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Hallo zusammen,

die Lokalpresse interviewte VRR-Sprecherin Sabine Tkatzik, wie immer hinter der löchrigen Bezahlmauer: [www.waz.de]

Das Wesentliche zusammengefasst [Kursiv: Anmerkungen des Beitragsschreibers]:

  • Angeblich nachfrageorientierter 15/30-Takt immer noch ganz toll lt. VRR [also keine Einsicht und nix gelernt]
  • Ganz viele Gewinner, kaum Verlierer durch Umstellung [die sog. Verlierer haben dann eben einfach Pech gehabt]
  • Die Qualifikation der Triebfahrzeugführer hätte nicht so erfolgen können, dass Abellio das bestellte Konzept bereits zu 100 Prozent umsetzen kann. [Aber Sanktionen oder gar eine vorzeitige Kündigung wie bei Keolis gab es nicht...? R. F. Lünser: Abellio NRW-Chef -> VRR-Chef, sofort und ohne Umweg: Macht schon nachdenklich.]
  • Es wäre nicht vorauszusehen gewesen, dass es durch den personalbedingten Notfahrplan der S9 zu so vielen Verspätungen kommen würde. [Nach Loriot: „Ach...!“]
  • Es sei wohl so, dass Abellio bis Ende Januar neues Personal ausgebildet haben soll und auch die S9 insgesamt etwas robuster werden soll, was die Zuverlässigkeit angeht. [Wie denn bei unverändertem Notfahrplan bis Ende April mit je nur wenigen Minuten planmäßiger Wende der S9 in Haltern, Bottrop und Vohwinkel? Daran liegt es doch hauptsächlich...]
  • Man [der VRR] habe dazu noch einmal mit Abellio zusammengesessen. Es sei vereinbart worden, dass Abellio auch in Abstimmung mit der DB überlegt, ob es ein Alternativkonzept geben könnte. Man erwarte Anfang nächster Woche dazu eine konkrete Aussage. Momentan sei es so, dass seitens Abellio gesagt würde, dass die Personalrestriktionen bis Ende Januar dazu führen würden, dass es auf der Linie S9 zu Verspätungen und Zugausfällen komme. [Und was ist dann ab Anfang Februar? Doch kein unveränderter Notfahrplan bis Ende April noch wie geplant? Verbessert sich schon vorher was?]

  • Es grüßt der Ruhrrevierbahner

    Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: 642 642-3

    Datum: 10.01.20 22:03

    Man kann die Umstellung ja grundsätzlich finden wie man möchte. Weniger erfreulich ist die nicht vorhandene Bereitschaft einiger VUs und Städte im Ruhrgebiet die Fahrpläne und Taktzeiten auf die neuen Zeiten der Züge abzustimmen. Aber Änderungen an Plänen und Takten hat man ja schon bei der Ankündigung der Taktänderung vor einigen Jahren abgelehnt und die Umstellung kritisiert. Wenn man mit so einer Negativhaltung schon innerhalb der Unternehmen solche Sachen anpackt dann kann das auch nichts werden.

    In Hattingen hat man einige Änderungen vorgenommen. Am ehesten kann ich etwas zur Linie 141 (Hattingen - Essen) sagen. Diese wird wie vorher im Halbstundentakt bedient, die Fahrzeiten haben sich allerdings (wie ich finde) sehr positiv verschoben. Sowohl in Hattingen als auch in Kupferdreh gibt es recht gute Anschlüsse zu den Zügen. Die Wartezeiten sind "gut", aber nicht zu lange. In Hattingen waren seinerzeit die Umsteigezeiten in meinen Augen viel zu kurz, in Kupferdreh gar nicht vorhanden. Das ist jetzt viel besser. Ohne die Taktkürzung bei der S-Bahn wäre das so auch gar nicht möglich gewesen, denn den Bus alle 20 Minuten fahren zu lassen hätte sich wohl nicht gelohnt. Die Kürzung der 141 zwischen Kupferdreh und Heisingen hatte ja die Ruhrbahn schon letztes Jahr "erfolgreich" durchgeführt. Lieber eine "neue" Stummellinie von Heisingen nach Kupferdreh, wie sie es ungefähr vor ein paar Jahrzehnten schon mal gegeben hat... nur weil man mit dem neuen Busbahnhof ein neues Konzept umsetzen wollte.

    In Essen selbst hat man original gar nichts gemacht. Die fahren weiter so wie sie es zuvor getan haben - nicht mal Anpassungen im Minutenbereich für neue Anschlüsse zwischen Bahn und Bus. Also wenn man bei der Ruhrbahn selbst schon keinen Wert auf Anschlüsse legt dann braucht man sich auch weniger Gedanken über die Anschlüsse von und zur S-Bahn zu machen. Die Linien 155 und 177 in Kupferdreh fahren weiterhin alle 20 Minuten, wo also ein S9-Anschluss nie so richtig klappen kann. Gleiches gilt dann natürlich auch im gesamten Stadtgebiet. Viele Linien fahren nur alle 20 Minuten, die S-Bahnen an einigen Stellen nur noch halbstündlich. Man bewirbt lieber den tollen 5 Minuten-Takt auf einigen Buslinien...

    Die Frage ist also, wie man mit solchen Voraussetzungen einen guten ÖPNV anbieten möchte. Jeder kann scheinbar machen was er möchte, und selbst wenn man in einer Stadt mit gutem Angebot wohnt, kommen die Probleme dann meistens schon beim überschreiten der Stadtgrenze, weil dort dann die Anschlüsse wieder nicht passen.


    Und zu diesen grundsätzlichen Problemen bei der Planung und Umsetzung des "großen Ganzen" gesellen sich dann also jene, die dann jetzt so "nebenbei" im Betrieb sichtbar werden. Profalla-Wenden in Dahlhausen die für Hattingen nicht selten einen Stundentakt bedeuten, gleiches wird man bei Problemen auf der S9 (wenn sie denn mal durchfährt) auch häufiger in Wuppertal haben, was ja selbst im 20er Takt schon oft genug passiert ist. Eine S6 die alle 20 Minuten fährt, eine S1 die hier so und da so fährt, der Rest an S-Bahnlinien fährt nur noch alle 30 Minuten, und der RRX soll auf alle 15 Minuten ausgerichtet werden.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: Ruhrrevierbahner

    Datum: 10.01.20 22:31

    642 642-3 schrieb:
    Und zu diesen grundsätzlichen Problemen bei der Planung und Umsetzung des "großen Ganzen" gesellen sich dann also jene, die dann jetzt so "nebenbei" im Betrieb sichtbar werden. Profalla-Wenden in Dahlhausen die für Hattingen nicht selten einen Stundentakt bedeuten, gleiches wird man bei Problemen auf der S9 (wenn sie denn mal durchfährt) auch häufiger in Wuppertal haben, was ja selbst im 20er Takt schon oft genug passiert ist.

    Dann lässt Abellio die S9 schon in Langenberg wenden (statt Vohwinkel) und in Gegenrichtung in Essen Hbf (statt Bottrop Hbf). Nur der Langumlauf bis Haltern wird in der Regel auch bei bis +30 vollständig durchgefahren. Das wird in einem folgenden und verknüpften kurzen Umlauf durch Pofalla-Wende (s.o.) kompensiert.

    Wenn die bis Ende Februar im Auftrag von Abellio durch die DB mit roten 422 gefahrene S3 (3 Umläufe täglich, 3 Tf-Schichten/Tag, also 9 Tf im Einsatz, geschätzt 12 insgesamt nötig wegen Urlaub/Krankheit) nicht durch die S9 im Knoten Essen zerschossen wird, fährt sie wie ein Uhrwerk, trotz Kurzwenden in Oberhausen Hbf und Hattingen Mitte. Hier mal ein großes Lob an die DB.

    Um die S9 im Notfahrplan ab Anfang Februar evtl. zu stabilisieren wäre mindestens eiene überschlagende Wende in Vohwinkel nötig statt der Kurzwende, was einen Umlauf mehr bedeutet (und 3 Tf-Schichten/Tag, beschätzt dann 5 Tf). Signaltechnisch ist das seit Mitte 2017 mit dem ESTW möglich. Die Gleise 11 und 12 sind je beidseitig mit Hauptsignalen ausgestattet und in der nördlichen Einfahrt liegen vier Weichen für wechselseitige Überleitungen hin wie her.

    Es grüßt der Ruhrrevierbahner

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: Winterkind

    Datum: 10.01.20 22:52

    642 642-3 schrieb:
    In Hattingen hat man einige Änderungen vorgenommen. Am ehesten kann ich etwas zur Linie 141 (Hattingen - Essen) sagen. Diese wird wie vorher im Halbstundentakt bedient, die Fahrzeiten haben sich allerdings (wie ich finde) sehr positiv verschoben. Sowohl in Hattingen als auch in Kupferdreh gibt es recht gute Anschlüsse zu den Zügen. Die Wartezeiten sind "gut", aber nicht zu lange. In Hattingen waren seinerzeit die Umsteigezeiten in meinen Augen viel zu kurz, in Kupferdreh gar nicht vorhanden. Das ist jetzt viel besser.
    Dazu habe ich interessehalber mal eine Frage. Wäre es nicht flotter, zwischen 141 und S3 umzusteigen, indem man den Bus schon an der Haltestelle Raabestraße besteigt oder verlässt? Der Weg über die Brücke ist doch eher noch länger und beschwerlicher?

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: Heckeneilzugfan

    Datum: 10.01.20 23:16

    Positive Feststellungen zu S 9 und RE 49:
    1) Die neuen Fahrzeuge werden inzwischen von vielen Tf nicht mehr so frühzeitig an den Halten gebremst. Daher werden Verspätungen oft nicht mehr ganz so sehr aufsummiert wie am Anfang.
    2) Der RE 49 läuft aufgrund der nicht so knappen Wendezeiten deutlich stabiler als die S 9, wenn auch das Ergebnis nicht gerade positiv ist.

    Negative Feststellungen zur S 9:
    Die Kurzwenden in Wuppertal-Vohwinkel, Bottrop und Haltern sind gegenwärtig das größte Problem, ergänzend kommen die eingleisigen Abschnitte hinzu. Aus diesem Grunde ist man von einem stabilen Fahrplan insgesamt noch weit entfernt.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: 642 642-3

    Datum: 10.01.20 23:31

    Winterkind schrieb:
    642 642-3 schrieb:
    In Hattingen hat man einige Änderungen vorgenommen. Am ehesten kann ich etwas zur Linie 141 (Hattingen - Essen) sagen. Diese wird wie vorher im Halbstundentakt bedient, die Fahrzeiten haben sich allerdings (wie ich finde) sehr positiv verschoben. Sowohl in Hattingen als auch in Kupferdreh gibt es recht gute Anschlüsse zu den Zügen. Die Wartezeiten sind "gut", aber nicht zu lange. In Hattingen waren seinerzeit die Umsteigezeiten in meinen Augen viel zu kurz, in Kupferdreh gar nicht vorhanden. Das ist jetzt viel besser.
    Dazu habe ich interessehalber mal eine Frage. Wäre es nicht flotter, zwischen 141 und S3 umzusteigen, indem man den Bus schon an der Haltestelle Raabestraße besteigt oder verlässt? Der Weg über die Brücke ist doch eher noch länger und beschwerlicher?
    Natürlich ging / geht das von Essen bzw. Niederwenigern aus. Vorausgesetzt allerdings, dass der Bus wirklich pünktlich ist. Die Problematik hatte man zuletzt (zu Heisingen-Zeiten) durch einen 5. Umlauf + Fahrzeitverlängerung zwar gut im Griff, zuvor allerdings gab es da massive Probleme was die Pünktlichkeit betrifft. Außerdem ist als Umsteigepunkt Hattingen Mitte definiert, in der Auskunft bekommt man das auch so angezeigt. Vor allem Leute die dann nicht von vor Ort sind (Krankenhausbesucher Niederwenigern, da gibts einige) wissen sowas natürlich nicht. Auch die VER / Ruhrbahn weißt nicht darauf hin.


