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De David hatte ja im letzten Kummer-Report zur Breisgau S-Bahn schon drauf hingewiesen, aber da sich sowas in XXL-Freds doch gerne verliert, hier nochmal der Hinweis auf die entscheidende Neuigkeit zum Thema:

Ab Februar wird als Notmaßnahme die Ost-West Achse nun doch wieder in Freiburg gebrochen.
Badische Zeitung: Interview mit VM Hermann zum Bruch der Ost-West Achse, nach Angabe einer mail-Adresse frei lesbar

Beobachtung vom Donnerstag: bis auf das überfahrene Signal in Bärental mit der Folge von SEV auf der Dreiseenbahn und folgenden Zugausfällen lief es mit dem lächelnden Piep-Inferno doch ausnahmsweise ziemlich gut.

Züge am Nachmittag alle annähernd pünktlich, wohl nicht zuletzt, weil die Tf(/innen !) auch ziemlich auf Zack waren. Bei der Abfertigung in RF wurde auch schon mal gemütlich nachzuckelnden Reisenden explizit über Zuglautsprecher durchgesagt, dass man dann bitte auch jetzt abfahren möchte. Und nach Abfertigung ging es dann auch gerne mit "Hebel on the table" auf Piste.

Der Verschmierungsgrad der nagelneuen Flotte ist allerdings bereits abschreckend hoch. Spitzenreiter war im nachmittäglichen Kirchzarten-Pendel der Zug 178, bei dem ein Wagenteil einseitig komplett von oben bis unten und von vorn bis hinten zugeschmiert war, dicht gefolgt von der Einheit 174, bei der von 8 Wagenseiten 1 großzügig getagged und 3 mit tüchtig großen Teil-Graffittis versaut waren.

Wenn das so weiter geht, wäre ein Wachdienst während der Nachtruhe in G-Town auf Dauer vielleicht günstiger, als in absehbarer Zeit alle Züge neu lackieren zu müssen.


(´schulligung für das Piep-Inferno, aber wenn man jedesmal lautstark quer über den ganzen Bahnhof hört, wie sich zur Minute .15 und .45 beide Richtungen in RF am selben Bahnsteig kreuzen und fast alle Türen der beiden Züge ständig auf und zu gehen, kommt man sich schon irgendwie vor wie auf einer aus dem Ruder gelaufenen Nintendo Werbeveranstaltung.)

Beste Grüße
Stephan
Moin.

[www.drehscheibe-online.de]

Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei:
[www.mec-loerrach.de]
[www.youtube.com]

Stephan Rosen schrieb:
[...]

Beobachtung vom Donnerstag: bis auf das überfahrene Signal in Bärental mit der Folge von SEV auf der Dreiseenbahn und folgenden Zugausfällen lief es mit dem lächelnden Piep-Inferno doch ausnahmsweise ziemlich gut.

[...]

Der Verschmierungsgrad der nagelneuen Flotte ist allerdings bereits abschreckend hoch. Spitzenreiter war im nachmittäglichen Kirchzarten-Pendel der Zug 178, bei dem ein Wagenteil einseitig komplett von oben bis unten und von vorn bis hinten zugeschmiert war, dicht gefolgt von der Einheit 174, bei der von 8 Wagenseiten 1 großzügig getagged und 3 mit tüchtig großen Teil-Graffittis versaut waren.

[...]


(´schulligung für das Piep-Inferno, aber wenn man jedesmal lautstark quer über den ganzen Bahnhof hört, wie sich zur Minute .15 und .45 beide Richtungen in RF am selben Bahnsteig kreuzen und fast alle Türen der beiden Züge ständig auf und zu gehen, kommt man sich schon irgendwie vor wie auf einer aus dem Ruder gelaufenen Nintendo Werbeveranstaltung.)
Drei Anmerkungen:

1. Ein lesbarer Beitrag der Badischen-Zeitung: Deutsche Bahn fängt Zugausfall bei Bärental mit Ersatzbussen ab

Zitat
Auf der Dreiseenbahn war ein Zug liegen geblieben, weil ein Lokführer ein Signal bei Bärental verpasst hatte. Daraufhin wurden zeitweise zwischen Titisee und Seebrugg Ersatzbusse eingesetzt.
2. Fallen Graffittis nach neuer deutschen Sprachregelung nicht auch unter "stumme" Hatespeech? Schliesslich kann man sich als Fahrgast (und Eigentuemer) doch schon beleidigt fuehlen. Persoenlich halte ich eine Kooperation mit dem oertlichen Schuetzenverein ueberlegenswert.

3. Das ist mit dem Piepsdrama wird noch Aerger mit den Blindenverbaenden geben. In Hamm(Westf.) steht die Eurobahn gerne mal fahrplangemaess 20 Minuten am Gleis (Muenster-Hamm-Paderborn) und piept vor sich hin. Im Sommer gehen die 3 Tueren dann alle 10 Sekunden auf und 6 Sekunden spaeter wieder zu. Und das 20 Minuten lang. Der Eine kommt, der Andere raucht und der Dritte holt sich noch 'nen Kaffee im Bahnhof. piep--pieppiep-piep-piep.

