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Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: VT605

Datum: 11.01.20 11:51

Cityrunner schrieb:

Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.

Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.

Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

geschrieben von: VT605

Datum: 11.01.20 11:55

HKX schrieb:
VT605 schrieb:
Cityrunner schrieb:

Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

Auf eingl. Strecken kann eine Taktänderung problematisch sein, die Kreuzungen finden dann an anderer Stelle statt, gerade wenn die Infrastruktur auf den alten Takt ausgelegt war.

Ja und für die Trassenproblematik ist die DB Netz verantwortlich, also hat hier ggf nicht nur der VRR gepennt.

DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

Re: Der nächste, bitte!

geschrieben von: M 262

Datum: 11.01.20 12:01

Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
Guten Morgen nach Ober-Roden,

auch Dich würde ich anhand deiner bisherigen Beiträge leider in die Kategorie einsortieren müssen, die einfach nur alles auf DSO besser wissen, aber nicht vor Ort die Situation täglich erfahren und erst recht nichts besser machen (können). Und das bringt jetzt genau wem was? Das hat auch nur sehr entfernt was mit "Kritik" zu tun - das ist letzten Endes das auf DSO alltägliche Rumgenöle bei jeglicher Veränderung, egal wie und wo. Statisches Dasein für die Ewigkeit kann allerdings niemand nirgendwo nicht garantieren.

Und wie bereits an anderer Stelle von mir erwähnt: Der Fisch stinkt auch in NRW vom Kopf her, und das ist für mich nicht der VRR, der nämlich auch nur ein ausführendes Organ in Abhängigkeit vom Land ist. Solange aber aus Düsseldorf kein klares, landesweites, integratives und solide durchfinanziertes Konzept für den Nahverkehr NRW-weit zu erkennen ist, und zwar von den Stadt- und Regionalbussen bis hin zu den schnellen RE wird das "hier da, dort so und da drüben noch mal ganz anders" nicht aufhören und eine tief greifende Verbesserung für die Menschen im Land auch nicht eintreten. Warum aber sollte man sich in Düsseldorf bei der Landesregierung nur im Entferntesten darum bemühen und nur einen Cent zuviel für den Nahverkehr ausgeben, wenn das überhaupt nicht im Fokus der Menschen ist und es niemand einfordert?

Freundliche Grüße
Tobias
Ist doch toll, dass man immer noch jemnanden findet, auf den man mit dem Finger zeigen kann, gell...

Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: Cityrunner

Datum: 11.01.20 12:22

VT605 schrieb:
Cityrunner schrieb:


Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.

Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: VT605

Datum: 11.01.20 12:28

Cityrunner schrieb:
VT605 schrieb:
Cityrunner schrieb:


Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.

Ich wäre auch für 6 Gleise, aber das wird wohl niemals kommen.
Zwischen Essen und Dortmund schafft man den Platz indem man den RE16 und die RB40 auf die S-Bahn verlegt, wenn irgendwann mal die Verbindung dafür in Bo-Langendreer gebaut wird.

Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: traktionsumrichter

Datum: 11.01.20 12:37

Solange DB-Netz verständlicherweise keine Zugeständnisse an die NIMBYs machen kann und die NIMBYs ihrerseits keine machen, wird weiterhin fröhlich geklagt werden. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass man einfach drauf losbauen sollte.

Wie sieht es eigentlich mit der Schwarzbauklage der OberNIMBYs aus Angerund aus?

Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

geschrieben von: HKX

Datum: 11.01.20 12:40

VT605 schrieb:
HKX schrieb:
VT605 schrieb:
Cityrunner schrieb:

Was mich wundert: Wie hat das damals bei den 20min Takt geklappt auf der S9? Die Probleme auf der S9 sind die eingleisigen Streckenabschnitte zwischen Steele und Holthausen/Überruhr und zwischen Dellwig und Bottrop Hbf. Nicht zu vergessen die Strecke nach Haltern ab Gladbeck. Parallel zur S-Bahn verkehrt ein RE zwischen Essen und Bottrop im 30min Takt und nach Wuppertal nur stündlich. Daneben soll es auch nach Fahrten der RE14 bis nach Steele Ost geben.

Auf eingl. Strecken kann eine Taktänderung problematisch sein, die Kreuzungen finden dann an anderer Stelle statt, gerade wenn die Infrastruktur auf den alten Takt ausgelegt war.

Ja und für die Trassenproblematik ist die DB Netz verantwortlich, also hat hier ggf nicht nur der VRR gepennt.

DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

Generell finde ich, dass gerade seit Fahrplanwechsel das Ruhrgebiet voll ist. Du machst fast nur noch Verspätung, DB Netz hätte hier vielleicht auf den Tisch hauen sollen und tatsächlich mal sagen sollen, dass das alles nicht so hinhaut.

DS Online für Anfänger

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 11.01.20 12:42

M 262 schrieb:
ist doch toll, dass man immer noch jemnanden findet, auf den man mit dem Finger zeigen kann, gell...

Hallo,

was es soll, für einen (!) einzigen Satz ein komplettes Vollzitat mit mehreren Absätzen voranzustellen, werde ich nie begreifen. Aber vielleicht bin ich noch nicht lange genug bei DS Online dabei.

Außerdem wäre es schön, wenn die 1-Satz-Anmerkungen wie etwa vorhin zu den Traumtänzern oder jetzt mit den Fingern wenigstens ein kleines bisschen konstruktiv wären. Natürlich kann man Institutionen schlechte Arbeit vorwerfen. Aber dann wären ein paar Erklärungen, was denn nun genau falsch gelaufen ist, hilfreich für die Diskussion (Tobias hat das ja auch gemacht) oder gar eine Idee, wie man es besser machen könnte. Sonst ist ja jede Stammtisch-Diskussion noch gehaltvoller.

Danke

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Wagen-kl.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 12:53.

Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: agw

Datum: 11.01.20 13:18

Cityrunner schrieb:
agw schrieb:
Cityrunner schrieb:
Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.


Aus meiner Sicht hat der VRR schlichtweg versagt. Er hat ein "funktionierendes Netz" ramponiert. Die Folgen: Chaos ohne Ende, bei einem Verkehrsnetz das ohnehin schon am Limit ist. Denn zwischen Essen und Duisburg fahren auch schon so viele Züge und das auf vier gleisen.
D.h. du willst mehr Züge zwischen Essen und Duisburg und sagst gleich, dass dort schon zu viel fahren?

Es liegt an der mangelhaften Infrastruktur, die in den letzten Jahren eher weiter rückgebaut wurde. Soll der VRR sein eigenes, robustes Schienennetz bauen, weil DB Netz dazu nicht fähig ist bzw. das gerade zu sabotiert? Vielleicht. Das Geld ist aber nicht da.


Mir gehts im Kern darum, dass aktuell die S1 und S3 im 30min Grundtakt verkehren. Finde ich das für den Ballungsraum Ruhrgebiet einfach eine unverschämtheit die S-Bahn auf einem 30min Takt umzustellen. Die S8 fährt nach wie vor alle 20min, fährt aber teilweise übers Land. Die S1 dagegen fährt fast ausschließlich durch Städte und hat einen Taktbruch in Duisburg Hbf.

Die Verlängerung der RB33 nach Essen finde ich Quatsch und auch den nur Mo-Fr. verkehren RE nach Wuppertal ebenso. Aus meiner Sicht bräuchte die Achse Essen-Duisburg mo-Fr. den 15min Takt auf der S1. Parallel dazu die S3 im gleichen Takt. Zur HVZ ist die S3 gut gefüllt. Aktuell überfüllt wegen dreiteiligen Ets im 30min Takt.
Das sind alles Sachen die Geld kosten. Die jetzige Umstellung war kostenneutral. Ich bekomme hier auf der S1 also 15-Minuten-Takt zwischen Essen und Dortmund, ohne, dass es etwas kostet.
Den RE49 gibt es auch gratis. Das ganze soll ja noch mehr Fahrgäste bringen, also die Finanzsituation langfristig verbessern.

Wenn du eine Geldquelle kennst, die das umsetzen kann, was du beschreibst, den VRR würde das interessieren. :-)

Noch mal: Die aktuelle Umstellung ist eine Anpassung an die bisherigen Fahrgastströme und -wünsche die kostenneutral durchgeführt werden konnte und langfristig mehr Fahrgäste und Einnahmen bringen soll als das bisherige Programm. Kritisieren kann man also z.B. die Fahrgäste, die in den letzen 10 Jahren die S3 an Stationen wie Horst nicht oft genug genutzt haben.