    Insgesamt war die Situation in Hattingen Mitte bis vor kurzem aber sehr blöd, vor allem eben abends wenn nicht mehr so häufig was fährt. Alles (außer der SB38) kam irgendwie zur vollen und halben Stunde, Anschlüsse waren meistens Glückssache weil der Funkverkehr bei so vielen Unternehmen nicht möglich gewesen ist (VER, BOGESTRA, WSW, BVR, Ruhrbahn). Die 359 nach Holthausen zur Klinik konnte nie wirklich auf die 141 warten, weil man sonst schon zu spät zurück nach Mitte gefahren ist. Und grundsätlich interessierte es die anwesenden Busse nicht, ob da nicht vielleicht noch ein Bus mit Umsteigern kommt. Dann noch die Rennerei zur S3 oder 308, wofür man planmäßig 5 oder 6 Minuten hatte - was aber durch das Center + über die Brücke alles andere als angenehm gewesen ist. Ich weiß nicht wie das jetzt mit dem neuen Plan ist, aber zuvor war die Sache trotz einem recht guten Busbahnhof definitiv nicht optimal. Idealerweise müsste man die Straße unter den Busbahnhof graben, welcher mehr in Richtung Straßenbahn-Gleis wandern müsste, um räumliche Nähe zu schaffen.

    Also es gehören nicht nur gute Anschlüsse und möglist pünktliche Fahrten zu einem guten Angebot, sondern auch kurze und einfache Umsteigewege. Zumindest in Hattingen ist das, je nach Umsteigsbeziehung, trotz Busbahnhof nur bedingt gegeben.

    Re: Die Traumtänzer bei den Aufgabenträgern...

    geschrieben von: M 262

    Datum: 11.01.20 00:34

    ...keine Ahnung aber am ganz großen Rad drehen wollen.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: Alibizugpaar

    Datum: 11.01.20 07:07

    Viele Linien fahren nur alle 20 Minuten, die S-Bahnen an einigen Stellen nur noch halbstündlich.

    Wie sollen die Stadtwerke das dann auch ideal auf die S-Bahn abstimmen können? 15/30 und 20 Takte passen eben nicht. Zudem kann ich mir vorstellen, daß bei Verschiebungen zugunsten der S-Bahnanschlüsse andernorts die Übergänge zu Bus/Straßenbahn nicht mehr passen? Es dürfte wie bei der berühmten Tischdecke sein: Ziehste am einen Ende...

    Hatten sich VRR und Städte in der Vorplanphase denn öfter mal intensiv ausgetauscht, was die Änderungsmöglichkeiten auf städtischen Ebenen betrifft? Da hätte doch schon klar werden müssen, auf was man zusteuert.

    Gruß, Olaf

    (,“)
    < />
    _/\_

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    Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: Cityrunner

    Datum: 11.01.20 08:42

    Seitdem Fahrplanwechsel im Dezember erlebe ich nur noch Chaos auf der S-Bahn Rhein-Ruhr und ein völlig überlasteter Hbf in Essen. Auch die S1 hat Ausfälle und Verspätungen, so auch die S2. Auf der S9/RE49 herrscht totales Chaos. Häufig endet die S9 schon in Langenberg von Bottrop kommend. Der VRR hat aus meiner Sicht die Fahrpläne für die S9 völlig falsch angesetzt. Darüber hinaus, muss man hinterfragen, was die stündlichen Äste nach Hagen und RE/Haltern sollen. Mit S-Bahn hat die S9 nichts mehr zu tun. Man schaue sich die RB48 zwischen Bonn und Wuppertal an. die Verkehrt auch täglich alle 30min...

    Aus meiner Sicht hat der VRR das S-Bahnnetz Rhein-Ruhr ramponiert insbesondere die S9, nach der S1 und S11 nun auch die S9 als Langlinie. Positiv finde ich die neuen Fahrzeuge, die neue Farbgebung (Grün) und auch Mo-Fr. die RB35 nach Gelsenkirchen sowie den 15min Takt auf S1 zwischen Bochum und Dortmund, sowie S2 zwischen Mengede und DO-Hbf.

    Besser hätte ich gefunden, wenn man die S9 so gelassen hätte wie sie verkehrte d.h. bis Wuppertal Hbf und dann zurück nach Bottrop/Haltern am See. Aus meiner Sicht wäre ein 15min zwischen Bottrop Hbf und Wuppertal-Vohwinkel oder Langenberg sinnvoller. Parallel dazu die RE14 nach wie vor stündlich zwischen Essen und Bottrop wie bisher. Ob es jetzt einen RE zwischen Essen und Wuppertal braucht, ist eine andere Frage.

    Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

    Der VRR hat ein völliges Chaos an neuen Linien geschaffen. Gut finde ich den 30min Takt auf der RE42, der war überfällig. Auf die RE44 nach Moers bin ich gespannt und allgemein auf die Entwicklung der S9. Besser dürfte es nicht werden.

    Grundsätzlich ist der 30min Takt als Grundtakt im Ballungsraum Ruhrgebiet zu hinterfragen. Gerade bei der S-Bahn.

    Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.


    Aus meiner Sicht hat der VRR schlichtweg versagt. Er hat ein "funktionierendes Netz" ramponiert. Die Folgen: Chaos ohne Ende, bei einem Verkehrsnetz das ohnehin schon am Limit ist. Denn zwischen Essen und Duisburg fahren auch schon so viele Züge und das auf vier gleisen.

    Re: Die Traumtänzer bei DSO

    geschrieben von: Der nachdenkliche Stromrichter

    Datum: 11.01.20 09:02

    M 262 schrieb:
    ...keine Ahnung aber am ganz großen Rad drehen wollen.
    Guten Morgen,

    auf den Tag, wo Du und deinesgleichen nicht nur bei DSO alles besser wissen, sondern real am Gleis mal alles besser machen, müssen wir aber noch bis St. Nimmerlein warten, oder?

    Freundliche Grüße
    Tobias

    Du genießt die ruhige samtene Kraftentfaltung, die satte Beschleunigung, das leise Summen begleitet harmonisch den ungebrochenen Drang zur Bewegung. Du lehnst Dich zurück und weißt:

    Nichts...bewegt Dich wie eine Drehstromlok !

    Re: Die Traumtänzer bei DSO

    geschrieben von: Ober-Rodener

    Datum: 11.01.20 09:21

    Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
    M 262 schrieb:
    ...keine Ahnung aber am ganz großen Rad drehen wollen.
    Guten Morgen,

    auf den Tag, wo Du und deinesgleichen nicht nur bei DSO alles besser wissen, sondern real am Gleis mal alles besser machen, müssen wir aber noch bis St. Nimmerlein warten, oder?

    Freundliche Grüße
    Tobias

    Ach komm Tobias,

    das was der VRR da veranstaltet, scheint alles nur ein Ziel zu haben: Weg mit den Kunden und der DB AG.
    Ich verstehe nicht, wieso man soviele Fahrpläne umstellt um angeblich eine Angebotsverbesserung zu erreichen,
    die Pendler aber genau das Gegenteil behaupten! Viele Pendler scheinen extrem sauer zu sein, daß seit Jahren
    funktionierende und bekannte Verbindungen nun entgültig Geschichte sind, die Reisezeiten dank nicht funktionierender
    Verbindungen wesentlich länger geworden sind und nebenbei der VRR sich erdreistet hat, zum Jahreswechsel den "treuen"
    Abonnenten wieder tiefer in die Tasche zu greifen.
    Leider geben die Verkehrsunternehmen oder der VRR wohl keine Daten zu den offensichtlichen Kündigungen raus.
    Die wären aber sehr aufschlußreich. Denn letztlich schreien alle, sie wollen mehr Fahrgäste auf die Schiene bekommen,
    torpedieren aber mit Ausfällen, Verspätungen, unangepassten Takten etc... diese Vorhaben. Und die Fahrgäste werden
    nachhaltig verprellt.

    So kann man keinen Blumentopf bzw. neue Fahrgäste gewinnen.
    Und daß User hier deutliche Kritik üben, das müssen auch die vertragen, die immer noch der Meinung sind, daß der
    letzte Fahrplanwechsel der große Wurf war.

    Gruß

    -OR

    Der nächste, bitte!

    geschrieben von: Der nachdenkliche Stromrichter

    Datum: 11.01.20 09:49

    Guten Morgen nach Ober-Roden,

    auch Dich würde ich anhand deiner bisherigen Beiträge leider in die Kategorie einsortieren müssen, die einfach nur alles auf DSO besser wissen, aber nicht vor Ort die Situation täglich erfahren und erst recht nichts besser machen (können). Und das bringt jetzt genau wem was? Das hat auch nur sehr entfernt was mit "Kritik" zu tun - das ist letzten Endes das auf DSO alltägliche Rumgenöle bei jeglicher Veränderung, egal wie und wo. Statisches Dasein für die Ewigkeit kann allerdings niemand nirgendwo nicht garantieren.

    Und wie bereits an anderer Stelle von mir erwähnt: Der Fisch stinkt auch in NRW vom Kopf her, und das ist für mich nicht der VRR, der nämlich auch nur ein ausführendes Organ in Abhängigkeit vom Land ist. Solange aber aus Düsseldorf kein klares, landesweites, integratives und solide durchfinanziertes Konzept für den Nahverkehr NRW-weit zu erkennen ist, und zwar von den Stadt- und Regionalbussen bis hin zu den schnellen RE wird das "hier da, dort so und da drüben noch mal ganz anders" nicht aufhören und eine tief greifende Verbesserung für die Menschen im Land auch nicht eintreten. Warum aber sollte man sich in Düsseldorf bei der Landesregierung nur im Entferntesten darum bemühen und nur einen Cent zuviel für den Nahverkehr ausgeben, wenn das überhaupt nicht im Fokus der Menschen ist und es niemand einfordert?

    Freundliche Grüße
    Tobias

    Du genießt die ruhige samtene Kraftentfaltung, die satte Beschleunigung, das leise Summen begleitet harmonisch den ungebrochenen Drang zur Bewegung. Du lehnst Dich zurück und weißt:

    Nichts...bewegt Dich wie eine Drehstromlok !

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: agw

    Datum: 11.01.20 09:57

    Cityrunner schrieb:
    Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.


    Aus meiner Sicht hat der VRR schlichtweg versagt. Er hat ein "funktionierendes Netz" ramponiert. Die Folgen: Chaos ohne Ende, bei einem Verkehrsnetz das ohnehin schon am Limit ist. Denn zwischen Essen und Duisburg fahren auch schon so viele Züge und das auf vier gleisen.
    D.h. du willst mehr Züge zwischen Essen und Duisburg und sagst gleich, dass dort schon zu viel fahren?

    Es liegt an der mangelhaften Infrastruktur, die in den letzten Jahren eher weiter rückgebaut wurde. Soll der VRR sein eigenes, robustes Schienennetz bauen, weil DB Netz dazu nicht fähig ist bzw. das gerade zu sabotiert? Vielleicht. Das Geld ist aber nicht da.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: agw

    Datum: 11.01.20 10:09

    642 642-3 schrieb:
    In Essen selbst hat man original gar nichts gemacht. Die fahren weiter so wie sie es zuvor getan haben - nicht mal Anpassungen im Minutenbereich für neue Anschlüsse zwischen Bahn und Bus. Also wenn man bei der Ruhrbahn selbst schon keinen Wert auf Anschlüsse legt dann braucht man sich auch weniger Gedanken über die Anschlüsse von und zur S-Bahn zu machen. Die Linien 155 und 177 in Kupferdreh fahren weiterhin alle 20 Minuten, wo also ein S9-Anschluss nie so richtig klappen kann. Gleiches gilt dann natürlich auch im gesamten Stadtgebiet. Viele Linien fahren nur alle 20 Minuten, die S-Bahnen an einigen Stellen nur noch halbstündlich. Man bewirbt lieber den tollen 5 Minuten-Takt auf einigen Buslinien...

    S-Bahn im 15 Minuten-Takt und Bus im 20 Minuten Takt muss nicht schlecht sein. Auch eine kaputte Uhr ist zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit an.

    Mein Bus hat dieses wie letztes Jahr im 30 Minuten-Takt am Wochenende von Bus und S1 keinen Anschluss, weder in die eine noch die andere Richtung.
    Im 20 Minuten-Takt gab es in einer Richtung einen Anschluss, der aber schon bei einer Minute Verspätung der S1 verpasst wurde.
    So viel zur bisherigen "Abstimmung".

