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Zugsicherer schrieb:
luas3001 schrieb:
Gut, hier wird es jetzt eher in Richtung ETCS gehen, also ohne Schleifen im Gleis und Moving Block (wichtig auf Strecken mit 5'-Takt ;-) )
Die Zugbeeinflussung ist ein ganz normales ETCS Level 2 ohne Moving Block. Es geht wirklich nur um die Demonstration von GoA 2 und GoA 4 in Form von automatischen Kehrfahrten. Bei der Berliner U-Bahn hat man letzteres schon vor 20 Jahren mit LZB gemacht.
Macht man das in München nicht auch schon seit Jahren zumindest auf der U3/U6?
Sprich: Derjenige im Führerstand gibt die Türen frei und überwacht die Schließung bis hin zur Abfahrt - aber die "reine" Fahrt wird durch die LZB nach Anstoß durch den Tf dann "automatisch" bis zum Halt am nächsten Bahnsteig durchgeführt?

Und wenn ich mich richtig erinnere, hat man ähnliche Tests in den 80ern oder 90ern auch schon auf Teilen der U1 in Hamburg gemacht.

Also keinesfalls "Raketentechnik"...
ReneRomann schrieb:
Zugsicherer schrieb:
luas3001 schrieb:
Gut, hier wird es jetzt eher in Richtung ETCS gehen, also ohne Schleifen im Gleis und Moving Block (wichtig auf Strecken mit 5'-Takt ;-) )
Die Zugbeeinflussung ist ein ganz normales ETCS Level 2 ohne Moving Block. Es geht wirklich nur um die Demonstration von GoA 2 und GoA 4 in Form von automatischen Kehrfahrten. Bei der Berliner U-Bahn hat man letzteres schon vor 20 Jahren mit LZB gemacht.
Macht man das in München nicht auch schon seit Jahren zumindest auf der U3/U6?
Sprich: Derjenige im Führerstand gibt die Türen frei und überwacht die Schließung bis hin zur Abfahrt - aber die "reine" Fahrt wird durch die LZB nach Anstoß durch den Tf dann "automatisch" bis zum Halt am nächsten Bahnsteig durchgeführt?

Und wenn ich mich richtig erinnere, hat man ähnliche Tests in den 80ern oder 90ern auch schon auf Teilen der U1 in Hamburg gemacht.

Also keinesfalls "Raketentechnik"...

Eben, und hat sich trotzdem weder weltweit noch deutschlandweit massenhaft durchgesetzt, es ist immer bei Versuchsstrecken geblieben, für die gab es Fördergelder. Auch bei der autonomen U-Bahn in Nürnberg hat der Bund den grössten Teil bezahlt für die Automatisierung.
wendlandbahner798 schrieb:
Na weiterhin Triebfahrzeugführer.
Bevor man solche Vorhaben vorantreibt,sollte man die alltäglichen Probleme bei der S-Bahn abstellen.
Überhaupt:Was für ein Irrsinn,eine S-Bahn zu digitalisieren.
Hoffentlich denken die studierten Möchtegernbahner an alle Faktoren,die auf eine offen liegende Strecke wirken,wie zum Bsp. das Wetter.

Nee, da denken die nicht dran; um auf so komplexe Gedanken zu kommen, muss man schon die Nutzer in einem Internetforum fragen. Sonst vergessen "die Studierten" einfach alles: das Wetter, den Einbau von Fahrgasttüren, den Halt an Bahnhöfen zu programmieren und am Ende fährt der Zug auch nur rückwärts. Die sind nämlich soooo doof, die Studierten! *Bierzelt-Tusch*
VT605 schrieb:
Eben, und hat sich trotzdem weder weltweit noch deutschlandweit massenhaft durchgesetzt, es ist immer bei Versuchsstrecken geblieben, für die gab es Fördergelder. Auch bei der autonomen U-Bahn in Nürnberg hat der Bund den grössten Teil bezahlt für die Automatisierung.
Diese Technik wird jedoch immer preiswerter. Bei ETCS2/3 bekommt man einzelne automatische Handlungen schon beinahe gratis dazu, Software ist bekanntlich billig.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
Traumflug schrieb:
Software ist bekanntlich billig.

