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Fernzug schrieb:
Union will die DB-Konzern zerschlagen
[www.n-tv.de]
Und die Grundlagen dafür legte ein gewisser Hartmut M. - unter welcher Regierung eigentlich?
Fernzug schrieb:
Verkauf der Auslandstöchter, Trennung von Netz und Betrieb, andere Gesellschaftsform und Staat mit Weisungsrecht.
Win/win/win.
Das die Auslandsunternehmen abgestoßen werden sollen kann ich bei Defizitposten verkraften aber das Schenker verramscht werden soll geht mir gegen den Strich. Schenker bringt doch mehr Geld als Cargo. Wir fahren als Sub für Schenker und wenn sich das für die DBAG nicht lohnt frag ich mich warum Schenker mit die besten Preise zahlt. Die Trennung von Betrieb und Netz ist auch so ein Fehler. Schaut mal ins United Kingdom und die Briten wissen schon warum sie die Bahn wieder Verstaatlichung wollen. Der Staat hat doch als Eigentümer jetzt schon ein Weisungsrecht das aber nicht angewendet wird.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.20 20:06.
War Mähdorn nicht unter Kohlkopf an die Macht gekommen und von Schröder nicht nur geduldet? Die sollten mal in die Dienstvorschriften der DR schauen:

Der oberste Leiter einer Bahngesellschaft muss ein gelernter Eisenbahner sein.

Das war bei der Reichsbahn bis zur Wende und bei der Bundesbahn bis zu Dorpmüller die Norm Nummer 1.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.
agw schrieb:
Verkauf der Auslandstöchter, Trennung von Netz und Betrieb, andere Gesellschaftsform und Staat mit Weisungsrecht.
Win/win/win.
Guten Abend,

ach ja, da träumen auf DSO die Nostalgiker doch gleich wieder von der "guten, alten" Bundesbahn und phantasieren sich herrliche Zeiten zurück - erleben wird sie allerdings keiner. Denn man sollte sich doch mal fragen, warum man einer Partei, die seit rund 70 Jahren nur äußerst selten positive Impulse für das Verkehrsmittel "Eisenbahn" gebracht hat, vertrauen sollte, dass sie das ausgerechnet in Zukunft tun wird. Wahrscheinlicher ist doch: statt Investitionen in die Eisenbahn gibt es "schwarze Null" und die Verkehrspolitik hängt weiterhin gut geschmiert am Diktat der Automobilindustrie-Lobby.

Wer das möchte, bitte gerne...

Freundliche Grüße
Tobias

Du genießt die ruhige samtene Kraftentfaltung, die satte Beschleunigung, das leise Summen begleitet harmonisch den ungebrochenen Drang zur Bewegung. Du lehnst Dich zurück und weißt:

Nichts...bewegt Dich wie eine Drehstromlok !
Die Bahn zu zerschlagen scheint mir der falsche Weg zu sein, wenn man sie nun angeblich klimaschutzmäßg so toll ausbauen will. Mehr Kapazität ist angesagt. Weichen wieder einbauen, Gleise wieder hinlegen, den Rückzug umkehren. Eher würde ich diese doofe Kleinteiligkeit mit kundenfeindlichen Verkehrsverbundgrenzen und dem ganzen Quatsch (ich spreche von NRW) auch noch abschaffen.
Zitat
Die Trennung von Betrieb und Netz ist auch so ein Fehler. Schaut mal ins United Kingdom und die Briten wissen schon warum sie die Bahn wieder Verstaatlichung wollen.
Was soll daran ein Fehler sein? In halb Europa wurde das Netz aus den Staatsbahnen getrennt und in eine staatliche Netzgesellschaft überführt. Ich kann in diesen Ländern nicht erkennen, dass das ein Fehler war. In den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Norwegen und Schweden fahren heute immer noch Züge, obwohl Betrieb und Infrastruktur von getrennten Unternehmen betrieben werden. Unser Autobahnnetz steht auch jedem zur Verfügung der die Voraussetzungen erfüllt, ohne das ihm die Autobahnen gehören und er sie bewirtschaften muss. Und UK ist halt so ein beliebtes Todschlagargument der Ahnungslosen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.20 20:17.
Fernzug schrieb:

" Auch die Rolle der Eisenbahn beim Klimaschutz führte Lange in Feld: "Wenn wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen, dann müssen viel mehr Reisende und Güter über die Schiene transportiert werden", sagte der CSU-Politiker."