Cityrunner schrieb:
Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
Der Ausbau der Strecke Duisburg-Essen ist doch schon vollzogen. Man hat zwei "RRX"-Weichenverbindungen eingebaut. Werden mit der nächsten Estw-Stufe 2021 auch "freigeschaltet".
Mehr kommt da die nächsten 20 Jahre nicht. Oder meinst du das Zugangebot? Das wird mit dem RRX ca. 2034 dann so ausgeweitet wie du beschreibst. Mehr Züge Dortmund-Duisburg-Köln.

Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

geschrieben von: agw

Datum: 11.01.20 13:26

VT605 schrieb:
DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist.
Kann mir ja mal jemand den Tag im Kalender zeigen, an dem alle Züge in Deutschland pünktlich fuhren. Es darf beliebig weit zurückgegangen werden. Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.

Mal abgesehen davon, dass die S9 ja auch vorher schon im 30 Minuten-Takt gefahren sind. Nämlich jedes Wochenende.

Aber ja: Vielleicht hätte DB Netz wirklich sagen sollen: Sorry, wir haben in den letzten 25 Jahren soviel auf der Strecke rausgerissen und verschlechtert, dass kein 30 Minuten-Takt mehr möglich ist.
Das ganze zusammen vielleicht mit einem Angebot die Strecke abzugeben, zusammen mit der Knete, die man in den letzten 25 Jahren dort eingespart hat, damit ein anderer die jetzt mal auf Vordermann bringen kann.
Dann hätte man eine Perspektive, dass sich etwas verbessert. So hab ich das nicht.

Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: Cityrunner

Datum: 11.01.20 13:37

Der Cityrunner bedankt bei User agw für seinen letzten Posting zum Thema. Damit wäre für mich die Sache durch... Ein Glück das ich aktuell mit diesem neuen Netz wenig zu tun hab. ;)

Grüße

Cityrunner

Re: Strecke Duisburg-Essen

geschrieben von: DavMa83

Datum: 11.01.20 13:39

Cityrunner schrieb:
VT605 schrieb:
Cityrunner schrieb:


Einen Ausbau der Strecke Duisburg-Essen wird es hoffentlich bald geben. den aktuellen RE Verkehr mit RE1, RE2, RE42,RE6 und RE11 ist in Ordnung. Was mir noch fehlt ist eine weitere stündliche RE nach Dortmund täglich und auch nach Köln.
Wo willst du zwischen Duisburg und Essen was ausbauen? Da kommt nur eine neue Überleitstelle zwischen Mülheim und E-West zwischen Fern- und S-Bahngleis und das wars. Den Platz für mehr Gleise hat man sich ja mit dem Radweg verbaut.
Wie soll dann jemals der RRX im 15min Takt zwischen Dortmund und Köln fahren? Ohne Ausbau Essen-Mülheim-Duisburg aber auch Bochum-Dortmund geht das nicht. Sprich Dortmund-Köln durchgängig sechsgleisig.
Es würde auch schon etwas helfen, die beiden Überholgleise in Wattenscheid wieder zu errichten, dann könnte man den Stau zumindest schon einmal etwas entzerren.

Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 11.01.20 13:55

Alibizugpaar schrieb:
Wie sollen die Stadtwerke das dann auch ideal auf die S-Bahn abstimmen können? 15/30 und 20 Takte passen eben nicht. Zudem kann ich mir vorstellen, daß bei Verschiebungen zugunsten der S-Bahnanschlüsse andernorts die Übergänge zu Bus/Straßenbahn nicht mehr passen? Es dürfte wie bei der berühmten Tischdecke sein: Ziehste am einen Ende...
Natürlich, irgendwo wird es nie passen.

Beispiel: Weil man in Rüttenscheid zwischen 142 und 160/161 einen Anschluss herstellen möchte, hat man in Kettwig die Umsteigezeit zur S6 nach Essen so weit reduziert, dass der Anschluss im Prinzip nicht mehr klappt. Das mag im 10er Takt noch funktionieren mit dem "Fahr einen Bus früher", im überwiegend vorhandenen 20er Takt allerdings sind 23 Minuten Umsteigezeit NICHT attraktiv. Man kann natürlich aus den Kettwiger Siedlungen direkt zur Messe oder Rüttenscheid mit Anschluss in die Innenstadt fahren, allerdings dauert das auch seine Zeit weil eben die 142 viele Siedlungsbereiche mitnimmt.

