristen realisieren konnte. Bis Großgörschenstraße liegt das Gleis ja noch.
Bei gleisdreieck-blog.de kann man wunderbar sehen wo es dort eine Bauvorleistung gibt.

Der Abzw hat bzw. hatte schon einen Namen: Abzw Landwehrkanal.

MfG
Warum kein Halt in Schöneberg? Dort wäre der Umstieg zum Ring möglich, wie mittlerweile auf fast allen Zulaufstrecken. Leider fehlt der Regionalbahnhof am Westkreuz, aber das muss ja nicht ausgerechnet das Vorbild sein.
MrEnglish schrieb:
Warum kein Halt in Schöneberg? Dort wäre der Umstieg zum Ring möglich, wie mittlerweile auf fast allen Zulaufstrecken. Leider fehlt der Regionalbahnhof am Westkreuz, aber das muss ja nicht ausgerechnet das Vorbild sein.

Gerade Schöneberg würde ja auch den schnellsten Umstieg Richtung Südkreuz bieten.
Nietenreko schrieb:
Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.

Was für Rampen willst du wo bauen? Die Stammbahntrasse ist vorhanden und nicht entwidmet also brauchen nur Bü-Anlagen an den Strassen errichtet werden und keine Brücken.

schönen Gruß vom Frank
Nietenreko schrieb:
Den Wiederaufbau zwischen Zehlendorf und Griebnitzsee halte ich für unsinnig. Da müssten eine Autobahn-, eine Kanal- und eine Fernbahnbrücke gebaut werden und mindestens drei Straßenbrücken, wo man aber nicht wüsste, wo die Rampen dazu hin sollen, während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre. Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.
Die Frage wird sein, ob bestehende Verkehre von der Stadtbahn genommen werden sollen oder ob die Stammbahn mit zusätzlichen Verkehren befahren wird.
Die Führung über Wannsee hat den Nachteil, dass alle Verkehre in Richtung Berlin dieses Nadelöhr passieren müssten.
Bei zusätzlichen Verkehren kann ich mir das nicht vorstellen, dass der Abschnitt Abzw Griebnitzsee - Bf Wannsee in der aktuellen Konstellation das verkraftet.

Zudem dürften die größeren Herausforderungen im Innenstadtbereich liegen. Nicht umsonst war bei der damaligen ersten NKU teilweise nur eine Eingleisigkeit im Bereich von Steglitz unterstellt.
Und bei Eingleisigkeiten muss sich das Betriebsprogramm meist an diesen Stellen ausrichten. Wenn dann gleichzeitig weitere Engpässe befahren werden müssen, hat man nicht wirklich was gutes erreicht. Vergleichbares kann man ja an der eingleisigen Strecke Lichtenberg - Ostkreuz feststellen, spätestens wenn die dritte RB-Linie dorthin geführt wird.

MfG
Frank Schönow schrieb:
Was für Rampen willst du wo bauen? Die Stammbahntrasse ist vorhanden und nicht entwidmet also brauchen nur Bü-Anlagen an den Strassen errichtet werden und keine Brücken.
Willst du einen BÜ für die A115 bauen? Das wäre sicher lustig.
Ich verstehe aber nicht wo da ein Problem mit den Rampen sein soll, da ist doch Platz ohne Ende.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 23:30.
Ein schnelleren anbindung Berlin-Potsdam wäre wirklich toll. Als es schon bauvorleistungen gibt, und der platz noch da ist findet Ich ein wiederaufbau der Stammbahn für regional- und vielleicht auch fernverkehr der beste lösung. Hoffentlich wird es so.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg
Nietenreko schrieb:
während praktisch null Fahrgastzuwachs zu erwarten wäre.

Der Kaczmarek-Vorschlag, die Regio-Züge von Potsdam über Wannsee und das Gütergleis der Alten Wannseebahn zu führen, ist da wesentlich sinnvoller. Die Strecke ist nur 1,2 Km länger als die Stammbahn, würde aber mit Halten in Wannsee, Zehlendorf und Steglitz eine wesentliche Beschleunigung der Verkehre bewirken, ähnlich wie die Bankierzüge seinerzeit.
Kleinmachnow und Dreilinden mit über 3.000 Beschaftigten bekämen einen Bahnanschluss.

Herr Kaczmarek hat nie dafür gesprochen, Züge von Potsdam über Zehlendorf nach Steglitz fahren zu lassen. Er hat davon gesprochen, dass man die RB33(von Beelitz-Stadt) verlängern kann und anstelle in Wannsee enden zu lassen, bis Zehlendorf oder Steglitz durchfahren lassen kann. Herr Kaczmarek hat sich öfter für die Wiedereröffnung der Stammbahn ausgesprochen, weil die Stadtbahn überlastet ist und nicht mehr Züge aufnehmen kann. Nur so ist mehr Verkehr von Brandenburg/Havel , Werder, Golm oder Potsdam nach Berlin möglich. Sollte die Wannseebahn auch eine Entlastung für die Stadtbahn sein müsste sie auch elektrifiziert werden und unterliegt damit einem auch Planfeststellungsverfahren, was dann auch Lärmschutz auf einem 4 Meter hohem Damm im Wohngebiet erfordert.

[www.pnn.de]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.20 00:38.

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