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Angemeldet: -

Die FDP endeckt die Bahn

geschrieben von: Güterboden

Datum: 14.01.20 21:28

Guten Abend!
Sehr lesenswerter Artikel bei Zeit online .

Die FDP will mehr Hochgeschwindigkeitsverkehr in Europa.
Die Analyse im Text: Ohne Nachtzüge wird das nix mit dem europäischen Reisen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.20 21:46.

Hochgeschwindigkeitsnachtzug Frankfurt - Barcelona?

geschrieben von: Anbeku

Datum: 14.01.20 21:40

Frankfurt - Barcelona ist heute mit zweimal umsteigen in knapp 13 Stunden zu schaffen. Das wäre für einen Nachtzug ok, wenn man einen Zug konstruieren würde, der in allen vier Ländern zugelassen ist und mit der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit fahren könnte. Das wäre aber wohl der teuerste Hochgeschwindigkeitszug, der je gebaut worden ist. Der ganze Aufwand dann für zwei Zugpaare die Woche, wie bei den ÖBB-Nachtzügen? Ob sich das lohnt? Oder wo soll die ganze Nachfrage her kommen? Klingt mir nicht, als ob sich da jemand sehr viel ahnung von der Materie hat.
Anbeku schrieb:
Frankfurt - Barcelona ist heute mit zweimal umsteigen in knapp 13 Stunden zu schaffen. Das wäre für einen Nachtzug ok, wenn man einen Zug konstruieren würde, der in allen vier Ländern zugelassen ist und mit der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit fahren könnte. Das wäre aber wohl der teuerste Hochgeschwindigkeitszug, der je gebaut worden ist. Der ganze Aufwand dann für zwei Zugpaare die Woche, wie bei den ÖBB-Nachtzügen? Ob sich das lohnt? Oder wo soll die ganze Nachfrage her kommen? Klingt mir nicht, als ob sich da jemand sehr viel ahnung von der Materie hat.
Fliegt den zwischen Frankfurt/Main und Barecelona auch nur zweimal pro Woche was?
Fragende Grüße!
Anbeku schrieb:
Frankfurt - Barcelona ist heute mit zweimal umsteigen in knapp 13 Stunden zu schaffen. Das wäre für einen Nachtzug ok, wenn man einen Zug konstruieren würde, der in allen vier Ländern zugelassen ist und mit der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit fahren könnte. Das wäre aber wohl der teuerste Hochgeschwindigkeitszug, der je gebaut worden ist.

Velaro fährt bereits Frankfurt - Paris und in Spanien, das sehe ich als kein unüberwindliches hindernis. Nehmen wir einen 407 (oder Velaro novo oder was auch immer demnächst sowieso nachbestellt wird) oder nachträglich umgebauten 406 und bauen schlaf- und liegeabteile ein. Auf TGV-POS-basis ginge im grunde das gleiche.

Allerdings könnte es schwierigkeiten mit irgendwelchen wartungsfenstern der schnellfahrstrecken geben. Mit einer einzigen garnitur ohne reserve zu fahren, ist vielleicht etwas riskant (erinnert etwas an den "Komet" mit VT10 551).

Neu erfunden werden muss hier weder die technische basis noch die inneneinrichtung. Es braucht nur den willen zur umsetzung und das geld.

Und wenn wir schon dabei sind: Fahren wir einen nachtreisezug mit 280 km/h von Hamburg nach München kurz vor der güterperiode der strecke Hannover - Würzburg (Nürnberg - München hat keine solche?), der dann zügig die alpen überquert (Brennerbasistunnel in ein paar jahren) und in Italien im morgengrauen mit 300 km/h auf der schnellfahrstrecke nach Rom weiterbrettert. Alternativ streckenführung via Basel (möglicherweise SBB auslassen, da spät genug) - Gotthardbasistunnel. Mailänder kopfbahnhöfe lassen wir liegen, wird auch keine gute tageszeit dafür sein. (Flügel)Zugläufe von Berlin und Köln wären ebenso denkbar. In gegenrichtung kämen diese züge dann so auf die deutschen NBS, dass sie dort die ersten schnellen reisezüge des tages darstellen. Ich denke halt, dass die fahrplanlagen so gewählt werden sollten, dass ein möglichst großer schnellfahrstreckenanteil genutzt werden kann, um attraktive fahrzeiten auch auf längeren strecken bieten zu können.