Blinde Personen auf dem Bahnsteig, die ganz besonders auf das Gehoer angewiesen sind, waren kurz vorm Nervenzusammenbruch und wollten ins Gleis springen. Sie mussten von der Bahnhofsmission betreut werden weil ihnen die (akustische) Orientierung vollkommen verloren gegangen war.

BTW: Ueber das Gepiepe beim ICE4, insbesondere beim langen Halt in Mannheim, muss man auch kein Wort verliefen.

In Hamm wurde immer eine Zauberloesung gehandelt: BAUSCHAUM!

Wer solche Zuege und solche Fahrplaene macht, dem sollten man seinen Dienstwagen wegnehmen!


BR752

http://www.wohlfuehlbahnhoefe.de/img2214_m1.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.20 02:47.
BR752 schrieb:


Wer solche Zuege und solche Fahrplaene macht, dem sollten man seinen Dienstwagen wegnehmen!


BR752

Gerade die Achse nach Niedersachsen über Minden ist total überlastet, eine Fahrplangestaltung ist halt recht schwierig, da musst du dich halt auskennen und solche Phrasen wie du sie geschrieben hast zeigt uns ja, das du dich nicht auskennst.
Heute Morgen sind mal wieder alle HVZ Verstärker von/nach Kirchzarten ausgefallen. Zuverlässig geht anders.
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Lok35 schrieb:
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Und sieht so schön aus... Die Idee mit dem Schützenverein gefällt mir besser...

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Minden ?

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 10.01.20 10:45

Hallo
Was hat Minden mit der Breisgau
S-Bahn Kaiserstuhl-Schwarzwald
zu tun ?
Auf dieser Achse fährt außer der
S-Bahn nichts.
Den Ball mit dem nicht auskennen liegt also wieder bei dir.

Grüsse Uwe

Re: Minden ?

geschrieben von: Bahnater_Bade

Datum: 10.01.20 11:40

Noch ein "Exkurs": Sind eigentlich diejenigen, die für den Zugverkehrsablauf in Freiburg zuständig sind diejenigen, die auch Stuttgart21 in Gang setzen sollen?

Die sitzen m.w in Fr. Wiehre (Fdl) (o.w.T)

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 10.01.20 13:09

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Lok35 schrieb:
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Wer das wissen möchte, kann sogar im Land bleiben. In Offenbach-Ost und Ober-Roden (S-Bahn Frankfurt) gibt es das auch schon lange.

Gruß
Jörn.

Hey, Farmer,
tu das Gift weg.
Gib mir Flecken auf Äpfeln,
aber lass mir die Vögel und die Bienen.
(Joni Mitchell, aus „Big Yellow Taxi“, 1970)


Wie es aussieht ist doch egal, ist doch aif Bahngelände, und da muss es zweckmäßig sein. Aber selbst das ist es nicht, denn wenn man dann da rum rennt, sind die Zäune sicher immer irgendwo im weg, weil die Herschaften wieder zu geizig sind überall Türen ein zu bauen wo benötigt weden, und das Personal so den ganzen Tag nur unnötig lange Spaziergängen macht...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

geschrieben von: Packwagen

Datum: 10.01.20 17:32

Hallo,

heute gab es Details zum neuen Betriebskonzept ab 17.02.2020, siehe hier: [www.baden.fm]

Kern-Idee: Stummel-Pendel zwischen Titisee und Neustadt.

Scheint mir vertretbar. Auch die Erläuterungen sind offen, ehrlich, nachvollziehbar und undramatisch.

Ich fürchte allerdings, dass die NVBW zukünftig die Wünsche nach langlaufenden Direktzügen viel restriktiver behandeln wird.

Viele Grüße Packwagen - Meine Bild-Beiträge: [www.drehscheibe-online.de]
https://abload.de/img/1989-05-23-dms905inli4ykl8.jpg
Lok35 schrieb:
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Allerdings frage ich mich, warum das bei den elektrischen Triebzügen nun nötig ist, bei den vorher auf der gleichen Strecke eingesetzten Doppelstockwagen aber nicht nötig war. Gibt es da Künstler, die sich auf Coradia Continental als Leinwand spezialisiert haben, und extra dafür anreisen?

Re: Neues Konzept ab 17.02. einige Details unklar

geschrieben von: naseweiß

Datum: 10.01.20 17:51

Packwagen schrieb:
heute gab es Details zum neuen Betriebskonzept ab 17.02.2020, siehe hier: [www.baden.fm]
1.) Das ist nicht hunderprodenztig eindeutig: Fährt nur die Linie Breisach-Seebrugg durch oder auch die Linie (Breisach?-)Freiburg-Villingen. Gibt es eine weitere Extralinie Breisach-Freiburg?

