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Re: mimimi

geschrieben von: Null2

Datum: 30.11.19 15:14

Bw Nysa schrieb:
Dieselpower schrieb:
Null2 schrieb:
Heul leise!
Wer heult hier denn? Böse PKWs, böse Anti-Ökos, böse Realität abseits der grünen Wunschblase!
Hey Dieselpower,

Sich mit einer NULL zu unterhalten, noch dazu mit einer Doppelnull, das kann doch nun wirklich nicht funktionieren. Ich jedenfalls, habe mich köstlich über die Kommentare der Doppelnull hier amüsiert.
Auch hier in dieser Diskussion ist wieder allerbestens zu sehen, wie Menschen, welche nicht auf den Klimahype herein fallen und im Mainstream mitrennen, aufs übelste angefeindet und beleidigt werden. Ich werde mir auch in Zukunft nichts von irgendwelchen Klimamöchtegernaktivisten vorschreiben und verbieten lassen. Sollen die doch vor Wut platzen.


MfG Bw Nysa.
Genau, am besten mit dem Auto nach Polen fahren zum knipsen und Bier holen.
Mit dem Zug ist das ja keinem zuzumuten...

"Es gehört nicht zum Begriff der Demokratie, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen"
Carlo Schmid (SPD) 1948

„Si vis pacem para bellum“ Marcus Tullius Cicero

Re: Warum sank die Titanic?

geschrieben von: Foesse

Datum: 30.11.19 15:24

Alibizugpaar schrieb:
Die Titanic sank aus einer Mischung von vorsätzlicher Ignoranz und Selbstüberschätzung. Sie soll besonders schnell gefahren und Eiswarnungen ignoriert worden sein. Statt vorsichtig zu agieren war das Motto 'durchhämmern', koste es was es wolle. Des Prestiges und Flairs wegen. Berühmt ist die Titanic dann ja tatsächlich geworden. Der Preis dafür war aber viel zu hoch und absolut sinnlos.

Eiswarnungen gibt es heute im Zuge der Klimadiskussion wieder - nur eben von anderer Art. Und der zu zahlende Preis für unser Handeln und Tun könnte wieder sinnlos hoch ausfallen.
Guten Tag,

mir gefällt besonders der Begriff "Selbstüberschätzung".

Gerade diese Analogie bildet nämlich das eigentlich Teuflische an der gegenwärtigen Klima-Diskussion ab, die ja im Kern eine viel Weitergehende ist und sich mit der maßlosen Selbstüberschätzung der Menschheit in Bezug auf ihre oft wenig durchdachten Eingriffe in natürliche Energie- und Stoffflüsse beschäftigt.

Auf der Titanic hockte oben im Mast bei widrigen Bedingungen der Ausguck, weil man von dort mehr sah, als unten von der geheizten Kommandobrücke aus.

Also dort der Eisberg gesichtet wurde, war es angesichts der gefahrenen Geschwindigkeit und der Trägheit des Schiffes (das Ruder war recht klein) nach der Melde- und Befehlskette wohl zu spät, das Schiff rechtzeitig abzudrehen. Abgesehen davon, dass das was über der Wasseroberfläche sichtbar ist, bekanntlich nur ein Teil des eigentlichen Eisbergs darstellt. Manche Gefahren erfasst man eben nicht, wenn man nur einfach in die Landschaft glotzt... sie sind zwar beim flüchtigen Blick unsichtbar, aber dennoch potenziell tödlich.

Was lernen wir heute?

Unsere hochkomplexe Gesellschaft und ihre oft ausufernden "Regeln" haben den "Tanker" längst in seinem Kurs noch viel unbeweglicher gemacht. Nötige Entscheidungen verplätschern in stoisch herunterzelebrierter Bürokratie oder feigen Wegducken vor Entscheidung (damals übrigens auch bei Kapitän Smith, der nach Erkennen der Lage nicht die nötigen Schritte zur Schadensbegrenzung eingeleitet hatte).

Zugleich ist dieser globale "Tanker" aber heutzutage viel anfälliger gegen Krisen und Katastrophen. Man denke allein an die Stromversorgung...

Meines Erachtens zeigt die Abneigung, bis hin zum Hass, in Bezug aus FFF und Fräulein Thunberg vor allem eines:
Die schier grenzenlose Selbstüberschätzung der Wachstums-Jünger, die glauben, man könnte sich jederzeit für alles eine Lösung kaufen, man müsste nur genügend Geld ausgeben, müsste aber auf Zeitabläufe und Wirkungsketten nicht achten.

Wir lassen unseren voll beladenen Tanker immer schneller fahren, obwohl ihm das gebunkerte Schweröl ausgeht. Die im "Mast" ahnen die Gefahr und sehen erste Warnzeichen. Sie melden sie nach unten.

Aber die im Wohlstands- und Überflussdenken geistig verfetteten Kapitäns- und Offiziers-Aspiranten auf der Brücke haben den Blick nach draußen längst verloren und beschäftigen sich weitgehend mit sich selbst. gelegentlich werden dem Steuermann sich widersprechende Kommandos zugebrüllt, die im Maschinenraum nur Zum Teil umgesetzt werden.