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.20 22:04.

Re: Hochgeschwindigkeitsnachtzug Frankfurt - Barcelona?

geschrieben von: Node

Datum: 14.01.20 22:05

tbk schrieb:
Anbeku schrieb:
Frankfurt - Barcelona ist heute mit zweimal umsteigen in knapp 13 Stunden zu schaffen. Das wäre für einen Nachtzug ok, wenn man einen Zug konstruieren würde, der in allen vier Ländern zugelassen ist und mit der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit fahren könnte. Das wäre aber wohl der teuerste Hochgeschwindigkeitszug, der je gebaut worden ist.
Velaro fährt bereits Frankfurt - Paris und in Spanien, das sehe ich als kein unüberwindliches hindernis. Nehmen wir einen 407 (oder Velaro novo oder was auch immer demnächst sowieso nachbestellt wird) oder nachträglich umgebauten 406 und bauen schlaf- und liegeabteile ein. Auf TGV-POS-basis ginge im grunde das gleiche.

Allerdings könnte es schwierigkeiten mit irgendwelchen wartungsfenstern der schnellfahrstrecken geben. Mit einer einzigen garnitur ohne reserve zu fahren, ist vielleicht etwas riskant (erinnert etwas an den "Komet" mit VT10 551).

Neu erfunden werden muss hier weder die technische basis noch die inneneinrichtung. Es braucht nur den willen zur umsetzung und das geld.
Als Tageszug wären es bei guten Trassen und z.B. einer Nutzung der Umfahrung Mulhouse ca. 11h. Wäre denje ich schon ok, gerade auch für Teilstrecken.

Re: Hochgeschwindigkeitsnachtzug Frankfurt - Barcelona?

geschrieben von: Anbeku

Datum: 14.01.20 22:06

Güterboden schrieb:
Anbeku schrieb:Fliegt den zwischen Frankfurt/Main und Barecelona auch nur zweimal pro Woche was?
Fragende Grüße!
Nö, da fliegt täglich was. Genau wie auf den Relationen, die heute mit wenigen Nachtzugpaaren pro Woche bedient werden. Warum?
Anbeku schrieb:
Güterboden schrieb:
Anbeku schrieb:Fliegt den zwischen Frankfurt/Main und Barecelona auch nur zweimal pro Woche was?
Fragende Grüße!
Nö, da fliegt täglich was. Genau wie auf den Relationen, die heute mit wenigen Nachtzugpaaren pro Woche bedient werden. Warum?
Die Frage war, warum Du von 2 Zugpaaren pro Woche ausgehst?
Der Bedarf dürfte ein tägliches Zugpaar rechtfertigen.

Talgo wäre auch noch eine Option (o.w.T)

geschrieben von: der pasinger

Datum: 14.01.20 22:32

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
mfg
Nils

Re: Hochgeschwindigkeitsnachtzug Frankfurt - Barcelona?

geschrieben von: Acobono

Datum: 14.01.20 22:38

Güterboden schrieb:
Anbeku schrieb:
Güterboden schrieb:
Anbeku schrieb:Fliegt den zwischen Frankfurt/Main und Barecelona auch nur zweimal pro Woche was?
Fragende Grüße!
Nö, da fliegt täglich was. Genau wie auf den Relationen, die heute mit wenigen Nachtzugpaaren pro Woche bedient werden. Warum?
Die Frage war, warum Du von 2 Zugpaaren pro Woche ausgehst?
Der Bedarf dürfte ein tägliches Zugpaar rechtfertigen.
Der Preis aber nicht.