Die Frage ist halt, wo die Prioritäten liegen und wie man mit der Umstellung umgeht. Sich hinzustellen und zu sagen "Wir ändern gar nichts, weil wir das alles sowieso nicht so toll finden" ist weder eine Lösung, noch kundenfreundlich. Wenn man mit so einer Einstellung an die Sache rangeht... kann man den Fahrplan eigentlich auch ganz vergessen. Dann schickt man auf jede Linie einfach 5 Busse raus und die sollen fahren wie sie wollen.

Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 11.01.20 14:00

Stundentakt schrieb:642 642-3 schrieb:
642 642-3 schrieb:
... Das ist jetzt viel besser. Ohne die Taktkürzung bei der S-Bahn wäre das so auch gar nicht möglich gewesen, denn den Bus alle 20 Minuten fahren zu lassen hätte sich wohl nicht gelohnt. ...
Eine Buslinie zwischen zwei S-Bahnlinien im T20 im VRR? Fährt im T30.

Lösung?

"Lohnt sich", sobald die S-Bahn weggekürzt wird.

Ganz mein Humor.
Deinen Humor wünscht man niemanden. Da lobt man die Anpassung des Fahrplans, dass es an beiden Enden einigermaßen gut passt, und es wird aus dem Zusammenhang gerissen. Natürlich ist die Taktkürzung der S-Bahnen grundsätzlich nicht positiv. An meiner Grundaussage zur dieser speziellen Konstellation (141, S9, S3) halte ich dennoch fest, weil es eben diese Verbesserungen tatsächlich gibt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 14:00.

Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

geschrieben von: VT605

Datum: 11.01.20 14:28

agw schrieb:
VT605 schrieb:
DB Netz erstellt den Fahrplan unter der Prämisse das die Züge pünktlich fahren, wenn diese aber schon einige Minuten Verspätung einbringen in den eingl. Streckenabschnitt dann gibt es Probleme. Ja, vielleicht hätte man dem VRR einfach sagen sollen "den 30 min Takt könnt ihr vergessen", das hätte ein aufheulen bei Husmann gegeben.

Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist.
Kann mir ja mal jemand den Tag im Kalender zeigen, an dem alle Züge in Deutschland pünktlich fuhren. Es darf beliebig weit zurückgegangen werden. Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.

Von welcher Konstnte aus soll man denn dann anfangen einen Fahrplan zu planen, jeder Zug hat 5 min oder Linie X hat immer 10 min Verspätung? Natürlich muß man erstmal von pünktlichen Zügen ausgehen und dann noch etwas Reserven einplanen um geringe Verspätungen ausgleichen zu können. Wenn aber so wie auf der S9 Züge schon verspätet beginnen aufgrund von Kurzwenden und dann auch noch ohne Kreuzungen unterwegs Verspätung aufbauen weil z.B. den Tf noch die Erfahrung für Zug und Strecke fehlt, das kann kein Fahrplan ausbügeln.

Re: DS Online für Anfänger

geschrieben von: Plutone

Datum: 11.01.20 14:31

Der Zeuge Desiros schrieb:
M 262 schrieb:
ist doch toll, dass man immer noch jemnanden findet, auf den man mit dem Finger zeigen kann, gell...
Hallo,

was es soll, für einen (!) einzigen Satz ein komplettes Vollzitat mit mehreren Absätzen voranzustellen, werde ich nie begreifen. Aber vielleicht bin ich noch nicht lange genug bei DS Online dabei.

Außerdem wäre es schön, wenn die 1-Satz-Anmerkungen wie etwa vorhin zu den Traumtänzern oder jetzt mit den Fingern wenigstens ein kleines bisschen konstruktiv wären. Natürlich kann man Institutionen schlechte Arbeit vorwerfen. Aber dann wären ein paar Erklärungen, was denn nun genau falsch gelaufen ist, hilfreich für die Diskussion (Tobias hat das ja auch gemacht) oder gar eine Idee, wie man es besser machen könnte. Sonst ist ja jede Stammtisch-Diskussion noch gehaltvoller.

Danke

Heiko
Geht ja nicht ohne Argumente. Ich würde auch Tobias widersprechen. Der Oberrodener und der. 262er wissen es ja nicht besser, wie wollen aber den Eindruck machen und pöbeln laut rum, was "besseres" les ich da nie.

Was haben wir denn derzeit im VRR?
Die S9 läuft instabil.

Alles andere ist schon wieder auf Vorjahresniveau unterwegs - verbunden mit den zahlreichen Verbesserungen.

Ein paar kommen noch nach und dann war es das auch schon wieder mit dem Sturm im Wasserglas.

