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Als ich das gelesen habe, war ich doch schon sprachlos. Man kann sich seine Welt auch schön reden ...

https://odeg.de/karriere/triebfahrzeugfuehrer-stralsund/


Zitat
1. Was hat die ODEG der DB voraus?
Die ODEG hat gegenüber den tarifvertraglichen Regelungen die Vorankündigungsfrist für die Monatsdienstpläne per Betriebsvereinbarung von zwei auf sechs Wochen verlängert und sagt 25 mehr freie Tage verbindlich im Jahresdienstplan zu, als es der Tarifvertrag fordert. Dies ist in einer Betriebsvereinbarung festgehalten.
Das ich nicht lache. 25 Tage mehr als der ODEG-Tarifvertrag? Als der der DB bestimmt nicht ...
wenn man es wischi waschi schreibt, kriegt vielleicht niemand mit, wie man rumtrickst.

Zitat
Die ODEG beabsichtigt,
Versprechen kann man viel. Warum macht man das erst jetzt? kriegen das auf einmal alle ODEG-Mitarbeiter? Wie behandelt man Kollegen ungleich ...

Zitat
6. Welche Vergütung habe ich bei einem Wechsel zur ODEG zu erwarten?
Für die ODEG gilt ein Haus-Tarifvertrag, dessen Regelungen eine Annäherung von Tabellenentgelt, Zulagen etc. bis 2023 an das Niveau des BuRa-ZugTV vorsehen. Insoweit sollte sich die Vergütung bei einem Wechsel ab dann nicht mehr wesentlich unterscheiden.
Zu ärgerlich, dass bis 2023 garantiert noch eine Tariferhöhung bei der DB kommen wird und durch das Wahlmodell 2020 auch eine Erhöhung ansteht. Oder erhöht man das Gehalt schrittweise um 5% pro Jahr um das zu erreichen?

Zitat
9. Bleibt meine Freifahrtberechtigung bei einem Wechsel zur ODEG bestehen?
Hierauf hat die ODEG keinen Einfluss, vielmehr entscheiden die Aufgabenträger darüber. In aller Regel wird die Freifahrtberechtigung aber nicht fortgeführt. Es ist aber auch unsicher, ob die Freifahrtberechtigung bei DB-Unternehmen künftig noch fortgeführt wird.
Einfach mal lügen. Die Freifahrten bzw. Fahrvergünstigungen werden sicher nicht angefasst.

Zitat
  • Wahloption:
  • - Variante 1: 28 Tage Urlaub bei einer 39-Stunden-Woche - Variante 2: 34 Tage Urlaub bei einer 40-Stunden-Woche

    Im DB Konzern gibts seit 2018 die Wahlmöglichkeit aus 6 Tagen mehr Urlaub oder mehr Geld oder eine Stunde pro Woche weniger. Eine Zweite wird dazu kommen. Mehr Geld als Option wird erst gar nicht angeboten.


    Zitat
    Leiter Aus- und Forbildung, stellvertr. Eisenbahnbetriebsleiter
    Richtig schreiben klappt wohl auch nicht immer.


    Fazit:
    Widerlicher geht es nicht. Ich persönlich hoffe, dass kein DBer zur ODEG wechselt und die Betriebsaufnahme eine einzige Pleite wird. Sowohl ODEG als auch MV bzw. VMV hätten das mehr als verdient. Das man sich nicht schämt.



    3-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.11.19 22:08.

    Frech, frecher, ODEG ...

    geschrieben von: Railpeter

    Datum: 05.11.19 22:06

    Moin,

    das klingt ja schon, wie ein Hilfeschrei ...! Aber frech ohne Ende.

    Aber im ernst ... alles andere würde auch verwundern. Die Betriebsqualität von DB Regio auf diesem Ast dürfen wir von der ODEG mit geliehen Fahrzeugen, eine hunderte Kilometer entfernte Werkstatt und überwiegendem Leihpersonal, welches kaum Streckenkunde und Fahrzeugkunde hat auch nicht erwarten.

    Da hat das Ministerium ganze Arbeit geleistet, ein gut funktionierendes System mutwillig zu zerstören.

    Guten Abend!
    Peter

    Re: Frech, frecher, ODEG ...

    geschrieben von: Clemens2

    Datum: 05.11.19 22:28

    Man hat vergessen zu erwähnen, dass die neuen Kollegen von DB bei der Odeg dann endlich auch mal das Absaugrohr für die Toiletten bedienen dürfen. Sogar die notwendige Schutzimpfung gibt es gratis dazu🙂
    Wer billig kauft, kauft zweimal.