Liege-/Schlafplätze in Nachtzügen sind für viele ein absolutes Luxusangebot das hauptsächlich für Familienreisen oder anderweitige Urlaube wahrgenommen wird. Kaum einer der vielen Geschäftsreisenden die tagtäglich quer durch Europa fliegen wird sich dauerhaft auf Nachtzuglösungen einlassen, genausowenig wie telearbeitende Fernpendler bei den Preisen. Entsprechend muss man hier für einen annehmbar ausgelasteten Zug Fahrgastbündlung betreiben - was glaubst du warum so viele Nachtzüge als Flügler oder Doppelflüger und dann sogar noch mit Kurswagen unterwegs sind.

Last Minute Fliegen oder Fliegen mit Flugmeilen ist da einfach deutlich billiger und bei solchen Strecken für Vielreisende auch durchaus komfortabler.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.20 22:39.

Re: Die FDP endeckt die Bahn

geschrieben von: chris26

Datum: 14.01.20 22:49

Mit der FDP hat der Artikel nur am Rande zu tun. Auch ist es nicht neu, dass sich die FDP für Bahn-Hochgeschwindigkeitstrassen ausspricht. Bei Regionalzugverbindungen sieht es da schon anders aus.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.20 22:49.
Zitat:
Last Minute Fliegen oder Fliegen mit Flugmeilen ist da einfach deutlich billiger und bei solchen Strecken für Vielreisende auch durchaus komfortabler.
Noch . Aber das sich das möglichst schnell ändern soll, darüber sind wir uns doch in einem Eisenbahnforum hoffentlich einig.

Gute Nacht
Natürlich kann man HGV Schlafwagenzüge bauen, nur fragt sich wie man die wirtschaftlich betreiben will. Die ÖBB schaffen eine schwarze Null mit gebrauchten 200 km/h Zügen. Schon die Abschreibung der bestellten Züge für den Italienverkehr wird spannend. Teure HGV Züge bekommt man nie refinanziert, die sind ja auch im Betrieb teurer. Gegen die aktuellen Flugpreise kann man die Fahrpreise nicht so stark anheben um das zu kompensieren. Da würde es deutlich weitreichender Maßnahmen gegen den Flugverkehr bedürfen, aber das ist ja Teufelszeug.
Acobono schrieb:
Der Preis aber nicht.

Aber auch hier will die FDP scheinbar an der Preisschraube drehen, Ziel Einführung neuer europäischer Bahntickets welche in Zukunft billiger sein sollen, als europäische Flugtickets. Man springt halt nun auch auf den grünen Zug auf, ähnlich wie die CSU vor kurzem, welche ebenso grüne Themen neu für sich entdeckt hat.

Da gab es eben am Dreikönigstreffen viel Kritik an Herrn Lindner insbesondere wie er sich auch zu den FFF geäußert hat und die FDP als einstige Partei eben nicht vom Untergang der CDU und SPD profitieren konnte. Nun scheint man sich wohl ein neues Ziel gesteckt zu haben, man will in Zukunft doch wieder mitregieren, anstatt nur auf der Oppositionsbank zu sitzen. In BaWü wird nächstes Jahr gewählt 2021, dort wäre therotisch vermutlich neben der bisherigen Koalition Grün-Schwarz, evtl. sogar auch Grün-Gelb möglich, wenn die Umfragehochs wie letztes Jahr auch bei der Wahl zustande kommen wurde, worauf man nun bei der FDP als neues Ziel hin arbeitet.
Hallo Zusammen,

bleiben wir bei Frankfurt - Barcelona und nehmen wir an, dass ein Geschäftsreisender morgens um 8.00 Uhr in Barcelona sein muss. Er schafft dies mit einem HGV-Nachtzug in dem er, nach dem Aufstehen um 6.30 Uhr, bereits geduscht und gefrühstückt hat - er ist ausgeschlafen entspannt und ruhig, als der Zug um 7.26 Uhr in Barcelona Sants einläuft. Dazu ist er am Abend zuvor in Frankfurt um 22 Uhr in den Zug gestiegen.

Wie soll er das bitte mit dem Flugzeug schaffen? Er müsste also mitten in der Nacht zum Flughafen und ist ziemlich groggy um 8 in Barcelona (geht das überhaupt - ich kenne die Flugpläne nicht). Oder er muss wesentlich früher losfliegen - evtl. um 16 Uhr - muss in Barcelona im Hotel übernachten. Was ist bequemer? Was ist billiger? Da ist die Fragestellung anzusetzen!

