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Re: Trennung von Netz und Betrieb

geschrieben von: De David

Datum: 11.01.20 23:00

Aber die DB EVU haben doch zig Milliardenwerte an Fahrzeugen, die sollten doch in Zeiten von Negativzinsen den Banken auch reichen um Kohle raus zu rücken?

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Trennung von Netz und Betrieb

geschrieben von: Ruhrthaler

Datum: 11.01.20 23:09

De David schrieb:
Aber die DB EVU haben doch zig Milliardenwerte an Fahrzeugen, die sollten doch in Zeiten von Negativzinsen den Banken auch reichen um Kohle raus zu rücken?
Nein, Realkredit gibt's nur auf Grundstücke und, man glaubt es kaum, auf Schiffe. Auf Züge aber nun leider eben nicht.
Im Vorstand der DB AG sowie im Aufsichtsrat sitzen genügend Banker, die werden den Politikern die Konsequenzen einer Trennung erläutern.

LG Ruhrthaler

Re: Mehdorn wurde von Rot-Grün eingesetzt!

geschrieben von: 3-Löwen-Takt

Datum: 11.01.20 23:17

War es nicht eher so, dass Johannes Ludewig wegen des tragischen Unglücks in Eschede seinen Hut nehmen musste?
Wenn dadurch die ganzen Ausschreibungen gestoppt werden, habe ich da nichts gegen :)

Viele Grüße
Moritz

Re: Verkauf von DB Regio überfällig!

geschrieben von: Traumflug

Datum: 11.01.20 23:39

JoergAtDSO schrieb:
Das Schienennetz [...] gehört dagegen zum Aufgabenbereich des Bundes.
Betrachtet man, wie für Nahverkehrsstrecken inzwischen erhebliche Finanzierungsbeteiligungen gefordert werden, sieht der Bund das wohl inzwischen nicht mehr so. Der Bund scheint sich nur noch für das Fernverkehrs-Schienennetz zuständig zu fühlen.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Absetzung von Johannes Ludewig als Bahnchef

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 11.01.20 23:49

Hallo 3-Löwen-Takt,
3-Löwen-Takt schrieb:
War es nicht eher so, dass Johannes Ludewig wegen des tragischen Unglücks in Eschede seinen Hut nehmen musste?
Das Unglück lag in seiner Amtszeit, aber die Gründe der Entlassung waren wohl andere: [www.manager-magazin.de]

Viele Grüße
Jörg

PS: Ludewig ist übrigens CDU-Mitglied.
"„Ob Deutsche Bahn, Metronom oder Flixtrain – alle Bahnanbieter könnten dann künftig zu gleichen Bedingungen und diskriminierungsfrei die Schienen nutzen“, sagte Hofreiter."

Hach ja, der liebe Anton. Vielleicht sollte er sich so langsam mal mit dem Thema "Bahn in Deutschland" befassen, bevor er bei den Pressefuzzis etwas zum Besten gibt.

Re: Trennung von Netz und Betrieb

geschrieben von: Marienfelde

Datum: 12.01.20 09:55

Ruhrthaler schrieb:
(…)
Dürr (also noch vor Mehdorn) hat genau gewusst, warum er Infrastruktur im Konzern behalten wollte, ja eigentlich sogar musste: nur so war er kreditwürdig.

Unser Bankwesen kennt zwei Arten von Krediten, den Realkredit, der Grundstücke beleiht (mit Eintrag ins Grundbuch) und den normalen Kredit, der allein auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens abhebt. Naheliegend ist, der Realkredit ist günstiger, weil die geldgebende Bank im Insolvenzfall das Grundstück bekommt, beim normalen Kredit aber oftmals leer ausgeht.

Die Einkaufstour, die schon unter Dürr begann, war komplett kreditfinanziert, Mehdorn hat dann das Ganze nur auf volle Touren gebracht, weil ja der Börsengang lockte, hätte ihm persönlich sicher ein nettes Sümmchen eingebracht.

Meine These: auch wenn die nächste Bundesregierung schwarz-grün sein wird, die Trennung kommt nicht, weil die DB Verkehr (oder wie immer sie heißen wird) dann sofort pleite wäre.

LG Ruhrthaler
Ich glaube, an dieser These könnte was dran sein. Vielleicht noch einmal zurück zum Lange-Interview in der "Augsburger Allgemeinen" vom 10.01.2020: [www.augsburger-allgemeine.de]

"Es ist Zeit für eine neue Bahnreform", lautet die Schlagzeile, der man nur zustimmen kann. Das im Interview angesprochene Weisungsrecht des Eigentümers (gemeint ist sicher das Netz) wäre geeignet, die verkehrs- und umweltpolitisch kontraproduktiv wirkende Machtposition des zu sehr am Gewinn orientierten Konzerns zu begrenzen.