Und wehe, wenn bei voller Fahrt und zu geringem Sicherheitsabstand zur Küste auf einmal ein in der Karten nicht eingezeichnetes Unterwasser-Hindernis auftaucht, das natürlich erst bemerkt wird, wenn man an Kurs und Geschwindigkeit kaum noch etwas ändern kann...

Analogien im Schienenverkehr mag sich jeder selbst zusammenreimen.

Aber zurück zu DSO... ähh zur Titanic.

Eigentlich hätte der Kapitän nur angemessen langsamer fahren müssen - und den Ausguck in die Kurs-Zukunft mit besseren Gerätschaften ausstatten müssen. Wobei mit "Ausguck" natürlich nicht die durcheinanderplappernden Ökonomen gemeint sind, sondern die richtigen Naturwissenschaftler, die sich mit der echten Welt beschäftigen und nicht mit der verkürzten Scheinwelt aus Preisen und Unternehmens"werten".

Grüße
Foesse

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 30.11.19 15:26

Tut mir ja leid, daß ich nicht deinen Vorstellungen vom braven grünen Mitbürger entspreche. Mach doch einfach mal ne Umfrage unter deinen Regio-Schäfchen auf und binde denen deine grüne Ideologie bezüglich PKW-Verzicht und Anzahl der genehmigten PKWs je Mitarbeiter/Familie auf. Die Mehrzahl von denen wird dir was husten! Denn die meisten Eisenbahner nutzen die Eisenbahn in ihrer Freizeit eher selten bis garnicht. "Bin froh, wenn ich mit dem Saftladen nach Dienstende nix mehr zu tun hab", wirst du da öfters von deinen Kollegen zu hören bekommen! Dazu kommt, An-/Abreise früh zum 4 Uhr Dienstbeginn oder 2 Uhr Dienstende usw, usf.

Und nein, ich fahre in der Großstadt >90 % aller Wege mit dem ÖPNV, Fahrrad oder gehe zu Fuß, einfach, weil ich persönlich es so mag und Stadtverkehr/Stau/Parkplatzsuche mit dem PKW hasse wie die Pest. Allerdings gehöre ich damit unter meinen Nachbarn zur Minderheit. Deren Mehrheit besitzt nicht mal ein Fahrrad, geschweige denn, daß die Wege >500 m zu Fuß gehen. Und sowas beurteile ich nicht vom Sofa aus, wir sprechen schließlich bewertungsfrei miteinander! "Was, du fährst mit der Straßenbahn, bäh, würde ich niemals tun, mit all den Assis und dann noch meist stehend früh in der Kälte". So in der Art fallen die Standardantworten aus.
Meine 2 Autos sind ne Art Hobby, sind alte abgeschriebene Schlurren. Klar werden die auch benutzt, aber mehr wie zusammen 12.000 - 15.000 km bekomme ich damit nicht hin. Urlaubsfahrten mit viel Gepäck, sowie zwischen dem auf dem Land lebenden Familienteil hin- und herkutschen ist deren Hauptaufgabe. Und wenn ich 15 min mit dem PKW aufs Land brauche, während der Bus am WE nur 3 mal täglich fährt und 40 min Fahrzeit + 10 min Fußweg braucht, dann fällt mir die Wahl pro PKW sehr leicht.

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

Re: Nachhaltig wirtschaften!

geschrieben von: nozomi07

Datum: 30.11.19 15:28

kmueller schrieb:
Der zuletzt angeführte Zusammenhang ist falsch. Verkaufen (und daraus Gewinn erzielen) läßt sich prinzipiell alles, nicht nur Nützliches, sondern auch Nutzloses und sogar Destruktives. Sieht man sich die Steigerung der Produktivität (im Sinne Güter/Arbeitsstunde) an, dann führt kein Weg um die Erkenntnis herum, daß ein großer Teil der heute ausgeführten Arbeit in die letzten zwei Kategorien (nutzlos oder destruktiv) fallen muß. 2% jährliches Wachstum über 100 Jahre ergibt eine Versiebenfachung des Ausstoßes, 4% ergibt eine Verfünfzigfachung. Wir müßten in materiellem Wohlstand geradezu schwimmen - wenn nicht ein Großteil an (mühsamer) Arbeit verpuffen würde.
Finde ich eine schwindelerregende Theorie.

Fakt ist, dass wir alle heute Computer etc besitzen - sonst könnten wir nicht hier im Internetforum diskutieren. Diese Computer mussten erfunden, entwickelt, gebaut und verkauft werden. Wir leben auch alle in Häusern, haben landesweit öffentliche Verkehrsmittel und Verkehrswege, und bei jedem Supermarkt gibts das ganze Jahr über Bananen.

Ich weiß nicht, wi hier was "nutzlos und Destruktiv verpufft" sein sollte. Fakt ist, dass wir einen hohen Wohlstand haben, und dass dieser hart erarbeitet ist. Die Gelddruckmaschine nutzt dir garnichts, das Zeug schmeckt nämlich nicht.

