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Ab Juni 2020 wieder planmäßig 644-Einsätze in der Eifel

geschrieben von: Val

Datum: 07.11.19 18:02

Wie der NVR in Sitzungsvorlage NVR-84/2019 berichtet, sollen insgesamt 12 (derzeit hauptsächlich im Sauerland eingesetzte) 644 ab Juni in die Eifel zurückkehren. Grund ist, dass die Zufahrt zur Werkstatt in Köln Deutzerfeld bis Ende 2021 nur stark eingeschränkt nutzbar ist und daher zusätzliche Reserven benötigt werden.

Zitat:
Ab dem Fahrplanjahr 2022, wenn die Zufahrtseinschränkung zur Werkstatt Köln Deutzerfeld nicht mehr besteht, bieten diese zusätzlichen Fahrzeuge die Chance zur regulären Kapazitätserhöhung im VAREO-Netz.

Gruß,

Val

Beschränkung der Zufahrt nach Deutzerfeld?

geschrieben von: Ober-Rodener

Datum: 07.11.19 18:47

Hallo,

ich bin vor Jahren mal mit dem 644er durch die Eifel getuckert, zurück dann mit 628er. Da war die Hinfahrt echt angenehmer :).

Dürfte manche freuen, wenn sie wieder die Talente zu Gesicht bekommen.
Aber warum ist bzw. wird die Zufahrt zum Deutzer Werk "eingeschränkt"?
Und könnte man nicht temporär diese Fahrzeuge am Hansaring hinterstellen? Da ist doch nach Wegfall bzw. Reduzierung der ICE-Wartung
reichlich Platz vorhanden?

Gruß

-OR
Man sollte mit den Planungen vorsichtig sein - mal sehen, ob die 644er bis dahin nicht noch weiter im Sauerland gebraucht werden. Sind zwar unbequem, aber zumindest fahren sie - z.B. mittlerweile die komplette RB 53.

Re: Beschränkung der Zufahrt nach Deutzerfeld?

geschrieben von: echoray

Datum: 07.11.19 19:29

Ober-Rodener schrieb:
Aber warum ist bzw. wird die Zufahrt zum Deutzer Werk "eingeschränkt"?
Erneuerung der Brücke über die Deutz-Mülheimer Straße.
Der Hönnetaler schrieb:
Man sollte mit den Planungen vorsichtig sein - mal sehen, ob die 644er bis dahin nicht noch weiter im Sauerland gebraucht werden. Sind zwar unbequem, aber zumindest fahren sie - z.B. mittlerweile die komplette RB 53.
Im Notfall sollte man doch die nach Mukran verfrachteten 648.0 wieder holen können die vorher im Sauerlandnetz unterwegs waren, die hatten vor 3 Jahren ja erst eine HU bekommen oder braucht man auf der RB 53 die NBÜ Einrichtung?
Rund um Ulm sind ja auch eine Handvoll 644 unterwegs. So unbequem finde ich die eigentlich nicht. Da sind die 650er grottiger.

Re: Beschränkung der Zufahrt nach Deutzerfeld?

geschrieben von: Signalschruber

Datum: 07.11.19 20:03

Zitat
ich bin vor Jahren mal mit dem 644er durch die Eifel getuckert, zurück dann mit 628er. Da war die Hinfahrt echt angenehmer :).
Die meisten 644 haben ein Redesign durchlaufen, bei dem bequemere Sitzpolster eingebaut wurden. So bequem waren die durchgesessenen Sitze in den 628 mit gerissenem Sitzboden zum Schluss auch nicht mehr.
Der Hönnetaler schrieb:
Man sollte mit den Planungen vorsichtig sein - mal sehen, ob die 644er bis dahin nicht noch weiter im Sauerland gebraucht werden. Sind zwar unbequem, aber zumindest fahren sie - z.B. mittlerweile die komplette RB 53.
Wozu? Es sind schon lange alle 632/633 für das Sauerlandnetz ausgeliefert. Die Überarbeitung der Fahrzeuge beim Hersteller, die momentan permanent zwei VT bindet, ist bis dahin längst abgeschlossen. Und der eine ins Allgäu verliehene 632 ist bis dahin auch längst zurück.



Für mehr Niveau auf DSO!


[www.bahn-fuer-alle.de]


Alle von mir verfassten Beiträge geben ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Diese muss nicht identisch sein mit der des Unternehmens DB AG.

Aha, da bin ich mal gespannt. Meine Begeisterung und mein Optimismus sind in Fragen dieser Gefährte mittlerweile nahe der Null.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.11.19 06:02.
Seit dort die 644er verkehren macht das Bahnfahren wieder Spaß. Lediglich das fehlende WLAN wird von einigen jüngeren Fahrgästen vermisst. Das noch nachgerüstet und vielleicht die Sitzpolster aufgefrischt und dann könnten die da gerne noch etliche Jahre fahren.