Für den Fernverkehr würde ich mir (Wieder-) Erweiterungen des Netzes auf der Basis des von Wolfgang Dietrich Mann entwickelten Vorschlags einer Direktbeauftragung des Konzerns durch seinen Eigentümer wünschen, wodurch der Bund seiner Gemeinwohlverpflichtung im SPFV (auch ohne das im Artikel 87e GG vorgeschriebene Gesetz) endlich nachkäme. Diese beauftragten Züge sollten dann auch mit Nahverkehrsfahrscheinen nutzbar sein.

Einen schönen Sonntag wünscht Euch
Marienfelde
Hallo,

ich frage mich, ob es Sinn macht, dass der Güterverkehr und der Personenverkehr in einem Konzern zusammengefasst sind:
-Beide haben vollständig andere Kundengruppen (B2C vs. B2B)
-Beide setzen vollständig andere Fahrzeuge ein
-Güterverkehr mit der Bahn findet zunehmend grenzüberschreitend statt, um konkurenzfähig zu bleiben, muss man in vielen Ländern Europas aktiv sein. Beim Personenverkehr gibt es dagegen nur wenige grenzüberschreitende Linien, die sich weitgehend von Deutschland aus betreiben lassen.
-In der Folge unterscheidet sich auch die Qualifikation des Zugpersonals zunehmend, so dass dieses kaum noch austauschbar ist.

Gibt es noch Bereiche wo es nenneswerte Synergien zwischen Güterverkehr und Personenverkehr gibt?

Gruß Jörg
TGV4402 schrieb:
<>

Dafür sind sie im Nahverkehr nicht rar mit entsprechendem "Erfolg".

Die DB fährt im Fernverkehr eigenwirtschaftlich. Es ist jedem freigestellt das auch zu tun. Die Trennung von Netz und Betrieb wird daran nichts ändern.
Steht jedem frei? Weils ein offener und freier Markt ist?
Normalerweise zerschlägt man dafür aber zuerst den Monopolisten oder legt ihm Daumenschrauben an. Das sehe ich hier nicht. Im Gegenteil, es gibt weiterhin massiv staatliche Subventionen ohne große Steuerungsmöglichkeit.
Von daher ist dieses "steht jedem frei" oder gar "steht jedem frei morgen FV im Stundentakt in ganz Deutschland anzubieten" absoluter Bullshit. Sorry, das ist so.

Re: Verkauf von DB Regio überfällig!

geschrieben von: agw

Datum: 12.01.20 11:36

JoergAtDSO schrieb:
Hallo Railchris,

Railchris schrieb:
wird man wohl mittelfristig Regio und später auch Fernverkehr zumindest teilweise veräußern.
Der Verkauf von DB Regio ist auch mehr als überfällig, denn seit der Regionalisierung vor 24 Jahren gehört der Nahverkehr nicht mehr zu den Aufgaben des Bundes!
Das Schienennetz, sowie der Fern- und Güterverkehr gehört dagegen zum Aufgabenbereich des Bundes.
Richtig. Richtig ist allerdings auch, dass sich der Bund seit 25 Jahren nicht um seine Aufgaben im FV kümmert, sondern dies komplett dem staatlich subventionierten, privatwirtschaftlich organisierten Monopolisten überlässt.
Von daher würde es zur Zeit keinen Unterschied machen, ob dem Bund die DB FV AG noch gehören würde oder nicht.
Man kann also nicht argumentieren, dass die DB FV AG im Bundesbesitz bleiben muss, weil der Bund diese nutzt, um seine Aufgaben zu erfüllen.

Es gibt also nur zwei Alternativen:
1) Der Bund überführt die DB FV AG eine eine Gesellschfatsform, bei der er direkten Einfluss nehmen kann und dies dann auch tut.
2) Der Bund verzichtet auf eine eigene Fernverkehrsgesellschaft (d.h. Verkauf DB FV AG) und schreibt den FV, der nicht adäquat eigenwirtschaftlich erbracht wird, nach dem Erfolgsmodell des NV aus (d.h. Fahrzeugpool im Bundesbesitz, Betrieb ausgeschrieben). *)


*) anfangen könnte man hier bei den Ex-IR-FV-Linien, bei denen ja auch die DB zugegeben hat, dass sie diese niemals eigenwirtschaftlich fahren wird.

