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vlexx vom 29.11.2019


  • Geplanter Ausfall von Zugleistung vorübergehend notwendig, aber 90% der Leistungen werden angeboten
  • Bundesweiter Mangel an Triebfahrzeugführern und Fahrzeug-Lieferverzug führt zu angespannter Personallage


  • Im Zeitraum ab dem 15. Dezember 2019 bis voraussichtlich 14. Juni 2020 wird bei vlexx ein reduzierter, aber verlässlicher Ersatzfahrplan gelten. Hintergrund hierfür ist die bundesweit angespannte Personallage bei Triebfahrzeugführern, die momentan bei vielen Verkehrsunternehmen zu Fahrplanabweichungen führt und sich auch bei der vlexx GmbH auswirkt. Zudem verschärft der Fahrzeug-Lieferverzug durch den Hersteller Bombardier im Elektro-Netz Saar die Situation.

    Der bundesweite Mangel an Triebfahrzeugführern führt zu einer temporären Personalknappheit, die auch nicht mit Leih-Lokführern ausglichen werden kann. vlexx übernimmt zudem zum Fahrplanwechsel vier weitere Linien im Elektronetz Saar im Saarland. Der Lieferverzug der Fahrzeuge durch den Hersteller Bombardier, die für den dortigen Einsatz bestimmt sind, hat weitreichende Auswirkungen, die auch im Bestandsnetz von vlexx spürbar sein werden. Daraus ergibt sich bei vlexx vorübergehend eine angespannte Personallage. Denn ein Teil der Belegschaft muss zusätzlich auf die Ersatzflotte geschult werden, die im Ersatzkonzept zum Einsatz kommen wird.

    Um Kunden einen verlässlichen Fahrplan anbieten zu können, werden deshalb vorübergehend bis voraussichtlich Mitte Juni 2020 geplant Leistungen ausfallen. Trotz des reduzierten Fahrplans bietet vlexx rund 90% der Leistungen an. „Wir bedauern sehr, dass unsere Fahrgäste vorübergehend nicht unser volles Angebot nutzen können. Mit der geplanten Reduzierung der Leistungen stellen wir jedoch ein verlässliches Fahrplanangebot für unsere Kunden sicher“, erklärt Frank Höhler, Geschäftsführer der vlexx GmbH das Konzept. „Unser Ziel ist es, den Regelfahrplan schnellstmöglich wieder ohne Einschränkungen anzubieten“, so Höhler weiter.

    Fahrplanersatzkonzept greift bis voraussichtlich Juni 2020

    vlexx hat einen Ersatzfahrplan zur Kompensation aufgestellt. Leitlinie bei der Planung des Ersatzfahrplans ist, möglichst nur Leistungen auszulegen, für die Parallelverkehre bestehen oder ein Busersatzverkehr angeboten werden kann. Dieses Konzept sieht folgende Anpassungen vor:

    RE 13/RB 31 Kirchheimbolanden – Alzey
    Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd hat dafür gesorgt, dass die DB Regio Montag bis Freitag die am Vormittag bislang als Ausfall geplanten vlexx-Leistungen zwischen Alzey und Kirchheimbolanden übernimmt. Somit muss nur eine Pendelfahrt früh morgens (6:51 Uhr ab Kirchheimbolanden) ersatzlos entfallen. Am Wochenende (Sams-, Sonn- und Feiertag) besteht weitestgehend ein 2-Stundentakt auf diesem Streckenabschnitt. Der Zwischentakt wird mit Bussen abgedeckt, so dass die Fahrgäste weiterhin im Stundentakt zwischen Alzey und Kirchheimbolanden pendeln können. Um den Anschluss in Alzey durch die verlängerten Fahrzeiten der Busse sicherzustellen, kommt es zu leicht früheren Abfahrten.

    RB 34 Baumholder – Idar-Oberstein - (Kirn)
    Das Ersatzkonzept sieht ganztägig auf der Strecke Baumholder – Idar-Oberstein einen 2-Stundentakt vor. Der Zwischentakt wird mit Bussen abgedeckt. Die Busse halten aufgrund der verlängerten Fahrzeiten nicht in Heimbach (Nahe). Fahrgäste können auf die RB 33 ausweichen. Die Haltepunkte Nohen und Kronweiler werden im 2-Stundentakt mit Bussen oder Zügen angefahren und bringen die Fahrgäste nach Idar-Oberstein. In Idar-Oberstein besteht weiterhin ein Anschluss auf die Linie RE 3 in Richtung Mainz/Saarbrücken.
    Einzelne Fahrten entfallen zudem Montag bis Freitag im Abschnitt Baumholder und Kirn.