Ulrich
Warum sollte das Bahnfahren vorher keinen Spaß gemacht haben? Also ich persönlich würde einen 620 tausend Mal lieber als einen 644 nehmen

Re: Beschränkung der Zufahrt nach Deutzerfeld?

geschrieben von: Sauerlandexpress

Datum: 08.11.19 05:06

Signalschruber schrieb:
Zitat
ich bin vor Jahren mal mit dem 644er durch die Eifel getuckert, zurück dann mit 628er. Da war die Hinfahrt echt angenehmer :).
Die meisten 644 haben ein Redesign durchlaufen, bei dem bequemere Sitzpolster eingebaut wurden. So bequem waren die durchgesessenen Sitze in den 628 mit gerissenem Sitzboden zum Schluss auch nicht mehr.

Ich glaube er fand den 644er auch besser ;)
Die Alternative hieß doch 632, nicht 620.

Ulrich
volmefabi schrieb:
Warum sollte das Bahnfahren vorher keinen Spaß gemacht haben? Also ich persönlich würde einen 620 tausend Mal lieber als einen 644 nehmen
Im Gegensatz zum LINT hätte der VT 644 aber den angedachten Fahrplan auf der Voreifelbahn fahren können auch wenn das am Limit gewesen wäre. Aber hier im NVR müssen die Fahrzeuge das abkönnen. Man fügt ja gerne Zusatzhalte in bestehende Trassen ein. Ab Fahrplanwechsel hält die RB 48 Richtung Köln auch in UN-Campus mit 2 Minuten Fahrzeit von UN-Campus zum Bonner Hbf und dort 1 Minute Zeit zum Fahrgastwechsel. Das dürfte noch mehr Verspätungen nach sich ziehen.
Strizie schrieb:
Im Gegensatz zum LINT hätte der VT 644 aber den angedachten Fahrplan auf der Voreifelbahn fahren können auch wenn das am Limit gewesen wäre. Aber hier im NVR müssen die Fahrzeuge das abkönnen. Man fügt ja gerne Zusatzhalte in bestehende Trassen ein. Ab Fahrplanwechsel hält die RB 48 Richtung Köln auch in UN-Campus mit 2 Minuten Fahrzeit von UN-Campus zum Bonner Hbf und dort 1 Minute Zeit zum Fahrgastwechsel. Das dürfte noch mehr Verspätungen nach sich ziehen.

Faktisch hält die RB48 schon heute ziemlich oft am UN-Campus, weil sie auf den IC oder den gerne noch dazwischengequetschten Güterzug aufläuft.

Umgekehrt könnte sich der Halt der RB48 durchaus positiv auf den folgenden RE5 auswirken, weil sie schonmal einen Teil der wartenden Fahrgäste abräumt. Wenn man sich den UN-Campus an einem beliebigen Werktag anschaut, kann man jedenfalls nur zu dem Schluss kommen, dass jeder durchfahrende Regionalzug ein Unding ist.

Gruß,

Val
Val schrieb:
Strizie schrieb:
Im Gegensatz zum LINT hätte der VT 644 aber den angedachten Fahrplan auf der Voreifelbahn fahren können auch wenn das am Limit gewesen wäre. Aber hier im NVR müssen die Fahrzeuge das abkönnen. Man fügt ja gerne Zusatzhalte in bestehende Trassen ein. Ab Fahrplanwechsel hält die RB 48 Richtung Köln auch in UN-Campus mit 2 Minuten Fahrzeit von UN-Campus zum Bonner Hbf und dort 1 Minute Zeit zum Fahrgastwechsel. Das dürfte noch mehr Verspätungen nach sich ziehen.
Faktisch hält die RB48 schon heute ziemlich oft am UN-Campus, weil sie auf den IC oder den gerne noch dazwischengequetschten Güterzug aufläuft.(...)
Ja, aber ohne dass irgendwelche @#$%& den Türfreigabevorgang behindern können...
Mit einem erbeuten 644-Einsatz auf der Erfttalbahn hätte sich auch das Problem mit der Platzkapazität im Schülerverkehr erledigt. Im Gegensatz zu einer dreiteiligen + einer zweiteiligen Lint-Einheit passt nämlich eine 644-Doppeleinheit an den Bahnsteig von Bad Münstereifel. Dann könnte auch der notgedrungen eingeführte Schüler-SEV zwischen Iversheim und Bad Münstereifel wieder entfallen.
215 122-3 schrieb:
Mit einem erbeuten 644-Einsatz auf der Erfttalbahn hätte sich auch das Problem mit der Platzkapazität im Schülerverkehr erledigt. Im Gegensatz zu einer dreiteiligen + einer zweiteiligen Lint-Einheit passt nämlich eine 644-Doppeleinheit an den Bahnsteig von Bad Münstereifel. Dann könnte auch der notgedrungen eingeführte Schüler-SEV zwischen Iversheim und Bad Münstereifel wieder entfallen.
2x 644 haben doch auch nur die Kapazität von 1x 620, wieso sollte das eine Verbesserung sein?