Für die Ausbauten ist doch sein Laden zuständig und gerade seine Partei bekommt doch nichts auf die Reihe wenn man an den Ausbau der Brennerzulaufstrecken geht. Was soll sich daran ändern wenn das Netz dem Staat gehört.
Und zum Thema Wettbewerb im Fv, wie toll der Wettbewerb funktioniert sieht man im Nahverkehr, Verbesserungen für den Reisenden, Fehlanzeige.
Weshalb ist die Öffentliche Hand für (fast) jede Straße zuständig, für die Wasserstraßen, auf gewisse Weise auch für die Flughäfen -
und ausgerechnet bei der Schiene gilt das nicht ?

Ich wünsche mir sehr die Rückkehr insbesondere auch regionaler Netze in die Zuständigkeit vor Ort:
wenn ich mir vorstelle, daß die Landkreise Wesel, Kleve, Viersen und Kempen-Krefeld (mit entsprechender Mittelausstattung durch Bund und Land)
endlich die Entwicklung der Schiene in die eigene Hand nehmen könnten, dann würde es am Niederrhein ENDLICH mal vorangehen,
anstatt daß man hier auf den großen DB-Konzern warten muß, der die Infrastruktur hoffnungslos hat bis zum Museumsbetrieb verkommen lassen,
was wiederum die Bereitschaft zum Umstieg auf die Bahn infolge unvergleichlicher Unzuverlässigkeit massiv unterdrückt.
Super Baureihe 103 schrieb:
Weshalb ist die Öffentliche Hand für (fast) jede Straße zuständig, für die Wasserstraßen, auf gewisse Weise auch für die Flughäfen -
und ausgerechnet bei der Schiene gilt das nicht ?

Ich wünsche mir sehr die Rückkehr insbesondere auch regionaler Netze in die Zuständigkeit vor Ort:
wenn ich mir vorstelle, daß die Landkreise Wesel, Kleve, Viersen und Kempen-Krefeld (mit entsprechender Mittelausstattung durch Bund und Land)
endlich die Entwicklung der Schiene in die eigene Hand nehmen könnten, dann würde es am Niederrhein ENDLICH mal vorangehen,
anstatt daß man hier auf den großen DB-Konzern warten muß, der die Infrastruktur hoffnungslos hat bis zum Museumsbetrieb verkommen lassen,
was wiederum die Bereitschaft zum Umstieg auf die Bahn infolge unvergleichlicher Unzuverlässigkeit massiv unterdrückt.

Und wenn deine Landkreise dann wie in anderen Regionen meinen das das Geld besser für Schulbusse oder den kommunalen Haushalt wäre und für die Strecke auch ein Bus reicht, dann ist dein "Museumsbetrieb" ganz schnell stillgelegt. Gerade am Niederrhein meine ich mich zu erinnern das man von Schienenprojekten wie der Reaktivierung nach Nijmegen gar nicht begeistert war.
Fernzug schrieb:
Union will die DB-Konzern zerschlagen
[www.n-tv.de]
Zitat:
Außerdem gehöre die gesamte Infrastruktur in staatliche Hand, beispielsweise mit einer Anstalt öffentlichen Rechts für das bundesdeutsche Schienennetz. „Ob Deutsche Bahn, Metronom oder Flixtrain – alle Bahnanbieter könnten dann künftig zu gleichen Bedingungen und diskriminierungsfrei die Schienen nutzen“, sagte Hofreiter. „Fairer Wettbewerb auf der Schiene sorgt dann für bessere Preise und mehr Service bei der Bahn.“
[www.augsburger-allgemeine.de]

Wenn Du nicht merkst, dass Du ein totes Pferd reitest ...

geschrieben von: 1208

Datum: 10.01.20 21:36

Super Baureihe 103 schrieb:
...
Ich wünsche mir sehr die Rückkehr insbesondere auch regionaler Netze in die Zuständigkeit vor Ort:
wenn ich mir vorstelle, daß die Landkreise Wesel, Kleve, Viersen und Kempen-Krefeld ...
Hmmm, insbesondere ein Kreis, der am 31.12.1974 aufgehört hat zu existieren, wird da einiges bewegen können...