    RB 33 Idar-Oberstein – Mainz (– Wiesbaden/– Frankfurt/– Worms)
    Außerhalb der Hauptverkehrszeiten entfallen einzelne Fahrten im Abschnitt Idar-Oberstein und Mainz.
    Ebenfalls entfallen Montag bis Freitag die zusätzlichen Fahrten von und nach Wiesbaden. Ab Mainz besteht Anschluss an die Linie S8 nach Wiesbaden.
    RE 17 (Kaiserslautern – Koblenz)
    Die Fahrt um 7:54 ab Kaiserslautern sowie in der Gegenrichtung ab Koblenz um 10:03 Uhr entfallen Montag bis Freitag. Fahrgäste werden gebeten, die Züge der Linien RB 26 und RB 65 zu nutzen.

    RB 44 Worms – Mainz
    Die Fahrt um 6:29 Uhr ab Worms in Richtung Mainz entfällt.

    Hinweis zum Bus-Ersatzverkehr

    Fahrgäste beachten bitte, dass bei Fahrten mit Bussen Rollstühle und Kinderwagen nur eingeschränkt befördert werden können. Fahrräder können in den Ersatzbussen leider nicht transportiert werden..

    Fahrgastinfos
    Die betroffenen Fahrten des Ersatzkonzeptes sind in den gedruckten Taschenfahrplänen farblich gekennzeichnet. Fahrgäste beachten bitte, dass dort die nun von DB Regio gefahren Leistungen zwischen Kirchheimbolanden und Alzey noch als Ausfall gekennzeichnet sind. In den Online-Fahrpläne ist dies korrigiert.

    In den elektronischen Fahrplanauskunftsmedien der Verkehrsverbünde und der Deutschen Bahn werden seit Montag, 25.11.2019, nur die angebotenen vlexx-Fahrten angezeigt. Die Fahrzeiten der Ersatzbusse sind voraussichtlich ab Freitag, 29.11.2019, abrufbar.
    Auf der Website [www.vlexx.de] finden Fahrgäste die Regelfahrpläne zum Download. Die Ersatzfahrpläne werden in Kürze veröffentlicht.

    >>> Quelle


    Gruß,
    Marko
    <<Wettbewerb bringt deutliche Verbesserung für SPNV, Fahrgäste und Steuerzahler>>
    und wenn dann nur noch die Privaten fahren , wird es noch besser.

    Gruß

    Martin
    Fehlende Züge in den vom Ausfall betroffenen Netz sind eine Lüge! Ursache ist, dass man am 15.12. trotz fehlender Tf wenigstens einigermaßen den Betriebsstart im Saarland und Umgebung hinbekommen möchte und das aber leider nur auf Kosten der Bestandsleistungen machbar ist, also Tf abziehen muss. Dies bestätigte mir ein Vlexx-Tf heute! Spätestens wenn das dennoch in die Hose geht, sollte Vlexx dann eigentlich* raus sein für künftige Ausscheibungen!

    *die Hoffnung (dass vertragsbrüchige Billigheimer mal nicht mehr abräumen) stirbt bekanntlich zuletzt ;-)

    Edit: für die Ausfälle im Bestandsnetz ist DB Regio als Teil-Kompensation natürlich wieder gut genug, genau so wird es im Saarnetz kommen. Und bei der nächsten Ausschreibung gewinnt...natürlich...wieder der billigste Müllverein!

    Gruß D 895



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.19 05:51.
    D 895 schrieb:
    Fehlende Züge in den vom Ausfall betroffenen Netz sind eine Lüge! Ursache ist, dass man am 15.12. trotz fehlender Tf wenigstens einigermaßen den Betriebsstart im Saarland und Umgebung hinbekommen möchte und das aber leider nur auf Kosten der Bestandsleistungen machbar ist, also Tf abziehen muss. Dies bestätigte mir ein Vlexx-Tf heute! Spätestens wenn das dennoch in die Hose geht, sollte Vlexx dann eigentlich* raus sein für künftige Ausscheibungen!

    *die Hoffnung (dass vertragsbrüchige Billigheimer mal nicht mehr abräumen) stirbt bekanntlich zuletzt ;-)
    Die Hoffnung kannste begraben...

    Überall bekommen völlig unzuverlässige ständig wieder neue Verträge(HLB und NWB), nur die Eurobahn im VRR bekommt hoffentlich mal ordentlich ärger.