2.) Sehr gut wäre, wenn die Dreiseenbahn dadurch wieder ihren alten, symmetrischen, schnelleren Fahrplan erhält. Für den Neustadt-Pendel sind 10 min Verzögerung/Umsteigezeit (wegen Eingleisigkeit) eher tragbar.

3.) Wird die Villinger Linie in Neustadt gestärkt und geschwächt? Das wäre technisch gesehen doch sehr ähnlich wie Flügeln. Ansonsten muss man mit Doppeltraktionen bis Villingen sehr viel heiße Luft herumfahren. Die in Neustadt verbleibenden Triebwagen können dann auch rund um die Minute 00' den Neustadt-Pendel übernehmen. Ansonsten benötigt man zwei ETs mehr.

4.) Ab Juni (bzw. irgendwann in der Zukunft) vielleicht doch Flügeln in Gottenheim! Hoffentlich wird es was. Dort ist es vermutlich wichtiger als in Titisee.

Gruß, naseweiß

Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

geschrieben von: GP4Flo

Datum: 11.01.20 09:03

Hier die Pressemitteilung zum Ersatzkonzept: Breisgau-S-Bahn: Verändertes Betriebskonzept für mehr Stabilität des Zugbetriebs
Zitat
Breisgau-S-Bahn: Verändertes Betriebskonzept für mehr Stabilität des Zugbetriebs

Verändertes Fahrplankonzept greift ab 17. Februar 2020

Nach Analyse der Schwierigkeiten in den ersten Wochen des Betriebs des Breisgau Ost-West Netzes (Netz 9a) haben DB Regio, das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) gemeinsam ein weniger komplexes Fahrplankonzept ausgearbeitet. Ziel dieses Übergangskonzepts ist ein verlässlicher Betrieb im weitgehend eingleisigen Netz 9a.
David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Baden-Württemberg: „Trotz zeitgerechter Ausbildung aller Lokführer, einem langen Vorlaufbetrieb und dem Vorhandensein aller elektrischen Triebwagen ist das bestehende Konzept in seiner Komplexität zur Zeit nicht mit einer akzeptablen Stabilität zu fahren und damit auf Dauer auch den Reisenden nicht zuzumuten. Ich danke allen Beteiligten, dass sie sich im Rahmen ihrer Verantwortung konstruktiv und kundenorientiert für diesen Schritt entschieden haben.“
Verkehrsminister Winfried Hermann: „Das bisherige Konzept ist für die Fahrgäste sehr elegant mit zahlreichen umsteigefreien Direktverbindungen, aber in der Praxis auch ambitioniert in der Produktion. Dies hat nun im praktischen Betrieb aus dem Stand heraus noch nicht funktioniert. Wir haben uns deshalb zusammen mit allen Partnern umgehend um eine Lösung bemüht. Das vereinfachte Übergangskonzept soll nun den Betrieb stabilisieren. Ziel ist und bleibt, auf der Breisgau-S-Bahn in diesem Jahr schrittweise zum geplanten Zielkonzept zurückzukehren.“
ZRF-Vorsitzender Landrat Hanno Hurth: „Wir bedauern die zum Teil erheblichen Verspätungen und sogar Zugausfälle sowie auch die schlechte Information der Fahrgäste. Um baldmöglichst einen stabilen Betrieb auf der Strecke zu gewährleisten, hat der ZRF dem reduzierten Fahrplanangebot zugestimmt. Wir bestehen aber mittelfristig auf dem vom Land bestellten und der DB Netz AG testierten Fahrplankonzept.“
Das veränderte Fahrplankonzept wird ab dem 17. Februar umgesetzt und fällt mit der Öffnung des aktuell noch gesperrten Abschnitts Gottenheim-Breisach zusammen. Die wesentlichen Merkmale des Übergangskonzeptes sind:

  • Beibehaltung aller werktäglichen Zugverbindungen, es verkehrt kein Zug weniger.
  • Stündliche Verbindung von Villingen über Neustadt nach Freiburg Hbf.
  • Stündliche Linie in der Relation Breisach – Freiburg Hbf – Titisee nach Seebrugg mit zwei elektrischen Triebwagen.
  • Vorerst Verzicht auf ein halbstündliches Flügelkonzept im Bahnhof Gottenheim zur Reduktion der Komplexität. Zwischen Endingen und Gottenheim bleibt der 30-Minuten Takt im Pendelverkehr erhalten.
  • Der werktägliche „Schülerzug“ von Nimburg verkehrt weiterhin umsteigefrei von Nimburg nach Freiburg Hbf.
  • Sicherstellen eines 30-Minuten Takt-Angebotes in der Relation Freiburg-Neustadt durch Einrichtung eines Pendelverkehrs zwischen Titisee und Neustadt in Ergänzung zur stündlichen Angebotslinie Freiburg – Neustadt – Villingen.
  • DB Regio wird ab Juni 2020 das Flügelkonzept im Bahnhof Gottenheim in der Hauptverkehrszeit realisieren.

