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Hallo zusammen,

nachdem was die Lokalpresse [www.nrz.de] jenseits der Bezahlmauer berichtet, hängt es an den möglichen Preisvorstellungen der DB für die Sicherung der notwendigen Rangiermanöver in Rheinkamp, um im Nordkopf auf die ehemalige Zechenbahn zu gelangen bzw. von dieser in den Bahnhof (jeweils Spitzkehre und Rangierfahrten).

Kurze Zusammenfassung:

  • Ob während der Landesgartenschau an den Wochenenden tatsächlich Sonderzüge zwischen Moers und Kamp-Lintfort pendeln werden, stehe im Moment wieder in den Sternen.
  • Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, aber es könne niemand derzeit garantieren, dass am 17.04.2020 der erste Sonderzug fährt (Aussage des Dezernenten und Laga-GmbH-Geschäftsführers Martin Notthoff)
  • Der für den späteren Regelbetrieb nötige neue 180-Grad-Verbindungsbogen in Rheinkamp kann gemäß anderen Aussagen Verantwortlicher und anderen früheren Zeitungsartikeln zum Thema frühestens 2021 baulich begonnen werden.
  • Die Sonderzüge für die Pendelfahrten müssten also wie Güterzüge rangieren.
  • Für eine sogenannte „personenbesetzte Rangierfahrt“ gälten allerdings andere Regeln und Sicherheitsanforderungen (als für Güterzüge).
  • Gemäß Arne Gogol vom Planungsamt der Stadt Kamp-Lintfort müsse sichergestellt werden, dass es während des Rangiervorgangs in diesem Bereich keinen anderen Bahnverkehr gibt.
  • Das müsse (seitens der DB AG) entweder technisch oder betrieblich geregelt werden.
  • Welche Variante realisierbar ist, wolle die DB bis Jahresende klären.
  • Aktuell könne noch keiner abschätzen, wie teuer eine solche Zwischenlösung sein wird.
  • Für Notthoff stünde allerdings fest, dass, wenn eine eine provisorische Regelung in Rheinkamp (seitens der DB) zu viel Geld kostet, über Alternativen geredet werden müsse.

  • Was für exorbitante, mindestens fünf-, gerne auch sechstellige Preisvorstellungen die DB selbst für kleinste bauliche und betriebliche Maßnahmen auf Wunsch Dritter hat, ist in diesem Forum hinreichend bekannt. Die „Alternative“ besteht dann sicher in „komfortablen Direkt-Shuttle-Bussen im Takt“ schon ab Duisburg Hbf und zurück, die alle Beteiligten dann zu einem Bruchteil der Kosten auch noch viel preiswerter kommen...

    An der seit sechs Jahren ohne Zugverkehr vorrottenden, dschungelartig zugewucherten, 7,5 km langen Trasse wurde in puncto Freischnitt und provisorischer Wiederbefahrmachung oder gar Sanierung übrigens bis dato noch kein Handschlag getan.

    Es grüßt der Ruhrrevierbahner
    Warum muss sich DB Netz überhaupt die Mühe machen, dass die Strecke freigeschnitten wird und dort aufwendig rangiert werden muss wenn am Ende 90% der Fahrten aufgrund Personalmangel durch die Wildwestbahn ausfallen?
    Hallo zusammen,

    Soll denn die Infrastruktur von Moers bis Kamp-Lintfort durch DB-Netz betrieben werden? Falls ja, dann gute Nacht. Die Preise pro Zugfahrt werden astronomisch hoch sein.
    In Hemer 2010 hatte die Stadt die Strecke von DB-Netz gepachtet (und später gekauft), die Betriebsleitung lag in den Händen der HGK, die Streckenertüchtigung hat der eigene Bauhof gemacht, für kleines Geld.

    Ich wünsche den Kamp-Lintfortern viel Glück.

    LG Ruhrthaler
    Die Infra Rheinkamp (ausschließlich) - Kamp-L. wird von der Niederrheinbahn (RATH-Gruppe, Stadt Kamp-L.) modernisiert und betrieben.

    Potenzielle Zuständigkeiten vor Ort

    geschrieben von: Ruhrrevierbahner

    Datum: 29.11.19 16:22

    Die DB wäre nur für die betriebliche Organisation und Sicherung der Rangiermanöver in ihrem Bahnhof Rheinkamp (mechanische Stellwerkstechnik) zuständig.

    Die ehemalige Zechenbahn ab Infrastrukturgrenze wurde schon komplett von der RAG gekauft, mitsamt allen Grundstücken und Liegenschaften.

    Das erfolge durch die neugegründete Niederrheinbahn GmbH, an der zu 75% die RATH-Gruppe aus Düren (Rurtalbahn) und zu 25% die Stadt Kamp-Lintfort beteiligt sind.

    Neugründung und Kauf erfolgten im Frühjahr und Sommer 2019. Die Strecke ist somit NE-Infrastruktur.

    Für Freischnitt, Begutachtung, Wiederbefahrbarmachung und Sanierung ist die Niederrheinbahn GmbH zuständig.

    Es grüßt der Ruhrrevierbahner
    Es würde mich auch sehr wundern, wenn der Plan aufgehen sollte. Dieses Land ist mittlerweile derartig schwerfällig und bürokratisch, dass einem schlicht der Glauben fehlt, dass eine nicht befahrene, überwachsene Bahntrasse innerhalb weniger Jahre wieder befahrbar gemacht wird.