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Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: 1208

Datum: 12.01.20 16:27

corsa636 schrieb:
Was verhindert werden müsste ist, das Züge die Hohenzollerbrücke doppelt befahren!

Da aber wie schon erwähnt die Hauptanzahl der östlich vom Rhein ankommt und dann auch weitergeführt wird, ist denke ich eine zusätzliche Rheinquerung erforderlich oder zumindest hilfreich..

Was gäbe es hierfür für Möglichkeiten?

südlich oder nördlich vom Bahnhof den Rhein queren?
Solche Pläne für eine nördliche Rheinbrücke gab es schon in den 30er Jahren.
Bei Longerich sind bis heute noch Bauvorleistungen zu sehen. Das ganze war vor wenigen Tagen Thema im HiFo.

[www.drehscheibe-online.de]

Wer Interesse hat kann dort nachlesen.

VG 1208

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: VT605

Datum: 12.01.20 16:33

1208 schrieb:
corsa636 schrieb:
Was verhindert werden müsste ist, das Züge die Hohenzollerbrücke doppelt befahren!

Da aber wie schon erwähnt die Hauptanzahl der östlich vom Rhein ankommt und dann auch weitergeführt wird, ist denke ich eine zusätzliche Rheinquerung erforderlich oder zumindest hilfreich..

Was gäbe es hierfür für Möglichkeiten?

südlich oder nördlich vom Bahnhof den Rhein queren?
Solche Pläne für eine nördliche Rheinbrücke gab es schon in den 30er Jahren.
Bei Longerich sind bis heute noch Bauvorleistungen zu sehen. Das ganze war vor wenigen Tagen Thema im HiFo.

[www.drehscheibe-online.de]

Wer Interesse hat kann dort nachlesen.

VG 1208

Letztlich würde man den Stau vor dem Kölner Hbf damit nur von der rechten Rheinseite auf die linke Rheinseite verlagern, denn schon heute müssen sich die Strecken nach/von Neuss und Aachen ein Einfahr- und ein Ausfahrgleis teilen.
Ja, eine Verbindung von grob Heimersdorf über Hitdorf noch Langenfeld - so circa.

Somit könnte wahrscheinlich auch die Fahrzeit Köln - Düsseldorf/ Dortmund reduziert werden

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: Ober-Rodener

Datum: 12.01.20 16:53

VT605 schrieb:
Letztlich würde man den Stau vor dem Kölner Hbf damit nur von der rechten Rheinseite auf die linke Rheinseite verlagern, denn schon heute müssen sich die Strecken nach/von Neuss und Aachen ein Einfahr- und ein Ausfahrgleis teilen.

Zum einen das und zum anderen wird sich die DB AG den Konsumtempel Hauptbahnhof sicherlich nicht nehmen lassen!
Denn das was da an Geld mit Mieten und Umsatzanteilen verdient wird, ist ein Traum für jeden Betreiber eines Einkaufscenters!

Ich befürchte man wird sich mit dieser "kölschen" Radlerlösung jede Chance verbauen irgendwas an der Kapazität der Hohenzollernbrücke
zu verbessern. Und sei es nur in 20 Jahren erst.

Die Vorschläge in Sachen ABS via Dormagen sind nur mit imensem Aufwand zu machen und spätestens am Bayerwerk könnte es (zumindest auf
der Übersicht in Google Earth) oder im Bereich Norf/Neuss Süd wegen der dichten Bebauung eng werden.

Sicherlich würde eine moderne Signal- und Sicherungstechnik die Leistungsfähigkeit des Kölner Hbfs deutlich steigern.
Ebenso die Leistungsfähigkeit der Hohenzollernbrücke.

Warum nutzt man eigentlich bei der S-Bahn nicht heute schon die volle Bahnsteiglänge aus. Sperrsignale haben doch alle Bahnsteiggleis in Köln oder? Bei Regio und FV nutzt man es doch jetzt schon, daß 2 Züge hintereinander stehen. Wenn man hier die Möglichkeit hätte,
evtl. irgendwelchen Regioverkehr mit auf die S-Bahnbahnsteige zu nehmen und dann 2 Züge hintereinander (1xS-Bahn, 1xRegio) dann sollte
das doch auch entlasten oder? Oder gibt es dann Probleme mit evtl. vorhanden Fahrzeitreserven und längeren Aufenthalten am Bahnsteig?
Das einzige Problem wäre ggfls. noch das Ausfädeln hinter dem Bahnsteig Richtung Deutz, je nachdem wohin der Zug fahren soll oder
sehe ich das falsch?