Das merke ich jeden Tag wie billig die Software ist, wenn unsere Higtec-Kisten wieder "Störung, Störung" quaken und irgendwelche Fakemeldungen anzeigen.
Traumflug schrieb:
VT605 schrieb:
Eben, und hat sich trotzdem weder weltweit noch deutschlandweit massenhaft durchgesetzt, es ist immer bei Versuchsstrecken geblieben, für die gab es Fördergelder. Auch bei der autonomen U-Bahn in Nürnberg hat der Bund den grössten Teil bezahlt für die Automatisierung.
Diese Technik wird jedoch immer preiswerter. Bei ETCS2/3 bekommt man einzelne automatische Handlungen schon beinahe gratis dazu, Software ist bekanntlich billig.
Ja, wenns der Sub-Sub-Sub in Indien macht der das Lastenheft kaum versteht.

Was ich so aus dem Bereich gehört habe, ohne das die Software "sicher" im Sinne vom englischen "vital" oder "safety" sein muss, geht es schon mal um Tagessätze von X.XXX Euro. Und von Siemens, Alstom und Co. würde ich vermuten, dass die für solche Beträge nicht mal "Guten Tag" sagen. Im besten Fall wäre die Software noch "preiswert", wenn sie denn mehr Probleme löst als sie verursacht. Von billig würde ich da nicht reden (wollen).
bjoern schrieb:
Traumflug schrieb:
VT605 schrieb:
Eben, und hat sich trotzdem weder weltweit noch deutschlandweit massenhaft durchgesetzt, es ist immer bei Versuchsstrecken geblieben, für die gab es Fördergelder. Auch bei der autonomen U-Bahn in Nürnberg hat der Bund den grössten Teil bezahlt für die Automatisierung.
Diese Technik wird jedoch immer preiswerter. Bei ETCS2/3 bekommt man einzelne automatische Handlungen schon beinahe gratis dazu, Software ist bekanntlich billig.
Ja, wenns der Sub-Sub-Sub in Indien macht der das Lastenheft kaum versteht.

Was ich so aus dem Bereich gehört habe, ohne das die Software "sicher" im Sinne vom englischen "vital" oder "safety" sein muss, geht es schon mal um Tagessätze von X.XXX Euro.
Ja, schon. Im Vergleich zu den Millionen, die man für Hardware braucht, ist das immer noch billig. Und vor allem "skaliert" das, d.h. wenn man die Software für eine Strecke hat, kann man sie für weitere ETCS-Strecken quasi gratis kopieren.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker
VT605 schrieb:
Eben, und hat sich trotzdem weder weltweit noch deutschlandweit massenhaft durchgesetzt, es ist immer bei Versuchsstrecken geblieben, für die gab es Fördergelder. Auch bei der autonomen U-Bahn in Nürnberg hat der Bund den grössten Teil bezahlt für die Automatisierung.
Es scheint sich eben doch durchgesetzt zu haben, nachdem viele U-Bahn-Systeme seit den 70ern genau so betrieben werden. Auch die U-Bahn in Wien funktioniert mit LZB und automatischen Fahrten.
Zitat:
Zitat:
Eben, und hat sich trotzdem weder weltweit noch deutschlandweit massenhaft durchgesetzt, es ist immer bei Versuchsstrecken geblieben, für die gab es Fördergelder. Auch bei der autonomen U-Bahn in Nürnberg hat der Bund den grössten Teil bezahlt für die Automatisierung.
Es scheint sich eben doch durchgesetzt zu haben, nachdem viele U-Bahn-Systeme seit den 70ern genau so betrieben werden. Auch die U-Bahn in Wien funktioniert mit LZB und automatischen Fahrten.

Das ist aber eher ferngesteuertes Fahren als autonomes Fahren - vielleicht gehen hier auch die Begriffe durcheinander. Halte ich auch für vernünftig, weil man den spurgeführten Fahrweg hat, der sowieso von außengesteuert wird.

Warum sollte ein wirklich autonomes Schienenfahrzeug aufwändig Lichtsignale interpretieren, die richtige Weichenstellung überprüfen und den Fahrplan einhalten (es müssen also die Netz- und Fahrplandaten im Fahrzeug vorrätig sein und interpretiert werden), wenn man diese Informationen zentral im Stellwerk hat und mit diesen Informationen das Fahrzeug direkt steuern kann - hier in Düsseldorf macht man es ja (leider nur noch kurze Zeit) seit 30 Jahren so.
Die Technik (LZB) gibt es und müsste allenfalls auf neuesten Stand gebracht werden. Oder was übersehe ich?

Es wundert sich ein wenig
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