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Transdev sucht 230 Lokführer für die S-Bahn Hannover 2022

geschrieben von: O405

Datum: 28.11.19 09:19

[www.haz.de]

Das dürfte spannend werden. Habe bereits gelesen, dass einge S-Bahn Lokführer aus Hannover lieber andersweitig bei der DB arbeiten wollen und nicht zu Transdev wechseln möchten.
Das wird ja noch lustig. Was sollen auch diese Ausschreibungen. Das wird immer verrückter.

Helmalf
Helmalf schrieb:
Das wird ja noch lustig. Was sollen auch diese Ausschreibungen. Das wird immer verrückter.

Helmalf
Hier geht es um einen öffentlichen Auftrag mit öffentlichen Geldern.
Der Erfolgt Selbstverständlich per Ausschreibung.
Der ÖPNV gehört meiner Meinung nach zur Daseinsvorsorge und somit in öffentliche Hand. Was nach den Ausschreibungen dann so abgeht ist ja nun hnlänglich bekannt.

mfg
Helmalf
DBler schrieb:
Hier geht es um einen öffentlichen Auftrag mit öffentlichen Geldern.
Der Erfolgt Selbstverständlich per Ausschreibung.

Ist ja alles gut und schön. Nur: Warum gestattet man überhaupt erst die Ausschreibungsbeteiligung und erteilt dann sogar noch den Zuschlag an Unternehmen, bei denen von vornherein die personalmangelbedingte zu geringe Leistungsfähigkeit, wenn nicht schon bekannt, so doch aber zumindestens absehbar war?
Guten Morgen,

viele Kollegen (hauptsächlich Tf`s) der S-Bahn Hannover und den umliegenden Einsatzstellen wechseln zu
DB Fernverkehr und DB Cargo. Falls Tf`s aus den ostdeutschen Bundesländern kommen, gehen diese auch zum geringen Teil in die Heimat zurück. Ebenso gibt es Kollegen, hauptsächlich im KiN-Bereich, die sich z.B. bei DB Netz weiterbilden zum FDL.

Für viele verbeamtete, Ü60-Kollegen wird es darauf hinauslaufen, zuhause zu bleiben, aber alleine der Umstand das so viele Kollegen beim FV und Cargo unterkommen, lässt erkennen.....die DB hat auch Personalprobleme.

Hätte DB Regio in Hannover die Ausschreibung gewonnen, hätten andere Bereich auch weiterhin Ihre Personalprobleme. Bei einer Ausschreibung im Osten (ich weiß nicht mehr welche) hat die DB sich nicht beworben,
weil Sie keine verfügbaren ,,Ressourcen/Personal" zusammen bekommt.

Gruß
EiB09 schrieb:
Bei einer Ausschreibung im Osten (ich weiß nicht mehr welche) hat die DB sich nicht beworben,
weil Sie keine verfügbaren ,,Ressourcen/Personal" zusammen bekommt.


Mit Sicherheit handelt es sich da um eine Ausschreibung, wo DB Regio derzeit nicht fährt. Außerdem ist diese Ausrede wohlklingender als, "... wir haben kein Interesse..." ;-)

Grüße

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Und Kay's Knips-Kiste
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Re: Viel Erfolg, ihr Traumtänzer... (o.w.T)

geschrieben von: M 262

Datum: 28.11.19 10:27

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
O405 schrieb:
(...) Habe bereits gelesen, dass einge S-Bahn Lokführer aus Hannover lieber andersweitig bei der DB arbeiten wollen und nicht zu Transdev wechseln möchten.
Ja wer konnte das denn ahnen...
Heizer Jupp schrieb:
DBler schrieb:
Hier geht es um einen öffentlichen Auftrag mit öffentlichen Geldern.
Der Erfolgt Selbstverständlich per Ausschreibung.
Ist ja alles gut und schön. Nur: Warum gestattet man überhaupt erst die Ausschreibungsbeteiligung und erteilt dann sogar noch den Zuschlag an Unternehmen, bei denen von vornherein die personalmangelbedingte zu geringe Leistungsfähigkeit, wenn nicht schon bekannt, so doch aber zumindestens absehbar war?
Gegenfrage: Warum war - und ist!!! - den Gewerkschaften das Thema Personalübergang gerade bei der DB so wichtig, wenn doch angeblich sowieso niemand zu einem anderen EVU wechseln möchte?