Kopfschüttelnd Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.20 21:49.
Ladehilfe schrieb:
War Mähdorn nicht unter Kohlkopf an die Macht gekommen und von Schröder nicht nur geduldet? Die sollten mal in die Dienstvorschriften der DR schauen:

Der oberste Leiter einer Bahngesellschaft muss ein gelernter Eisenbahner sein.

Das war bei der Reichsbahn bis zur Wende und bei der Bundesbahn bis zu Dorpmüller die Norm Nummer 1.
Naja, das mag bei der DR und DB so gewesen sein, aber bei der DB AG ist der oberste Chef ein gelernter Staatsknete-in-die-eigenen-Taschen-Schaufler. Das ist aber in allen Aktiengesellschaften so. Es kann wahlweise auch Unternehmensgeld sein, aber Hauptsache gehobener Millionenbetrag.
VT605 schrieb:
"Und zum Thema Wettbewerb im Fv, wie toll der Wettbewerb funktioniert sieht man im Nahverkehr, Verbesserungen für den Reisenden, Fehlanzeige."
Hallo lieber VT605.
Deiner Aussage, dass in den letzten 30 Jahren es keinerlei Verbesserungen gab, muss ich doch sehr deutlich wiedersprechen. Heutige Standards wie Niederflur, Klimaanlage, Steckdosen für Handy etc, WLAN, verständliche Ansagen, teilweise auch mehrsprachig sowie Multimedia Angebote im Zug gab es vor 30 Jahren noch nicht. Klar WLAN und Multimedia sind eine Entwicklung der letzen 5 Jahre. Trotzdem haben die Verkehrsverbünde und Aufgabenträger in den letzten Jahren den SPNV auf ein ganz anderes Level gehoben.
Alternativ kannst du ja Mal zur DB Fernverkehr schauen: Hier fahren beim IC noch 40 Jahre alte Wagen durchs Land, teilweise mit 20 Jahre alten Sitzen. Sowas ist im Regionalverkehr selbst auf dem platten Land selten geworden. Was in den letzten Jahren neu dazu gekommen ist, lässt sich mit ICE 4 und IC2 nicht wirklich sehen. Das WLAN im ICE und jetzt im IC kam nur, da mit dem Fernbus eine neue Konkurrenz aufkam, die dieses Angebot von Anfang an im Petto hatte. Neue, digitale Angebote im Regio werden nur getestet, weil es gefordert wird und/oder weil es dafür Geld vom Staat gibt. Von sich aus macht das die DB nicht.
Ich weiß nicht wie die Welt in 15 Jahren aussieht, aber falls dann immer noch Züge von Lokführer gesteuert werden und die DB erste Netze zurückgewinnen wird, wird auch sie Größe Probleme mit der Personalgewinnung haben, da dann eben keine Lokführer mehr bei ihr arbeiten. Dann wird wahrscheinlich erstmal Go-Ahead weiterfahren dürfen.
Das letzte ist unter Vorbehalt zu lesen.
Schlussendlich ist deine Behauptung aber Schlichtweg falsch.
Grüße Nordost Bahner Greifswald.

Der Nordosten Deutschlands, von der Deutschen Bahn komplett vergessen und abgehängt!?

Zerschlagen = Sinnlos draufhauen, bis es kaputtgeht

geschrieben von: D-Takter

Datum: 10.01.20 23:15

Bei allen Diskussionen sollte man die Bedeutung von Worten und ihre polemisierende Wirkung beachten.