    Mit dem neuen System habe ich zumindest einmal die Stunde einen guten Anschluss von der durchgehenden S1 zu meinem Bus und einmal die Stunde einen guten Anschluss von meinem Bus zur S1 nach Essen.

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 10:24

    Cityrunner schrieb:

    Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

    Auf eingl. Strecken kann eine Taktänderung problematisch sein, die Kreuzungen finden dann an anderer Stelle statt, gerade wenn die Infrastruktur auf den alten Takt ausgelegt war.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 10:25.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 11.01.20 10:38

    642 642-3 schrieb:
    ... Das ist jetzt viel besser. Ohne die Taktkürzung bei der S-Bahn wäre das so auch gar nicht möglich gewesen, denn den Bus alle 20 Minuten fahren zu lassen hätte sich wohl nicht gelohnt. ...
    Eine Buslinie zwischen zwei S-Bahnlinien im T20 im VRR? Fährt im T30.

    Lösung?

    "Lohnt sich", sobald die S-Bahn weggekürzt wird.

    Ganz mein Humor.

    Endlich...

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 11.01.20 10:43

    Cityrunner schrieb:
    Seitdem Fahrplanwechsel im Dezember erlebe ich nur noch Chaos auf der S-Bahn Rhein-Ruhr und ein völlig überlasteter Hbf in Essen.
    ... urban!

    ((=

    Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Cityrunner

    Datum: 11.01.20 11:23

    agw schrieb:
    Cityrunner schrieb:
    Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.


    Aus meiner Sicht hat der VRR schlichtweg versagt. Er hat ein "funktionierendes Netz" ramponiert. Die Folgen: Chaos ohne Ende, bei einem Verkehrsnetz das ohnehin schon am Limit ist. Denn zwischen Essen und Duisburg fahren auch schon so viele Züge und das auf vier gleisen.
    D.h. du willst mehr Züge zwischen Essen und Duisburg und sagst gleich, dass dort schon zu viel fahren?

    Es liegt an der mangelhaften Infrastruktur, die in den letzten Jahren eher weiter rückgebaut wurde. Soll der VRR sein eigenes, robustes Schienennetz bauen, weil DB Netz dazu nicht fähig ist bzw. das gerade zu sabotiert? Vielleicht. Das Geld ist aber nicht da.


    Mir gehts im Kern darum, dass aktuell die S1 und S3 im 30min Grundtakt verkehren. Finde ich das für den Ballungsraum Ruhrgebiet einfach eine unverschämtheit die S-Bahn auf einem 30min Takt umzustellen. Die S8 fährt nach wie vor alle 20min, fährt aber teilweise übers Land. Die S1 dagegen fährt fast ausschließlich durch Städte und hat einen Taktbruch in Duisburg Hbf.

    Die Verlängerung der RB33 nach Essen finde ich Quatsch und auch den nur Mo-Fr. verkehren RE nach Wuppertal ebenso. Aus meiner Sicht bräuchte die Achse Essen-Duisburg mo-Fr. den 15min Takt auf der S1. Parallel dazu die S3 im gleichen Takt. Zur HVZ ist die S3 gut gefüllt. Aktuell überfüllt wegen dreiteiligen Ets im 30min Takt.

    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: HKX

    Datum: 11.01.20 11:46

    Die Verlängerung der RB33 nach Essen halte ich sehr wohl für sinnvoll, so haben Städte oder Stadtteile wie Erkelenz, Geilenkirchen, Rheydt eine Direktverbindung nach Essen, so hat Essen eine 2 Verbindung, die nicht viel länger als die RE1 ist, nach Aachen oder Mönchengladbach.

    Nach Dortmund fahren ab Essen die RE1,6,11 jeweils zur Minute 52,13,29, wie willst du da noch ein unterbringen? Daneben hast du noch die S1 und S2,außerdem hast du in Altenessen noch den RE3 und RB32, das ist mehr als ausreichend.

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: HKX

    Datum: 11.01.20 11:48

    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:

    Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

    Auf eingl. Strecken kann eine Taktänderung problematisch sein, die Kreuzungen finden dann an anderer Stelle statt, gerade wenn die Infrastruktur auf den alten Takt ausgelegt war.

    Ja und für die Trassenproblematik ist die DB Netz verantwortlich, also hat hier ggf nicht nur der VRR gepennt.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 11:51

    Cityrunner schrieb:

    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.

    Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 11:55

    HKX schrieb:
    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:

    Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

    Auf eingl. Strecken kann eine Taktänderung problematisch sein, die Kreuzungen finden dann an anderer Stelle statt, gerade wenn die Infrastruktur auf den alten Takt ausgelegt war.

    Ja und für die Trassenproblematik ist die DB Netz verantwortlich, also hat hier ggf nicht nur der VRR gepennt.

    DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

    Re: Der nächste, bitte!

    geschrieben von: M 262

    Datum: 11.01.20 12:01

    Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
    Guten Morgen nach Ober-Roden,

    auch Dich würde ich anhand deiner bisherigen Beiträge leider in die Kategorie einsortieren müssen, die einfach nur alles auf DSO besser wissen, aber nicht vor Ort die Situation täglich erfahren und erst recht nichts besser machen (können). Und das bringt jetzt genau wem was? Das hat auch nur sehr entfernt was mit "Kritik" zu tun - das ist letzten Endes das auf DSO alltägliche Rumgenöle bei jeglicher Veränderung, egal wie und wo. Statisches Dasein für die Ewigkeit kann allerdings niemand nirgendwo nicht garantieren.

    Und wie bereits an anderer Stelle von mir erwähnt: Der Fisch stinkt auch in NRW vom Kopf her, und das ist für mich nicht der VRR, der nämlich auch nur ein ausführendes Organ in Abhängigkeit vom Land ist. Solange aber aus Düsseldorf kein klares, landesweites, integratives und solide durchfinanziertes Konzept für den Nahverkehr NRW-weit zu erkennen ist, und zwar von den Stadt- und Regionalbussen bis hin zu den schnellen RE wird das "hier da, dort so und da drüben noch mal ganz anders" nicht aufhören und eine tief greifende Verbesserung für die Menschen im Land auch nicht eintreten. Warum aber sollte man sich in Düsseldorf bei der Landesregierung nur im Entferntesten darum bemühen und nur einen Cent zuviel für den Nahverkehr ausgeben, wenn das überhaupt nicht im Fokus der Menschen ist und es niemand einfordert?

    Freundliche Grüße
    Tobias
    Ist doch toll, dass man immer noch jemnanden findet, auf den man mit dem Finger zeigen kann, gell...

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Cityrunner

    Datum: 11.01.20 12:22

    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:


    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
    Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
    Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 12:28

    Cityrunner schrieb:
    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:


    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
    Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
    Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.

    Ich wäre auch für 6 Gleise, aber das wird wohl niemals kommen.
    Zwischen Essen und Dortmund schafft man den Platz indem man den RE16 und die RB40 auf die S-Bahn verlegt, wenn irgendwann mal die Verbindung dafür in Bo-Langendreer gebaut wird.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: traktionsumrichter

    Datum: 11.01.20 12:37

    Solange DB-Netz verständlicherweise keine Zugeständnisse an die NIMBYs machen kann und die NIMBYs ihrerseits keine machen, wird weiterhin fröhlich geklagt werden. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass man einfach drauf losbauen sollte.

    Wie sieht es eigentlich mit der Schwarzbauklage der OberNIMBYs aus Angerund aus?

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: HKX

    Datum: 11.01.20 12:40

    VT605 schrieb:
    HKX schrieb:
    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:

    Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

    Auf eingl. Strecken kann eine Taktänderung problematisch sein, die Kreuzungen finden dann an anderer Stelle statt, gerade wenn die Infrastruktur auf den alten Takt ausgelegt war.

    Ja und für die Trassenproblematik ist die DB Netz verantwortlich, also hat hier ggf nicht nur der VRR gepennt.

    DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

    Generell finde ich, dass gerade seit Fahrplanwechsel das Ruhrgebiet voll ist. Du machst fast nur noch Verspätung, DB Netz hätte hier vielleicht auf den Tisch hauen sollen und tatsächlich mal sagen sollen, dass das alles nicht so hinhaut.

    DS Online für Anfänger

    geschrieben von: Der Zeuge Desiros

    Datum: 11.01.20 12:42

    M 262 schrieb:
    ist doch toll, dass man immer noch jemnanden findet, auf den man mit dem Finger zeigen kann, gell...

    Hallo,

    was es soll, für einen (!) einzigen Satz ein komplettes Vollzitat mit mehreren Absätzen voranzustellen, werde ich nie begreifen. Aber vielleicht bin ich noch nicht lange genug bei DS Online dabei.

    Außerdem wäre es schön, wenn die 1-Satz-Anmerkungen wie etwa vorhin zu den Traumtänzern oder jetzt mit den Fingern wenigstens ein kleines bisschen konstruktiv wären. Natürlich kann man Institutionen schlechte Arbeit vorwerfen. Aber dann wären ein paar Erklärungen, was denn nun genau falsch gelaufen ist, hilfreich für die Diskussion (Tobias hat das ja auch gemacht) oder gar eine Idee, wie man es besser machen könnte. Sonst ist ja jede Stammtisch-Diskussion noch gehaltvoller.

    Danke

    Heiko

    http://www.desiro.net/Signatur-Wagen-kl.jpg




    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 12:53.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: agw

    Datum: 11.01.20 13:18

    Cityrunner schrieb:
    agw schrieb:
    Cityrunner schrieb:
    Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.


    Aus meiner Sicht hat der VRR schlichtweg versagt. Er hat ein "funktionierendes Netz" ramponiert. Die Folgen: Chaos ohne Ende, bei einem Verkehrsnetz das ohnehin schon am Limit ist. Denn zwischen Essen und Duisburg fahren auch schon so viele Züge und das auf vier gleisen.
    D.h. du willst mehr Züge zwischen Essen und Duisburg und sagst gleich, dass dort schon zu viel fahren?

    Es liegt an der mangelhaften Infrastruktur, die in den letzten Jahren eher weiter rückgebaut wurde. Soll der VRR sein eigenes, robustes Schienennetz bauen, weil DB Netz dazu nicht fähig ist bzw. das gerade zu sabotiert? Vielleicht. Das Geld ist aber nicht da.


    Mir gehts im Kern darum, dass aktuell die S1 und S3 im 30min Grundtakt verkehren. Finde ich das für den Ballungsraum Ruhrgebiet einfach eine unverschämtheit die S-Bahn auf einem 30min Takt umzustellen. Die S8 fährt nach wie vor alle 20min, fährt aber teilweise übers Land. Die S1 dagegen fährt fast ausschließlich durch Städte und hat einen Taktbruch in Duisburg Hbf.

    Die Verlängerung der RB33 nach Essen finde ich Quatsch und auch den nur Mo-Fr. verkehren RE nach Wuppertal ebenso. Aus meiner Sicht bräuchte die Achse Essen-Duisburg mo-Fr. den 15min Takt auf der S1. Parallel dazu die S3 im gleichen Takt. Zur HVZ ist die S3 gut gefüllt. Aktuell überfüllt wegen dreiteiligen Ets im 30min Takt.
    Das sind alles Sachen die Geld kosten. Die jetzige Umstellung war kostenneutral. Ich bekomme hier auf der S1 also 15-Minuten-Takt zwischen Essen und Dortmund, ohne, dass es etwas kostet.
    Den RE49 gibt es auch gratis. Das ganze soll ja noch mehr Fahrgäste bringen, also die Finanzsituation langfristig verbessern.

    Wenn du eine Geldquelle kennst, die das umsetzen kann, was du beschreibst, den VRR würde das interessieren. :-)

    Noch mal: Die aktuelle Umstellung ist eine Anpassung an die bisherigen Fahrgastströme und -wünsche die kostenneutral durchgeführt werden konnte und langfristig mehr Fahrgäste und Einnahmen bringen soll als das bisherige Programm. Kritisieren kann man also z.B. die Fahrgäste, die in den letzen 10 Jahren die S3 an Stationen wie Horst nicht oft genug genutzt haben.