  • DB Regio wird bis zum 17. Februar alles daransetzen, die Vorbereitungen für das geänderte Konzept zeitgerecht umzusetzen und das aktuell bestehende Konzept stabil zu fahren.
    Lok35 schrieb:
    Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
    Ist in Hanau doch auch so. Ich bin da länger nichtvmehr lang gefahren, aber die S-Bahnabstellung sah da immer so aus.

    An besten dann noch SM-70 einsetzen.

    Niklas Arneggers Wochenschau: Kuppelvorgänge und so

    geschrieben von: GP4Flo

    Datum: 11.01.20 20:17

    Hier noch ein satirischer Beitrag aus der Badischen Zeitung, in dem sich über die Aussage der Bahn lustig gemacht wird, dass das morgendliche Chaos in der HVZ Anfang der Woche durch den hohen Fahrgastandrang verursacht wurde:

    Zitat
    Für die Bahn war es eine große Überraschung, dass die Breisgau-S-Bahn so gut ankommt. Unfassbar, da schafft man neue Zugverbindungen – und die Leute wollen sie sogar nutzen!
    Niklas Arneggers Wochenschau: Kuppelvorgänge und so


    Und hier noch der Artikel zum Ersatzkonzept (ohne Bezahlschranke):

    Zitat
    Der bisherige Betrieb auf der Breisgau-S-Bahn ist den Fahrgästen nicht zuzumuten. Das gibt jetzt auch die Bahn zu – und führt ein Provisorium ein, wenn Breisach im Februar angebunden wird.
    Bald fährt jede zweite Breisgau-S-Bahn von Breisach bis in den Schwarzwald durch


    Der Zugbegleiter meines heutigen Zuges war auch der Meinung, dass 50 % der Verspätungen durch Fahrgäste verursacht worden seien. Als in Hinterzarten eine Frau für einige Sekunden die Tür offen hielt, gab er anschließend eine Durchsage, dass der Zug jetzt 3 Minuten verspätet sei (es war nur 1 Minute) und daher Kreuzungen verlegt werden müssen. In Himmelreich war der Zug hingegen schon wieder püntktlich und es wurde keine Kreuzung verlegt.

    Meine Kritik an seiner Aussage, die Verspätungen den Fahrgästen in die Schuhe schieben zu wollen, konnte er nicht nachvollziehen. Auf meinen Hinweis, dass die Frau keine 3 Minuten sondern nur wenige Sekunden verursacht habe, entgegnete er, dass meine Uhr wohl falsch ginge und seine GPS gesteuert sei. Leider fuhr der Zug dann weiter, so dass ich ihn nicht fragen konnte, ob die Uhr in den FIS Displays denn nicht richtig gehe, denn auf diese hatte ich geschaut.

    Ach ja, dass er natürlich auch nach Himmelreich lieber im Führerstand blieb, statt seinem Job nachzugehen, versteht sich von selbst. Das ist ja eine alte Regel bei der DB. Je höher die Verspätung (oder der Ärger), desto geringer die Präsenz der Zugbegleiter. In letzter Zeit sind die Fahrkartenkontrollen in den Zügen rar geworden. Ich nehme mal an, die Mitarbeiter haben auch keinen Bock mehr, was ich auch gut verstehen kann. Schließlich müssen sie den Mist ausbaden, den andere (NVBW, MVI, ZRF, DB Netz) ihnen eingebrockt haben.

    Interessanterweise waren meine beiden Züge heute auf die Minute pünktlich. Das ist wohl die Ironie an der Geschichte, dass es ab der Verkündung eines Ersatzfahrplanes plötzlich auch mit dem alten Fahrplant besser läuft. Vielleicht musste dem DB Management tatsächlich mal ordentlich der Marsch geblasen werden. Wobei aktuell am Abend sind die Züge dann doch wieder 6 - 9 Minuten zu spät dran.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 20:26.

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: ulrich

    Datum: 11.01.20 21:04

    Verwundert hat mich, dass nach der Elektrifizierung und dem "Aufpeppen" des Netzes Breisgau und umzu weiterhin lediglich Gottenheim als Kreuzungsbahnhof geblieben ist. Also festgenagelt auf einen 30 Minutentakt wo kein Zug verspätet sein darf. Warum hat man nicht Hugstetten ausgebaut? Dann könnte auch bei einem verspäteten Zug aus Richtung Schwarzwald/Freiburg der Gegenzug in Gottenheim pünktlich losfahren.

    Ulrich

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 21:10

    ulrich schrieb:
    Verwundert hat mich, dass nach der Elektrifizierung und dem "Aufpeppen" des Netzes Breisgau und umzu weiterhin lediglich Gottenheim als Kreuzungsbahnhof geblieben ist. Also festgenagelt auf einen 30 Minutentakt wo kein Zug verspätet sein darf. Warum hat man nicht Hugstetten ausgebaut? Dann könnte auch bei einem verspäteten Zug aus Richtung Schwarzwald/Freiburg der Gegenzug in Gottenheim pünktlich losfahren.

