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Hallo,

in der LVZ gab es heute einen Artikel zum RE11 Döbeln - Meißen, wie dieser ind er jetzigen Verkehrskonstellation noch mehr Vorteile und Synergieeffekte nutzen kann. So könnten damit die beiden MRB-Inselnetze zu einem Netz zusammengefasst werden!

-> Leider ab 19:22 mit Bezahlschranke. :-/

Kurzum, es geht darum, die RB110 ab Döbeln als RE11 bis Dresden durchzubinden, wo die Fahrzeuge wiederum auf den Altenberger Ast übergehen können, so dass man quasi Langläufe Leipzig-Altenberg über Döbeln / Nossen fahren könnte. Ein Heckeneilzug sozusagen.
Der BM von Döbeln ist sehr angetan von der Idee.
Es wäre damit auch ein Fahrzeugaustausch zwischen den Netzen möglich.

[www.lvz.de]

MfG
204 261-2

http://abload.de/img/57025as3j5s.jpg
Für einen neuen RE11! [www.youtube.com]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.20 20:38.
Artikel kostenlos lesbar bis 19:22 Uhr.
Also schnell alle lesen.

Super Synergieeffekte- haufenweise Zugausfälle

geschrieben von: pm

Datum: 07.01.20 19:25

Fahren die Verfasser dieser Beiträge auch mal Bahn ? Die MRB glänzt auf beiden Netzen mit reihenweisen Zugausfällen-selbst wenn sie mal genug Fahrzeuge hätte fehlen imemr noch Lokführer für Leipzig-Grimma + Pirna-Sebnitz. Aber für Döbeln-Dresden sind sie dann natürlich zusätzlich auch noch vorhanden.
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Re: Super Synergieeffekte- haufenweise Zugausfälle

geschrieben von: DTD

Datum: 07.01.20 22:42

Die Kompetenz der LVZ würde ich auf Basis der Verwendung eines Bildes der BR 490 der Hamburger S-Bahn für Züge in Leipzig beurteilen.

Das Zeitungsbild bitte nicht überbewerten

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 07.01.20 23:29

DTD schrieb:
Die Kompetenz der LVZ würde ich auf Basis der Verwendung eines Bildes der BR 490 der Hamburger S-Bahn für Züge in Leipzig beurteilen.
Immerhin wurde das Foto vor dem Stellwerk B1 in Döbeln geschossen. Von daher ...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.20 00:12.
204_261-2 schrieb:
Es wäre damit auch ein Fahrzeugaustausch zwischen den Netzen möglich.
Das erinnert mich ja sehr an die Wiedereinrichtung der Strecke Frankenberg - Korbach in Mittelhessen, für die auch ich mich seinerzeit sehr engagiert habe
und die es der DB-"Kurhessenbahn" seit damals endlich ermöglichte, das Nord und das Südnetz miteinander zu verbinden, was erhebliche betriebs- und damit
finanztechnische Vorteile zur Folge hatte.
Daumen drücken!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.01.20 23:52.
204_261-2 schrieb:
Kurzum, es geht darum, die RB110 ab Döbeln als RE11 bis Dresden durchzubinden,
Das wird nix, der RE11 war Hoyerswerda - Leipzig und wird in ein paar Jahren wieder so sein.
Moin,

wenn dass das einzige Problem darstellen sollte, wäre es ja gut. Denn das sollte sich schnell beheben lassen.
RE100 müsste noch frei sein, oder RE21, passt zu den bereits in DD verkehrenden RE18-20.
Aber das ist die letzte Zutat für die Suppe und momentan wird eher noch der Topf für selbige gesucht.


Gruß von Roman aus BSW
Hallo zusammen,
Ich hänge mich mal an einen Positivbeitrag ran.

Da muß einer von der LVZ bei DSO im September 2019 geschmökert haben. ;-)
Durchbindung zur Werkstatt

Da ging es aber eher um eine potentielle Durchbindung zur Werkstatt.

Aber ich freue mich, daß auch über neue Wege zur Reaktivierung nachgedacht wird!

Na dann noch ein frohes Neues und

Fröhliches Schaffen
PG
Die nächste Sau durchs Dorf, bzw die Dörfer, die so nicht mehr angebunden werden sollen. Für einen RE könnte ich mir höchstens Halte in Rossswein und Nossen vorstellen.