    Cityrunner schrieb:
    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
    Der Ausbau der Strecke Duisburg-Essen ist doch schon vollzogen. Man hat zwei "RRX"-Weichenverbindungen eingebaut. Werden mit der nächsten Estw-Stufe 2021 auch "freigeschaltet".
    Mehr kommt da die nächsten 20 Jahre nicht. Oder meinst du das Zugangebot? Das wird mit dem RRX ca. 2034 dann so ausgeweitet wie du beschreibst. Mehr Züge Dortmund-Duisburg-Köln.

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: agw

    Datum: 11.01.20 13:26

    VT605 schrieb:
    DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

    Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist.
    Kann mir ja mal jemand den Tag im Kalender zeigen, an dem alle Züge in Deutschland pünktlich fuhren. Es darf beliebig weit zurückgegangen werden. Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.

    Mal abgesehen davon, dass die S9 ja auch vorher schon im 30 Minuten-Takt gefahren sind. Nämlich jedes Wochenende.

    Aber ja: Vielleicht hätte DB Netz wirklich sagen sollen: Sorry, wir haben in den letzten 25 Jahren soviel auf der Strecke rausgerissen und verschlechtert, dass kein 30 Minuten-Takt mehr möglich ist.
    Das ganze zusammen vielleicht mit einem Angebot die Strecke abzugeben, zusammen mit der Knete, die man in den letzten 25 Jahren dort eingespart hat, damit ein anderer die jetzt mal auf Vordermann bringen kann.
    Dann hätte man eine Perspektive, dass sich etwas verbessert. So hab ich das nicht.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Cityrunner

    Datum: 11.01.20 13:37

    Der Cityrunner bedankt bei User agw für seinen letzten Posting zum Thema. Damit wäre für mich die Sache durch... Ein Glück das ich aktuell mit diesem neuen Netz wenig zu tun hab. ;)

    Grüße

    Cityrunner

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: DavMa83

    Datum: 11.01.20 13:39

    Cityrunner schrieb:
    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:


    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
    Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
    Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.
    Es würde auch schon etwas helfen, die beiden Überholgleise in Wattenscheid wieder zu errichten, dann könnte man den Stau zumindest schon einmal etwas entzerren.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: 642 642-3

    Datum: 11.01.20 13:55

    Alibizugpaar schrieb:
    Wie sollen die Stadtwerke das dann auch ideal auf die S-Bahn abstimmen können? 15/30 und 20 Takte passen eben nicht. Zudem kann ich mir vorstellen, daß bei Verschiebungen zugunsten der S-Bahnanschlüsse andernorts die Übergänge zu Bus/Straßenbahn nicht mehr passen? Es dürfte wie bei der berühmten Tischdecke sein: Ziehste am einen Ende...
    Natürlich, irgendwo wird es nie passen.

    Beispiel: Weil man in Rüttenscheid zwischen 142 und 160/161 einen Anschluss herstellen möchte, hat man in Kettwig die Umsteigezeit zur S6 nach Essen so weit reduziert, dass der Anschluss im Prinzip nicht mehr klappt. Das mag im 10er Takt noch funktionieren mit dem "Fahr einen Bus früher", im überwiegend vorhandenen 20er Takt allerdings sind 23 Minuten Umsteigezeit NICHT attraktiv. Man kann natürlich aus den Kettwiger Siedlungen direkt zur Messe oder Rüttenscheid mit Anschluss in die Innenstadt fahren, allerdings dauert das auch seine Zeit weil eben die 142 viele Siedlungsbereiche mitnimmt.

    Die Frage ist halt, wo die Prioritäten liegen und wie man mit der Umstellung umgeht. Sich hinzustellen und zu sagen "Wir ändern gar nichts, weil wir das alles sowieso nicht so toll finden" ist weder eine Lösung, noch kundenfreundlich. Wenn man mit so einer Einstellung an die Sache rangeht... kann man den Fahrplan eigentlich auch ganz vergessen. Dann schickt man auf jede Linie einfach 5 Busse raus und die sollen fahren wie sie wollen.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: 642 642-3

    Datum: 11.01.20 14:00

    Stundentakt schrieb:642 642-3 schrieb:
    642 642-3 schrieb:
    ... Das ist jetzt viel besser. Ohne die Taktkürzung bei der S-Bahn wäre das so auch gar nicht möglich gewesen, denn den Bus alle 20 Minuten fahren zu lassen hätte sich wohl nicht gelohnt. ...
    Eine Buslinie zwischen zwei S-Bahnlinien im T20 im VRR? Fährt im T30.

    Lösung?

    "Lohnt sich", sobald die S-Bahn weggekürzt wird.

    Ganz mein Humor.
    Deinen Humor wünscht man niemanden. Da lobt man die Anpassung des Fahrplans, dass es an beiden Enden einigermaßen gut passt, und es wird aus dem Zusammenhang gerissen. Natürlich ist die Taktkürzung der S-Bahnen grundsätzlich nicht positiv. An meiner Grundaussage zur dieser speziellen Konstellation (141, S9, S3) halte ich dennoch fest, weil es eben diese Verbesserungen tatsächlich gibt.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 14:00.

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 14:28

    agw schrieb:
    VT605 schrieb:
    DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

    Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist.
    Kann mir ja mal jemand den Tag im Kalender zeigen, an dem alle Züge in Deutschland pünktlich fuhren. Es darf beliebig weit zurückgegangen werden. Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.

    Von welcher Konstnte aus soll man denn dann anfangen einen Fahrplan zu planen, jeder Zug hat 5 min oder Linie X hat immer 10 min Verspätung? Natürlich muß man erstmal von pünktlichen Zügen ausgehen und dann noch etwas Reserven einplanen um geringe Verspätungen ausgleichen zu können. Wenn aber so wie auf der S9 Züge schon verspätet beginnen aufgrund von Kurzwenden und dann auch noch ohne Kreuzungen unterwegs Verspätung aufbauen weil z.B. den Tf noch die Erfahrung für Zug und Strecke fehlt, das kann kein Fahrplan ausbügeln.

    Re: DS Online für Anfänger

    geschrieben von: Plutone

    Datum: 11.01.20 14:31

    Der Zeuge Desiros schrieb:
    M 262 schrieb:
    ist doch toll, dass man immer noch jemnanden findet, auf den man mit dem Finger zeigen kann, gell...
    Hallo,

    was es soll, für einen (!) einzigen Satz ein komplettes Vollzitat mit mehreren Absätzen voranzustellen, werde ich nie begreifen. Aber vielleicht bin ich noch nicht lange genug bei DS Online dabei.

    Außerdem wäre es schön, wenn die 1-Satz-Anmerkungen wie etwa vorhin zu den Traumtänzern oder jetzt mit den Fingern wenigstens ein kleines bisschen konstruktiv wären. Natürlich kann man Institutionen schlechte Arbeit vorwerfen. Aber dann wären ein paar Erklärungen, was denn nun genau falsch gelaufen ist, hilfreich für die Diskussion (Tobias hat das ja auch gemacht) oder gar eine Idee, wie man es besser machen könnte. Sonst ist ja jede Stammtisch-Diskussion noch gehaltvoller.

    Danke

    Heiko
    Geht ja nicht ohne Argumente. Ich würde auch Tobias widersprechen. Der Oberrodener und der. 262er wissen es ja nicht besser, wie wollen aber den Eindruck machen und pöbeln laut rum, was "besseres" les ich da nie.

    Was haben wir denn derzeit im VRR?
    Die S9 läuft instabil.

    Alles andere ist schon wieder auf Vorjahresniveau unterwegs - verbunden mit den zahlreichen Verbesserungen.

    Ein paar kommen noch nach und dann war es das auch schon wieder mit dem Sturm im Wasserglas.

    Dann werden die beiden und einige andere chronische Nörgler sich wieder aus einem anderen kleinen Problem den Untergang des Abendlandes konstruieren...

    Pufferzeiten

    geschrieben von: IC 2213

    Datum: 11.01.20 14:45

    agw schrieb:
    Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist. (...) Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.

    Wieviel Pufferzeiten würdest Du denn für einen stabilen Fahrplan vorsehen? Je höher die Pufferzeiten angesetzt werden, desto geringer die Kapazität der Strecke - was ja das riesen Problem im Ruhrgebiet durch den Mischbetrieb ist. (Ich beziehe mich da nicht auf die S9, sondern die generelle Situation zwischen Dortmund - Köln).

    Eine sehr geile Situation ist in Duisburg zu bewundern.

    76887 (Gl 3) ab 7:19 (kreuzt Fahrweg von 26804)
    20047 (Gl 2) ab 7:21 (kreuzt Fahrweg von 26804)
    26804 (Gl 4) ab 7:23

    815 ab 7:29 [welcher den 26804 bei geringster Verspätung in Leverkusen-Mitte kassiert.]

    Nun stellt sich die Frage, welches Unternehmen besser für den Betrieb des (überlasteten) Netzes geeignet ist?



    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 14:47.

    Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

    geschrieben von: HKX

    Datum: 11.01.20 14:57

    642 642-3 schrieb:
    Stundentakt schrieb:642 642-3 schrieb:
    642 642-3 schrieb:
    ... Das ist jetzt viel besser. Ohne die Taktkürzung bei der S-Bahn wäre das so auch gar nicht möglich gewesen, denn den Bus alle 20 Minuten fahren zu lassen hätte sich wohl nicht gelohnt. ...
    Eine Buslinie zwischen zwei S-Bahnlinien im T20 im VRR? Fährt im T30.

    Lösung?

    "Lohnt sich", sobald die S-Bahn weggekürzt wird.

    Ganz mein Humor.
    Deinen Humor wünscht man niemanden. Da lobt man die Anpassung des Fahrplans, dass es an beiden Enden einigermaßen gut passt, und es wird aus dem Zusammenhang gerissen. Natürlich ist die Taktkürzung der S-Bahnen grundsätzlich nicht positiv. An meiner Grundaussage zur dieser speziellen Konstellation (141, S9, S3) halte ich dennoch fest, weil es eben diese Verbesserungen tatsächlich gibt.


    Es können aber nicht alle Linien auf die Züge zugeschnitten werden! Was du völlig vergisst bei deinem Bashing ggü der Ruhrbahn, der 20 Minuten Takt macht auf sehr vielen Linien im ÖPNV Sinn, unabhängig von der Eisenbahn. Den ganzen Fahrplan umschmeißen bringt auch nichts.

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: cinéma

    Datum: 11.01.20 15:05

    Cityrunner schrieb:
    Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.
    Die zwei Taktmodelle kommen daher, dass man irgendwie den Übergang zum VRS hinbekommen musste. Man wollte Mo–Fr tagsüber halt nicht den Taktbruch an der Verbundraumgrenze, so wie abends, samstags und in Zukunft auch sonntags.
    Düsseldorf kam das Ganze insofern entgegen, da man dort vom 15/30-Modell nichts hält.
    cinéma schrieb:

    Düsseldorf kam das Ganze insofern entgegen, da man dort vom 15/30-Modell nichts hält.
    Nörgler! Meckerer! Miesmacher!

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: ingo st.

    Datum: 11.01.20 17:19

    Ich kann nur wiederholen, das der VRR von T20 auf T15/30 und T30 umgestellt hat, um mehr Plätze in nachfragestarken Abschnitten anbieten zu können. Der Anstieg der Reg-Mittel war so nicht absehbar.

    DB Netz schafft es auch nicht, diskrinierungsfreie Bahnsteige für 2x 420 oder 423 im ganzen S-Bahn-Netz bereitzustellen, weil eine uralte Nachfrageberechnung und Linienführung das nicht lohnte. Deshalb längere Züge und längerer Takt geht eben auch nicht, von den Bahnsteighöhen mal abgesehen.

    Dem Desiro Hc msacht das nichts aus, der schaltet einfach die Türen ab wo kein Bahnteig ist.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Andre Joost

    Datum: 11.01.20 19:25

    agw schrieb:
    Das sind alles Sachen die Geld kosten. Die jetzige Umstellung war kostenneutral. Ich bekomme hier auf der S1 also 15-Minuten-Takt zwischen Essen und Dortmund, ohne, dass es etwas kostet.
    Den RE49 gibt es auch gratis. Das ganze soll ja noch mehr Fahrgäste bringen, also die Finanzsituation langfristig verbessern.