    Und mit den Fahrzeugen: Dachte auch erst: Wie können fehlende Elektrotriebwagen den Betrieb auf Dieselstrecken einschränken...

    D 895 schrieb:
    Edit: für die Ausfälle im Bestandsnetz ist DB Regio als Teil-Kompensation natürlich wieder gut genug, genau so wird es im Saarnetz kommen. Und bei der nächsten Ausschreibung gewinnt...natürlich...wieder der billigste Müllverein!

    Gruß D 895
    Für sowas ist die DB immer gut genug, aber kriegt trotzdem noch den Ärgdr ab...

    Gruß
    Tz 4683
    ___________________

    Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]
    Die Ausfälle im Saarnetz werden ja auch schon angekündigt, trotz gestrichener Züge in Rheinhessen:

    [www.drehscheibe-online.de]

    Gruß D 895
    D 895 schrieb:
    Fehlende Züge in den vom Ausfall betroffenen Netz sind eine Lüge! Ursache ist, dass man am 15.12. trotz fehlender Tf wenigstens einigermaßen den Betriebsstart im Saarland und Umgebung hinbekommen möchte und das aber leider nur auf Kosten der Bestandsleistungen machbar ist, also Tf abziehen muss. Dies bestätigte mir ein Vlexx-Tf heute!
    Wo steht denn in der Pressemitteilung, dass im Bestandsnetz Züge fehlen? Es geht vor allem darum, dass eben generell Lokführer fehlen und im E-Netz Saar temporär Ersatzfahrzeuge 425/426, die sich im Besitz des Aufgabenträgers befinden, zum Einsatz kommen müssen.

    Da Bombardier die bestellten TALENT 3 nicht ausliefern kann, muss in der Baureihenausbildung eine zusätzliche Reihe ausgebildet werden. Dazu kommt, dass es sicher wie bei anderen EVU auch, Versetzungsanträge aus dem Bestandsnetz in das neue Netz gibt.

    Man sollte nie vergessen, dass der allgemeine Tf-Mangel alle EVU betrifft. Warum sonst wechseln so wenige Tf von den vorherigen Betreibern zu den Neuen? Eine Anwendung der vorherigen Tarifverträge war in der Ausschreibung vorgegeben, allerdings kommen alle immer noch oft heimatnah unter und verschwinden im jeweiligen Personalloch des Vorbetreibers.

    An dieser Stelle sollte man aber auch berücksichtigen, dass man nicht blindlings ins Desaster läuft wie 2014, sondern direkt einen entsprechenden Ersatzfahrplan parat hat. Natürlich leidet darunter zunächst der Reisende, aber sind wir mal ehrlich: die Verrentungs- und Pensionierungswelle der nächsten Jahre wird vor keinem EVU Halt machen. Da gelten dann überall nur noch Ersatzkonzepte.
    D 895 schrieb:
    Fehlende Züge in den vom Ausfall betroffenen Netz sind eine Lüge! Ursache ist, dass man am 15.12. trotz fehlender Tf wenigstens einigermaßen den Betriebsstart im Saarland und Umgebung hinbekommen möchte und das aber leider nur auf Kosten der Bestandsleistungen machbar ist, also Tf abziehen muss. Dies bestätigte mir ein Vlexx-Tf heute! Spätestens wenn das dennoch in die Hose geht, sollte Vlexx dann eigentlich* raus sein für künftige Ausscheibungen!
    Man möchte halt in dem neuen Netz wenigstens für ein paar Wochen glänzen. Die Schichten werden wahrscheinlich möglichst bis aufs äußerste ausgereizt. Mal schauen wie dann der Krankenstand im Januar oder Februar ist.
    Tz 4683 schrieb:

    Überall bekommen völlig unzuverlässige ständig wieder neue Verträge(HLB und NWB), nur die Eurobahn im VRR bekommt hoffentlich mal ordentlich ärger.
    Warum genau ist die HLB völlig unzuverlässig?
    Der Betrieb im Südhessen-Untermain Netz läuft deutlich besser als zu DB Regio Zeiten...
    Kohlependel schrieb:
    Tz 4683 schrieb:

    Überall bekommen völlig unzuverlässige ständig wieder neue Verträge(HLB und NWB), nur die Eurobahn im VRR bekommt hoffentlich mal ordentlich ärger.
    Warum genau ist die HLB völlig unzuverlässig?
    Der Betrieb im Südhessen-Untermain Netz läuft deutlich besser als zu DB Regio Zeiten...
    Das ist ja auch das Vorzeigenetz.