Der D-Takter

Re: Union will die DB-Konzern zerschlagen - wirklich?

geschrieben von: andreas +

Datum: 10.01.20 23:17

Wirklich? - Da sagt einer aus der CDU/CSU-Union, Ulrich Lange, etwas einer Zeitung, der "Augsburger Allgemeinen", und schon heißt es "die Union will ...". - Unglaublich - Bei dem dünnen "Klimapaket"? Bei einem Verkehrsminister B. Scheuer t? Bei dieser irrsinnigen Förderung der Automobilindustrie und der unsinnigen Förderung der "Elektromobilität" zu Gunsten der Autoindustrie? Und bei einem Pofalla im Konzernvorstand?
Nordost Bahner Greifswald schrieb:
VT605 schrieb:
"Und zum Thema Wettbewerb im Fv, wie toll der Wettbewerb funktioniert sieht man im Nahverkehr, Verbesserungen für den Reisenden, Fehlanzeige."
Hallo lieber VT605.
Deiner Aussage, dass in den letzten 30 Jahren es keinerlei Verbesserungen gab, muss ich doch sehr deutlich wiedersprechen. Heutige Standards wie Niederflur, Klimaanlage, Steckdosen für Handy etc, WLAN, verständliche Ansagen, teilweise auch mehrsprachig sowie Multimedia Angebote im Zug gab es vor 30 Jahren noch nicht. Klar WLAN und Multimedia sind eine Entwicklung der letzen 5 Jahre. Trotzdem haben die Verkehrsverbünde und Aufgabenträger in den letzten Jahren den SPNV auf ein ganz anderes Level gehoben.
Alternativ kannst du ja Mal zur DB Fernverkehr schauen: Hier fahren beim IC noch 40 Jahre alte Wagen durchs Land, teilweise mit 20 Jahre alten Sitzen. Sowas ist im Regionalverkehr selbst auf dem platten Land selten geworden. Was in den letzten Jahren neu dazu gekommen ist, lässt sich mit ICE 4 und IC2 nicht wirklich sehen. Das WLAN im ICE und jetzt im IC kam nur, da mit dem Fernbus eine neue Konkurrenz aufkam, die dieses Angebot von Anfang an im Petto hatte. Neue, digitale Angebote im Regio werden nur getestet, weil es gefordert wird und/oder weil es dafür Geld vom Staat gibt. Von sich aus macht das die DB nicht.
Ich weiß nicht wie die Welt in 15 Jahren aussieht, aber falls dann immer noch Züge von Lokführer gesteuert werden und die DB erste Netze zurückgewinnen wird, wird auch sie Größe Probleme mit der Personalgewinnung haben, da dann eben keine Lokführer mehr bei ihr arbeiten. Dann wird wahrscheinlich erstmal Go-Ahead weiterfahren dürfen.
Das letzte ist unter Vorbehalt zu lesen.
Schlussendlich ist deine Behauptung aber Schlichtweg falsch.
Grüße Nordost Bahner Greifswald.


Wo gab es vor 30 Jahren Handys, Laptop und WLAN? Hat damals irgendwer etwas vermisst was es noch gar nicht gab? Vor 30 Jahren fuhren auch 40 Jahre alte Fahrzeuge rum, in 30 Jahren vermutlich auch. Im Schienenverkehr gibts (zum Glück) noch nicht ganz so ausgeprägt wie in anderen Bereichen die Wegwerfgesellschaft die jedes Jahr das neueste Handy, Fernsehgerät u.v.a braucht.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.20 23:53.

Alle oder nur DB? )

geschrieben von: autolos

Datum: 11.01.20 00:01

agw schrieb:
Fernzug schrieb:
Verkauf der Auslandstöchter, Trennung von Netz und Betrieb, andere Gesellschaftsform und Staat mit Weisungsrecht.
Win/win/win.
Empfiehlst du anderen Staatsbahn demnach auch den Verkauf der Auslandstöchter?
... Ratio, äh, in einem anderen Beitragspfad?:

[www.drehscheibe-online.de]

Zitat
Zp9b an Gleis 9 3/4 schrieb:
Schöne Worte, mal ein Anstoß, aber ... , sonst ...?

Ich denke, mit der gegenwärtigen Struktur des "Konzerns Deutsche Bahn" läßt sich nicht allzuviel verbessern. Die Trennung von Netz und Verkehr mag vielleicht als Ansatz zu Verbesserungen hinsichtlich der Infrastruktur gesehen werden, wird aber letztlich nicht nicht der "Weiße Ritter" sein. Es bedarf vielmehr einer umfassenden Bahnreform; die auch das bisherige Verfahren der Vergabe und Bestellung von Nahverkehrsleistungen an eine nachhaltige Verkehrspolitik anpaßt.

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