    Der RE49 bringt sowieso nix. Für Kupferdreh, Langenberg und Oberhausen bietet man jetzt dreimal stündlich Hinketakt statt dreimal stündlich in leicht merkbarem Takt.
    Und bei den eingleisigen Abschnitten der S9 merkt man, das der Hinketakt signifikante Nachteile gegenüber dem gleichmäßigen Takt hat.

    Wahrscheinlich wird es so enden wie in Düsseldorf, wo man jahrzehnte gefahrene HVZ-Verstärker zusammengestrichen hat, weil eine Zugfolge von 5 Minuten mit der aktuellen Signaltechnik nicht (mehr) fahrbar ist.

    Gruß,
    Andre Joost
    agw schrieb:
    Mal abgesehen davon, dass die S9 ja auch vorher schon im 30 Minuten-Takt gefahren sind. Nämlich jedes Wochenende.
    Ja, aber ohne die RE 49 dazwischen. Man darf hier auch nicht nur die eingleisigen Abschnitte betrachten auch die Blockteilung der Strecke ist eigentlich für den reinen S9 20 Minuten Takt gebaut. Man hat deshalb auf dieser Strecke nie Umleiter oder Leerfahrten gesehen, weil die aufgrund der eingleisigen Abschnitte und der langen Blockabschnitte einfach nicht dazwischen passten.
    Trotz des Nachteils der Takt-Zerschießung durch den RE 49 war es lange überfällig, zwischen Wuppertal und Essen auch mal schnellere Züge einzuführen. Denn allein durch den Umweg ist die Strecke Wuppertal - Essen mittels S 9 schon von Natur aus etwas unattraktiv. Aus dem Raum Wuppertal-Oberbarmen bin ich beispielsweise zu bestimmten Zeiten schneller in Essen, wenn ich mit dem Bus (Linie 332) bis Hattingen und von dort mit der S 3 bis Essen fahre. Darüber hinaus ist gelegentlich von vielen Wuppertaler Bahnhöfen auch der noch größere Umweg über Düsseldorf schneller.

    Ebenso aus diesen Gründen ist es vorteilhaft, durchlaufende Züge zwischen Wuppertal-Oberbarmen / -Barmen und Essen anzubieten.

    Alternativ zur Schaffung des RE 49 hätte man natürlich (unter Beibehaltung des alten Fahrplans) alle unwichtigeren S9-Halte alternierend einmal stündlich ausfallen lassen können, so dass jede Fahrt zwischen Essen Hbf und Wuppertal Hbf vielleicht immer an zwei (T20) oder drei (T30) von sechs unwichtigeren Stationen ohne Halt durchfährt.
    Schönen guten Abend,

    wenn den mit Fingern gezeigt wird - fast der ganze Thread ist ja letztlich nix anderes - dann doch bitte an der richtigen Stelle. Natürlich kann ich es mir einfach machen und irgendein EVU, wo mir die Fahrzeuge oder die Farbe oder sonst was nicht gefällt, für doof halten. Kann ich in NRW sogar durchwechseln, wie in der wolligen Sheepworld: Abellio? Doof! DB Regio? Doof! Keolis? Doof! National Express? Doof! Rurbahn? Doof! Und wenn ich bei VIAS im ABC angekommen bin (Doof!), dann beginne ich den lustigen Ringelreihen wieder von vorne. Je nach Tagesform oder wo gerade ein Zug Verspätung hat. Hohoho!

    Ich kann den lustigen Ringelreihen aber auch eine Stufe höher aufhängen, das ist was hier passiert. Der VRR? Die S9 läuft gerade nicht, also doof! Die VRS? Bei der S-Bahn Köln gibt es auch öfter mal Zugausfälle, also auch doof! Der AVV? Da gibt es ja sogar EVU, die die BC100 nicht anerkennen - mal so richtig doof! Der NVWL? Hat sich immer noch nicht von der ach so bösen Eurobahn getrennt, hallo wie doof! ... - ist immer noch ein lustiges Spielchen, kann ich auf DSO jede Woche 3x in neuer Variation spielen, läuft bei euch...Hohoho! Tusch! (Demnächst ist ja Karneval, also ruhig schon mal Büttenmarsch üben!)

    Mitten in den geselligen Forenabend (ne, was haben wir gelacht!) breche ich dann allerdings als alte Spaßbremse wieder mit der Frage, was all das Genöle und Gemotze auf diesen Ebenen denn bitte mit der Realität nicht eben weniger Fahrgäste in NRW zu tun hat? Richtig, nix! Ist nämlich gar nicht so wichtig, was für ein EVU auf dem Zug steht, solange dieser halbwegs pünktlich, sauber und mit genug Platz am Bahnsteig eintrifft. Und die Lebenswirklichkeit (zu)vieler Fahrgäste dürfte sich einen feuchten Kehricht um Tarifzonen und Tarifgrenzen drehen, allenfalls geht das Tarifdschungel-Durcheinander inklusive der willkürlich-schwachsinnigen Mauer zwischen Nah- und Fernverkehr den Menschen als Hindernis aber mal so was von auf den Senkel. Und wie auch hier in diesem Thread zu lesen, kann es bitte doch in den 2020er Jahren so langsam nicht mehr ernsthaft Alltag sein, dass die Verkehrsbetriebe (EVU, Tram- und Busbetriebe) auf verschiedenen Ebenen halt irgendwie und ohne sinnvolle Koordination nebeneinander her leben und vor sich hin wursteln. Wie die S-Bahn fährt, interessiert für die Buslinie nicht, und was in der Nachbarstadt läuft, schon gleich zweimal nicht? Wie sollen so brauchbare Anschlüsse entstehen, Reiseketten, die dem Fahrgast wirklich dienen? Und wenn dann noch die Verbandsgrenze kommt, uiuiui...dabei fährt halt niemand von VRR nach VRS, sondern von Duisburg-Hamborn nach Bonn-Beuel. Und so weiter, und so fort. Es gibt also tatsächliche Probleme mehr als genug, Stoff für seitenweise inhaltsreiche Diskussionen auf DSO, Platz für reichlich Verbesserungen. Doch statt dessen dreht sich hier alle 3 Tage immer wieder alles um die selben lokalen Probleme, weil gleich der beklagenswerten Realität da draußen der Velberter nur die Verspätungen auf der S9 sieht, ihm alle anderen Verspätungen auf allen anderen Strecken im Land aber egal sind? Derweil flucht der Kölner über das nächste Problem auf "seiner" S-Bahn und alle Probleme entlang der S9 sind ihm sch...egal? Also Leute - hier braucht keiner mehr (z.B.) den VRR schlagen wollen, solang er selbst verhaftet im isolierten Denken ist und kaum über den Wabenrand schauen kann.

    Irgendwie lande ich immer wieder an der selben Stelle. Vielleicht ist es die Erfahrung als gelernter Baden-Württemberger, den das Leben nach NRW gespült hat. Diese Erfahrung besagt, dass wenn das Land desinteressiert Mist baut - was seinerzeit mit all-in-one-boat-Grinsebacke-Oettinger und dem latent korrupten Beißreflex-Mappusconi viel zu lange der Fall war - leidet der Fahrgast. Wenn das Land Interesse zeigt, kann sich im Nahverkehr etwas bwegen. Nein, nicht nur positives. Aber eben mehr als nichts bzw. nur Rückschritt. Was dann auch wieder zu Diskussionen auf DSO führt, haufenweise. So gesehen sind NRW-Verkehrspolitiker cleverer als der Amtskollege im Süden: schön nix machen und den VRR vorschicken, soll der doch als "Prellbock" dienen ... dann fängt man sich auf DSO weder negative Kommentare ein, weil man etwas macht, noch weil man etwas nicht macht. Ihr seit mir ja schöne "Eisenbahnfreunde", ganz schön lasch(et) wenn ihr die so einfach davon kommen lasst...

    Also? Wo muss der Weg zu einem guten Fahrplan, einem sinnvollen Tarif, kurz: einem guten Nahverkehrsangebot in NRW wohl beginnen? Auf der S9 und nirgendwo anders? Oder vielleicht doch in Düsseldorf, in der Landespolitik? Wollt ihr jeder für eure Linie nörgeln und maulen und dabei dem Nachbar nix gönnen, oder lieber gemeinsam für eine bessere Zu(g)kunft eintreten? NRW ist nix ohne euch - oder?

    Ja, es ist ein Fingerzeig - den werde ich allerdings kaum unterlassen, solange er noch so bitter nötig erscheint.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit - freundliche Grüße
    Tobias

    Du genießt die ruhige samtene Kraftentfaltung, die satte Beschleunigung, das leise Summen begleitet harmonisch den ungebrochenen Drang zur Bewegung. Du lehnst Dich zurück und weißt:

    Nichts...bewegt Dich wie eine Drehstromlok !
    Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
    Schönen guten Abend,

    wenn den mit Fingern gezeigt wird - fast der ganze Thread ist ja letztlich nix anderes - dann doch bitte an der richtigen Stelle. Natürlich kann ich es mir einfach machen und irgendein EVU, wo mir die Fahrzeuge oder die Farbe oder sonst was nicht gefällt, für doof halten. Kann ich in NRW sogar durchwechseln, wie in der wolligen Sheepworld: Abellio? Doof! DB Regio? Doof! Keolis? Doof! National Express? Doof! Rurbahn? Doof! Und wenn ich bei VIAS im ABC angekommen bin (Doof!), dann beginne ich den lustigen Ringelreihen wieder von vorne. Je nach Tagesform oder wo gerade ein Zug Verspätung hat. Hohoho!

    Ich kann den lustigen Ringelreihen aber auch eine Stufe höher aufhängen, das ist was hier passiert. Der VRR? Die S9 läuft gerade nicht, also doof! Die VRS? Bei der S-Bahn Köln gibt es auch öfter mal Zugausfälle, also auch doof! Der AVV? Da gibt es ja sogar EVU, die die BC100 nicht anerkennen - mal so richtig doof! Der NVWL? Hat sich immer noch nicht von der ach so bösen Eurobahn getrennt, hallo wie doof! ... - ist immer noch ein lustiges Spielchen, kann ich auf DSO jede Woche 3x in neuer Variation spielen, läuft bei euch...Hohoho! Tusch! (Demnächst ist ja Karneval, also ruhig schon mal Büttenmarsch üben!)

    Mitten in den geselligen Forenabend (ne, was haben wir gelacht!) breche ich dann allerdings als alte Spaßbremse wieder mit der Frage, was all das Genöle und Gemotze auf diesen Ebenen denn bitte mit der Realität nicht eben weniger Fahrgäste in NRW zu tun hat? Richtig, nix! Ist nämlich gar nicht so wichtig, was für ein EVU auf dem Zug steht, solange dieser halbwegs pünktlich, sauber und mit genug Platz am Bahnsteig eintrifft. Und die Lebenswirklichkeit (zu)vieler Fahrgäste dürfte sich einen feuchten Kehricht um Tarifzonen und Tarifgrenzen drehen, allenfalls geht das Tarifdschungel-Durcheinander inklusive der willkürlich-schwachsinnigen Mauer zwischen Nah- und Fernverkehr den Menschen als Hindernis aber mal so was von auf den Senkel. Und wie auch hier in diesem Thread zu lesen, kann es bitte doch in den 2020er Jahren so langsam nicht mehr ernsthaft Alltag sein, dass die Verkehrsbetriebe (EVU, Tram- und Busbetriebe) auf verschiedenen Ebenen halt irgendwie und ohne sinnvolle Koordination nebeneinander her leben und vor sich hin wursteln. Wie die S-Bahn fährt, interessiert für die Buslinie nicht, und was in der Nachbarstadt läuft, schon gleich zweimal nicht? Wie sollen so brauchbare Anschlüsse entstehen, Reiseketten, die dem Fahrgast wirklich dienen? Und wenn dann noch die Verbandsgrenze kommt, uiuiui...dabei fährt halt niemand von VRR nach VRS, sondern von Duisburg-Hamborn nach Bonn-Beuel. Und so weiter, und so fort. Es gibt also tatsächliche Probleme mehr als genug, Stoff für seitenweise inhaltsreiche Diskussionen auf DSO, Platz für reichlich Verbesserungen. Doch statt dessen dreht sich hier alle 3 Tage immer wieder alles um die selben lokalen Probleme, weil gleich der beklagenswerten Realität da draußen der Velberter nur die Verspätungen auf der S9 sieht, ihm alle anderen Verspätungen auf allen anderen Strecken im Land aber egal sind? Derweil flucht der Kölner über das nächste Problem auf "seiner" S-Bahn und alle Probleme entlang der S9 sind ihm sch...egal? Also Leute - hier braucht keiner mehr (z.B.) den VRR schlagen wollen, solang er selbst verhaftet im isolierten Denken ist und kaum über den Wabenrand schauen kann.

