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Re: Warum sollte er?

geschrieben von: BR146106

Datum: 06.11.19 22:22

Moin,

deinem vernehmen nach ist also eher alles bestens. Somit brauchen wir den Ausbau gar nicht und Frau Umweltministerin hat es als einzige Begriffen. So gesehen, stimmt es, man verplant die Zeiten für die einzelnen Gruppen neu und endlich ist alles in Butter.

Zum Thema Berufspendler, es sollte sich genug finden lassen in den weiten des Internets, jedes pendeln hat Vor- aber auch Nachteile auf viele Bereiche des Lebens und somit sollte man es ggf. vermeiden. Und bezogen auf diese Insel, hier macht man sich Probleme, die eher dem Kommerz geschuldet sind und somit Hausgemacht. Und nun stößt man an die natürlichen Grenzen des ganzen, was man seid Jahren auch hätte vermeiden können und man weint laut herum, das es so ist. Auch das Gewese um die Autozüge, dummerweise gibt es diese erst lauthals, seid es diesen verspäteten blauen Zug gibt, die Jahre davor war es deutlich ruhiger und das ganze, und die massen waren da auch schon vorhanden.

Und das schönste: Die letzten 3 Km bleiben ein Nadelöhr, dort wo es am wichtigsten wäre, es zu beseitigen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Warum sollte er?

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 06.11.19 22:51

BR146106 schrieb:
Moin,

deinem vernehmen nach ist also eher alles bestens. Somit brauchen wir den Ausbau gar nicht und Frau Umweltministerin hat es als einzige Begriffen. So gesehen, stimmt es, man verplant die Zeiten für die einzelnen Gruppen neu und endlich ist alles in Butter.

Zum Thema Berufspendler, es sollte sich genug finden lassen in den weiten des Internets, jedes pendeln hat Vor- aber auch Nachteile auf viele Bereiche des Lebens und somit sollte man es ggf. vermeiden. Und bezogen auf diese Insel, hier macht man sich Probleme, die eher dem Kommerz geschuldet sind und somit Hausgemacht. Und nun stößt man an die natürlichen Grenzen des ganzen, was man seid Jahren auch hätte vermeiden können und man weint laut herum, das es so ist. Auch das Gewese um die Autozüge, dummerweise gibt es diese erst lauthals, seid es diesen verspäteten blauen Zug gibt, die Jahre davor war es deutlich ruhiger und das ganze, und die massen waren da auch schon vorhanden.

Und das schönste: Die letzten 3 Km bleiben ein Nadelöhr, dort wo es am wichtigsten wäre, es zu beseitigen.

gruß carsten
Hallo,
bei Google Maps lassen sich die "3 km Nadelöhr" in Tinnum nicht verifizieren.
Es sind maximal 500 Meter Strecke, wo die Gärten der Anlieger möglicherweise ein paar Meter Land abgeben müssten.
Da müsste man schauen, wo die Grundstücksgrenzen tatsächlich verlaufen.
Aber wahrscheinlicher ist, dass man die Autoverladung umziehen lässt.
Dafür gibt es verschiedene Varianten.
Das mit dem "verspäteten blauen Zug" ist Unsinn, da gibt es bei der Be- und Entladung inzwischen kaum Unterschiede.
Als die NOB hier antrat, hat die Bahn auch rumgejammert, von wegen "die Franzosen" kommen.
Klar doch, fast so schlimm wie damals Napoleon hier.
Aber tatsächlich hat der Bahnverkehr (und Autoverkehr) auf der kleinen Insel bereits Dimensionen erreicht, die nicht mehr schön sind, Zustimmung.
Da ist aber die Politik gefordert, den Trend umzukehren.
Ich war in meinem Leben ganze zwei Mal mit dem PKW auf Sylt.
Selbst im Urlaub braucht man den dort nicht, nur eben meist den Zug (Fahrrad mit Fähre über DK geht auch noch).

Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz ist es .

geschrieben von: Thomas I

Datum: 07.11.19 01:34

Oberdeichgraf schrieb:
Der zweigleisige Ausbau der Marschbahn ist nicht mehr im Entwurf des sogenannten Maßnahmengesetz zur Planungsbeschleunigung von Bauvorhaben enthalten. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einer Fehlentscheidung, die im Gegensatz zu allen bisherigen Signalen des Bundes für einen zügigen Ausbau der Marschbahn stehe. Die Bahnstrecke sei für den Norden und tausende Pendler von größter Bedeutung. "Ich setze darauf, dass diese Entscheidung zügig korrigiert wird", sagte Günther der Deutschen Presse-Agentur. Quelle: [www.shz.de] ©2019
Bayern lässt grüßen oder was ist da los?
Es geht hier zunächst nur um ein
Gesetz zur Vorbereitung der Schaffung von Baurecht durch Maßnahmengesetz im Verkehrsbereich (Maßnahmengesetzvorbereitungsgesetz).

Es muss dann noch jedes Vorhaben durch ein gesondertes Maßnahmegesetz beschlossen werden bevor Baurecht entsteht.