    Dafür gibt es in der Wetterau, dem Taunus und Westerwald Ausfälle ohne Ende.

    RB21, 29, 46, 47, 90 sind sichere Kandidaten wenn es um "kurzfristige Personalausfälle" geht. Bei RB 12 und 45 ist eigentlich täglich "technische Störung", egal ob am Zug oder an der Strecke.

    Gut ist definitiv was anderes und ich bin heilfroh, das die HLB bei mir nur ganz selten fährt und die Hauptlast DB Regio fährt(RE20/RB22).

    Gruß
    Tz 4683
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    Hat man keine Azubis gefunden?

    geschrieben von: BR146106

    Datum: 30.11.19 16:49

    Moin,

    oder war es doch wieder der fehlende Bildungsgutschein? So langsam sollten es doch alle mitbekommen haben, das der Bedarf höher ist, asl das was wechseln will und man sollte eben auch anfangen Leute auf eigene Kosten auszubilden. Aber, nein, stattdessen fallen wieder einmal Züge aus, weil man es nicht kann.

    gruß carsten

    Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

    Re: Hat man keine Azubis gefunden?

    geschrieben von: Brumser

    Datum: 30.11.19 19:20

    BR146106 schrieb:
    Moin,

    oder war es doch wieder der fehlende Bildungsgutschein? So langsam sollten es doch alle mitbekommen haben, das der Bedarf höher ist, asl das was wechseln will und man sollte eben auch anfangen Leute auf eigene Kosten auszubilden. Aber, nein, stattdessen fallen wieder einmal Züge aus, weil man es nicht kann.

    gruß carsten
    Lieber Carsten,

    da liegst du leider falsch. Ich bin zwar nicht bei Vlexx angestellt weiß aber zu 100 Prozent das Vlexx die Ausbildungskosten selber übernimmt. Und diese sind nicht ohne da sogar Ausbildungen der eigenen TF bei anderen EVU eingekauft werden da die eigene Ausbildungsabteilung schon am Limit ist. Und Vlexx ist schon willig genug Leute zu bekommen ohne dem Arschamt, leider haben die das Problem das nach 3 Jahren diverse Kollegen die Grenzen wechseln zwecks Arbeitsplatz.
    Zitat:
    Da Bombardier die bestellten TALENT 3 nicht ausliefern kann, muss in der Baureihenausbildung eine zusätzliche Reihe ausgebildet werden. Dazu kommt, dass es sicher wie bei anderen EVU auch, Versetzungsanträge aus dem Bestandsnetz in das neue Netz gibt.
    Trotzdem kurios. Für Talent-Schulungen muss doch auch Zeit eingeplant worden sein. Diese wird jetzt für ET 425-Schulung genutzt. Warum sollte das bis Juni dauern?

    Re: Hat man keine Azubis gefunden?

    geschrieben von: BR146106

    Datum: 30.11.19 20:05

    Moin,

    ja, da liege ich wirklich weit daneben. Also ist man eines der wenigen EVUs die eigenen Bedarf versuchen damit zu bekommen, denn von vielen anderen hört man eben genau das, was ich geschrieben habe. Keine Azubis und eben die Hilfe vom Amt.

    In wie fern, die Grenze wechseln? Springen die ab gen Frankreich? Weswegen?

    gruß carsten

    Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
    Und was ist jetzt falsch an der Aussage?
    Nur weil die Verbesserungen nicht so groß sind wie erhofft, mehr als die DB jemals gefahren ist dürfte vlexx schon fahren. Nur mal als Beispiel: Baumholder wurde gar nicht angefahren, bevor vlexx kam. Schon tragisch, wenn der böse Wettbewerb zeitweise nur für einen 2-Stunden-Takt sorgt...

    Es kommt auf die Betrachtung an

    geschrieben von: BR146106

    Datum: 30.11.19 20:47

    Moin,

    wenn man erst mit der Neuvergabe auch Reaktivierungen durchführt, kann die böse DB natürlich nicht damit dienen. Auf der anderen Seite, wenn DB Regio weiterfahren würde, gäbe es auch dort die entsprechenden Takte und Halte, die jetzt eben Vlexx hat.

    gruß carsten

    Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
    Mich würde mal interessieren, was hinter dem Begriff „vorübergehend“ steckt. Von vorübergehend kann ich eigentlich nur sprechen, wenn ich weiß, dass es mal zu einem gesicherten Zeitpunkt vorbei ist. Wenn dieser Zeitpunkt nicht klar ist, heißt das eigentlich nicht „vorübergehend“, sondern bis auf weiteres. Wenn der Zeitpunkt klar wäre, dürfte man nicht schreiben bis „voraussichtlich“ Juni 2020.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man jetzt schon eine Sicherheit hat, dass man im Sommer nächsten Jahres die Personale hat, die man braucht.
    IC Königssee schrieb:
    und wenn dann nur noch die Privaten fahren , wird es noch besser.
    Ich frage mich, warum es in den Niederlanden bei den Privatbahnen oder in England so gut klappt, aber bei uns nicht.

