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Re: Neue Nachtzüge in Skigebiete

geschrieben von: tbk

Datum: 10.01.20 17:43

Alibizugpaar schrieb:
Tageszug EC Italien - München
Nachtzug NJ München - Hamburg
Tageszug IC Hamburg - Rügen

Oder weiter bis Skandinavien?

München - Hamburg schafft der ICE ab 5h35min, der nightjet ist mit 9h55min sehr viel langsamer und erreicht mit einer ankunft 8:47 einen sportlichen anschluss nach Kopenhagen und weiter bis Stockholm (es wäre interessant, an wie vielen tagen das alles klappt).
Hamburg - Oslo ist zur zeit eine katastrophe (über 15 stunden mit viermaligem umsteigen einschl. Regionalexpress bis Flensburg und Öresundzug), am elegantesten wäre wohl ein neuer Alfred Nobel, also ein nachtreisezug von Hamburg nach Oslo und Stockholm, dann könnte der tagesteil der reise auf deutsche schnellfahrstrecken verlegt werden.

Aber auch für alle relationen mit morgenankunft in Hamburg: ein etwas zügiger geführter nightjet Italien - Hamburg ohne längeren rangieraufenthalt würde solche verbindungen doch deutlich attraktivieren. Die schnellste verbindung geht zur zeit übrigens nicht via München, sondern via Basel, und dauert mit 16 stunden immer noch knapp vier stunden länger als die schnellste tagesreise.

Die meisten nightjet-wagen (ausgenommen DDm) sind bereits für 200 km/h ausgelegt, wenn das auch ausgenutzt würde, könnten noch deutlich längere relationen im attraktiven nachtsprung angeboten werden. Zum beispiel von Hamburg nach Milano oder so.

Ich stimme zu, dass es an wichtigen knoten wie Hamburg, München oder Köln attraktive fernverkehrsanschlüsse geben sollte. Dazu gehört natürlich auch, dass die nachtreisezüge zuverlässiger werden. Wenn ich frühmorgens von Leoben nach Wien möchte, kann ich mich auf den nightjet aus Italien überhaupt nicht verlassen und bin froh, dass auch ein railjet fährt.


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Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.
Neue Rezeptur heißt so gut wie immer, dass teure Rohmaterialien, wie hier Kakao, eingespart werden.
So viel Unsinn auf einmal in einem Thread habe ich lange nicht mehr gelesen.
+ Wer den Unterschied zwischen einem neuen Zug und einem neuen Sonderpreis nicht erkennt, sollte erstmal richtig lesen lernen, bevor er/sie hier etwas postet.
+ Der Caledonian Sleeper ist nicht ein Produkt des freien Marktes, sondern ein staatlich ausgeschriebenes, subventioniertes Angebot, bestellter Fernverkehr, wie man ihn lange in Dtld gefordert hat.
+ Die Lohnstruktur der ÖBB sieht zahlreiche Sonderzuschläge vor, die in der Summe auf ein den DB-Tarifen ähnliches Niveau hievt.
+ Und das Loblied auf die ÖBB wegen des Festhaltens am internationalen Nachtfernverkehr muss man auch nicht zum 1000-sten Mal anstimmen. Ja, wir können uns glücklich schätzen, dass das bißchen an internationalen Nachtzügen für Dtld von der ÖBB angeboten wird. Andererseits sind die Tarife seit dem Rückzug der DB auch um annähernd 70 % gestiegen; zahlreiche Passangebote oder Rabatte werden nicht oder nur ansatzweise anerkannt. Die sehr engen Kabinen der ComfortLine sind bei drei einander fremden Schlafenden auch nicht gerade Preise um 160 Euro/Passagier wert. Kundenorientierung ist oft eher auf dem Niveau eines Jugendherbergvaters als eines Hotelrezeptionisten. Und wie oben anklingt: Eigentlich sollte es im 21. Jahrhundert auch Züge geben, die die Geschwindigkeiten der HG-Trassen nurtzen können, anstatt absichtlich in der Nacht auf Nebenstrecken und Abstellgleisen die Zeit zu strecken.

"Die Eisenbahn ist eine heilige Fackel, die ein Land mit dem Licht der Zivilisation und des Wohlstandes erleuchtet." Mustafa Kemal A., Flugverweigerer
Baron schrieb:
So viel Unsinn auf einmal in einem Thread habe ich lange nicht mehr gelesen.
+ Wer den Unterschied zwischen einem neuen Zug und einem neuen Sonderpreis nicht erkennt, sollte erstmal richtig lesen lernen, bevor er/sie hier etwas postet.
+ Der Caledonian Sleeper ist nicht ein Produkt des freien Marktes, sondern ein staatlich ausgeschriebenes, subventioniertes Angebot, bestellter Fernverkehr, wie man ihn lange in Dtld gefordert hat.
+ Die Lohnstruktur der ÖBB sieht zahlreiche Sonderzuschläge vor, die in der Summe auf ein den DB-Tarifen ähnliches Niveau hievt.
+ Und das Loblied auf die ÖBB wegen des Festhaltens am internationalen Nachtfernverkehr muss man auch nicht zum 1000-sten Mal anstimmen. Ja, wir können uns glücklich schätzen, dass das bißchen an internationalen Nachtzügen für Dtld von der ÖBB angeboten wird. Andererseits sind die Tarife seit dem Rückzug der DB auch um annähernd 70 % gestiegen; zahlreiche Passangebote oder Rabatte werden nicht oder nur ansatzweise anerkannt. Die sehr engen Kabinen der ComfortLine sind bei drei einander fremden Schlafenden auch nicht gerade Preise um 160 Euro/Passagier wert. Kundenorientierung ist oft eher auf dem Niveau eines Jugendherbergvaters als eines Hotelrezeptionisten. Und wie oben anklingt: Eigentlich sollte es im 21. Jahrhundert auch Züge geben, die die Geschwindigkeiten der HG-Trassen nurtzen können, anstatt absichtlich in der Nacht auf Nebenstrecken und Abstellgleisen die Zeit zu strecken.
Du vergisst aber, dass die ÖBB die NightJet gar nicht selbst besetzt.