Re: Trennung von Netz und Betrieb

geschrieben von: agw

Datum: 12.01.20 11:39

Ruhrthaler schrieb:
Railchris schrieb:
Wie ich kürzlich auch erst durchschaut habe, würde eine Trennung von Netz und Betrieb bedeuten, dass DB Netz zerschlagen wird, denn beides gehört zur Infrastruktur.

Was wahrscheinlich immer gemeint ist, ist die Trennung von Infrastruktur und Verkehr. Diese haben wir nun bereits seit mindestens 22 Jahren.
Tach zusammen,

Eben nicht so ganz. Dürr (also noch vor Mehdorn) hat genau gewusst, warum er Infrastruktur im Konzern behalten wollte, ja eigentlich sogar musste: nur so war er kreditwürdig.
Unser Bankwesen kennt zwei Arten von Krediten, den Realkredit, der Grundstücke beleiht (mit Eintrag ins Grundbuch) und den normalen Kredit, der allein auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens abhebt. Naheliegend ist, der Realkredit ist günstiger, weil die geldgebende Bank im Insolvenzfall das Grundstück bekommt, beim normalen Kredit aber oftmals leer ausgeht.
Die Einkaufstour, die schon unter Dürr begann, war komplett kreditfinanziert, Mehdorn hat dann das Ganze nur auf volle Touren gebracht, weil ja der Börsengang lockte, hätte ihm persönlich sicher ein nettes Sümmchen eingebracht.

Meine These: auch wenn die nächste Bundesregierung schwarz-grün sein wird, die Trennung kommt nicht, weil die DB Verkehr (oder wie immer sie heißen wird) dann sofort pleite wäre.
Kommt ja drauf an, wer die Schulden erbt, oder?
Ich sehe auch nicht, wie z.B. DB FV pleite wäre oder DB Regio.
VT605 schrieb:
Lok Leipzig schrieb:
Was nützt den der "heutige Standard" wenn auch zum fast alltäglichen "Standard" Zugausfälle gehören, wir mittlerweile eine Eisenbahn im Nahverkehr haben auf die sich kein Mensch mehr sicher verlassen kann. Über die aufgeführten "Standards" wie Niederflur und Klima können zB Reisende zwischen Leipzig und Chemnitz nur laut lachen dort wird sogar ganz planmäßig ohne Klima gefahren.....
gab es aber alles mal auf der RE6 und zwar bei der DB !
Und seit wann treten solche Zustände gehäuft auf? Seit dem der heilige Wettbewerb im Nv grassiert. Seitdem jedes EVU bestrebt ist soviel Gewinn wie möglich an den Eigentümer abzuführen.
Sehe ich anders. Das liegt doch an den Landesregierungen wieviel ihnen der NV wert ist. Man hätte für den RE6 ja auch Züge mit goldenen Kloschüsseln ausschreiben können. Da hat auch der Wähler entschieden. "Jedes Bundesland bekommt den NV, den es verdient"?

Davon ab liegt das Problem aber schon in der Bahnreform. Die DB hat sich ein Monopol auf Neigetechnikzüge gesichert. Neue gibt es nicht mehr. Es macht also keinen Sinn, eine Ausschreibung zu machen, bei dem nur ein Anbieter sinnvoll teilnehmen kann.
Selbst die DB hätte ja heute Probleme für ein neues Netz 20 neue Neigetechnikzüge zu besorgen.

Abgesehen von einer Lösung, bei der die Länder der DB die letzten Neigetechnikzüge abkaufen (analog zu den 422ern beim VRR) gäbe es nur die Möglichkeit, dass man bundesweit die Fahrzeuge für große Neigetechniknetze synchronisiert ausschreibt und dann hofft, dass mehr als ein Anbieter eine Neuentwicklung anbietet und diese später auch funktioniert.

Re: Bestes Argument FUER die Trennung

geschrieben von: agw

Datum: 12.01.20 11:46

Niederlausitzer schrieb:
>dann bitte mit einem GB Traktion (ja, den gab es schon einmal)

Ja den gab es mal, und der wurde damals aus guten Gründen abgeschafft.

Was waren denn diese guten Gründe, außer, dass die Trennung von FV und NV gesetzlich so geregelt wurde?

Re: Verkauf von DB Regio überfällig!