Jetzt gehts um die Frage, wie wir diese Produktion nachhaltig bekommen; also ohne Raubbau an unserem Lebensraum zu betreiben. Das ist kein Entweder-Oder. Es ist ein Spagat. Und den sollte man ernst nehmen.

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: nozomi07

Datum: 30.11.19 15:31

Dieselpower schrieb:
Tut mir ja leid, daß ich nicht deinen Vorstellungen vom braven grünen Mitbürger entspreche. Mach doch einfach mal ne Umfrage unter deinen Regio-Schäfchen auf und binde denen deine grüne Ideologie bezüglich PKW-Verzicht und Anzahl der genehmigten PKWs je Mitarbeiter/Familie auf. Die Mehrzahl von denen wird dir was husten! Denn die meisten Eisenbahner nutzen die Eisenbahn in ihrer Freizeit eher selten bis garnicht. "Bin froh, wenn ich mit dem Saftladen nach Dienstende nix mehr zu tun hab", wirst du da öfters von deinen Kollegen zu hören bekommen! Dazu kommt, An-/Abreise früh zum 4 Uhr Dienstbeginn oder 2 Uhr Dienstende usw, usf
Wenn du Nachhhaltigkeit als "Grüne Ideologie" abtust, hats du nichts verstanden.

Noch mal: Es geth darum, ob wir unseren Lebensraum zerstören. Dummerweise gibts den nur einmal, weg ist weg. Schon heute klagen Bauern über Dürre, fordern Entschädigungen. Bald werden weite Teile Ostmitteleuropas (auch Ostdeutschland) kaum mehr landwirtschaftlich nutzbar sein. Das willst du alles als "Grüne Ideologie" vom Tisch wischen? Nur wegen der Bequemlichkeit, mit dem Auto herumcruisen zu können?

Über so viel Realitätsverweigerung kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Re: mimimi

geschrieben von: nozomi07

Datum: 30.11.19 15:35

Dieselpower schrieb:
Wer heult hier denn? Böse PKWs, böse Anti-Ökos, böse Realität abseits der grünen Wunschblase!
Nein, die Klima-Leugner heulen rum. Weil sie Panik bekommen, dass ihr "Nach-mir-die Sintflut"-Lebensstil vieleicht in Zukunft nicht mehr funktioniert. Dass sie - oh Schreck - für ihr Handeln Verantwortung übernehmen msüssten. Erwachsen werden, hilfe!

Die Versuche sind verzweifelt, die Klimabewegung als "Hysterie" zu diskreditieren, oder auf irgendwelche Nebenkriegsschauplätze (mikrometerdünne Display-Beschichtung) abzulenken. Nur nicht einsehen, dass wir gerade unseren Lebensraum zerstören und was ändern müssten. Augen zu, Ohren zu, und alles niederlabern, vielleicht geschieht ja en Wunder... Hat als Kind doch auch immer geklappt.

Re: Nachhaltig wirtschaften!

geschrieben von: M 262

Datum: 30.11.19 15:53

nozomi07 schrieb:
kmueller schrieb:
Der zuletzt angeführte Zusammenhang ist falsch. Verkaufen (und daraus Gewinn erzielen) läßt sich prinzipiell alles, nicht nur Nützliches, sondern auch Nutzloses und sogar Destruktives. Sieht man sich die Steigerung der Produktivität (im Sinne Güter/Arbeitsstunde) an, dann führt kein Weg um die Erkenntnis herum, daß ein großer Teil der heute ausgeführten Arbeit in die letzten zwei Kategorien (nutzlos oder destruktiv) fallen muß. 2% jährliches Wachstum über 100 Jahre ergibt eine Versiebenfachung des Ausstoßes, 4% ergibt eine Verfünfzigfachung. Wir müßten in materiellem Wohlstand geradezu schwimmen - wenn nicht ein Großteil an (mühsamer) Arbeit verpuffen würde.
Finde ich eine schwindelerregende Theorie.

Fakt ist, dass wir alle heute Computer etc besitzen - sonst könnten wir nicht hier im Internetforum diskutieren. Diese Computer mussten erfunden, entwickelt, gebaut und verkauft werden. Wir leben auch alle in Häusern, haben landesweit öffentliche Verkehrsmittel und Verkehrswege, und bei jedem Supermarkt gibts das ganze Jahr über Bananen.

Ich weiß nicht, wi hier was "nutzlos und Destruktiv verpufft" sein sollte. Fakt ist, dass wir einen hohen Wohlstand haben, und dass dieser hart erarbeitet ist. Die Gelddruckmaschine nutzt dir garnichts, das Zeug schmeckt nämlich nicht.

Jetzt gehts um die Frage, wie wir diese Produktion nachhaltig bekommen; also ohne Raubbau an unserem Lebensraum zu betreiben. Das ist kein Entweder-Oder. Es ist ein Spagat. Und den sollte man ernst nehmen.
Wer ist denn deiner Meinung nach "wir"? Die an Selbstüberschätzung überdeutlich leidende Bevölkerung hierzulande wohl eher nicht. Oder wer kann ein Laptop oder Smartphone sein Eigen nennen, das "wir" produziert haben?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.19 15:54.

