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De David hatte ja im letzten Kummer-Report zur Breisgau S-Bahn schon drauf hingewiesen, aber da sich sowas in XXL-Freds doch gerne verliert, hier nochmal der Hinweis auf die entscheidende Neuigkeit zum Thema:

Ab Februar wird als Notmaßnahme die Ost-West Achse nun doch wieder in Freiburg gebrochen.
Badische Zeitung: Interview mit VM Hermann zum Bruch der Ost-West Achse, nach Angabe einer mail-Adresse frei lesbar

Beobachtung vom Donnerstag: bis auf das überfahrene Signal in Bärental mit der Folge von SEV auf der Dreiseenbahn und folgenden Zugausfällen lief es mit dem lächelnden Piep-Inferno doch ausnahmsweise ziemlich gut.

Züge am Nachmittag alle annähernd pünktlich, wohl nicht zuletzt, weil die Tf(/innen !) auch ziemlich auf Zack waren. Bei der Abfertigung in RF wurde auch schon mal gemütlich nachzuckelnden Reisenden explizit über Zuglautsprecher durchgesagt, dass man dann bitte auch jetzt abfahren möchte. Und nach Abfertigung ging es dann auch gerne mit "Hebel on the table" auf Piste.

Der Verschmierungsgrad der nagelneuen Flotte ist allerdings bereits abschreckend hoch. Spitzenreiter war im nachmittäglichen Kirchzarten-Pendel der Zug 178, bei dem ein Wagenteil einseitig komplett von oben bis unten und von vorn bis hinten zugeschmiert war, dicht gefolgt von der Einheit 174, bei der von 8 Wagenseiten 1 großzügig getagged und 3 mit tüchtig großen Teil-Graffittis versaut waren.

Wenn das so weiter geht, wäre ein Wachdienst während der Nachtruhe in G-Town auf Dauer vielleicht günstiger, als in absehbarer Zeit alle Züge neu lackieren zu müssen.


(´schulligung für das Piep-Inferno, aber wenn man jedesmal lautstark quer über den ganzen Bahnhof hört, wie sich zur Minute .15 und .45 beide Richtungen in RF am selben Bahnsteig kreuzen und fast alle Türen der beiden Züge ständig auf und zu gehen, kommt man sich schon irgendwie vor wie auf einer aus dem Ruder gelaufenen Nintendo Werbeveranstaltung.)

Beste Grüße
Stephan
Moin.

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George Peppard / Hannibal Smith - A-Team

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Stephan Rosen schrieb:
[...]

Beobachtung vom Donnerstag: bis auf das überfahrene Signal in Bärental mit der Folge von SEV auf der Dreiseenbahn und folgenden Zugausfällen lief es mit dem lächelnden Piep-Inferno doch ausnahmsweise ziemlich gut.

[...]

Der Verschmierungsgrad der nagelneuen Flotte ist allerdings bereits abschreckend hoch. Spitzenreiter war im nachmittäglichen Kirchzarten-Pendel der Zug 178, bei dem ein Wagenteil einseitig komplett von oben bis unten und von vorn bis hinten zugeschmiert war, dicht gefolgt von der Einheit 174, bei der von 8 Wagenseiten 1 großzügig getagged und 3 mit tüchtig großen Teil-Graffittis versaut waren.

[...]


(´schulligung für das Piep-Inferno, aber wenn man jedesmal lautstark quer über den ganzen Bahnhof hört, wie sich zur Minute .15 und .45 beide Richtungen in RF am selben Bahnsteig kreuzen und fast alle Türen der beiden Züge ständig auf und zu gehen, kommt man sich schon irgendwie vor wie auf einer aus dem Ruder gelaufenen Nintendo Werbeveranstaltung.)
Drei Anmerkungen:

1. Ein lesbarer Beitrag der Badischen-Zeitung: Deutsche Bahn fängt Zugausfall bei Bärental mit Ersatzbussen ab

Zitat
Auf der Dreiseenbahn war ein Zug liegen geblieben, weil ein Lokführer ein Signal bei Bärental verpasst hatte. Daraufhin wurden zeitweise zwischen Titisee und Seebrugg Ersatzbusse eingesetzt.
2. Fallen Graffittis nach neuer deutschen Sprachregelung nicht auch unter "stumme" Hatespeech? Schliesslich kann man sich als Fahrgast (und Eigentuemer) doch schon beleidigt fuehlen. Persoenlich halte ich eine Kooperation mit dem oertlichen Schuetzenverein ueberlegenswert.