    Irgendwie lande ich immer wieder an der selben Stelle. Vielleicht ist es die Erfahrung als gelernter Baden-Württemberger, den das Leben nach NRW gespült hat. Diese Erfahrung besagt, dass wenn das Land desinteressiert Mist baut - was seinerzeit mit all-in-one-boat-Grinsebacke-Oettinger und dem latent korrupten Beißreflex-Mappusconi viel zu lange der Fall war - leidet der Fahrgast. Wenn das Land Interesse zeigt, kann sich im Nahverkehr etwas bwegen. Nein, nicht nur positives. Aber eben mehr als nichts bzw. nur Rückschritt. Was dann auch wieder zu Diskussionen auf DSO führt, haufenweise. So gesehen sind NRW-Verkehrspolitiker cleverer als der Amtskollege im Süden: schön nix machen und den VRR vorschicken, soll der doch als "Prellbock" dienen ... dann fängt man sich auf DSO weder negative Kommentare ein, weil man etwas macht, noch weil man etwas nicht macht. Ihr seit mir ja schöne "Eisenbahnfreunde", ganz schön lasch(et) wenn ihr die so einfach davon kommen lasst...

    Also? Wo muss der Weg zu einem guten Fahrplan, einem sinnvollen Tarif, kurz: einem guten Nahverkehrsangebot in NRW wohl beginnen? Auf der S9 und nirgendwo anders? Oder vielleicht doch in Düsseldorf, in der Landespolitik? Wollt ihr jeder für eure Linie nörgeln und maulen und dabei dem Nachbar nix gönnen, oder lieber gemeinsam für eine bessere Zu(g)kunft eintreten? NRW ist nix ohne euch - oder?

    Ja, es ist ein Fingerzeig - den werde ich allerdings kaum unterlassen, solange er noch so bitter nötig erscheint.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit - freundliche Grüße
    Tobias


    Ich finde du machst es dir mit der Schuldzuweisung etwas einfach, alle sind unschuldig, außer der Herr Minischter(sprich Regierung). Gilt das dann auch so für BW? Da hast du doch immer die Landespolitik verteidigt wenn ich mich richtig erinnere. Kommt es also nur auf das richtige Parteibuch an?
    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.

    Elende Zitate

    geschrieben von: Bernd Bastisch

    Datum: 12.01.20 00:03

    Und für diese 4 Antwortzeilen muss man natürlich wieder den kompletten Beitrag als Zitat einstellen. Gähn

    Hui, das Desaster...!

    geschrieben von: Der nachdenkliche Stromrichter

    Datum: 12.01.20 00:13

    VT605 schrieb:
    Ich finde du machst es dir mit der Schuldzuweisung etwas einfach, alle sind unschuldig, außer der Herr Minischter(sprich Regierung). Gilt das dann auch so für BW? Da hast du doch immer die Landespolitik verteidigt wenn ich mich richtig erinnere. Kommt es also nur auf das richtige Parteibuch an?
    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.
    Guten Abend Diesel-ICE,

    für mich macht es halt schon einen Unterschied, ob Dinge schief gehen, weil jemand etwas getan hat, oder eben weil Dinge nicht laufen, weil nichts getan wurde. Für Baden-Württemberg kann ich als Anklagepunkt nur festhalten: "Der böse Minischder bestellt zu viele Züge!" - ein gar schröckliches Verbrechen, ich weiß, so viel DSO habe ich gelesen. Also meine Meinungsverschiedenheiten mit dem BWegten Ministerium liegen irgendwie woanders - zum Beispiel daran, dass der Landesstandard in seiner vorliegenden Form noch lange nicht gut genug ist, also sprich, mir ist das "mehr" an der einen oder anderen Stelle noch zu wenig.

    In NRW dagegen vermisse ich derartiges Engagement für die Eisenbahn aber nicht nur ein bisschen! Manche Sachen sind zwar auch hier gut bis richtig gut, aber (zu) vieles ist noch längst nicht da, wo es schon lange sein müsste! Und jetzt nochmal die Frage: wo rührt das wohl her? Und wer hätte wohl zuvorderst die Möglichkeit, hier Änderungen aufs Gleis zu bringen? Der VRR, VRS und wie sie alle heißen, ohne Auftrag und Finanzierung aus Düsseldorf? Interessante Theorie!

    Und den Begriff "Desaster" überstrapazierst (nicht nur) Du für meinen Geschmack ein bisschen reichlich. Ob ich hier am Bahnsteig stehe, weil DB Regio mit der S-Bahn aus Düsseldorf raus +10 hat, oder zuvor auf dem Bahnsteig gestanden bin, weil es aus Stuttgart raus hing und die RB +10 hatte - irgendwie kein Unterschied. Ich bin schon GoAhead und Abellio in Baden-Württemberg gefahren und war pünktlich unterwegs, ich bin heute in NRW Abellio und NX gefahren und war auch pünktlich. Klar, ein Betrieb wie auf Schweizer Gleisen zu besten Zeiten wäre mir deutschlandweit auch am liebsten, aber das ist für das an der Eisenbahn grundsätzlich noch immer eher desinteressierte Deutschland nun wirklich illusorisch. Und so freut man sich über die kleinen Dinge - wenn der ICE durch den Knoten Köln kam, ohne +15 zu haben, wenn irgendwo der Anschluss klappt, wenn ein schickes Neufahrzeug statt einem schrottreifen Bundesbahnrelikts auf der Schiene des Weges kommt,... - der Rest der nicht klappt, sind ausgefüllte Fahrgastrechte-Formulare, und am Ende, so hässlich all die Ereignisse im Einzelfall sein mögen, ein Bestandteil des Alltags in Deutschland 2020. Wichtig ist und bleibt für mich - und da sind wir wieder beim Engagement, auch dem politischen: Ich muss das Gefühl haben, dass man versucht, etwas zu verändern, die Zu(g)kunft besser zu machen. Das man dabei auch Fehler machen kann, liegt in der Natur der Sache. "Auf die Schnauze fallen" ist für mich aber auch nix verwerfliches - nur liegen bleiben, oder schlimmer: gar nicht erst los laufen!

    So, und jetzt noch einen harten persönlichen Denkanstoss zur inflationären Verwendung von Begriffen wie "Desaster" "nur noch Chaos" "unerträgliche Zustände" und was dergleichen noch mehr ist: Wenn man solche Begrifflichkeiten inflationär immer wieder benutzt, nützen die sich nicht nur ab wie der Sitzbezug in der S-Bahn, und man verliert an Ernsthaftigkeit ("Schon wieder Desaster heute? Ach!"), sondern man bringt sich in die Zwickmühle: Ist man Außenstehender und urteilt nur unreflektiert mit solch großer verbaler Keule bei jeglicher passender und unpassender Gelegenheit, ist man nur ein Besserwisser, und kein Bessermacher, den es bräuchte. Ist man Insider und gibt solcherlei Aussagen wiederholt von sich, hat man den Beruf verfehlt. Ja, eignet sich mal wieder nicht für die niedlich-frisch Verliebten da draußen, ich weiß...

    Was wollte ich noch klarstellen, damit wir uns richtig verstehen? Ach ja, zwei Dinge:

    1.) Ich und NRW heißt, ich mag dieses Land, ich mag seine Menschen, und genau deswegen ist mir auch in der Landespolitik das Beste noch lange nicht genug - gerade weil ich die offenen Augen und das offene Herz habe. Ich bin ganz bewusst in einer jener Städte gezogen, die halb Deutschland nur mit Vorurteilen verbindet oder bestenfalls als Armenhaus bemitleidet. Leute, Duisburg ist so viel mehr..!

    2.) Parteibuch: ich respektiere Parteizugehörigkeit jeglicher Couleur, solange sie klar innerhalb der Werte und Regeln unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Wie gut oder schlecht politische Inhalte umgesetzt werden, muss nicht alleine vom Parteibuch abhängen.

    Getz, hasse dat mit? Fein!

    Freundliche Grüße
    Tobias

    Du genießt die ruhige samtene Kraftentfaltung, die satte Beschleunigung, das leise Summen begleitet harmonisch den ungebrochenen Drang zur Bewegung. Du lehnst Dich zurück und weißt:

    Nichts...bewegt Dich wie eine Drehstromlok !

    Re: Elende Zitate

    geschrieben von: VT605

    Datum: 12.01.20 00:18

    Bernd Bastisch schrieb:
    Und für diese 4 Antwortzeilen muss man natürlich wieder den kompletten Beitrag als Zitat einstellen. Gähn

    Gute Nacht
    VT605 schrieb:

    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.
    Kannst dich ja beim VRR bewerben und es besser machen. ;-)

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: agw

    Datum: 12.01.20 08:48

    Aufsicht Gl. 5 schrieb:
    agw schrieb:
    Mal abgesehen davon, dass die S9 ja auch vorher schon im 30 Minuten-Takt gefahren sind. Nämlich jedes Wochenende.
    Ja, aber ohne die RE 49 dazwischen. Man darf hier auch nicht nur die eingleisigen Abschnitte betrachten auch die Blockteilung der Strecke ist eigentlich für den reinen S9 20 Minuten Takt gebaut. Man hat deshalb auf dieser Strecke nie Umleiter oder Leerfahrten gesehen, weil die aufgrund der eingleisigen Abschnitte und der langen Blockabschnitte einfach nicht dazwischen passten.
    Ja, das schrieb ich ja oben. DB Netz hats kaputt gemacht. Vielleicht hätten sie das einfach zugeben müssen. Dann hätte man die eingleisigen Abschnitte vorher verkürzen können (auf Kosten von DB Netz). Ja, das sind Träumereien. Ich weiß, DB Netz kann nur abreißen, den Wiederaufbau muss dann nochmal die Allgemeinheit bezahlen.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: agw

    Datum: 12.01.20 08:53

    Andre Joost schrieb:
    agw schrieb:
    Das sind alles Sachen die Geld kosten. Die jetzige Umstellung war kostenneutral. Ich bekomme hier auf der S1 also 15-Minuten-Takt zwischen Essen und Dortmund, ohne, dass es etwas kostet.
    Den RE49 gibt es auch gratis. Das ganze soll ja noch mehr Fahrgäste bringen, also die Finanzsituation langfristig verbessern.

    Der RE49 bringt sowieso nix. Für Kupferdreh, Langenberg und Oberhausen bietet man jetzt dreimal stündlich Hinketakt statt dreimal stündlich in leicht merkbarem Takt.

    Das wurde ja wissenschaftlich untersucht und man kam zu einem anderen Ergebnis. Hast du es auch wissenschaftlich untersucht?
    Welche RE willst du im Ruhrgebiet sonst noch durch S-Bahnen in dichterem Takt ersetzen? Denn das ist ja deine Schlussfolgerung "RE bringen nix, lieber langesamere S-Bahnen im dichteren Takt".

    Ich nehme an, als erstes steichst du alle RE auf Essen-Gelsenkirchen-Wanne-Eickel und ersetzt sie durch S-Bahnen im 10/20 Minuten-Takt, die an allen Unterwegsstationen halten?

    Re: Pufferzeiten

    geschrieben von: agw

    Datum: 12.01.20 08:55

    IC 2213 schrieb:
    Nun stellt sich die Frage, welches Unternehmen besser für den Betrieb des (überlasteten) Netzes geeignet ist?