    Ist es nicht so das Stilllegungen von Überholungsgleisen genehmigt werden müssen vom EBA und von diesem auch vorher veröffentlicht werden, so das man Widerspruch einlegen kann? Hat letzteres der Aufgabenträger getan?

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: VT

    Datum: 11.01.20 21:32

    Also wenn mich meine Erinnerung nicht trügt war das zweite Gleis in Hugstetten schon Mitte der Nuller Jahre verrostet. Keine Ahnung ob dort überhaupt gekreuzt werden konnte oder ob das eigentlich nur ein Ladegleis war.

    Ich denke mein Vorschreiber kritisiert eher warum es nicht wieder eingebaut wurde oder eine Doppelspurinsel realisiert wurde. Naja das ganze war halt am Schluss finanziell ziemlich runtergekürzt auf das absolute Minimum.

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: De David

    Datum: 11.01.20 22:21

    Es war ein schon richtiges Kteuzungsgleis, der zweite Bahnsteig war ja bis zum Beginn der Baumaßnahmen im Februar 2019 noch vorhanden.
    Allerdings hatte es schon seit Anfang der 00er Jahre nur noch einseitig (Richtung Freiburg) eine Weiche ins Streckengkeis, und wurde nur noch sporadisch als Ausziehgleis zur Bedienung der Anschlüsse benutzt. Signaltechnik gab es da in Hugstetten aber schon lange nicht mehr, war betrieblich kein Bahnhof mehr, nur noch Haltestelle.
    Da fragt man sich dann schon ob die NVBW als Besteller überhaupt was dafür kann, oder ob die Rückbauten nicht schon vor 1996 stattfanden? Zumal die Breisgau S-Bahn bis 1999 sowieso nur Stundentakt fuhr.
    Aber eines ist trotzdem Fakt, ein riesen Akt wäre es nicht gewesen das zweite Gleis dort wieder hinzu legen und 2 am EStw Gottenheim mit angeschlossene Weichen ein zu bauen.

    http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

    War das in Hinterzarten um 14.42 ?

    geschrieben von: 146 116-9

    Datum: 12.01.20 10:26

    Hallo
    Ich glaube wir sind da
    im gleichen Zug gefahren,
    Ich kam von Villingen und
    wunderte mich auch ab provokannten
    Durchsage.ich glaube das Personal
    ist mittlerweile etwas dünnhäutig
    geworden.
    Auch im Villinger Zugteil war auf dem gesamten Laufweg kein Zub zusehen.

    Grüsse Uwe

    Edith
    Er meinte ja noch, die Fahrgäste
    müssten sich nach dem Fahrplan richten und rechtzeitig am Bahnsteig
    sein, oder eben eine Bahn später nehmen, denn das sei tödlich für den Takfahrplan.
    Komisch ist nur, früher fuhr auch alles pünktlich oder fahren jetzt
    andere Fahrgäste ?



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 11:06.

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: naseweiß

    Datum: 12.01.20 11:47

    De David schrieb:
    Aber eines ist trotzdem Fakt, ein riesen Akt wäre es nicht gewesen das zweite Gleis dort wieder hinzu legen und 2 am EStw Gottenheim mit angeschlossene Weichen ein zu bauen.
    Bei der Kreuzung in Hugstetten wäre der Zug von Freiburg ca. 10 min zu spät (Annahme pünktlicher Zug von Gottenheim). Wenn er in Breisach 10 min zu spät ankommt, müsste er eigentlich schon wieder auf der Rückfahrt sein, da es dort ja auch nur eine sehr kurze Wendezeit gibt. In Gottenheim wäre wohl auch der Anschluss (Annahme keine Flügelung) bzw. weitere Busanschlüsse unterwegs weg.

    Wichtiger wäre wirklich, dass ab Freiburg ein pünktlicher Zug losfährt. Und da ist das Hot-Swap-Verfahren, also ein Einsatzzug, der für einen verspäteten Zug aus dem Schwarzwald einspringt, wirklich am besten.

    146 116-9 schrieb:
    (...) ich glaube das Personal ist mittlerweile etwas dünnhäutig geworden.
    Die Situation ist einfach Sch****e.

    Re: War das in Hinterzarten um 14.42 ?

    geschrieben von: numi

    Datum: 12.01.20 13:48

    Aus meiner Erfahrung lässt sich die Aussage "Die Fahrgäste sind schuld!" doch eigentlich nur so übersetzen: "Wir haben das Problem zwar registriert, haben jedoch einfach keinen Bock an der Sache was zu ändern".

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: elvisbockstahler

    Datum: 12.01.20 14:13

    Hier wird gelegentlich das Verschwinden der Zugkreuzungen in Hugstetten bemängelt. Das Kreuzungsgleis wurde schon in den neunziger Jahren ausgebaut, die letzten mir bekannten Kreuzungen waren in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit Freiburger 211-Lokomotiven und Umbau-Dreiachsern als Personenwagen. Ich habe leider keine Fotos dieser historischen Kreuzungen.