Einer schrieb hier auch, man solle Deutz tief 4-gleisig ausbauen. So wie ich diesen Bereich von meinem letzten Besuch in Erinnerung
habe, müsste dazu aber eine ganze Menge an Aushöhlung unter den Bestandsgleisen oben geschehen.Denn Platz hätte man derzeit keinen für
weitere Gleise. Und selbst mit Mittelbahnsteigen sehe ich da zuviele Probleme in der Zufahrt. Denn auf der Seite Richtung Düsseldorf ist kein Platz wegen der Messe, diversen Firmen und dem Werk Deutzerfeld. Daher dürfte das eher unwahrscheinlich sein, daß man dort noch
was ausbauen könnte.

Übrigens, so wie ich die Kölner kenne, 1,1 Millionen € für die Planungen, 2,9 Millionen € für den Bau, wird es vermutlich doppelt so
teuer wie geplant und dauert dreimal so lange :). War doch bisher immer so bei den Kölnern oder? (ich sag nur Oper :):)).

Gruß

-OR

Re: Planungen zur Erweiterung der Hohenzollernbrücke

geschrieben von: NWK

Datum: 12.01.20 17:17

Hallo,


was ich bei solchen Projekten nicht verstehe, ist die Relation der Planungskosten (hier in Höhe von 10,3 Millionen Euro) und Baukosten (hier in Höhe von 43,4 Millionen Euro).
Das der Bau einer so großen Brücke schon etwas kostet ist klar (und es wird nicht bei der genannten Summe bleiben). Aber über 10 Mio EUR nur für die Planung?

Gruß

NWK

Re: Planungen zur Erweiterung der Hohenzollernbrücke

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.01.20 17:27

Einfach nur hässlich und würde das Stadtbild erheblich verschandeln sofern man es direkt an die Hohenzollernbrücke dran klatscht.

Re: Ausbau Deutz(tief) notwendig

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.01.20 17:30

Köln-Deutz (Tief) kann man aber nur tagsüber anfahren. Wenn es Dunkel ist hält man sich dort nicht mehr gerne auf. Der Weg zur Stadtbahn ist auch nicht gerade attraktiv.

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: Ruhrthaler

Datum: 12.01.20 18:13

Ober-Rodener schrieb:
Warum nutzt man eigentlich bei der S-Bahn nicht heute schon die volle Bahnsteiglänge aus. Sperrsignale haben doch alle Bahnsteiggleis in Köln oder? Bei Regio und FV nutzt man es doch jetzt schon, daß 2 Züge hintereinander stehen. Wenn man hier die Möglichkeit hätte, evtl. irgendwelchen Regioverkehr mit auf die S-Bahnbahnsteige zu nehmen und dann 2 Züge hintereinander (1xS-Bahn, 1xRegio) dann sollte das doch auch entlasten oder? Oder gibt es dann Probleme mit evtl. vorhanden Fahrzeitreserven und längeren Aufenthalten am Bahnsteig?
Das einzige Problem wäre ggfls. noch das Ausfädeln hinter dem Bahnsteig Richtung Deutz, je nachdem wohin der Zug fahren soll oder sehe ich das falsch?
Zwei Züge hintereinander am Bahnsteig bedeutet auch doppeltes Fahrgastaufkommen, sowohl ankommend wie abfahrend. Das gibt zu den Stoßzeiten ein ordentliches Gedränge und könnte die Zugänge überlasten. Zum Bahnhof gehört auch die Fahrgastseite, für die es ein stimmiges Sicherheitskonzept geben muss. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

LG Ruhrthaler

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: Strizie

Datum: 12.01.20 18:27

Ruhrthaler schrieb:
Ober-Rodener schrieb:
Warum nutzt man eigentlich bei der S-Bahn nicht heute schon die volle Bahnsteiglänge aus. Sperrsignale haben doch alle Bahnsteiggleis in Köln oder? Bei Regio und FV nutzt man es doch jetzt schon, daß 2 Züge hintereinander stehen. Wenn man hier die Möglichkeit hätte, evtl. irgendwelchen Regioverkehr mit auf die S-Bahnbahnsteige zu nehmen und dann 2 Züge hintereinander (1xS-Bahn, 1xRegio) dann sollte das doch auch entlasten oder? Oder gibt es dann Probleme mit evtl. vorhanden Fahrzeitreserven und längeren Aufenthalten am Bahnsteig?
Das einzige Problem wäre ggfls. noch das Ausfädeln hinter dem Bahnsteig Richtung Deutz, je nachdem wohin der Zug fahren soll oder sehe ich das falsch?
Zwei Züge hintereinander am Bahnsteig bedeutet auch doppeltes Fahrgastaufkommen, sowohl ankommend wie abfahrend. Das gibt zu den Stoßzeiten ein ordentliches Gedränge und könnte die Zugänge überlasten. Zum Bahnhof gehört auch die Fahrgastseite, für die es ein stimmiges Sicherheitskonzept geben muss. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