Sicher sind die kleineren Nester sehr gering im Fahrgastaufkommen, aber Rückzug aus der Fläche halte ich für keine gute Idee...
Grüße.
Die Zuggattung RE hat bestimmt was mit der Durchfahrt im Abschnitt Meißen - Dresden mit nur 1-2 Zwischenhalten zu tun .-
In den 90igern hieß so was dann richtigerweise "SE"( in Sachsen damals aber leider auch teilweise unzutreffend für eigentliche "RB" verwendet)
Wäre schön , wenn das was wirt .
Für den Personaleinsatz hat so ein zusammenhängendes Netz ebenfalls Vorteile.
( Transdev sollte dann aber auch mal Nachdenken , die teilweise Aufsplittung beim Personal auf E-Netz und Diesel-Netz zu beenden)
Mfg Micha

Milchkannenhalte vs. kurze Reisezeiten

geschrieben von: LoneStarr27

Datum: 08.01.20 10:44

TatraT4D-M2131 schrieb:
Für einen RE könnte ich mir höchstens Halte in Roßwein und Nossen vorstellen. Sicher sind die kleineren Nester sehr gering im Fahrgastaufkommen, aber Rückzug aus der Fläche halte ich für keine gute Idee...
Die Diskussion um diese Strecke dreht sich schon seit Jahren um diese zwei gegensätzlichen Ansatzpunkte: entweder möglichst viele Halte, um potenziell viele Fahrgäste erreichen zu können oder Halt nur in den zwei Städten, um eine attraktive Reisezeit von und nach Dresden zu erzielen. Ich bin ja für ersteres, weil sich bei Streckengeschwindigkeiten unter 100 km/h ein ausgelassener Halt kaum in der Fahrzeit niederschlägt. Die örtlichen Akteure scheinen mir aber eher der zweiten Strategie nachzuhängen. Das könnte sich für mich dann rechtfertigen, wenn die wenigen gesparten Minuten reichen, ein optimales Kreuzungskonzept zu erreichen. Ich weiß nicht, ob die Infrastrukturplanungen schon so weit gediehen sind, daß man dazu Aussagen treffen kann.

Von hinten durch die Brust ins Auge

geschrieben von: matric

Datum: 08.01.20 14:41

Und die Leipziger Skifahrer sollen dann womöglich nachts um drei Uhr aufstehen um morgens im Skigebiet zu sein? Zumal ja das Einzugsgebiet Altenbergs mangels Attraktivität ohnehin auf den Großraum Dresden limitiert sein dürfte.

Dass nun ausgerechnet die kleine Bergstadt am Ende einer Nebenbahn auf einmal als Rettungsanker für die mittelsächsische Zickzackbahn herhalten soll, ist durchaus vielsagend.

Passt schon

geschrieben von: bahamas

Datum: 08.01.20 14:51

matric schrieb:
Und die Leipziger Skifahrer sollen dann womöglich nachts um drei Uhr aufstehen um morgens im Skigebiet zu sein? Zumal ja das Einzugsgebiet Altenbergs mangels Attraktivität ohnehin auf den Großraum Dresden limitiert sein dürfte.
Dass nun ausgerechnet die kleine Bergstadt am Ende einer Nebenbahn auf einmal als Rettungsanker für die mittelsächsische Zickzackbahn herhalten soll, ist durchaus vielsagend.

Was soll an Altenberg so unattraktiv sein, und wo ist es deiner Meinung nach denn besser? Ich kenne einige, die würden auch von weiter her mit diesem Zug nach Altenberg fahren, man muss ja nicht am selben Tag zurück. Hauptsache zweimal weniger Umsteigen - Schnee natürlich vorausgesetzt! Die kleinen Halte sollten allerdings ausgelassen werden.