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: M 262

Datum: 30.11.19 15:56

nozomi07 schrieb:
Dieselpower schrieb:
Tut mir ja leid, daß ich nicht deinen Vorstellungen vom braven grünen Mitbürger entspreche. Mach doch einfach mal ne Umfrage unter deinen Regio-Schäfchen auf und binde denen deine grüne Ideologie bezüglich PKW-Verzicht und Anzahl der genehmigten PKWs je Mitarbeiter/Familie auf. Die Mehrzahl von denen wird dir was husten! Denn die meisten Eisenbahner nutzen die Eisenbahn in ihrer Freizeit eher selten bis garnicht. "Bin froh, wenn ich mit dem Saftladen nach Dienstende nix mehr zu tun hab", wirst du da öfters von deinen Kollegen zu hören bekommen! Dazu kommt, An-/Abreise früh zum 4 Uhr Dienstbeginn oder 2 Uhr Dienstende usw, usf
Wenn du Nachhhaltigkeit als "Grüne Ideologie" abtust, hats du nichts verstanden.

Noch mal: Es geth darum, ob wir unseren Lebensraum zerstören. Dummerweise gibts den nur einmal, weg ist weg. Schon heute klagen Bauern über Dürre, fordern Entschädigungen. Bald werden weite Teile Ostmitteleuropas (auch Ostdeutschland) kaum mehr landwirtschaftlich nutzbar sein. Das willst du alles als "Grüne Ideologie" vom Tisch wischen? Nur wegen der Bequemlichkeit, mit dem Auto herumcruisen zu können?

Über so viel Realitätsverweigerung kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Was für ein Schwachsinn. Sie werden nur nicht mehr wie bisher nutzbar sein. Und was heißt eigentlich "bald"?

Re: Warum sank die Titanic?

geschrieben von: BSKS

Datum: 30.11.19 16:07

Danke für diesen gut formulierten Kommentar. Hab den ganzen Thread garnicht komplett lesen können, aber das ist doch eine gute Zusammenfassung.

Zum Motto: „aber Klimaerwärmung hat’s doch schon immer gegeben“ sei kurz erwähnt, dass die jetzige Erwärmungsphase mit einer Geschwindigkeit abläuft, die nicht so - sagen wir mal - 30 % schneller ist (also 1,3-fach), sondern, nunja: das 100-fache beträgt!

Schöne Bescherung.

Re: mimimi

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 30.11.19 16:21

nozomi07 schrieb:
Dieselpower schrieb:
Wer heult hier denn? Böse PKWs, böse Anti-Ökos, böse Realität abseits der grünen Wunschblase!
Nein, die Klima-Leugner heulen rum. Weil sie Panik bekommen, dass ihr "Nach-mir-die Sintflut"-Lebensstil vieleicht in Zukunft nicht mehr funktioniert. Dass sie - oh Schreck - für ihr Handeln Verantwortung übernehmen msüssten. Erwachsen werden, hilfe!

Die Versuche sind verzweifelt, die Klimabewegung als "Hysterie" zu diskreditieren, oder auf irgendwelche Nebenkriegsschauplätze (mikrometerdünne Display-Beschichtung) abzulenken. Nur nicht einsehen, dass wir gerade unseren Lebensraum zerstören und was ändern müssten. Augen zu, Ohren zu, und alles niederlabern, vielleicht geschieht ja en Wunder... Hat als Kind doch auch immer geklappt.
Du willst es nicht verstehen, oder? Ich persönlich habe damit keine Probleme! Ich bin bis zu meinem 18. Lebensjahr völlig ohne PKW zurechtgekommen und schaffe das auch problemlos heute. Des weiteren ist mir die moderne Wegwerfgesellschaft zuwider. Ich bin genügsam und unterstütze diesen Schwachsinn nicht aktiv.

Allerdings bin ich auch nicht blind und taub der tatsächlichen Realität gegenüber! Der Widerstand bezüglich ÖPNV-Nutzung fängt im eignenen Umfeld schon bei der direkten Familie an. Es reicht schon, wenn man einen WE-Ausflug mit dem Zug plant, da bedarf es einiger Überredungskunst. Oder der Urlaub, der ohne PKW schlichtweg nicht vorstellbar ist, allein aufgrund der Gepäckmassen, die die bessere Hälfte gern mitschleppt. Ich persönlich bin früher allein mit dem Rucksack los und hab Europa (und darüber hinaus) nur mit dem Zug erkundet. Flug nur ganz vereinzelt, wenn es garnicht anderst ging. Man wollte schließlich Land und Leute kennenlernen, nicht nur schnöde darüber fliegen. War ne tolle Zeit! Mach ich auch heute nach ab und an so. Sowas kann ich aber der verwöhnten Familie nicht zumuten!