Wer will den Ausbau?

geschrieben von: Gumminase

Datum: 07.11.19 09:20

BR146106 schrieb:
Somit brauchen wir den Ausbau gar nicht und Frau Umweltministerin hat es als einzige Begriffen.
Moin,

wir können getrost davon ausgehen, dass die DB AG den Ausbau auch nicht möchte. Vielleicht steckt Svenja Schulze mit der DB sogar unter einer Decke?

Ein grundsätzliches Interesse für einen zweigleisigen Ausbau wird es bei der DB nicht geben, da dadurch zahlreiche neue Trassen für Konkurrenz-Autozüge geschaffen werden. Dann funktioniert auch der SSP-Trick nicht mehr.

Falls es sich nicht vermeiden lässt, wird die DB den zweigleisigen Ausbau so planen, dass möglichst viele Engpässe bleiben. Z. B. zwischen Keitum und Westerland. Außerdem wird DB Netz in dem Zusammenhang alles tun, um einen Umzug der Autoverladung auf der Insel zu verhindern.

Um dem entgegenzuwirken gibt es drei Bedingungen, wenn man davon absieht, dass die einfachste Lösung, eine autofreie Insel, leider ein Tabu zu sein scheint:

1. Einen Eigentümer, der klare Ziele vorgibt.

2. Eine Inselpolitik, die für positive Entwicklungen offen ist.

3. Einen starken Verkehrsminister oder eine starke Verkehrsministerin, der/die die Ziele konsequent durchsetzt.

Grüße
13,5% (INSA 4.11.2019) ist manchen Parteien wohl noch nicht wenig genug bei der Sonntagsfrage (Ironie).
Mal keine Querschläger aus Bayern, sondern von einer anscheinend zerfallenden Partei.

"Das Bundesumweltministerium hat sein Nein zu einem gesetzlich beschleunigten Ausbau der Marschbahnstrecke verteidigt. Die Entscheidung, den Ausbau der Eisenbahnstrecke von Niebüll über Klanxbüll nach Westerland nicht in die Liste der Projekte für eine sogenannte Legalplanung aufzunehmen, "ist Ergebnis einer juristisch erforderlichen Abwägung", sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. “ Quelle: [www.shz.de] ©2019

Edit: Der dpa Artikel wurde noch geändert. SPD Bund und SPD SH haben gegensätzliche Positionen zu dem Vorgang.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.19 21:11.
Zitat
Beschleunigter Marschbahn-Ausbau: Buchholz macht Druck in Berlin

9. November 2019 WiMi.SH

https://wimikiel.files.wordpress.com/2019/11/img_2235.jpg?w=474


Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) hat sich gestern in Berlin nach Gesprächen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und dem Bahnbeauftragten des Bundes, Enak Ferlemann (CDU) zuversichtlich gezeigt, dass der zweigleisige Ausbau der Marschbahn vor und auf Sylt doch wieder ins neue Beschleunigungsgesetz des Bundes aufgenommen wird. „Noch ist nichts verloren“, sagte Buchholz dem sh:z.
Er habe am Rande von Bundesrat und Bundestag gegenüber Schulze erneut seine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass die SPD-Politikerin den Bahnausbau vor Sylt aus dem Gesetz ihres Kabinettskollegen Andreas Scheuer streichen ließ. Daraufhin habe Schulze geantwortet, das sei jetzt nicht mehr ihre Sache, sondern die des Bundestags. Buchholz appellierte daher nicht zuletzt an die SPD-Abgeordneten im Bundestag: „Sie können nun mit dafür sorgen, dass die Strecke wieder ins Gesetz kommt.“

Die Koalitionsfraktionen im schleswig-holsteinischen Landtag haben unterdessen einen Dringlichkeitsantrag zum Ausbau der Marschbahn eingereicht. Dass das Bundesumweltministerium keinen Nutzen des zweigleisigen Streckenausbaus zwischen Niebüll und Klanxbüll sehe, «ist weltfremd und geht an der Realität vorbei», sagte etwa der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Kay Richert. Schleswig-Holstein lasse sich dieses Veto von SPD-Bundesumweltministerin Svenja Schulze nicht gefallen.
Die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli hatte am Donnerstag betont, «der Ausbau muss beschleunigt werden.» Des verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Kai Vogel ergänzte, «politisch ist noch nicht das letzte Wort gesprochen – und das ist entscheidend!»

Das Bundesumweltministerium hatte einen gesetzlich beschleunigten Ausbau der Marschbahnstrecke aus juristischen Gründen abgelehnt. Der klima- und verkehrspolitische Nutzen solcher Projekte müsse sehr hoch sein, um das Konzept der Legalplanung zu rechtfertigen. Der Nutzen einer zweigleisigen Marschbahn sei aber nach dieser fachlichen Prüfung «mit den übrigen in dem Gesetzentwurf enthaltenen Schienenverkehrsprojekten nicht vergleichbar», hieß es.

Quelle: [wimikiel.com]

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.11.19 14:44.
Dem Bund gehören große Flächen auf Sylt. Dies müssen aber höchstbietend verkauft werden, so dass sie für die Kommunen dort nicht erschwinglich sind und dementsprechend kaum für den kommunalen Wohnungsbau zur Verfügung stehen werden.
Hier müsste etwas geändert werden, damit auch der Bund etwas machen können.

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