Und zu "von vornherein...": Da ist nichts mit "von vornherein" und "absehbar". Transdev kann selbstverständlich Leute ausbilden und Leute einstellen, und die Zeit ist dafür auch nicht zu knapp. Aus der Tatsache, dass an Ort X in der Vergangenheit oder heute Personalmangel besteht, kann man eben _nicht_ rechtssicher ableiten, dass dieser Personalmangel in einigen Jahren auch an Ort Y bestehen wird. Nicht einmal dann, wenn es in einigen Jahren tatsächlich so kommen _sollte_, kann man sich hinstellen und seriös behaupten, das sei doch von vornherein klar gewesen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.19 10:45.
Heizer Jupp schrieb:
DBler schrieb:
Hier geht es um einen öffentlichen Auftrag mit öffentlichen Geldern.
Der Erfolgt Selbstverständlich per Ausschreibung.
Ist ja alles gut und schön. Nur: Warum gestattet man überhaupt erst die Ausschreibungsbeteiligung und erteilt dann sogar noch den Zuschlag an Unternehmen, bei denen von vornherein die personalmangelbedingte zu geringe Leistungsfähigkeit, wenn nicht schon bekannt, so doch aber zumindestens absehbar war?
Und bei einem anderen Unternehmen würden die notwenigen MA vom Himmel fallen?
Helmalf schrieb:
Der ÖPNV gehört meiner Meinung nach zur Daseinsvorsorge und somit in öffentliche Hand. Was nach den Ausschreibungen dann so abgeht ist ja nun hnlänglich bekannt.

mfg
Helmalf
Und bei einem staatlichen Unternehmen würden die notwenigen MA vom Himmel fallen?
KHM schrieb:
Gegenfrage: Warum war - und ist!!! - den Gewerkschaften das Thema Personalübergang gerade bei der DB so wichtig, wenn doch angeblich sowieso niemand zu einem anderen EVU wechseln möchte?

Und zu "von vornherein...": Da ist nichts mit "von vornherein" und "absehbar". Transdev kann selbstverständlich Leute ausbilden und Leute einstellen, und die Zeit ist dafür auch nicht zu knapp. Aus der Tatsache, dass an Ort X in der Vergangenheit oder heute Personalmangel besteht, kann man eben _nicht_ rechtssicher ableiten, dass dieser Personalmangel in einigen Jahren auch an Ort Y bestehen wird. Nicht einmal dann, wenn es in einigen Jahren tatsächlich so kommen _sollte_, kann man sich hinstellen und seriös behaupten, das sei doch von vornherein klar gewesen.
-------------------

Hallo,

wenn VW genug Mitarbeiter entlassen sollte, könnte einiges in der Region möglich sein.

Vom Arbeitsamt kommen mittlerweile nur die ,,Reste", denn vernünftige, motivierte Menschen sind da kaum noch gemeldet ohne Einschränkungen.

Gruß

Re:

geschrieben von: Pio

Datum: 28.11.19 10:57

Nööö, aber bei einem Unternehmen welches mir in den nächsten 25-45 Jahren einen Arbeitsplatz bietet, mit einem großen Konzern, mit mehreren Betriebsteilen vor Ort ist, da würde ich eher anfangen, als bei einem Unternehmen, welches das wahrscheinliche Verfallsdatum schon auf den Ausschreibungsunterlagen stehen hat bevor es überhaupt anfängt. Falls nicht vieleicht und eventuell sich der Vertrag unter günstigsten Umständen nach der nächsten Ausschreibung doch verlängert.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.19 10:58.

Re: Re:

geschrieben von: Tw666

Datum: 28.11.19 11:01

Und deshalb haben diverse Städtische Verkehrsunternehmen, die seit Betriebsgründung dort Fahren Personalmange?
Heizer Jupp schrieb:
DBler schrieb:
Hier geht es um einen öffentlichen Auftrag mit öffentlichen Geldern.
Der Erfolgt Selbstverständlich per Ausschreibung.
Ist ja alles gut und schön. Nur: Warum gestattet man überhaupt erst die Ausschreibungsbeteiligung und erteilt dann sogar noch den Zuschlag an Unternehmen, bei denen von vornherein die personalmangelbedingte zu geringe Leistungsfähigkeit, wenn nicht schon bekannt, so doch aber zumindestens absehbar war?
Wer glaubt, dass die Ausschreibungen und die Privaten die Probleme am Personalmangel sind und ohne Ausschreibung alles besser wäre, glaubt auch an den Weihnachtsmann oder dass Zitronenfalter Zitronen falten. Was bedeutet es denn im Umkehrschluss, wenn Lokführer von der S-Bahn Hannover lieber bei der DB weiterarbeiten? Hätte die DB die Ausschreibung gewonnen wären diese bei der S-Bahn geblieben und in anderen Bereichen des Konzerns gäbe es Lokführermangel. Da werden doch auch nur Löcher gestopft. Da ist DB Regio fein raus, kann man mit dem Finger auf die bösen Privaten zeigen, dabei hätte man selbst die Probleme, wenn man die Lose gewonnen hätte.