Ja, unter meinen Nachbarn oder im direkten Umfeld gelte ich damit als ziemlicher Exot! Die Mehrzahl von denen kennt und nutzt nur das Auto, egal für welche Wege. Darunter eben auch welche, deren verwöhntes Balg mit der fetten Benz G-Klasse zur FfF-Demo gebracht und abgeholt wurde. Ich nehms ihnen nicht krumm, will sie nicht bekehren, wir lachen gemeinsam darüber, wenn wir miteinander quatschen und Witze reissen!
Ich lebe wahrscheinlich unbewusst ökologischer wie die meisten Kids, die auf der FfF-Demo demonstrieren. Aber solche übersättigten Freaks wollen einem vorschreiben, wie man leben soll? Darüber kann ich nur lachen! Weil das nunmal die ersten sind, die sich dann umstellen müssen und anfangen zu jammern. Es ist für mich die reinste Parodie, die da abläuft!

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: MD 612

Datum: 30.11.19 16:24

Dieselpower schrieb:
Tut mir ja leid, daß ich nicht deinen Vorstellungen vom braven grünen Mitbürger entspreche.
Man merkt ganz deutlich, dass Du gar nicht verstehst (oder nicht verstehen willst), um was es eigentlich geht. Du bist nur darauf aus, Dir die Tatsachen so zurecht zu drehen, dass sie Dir in den Kram passen. Passend dazu verdrehst Du natürlich zum wiederholten Mal auch die Aussagen Deiner Mitdiskutanten...

Dieselpower schrieb:
Mach doch einfach mal ne Umfrage unter deinen Regio-Schäfchen auf und binde denen deine grüne Ideologie bezüglich PKW-Verzicht und Anzahl der genehmigten PKWs je Mitarbeiter/Familie auf.
Genau das meinte ich im vorherigen Satz. Kein Mensch schrieb davon Privat-PKW's zu verbieten oder deren Anzahl zu begrenzen. Es geht darum, über einen vernünftigen Umgang damit nachzudenken. Und der beginnt schon weit vorher, als Du es glauben magst, nämlich bei der Festlegung seines Wohnortes. Wenn man wie viele Leute in den vergangenen Jahren aus der Stadt heraus ins Reihenhaus auf der grünen Wiese zieht, weil ja dort das Bauland so vermeintlich billig ist, ja dann braucht man ein Auto, oder auch deren zwei. Und irgendwann wird man feststellen (das aber nie zugeben...), dass man mit den teureren Wohnkosten in der Stadt diese zwei PKW's inklusive der Spritmehrkosten gegenüber dem Wohnen in der Stadt gar nicht finanzieren kann, von der Vergeudung wertvoller Freizeit auf der Straße und dem ökologischen Irrsinn der Flächenversiegelung in den Reihenhaussiedlungen auf der grünen Wiese mal ganz abgesehen. Ich wohne in der Stadt und habe gar kein Auto, und ich fühle mich wohl dabei. Ich verteufele das Auto nicht, aber was ich nicht brauche, muss ich nicht anschaffen.

Dieselpower schrieb:
Denn die meisten Eisenbahner nutzen die Eisenbahn in ihrer Freizeit eher selten bis garnicht.
Und das begründet jetzt genau welchen Teil Deiner Einstellung gegenüber den Menschen, die sich Gedanken über das Klima und damit über unsere Zukunft machen und diese Gedanken lautstark in die Welt hinaus tragen??

Dieselpower schrieb:
Dazu kommt, An-/Abreise früh zum 4 Uhr Dienstbeginn oder 2 Uhr Dienstende usw, usf.
Dafür gibt es Fahrrad und/oder Nachtbus. Einige Kollegen kommen auch genau so von und zum Dienst, und wollen das auch gar nicht anders. Vorausgesetzt natürlich, man ist nicht auf die grüne Wiese gezogen, obwohl man wusste, dass der ÖPNV dort abends um acht nicht existiert. Und selbst wenn man auf's Auto angewiesen ist, muss es nicht der 250-PS-Bolide sein, nur weil der gerade chic und in ist und weil der Nachbar ja auch so ein Geschoss in der Garage stehen hat.

Dieselpower schrieb:
Allerdings gehöre ich damit unter meinen Nachbarn zur Minderheit. Deren Mehrheit besitzt nicht mal ein Fahrrad, geschweige denn, daß die Wege >500 m zu Fuß gehen. Und sowas beurteile ich nicht vom Sofa aus, wir sprechen schließlich bewertungsfrei miteinander!
Aus diesen "bewertungsfreien" Gesprächen mit Deinen Nachbarn schließt Du dann auf das Verhalten, das Denken und die Lebensweise der Klima-Demonstranten?? Oder wie sollte ich dieses Ablenkungsmanöver jetzt verstehen??