Tourismus sicher nur zweite Geige

geschrieben von: Rossweiner

Datum: 08.01.20 15:26

matric schrieb:
Und die Leipziger Skifahrer sollen dann womöglich nachts um drei Uhr aufstehen um morgens im Skigebiet zu sein?
Eine solche touristische Nutzung ist doch sicher nur ein Nebeneffekt. Man sollte eher mal die Berufspendler mit SPNV-Affinität fragen, die aus Dresden in Richtung Glashütte unterwegs sind (oder umgedreht) und denen man mit so einer Lösung das Umsteigen in Heidenau erspart. Die fänden das bestimmt gut, zukünftig nur noch ~30min ohne Umsteigen statt bisher ~45min mit Umsteigen zu benötigen.

Gruß, Torsten

genau lesen: Super Synergieeffekte

geschrieben von: Rossweiner

Datum: 08.01.20 15:40

pm schrieb:
Die MRB glänzt auf beiden Netzen mit reihenweisen Zugausfällen....
Wenn ich den Beitrag richtig gelesen habe, dann geht es wohl darum, eine solche Verknüpfung als "OPTION IN DER UNMITTELBAR BEVORSTEHENDEN AUSSCHREIBUNG FÜR DEN REGELBETRIEB ZU BERÜCKSICHTIGEN".

Ob die MRB dieses Verfahren als Sieger beendet, ist doch überhaupt noch nicht klar. Deshalb ist es vollkommen unsachlich, die heute zweifellos oft schwierigen Zustände auf der verbliebenen RB110 schon pauschal in die Zukunft zu prognostizieren. Man sollte meinen, dass die Auftraggeber aus dem SBS-Desaster sowie den MRB-Engpässen gelernt haben und diese Umstände sowohl bei der Gestaltung der Ausschreibung, als auch dem späteren Zuschlag berücksichtigen. Am Ende ist eine OPTION eben auch eine Option und kann optional beauftragt werden, wenn man das will.

Gruß, Torsten

Re: genau lesen: Super Synergieeffekte

geschrieben von: Peter Illertr

Datum: 08.01.20 16:37

Es ist an sich eine nette Idee, einen schwachen Streckenast durch die beidseitige Anbindung an stärkere Äste zu stützen. Die Idee "von Döbeln zum Skilaufen" taugt aber nur als Hingucker-Überschrift. Als strategische Ausweichstrecke zur Leipzig-Dresdner hat die Verbindung ausgedient. Wer die Strecke sichern will, muss das Entwicklungspotential der Ortschaften an der Strecke im Blick haben und dabei Bezüge zur Bahnverbindung schaffen. Was kann die Bahn leisten, um die Ortslagen attraktiver zu machen ? Nur ein Mix von Nahbereichverkehr, Städteanbindung, Tourismusverkehr und Güterbetrieb dürfte den Bestand sichern.

unterschiedliche Vertragslaufzeiten

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 16:45

Rossweiner schrieb:
Wenn ich den Beitrag richtig gelesen habe, dann geht es wohl darum, eine solche Verknüpfung als "OPTION IN DER UNMITTELBAR BEVORSTEHENDEN AUSSCHREIBUNG FÜR DEN REGELBETRIEB ZU BERÜCKSICHTIGEN".
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Betriebsstart für die fällige Neuausschreibung des VVO-Dieselnetzes ist Dezember 2021, der laufende Vertrag für die RB110 läuft bis Dezember 2025. Außerdem hatte der ZVNL bereits angekündigt die RB110 ab 2025 mit Batteriezügen neu auszuschreiben und in die MDSB zu integrieren. Mit anderen Worten, der Vorschlag der Initiative, so lobenswert dessen Hintergrund ist, läuft komplett ins Leere. Mal abgesehen davon, ob eine durchgehende Linie Leipzig - Döbeln - Dresden - Altenberg fahrplantechnisch überhaupt sinnvoll machbar wäre.

Rossweiner schrieb:
Man sollte eher mal die Berufspendler mit SPNV-Affinität fragen, die aus Dresden in Richtung Glashütte unterwegs sind (oder umgedreht) und denen man mit so einer Lösung das Umsteigen in Heidenau erspart.
Das kann man auch ohne eine Durchbindung nach Döbeln erreichen. Nämlich einfach mit einer Verlängerung der Altenberger Züge zum Dresdner Hbf oder auch mit einer schon mehrfach diskutierten Durchbindung der Altenberger auf die Kamenzer oder Königsbrücker Linie.