3. Das ist mit dem Piepsdrama wird noch Aerger mit den Blindenverbaenden geben. In Hamm(Westf.) steht die Eurobahn gerne mal fahrplangemaess 20 Minuten am Gleis (Muenster-Hamm-Paderborn) und piept vor sich hin. Im Sommer gehen die 3 Tueren dann alle 10 Sekunden auf und 6 Sekunden spaeter wieder zu. Und das 20 Minuten lang. Der Eine kommt, der Andere raucht und der Dritte holt sich noch 'nen Kaffee im Bahnhof. piep--pieppiep-piep-piep.

Blinde Personen auf dem Bahnsteig, die ganz besonders auf das Gehoer angewiesen sind, waren kurz vorm Nervenzusammenbruch und wollten ins Gleis springen. Sie mussten von der Bahnhofsmission betreut werden weil ihnen die (akustische) Orientierung vollkommen verloren gegangen war.

BTW: Ueber das Gepiepe beim ICE4, insbesondere beim langen Halt in Mannheim, muss man auch kein Wort verliefen.

In Hamm wurde immer eine Zauberloesung gehandelt: BAUSCHAUM!

Wer solche Zuege und solche Fahrplaene macht, dem sollten man seinen Dienstwagen wegnehmen!


BR752

http://www.wohlfuehlbahnhoefe.de/img2214_m1.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.01.20 02:47.
BR752 schrieb:


Wer solche Zuege und solche Fahrplaene macht, dem sollten man seinen Dienstwagen wegnehmen!


BR752

Gerade die Achse nach Niedersachsen über Minden ist total überlastet, eine Fahrplangestaltung ist halt recht schwierig, da musst du dich halt auskennen und solche Phrasen wie du sie geschrieben hast zeigt uns ja, das du dich nicht auskennst.
Heute Morgen sind mal wieder alle HVZ Verstärker von/nach Kirchzarten ausgefallen. Zuverlässig geht anders.
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Lok35 schrieb:
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Und sieht so schön aus... Die Idee mit dem Schützenverein gefällt mir besser...

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Minden ?

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 10.01.20 10:45

Hallo
Was hat Minden mit der Breisgau
S-Bahn Kaiserstuhl-Schwarzwald
zu tun ?
Auf dieser Achse fährt außer der
S-Bahn nichts.
Den Ball mit dem nicht auskennen liegt also wieder bei dir.

Grüsse Uwe

Re: Minden ?

geschrieben von: Bahnater_Bade

Datum: 10.01.20 11:40

Noch ein "Exkurs": Sind eigentlich diejenigen, die für den Zugverkehrsablauf in Freiburg zuständig sind diejenigen, die auch Stuttgart21 in Gang setzen sollen?

Die sitzen m.w in Fr. Wiehre (Fdl) (o.w.T)

geschrieben von: 146 116-9

Datum: 10.01.20 13:09

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Lok35 schrieb:
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Wer das wissen möchte, kann sogar im Land bleiben. In Offenbach-Ost und Ober-Roden (S-Bahn Frankfurt) gibt es das auch schon lange.

Gruß
Jörn.

Hey, Farmer,
tu das Gift weg.
Gib mir Flecken auf Äpfeln,
aber lass mir die Vögel und die Bienen.
(Joni Mitchell, aus „Big Yellow Taxi“, 1970)


Wie es aussieht ist doch egal, ist doch aif Bahngelände, und da muss es zweckmäßig sein. Aber selbst das ist es nicht, denn wenn man dann da rum rennt, sind die Zäune sicher immer irgendwo im weg, weil die Herschaften wieder zu geizig sind überall Türen ein zu bauen wo benötigt weden, und das Personal so den ganzen Tag nur unnötig lange Spaziergängen macht...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

geschrieben von: Packwagen

Datum: 10.01.20 17:32

Hallo,

heute gab es Details zum neuen Betriebskonzept ab 17.02.2020, siehe hier: [www.baden.fm]

Kern-Idee: Stummel-Pendel zwischen Titisee und Neustadt.