    Die Fahrzeit von Gottenheim nach Freiburg Hauptbahnhof ist derzeit 13 Minuten. Eine Kreuzung in der Mitte müsste nach Freiburg-Landwasser, wo es auf dem aufgegebenen Industriegleis durchaus Platz gibt. Dann ist sogar ein 15-Minuten-Takt machbar.

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: elvisbockstahler

    Datum: 12.01.20 14:18

    naseweiß schrieb:

    -> Wichtiger wäre wirklich, dass ab Freiburg ein pünktlicher Zug losfährt. Und da ist das Hot-Swap-Verfahren, also ein Einsatzzug, der für einen verspäteten Zug aus dem Schwarzwald einspringt, wirklich am besten.

    Beim stündlichen Regionalexpress Basel-Offenburg gibt es eine Pufferzeit von 20 Minuten in Freiburg Hauptbahnhof. Für durchreisende Fahrgäste lästig, alle anderen haben dafür weitgehend pünktlich abfahrende Züge.

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: naseweiß

    Datum: 12.01.20 14:24

    elvisbockstahler schrieb:
    Beim stündlichen Regionalexpress Basel-Offenburg gibt es eine Pufferzeit von 20 Minuten in Freiburg Hauptbahnhof. Für durchreisende Fahrgäste lästig, alle anderen haben dafür weitgehend pünktlich abfahrende Züge.
    Die REs in 00er-Lage werden währenddessen von 1-2 ICEs/ECs überholt inkl. gegenseitigem Anschluss. Das ist noch etwas anderes.
    Die RBs in 30er-Lage (meist als RB Neuenburg-Offenburg) halten dagegen auch nur die knappen 2 min.

    Ab Juni anderer Fpl auf der RTB für RE und RB...

    geschrieben von: seeadler

    Datum: 12.01.20 15:29

    Die Aussagen zu den RB und RE stimmen ab Juni nicht mehr.

    Ab Juni gibts auch da Nachteile

    geschrieben von: 146 116-9

    Datum: 12.01.20 16:14

    Hallo
    Ja da bekommen die RE
    keine Überholung mehr, dafür
    dürfen dann Fernreisende mit Ziel
    südlich Müllheim teilweise
    über 30 statt 15 Minuten warten.
    Da fährst du von Köln nach Freiburg teilweise mit 300 Km/h und darfst in Freiburg 33 Minuten warten.

    Echt toll das ganze.

    Grüsse Uwe



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 16:14.

    Nachgefragt: Graffiti auf Coradias

    geschrieben von: claus_pusch

    Datum: 12.01.20 19:06

    Das wurde zwar schon mal im anderen langen Threatd zur West-Ost-S-Bahn gefragt, aber - soweit ich sehe - nicht beantwortet: Gibt es einen Grund, weswegen die Coradias teilweise so zugesprüht sind, während Graffitis auf den alten Wendezugeinheiten ganz selten waren? Sind die nachts außerhalb von Freiburg abgestellten Einheiten die gefährdeten? Denn in Freiburg stehen die Coradias ja wohl dort, wo auch die Wendezüge stehen. Vielleicht weiß ein Insider da Genaueres.

    Viele Grüße, Claus
    @VictorPM: Danke für den Rechtschreibhinweis!

    Liste meiner Forenbeiträge auf DSO: [www.claus-pusch.de]




    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 21:36.

    Re: Nachgefragt: Graffiti auf Coradias

    geschrieben von: GP4Flo

    Datum: 12.01.20 20:03

    Früher stand so weit ich weiß nur eine Einheit in Neustadt über Nacht. Mit dem neuen Fahrplan dürfte wahrscheinlich auch ein Zug in Villingen übernachten und dort ist ja leider etwas anderes Publikum unterwegs. Man muss aber sagen, dass es auch schon früher hin und wieder mal besprühte Doppelstockwagen gab. Es ist also kein neues Problem.

    @146 116-9: Ja, das war genau dieser Zug (bzw. Zub). An die Aussage mit dem einen Zug später kann ich mich auch noch erinnern.

    Heute am Sonntag lief es am Vormittag bis zum Nachmittag so, wie man es sich als Fahrgast wünscht. So weit ich beobachten konnte, alle Züge pünktlich. Also zumindest im 20-Minuten Takt ist genug Zeitpuffer bei den Kreuzungen. Vielleicht sollte man denTakt einfach auch unter der Woche fahren und nur stündlich einen Zug nach Breiach durchbinden. Dann bräuchte man aber eine Kreuzungsmöglichkeit in Posthalde, um einen verspäteten Zug noch durchs Höllental zu kriegen.

    Aktuell am Abend gibt es dann aber doch einen Zug mit +90 Minuten. Was ist denn da los? Hat der nicht mehr in denTakt gepasst und durfte erst jetzt losfahren?



    2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 20:05.