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

Re: genau lesen: Super Synergieeffekte

geschrieben von: pm

Datum: 08.01.20 16:59

Dann formuliere ich es mal einfacher- es fehlen jetzt schon sehr viele Lokführer in der Region- Zustimmung ? (auch bei DB Regio fällt die eine oder andere S-Bahn personalbedingt aus). Dabei ist es völlig egal wer irgendwelche Ausschreibungen in Zukunft gewinnt oder gestaltet wird- alle EVUs haben das enorme demografische Problem mit völlig überalterten Personal und sollen noch Zusatzleistungen erbringen ? Grotesk! Und den Namen MRB würde ich dann in irgendwelchen verrückten Plänen lieber gar nicht erst erwähnen- da sehen Bahnreisende derzeit eher rot.

RB33 und RB72 ist schon teilweise verknüpft

geschrieben von: 143 967-8

Datum: 08.01.20 17:10

MD 612 schrieb:
Das kann man auch ohne eine Durchbindung nach Döbeln erreichen. Nämlich einfach mit einer Verlängerung der Altenberger Züge zum Dresdner Hbf oder auch mit einer schon mehrfach diskutierten Durchbindung der Altenberger auf die Kamenzer oder Königsbrücker Linie.
Du meinst das, was jetzt schon so mit Einzelzügen in der HVZ praktiziert oder eher eine Lösung mit stündlichen Verbindungen?

MfG 143 967-8

Meine (S) Bahn Dresden [DB] - Einfach Mehr im Nahverkehr!

Kopp inn Sand?

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 17:11

pm schrieb:
Dann formuliere ich es mal einfacher- es fehlen jetzt schon sehr viele Lokführer in der Region- Zustimmung ?
Und was machen wir da?? Kopp inn Sand und Verkehr weiter reduzieren?? Oder vielleicht doch lieber den Beruf attraktiver gestalten, offensiv nach Leuten suchen, ausbilden und ggf. auch Verkehre erweitern??

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

Re: RB33 und RB72 ist schon teilweise verknüpft

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 17:14

143 967-8 schrieb:
Du meinst das, was jetzt schon so mit Einzelzügen in der HVZ praktiziert oder eher eine Lösung mit stündlichen Verbindungen?
Man kann über beides diskutieren. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass die Direktanbindung des Müglitztales eine Durchbindung der Altenberger Linie nach Döbeln nicht zwingend voraussetzt und von daher nicht als Argument für den Vorschlag der Initiative taugt.

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

Re: Passt schon

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 17:24

bahamas schrieb:
Ich kenne einige, die würden auch von weiter her mit diesem Zug nach Altenberg fahren, man muss ja nicht am selben Tag zurück. Hauptsache zweimal weniger Umsteigen - Schnee natürlich vorausgesetzt!
Damit ziehst Du vielleicht wenige Urlauber an, aber schon gar keine Tagesgäste. Und selbst die Urlauber werden wohl eher mit dem IC/ICE in einer Stunde nach Dresden fahren und dort in den Zug nach Altenberg steigen als mit einem Bummelzug in zweieinhalb bis drei Stunden über Döbeln.

bahamas schrieb:
Die kleinen Halte sollten allerdings ausgelassen werden.
Falscher Ansatz. Die beiden größeren Orte (die Kleinstädte Nossen und Roßwein) liegen größtenteils ein Stück weg von ihren Bahnhöfen, die kleinen Orte zwischendurch liegen dagegen direkt an der Strecke, da fährt die Eisenbahn teilweise direkt durch. Gerade zwischen Nossen und Meißen könnte man noch gut und gerne drei bis fünf Haltepunkte einfügen, wo der Zug fast an der Dorfstraße hält. Der Fahrzeitverlust dürfte sich schwer in Grenzen halten, ist die Fahrzeit doch eh stark von den wenigen Kreuzungsmöglichkeiten abhängig.