Dieselpower schrieb:
Meine 2 Autos sind ne Art Hobby, sind alte abgeschriebene Schlurren. Klar werden die auch benutzt, aber mehr wie zusammen 12.000 - 15.000 km bekomme ich damit nicht hin.
Also auch noch Dreckschleudern... Wie wäre es denn sich für die sicher unvermeidlichen Autofahrten ein (und nicht zwei) Auto(s) passender Größe und mit halbwegs sauberer Technik vorzuhalten?? Oder auch mal, da Du ja von Gelegenheitsfahrten sprichst, über Alternativen wie bspw. CarSharing nachzudenken?? Da hättest Du für jeden Zweck das passende Fahrzeug, und sparen könnest Du nebenbei auch noch. Allerdings funktioniert das auch nur, wenn man seine Einstellung nicht nur mit der Bequemlichkeit anderer Leute begründet (und damit von der eigenen Bequemlichkeit ablenkt), für die ein Fußweg, der länger als das eigene Auto ist, schlicht und ergreifend unzumutbar ist...

Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noël Coward

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: MD 612

Datum: 30.11.19 16:28

M 262 schrieb:
nozomi07 schrieb:
Bald werden weite Teile Ostmitteleuropas (auch Ostdeutschland) kaum mehr landwirtschaftlich nutzbar sein.
Was für ein Schwachsinn. Sie werden nur nicht mehr wie bisher nutzbar sein.
Und diese Tatsache ist zu vernachlässigen?? Oder wie sollte man jetzt Deinen krampfhaften Versuch verstehen, reelle Schwierigkeiten in der Landwirtschaft herunterzuspielen??

Gruß Peter

Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noël Coward

Re: Sprayer beschädigen Autos

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 30.11.19 16:39

Wo sind denn "Millionen SUV-Monster"? Der allergrößte Teil der SUV hierzulande sind Kompaktwagen, die etwas höher bauen und einen bequemeren Einstieg bieten. Die von Dir genannten schweren "Monster-SUV" werden vor allem für Russland, China und die USA gebaut - dort dienen sie Neureichen zum Protzen. Auf deutschen Straßen sind diese Fahrzeuge eine absolute Randgruppe. Oder ist ein Opel Mokka, der nicht länger und breiter ist als ein Astra ein "SUV-Monster"?

Re: mimimi

geschrieben von: MD 612

Datum: 30.11.19 16:43

Dieselpower schrieb:
Ich persönlich habe damit keine Probleme! Ich bin bis zu meinem 18. Lebensjahr völlig ohne PKW zurechtgekommen und schaffe das auch problemlos heute.
Ach, deswegen stehen die zwei Dreckschleudern vor Deiner Tür. Du brauchst sie gar nicht und hast deswegen gleich zwei davon...

Dieselpower schrieb:
Der Widerstand bezüglich ÖPNV-Nutzung fängt im eignenen Umfeld schon bei der direkten Familie an. Es reicht schon, wenn man einen WE-Ausflug mit dem Zug plant, da bedarf es einiger Überredungskunst.
Eine faule Ausrede, und schon gar kein Grund, über die Klima-Kids herzuziehen. Du versuchst doch hier auch überzeugend rüberzukommen. Mach das doch bei Deiner Familie genauso!!

Dieselpower schrieb:
Oder der Urlaub, der ohne PKW schlichtweg nicht vorstellbar ist, allein aufgrund der Gepäckmassen, die die bessere Hälfte gern mitschleppt.
Irgendwas macht meine Frau falsch. Achja, ich komme gerade drauf: Die weiß, dass wir kein Auto haben, verzichtet ohnehin auf den üblichen Schnickschnack der Wegwerfgesellschaft und braucht deshalb im Urlaub keine fünf paar Schuhe, zehn Kleider und eine Tonne Schminkzeug in drei Koffern. Vielleicht solltest Du Du mal Deine Frau von Deiner vermeintlichen Einstellung überzeugen, die Du hier zur Schau stellst...

Dieselpower schrieb:
Ich lebe wahrscheinlich unbewusst ökologischer wie die meisten Kids, die auf der FfF-Demo demonstrieren.
Die haben drei Dreckschleudern vor der Tür stehen?? Du weißt nichts, überhaupt nichts von den Klima-Kids. Also unterlass es doch einfach Dich mit denen zu vergleichen. Es reicht nicht, dass Du im Urlaub auf Auto und viele Koffer verzichten könntest. Tu es einfach, auch wenn Deine Familie mitfährt. Aber ich vermute eher, Du bist für die nicht das leuchtende Vorbild, als welches Du Dich hier ausgibst..

Dieselpower schrieb:
Aber solche übersättigten Freaks wollen einem vorschreiben, wie man leben soll?
Da ist es wieder: Du hast noch nichtmal begriffen, was die Kids von Dir wollen!! Sie wollen Dir nichts verbieten, sondern Dich zum Nachdenken auffordern. Und weil Du das nicht kannst, ziehst Du lieber über sie her. Und das nur aus purer Angst, die könnten Dir Dein bequemes Leben vermiesen...

Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noël Coward

Re: HEUTE: Großer Klimastreik

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 30.11.19 16:57

Und wer stoppt die Afrikaner, die durch ihre ungezügelte Vermehrung auch dabei sind, die Welt zu vernichten? Darauf geht bei den FfF-Demos niemand ein, ist wohl unpopulär, dieses Thema.