LG Ruhrthaler
Das Thema Bahnsteiglängenausnutzung ist aber so ein allgemeines Thema. In München fahren die S-Bahnen auch als Langzüge (Dreifachtraktion 210m-Länge). Hier in Köln aber sind viele S-Bahnsteige nur auf Vollzüge ausgelegt. Auch die Umwandlung der Kongo-Bahn zur S-Bahn ist nur mit 150m-Bahnsteigen geplant.

Der Zugang vom Nebendurchgang per Treppe zum S-Bahnsteig ist recht breit. Stauen tut es sich vor allem an der Rolltreppe zum Hauptdurchgang.

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: cinéma

Datum: 12.01.20 18:41

Ober-Rodener schrieb:
Warum nutzt man eigentlich bei der S-Bahn nicht heute schon die volle Bahnsteiglänge aus. Sperrsignale haben doch alle Bahnsteiggleis in Köln oder? Bei Regio und FV nutzt man es doch jetzt schon, daß 2 Züge hintereinander stehen. Wenn man hier die Möglichkeit hätte,
evtl. irgendwelchen Regioverkehr mit auf die S-Bahnbahnsteige zu nehmen und dann 2 Züge hintereinander (1xS-Bahn, 1xRegio) dann sollte
das doch auch entlasten oder? Oder gibt es dann Probleme mit evtl. vorhanden Fahrzeitreserven und längeren Aufenthalten am Bahnsteig?
Das einzige Problem wäre ggfls. noch das Ausfädeln hinter dem Bahnsteig Richtung Deutz, je nachdem wohin der Zug fahren soll oder
sehe ich das falsch?
Die Stammstrecke wird zukünftig von 25 S-Bahnen pro Stunde pro Richtung befahren, da passt dann nichts mehr dazwischen. Außerdem brauchen Regionalbahnen zu lang für den Fahrgastwechsel und haben im Grunde auf S-Bahngleisen auch nichts zu suchen.


Ober-Rodener schrieb:
Zitat:
Einer schrieb hier auch, man solle Deutz tief 4-gleisig ausbauen. So wie ich diesen Bereich von meinem letzten Besuch in Erinnerung
habe, müsste dazu aber eine ganze Menge an Aushöhlung unter den Bestandsgleisen oben geschehen.Denn Platz hätte man derzeit keinen für
weitere Gleise. Und selbst mit Mittelbahnsteigen sehe ich da zuviele Probleme in der Zufahrt. Denn auf der Seite Richtung Düsseldorf ist kein Platz wegen der Messe, diversen Firmen und dem Werk Deutzerfeld. Daher dürfte das eher unwahrscheinlich sein, daß man dort noch
was ausbauen könnte.
Die Planungen dazu existieren, der Platz wurde extra freigehalten. Einfach unter „ICE-Terminal Köln-Deutz“ suchen!



Ober-Rodener schrieb:
Zitat:
Übrigens, so wie ich die Kölner kenne, 1,1 Millionen € für die Planungen, 2,9 Millionen € für den Bau, wird es vermutlich doppelt so
teuer wie geplant und dauert dreimal so lange :). War doch bisher immer so bei den Kölnern oder? (ich sag nur Oper :):)).
Solange es nicht so wie in Hamburg ausartet, denn dann würde es zehnmal so teuer. ;-)



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 18:50.
die hohenzollernbrücke muß bahntechnisch nicht erweitert, sondern entlastet werden dies muss entweder durch konsequente Nutzung von Deutz als Fv halt, oder durch eine NBS vom westlichen Bahnhofkopf nach Düsseldorf geschehen

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: VT605

Datum: 12.01.20 18:53

cinéma schrieb:
Die Stammstrecke wird zukünftig von 25 S-Bahnen pro Stunde pro Richtung befahren, da passt dann nichts mehr dazwischen. Außerdem brauchen Regionalbahnen zu lang für den Fahrgastwechsel und haben im Grunde auf S-Bahngleisen auch nichts zu suchen.