Gruß Peter

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: pm

Datum: 08.01.20 18:20

Also die zuständige Gewerkschaft macht da nicht allzuviel bisher-wer soll dann den Beruf attraktiver gestalten ? Nebenbei haben so ziemlich alle Arbeitgeber ein Demografieproblem in der Region-und so richtig zuwanderungsfreundlich ist die Region nicht. Und wer schon ein paar Brocken Deutsch kann und nicht ganz blind ist wird derzeit ausgebildet- wie soll noch offensiver gesucht werden ? Der Fernverkehr +private SGV wird nebenbei immer mehr Lokführer benötigen- die wollen und werden auch die Verkehre ausweiten. Und sind als Arbeitgeber einfach attraktiver.
Bleiben wir einfach bei den Fakten- die Ausfälle im SPNV werden aktuell immer mehr.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.20 18:21.

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 19:41

pm schrieb:
Also die zuständige Gewerkschaft macht da nicht allzuviel bisher-wer soll dann den Beruf attraktiver gestalten ?
War ja klar, dass Du noch 'ne unbegründete Nebelkerze zünden musst. Kannst Du zwar nicht belegen, aber Du glaubst wenigstens, dass es gut klingt...

pm schrieb:
Bleiben wir einfach bei den Fakten- die Ausfälle im SPNV werden aktuell immer mehr.
Also Kopp inn Sand...

Nur gut, dass Du da nichts zu melden hast...

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler
204_261-2:
in der LVZ gab es heute einen Artikel zum RE11 Döbeln - Meißen, wie dieser ind er jetzigen Verkehrskonstellation noch mehr Vorteile und Synergieeffekte nutzen kann. So könnten damit die beiden MRB-Inselnetze zu einem Netz zusammengefasst werden!

-> Leider ab 19:22 mit Bezahlschranke. :-/
Was hält die „regionalen Eisenbahnexperten“ davon ab, selbst das zu veröffentlichen, was sie diskutiert haben wollen?

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: Rossweiner

Datum: 08.01.20 21:44

MD 612 schrieb:
...Oder vielleicht doch lieber den Beruf attraktiver gestalten, offensiv nach Leuten suchen, ausbilden und ggf. auch Verkehre erweitern??

Vollste Zustimmung!

Gruß, Torsten

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: dor Jörsch

Datum: 08.01.20 22:15

pm schrieb:
Nebenbei haben so ziemlich alle Arbeitgeber ein Demografieproblem in der Region-...
Na in erster Linie haben die ein Problem damit ordentlich Löhne zu zahlen und auch den Job generell attraktiv zu machen (BGM, VWL, BAV, Jobtickets, Telearbeit/Homeoffice etc.).
Unternehmen die soetwas bieten haben meist kein Problem gute Leute zu finden. Den Rest regelt der Markt.

MfG
dor Jörsch.

P.S. Die Fahrtzeiten von Leipzig nach Altenberg sind heute schon mau. Für Familien biste mitm Auto schneller und in der Summe günstiger. Und das SBS/VVO-Desaster dürfte viele vergrault haben ("Fährt der Zug oder dch nicht").

Warum sind im Zeitungshandel die Bahnmagazine immer neben den Hochglanzheftchen?

Phrasen

geschrieben von: pm

Datum: 08.01.20 22:36

genau diese Phrasen Beruf attraktiver gestalten höhrst Du gerade vom Gesundheits-,Bildungsminister...
In der Realität hat hier ein GDL+ Betriebsratmitglied zur Attraktivitätssteigerung des Berufes die Einführung von richtig langen Nachtschichten (min 12 Stunden) für die nicht geraden jungen Kollegen aus Rostock vorgeschlagen-nur damit sie nicht zur ODEG wechseln, ausgeliehen werden etc. Die Kollegen dort haben sich offensichtlich anders entschieden.Er ist übrigens hier an der Diskussion beteiligt. Verstehst Du jetzt warum so ein extremer Personalmangel bei den Lokführern herrscht ?

pm's Hassgeblubber...