    Schon mal eins, was nicht eingleisige Abschnitte auf S-Bahn-Strecken absichtlich verlängert?

    Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

    geschrieben von: agw

    Datum: 12.01.20 09:02

    VT605 schrieb:
    agw schrieb:
    VT605 schrieb:
    DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

    Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist.
    Kann mir ja mal jemand den Tag im Kalender zeigen, an dem alle Züge in Deutschland pünktlich fuhren. Es darf beliebig weit zurückgegangen werden. Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.
    Von welcher Konstnte aus soll man denn dann anfangen einen Fahrplan zu planen, jeder Zug hat 5 min oder Linie X hat immer 10 min Verspätung? Natürlich muß man erstmal von pünktlichen Zügen ausgehen und dann noch etwas Reserven einplanen um geringe Verspätungen ausgleichen zu können. Wenn aber so wie auf der S9 Züge schon verspätet beginnen aufgrund von Kurzwenden und dann auch noch ohne Kreuzungen unterwegs Verspätung aufbauen weil z.B. den Tf noch die Erfahrung für Zug und Strecke fehlt, das kann kein Fahrplan ausbügeln.
    Man sollte die Infrastruktur nicht so rückbauen, dass sie nur noch mit pünktlichen Zügen funktioniert. Das wäre schon mal ein Anfang.
    Und bei Ausbauten (z.B. neues Estw) sollte man ebenso agieren und nicht ebenfall gucken, was man weglassen kann, ohne dass der Fahrplan bei pünktlichen Zügen sofort zusammenbricht.

    Und ja, man sollte das einplanen, was täglich(!) an Verspätung üblich ist. Man kann ja eine reine DB-Linie aus dem letzten Jahr nehmen und dort die Verspätung ablesen, damit es nicht an den privaten liegt. ;-) Die S9 z.B. lässt meine S1 schon seit Jahren in Essen Hbf zu spät Richtung Bochum fahren. Waren dort schon seit Jahren heimlich Abellio-Tf unterwegs? Bitte berichte!

    Außerdem sollte man vielleicht seine Bahnsteigbelegung so planen, dass sich nichts aufschaukelt, weil sich die Fahrwege kreuzen würden.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: agw

    Datum: 12.01.20 09:05

    DavMa83 schrieb:
    Cityrunner schrieb:
    VT605 schrieb:
    Cityrunner schrieb:


    Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
    Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
    Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.
    Es würde auch schon etwas helfen, die beiden Überholgleise in Wattenscheid wieder zu errichten, dann könnte man den Stau zumindest schon einmal etwas entzerren.
    Wie lang sollen die denn werden, damit der Zug, der überholt wird, nicht immer eine Verspätung bekommt? Und für welche Zugtypen lohnt das noch, die dort halten? Ein RRX kann ja dort fast unbemerkt kurz halten und wieder losdüsen, weil Flirt vermutlich auch.
    Die Zeiten der lahmen Züge sind dort vorbei.
    Und für welche Geschwindigkeit abzweigend willst du die Weichen ausrichten? So wie vorher (60?)? Oder doch etwas schneller?

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Frank St.

    Datum: 12.01.20 10:53

    Moin,

    es geht doch nur um außerplanmäßige Überholungen. Und dann hat ein Zug bereits Verspätung, die er dem folgenen möglichst nicht mitgeben soll.

    Grüße
    Frank

    Zu meinen Beiträgen:
    - Eisenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
    - Historisches Forum [www.drehscheibe-foren.de]
    - Straßenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Signalschruber

    Datum: 12.01.20 11:35

    Zitat
    Der RE49 bringt sowieso nix. Für Kupferdreh, Langenberg und Oberhausen bietet man jetzt dreimal stündlich Hinketakt statt dreimal stündlich in leicht merkbarem Takt.
    Und bei den eingleisigen Abschnitten der S9 merkt man, das der Hinketakt signifikante Nachteile gegenüber dem gleichmäßigen Takt hat.
    Initiativen die einen schnellen Nahverkehr zwischen Essen und Wuppertal forderten, gab es schon, bevor die Niederbergische Bahn zur S-Bahnstrecke ertüchtigt wurde. Wenn du in den VRR Nahverkehrsplan von 2017 schaust wirst du sehen, dass die Umsteigerelation zwischen RE 5, RE 19, RB 35 und S 3 in Oberhausen, die am stärksten frequentierte innerhalb des VRR war. Eine Direktverbindung Essen - Wesel ist hier also überfällig gewesen.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 12.01.20 11:49

    Signalschruber schrieb:
    Eine Direktverbindung Essen - Wesel ist hier also überfällig gewesen.

    Die hätte man auch nach Hattingen - minus eine S-Bahn, minus zwei Stadtbahnen - führen können.

    Einen "schnellen Nahverkehr" zwischen E und W erhielte man zB mit einer Neutrassierung ab Neviges gen Südosten...

    Das neue Angebotsbündel ist eben nicht schnell. Die paar Minuten Durchfahrzeit spart nämlich nur, wer im Mittel dreißig Minuten auf die RE49 wartet. Schlüssiger wäre hier gewesen T15 von E bis W, etwa als S39 OB-E-W im T30...

    Fahren die kommunalen Anbieter entlang der Niederbergbahn jetzt einen T12/18/30? Und im Nachbarort einen T10/20/30...

    Attraktiver™ Nahverkehr™.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: HKX

    Datum: 12.01.20 12:20

    Andre Joost schrieb:
    Der RE49 bringt sowieso nix. Für Kupferdreh, Langenberg und Oberhausen bietet man jetzt dreimal stündlich Hinketakt statt dreimal stündlich in leicht merkbarem Takt.
    Und bei den eingleisigen Abschnitten der S9 merkt man, das der Hinketakt signifikante Nachteile gegenüber dem gleichmäßigen Takt hat.



    Selbstverständlich bringt der RE49, auch wenn jener von der Privaten betrieben wird, es gibt eben die Direktverbindung Wesel nach Essen bzw sogar nach Wuppertal ohne dabei den Anschluss nach Duisburg/Mönchengladbach zu vernachlässigen. Für Styrum, Mülheim Hbf, Essen West gibt es noch eine zusätzliche Verbindung nach Essen Hbf, neben der S1 und RB33. Es gibt eine schnellere Verbindung nach Wuppertal. Außerdem wurde alles wissenschaftlich belegt, dass es Sinn macht. Also ich sehe hier eben doch die Notwendigkeit der RE49, ich gehe sogar soweit, dass man diesen eventuell sogar am Samstag fahren lassen soll.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 12.01.20 12:22

    agw schrieb:
    Andre Joost schrieb:
    Der RE49 bringt sowieso nix. Für Kupferdreh, Langenberg und Oberhausen bietet man jetzt dreimal stündlich Hinketakt statt dreimal stündlich in leicht merkbarem Takt.
    Das wurde ja wissenschaftlich untersucht und man kam zu einem anderen Ergebnis.
    Welche RE willst du im Ruhrgebiet sonst noch durch S-Bahnen in dichterem Takt ersetzen?...Ich nehme an, als erstes steichst du alle RE auf Essen-Gelsenkirchen-Wanne-Eickel und ersetzt sie durch S-Bahnen im 10/20 Minuten-Takt, die an allen Unterwegsstationen halten?
    Auf dieser Strecke bringt ein RE wirklich nichts.

    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds, die allen Fahrgästen aus dem Raum Herne nach Dortmund aufgenötigt wird. Da wäre die Direktfahrt ab Mengede besser - und durch die Schleife könnte eine in Mengede endende Stadtbahn fahren (gibts dort mittlerweile wenigstens akzeptable Umstiegverhältnisse?)

    Danach hätte man von GE bis DO einen faktischen RE, in Mengede verknüpft mit einer Stadtbahn.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 12.01.20 13:07

    kmueller schrieb:

    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds, ...
    Auch so eine Zockelei...

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: HKX

    Datum: 12.01.20 13:14

    kmueller schrieb:


    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds, die allen Fahrgästen aus dem Raum Herne nach Dortmund aufgenötigt wird. Da wäre die Direktfahrt ab Mengede besser - und durch die Schleife könnte eine in Mengede endende Stadtbahn fahren (gibts dort mittlerweile wenigstens akzeptable Umstiegverhältnisse?)



    Du kennst den Sinn einer S-Bahn? Für die Direktfahrt gibt es neben der RE3 nun den RB32. Daher ist dein Einwand mehr als überflüssig.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: ingo st.

    Datum: 12.01.20 13:19

    Die S2 sollte immer in Mengede enden und die S4 sollte nach Herne durchgebunden werden.
    Das S-Bahn-Konzept Rhein-Ruhr sah keine bergische S-Bahn verknüpft mit dem Ruhrgebiet vor, auch keine S-Bahn auf der CME.

    Es werden also alte Ausbaustandars mit neuen Linienwünschen überlagert. Und jetzt kommt wieder der Sparausbau für den RRX, so das RE16 und RB40 einfach auf Höntrop gelegt werden, damit man sich weitere Gleise Bochum-Wattenscheid-Essen sparen kann.

    Es geht immer um "reicht doch"-Planungsfehler, weil man heute sparen will, damit spätere GeneratIonen teuer nachrüsten dürfen oder sich lange mit Unzulänglichkeiten rumärgern dürfen.

    Bei Bundesautobahnen gibt es das nicht; da gelten gnadenlose Anbauverbote im großen Abstand.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 12.01.20 13:21

    HKX schrieb:
    kmueller schrieb:
    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds, die allen Fahrgästen aus dem Raum Herne nach Dortmund aufgenötigt wird. Da wäre die Direktfahrt ab Mengede besser - und durch die Schleife könnte eine in Mengede endende Stadtbahn fahren (gibts dort mittlerweile wenigstens akzeptable Umstiegverhältnisse?)

    Du kennst den Sinn einer S-Bahn?
    Sie hat denselben wie eine Stadtbahn oder ein RE: Leute auf von ihnen gewünschten Relationen befördern. Deren Anzahl von GE/WAN/HER nach Huckarde&Co. hielt sich schon immer sehr in Grenzen.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 12.01.20 13:33

    ingo st. schrieb:
    Es geht immer um "reicht doch"-Planungsfehler, weil man heute sparen will, ...
    +1

    "Heute" = seit 40 Jahren.

    Gibt ja auf der gesamten CME auch keinen einzigen neuen "S-Bahn"-hof. Sicher wieder, na, was? Kein Bedarf...

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: HKX

    Datum: 12.01.20 13:37

    kmueller schrieb:
    HKX schrieb:
    kmueller schrieb:
    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds, die allen Fahrgästen aus dem Raum Herne nach Dortmund aufgenötigt wird. Da wäre die Direktfahrt ab Mengede besser - und durch die Schleife könnte eine in Mengede endende Stadtbahn fahren (gibts dort mittlerweile wenigstens akzeptable Umstiegverhältnisse?)

    Du kennst den Sinn einer S-Bahn?
    Sie hat denselben wie eine Stadtbahn oder ein RE: Leute auf von ihnen gewünschten Relationen befördern. Deren Anzahl von GE/WAN/HER nach Huckarde&Co. hielt sich schon immer sehr in Grenzen.

    Es gibt halt nicht nur Leute die in Herne und Gelsenkirchen wohnen. Es ist halt nur einseitig so zu denken statt alles zu sehen. Wenn ich jetzt von Mannheim nach Köln will, soll ich da erwarten, dass der ICE da überall durchfährt? Nein, denn das ist nicht der Sinn. Der Sinn einer S-Bahn die Beförderung von Leuten in Vororten in die Großstädte. Und nochmals für Leute die in Gelsenkirchen und Herne wohnen gibt es noch die RE3 und RB32 nach Dortmund, das ist eben ausreichend.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: kmueller

    Datum: 12.01.20 13:48

    HKX schrieb:
    kmueller schrieb:
    HKX schrieb:
    kmueller schrieb:
    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds
    Du kennst den Sinn einer S-Bahn?
    Sie hat denselben wie eine Stadtbahn oder ein RE: Leute auf von ihnen gewünschten Relationen befördern. Deren Anzahl von GE/WAN/HER nach Huckarde&Co. hielt sich schon immer sehr in Grenzen.
    Es gibt halt nicht nur Leute die in Herne und Gelsenkirchen wohnen. Es ist halt nur einseitig so zu denken statt alles zu sehen. Wenn ich jetzt von Mannheim nach Köln will, soll ich da erwarten, dass der ICE da überall durchfährt?
    Für den Halt am Frankfurter Flughafen habe ich Verständnis. Kein Verständnis mehr hätte ich dafür, daß der Zug über Mainz, Wiesbaden und Neuwied geleitet wird. Und nicht wenige dieser ICE fahren doch weiter nach Dortmund. Warum nur halten sie nicht in Huckarde? Will man es damit den Frankfurtern erschweren, dorthin zu kommen?