Es gibt einfach zu wenig Lokführer/innen. Da spielen die Ausschreibungen doch nur eine Nebenrolle.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: Re:

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 28.11.19 11:43

Pio schrieb:
Nööö, aber bei einem Unternehmen welches mir in den nächsten 25-45 Jahren einen Arbeitsplatz bietet, mit einem großen Konzern, mit mehreren Betriebsteilen vor Ort ist, da würde ich eher anfangen, als bei einem Unternehmen, welches das wahrscheinliche Verfallsdatum schon auf den Ausschreibungsunterlagen stehen hat bevor es überhaupt anfängt. Falls nicht vieleicht und eventuell sich der Vertrag unter günstigsten Umständen nach der nächsten Ausschreibung doch verlängert.
Auch wenn es nicht gern gelesen wird: Wenn du als Tf in Hannover anfängst, hast du die nahezu 100%ige Garantie, auch noch im Jahr vor der Rente Tf in Hannover zu sein. Wo gibt es diese Garantie heute noch?! Maximal als Beamter...

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
O405 schrieb:
[www.haz.de]

Das dürfte spannend werden. Habe bereits gelesen, dass einge S-Bahn Lokführer aus Hannover lieber andersweitig bei der DB arbeiten wollen und nicht zu Transdev wechseln möchten.
Stimmt natürlich: Würde man die öffentlichen Gelder wie früher blindlinks und ohne Ausschreibung im Schwarzen Loch des DB-Konzerns versenken hätte man keinen Personalmangeln, wann man zu dem Preis dann schon nur die Hälfte der Züge fahren könnte.
Aber aus Geldnot von 50% Leistung 98% erbracht zu bekommen ist natürlich besser, als von 100% nur 95% wegen Personalknappheit erbringen zu können, stimmt... nicht ? hmm...

Re:

geschrieben von: Pio

Datum: 28.11.19 11:44

Nööö, den haben sie weil es unatraktive Arbeitsbedingungen sind, die Anerkennung der getätigten Arbeitsleistung nicht stimmt und auch viele andere Einflußfaktoren nicht stimmen.
Aber der Mangel wird halt durch ein Arbeitsplatz welcher ein Verfallsdatum hat verschärft.
Und wer sich in dieser Berufsgruppe den Arbeitgeber aussuchen kann, der nimmmt den, den er möchte und nicht den der den größten Bedarf hat.
Und wenn ich vor der Entscheidung stehen würde, würde ich mir den Arbeitgeber aussuchen der mir nach Ausschreibungsverlust Ortsnah eine Perspektive bietet.
Ob nun S-Bahn, Fensterzüge mit rotem Lack und weißen Streifen, mit lichtgrauen Lack und rotem Streifen oder ganz ohne Fenster der DB Konzern hat für die Kollegen im Raum Hannover Arbeit.
Und der Geschäftsführer von Transdev hat Erfahrung mit einem S-Bahn Unternehmen. Die Berliner sind ihm heute noch "dankbar".

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
M 262 schrieb:
O405 schrieb:
(...) Habe bereits gelesen, dass einge S-Bahn Lokführer aus Hannover lieber andersweitig bei der DB arbeiten wollen und nicht zu Transdev wechseln möchten.
Ja wer konnte das denn ahnen...
Die Transdev ließ in Ihren Pressemtteilungen zur Übernahme der S- Bahn Hannover schon verlauten, dass sie auf reichlich wechselwillige Mitarbeiter der jetzigen S-Bahn Hannover der DB hoffen. Ob sie daran wirklich geglaubt haben, kann ich nicht beurteilen.

Das wird auf jeden Fall ein Scheitern mit Ansage.

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