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 22:59

pm schrieb:
In der Realität hat hier ein GDL+ Betriebsratmitglied zur Attraktivitätssteigerung des Berufes die Einführung von richtig langen Nachtschichten (min 12 Stunden) für die nicht geraden jungen Kollegen aus Rostock vorgeschlagen
Du kannst ja nicht mal lesen, verstehen noch weniger. Selbiger hat nicht von mindestens 12 Stunden geschrieben, meine Schichtbeispiele waren kürzer. Und vordergründig ging es da auch nicht um Attraktivitätssteigerung, sondern um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man Kollegen in Stralsund oder Rostock weiter beschäftigen kann, ohne das sie nach Berlin etc. wechseln müssen, wenn sie denn bei der DB bleiben und nicht zur ODEG wechseln wollen. Ob die Kollegen in Stralsund und Rostock letztendlich doch zur ODEG gewechselt sind oder die ODEG einfach nur genügend neue Leute gefunden hat (eher ein Gemisch aus beidem), wissen wir nicht. So viel zu Deinem Hassgeblubber. Vernünftig diskutieren geht ja bei Dir nicht...

pm schrieb:
Verstehst Du jetzt warum so ein extremer Personalmangel bei den Lokführern herrscht ?
Mag sein, dass der Mangel in einigen Regionen extrem ist. Hier ist er zwar nicht zu verleugnen, aber alles andere als extrem. Und entgegen Deinen substanzlosen Mutmaßungen findet gerade der Betrieb, wo der von Dir geschmähte Betriebsrat seinen Wirkungskreis hat, trotz Mangel allerseits auch neue Leute. Und die staunen erstmal, was mit einem vernünftigen Schichtgefüge möglich ist. Das spricht sich rum, und mittlerweile wechseln Leute auch und gerade deshalb hierher. Aber davon hast Du ja keinen blassen Schimmer...

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.20 23:05.

Re: Phrasen

geschrieben von: Niels

Datum: 08.01.20 23:02

pm schrieb:
In der Realität hat hier ein GDL+ Betriebsratmitglied zur Attraktivitätssteigerung des Berufes die Einführung von richtig langen Nachtschichten (min 12 Stunden) für die nicht geraden jungen Kollegen aus Rostock vorgeschlagen-nur damit sie nicht zur ODEG wechseln, ausgeliehen werden etc. Die Kollegen dort haben sich offensichtlich anders entschieden.
Und das ist auch gut so. Auch wenn just dieses GDL+ Betriebsratmitglied jetzt hier gleich mit einem Schwall leerer Wörter versuchen wird uns (und leider auch die Kollegen an der Waterkant) für dumm bzw. ignorant gegenüber seinen Thesen darzustellen. Also Obacht!

................... Gruß von Niels .......................

+++ Rettet den SVT "Görlitz" (VT 18.16) ! +++

Re: Phrasen

geschrieben von: MD 612

Datum: 08.01.20 23:07

Niels schrieb:
Und das ist auch gut so.
Wenn es gut so ist, müsstest Du erstmal wissen, ob es so ist. Ist es so??

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: Mülsner

Datum: 09.01.20 09:04

Grüße.
Da kann man schon noch Leute in der Region als Lokführer gewinnen, was auch gemacht wird .
Nicht jeder ist in seinen jetzigen ( in den 90igern erlernten, als die Eisenbahn ihre große Krise hatte) Beruf glücklich oder kann ihn aus Gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausführen ( Vorallem im Handwerk,wo geordnetes Arbeiten immer mehr zum Fremdwort wird ,desweiteren ist die Automobilzulieferer-Branche schon am Beginn einer Krise).
Wenn da die EVU ihren Hausaufgaben machen ( z.b. gute Schichtpläne, Einsatz nicht nur von A nach B und zurück, oder reiner Rangierdienst in Mosel VW ), wird man schon noch Mitarbeiter finden .
Mfg Micha



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.20 09:07.

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: pm

Datum: 09.01.20 11:53

Ja natürlich kann man dies und macht dies auch.Und muß man auch-weil die altersbedingten Abgänge der Lokführer in der Region enorm sind. Es kommen aber keine Lokführer mehr zurück aus dem Westen wie bisher die Abgänge/Neuverkehre ausgleichen konnten. Also ohne jede Neuverkehre müssen schon tausende Lokführer in den nächsten Jahrzehnten ausgebildet werden -glaube mir -mit zusätzlichen Verkehren sieht es da im SPNV ganz schlecht aus (wie schon erwähnt- Fernverkehr+privater Güterverkehr brauchen auch mehr Personal und sind einfach attraktiver). Und nicht jeder der will kann aus etlichen Gründen auch Lokführer werden. Es fehlen alleine schon rein rechnerisch die potentiellen Bewerber. Und Bewerber aus dem Ausland wird für diese zuwanderungsfreundliche Region ja auch ganz schwer werden.