Re: Neue Nachtzüge in Skigebiete

geschrieben von: Meyer-schlom

Datum: 11.01.20 00:12

Alibizugpaar schrieb:
Tageszug EC Italien - München
Nachtzug NJ München - Hamburg
Tageszug IC Hamburg - Rügen

Aber auch für alle relationen mit morgenankunft in Hamburg: ein etwas zügiger geführter nightjet Italien - Hamburg ohne längeren rangieraufenthalt würde solche verbindungen doch deutlich attraktivieren. Die schnellste verbindung geht zur zeit übrigens nicht via München, sondern via Basel, und dauert mit 16 stunden immer noch knapp vier stunden länger als die schnellste tagesreise.

Die meisten nightjet-wagen (ausgenommen DDm) sind bereits für 200 km/h ausgelegt, wenn das auch ausgenutzt würde, könnten noch deutlich längere relationen im attraktiven nachtsprung angeboten werden. Zum beispiel von Hamburg nach Milano oder so.

Ich stimme zu, dass es an wichtigen knoten wie Hamburg, München oder Köln attraktive fernverkehrsanschlüsse geben sollte. Dazu gehört natürlich auch, dass die nachtreisezüge zuverlässiger werden. Wenn ich frühmorgens von Leoben nach Wien möchte, kann ich mich auf den nightjet aus Italien überhaupt nicht verlassen und bin froh, dass auch ein railjet fährt.

Re: Neue Nachtzüge in Skigebiete

geschrieben von: Weltreisender

Datum: 11.01.20 03:20

Nachtzug schrieb:
Also Kurswagen von Hamburg/ Dortmund nach Chur / Chiasso / Brig kann ich mich gut erinnern, aber Lausanne? Wann soll das gewesen sein?
Genau kann ich es nicht mehr sagen. Aber ich meine, diese gab es im 2005/2006 evtl. auch noch 2007. Bzw. das waren keine Kurswagen. Das war eine NZ-Verbindung, die es nur im Winter und nur am D=> CH von Freitag auf Samstag und retour von Samstag auf Sonntag gab. In dieser Zeit arbeitete ich noch bei der MOB. Wenn ich an einem Samstag als Zugchef die Züge 16.26 ab Zweisimmen nach Montreux und 18.45h ab Montreux nach Zweisimmen machte, dann sah ich diesen Zug in Montreux.

Herzliche Grüsse
Martin
Baron schrieb:
Andererseits sind die Tarife seit dem Rückzug der DB auch um annähernd 70 % gestiegen; zahlreiche Passangebote oder Rabatte werden nicht oder nur ansatzweise anerkannt. Die sehr engen Kabinen der ComfortLine sind bei drei einander fremden Schlafenden auch nicht gerade Preise um 160 Euro/Passagier wert. Kundenorientierung ist oft eher auf dem Niveau eines Jugendherbergvaters als eines Hotelrezeptionisten. Und wie oben anklingt: Eigentlich sollte es im 21. Jahrhundert auch Züge geben, die die Geschwindigkeiten der HG-Trassen nurtzen können, anstatt absichtlich in der Nacht auf Nebenstrecken und Abstellgleisen die Zeit zu strecken.
Anerkwnnt die DB Passangebote der ÖBB im eigenen Verkehr? Eben, wenn das so wöre wie in der Schweiz, wo von den GA und Halbtax Erlösen ein Anteil an die anderen Verkehrsleistungserbringer oder Besteller fließt, wäre das hier wohl auch der Fall. Ich habe sogar Zweifel ob an DB Regio Geld fließt für deren C-Preise.

Re: Neue Nachtzüge in Skigebiete

geschrieben von: ThomasR

Datum: 11.01.20 09:05

Meyer-schlom schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Tageszug EC Italien - München
Nachtzug NJ München - Hamburg
Tageszug IC Hamburg - Rügen

Aber auch für alle relationen mit morgenankunft in Hamburg: ein etwas zügiger geführter nightjet Italien - Hamburg ohne längeren rangieraufenthalt würde solche verbindungen doch deutlich attraktivieren. Die schnellste verbindung geht zur zeit übrigens nicht via München, sondern via Basel, und dauert mit 16 stunden immer noch knapp vier stunden länger als die schnellste tagesreise.

Die meisten nightjet-wagen (ausgenommen DDm) sind bereits für 200 km/h ausgelegt, wenn das auch ausgenutzt würde, könnten noch deutlich längere relationen im attraktiven nachtsprung angeboten werden. Zum beispiel von Hamburg nach Milano oder so.

Ich stimme zu, dass es an wichtigen knoten wie Hamburg, München oder Köln attraktive fernverkehrsanschlüsse geben sollte. Dazu gehört natürlich auch, dass die nachtreisezüge zuverlässiger werden. Wenn ich frühmorgens von Leoben nach Wien möchte, kann ich mich auf den nightjet aus Italien überhaupt nicht verlassen und bin froh, dass auch ein railjet fährt.
Die NJ werden auf Trassen wie Güterzüge verkehren um diese nachts nicht zu stören, was verkehrlich sinnvoll ist.

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