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 30.11.19 16:57

MD 612 schrieb:
Dieselpower schrieb:
Meine 2 Autos sind ne Art Hobby, sind alte abgeschriebene Schlurren. Klar werden die auch benutzt, aber mehr wie zusammen 12.000 - 15.000 km bekomme ich damit nicht hin.
Also auch noch Dreckschleudern... Wie wäre es denn sich für die sicher unvermeidlichen Autofahrten ein (und nicht zwei) Auto(s) passender Größe und mit halbwegs sauberer Technik vorzuhalten?? Oder auch mal, da Du ja von Gelegenheitsfahrten sprichst, über Alternativen wie bspw. CarSharing nachzudenken?? Da hättest Du für jeden Zweck das passende Fahrzeug, und sparen könnest Du nebenbei auch noch. Allerdings funktioniert das auch nur, wenn man seine Einstellung nicht nur mit der Bequemlichkeit anderer Leute begründet (und damit von der eigenen Bequemlichkeit ablenkt), für die ein Fußweg, der länger als das eigene Auto ist, schlicht und ergreifend unzumutbar ist...
Ich habe keine SUVs, sondern einen Kombi und ne Limo einer seltenen Marke. Keiner davon hat mehr wie 140 PS und wiegt mehr als 1,4 t. Dazu ist der hauptsächlich genutzte >15 Jahre alte Diesel mit ~6 l /100 km sehr genügsam. Und da der CO2-Ausstoß direkt mit dem Verbrauch zusammenhängt, nicht mit der Abgasnorm, sind die wohl wesentlich besser fürs Klima als ein brandneuer SUV mit Euro 6 und 10 l Verbrauch.
Mal abgesehen davon, sind die Kutschen langjährig in meinem Besitz. Sowas nennt man Nachhaltigkeit. Soll in der Gesamtbilanz auch sehr gut fürs Klima sein, selbst dann noch, wenn man alle 3 - 5 Jahre einen neuen E-Kleinwagen mit mickrigem Akku für 150 km Reichweite als Vergleich dagegen hält!

Und genau deine Argumentation ist es, die ich den grünen Hysterikern vorwerfe! Ohne Sinn und Verstand fordern, Dinge pauschal verteufeln, kein tragfähiges Konzept dahinter, aber Anderen Vorschriften machen wollen!

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSmvawToASUUxiPnqTrVOw_BVaNPFdDQjBpGaPZTyBB7ejY_LqzPyL8HJA
Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: BSKS

Datum: 30.11.19 16:57

Hallo MD612,

mit vielen Deiner Punkte gehe ich weitestgehend „konform“, aber was den Vorschlag des Ersetzens eines funktionstüchtigen Fahrzeugs durch eine neueres Fahrzeug betrifft, möchte ich widersprechen. Solange es sich nicht um ein absolut spritfressendes Ungetüm handelt (30 Jahre alter S-Klasse Benz oder 7er BMW, etc) ist es für diesen Planeten besser, das Altfahrzeug weiter zu nutzen. Der Energieaufwand zur Produktion eines neuen Autos (auch und vor allem E-Fahrzeug) ist bekanntermaßen nicht unerheblich. Das relativiert sich dann natürlich, wenn man eine große Jahresleistung fährt von 20.000 oder deutlich mehr Kilometern.

Ansonsten kann ich wirklich jedem empfehlen, der Carsharing in seiner Umgebung hat (auch wenn man dafür ein paar Minuten hinradeln müsste), dieses zu nutzen und das eigene Fahrzeug aufzugeben. Und wenn es nur der Zweitwagen ist. Was man da an Geld spart für Steuer, Versicherung, TÜV, Reparaturen oder Inspektionen! Da macht es dann überhaupt nichts aus, wenn man mal für einen Carsharing-Wagen für ein ganzes Wochenende 300 € ausgeben muss. Das tut man ja nicht jede Woche, bestenfalls alle paar Monate. Ein Nachmittagsausflug kostet weit weniger. Und man hat meist ein recht neuwertiges, sparsames Fahrzeug. Leider aber wird Carsharing oft nur in den zentraleren Stadtgebieten angeboten.

Schönen Abend noch.

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: MD 612

Datum: 30.11.19 17:12

Dieselpower schrieb:
Und genau deine Argumentation ist es, die ich den grünen Hysterikern vorwerfe! Ohne Sinn und Verstand fordern, Dinge pauschal verteufeln, kein tragfähiges Konzept dahinter, aber Anderen Vorschriften machen wollen!
Du hast es immer noch nicht verstanden!! Ich habe nur aufgezeigt, wie es gehen kann und was die Voraussetzungen dafür wären. Niemand macht Dir Vorschriften, schon gar nicht die von Dir mehrfach verunglimpften Klima-Demonstranten. Die fordern nämlich nur zum Umdenken auf. Und sie fordern von der Politik ein tragfähiges Konzept (eben weil sie das bei aller Bescheidenheit gar nicht selbst erstellen können), wie man dem Klimawandel entgegen wirken kann. Offen bleibt, warum Du Dich mit aller Macht schon alleine dagegen stemmst. Das tragfähige Konzept, wie Du Deine Familie von einem Ausflug bzw. Urlaub ohne Auto überzeugen kannst, ist jedoch alleine Dein Ding...

Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
Noël Coward

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: Dieselpower

Datum: 30.11.19 17:52

MD 612 schrieb:
Dieselpower schrieb:
Und genau deine Argumentation ist es, die ich den grünen Hysterikern vorwerfe! Ohne Sinn und Verstand fordern, Dinge pauschal verteufeln, kein tragfähiges Konzept dahinter, aber Anderen Vorschriften machen wollen!
Du hast es immer noch nicht verstanden!! Ich habe nur aufgezeigt, wie es gehen kann und was die Voraussetzungen dafür wären. Niemand macht Dir Vorschriften, schon gar nicht die von Dir mehrfach verunglimpften Klima-Demonstranten. Die fordern nämlich nur zum Umdenken auf. Und sie fordern von der Politik ein tragfähiges Konzept (eben weil sie das bei aller Bescheidenheit gar nicht selbst erstellen können), wie man dem Klimawandel entgegen wirken kann. Offen bleibt, warum Du Dich mit aller Macht schon alleine dagegen stemmst. Das tragfähige Konzept, wie Du Deine Familie von einem Ausflug bzw. Urlaub ohne Auto überzeugen kannst, ist jedoch alleine Dein Ding...
Doch, ich habe sehr gut verstanden! Reicht der Wohnraum für alle deine Kollegen in der Stadt? Sollen ländliche Gebiete noch weiter absterben? Die FfF-Kinder fordern die Abschaffung von Dingen, die sie wie selbstverständlich jeden Tag nutzen. Die Forderungen verlagern größtenteils nur die Probleme woanders hin. Sowas ist für mich kein in sich schlüssiges Konzept!
Das eigentliche Hauptproblem ist die ständige Gier nach noch mehr Wachstum, noch mehr Produktion, noch kürzeren Wechselintervallen, sowie die immer weiter zunehmende Bevölkerung. Das gesamte Wirtschaftssystem mit seinen kapitalen Interessen ist nicht für sowas ausgelegt. Nachhaltigkeit und massive Drosselung sind die einzig vernünftige Antwort. Weniger von allem ist die einzige Lösung. Alles andere ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein! Da haben die Ökoextremisten von Extinction Rebellion den Nagel mal auf den Kopf getroffen! Aber solche unpopulären Lösungen werden in unserem Gesellschaftsystem halt keine Mehrheit finden.

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Nur echt mit einem Hang zu sarkastischen und zynischen Kommentaren!

Re: @Dieselpower: Thema verfehlt!

geschrieben von: MD 612

Datum: 30.11.19 18:46

Dieselpower schrieb:
Doch, ich habe sehr gut verstanden!
Dein Beitrag zeigt erneut, dass dem nicht so ist...

Dieselpower schrieb:
Reicht der Wohnraum für alle deine Kollegen in der Stadt?
Es wäre einen Versuch wert. Sooo viele sind es ja nicht, die außerhalb der Reichweite des städtischen Nahverkehrs wohnen.

Dieselpower schrieb:
Die FfF-Kinder fordern die Abschaffung von Dingen, die sie wie selbstverständlich jeden Tag nutzen. Die Forderungen verlagern größtenteils nur die Probleme woanders hin. Sowas ist für mich kein in sich schlüssiges Konzept!
Ich schrieb es doch: Du kannst oder willst es nicht begreifen!! Die Kids fordern keine Abschaffung von Dingen. Die Kids fordern von der Politik ein Konzept zur Verminderung des Klimawandels ein, unter anderem auch, weil sie das gar nicht selbst erstellen können. Und sie fordern uns alle zum Nachdenken auf! Das scheint Dir aber nicht zu gelingen. Stattdessen hackst Du nur auf ihnen rum, um abzulenken. Dabei nimmst Du Deine Erkenntnisse betreffs des Lebenswandels der Kids auch nur aus dem dunklen Nebel Deiner Gedankenwelt. Gesprochen hast Du mit ihnen ja nicht darüber, welche "Dinge sie angeblich abschaffen wollen, die sie wie selbstverständlich jeden Tag nutzen."

Dieselpower schrieb:
Das eigentliche Hauptproblem ist die ständige Gier nach noch mehr Wachstum, noch mehr Produktion, noch kürzeren Wechselintervallen, sowie die immer weiter zunehmende Bevölkerung. Das gesamte Wirtschaftssystem mit seinen kapitalen Interessen ist nicht für sowas ausgelegt. Nachhaltigkeit und massive Drosselung sind die einzig vernünftige Antwort. Weniger von allem ist die einzige Lösung.
Achwas... Sind das nicht einige der Kernthemen, die auf den Demos eine Rolle spielen?? Aber das kannst Du ja nicht wissen, weil Du Dich darüber gar nicht wirklich informierst...

Gruß Peter

Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
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