Dann werden die beiden und einige andere chronische Nörgler sich wieder aus einem anderen kleinen Problem den Untergang des Abendlandes konstruieren...

Pufferzeiten

geschrieben von: IC 2213

Datum: 11.01.20 14:45

agw schrieb:
Wenn DB Netz nur Fahrpläne erstellen kann, die funktionieren, wenn alle Züge pünktlich ist, und ansonsten ein Hochschaukeln verursachen, dann ist für mich klar, dass DB Netz nicht für den Betrieb des aktuellen Netzes geeignet ist. (...) Realitätsfernes Planen braucht wirklich keiner.

Wieviel Pufferzeiten würdest Du denn für einen stabilen Fahrplan vorsehen? Je höher die Pufferzeiten angesetzt werden, desto geringer die Kapazität der Strecke - was ja das riesen Problem im Ruhrgebiet durch den Mischbetrieb ist. (Ich beziehe mich da nicht auf die S9, sondern die generelle Situation zwischen Dortmund - Köln).

Eine sehr geile Situation ist in Duisburg zu bewundern.

76887 (Gl 3) ab 7:19 (kreuzt Fahrweg von 26804)
20047 (Gl 2) ab 7:21 (kreuzt Fahrweg von 26804)
26804 (Gl 4) ab 7:23

815 ab 7:29 [welcher den 26804 bei geringster Verspätung in Leverkusen-Mitte kassiert.]

Nun stellt sich die Frage, welches Unternehmen besser für den Betrieb des (überlasteten) Netzes geeignet ist?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 14:47.

Re: Nicht nur der VRR sollte Kritik erhalten

geschrieben von: HKX

Datum: 11.01.20 14:57

642 642-3 schrieb:
Stundentakt schrieb:642 642-3 schrieb:
642 642-3 schrieb:
... Das ist jetzt viel besser. Ohne die Taktkürzung bei der S-Bahn wäre das so auch gar nicht möglich gewesen, denn den Bus alle 20 Minuten fahren zu lassen hätte sich wohl nicht gelohnt. ...
Eine Buslinie zwischen zwei S-Bahnlinien im T20 im VRR? Fährt im T30.

Lösung?

"Lohnt sich", sobald die S-Bahn weggekürzt wird.

Ganz mein Humor.
Deinen Humor wünscht man niemanden. Da lobt man die Anpassung des Fahrplans, dass es an beiden Enden einigermaßen gut passt, und es wird aus dem Zusammenhang gerissen. Natürlich ist die Taktkürzung der S-Bahnen grundsätzlich nicht positiv. An meiner Grundaussage zur dieser speziellen Konstellation (141, S9, S3) halte ich dennoch fest, weil es eben diese Verbesserungen tatsächlich gibt.


Es können aber nicht alle Linien auf die Züge zugeschnitten werden! Was du völlig vergisst bei deinem Bashing ggü der Ruhrbahn, der 20 Minuten Takt macht auf sehr vielen Linien im ÖPNV Sinn, unabhängig von der Eisenbahn. Den ganzen Fahrplan umschmeißen bringt auch nichts.

Re: Seit Fahrplanwechsel nur noch Chaos im Ruhrgebiet

geschrieben von: cinéma

Datum: 11.01.20 15:05

Cityrunner schrieb:
Auch auf der S1 hätte ich mir einen durchgehenden 15min Takt zwischen Duisburg und Dortmund gewünscht, so auch auf S2 Duisburg-Dortmund (ohne RB32 und RB35) und auch S3 zwischen Essen und Oberhausen. Insgesamt hätte man das S-Bahnnetz durchgehend auf einen 15/30min umstellen sollen, auch auf S8 und Co. Trotz Widerstand der Verkehrsbetriebe. ich kenne bundesweit kein anderes S-Bahnnetz das zwi verschiedene Taktsysteme hat.
Die zwei Taktmodelle kommen daher, dass man irgendwie den Übergang zum VRS hinbekommen musste. Man wollte Mo–Fr tagsüber halt nicht den Taktbruch an der Verbundraumgrenze, so wie abends, samstags und in Zukunft auch sonntags.
Düsseldorf kam das Ganze insofern entgegen, da man dort vom 15/30-Modell nichts hält.
cinéma schrieb:

Düsseldorf kam das Ganze insofern entgegen, da man dort vom 15/30-Modell nichts hält.
Nörgler! Meckerer! Miesmacher!

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