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Nachdem zwischen Hamburg und Hannover auch die dritte und letzte Variante des Alpha E für den Korridor Maschen - Uelzen, die "Ortsumfahrungen", erwartungsgemäß ähnlich deutlich an der Hürde des Nutzen-Kosten-Verhältnisses gescheitert ist, wie bereits die beiden vorigen Versuche (siehe hier auf DSO: [www.drehscheibe-online.de] ), drängt die Stadt Lüneburg nun umso mehr auf die Untersuchung einer Neubaustrecke an der A7. Sie schließt sich damit der Haltung Hamburgs an, das neben weiteren Privatpersonen schon zu Beginn des Dialogforums Schiene Nord (DNS) diese Trasse ins Spiel brachte. Das höchst fragwürdig zusammengesetzte DNS überstimmte im Jahre 2015 jedoch die Aufnahme dieser NBS in die zu untersuchenden Varianten, weshalb jene Prüfung bisher ausblieb. Hamburg und Lüneburg stellten damals schon klar, dass der Engpass ohne Viergleisigkeit von Ashausen bis mind. Uelzen oder gar Celle nicht aufgelöst werden kann und dies zulasten der Betriebsqualität und des SPNV-Angebotsausbaus geht. Vor dem Hintergrund der etliche Häuserabrisse fordernden Viergleisigkeit durch die Städte Lüneburg und Uelzen schien die nötige Viergleisigkeit nur durch eine zusätzliche zweigleisige NBS realsitisch umsetzbar, wozu Lüneburg schon letztes Jahr klarstellte:

„Wir nähern uns in den Untersuchungen offenbar der von uns favorisierten A7-Trasse. Sie könnte alle Anrainer der Hauptstrecke vom Güterverkehr entlasten und dort damit zugleich mehr Kapazitäten für den Schienenpersonennahverkehr schaffen, die wir dringend benötigen“, sagt Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann. Der Bestandsstreckenausbau sei in den realen Grundrissen nicht machbar. „Dafür sind die Kurven und räumlichen Verhältnisse rund um den Lüneburger Bahnhof viel zu eng. Gebäude müssten abgerissen werden, und nicht nur dort. Damit sollte klar sein, dass dem Kompromiss aus dem Dialogforum Schiene Nord die Diskussionsgrundlage entzogen ist“, folgert Moßmann.
[www.az-online.de]

Das wurde mittlerweile gutachterlich bestätigt ( [www.hamburg-bremen-hannover.de] ). Auf dieser Basis untermauert Lüneburg nun die Forderung der letzten Jahre:

Trotz gutachterlich festgestellter Untauglichkeit der Ausbaustrecke hält der Projektbeirat an der Forderung fest, keine Neubaustrecke zu planen. Vor gut einem Jahr gab es wegen dieser Haltung harsche Kritik am Projektbeirat. "Der Projektbeirat Alpha-E ist nicht befugt oder legitimiert, für den Landkreis Lüneburg und unsere Kommunen zu sprechen", sagte Landrat Ulrich Nahrstedt (SPD). Die Stadt und der Landkreis Lüneburg forderten eine Neubautrasse entlang der Autobahn 7, damit es auf der bestehenden Strecke nicht zu einem Verkehrskollaps und unerträglichem Lärm für die Anlieger kommt. Dies würde die Alpha-E-Pläne allerdings zunichtemachen - eine nicht enden wollende Geschichte.
[www.ndr.de]

Dazu muss man wissen, dass im Projektbeirat die gleichen kategorischen NBS-Verhinderer sitzen wie im DNS. Andersdenkende wurden in beiden früh ausgeschlossen. Nicht ausschließen können sie aber, dass sich Lüneburg weiter dafür einsetzt, den SPNV ausbauen zu können und den wachsenden Güterverkehr auf der Schiene abzuwickeln, anstatt ihn, wie es der Projektbeirat, die meisten BI und Vieregg-Rössler wollen, die zusätzlichen hunderttausenden LKW-Fahrten unter anderem auf die B4 durch die Stadt zu schicken.

Der Lüneburger Bundestagsabgeordnete Eckhard Pols (CDU) betont: „Es geht es im Schienenpersonenfernverkehr darum, das Klimaschutzgesetz umzusetzen. Das heißt für mich, vor allem innerdeutsche Flüge, zum Beispiel Hamburg – München, überflüssig zu machen. Das erreichen wir natürlich am besten mit erheblichen Zeitgewinnen bei Zugfahrten.“ Zusammen mit Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge habe er sich daher bereits vor einem Jahr klar zur Neubaustrecke entlang der A7 positioniert.