Scheint mir vertretbar. Auch die Erläuterungen sind offen, ehrlich, nachvollziehbar und undramatisch.

Ich fürchte allerdings, dass die NVBW zukünftig die Wünsche nach langlaufenden Direktzügen viel restriktiver behandeln wird.

Viele Grüße Packwagen - Meine Bild-Beiträge: [www.drehscheibe-online.de]
https://abload.de/img/1989-05-23-dms905inli4ykl8.jpg
Lok35 schrieb:
Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
Allerdings frage ich mich, warum das bei den elektrischen Triebzügen nun nötig ist, bei den vorher auf der gleichen Strecke eingesetzten Doppelstockwagen aber nicht nötig war. Gibt es da Künstler, die sich auf Coradia Continental als Leinwand spezialisiert haben, und extra dafür anreisen?

Re: Neues Konzept ab 17.02. einige Details unklar

geschrieben von: naseweiß

Datum: 10.01.20 17:51

Packwagen schrieb:
heute gab es Details zum neuen Betriebskonzept ab 17.02.2020, siehe hier: [www.baden.fm]
1.) Das ist nicht hunderprodenztig eindeutig: Fährt nur die Linie Breisach-Seebrugg durch oder auch die Linie (Breisach?-)Freiburg-Villingen. Gibt es eine weitere Extralinie Breisach-Freiburg?

2.) Sehr gut wäre, wenn die Dreiseenbahn dadurch wieder ihren alten, symmetrischen, schnelleren Fahrplan erhält. Für den Neustadt-Pendel sind 10 min Verzögerung/Umsteigezeit (wegen Eingleisigkeit) eher tragbar.

3.) Wird die Villinger Linie in Neustadt gestärkt und geschwächt? Das wäre technisch gesehen doch sehr ähnlich wie Flügeln. Ansonsten muss man mit Doppeltraktionen bis Villingen sehr viel heiße Luft herumfahren. Die in Neustadt verbleibenden Triebwagen können dann auch rund um die Minute 00' den Neustadt-Pendel übernehmen. Ansonsten benötigt man zwei ETs mehr.

4.) Ab Juni (bzw. irgendwann in der Zukunft) vielleicht doch Flügeln in Gottenheim! Hoffentlich wird es was. Dort ist es vermutlich wichtiger als in Titisee.

Gruß, naseweiß

Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

geschrieben von: GP4Flo

Datum: 11.01.20 09:03

Hier die Pressemitteilung zum Ersatzkonzept: Breisgau-S-Bahn: Verändertes Betriebskonzept für mehr Stabilität des Zugbetriebs
Zitat
Breisgau-S-Bahn: Verändertes Betriebskonzept für mehr Stabilität des Zugbetriebs