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 12.01.20 14:03

    HKX schrieb:
    ... Und nochmals für Leute die in Gelsenkirchen und Herne wohnen gibt es noch die RE3 und RB32 nach Dortmund, das ist eben ausreichend.

    Seltsamerweise liegt die A42 in der Staubilanz NRW stabil auf dem sechsten Platz; A40: #2.
    agw schrieb:
    VT605 schrieb:

    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.
    Kannst dich ja beim VRR bewerben und es besser machen. ;-)

    Soviel Vitamin B habe ich nicht in der Politik um da an einen Posten zu kommen, aber keine Sorge, auf einen Bürojob bin ich eh nicht scharf.
    VT605 schrieb:
    agw schrieb:
    VT605 schrieb:
    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.
    Kannst dich ja beim VRR bewerben und es besser machen. ;-)
    Soviel Vitamin B habe ich nicht in der Politik um da an einen Posten zu kommen, aber keine Sorge, auf einen Bürojob bin ich eh nicht scharf.
    Die eigentlich interessante Frage ist hier doch, ob der Juser agw (und nicht als einziger) zum Ausdruck bringen will, der VRR mache doch eine dufte Arbeit, oder aber er selbst mache eine solche für den VRR...

    Dieses verkannt-beleidigte "dann mach es doch selbst" ist wohl die zeitgenössische Variante von "dann geh doch nach drüben" und spricht Bände...

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: HKX

    Datum: 12.01.20 16:16

    Stundentakt schrieb:
    HKX schrieb:
    ... Und nochmals für Leute die in Gelsenkirchen und Herne wohnen gibt es noch die RE3 und RB32 nach Dortmund, das ist eben ausreichend.

    Seltsamerweise liegt die A42 in der Staubilanz NRW stabil auf dem sechsten Platz; A40: #2.

    Und das hat jetzt was hiermit zu tun? Man hat 3 Züge pro Stunde nach Dortmund von Gelsenkirchen, 2 schnelle und 1 langsameren. Es bleibt dennoch ausreichend.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Stundentakt

    Datum: 12.01.20 16:24

    HKX schrieb:
    Es bleibt dennoch ausreichend.

    Ah okay.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Heckeneilzugfan

    Datum: 12.01.20 21:06

    HKX schrieb:
    Selbstverständlich bringt der RE49, auch wenn jener von der Privaten betrieben wird, es gibt eben die Direktverbindung Wesel nach Essen bzw sogar nach Wuppertal ohne dabei den Anschluss nach Duisburg/Mönchengladbach zu vernachlässigen. Für Styrum, Mülheim Hbf, Essen West gibt es noch eine zusätzliche Verbindung nach Essen Hbf, neben der S1 und RB33. Es gibt eine schnellere Verbindung nach Wuppertal. Außerdem wurde alles wissenschaftlich belegt, dass es Sinn macht. Also ich sehe hier eben doch die Notwendigkeit der RE49, ich gehe sogar soweit, dass man diesen eventuell sogar am Samstag fahren lassen soll.

    Nicht nur "eventuell" am Samstag! Der RE 49 würde sich "mit Sicherheit" auch samstags lohnen. Denn viele würden damit gerne zum samstäglichen Einkauf nach Essen oder Oberhausen (Centro) fahren.

    Samstags zwischen 11 und 19 Uhr ist die S 9 schließlich oft genauso voll wie sonst nur im Berufsverkehr.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Signalschruber

    Datum: 12.01.20 21:15

    Zitat
    Nicht nur "eventuell" am Samstag! Der RE 49 würde sich "mit Sicherheit" auch samstags lohnen. Denn viele würden damit gerne zum samstäglichen Einkauf nach Essen oder Oberhausen (Centro) fahren.
    Das ist auch nach dem Nahverkehrsplan von 2017 das nächste Ziel nach der Betriebsaufnahme, die Betriebszeiten zu erweitern und den Wochenendverkehr einzuführen.
    Stundentakt schrieb:
    VT605 schrieb:
    agw schrieb:
    VT605 schrieb:
    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.
    Kannst dich ja beim VRR bewerben und es besser machen. ;-)
    Soviel Vitamin B habe ich nicht in der Politik um da an einen Posten zu kommen, aber keine Sorge, auf einen Bürojob bin ich eh nicht scharf.
    Die eigentlich interessante Frage ist hier doch, ob der Juser agw (und nicht als einziger) zum Ausdruck bringen will, der VRR mache doch eine dufte Arbeit, oder aber er selbst mache eine solche für den VRR...

    Dieses verkannt-beleidigte "dann mach es doch selbst" ist wohl die zeitgenössische Variante von "dann geh doch nach drüben" und spricht Bände...
    Was war jetzt nochmal genau euer Problem ?! Alles ?

    :D
    Stundentakt schrieb:
    VT605 schrieb:
    agw schrieb:
    VT605 schrieb:
    Natürlich hat auch die Politik ihren Anteil daran das es nicht so läuft wie geplant, aber auch Aufgabenträger und EVU kann man nicht einfach von Schuld freisprechen. In BW ist man mit Ansage ins Desaster gelaufen, im VRR-Gebiet ebenso.
    Kannst dich ja beim VRR bewerben und es besser machen. ;-)
    Soviel Vitamin B habe ich nicht in der Politik um da an einen Posten zu kommen, aber keine Sorge, auf einen Bürojob bin ich eh nicht scharf.
    Die eigentlich interessante Frage ist hier doch, ob der Juser agw (und nicht als einziger) zum Ausdruck bringen will, der VRR mache doch eine dufte Arbeit, oder aber er selbst mache eine solche für den VRR...

    Dieses verkannt-beleidigte "dann mach es doch selbst" ist wohl die zeitgenössische Variante von "dann geh doch nach drüben" und spricht Bände...
    Richtig. Es war eine Anspielung mit Augenzwinkern auf diese Verhaltensweise, die wir sonst nur von DB-Fans kennen. Hast du soweit richtig erkannt.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: agw

    Datum: 13.01.20 11:16

    Heckeneilzugfan schrieb:
    HKX schrieb:
    Selbstverständlich bringt der RE49, auch wenn jener von der Privaten betrieben wird, es gibt eben die Direktverbindung Wesel nach Essen bzw sogar nach Wuppertal ohne dabei den Anschluss nach Duisburg/Mönchengladbach zu vernachlässigen. Für Styrum, Mülheim Hbf, Essen West gibt es noch eine zusätzliche Verbindung nach Essen Hbf, neben der S1 und RB33. Es gibt eine schnellere Verbindung nach Wuppertal. Außerdem wurde alles wissenschaftlich belegt, dass es Sinn macht. Also ich sehe hier eben doch die Notwendigkeit der RE49, ich gehe sogar soweit, dass man diesen eventuell sogar am Samstag fahren lassen soll.

    Nicht nur "eventuell" am Samstag! Der RE 49 würde sich "mit Sicherheit" auch samstags lohnen. Denn viele würden damit gerne zum samstäglichen Einkauf nach Essen oder Oberhausen (Centro) fahren.

    Samstags zwischen 11 und 19 Uhr ist die S 9 schließlich oft genauso voll wie sonst nur im Berufsverkehr.
    Ich finde generell, dass man sich an den Öffnungszeiten orientieren sollte. Man kann bis 20 Uhr einkaufen, aber nur bis 18:xx gibt es den HVZ-Takt. Am Samtag genauso, so wie du es beschreibst.
    Ich fordere HVZ-Takt bis 20:xx und auch eine Ausweitung am Samstag.

    Der RE14 fährt ja schon öfter Mon-Sa, aber auch nur bis 19:xx.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: zeuge des sechundertzwölwas

    Datum: 13.01.20 13:46

    Stundentakt schrieb:
    kmueller schrieb:
    Die S2 hat eine ganz andere Absurdität: die zeitraubende Schleifenfahrt durch Huckarde und andere westliche Vororte Dortmunds, ...
    Auch so eine Zockelei...
    Hmm... ich bin im Sommer mal an einem WE tatsächlich mit der S2 von Herne nach DO-Schwesterhilde gefahren und ich war bei weitem nicht der Einzige der in Westerfilde ausgestiegen ist und die die mit mir ausstiegen sind, sind nicht in Mengede oder Nette eingestiegen.
    Wenn ich von Herne aus nach Dortmund in die Stadt hätte fahren wollen, wäre ich mit dem im alten Fahrplan wenige Minuten vor der S2 verkehrenden RE3 gefahren. Das weiss eigentlich jeder der im nördlichen Ruhrgebiet lebt und schon mal zum Fussball nach Lüdenscheid Nord will, was für den gestandenen Gelsenkirchener auch der einzige Grund sein dürfte überhaupt in diese Richtung zu fahren :-) Daher ist der jetzige Zustand mit den jetzt 2 schnellen die Westfälische Bahn auslassenden Zügen erheblich besser. Auch wenn ich die Strecke eher selten bereise.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.20 13:49.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Winterkind

    Datum: 14.01.20 10:15

    zeuge des sechundertzwölwas schrieb:
    Hmm... ich bin im Sommer mal an einem WE tatsächlich mit der S2 von Herne nach DO-Schwesterhilde gefahren und ich war bei weitem nicht der Einzige der in Westerfilde ausgestiegen ist und die die mit mir ausstiegen sind, sind nicht in Mengede oder Nette eingestiegen.
    Wenn ich von Herne aus nach Dortmund in die Stadt hätte fahren wollen, wäre ich mit dem im alten Fahrplan wenige Minuten vor der S2 verkehrenden RE3 gefahren
    Und wer von Herne oder Gelsenkirchen nach Dormund-Möllerbrücke oder Dortmund-Stadthaus möchte, kann mit der S2 in Dortmund-Dorstfeld umsteigen und so den vollen Hauptbahnhof vermeiden.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: agw

    Datum: 18.01.20 10:46

    Frank St. schrieb:
    es geht doch nur um außerplanmäßige Überholungen. Und dann hat ein Zug bereits Verspätung, die er dem folgenen möglichst nicht mitgeben soll.
    D.h. die verspäteten ICE sollen in Wattenscheid halten und den RRX vorlassen?

    Der NV ist doch wesentlich pünktlicher als der FV bzw. der FV verursacht doch die Verspätungen im NV.

    Daher bringt es auch nichts, wenn der NV in Wattenscheid überholt werden kann. Das Geld kann man besser darein investieren, dass FV-Züge pünktlicher am Startbahnhof starten.

    Re: Strecke Duisburg-Essen

    geschrieben von: Frank St.

    Datum: 18.01.20 11:50

    Moin,

    noch einmal: Die Zuglaufstörung ist bereits eingetreten, durch was auch immer. Es geht nur noch um Schadensbegrenzung.

    Punkt 2: Der Weg vom Startbahnhof bis zum Ruhrgebiet ist für die meisten FV-Züge schon recht weit und damit sind die Ursachen für Verspätungen vielfältig. Eine verspätete Abfahrt am Startbahnhof wird sich in der Rangliste eher auf den hinteren Rängen finden lassen. Zugreserven zur Vermeidung von Verspätungsübertragungen bei verspätetem Zulauf sind natürlich wünschenswert. Soll ja eigentlich die KP-Reserve abfangen.

    Grüße
    Frank

    Zu meinen Beiträgen:
    - Eisenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]
    - Historisches Forum [www.drehscheibe-foren.de]
    - Straßenbahnen [www.drehscheibe-foren.de]