Der feine Sinn für Ironie

geschrieben von: pm

Datum: 09.01.20 12:16

Es ist doch völlig egal was Du hier behauptest -der letzte RE 5 verlässt Rostock 20:34 Uhr und der erste ist aus Berlin ist mit einer planmäßigen Ankunft 07:23 Uhr zurück. Mit der Attraktivität habe ich übrigens ironisch gemeint.Haben auch 99% der Leser so verstanden. Und schliesse doch nicht immer von Dir auf andere- wenn Du soviele Liebe für deine Mitforisten in Dir hast (bei mir ist nebenbei für ein paar Bestimmte reines Mitleid)-lese doch ersteinmal Beiträge richtig und versuche sie zu verstehen- ich habe nicht behauptet dass es unmöglich wäre neue Lokführer zu finden. Aber Fakt ist- auch bei DB Regio können insbesondere für die S-Bahnlinien in Halle,Leipzig und Dresden nicht alle Schichten mit Personal- insbesondere in der Urlaubssaison und am Wochenende besetzt werden. Und dies wird dank der EVG Tarifabschlüsse in Zukunft auch nicht einfacher.

Re: Kopp inn Sand?

geschrieben von: Trebor

Datum: 09.01.20 17:19

pm schrieb:
Es kommen aber keine Lokführer mehr zurück aus dem Westen wie bisher die Abgänge/Neuverkehre ausgleichen konnten.
Echt? Ich kenne genug Leute, die wieder zurück wollen.

pm's weiteres Geblubber...

geschrieben von: MD 612

Datum: 10.01.20 17:53

pm schrieb:
Es ist doch völlig egal was Du hier behauptest
Eher ist es beeindruckend, was Du Dir alles aus dem Finger saugst, obwohl es vorher nie einer geschrieben hat...

pm schrieb:
der letzte RE 5 verlässt Rostock 20:34 Uhr und der erste ist aus Berlin ist mit einer planmäßigen Ankunft 07:23 Uhr zurück.
Genau diese Fahrzeiten hatte ich in meinem Beispiel seinerzeit benannt. Zusammen mit Schichtvorbereitung, Fußwegen und Ablösung ergibt das eine Schichtlänge von rund 111/2 Stunden. Und das sind eben keine mindestens zwölf Stunden, wie Du in Deinem Beitrag weiter oben dummfrech behauptet hattest.

pm schrieb:
Mit der Attraktivität habe ich übrigens ironisch gemeint.Haben auch 99% der Leser so verstanden.
Dann schreib es auch so, dass es 99% der Leser erkennen. Das war nämlich mitnichten der Fall.

pm schrieb:
Aber Fakt ist- auch bei DB Regio können insbesondere für die S-Bahnlinien in Halle,Leipzig und Dresden nicht alle Schichten mit Personal- insbesondere in der Urlaubssaison und am Wochenende besetzt werden.
Ja, da gibt es Einzelfälle. Aber das Problem wird sich (zumindest auf Leipzig bezogen) in den nächsten Monaten klären.

pm schrieb:
Es kommen aber keine Lokführer mehr zurück aus dem Westen wie bisher die Abgänge/Neuverkehre ausgleichen konnten.
Was Du alles zu wissen glaubst. Aber ich kann Dir sagen, auch da liegst Du daneben. Vielleicht sollte man einfach die Finger von der Tastatur lassen, wenn man keine Ahnung von der Materie hat...

Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Helmut Qualtinger (1928–1986), österreichischer Kabarettist und Schauspieler

Re: Passt schon

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 10.01.20 20:13

Altenberg ist für Skifahrer mangels Schneesicherheit so attraktiv wie eine Skitour in der Serengeti.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.

Re: Passt schon

geschrieben von: sagichnet

Datum: 10.01.20 20:19

Ladehilfe schrieb:Zitat:
Altenberg ist für Skifahrer mangels Schneesicherheit so attraktiv wie eine Skitour in der Serengeti.
Nur komisch, dass zumindest letzte Woche der Skilift in Betrieb war und auch trotz Wochentag einige Skifahrer unterwegs waren. Und nun? Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner Skitour durch die Serengeti.