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 12.01.20 11:59

JoergAtDSO schrieb:
Der Verkauf von DB Regio ist auch mehr als überfällig, denn seit der Regionalisierung vor 24 Jahren gehört der Nahverkehr nicht mehr zu den Aufgaben des Bundes!
Das Schienennetz, sowie der Fern- und Güterverkehr gehört dagegen zum Aufgabenbereich des Bundes.
Und das funktioniert dann noch besser, wie jetzt schon? :-(

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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Re: Bestes Argument FUER die Trennung

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 12.01.20 12:03

agw schrieb:
Niederlausitzer schrieb:
>dann bitte mit einem GB Traktion (ja, den gab es schon einmal)

Ja den gab es mal, und der wurde damals aus guten Gründen abgeschafft.

Was waren denn diese guten Gründe, außer, dass die Trennung von FV und NV gesetzlich so geregelt wurde?
Ich finde keinen - nur Auflagen der EU, die bis heute den Sch... den sie verzapft haben, nicht verstehen... Und wenn ich mir dann die aktuellen Vorschriftenänderungen zum FPl-Wechsel angucke und was jedes EVU wieder in "seinen Betriebsvorschriften" regeln darf oder soll - dass ganze ist ein einziger Zirkus geworden... (in CH ist es nicht besser, ab Juli darf man Zugnummern nur noch einzelnummerisch nennen, also "4-3-0-2-", statt "43-0-28" und beim Notruf wird dann "Mayday" gesagt... :-(()


MfG

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Re: Trennung von Netz und Betrieb

geschrieben von: Traumflug

Datum: 12.01.20 12:17

agw schrieb:
Ich sehe auch nicht, wie z.B. DB FV pleite wäre oder DB Regio.
Ohne Einblick in die Bücher kann man da wohl kaum eine fundierte Aussage treffen. Wir haben da einen Konzern, der regelmässig (kleine) Gewinne ausweist, gleichzeitig aber bis zur Halskrause in Schulden steckt. Das passt nicht zusammen.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Alle oder nur DB? )

geschrieben von: kmueller

Datum: 12.01.20 12:25

Elztalbahn schrieb:
Die SWEG hat Probleme am Kaiserstuhl (Verzögerte Lieferung der Talent 3). Sollte sie nun, um sich auf den Heimatmarkt zu konzentrieren die Auslandstochter HzL verkaufen?
Sollte die HzL sich danach ihrerseits aus dem Auslandsgeschäft in Württemberg zurückziehen, um sich auf den Verkehr zu Hause in Hohenzollern zu konzentrieren?
Das sollte das Land BaWü entscheiden, das über mehrere Etats den Betrieb dieser Bahn finanziert.

Re: Trennung von Netz und Betrieb

geschrieben von: kmueller

Datum: 12.01.20 12:30

Ruhrthaler schrieb:
De David schrieb:
Aber die DB EVU haben doch zig Milliardenwerte an Fahrzeugen, die sollten doch in Zeiten von Negativzinsen den Banken auch reichen um Kohle raus zu rücken?
Nein, Realkredit gibt's nur auf Grundstücke und, man glaubt es kaum, auf Schiffe. Auf Züge aber nun leider eben nicht.
Im Vorstand der DB AG sowie im Aufsichtsrat sitzen genügend Banker, die werden den Politikern die Konsequenzen einer Trennung erläutern.
Sie sollten besser gemeinsam der Öffentlichkeit erläutern, wie und warum sie diese Pleite herbeigeführt haben.
agw schrieb:
Davon ab liegt das Problem aber schon in der Bahnreform. Die DB hat sich ein Monopol auf Neigetechnikzüge gesichert. Neue gibt es nicht mehr. Es macht also keinen Sinn, eine Ausschreibung zu machen, bei dem nur ein Anbieter sinnvoll teilnehmen kann.
Selbst die DB hätte ja heute Probleme für ein neues Netz 20 neue Neigetechnikzüge zu besorgen.

Abgesehen von einer Lösung, bei der die Länder der DB die letzten Neigetechnikzüge abkaufen (analog zu den 422ern beim VRR) gäbe es nur die Möglichkeit, dass man bundesweit die Fahrzeuge für große Neigetechniknetze synchronisiert ausschreibt und dann hofft, dass mehr als ein Anbieter eine Neuentwicklung anbietet und diese später auch funktioniert.

Wieso sollte die DB ein Monopol auf NT-Züge haben. Niemand hindert ein EVU daran solche Züge bei den Herstellern zu bestellen, die Technik ist vorhanden, nur bezahlen wollen eben viele die Technik nicht. Hat man ja auch bei der Ausschreibung Leipzig-Chemnitz gesehen, dem Aufgabenträger war der Preis wichtiger als die längere Fahrzeit und die daraus resultierenden Anschlußverluste.

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