Mädge (SPD) bemängelte, dass es an einem Gesamtkonzept fehle. Der Verwaltungschef kann sich stattdessen quasi eine Variante P wie Pendler vorstellen: „Wir müssen auch die Prioritäten überdenken, damit Pendler nicht immer wieder Überholungen durch Fernzüge abwarten oder hinter Güterzügen her bummeln müssen.“ Auch die Stadt selbst habe bereits 2019 ein dickes Paket geschnürt, um den Lüneburger Bahnhof für die steigende Zahl an Zugreisenden und Pendlern auszubauen und die Nutzung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu stärken. „Wir sprechen hier von einem Paket im zweistelligen Millionen-Bereich. Das nützt aber alles wenig, wenn auf der Schiene nichts passiert – und da können wir selbst nichts verändern. Hier müssen Land und Bund buchstäblich mal zum Zuge kommen und nicht das Problem bis 2035 aussitzen.“
[www.landeszeitung.de]

Die Haltung Lüneburgs finde ich im positiven Sinne beachtlich. Angesichts der sonst bundesweit panisch grassierenden Angst vor dem "abgehängt werden" vom Fernverkehr sowie der starken Ausbaustrecken-Lobby von zahlreichen BI bis zur rot-schwarzen niedersächsischen Schienen-Verhinderungspolitik (nicht nur die Landesregierung, sondern auch Kirsten Lühmann (SPD), Obfrau des Bundesverkehrsausschusses und Aufsichtsratsmitglied der DB AG) finde ich die standhafte Position der Stadt Lüneburg sehr löblich. Die beiden zitierten Lüneburger Politiker von CDU und SPD setzen sich sogar gegen ihre eigenen Parteien in den GroKos in Land und Bund zur Wehr und verfügen über den Weitblick, welcher der Provinz, dem Land und dem Bund fehlt:
a) Sie scheuen sich nicht davor, dass nach ihrer Forderung zukünftig nur noch eine statt viele Fernverkehrslinien über die Bestandsstrecke Lüneburgs, Uelzens und Celles fahren wird und damit auch dort halten kann. Mehr noch, fordern sie sogar die Beschleunigung des Fernverkehrs zwischen den Metropolen, von der sie nicht direkt profitieren und priorisieren insofern, dass sie stattdessen den Angebotsausbau im SPNV fokussieren, vor allem im Sinne der Pendler.
b) Sie sind an ökologisch nachhaltigem Güterverkehr interessiert, auch wenn dieser tagsüber durch ihre Stadt rollt, was man vielen Provinzbewohnern, BI, dem Land und Bund nicht nachsagen kann. Immerhin kann mit der kürzeren NBS der nächtliche Güterverkehr weitgehend aus der Stadt heraus verlagert werden.
c) Sie drücken aufs Tempo, gehen in Vorleistung und kritisieren das jahrzehntelange Aussitzen der Verantwortlichen. Klare Sprache und klare Haltung. Etwas, das diesem rumgeeierten Projekt völlig abgeht.

Davon sollten sich die Verantwortlichen mal eine Scheibe abschneiden, sich Fehler eingestehen und endlich aus dem Quark kommen. Dass das, woran man aktuell plant, von vorne bis hinten unzureichender Murks ist, sollte eigentlich jedem schon vor einem Vierteljahrhundert klar gewesen, spätestens aber vor einem halben Jahrzehnt im DNS. Dort verschloss man die Augen vor der Realität, machte die Kritiker mundtot, um weitere Jahre aussitzen zu können. Ich schließe mich Herrn Mägde an: Obgleich eine Lösung absehbar leider nicht in Sicht ist. Das Aussitzen muss endlich ein Ende haben.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 16:21.
Alpha-E war nur Zeitverschwendung, das es nicht einmal im Ansatz eine Alternative ist.

Gruß

Nahne Johannsen
Abteil schrieb:

Die Haltung Lüneburgs finde ich im positiven Sinne beachtlich.