    Re: Nachgefragt: Graffiti auf Coradias

    geschrieben von: VT605

    Datum: 12.01.20 20:33

    claus_pusch schrieb:
    Das wurde zwar schon mal im anderen langen Threat zur West-Ost-S-Bahn gefragt, aber - soweit ich sehe - nicht beantwortet: Gibt es einen Grund, weswegen die Coradias teilweise so zugesprüht sind, während Graffitis auf den alten Wendezugeinheiten ganz selten waren? Sind die nachts außerhalb von Freiburg abgestellten Einheiten die gefährdeten? Denn in Freiburg stehen die Coradias ja wohl dort, wo auch die Wendezüge stehen. Vielleicht weiß ein Insider da Genaueres.

    Viele Grüße, Claus

    Vielleicht ziehen die Züge die Verbrecher einfach nur mehr an weil sie neu sind. Ansonsten wirst du wohl einen von denen fragen müssen was in deren Kopf vorgeht(falls überhaupt was drin ist).

    Re: Ab Juni gibts auch da Nachteile

    geschrieben von: GP4Flo

    Datum: 12.01.20 20:34

    146 116-9 schrieb:
    dürfen dann Fernreisende mit Ziel
    südlich Müllheim teilweise
    über 30 statt 15 Minuten warten.
    Die Schüler und Lehrer der Müllheimer Schulen dürfen ab Juni auch 30 Minuten früher aufstehen und sind nach der 6. Stunde ebenfalls 30 Minuten später zu Hause, die Münstertäler sogar eine Stunde. Denn leider passen die Züge nicht mehr so perfekt wie bisher zu den Unterrichtszeiten bzw. die Unterrichtszeiten nicht mehr zu den Zügen.

    Ach ja, dass es wahrscheinlich in den seltensten Fällen klappen dürfte, den RE in Offenburg nur 5 Minuten nach dem ICE pünktlich auf die Reise nach Süden zu schicken oder dass 2 Minuten in Freiburg Hbf eher knapp für einen nahezu kompletten Fahrgastwechsel ist, dürfte wohl jetzt schon allen klar sein, bis auf den Fahrplanern bei der NVBW und DB Netz. Auch die Kurzwende von nur 6 Minuten der RB in Freiburg Hbf sind angesichts der Verspätungsanfälligkeit der Rheintalbahn sehr sportlich. Im Juni ist man dann sicherlich wieder völlig überrascht, dass es nicht klappt wie geplant, so wie auch jetzt bei der Höllentalbahn.



    3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.20 20:41.

    Re: Faden

    geschrieben von: VictorPM

    Datum: 12.01.20 21:31

    Threat = Drohung. Thread = Faden.

    Gruß, Victor

    NL

    Ohje, wenigstens fahren mehr Züge..

    geschrieben von: 146 116-9

    Datum: 13.01.20 05:23

    zumindest lt. Fahrplan
    Hallo GP4Flo

    Das ist mit der Kurzwende ist doch der Brüller, da braucht der Neuenburger nur wieder in Müllheim
    wegen der Güterzüge wieder 5 Minuten
    Plus bekommen, und schon ist die
    Rückfahrt nicht mehr pünktlich.

    Grüsse Uwe
    Ein kurzer Überblick über das negative Presseecho, alleine vom heutigen Tag! Liebe NVBW, da haben sich ja die teuren Berater gelohnt, was?

    Ach ja, das Piepen war hier bereits im Juli letzten Jahres Thema und auch das aktuelle Chaos hatte ich schon Ende Oktober prognostiziert.


    Bürgermeister fordern schnellere Fahrplanänderung für die Breisgau-S-Bahn
    Zitat
    Die Bürgermeister der Gemeinden entlang der Bahnlinie Endingen-Freiburg setzen sich für eine rasche Lösung der S-Bahn-Probleme ein. Die Kommunikation der Bahn müsse sofort verbessert werden.

    Das von der Deutschen Bahn und dem Land zum 17. Februar vereinbarte Übergangskonzept mit einem geänderten Fahrplan soll schon früher umgesetzt werden, verlangen die Bürgermeister. Es dürfe sich aber nur um eine Übergangslösung handeln. Ziel müsse es sein, den S-Bahnbetrieb so wie in der ursprünglichen Planung, die zum Start am 15. Dezember aber nicht funktionierte, hinzubekommen. Auch hier sie das von Bahn und Land ins Auge gefasste Datum im Juni zu spät. Weiter fordern die Bürgermeister, sofort die Kommunikation gegenüber den Fahrgästen zu verbessern.
    Das S-Bahn-Debakel ist eine Folge alter Versäumnisse
    Zitat:Zitat:
    Der Schienenverkehr wurde lange vernachlässigt und zurückgebaut – das rächt sich nun im Breisgau. Denn vor allem die fehlende Flexibilität von eingleisigen Strecken macht jetzt Probleme.