Ob an den Hamstern der RB48 nun S oder RB dransteht, das spielt keine Rolle. In anderen Gegenden werden die Fahrzeuge auch S-Bahn eingesetzt oder auch als RE, die Fahrgastwechselzeiten ändern sich durch die andere Bezeichnung auch nicht. Seht zu das der Kölner Westring und die zusätzl. Bahnsteige in Deutz und Hbf fertig werden, ebenso die Überleitungen in Mülheim, dann können RB48 und andere auf die S-Bahn verlegt werden und es wird Platz geschaffen auf den Ferngleisen und -bahnsteigen.

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: Gauron

Datum: 12.01.20 18:56

Wie sich s-bahn und RB unterscheiden kann man heute schon an der RB25 sehen. Die hat da eigentlich schon nichts zu suchen..
Hausaffe schrieb:
die hohenzollernbrücke muß bahntechnisch nicht erweitert, sondern entlastet werden dies muss entweder durch konsequente Nutzung von Deutz als Fv halt, oder durch eine NBS vom westlichen Bahnhofkopf nach Düsseldorf geschehen

Leider hat sich da nach dem zweigl. Ausbau vor über 10 Jahren nichts mehr getan, weder an den Gleisanlagen noch im Bahnhof. Es gibt keine zusätzl. Gleise im Tiefbahnhof, der Bahnhof ist nicht barrierefrei, gerade Gleis 12 ist eine Katastrophe. Es wäre dringend Zeit den Bf auszubauen.

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: VT605

Datum: 12.01.20 19:01

Gauron schrieb:
Wie sich s-bahn und RB unterscheiden kann man heute schon an der RB25 sehen. Die hat da eigentlich schon nichts zu suchen..

Bleibt die Frage ob die Fahrgäste das auch so sehen, denn bei einer Verlegung auf die Ferngleise würden einige Halte entfallen und die Fahrgäste müssten in Frankfurter Strasse auf die S-Bahn umsteigen.
Die Westseite ist jedoch nahezu genauso überlastet. Die 3 Strecken müssen sich in der Einfahrt, wie auch Ausfahrt zwei Gleise teilen. Dazu kommt, dass man in Richtung Longerich sehr viel kreuzen muss. Das Problem hat man sich mit dem neuen ICE Werk schon neu geschaffen. Ob die Strecke noch mehr verkraftet darf bezweifelt werden.

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: Gauron

Datum: 12.01.20 19:06

So war das nicht gemeint. Die Linie als solches passt schon dort hin. Nur diese Fahrzeuge nicht.
Gauron schrieb:
Die Westseite ist jedoch nahezu genauso überlastet. Die 3 Strecken müssen sich in der Einfahrt, wie auch Ausfahrt zwei Gleise teilen. Dazu kommt, dass man in Richtung Longerich sehr viel kreuzen muss. Das Problem hat man sich mit dem neuen ICE Werk schon neu geschaffen. Ob die Strecke noch mehr verkraftet darf bezweifelt werden.

Das sehe ich auch als Problem, sowohl das ICE-Werk als auch das Regio-Werk in Nippes. Und es gibt praktisch keinerlei Stauraum vor dem Hbf, die Züge müssen ab Nippes in der Reihenfolge eingefädelt werden wie sie in den Hbf einfahren.Vielleicht sollte man den Betriebsbahnhof mal umkrempeln und dort eine Ein-/Durchfahrt aus Ri. Nippes schaffen mit mehreren Überholgleisen.

Re: Rheinbrücke nördlich Köln

geschrieben von: VT605

Datum: 12.01.20 19:09

Gauron schrieb:
So war das nicht gemeint. Die Linie als solches passt schon dort hin. Nur diese Fahrzeuge nicht.

Soll da nicht eh Strippe gezogen werden bis Overath? Dann stellt sich das Problem ja nicht mehr mit dem Einsatz von S-Bahnfahrzeugen.
Das wäre tatsächlich eine Überlegung und dürfte sogar machbar sein. Das Werk ist dort betrieblich total deplatziert. Dass man die Güterbahn jedes mal noch kreuzen muss setzt dme Ganzen noch die Krone auf. Da hat man sich vorher wohl überhaupt keine Gedanken darüber gemacht. Evtl wäre es möglich die Gütergleise auf die andere Seite zu legen.

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