Verändertes Fahrplankonzept greift ab 17. Februar 2020

Nach Analyse der Schwierigkeiten in den ersten Wochen des Betriebs des Breisgau Ost-West Netzes (Netz 9a) haben DB Regio, das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) gemeinsam ein weniger komplexes Fahrplankonzept ausgearbeitet. Ziel dieses Übergangskonzepts ist ein verlässlicher Betrieb im weitgehend eingleisigen Netz 9a.
David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Baden-Württemberg: „Trotz zeitgerechter Ausbildung aller Lokführer, einem langen Vorlaufbetrieb und dem Vorhandensein aller elektrischen Triebwagen ist das bestehende Konzept in seiner Komplexität zur Zeit nicht mit einer akzeptablen Stabilität zu fahren und damit auf Dauer auch den Reisenden nicht zuzumuten. Ich danke allen Beteiligten, dass sie sich im Rahmen ihrer Verantwortung konstruktiv und kundenorientiert für diesen Schritt entschieden haben.“
Verkehrsminister Winfried Hermann: „Das bisherige Konzept ist für die Fahrgäste sehr elegant mit zahlreichen umsteigefreien Direktverbindungen, aber in der Praxis auch ambitioniert in der Produktion. Dies hat nun im praktischen Betrieb aus dem Stand heraus noch nicht funktioniert. Wir haben uns deshalb zusammen mit allen Partnern umgehend um eine Lösung bemüht. Das vereinfachte Übergangskonzept soll nun den Betrieb stabilisieren. Ziel ist und bleibt, auf der Breisgau-S-Bahn in diesem Jahr schrittweise zum geplanten Zielkonzept zurückzukehren.“
ZRF-Vorsitzender Landrat Hanno Hurth: „Wir bedauern die zum Teil erheblichen Verspätungen und sogar Zugausfälle sowie auch die schlechte Information der Fahrgäste. Um baldmöglichst einen stabilen Betrieb auf der Strecke zu gewährleisten, hat der ZRF dem reduzierten Fahrplanangebot zugestimmt. Wir bestehen aber mittelfristig auf dem vom Land bestellten und der DB Netz AG testierten Fahrplankonzept.“
Das veränderte Fahrplankonzept wird ab dem 17. Februar umgesetzt und fällt mit der Öffnung des aktuell noch gesperrten Abschnitts Gottenheim-Breisach zusammen. Die wesentlichen Merkmale des Übergangskonzeptes sind:

  • Beibehaltung aller werktäglichen Zugverbindungen, es verkehrt kein Zug weniger.
  • Stündliche Verbindung von Villingen über Neustadt nach Freiburg Hbf.
  • Stündliche Linie in der Relation Breisach – Freiburg Hbf – Titisee nach Seebrugg mit zwei elektrischen Triebwagen.
  • Vorerst Verzicht auf ein halbstündliches Flügelkonzept im Bahnhof Gottenheim zur Reduktion der Komplexität. Zwischen Endingen und Gottenheim bleibt der 30-Minuten Takt im Pendelverkehr erhalten.
  • Der werktägliche „Schülerzug“ von Nimburg verkehrt weiterhin umsteigefrei von Nimburg nach Freiburg Hbf.
  • Sicherstellen eines 30-Minuten Takt-Angebotes in der Relation Freiburg-Neustadt durch Einrichtung eines Pendelverkehrs zwischen Titisee und Neustadt in Ergänzung zur stündlichen Angebotslinie Freiburg – Neustadt – Villingen.
  • DB Regio wird ab Juni 2020 das Flügelkonzept im Bahnhof Gottenheim in der Hauptverkehrszeit realisieren.

  • DB Regio wird bis zum 17. Februar alles daransetzen, die Vorbereitungen für das geänderte Konzept zeitgerecht umzusetzen und das aktuell bestehende Konzept stabil zu fahren.
    Lok35 schrieb:
    Wenn man immer noch nicht gelernt hat, wie man Tw sicher abstellt, kann mal nach Mulhouse fahren: Hohe Zäune und Videoüberwachung. Kostet langfristig weniger als permanente Reinigung der Züge !
    Ist in Hanau doch auch so. Ich bin da länger nichtvmehr lang gefahren, aber die S-Bahnabstellung sah da immer so aus.

    An besten dann noch SM-70 einsetzen.

    Niklas Arneggers Wochenschau: Kuppelvorgänge und so

    geschrieben von: GP4Flo

    Datum: 11.01.20 20:17

    Hier noch ein satirischer Beitrag aus der Badischen Zeitung, in dem sich über die Aussage der Bahn lustig gemacht wird, dass das morgendliche Chaos in der HVZ Anfang der Woche durch den hohen Fahrgastandrang verursacht wurde:

    Zitat
    Für die Bahn war es eine große Überraschung, dass die Breisgau-S-Bahn so gut ankommt. Unfassbar, da schafft man neue Zugverbindungen – und die Leute wollen sie sogar nutzen!
    Niklas Arneggers Wochenschau: Kuppelvorgänge und so


    Und hier noch der Artikel zum Ersatzkonzept (ohne Bezahlschranke):