    Das Debakel bei der Breisgau-S-Bahn ist nicht in erster Linie auf das Versagen regionaler Akteure zurückzuführen. Die Probleme mit verspäteten oder ausgefallenen Zügen sowie mit technischen Unzulänglichkeiten sind vielmehr eine geradezu zwangsläufige Folge früherer Versäumnisse und einer Politik, die den öffentlichen Nahverkehr über Jahre vernachlässigt hat.
    Breisgau-S-Bahn: Reisende sind von extrem lauten Piepstönen genervt
    Zitat
    Die Kommunen drängen auf eine schnelle Lösung der Pannen bei der neuen Breisgau-S-Bahn. Derweil wird ein weiteres Problem diskutiert: der Lärmpegel beim Schließen und Öffnen der Türen.

    Land, DB Regio und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) haben sich zwar auf ein geändertes Betriebskonzept geeinigt, um die Probleme auf der Ost-West-Achse der Breisgau-S-Bahn in den Griff zu bekommen, doch beim ZRF sieht man die Situation kritischer, als es die gemeinsame Presseerklärung am Freitag erkennen ließ. Das macht ein Schreiben deutlich, das der ZRF-Vorsitzende und Emmendinger Landrat Hanno Hurth an die Verbandsmitglieder schickte.
    Weitere Zeitungsartikel der vergangenen Tage aus dem Schwarzwald:

    Breisgau-S-Bahn: Aus für Vorzeige-Projekt?
    Zitat
    Die Hoffnung war groß - umsteigefrei in einem Zug von Villingen nach Freiburg. Die Einführung der Breisgau-S-Bahn sollte ein Quantensprung für den ÖPNV in der Region werden. Welche Probleme jetzt auftauchen, lesen Sie in unserem (Schwabo plus)-Artikel.
    Krachender Fehlstart für Breisgau-S-Bahn
    Zitat
    Ohne umzusteigen von Villingen-Schwenningen nach Freiburg. Das hat die neue Breisgau-S-Bahn versprochen - aber nicht gehalten. Grund genug für ein Treffen, bei dem man neue Lösungen präsentiert hat.
    Interessant auch die Aussage eines Fahrdienstleiters in einem anderen Bahner Forum:
    Zitat
    In meinen Augen ist das angedachte Fahrplan ohne weitere Maßnahmen an der Infrastruktur nicht verlässlich umsetzbar.



    8-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.20 15:34.
    Ich setz auf Deine "Lobeshymnen" nur von heute noch einen drauf:

    Auch die Uniklinik Freiburg mahnt mitterweile, weil Mitarbeiter häufig zu spät zur Arbeit kommen // allgemein wird frühere Umstellung des Fahrplans auf Bruch in Freiburg gewünscht, Bahn blockt

    Tatsächlich bemerkenswert ist, dass der Bruch der Ost-West-Achse erst in 5 Wochen umgesetzt werden soll.
    Ob da stillschweigend Hoffnung besteht, dass man binnen 5 Wochen die Pferde doch noch eingefangen bekommt und sich die Umstellung sparen kann ?

    P.S. Auf dem ersten Foto des BZ-Artikels aufgrund der Sauereien auch aus der Distanz direkt zu identifizieren: es führt 1440 175. Aber dies nur am Rande.

    Beste Grüße
    Stephan




    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.20 18:56.
    DB Mitarbeiter am Bahnsteig: "Hoffen wir, dass der Ersatzfahrplan fahrbar ist. Ab Juni wird es wieder eine Woche Chaos geben und dann bleibts hoffentlich bei dem Ersatzfahrplan".

    Also auch die Mitarbeiter sind der Meinung, dass die aktuellen Fahrzeiten nicht stabil fahrbar sind.
    Weitere Zeitungsartikel der letzten Tage. Die Breisgau S-Bahn ist nun schon seit Wochen Topthema in der Badischen Zeitung - nur leider nicht im positiven Sinne. Hoffentlich hält der Ersatzfahrplan, was er verspricht.

    Muss die Breisgau-S-Bahn vom Kaiserstuhl bis in den Schwarzwald fahren?
    Zitat
    Land und Verkehrsverbund verteidigen die durchgehende S-Bahn-Linie – auch wenn diese derzeit störungsanfällig ist. Viele Fahrgäste sehen in der Durchbindung ein grundlegendes Problem.

    Das Chaos bei der neuen Breisgau-S-Bahn hat auch Vorteile
    Zitat
    Früher waren Berufspendler scheu und Smalltalk im Zug zur Arbeit verhasst. Plötzlich wird schon frühmorgens geplappert. Zu verdanken ist das dem Verspätungs-Chaos bei der Breisgau-S-Bahn. [b][/b]
    Wegen defekter Weiche strandeten Züge bei Himmelreich
    Zitat:Zitat:
    Am Montagabend kam es bei der Breisgau-S-Bahn zu größeren Störungen im Höllental. Eine Weiche bei der Ausweichstelle Hirschsprung versagte, über zwei war die Höllentalstrecke blockiert.