Auch wenn die Schlußfolgerung eine NBS weiter westl. zu bauen richtig ist (ich bin immer noch für die Y-Variante mit Anbindung an die Strecke Celle-Lehrte für die Gz), wundern tut mich die Haltung Lüneburgs nicht. Letztlich sind das auch nur Nimbys die die ABS/NBS aus ihrer Stadt weghaben wollen und vor allem die Gz. Beim Fv-Anschluß hat Lüneburg eh nur Bedeutung für die IC/ICE der ehem. IR-Linie Karlsruhe-Hamburg und viel mehr würde Lüneburg wohl auch zukünftig nicht bekommen. Eine Linie wird sicher auch bei einer SFS weiter westl. auf der alten Strecke bleiben zur Anbindung von Celle, Uelzen und Lüneburg, daher ändert sich für Lüneburg kaum was bei der Fernverkehrsanbindung.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 16:31.

Weitere 30 Jahre warten

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 16:31

Moin,

ob einige es mal begreifen werden ist fraglich, aber den D-Takt und den Rest können wir somit auf Jahrzehnte vergessen und das nötige Kleingeld bekommen wir dann vom Senat in Hamburg und Herrn Kämmerer aus Lüneburg, richtig?

Ich werde das Gefühl nicht los, das man hier klar Versucht, alle Versuche zu Torpedieren, die eine schneller Lösung bringen könnten, stattdessen versucht man jetzt wieder, Geld im Heidesand zu verbuddeln, der noch Jahrzehnte auf sich warten lässt, dafür baut man dann die A 7 auf 8 oder gar 10 Spuren aus, geht deutlich schneller und ist billiger für die Umwelt.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Weitere 30 Jahre warten

geschrieben von: VT605

Datum: 09.02.20 16:36

BR146106 schrieb:
Moin,

ob einige es mal begreifen werden ist fraglich, aber den D-Takt und den Rest können wir somit auf Jahrzehnte vergessen und das nötige Kleingeld bekommen wir dann vom Senat in Hamburg und Herrn Kämmerer aus Lüneburg, richtig?

Ich werde das Gefühl nicht los, das man hier klar Versucht, alle Versuche zu Torpedieren, die eine schneller Lösung bringen könnten, stattdessen versucht man jetzt wieder, Geld im Heidesand zu verbuddeln, der noch Jahrzehnte auf sich warten lässt, dafür baut man dann die A 7 auf 8 oder gar 10 Spuren aus, geht deutlich schneller und ist billiger für die Umwelt.

gruß carsten

Die Pläne der Y-Trasse dürften noch in den Schubladen schlummern, da könnte man nahtlos weitermachen und hätte nur die paar Jahre vergeudet die mit für Alpha-E verquatscht hat. aber wahrscheinlicher ist in Deutschland wirklich das sich da bis 2050 nichts tut.

Re: Weitere 30 Jahre warten

geschrieben von: NBStrecke

Datum: 09.02.20 16:45

VT605 schrieb:
BR146106 schrieb:
Moin,

ob einige es mal begreifen werden ist fraglich, aber den D-Takt und den Rest können wir somit auf Jahrzehnte vergessen und das nötige Kleingeld bekommen wir dann vom Senat in Hamburg und Herrn Kämmerer aus Lüneburg, richtig?

Ich werde das Gefühl nicht los, das man hier klar Versucht, alle Versuche zu Torpedieren, die eine schneller Lösung bringen könnten, stattdessen versucht man jetzt wieder, Geld im Heidesand zu verbuddeln, der noch Jahrzehnte auf sich warten lässt, dafür baut man dann die A 7 auf 8 oder gar 10 Spuren aus, geht deutlich schneller und ist billiger für die Umwelt.

gruß carsten
Die Pläne der Y-Trasse dürften noch in den Schubladen schlummern, da könnte man nahtlos weitermachen und hätte nur die paar Jahre vergeudet die mit für Alpha-E verquatscht hat. aber wahrscheinlicher ist in Deutschland wirklich das sich da bis 2050 nichts tut.
Ja die Schublade gibts, aber die Baugenehmigung ist ausgelaufen. Da muss man wieder neu beantragen, mit allen Einspruchsmöglichkeiten und schlimmstefalls muss man auch umplanen, da sich diverse Bauvorschriften und Normen geändert haben.