Gruß Gipsbahner
gipsbahner schrieb:
Zitat:
bleiben wir bei Frankfurt - Barcelona und nehmen wir an, dass ein Geschäftsreisender morgens um 8.00 Uhr in Barcelona sein muss. Er schafft dies mit einem HGV-Nachtzug in dem er, nach dem Aufstehen um 6.30 Uhr, bereits geduscht und gefrühstückt hat - er ist ausgeschlafen entspannt und ruhig, als der Zug um 7.26 Uhr in Barcelona Sants einläuft. Dazu ist er am Abend zuvor in Frankfurt um 22 Uhr in den Zug gestiegen.

Wie soll er das bitte mit dem Flugzeug schaffen? Er müsste also mitten in der Nacht zum Flughafen und ist ziemlich groggy um 8 in Barcelona (geht das überhaupt - ich kenne die Flugpläne nicht). Oder er muss wesentlich früher losfliegen - evtl. um 16 Uhr - muss in Barcelona im Hotel übernachten. Was ist bequemer? Was ist billiger? Da ist die Fragestellung anzusetzen!
Das ist nicht so schwer herauszufinden. Der erste Flug Frankfurt - Barcelona geht um 7:10 ab Frankfurt und ist um 9:10 in Barcelona. Für 10 Uhr Termina ist das schon sehr knapp.

Ein mit 200-250 km/h über die französischen NBS verkehrender Nachtzug könnte bei Abfahrt gegen 21:00 Uhr in Frankfurt um ca. 7:00 in Barcelona sein. In Mulhouse kommt ein Zugteil von Zürich dazu. Hinter Barcelona wäre eine Weiterführung bis Madrid interessant, wo man immer noch kurz vor 10 ankäme. Am Wochenende könnte man vielleicht statt Madrid auch Valencia - Alicante anfahren.

Nachtzugverkehr: WANN, wenn nicht JETZT?

geschrieben von: E 44 051

Datum: 15.01.20 01:48

Hallo liebe Eisenbahnfreunde,

ich habe mit meinen knapp 60 Jahren Lebenszeit hoffentlich noch genug das Ohr an der Masse. Da beobachte ich zumindest das Bestreben in der jungen Generation, umweltfreundlich zu reisen. Aus Kostengründen wird dann gern der Flitzebus genommen.

ABER: Es gibt mittlerweile eine zahlungskräftige junge Generation, die auch höherpreisig umweltfreundlich unterwegs sein möchte, und nicht auf ihr Bett verzichten möchte.

Die nicht minder zahlungskräftige ältere Generation (so wie ich), die so ein Angebot auch gern nutzt, kommt noch oben drauf. Bestes Indiz ist doch, dass ich oft Probleme habe, im dünnen europäischen Nachtzugnetz noch einen Bettplatz zu bekommen. Die besch...eidenen Buchungsmöglichkeiten lasse ich jetzt mal außen vor, sie spielen aber im Konzert mit.

DANKE an die ÖBB, dass sie wohl die Zeichen der Zeit erkannt haben! Herr Nagl, übernehmen Sie...

Nachdenkliche Grüße aus Leipzig von
Ralf...

… der im März wieder nach Madrid reisen wird, ganz ohne Flugzeug. Leider auch ohne Nachtzug, da nicht vorhanden.


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.01.20 01:49.
MrEnglish schrieb:
Natürlich kann man HGV Schlafwagenzüge bauen, nur fragt sich wie man die wirtschaftlich betreiben will. Die ÖBB schaffen eine schwarze Null mit gebrauchten 200 km/h Zügen.
In einigen Jahren dürfte durchaus auch der eine oder andere Hochgeschwindigkeitszug gebraucht zu haben sein.

Re: Nachtzugverkehr: WANN, wenn nicht JETZT?

geschrieben von: Torsten83

Datum: 15.01.20 08:01

Moin.