    Zitat
    Der bisherige Betrieb auf der Breisgau-S-Bahn ist den Fahrgästen nicht zuzumuten. Das gibt jetzt auch die Bahn zu – und führt ein Provisorium ein, wenn Breisach im Februar angebunden wird.
    Bald fährt jede zweite Breisgau-S-Bahn von Breisach bis in den Schwarzwald durch


    Der Zugbegleiter meines heutigen Zuges war auch der Meinung, dass 50 % der Verspätungen durch Fahrgäste verursacht worden seien. Als in Hinterzarten eine Frau für einige Sekunden die Tür offen hielt, gab er anschließend eine Durchsage, dass der Zug jetzt 3 Minuten verspätet sei (es war nur 1 Minute) und daher Kreuzungen verlegt werden müssen. In Himmelreich war der Zug hingegen schon wieder püntktlich und es wurde keine Kreuzung verlegt.

    Meine Kritik an seiner Aussage, die Verspätungen den Fahrgästen in die Schuhe schieben zu wollen, konnte er nicht nachvollziehen. Auf meinen Hinweis, dass die Frau keine 3 Minuten sondern nur wenige Sekunden verursacht habe, entgegnete er, dass meine Uhr wohl falsch ginge und seine GPS gesteuert sei. Leider fuhr der Zug dann weiter, so dass ich ihn nicht fragen konnte, ob die Uhr in den FIS Displays denn nicht richtig gehe, denn auf diese hatte ich geschaut.

    Ach ja, dass er natürlich auch nach Himmelreich lieber im Führerstand blieb, statt seinem Job nachzugehen, versteht sich von selbst. Das ist ja eine alte Regel bei der DB. Je höher die Verspätung (oder der Ärger), desto geringer die Präsenz der Zugbegleiter. In letzter Zeit sind die Fahrkartenkontrollen in den Zügen rar geworden. Ich nehme mal an, die Mitarbeiter haben auch keinen Bock mehr, was ich auch gut verstehen kann. Schließlich müssen sie den Mist ausbaden, den andere (NVBW, MVI, ZRF, DB Netz) ihnen eingebrockt haben.

    Interessanterweise waren meine beiden Züge heute auf die Minute pünktlich. Das ist wohl die Ironie an der Geschichte, dass es ab der Verkündung eines Ersatzfahrplanes plötzlich auch mit dem alten Fahrplant besser läuft. Vielleicht musste dem DB Management tatsächlich mal ordentlich der Marsch geblasen werden. Wobei aktuell am Abend sind die Züge dann doch wieder 6 - 9 Minuten zu spät dran.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.20 20:26.

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: ulrich

    Datum: 11.01.20 21:04

    Verwundert hat mich, dass nach der Elektrifizierung und dem "Aufpeppen" des Netzes Breisgau und umzu weiterhin lediglich Gottenheim als Kreuzungsbahnhof geblieben ist. Also festgenagelt auf einen 30 Minutentakt wo kein Zug verspätet sein darf. Warum hat man nicht Hugstetten ausgebaut? Dann könnte auch bei einem verspäteten Zug aus Richtung Schwarzwald/Freiburg der Gegenzug in Gottenheim pünktlich losfahren.

    Ulrich

    Re: Neues Konzept ab 17.02. im Detail, Presse

    geschrieben von: VT605

    Datum: 11.01.20 21:10

    ulrich schrieb:
    Verwundert hat mich, dass nach der Elektrifizierung und dem "Aufpeppen" des Netzes Breisgau und umzu weiterhin lediglich Gottenheim als Kreuzungsbahnhof geblieben ist. Also festgenagelt auf einen 30 Minutentakt wo kein Zug verspätet sein darf. Warum hat man nicht Hugstetten ausgebaut? Dann könnte auch bei einem verspäteten Zug aus Richtung Schwarzwald/Freiburg der Gegenzug in Gottenheim pünktlich losfahren.

    Ist es nicht so das Stilllegungen von Überholungsgleisen genehmigt werden müssen vom EBA und von diesem auch vorher veröffentlicht werden, so das man Widerspruch einlegen kann? Hat letzteres der Aufgabenträger getan?

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