    Viele Grüße
    Moritz

    Rh-Pf jetzt im Roll-Back???

    geschrieben von: Foesse

    Datum: 01.12.19 02:02

    gleislatscher schrieb:
    Fahrplanersatzkonzept greift bis voraussichtlich Juni 2020

    vlexx hat einen Ersatzfahrplan zur Kompensation aufgestellt. Leitlinie bei der Planung des Ersatzfahrplans ist, möglichst nur Leistungen auszulegen, für die Parallelverkehre bestehen oder ein Busersatzverkehr angeboten werden kann. Dieses Konzept sieht folgende Anpassungen vor:

    RE 13/RB 31 Kirchheimbolanden – Alzey
    Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd hat dafür gesorgt, dass die DB Regio Montag bis Freitag die am Vormittag bislang als Ausfall geplanten vlexx-Leistungen zwischen Alzey und Kirchheimbolanden übernimmt. Somit muss nur eine Pendelfahrt früh morgens (6:51 Uhr ab Kirchheimbolanden) ersatzlos entfallen. Am Wochenende (Sams-, Sonn- und Feiertag) besteht weitestgehend ein 2-Stundentakt auf diesem Streckenabschnitt. Der Zwischentakt wird mit Bussen abgedeckt, so dass die Fahrgäste weiterhin im Stundentakt zwischen Alzey und Kirchheimbolanden pendeln können. Um den Anschluss in Alzey durch die verlängerten Fahrzeiten der Busse sicherzustellen, kommt es zu leicht früheren Abfahrten.

    RB 34 Baumholder – Idar-Oberstein - (Kirn)
    Das Ersatzkonzept sieht ganztägig auf der Strecke Baumholder – Idar-Oberstein einen 2-Stundentakt vor. Der Zwischentakt wird mit Bussen abgedeckt. Die Busse halten aufgrund der verlängerten Fahrzeiten nicht in Heimbach (Nahe). Fahrgäste können auf die RB 33 ausweichen. Die Haltepunkte Nohen und Kronweiler werden im 2-Stundentakt mit Bussen oder Zügen angefahren und bringen die Fahrgäste nach Idar-Oberstein. In Idar-Oberstein besteht weiterhin ein Anschluss auf die Linie RE 3 in Richtung Mainz/Saarbrücken.
    Einzelne Fahrten entfallen zudem Montag bis Freitag im Abschnitt Baumholder und Kirn.

    Gute Nacht!

    Ist das jetzt das Mittel der Wahl, um selbst die minimal-invasivsten Netzerweiterungen mausetot zu machen?

    Reaktivierungsabschnitte als erste Kandidaten zur Nichtbedienung?

    Malu Dreyer, ist das die Vorstellung der SPD für Verkehrswende????????

    Wenn man schon zu blöd ist, das Schienennetz via ein paar Reaktivierungen gezielt zu erweitern, warum muss man dann noch zusätzlich nachtreten?

    Wird das unter der neuen SPD-"Führung" nun besser oder noch schlechter? Oder weiß man's mal wieder nicht, ohne die eigene "Basis" intensiv befragt zu haben?

    Brüderle ist Vergangenheit. Aber was ist die ÖV-verkehrliche Zukunft - für Rheinland-Pfalz?
    Immerhin ist zumindest die Landeshauptstadt Teil der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main... also etwas mehr als nur so eine Art erweitertes Saarland.

    Grüße
    Foesse

    Re: Es kommt auf die Betrachtung an

    geschrieben von: AK1

    Datum: 01.12.19 09:09

    Wenn die DB die Ausschreibung gewonnen hätte, ja. Dazu hätte sie ein entsprechendes Angebot machen müssen.
    Ohne Wettbewerb wäre es mit keinem EVU dazugekommen. Es sei denn, es wäre eben für einen Beteiligten, namentlich den Steuerzahler teurer geworden.

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