Re: Weitere 30 Jahre warten

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 16:51

Moin,

das Y ist genauso so ein Unding, das hat man doch ebenso festgestellt, die 5 Minuten sind das Geld auch nicht wert, weil die Grundprobleme nicht behoben werden, nur schneller FV ist nicht die Lösung des Problems, man müsste wohl doch einiges neu Planen, damit der GV davon auch gewinnen kann, wenn man das Y noch einmal plant.

gruß carsten

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Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 09.02.20 17:14

Hallo BR146106,

BR146106 schrieb:
Moin,

das Y ist genauso so ein Unding, das hat man doch ebenso festgestellt, die 5 Minuten sind das Geld auch nicht wert
Zum Zeitpunkt der Wirtschaftlichkeitsberechnung der Y-Trasse ist man zu dem Schluss gekommen, dass 300km/h nicht lohnen, da man nur für diesen Abschnitt 300km/h-Fahrzeuge anschaffen müsste die auf dem Rest der Nort-Süd-Relationen ihre Geschwindigkeit nicht ausfahren können (ausser München-Ingolstadt). Damals waren Class A-HGV-Züge für 300km/h wesentlich teurer als Class B-HGV-Züge für 250km/h.

Heute sieht die Situation anders aus:
-Der Preisunterschied zwischen Class A und Class B HGV-Zügen ist vernachlässigbar.
-Für den Deutschlandtakt ist eine neue 300km/h-Trasse von Würzburg nach Nürnberg erforderlich

Somit erreicht man den vollen Nutzen der ursprünglichen Y-Trasse zu deutlich geringeren Kosten.

Viele Grüße
Jörg

Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 17:20

Moin,

nein, denn man fährt erst gen Westen und rollt dann durch die Heide, der Flaschenhals Hannover wird nicht behoben beim Y, auch wenn 300 Km/h Züge billiger geworden sind und das war das Grundproblem, der Heidetrasse, das man fast bis nach Bremen fährt, um dann gen Hannover zu fahren. Dazu kommt, das der Abschnitt Buchholz - Lauenbrück ebenso überlastet ist, müssen weitere Gleise her und ein nettes Überwerfungsbauwerk, um beide Linien zu trennen. Der FV von Bremen soll ja ebenso erst nach Hamburg fahren, bevor es durch die Heide geht. Also verlängert man in beiden Fällen die Strecke und muss somit deutlich schneller fahren, um die Zeiten zu halten.

gruß carsten

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Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: ifra

Datum: 09.02.20 17:37

BR146106 schrieb:
Moin,

nein, denn man fährt erst gen Westen und rollt dann durch die Heide, der Flaschenhals Hannover wird nicht behoben beim Y, auch wenn 300 Km/h Züge billiger geworden sind und das war das Grundproblem, der Heidetrasse, das man fast bis nach Bremen fährt, um dann gen Hannover zu fahren. Dazu kommt, das der Abschnitt Buchholz - Lauenbrück ebenso überlastet ist, müssen weitere Gleise her und ein nettes Überwerfungsbauwerk, um beide Linien zu trennen. Der FV von Bremen soll ja ebenso erst nach Hamburg fahren, bevor es durch die Heide geht. Also verlängert man in beiden Fällen die Strecke und muss somit deutlich schneller fahren, um die Zeiten zu halten.

gruß carsten
Außerdem gibt es nioch anderen Verkehr auf den Trassen, etwa Seehafenhinterlandverkehr nach Bremrhaven und Jade-Wesre-port, Personenvierkehr von/nach Bremen und Hamburg nach Schwerin und Berlin.

Die null-Warianten-apologeten machen in der Verkehrswende einen souveräne Rolle rückwärts zur Automobilitöät der 60er Jahre. VW wirsds freuen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 17:39.

Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: truestepper

Datum: 09.02.20 18:34

Der Schnellverkehr auf der Bestandsstrecke sorgt für eine große Geschwindigkeitsschere und damit eine geringere Kapazität. Verlegt man ihn auf eine SFS, bleiben auf der Bestandstrecke GV und NV, welche ähnliche Reisegeschwindigkeiten aufweisen. Damit erhöht sich die Kapazität auf der Bestandsstrecke signifikant. Die Frage ist dann natürlich, was die angrenzenden Knoten und Strecken aufnehmen können.

Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: ifra

Datum: 09.02.20 18:54

truestepper schrieb:
Der Schnellverkehr auf der Bestandsstrecke sorgt für eine große Geschwindigkeitsschere und damit eine geringere Kapazität. Verlegt man ihn auf eine SFS, bleiben auf der Bestandstrecke GV und NV, welche ähnliche Reisegeschwindigkeiten aufweisen. Damit erhöht sich die Kapazität auf der Bestandsstrecke signifikant. Die Frage ist dann natürlich, was die angrenzenden Knoten und Strecken aufnehmen können.
In der Tat, ob Hannover, Bremen oder Hamburg, die Bahnknoten sowie die Zulaufstrecken gelten schon heute als überlastet mit wenig Reserven zusätzlichen SPNV aufzunehmen. Das löst Alpha-E genauso wenig wie eine SFS.