Wo ist der zahlungskräftige Nachwuchs, der gerne Bahn fährt außerhalb von Eisenbahnforen? Was soll hier "junge Generation" heißen? 40+?

Ich kenne viele U30, davon verdienen wenige fast 6-stellig, eine Bahnfahrt hat für die dennoch nur ein Image knapp über einem Linienbus in Duisburg. Ich würde sogar sagen: je höher das Einkommen, desto größer die Abneigung gegen die Bahn.

Ich habe noch nie gehört, das jemand von denen sich eine Nachtzugfahrt als Alternative wünscht. Standard ist natürlich Tags vorher zum Besprechungsort mit Hotel-Übernachtung, möglichst früh geht's nach Ort X, wenn der Ort ein interessantes Nachtleben hat. Bei vielen Veranstaltungen gibt's auch vorher einen "Vorglüh" Abend zum Netzwerken. Netzwerken in getrennten Schlafwagen-Abteilen?

Soll gerne wer ausprobieren und das Angebot hinstellen, an einen Erfolg glaube ich nicht. Zunächst nicht wirtschaftlich und dann auch nicht ökologisch. Ein mäßig angenommener Parallelverkehr ist auch nichts anderes als Ressourcenverschwendung.

LG
Torsten

Re: Hochgeschwindigkeitsnachtzug Frankfurt - Barcelona?

geschrieben von: Acobono

Datum: 15.01.20 08:32

Güterboden schrieb:
Zitat:
Last Minute Fliegen oder Fliegen mit Flugmeilen ist da einfach deutlich billiger und bei solchen Strecken für Vielreisende auch durchaus komfortabler.
Noch . Aber das sich das möglichst schnell ändern soll, darüber sind wir uns doch in einem Eisenbahnforum hoffentlich einig.

Gute Nacht
Ich habe keine Wertung dazu abgegeben. Ich sagte nur was aktuell Fakt ist. Auch ich würde öfter Nachtzug fahren wenn sich das preislich nicht derartig stark von sowohl "Tages"zügen als auch Flügen abheben würde. Die ÖBB-Preise sind zwar vertretbarer als was die CNL damals zum Teil abgeliefert hat aber da ist noch ein weiter Weg bis das tatsächlich wieder so konkurrenzfähig wird wie im 20. Jhd.
gipsbahner schrieb:
Hallo Zusammen,

bleiben wir bei Frankfurt - Barcelona und nehmen wir an, dass ein Geschäftsreisender morgens um 8.00 Uhr in Barcelona sein muss. Er schafft dies mit einem HGV-Nachtzug in dem er, nach dem Aufstehen um 6.30 Uhr, bereits geduscht und gefrühstückt hat - er ist ausgeschlafen entspannt und ruhig, als der Zug um 7.26 Uhr in Barcelona Sants einläuft. Dazu ist er am Abend zuvor in Frankfurt um 22 Uhr in den Zug gestiegen.

Wie soll er das bitte mit dem Flugzeug schaffen? Er müsste also mitten in der Nacht zum Flughafen und ist ziemlich groggy um 8 in Barcelona (geht das überhaupt - ich kenne die Flugpläne nicht). Oder er muss wesentlich früher losfliegen - evtl. um 16 Uhr - muss in Barcelona im Hotel übernachten. Was ist bequemer? Was ist billiger? Da ist die Fragestellung anzusetzen!

Gruß Gipsbahner
Aus Erfahrung: Die wenigsten Konferenzen mit Internationaler Besetzung finden vor 11 Uhr statt. Und selbst dann wird die firmeneigene Reiseabteilung Flug + Hotel allen anderen Varianten vorziehen. Das hieße im Fall von Frankfurt-Barcelona 19:10 -> 21:45 oder 21:15 -> 23:15. <300km/h ÖPV ist in den meisten Reiseabteilungen nicht mal ein Gedanke. Es werden regelmäßig Leute von Telekom City bzw den Bundesministerien in Bonn per Shuttle nach Siegburg (-> Frankfurt Flughafen) gekarrt weil die durchfahrende 66 oder anderweitigen ÖPNV zu benutzen denen gar nicht erst einfällt.

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