Man kann aber andere störende Verkehre einfach weg reden mit dem Effekt, auf einen Fahrgastzuwachs in Richtung Verdoppelung der Fahrgastzahlen einfach verzichten und dafür politoische Mehrheiten organisieren.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.02.20 18:56.

Die Entmischung ist Sinnvoll

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 19:10

Moin,

aber dafür bedarf es keiner NBS, das lässt sich, wie zwischen Stelle und Lüneburg mit einem weiteren Gleispaar bündeln. Und nichts anderes braucht man hier und das hätte man seid Jahren so haben können und dort wo nötig, hätte man auch verbessern können, für die nötigen Minuten Zeitgewinn, die es braucht für einen sauberen Takt.

gruß carsten

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Re: Die Entmischung ist Sinnvoll

geschrieben von: Crispin

Datum: 09.02.20 19:16

BR146106 schrieb:
Moin,

aber dafür bedarf es keiner NBS, das lässt sich, wie zwischen Stelle und Lüneburg mit einem weiteren Gleispaar bündeln. Und nichts anderes braucht man hier und das hätte man seid Jahren so haben können und dort wo nötig, hätte man auch verbessern können, für die nötigen Minuten Zeitgewinn, die es braucht für einen sauberen Takt.

gruß carsten
Die Leute wollen aber keinen Lärm in der Stadt. Eine weitgehende Umgehungstrasse ist sinnvoll. Zudem sollte man Hamburg Hbf - Hannover Hbf auf 55 Minuten irgendwie bringen. Ob das geht ?

Und diese Umgehungstrassen will man ebensowenig

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 19:20

Moin,

somit hat man wieder das altbekannte Problem.

gruß carsten

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Re: Und diese Umgehungstrassen will man ebensowenig

geschrieben von: Crispin

Datum: 09.02.20 19:24

BR146106 schrieb:
Moin,

somit hat man wieder das altbekannte Problem.

gruß carsten
Die Y Trasse war eigentlich gut. Soltau hätte einen ICE Halt bekommen und die Linien Hamburg - Hannover und Bremen - Hannover hätten sich da gekreuzt (ob mit oder ohne Halt) und auf den bestehenden Strecken hätte mehr Nahverkehr eingesetzt werden können. Ich hoffe die Flurstücke sind noch nicht verkauft.

Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: VT605

Datum: 09.02.20 19:30

BR146106 schrieb:
Moin,

nein, denn man fährt erst gen Westen und rollt dann durch die Heide, der Flaschenhals Hannover wird nicht behoben beim Y,

Doch, mit der Verzweigung zur Strecke Celle-Lehrte würden die Gz aus Richtung Bremen Hannover umfahren. Der Fv aus Bremen würde nicht in Wunstorf auf die Strecke aus Richtung NRW treffen.

Re: Und diese Umgehungstrassen will man ebensowenig

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 19:34

Moin,

Ja, Soltau und der ICE Halt, wozu, einen Halt mitten in der Pampa. Genau das ist das Problem, welches immer wieder aufkommt, entweder ich bekomme beinen ICE oder ich stimme dem Bau nicht zu, so einfach kann man es sich machen. Und wofür? Nur um ein Prestige zu bekommen? Genau das ist der Falsche Weg, der immer noch gemacht wird.

gruß carsten

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Re: Und diese Umgehungstrassen will man ebensowenig

geschrieben von: VT605

Datum: 09.02.20 19:35

BR146106 schrieb:
Moin,

Ja, Soltau und der ICE Halt, wozu, einen Halt mitten in der Pampa. Genau das ist das Problem, welches immer wieder aufkommt, entweder ich bekomme beinen ICE oder ich stimme dem Bau nicht zu, so einfach kann man es sich machen. Und wofür? Nur um ein Prestige zu bekommen? Genau das ist der Falsche Weg, der immer noch gemacht wird.

gruß carsten

Vielleicht entwickelt sich ja Soltau zum zweiten Montabaur? ;-)

Re: Die Rahmenbedingungen sind heute andere

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.02.20 19:45

Moin,

der FV tummelt sich dann ab Nordstadt und ohne die GV spange, wäre diese NBS eben Asche für den GV und daran ist diese Variante letztlich gescheitert.

gruß carsten

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