    Ich denke dass die Kollegen sowohl in der DB Regio Meldestelle Rostock, als auch beim Fernverkehr in Stralsund eine lukrativere Zukunft innerhalb des Konzerns haben.

    Ebenso gibt es bei der DB Altersteilzeit bzw. Vorruhestandregelungen, desweiteren können auch Überstunden der gesamten DB Regio Meldestelle Stralsund abgebaut werden.

    Zur Odeg muss wahrscheinlich niemand, und somit bricht das Kartenhaus zusammen. Mir tun nur die Pendler leid.

    Vielleicht verleiht DB Regio Nordost ja auch Personale an die ODEG, wie DB Regio Südost im Dieselnetz Sachsen-Anhalt, wo Personal an Abellio verliehen wird. Dort werden täglich immer noch 5 Schichten durch DB Regio-Personale abgedeckt, also ca. 8 Leih-Tf's.

    Gruß Alex



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.11.19 23:33.
    Bahner1992 schrieb:
    Zitat
    6. Welche Vergütung habe ich bei einem Wechsel zur ODEG zu erwarten?
    Für die ODEG gilt ein Haus-Tarifvertrag, dessen Regelungen eine Annäherung von Tabellenentgelt, Zulagen etc. bis 2023 an das Niveau des BuRa-ZugTV vorsehen. Insoweit sollte sich die Vergütung bei einem Wechsel ab dann nicht mehr wesentlich unterscheiden.
    Zu ärgerlich, dass bis 2023 garantiert noch eine Tariferhöhung bei der DB kommen wird und durch das Wahlmodell 2020 auch eine Erhöhung ansteht. Oder erhöht man das Gehalt schrittweise um 5% pro Jahr um das zu erreichen?

    Zitat
    9. Bleibt meine Freifahrtberechtigung bei einem Wechsel zur ODEG bestehen?
    Hierauf hat die ODEG keinen Einfluss, vielmehr entscheiden die Aufgabenträger darüber. In aller Regel wird die Freifahrtberechtigung aber nicht fortgeführt. Es ist aber auch unsicher, ob die Freifahrtberechtigung bei DB-Unternehmen künftig noch fortgeführt wird.
    Einfach mal lügen. Die Freifahrten bzw. Fahrvergünstigungen werden sicher nicht angefasst.

    Zitat
  • Wahloption:
  • - Variante 1: 28 Tage Urlaub bei einer 39-Stunden-Woche - Variante 2: 34 Tage Urlaub bei einer 40-Stunden-Woche

    Im DB Konzern gibts seit 2018 die Wahlmöglichkeit aus 6 Tagen mehr Urlaub oder mehr Geld oder eine Stunde pro Woche weniger. Eine Zweite wird dazu kommen. Mehr Geld als Option wird erst gar nicht angeboten.


    Fazit:
    Widerlicher geht es nicht. Ich persönlich hoffe, dass kein DBer zur ODEG wechselt und die Betriebsaufnahme eine einzige Pleite wird. Sowohl ODEG als auch MV bzw. VMV hätten das mehr als verdient. Das man sich nicht schämt.
    zu 6) Toll klingt auch, dass man sich im Laufe der nächsten 4 Jahre auf ein Niveau unterhalb des DB-Tarifs annähern möchte. Dazu kommt, dass von einer Anrechnung der Dienstjahre keine Rede ist - heißt: auch da verliert man gegenüber der DB.

    zu 9) Die Fahrvergünstigungen sind aktuell gegenüber anderen Arbeitgebern noch recht luxuriös und gegenüber Kundenangeboten wahnsinnig flexibel, dabei gleichzeitig noch günstig (logisch). Insofern sehe ich da schon, dass man da noch drehen könnte.
    Wüssten die betreffenden Mitarbeiter aber eher, als die ODEG. Und keiner hält die ODEG ab, sich in Richtung FDE zu bewegen oder mit der DB Vereinbarungen abzuschließen. Kostet aber Geld, was man offensichtlich in beide Richtungen nicht investieren will.

    zur Wahloption: Wow, einfach wow. DB bietet 28 Tage Urlaub bei 39-Stunden-Woche und Gehaltszuschlag, 34 Tage Urlaub bei 39-Stunden-Woche und regulärem Gehalt und 28 Tage, 38-Stunden-Woche bei regulärem Gehalt. Unterm Strich fordert die ODEG also eine Wochenstunde mehr ein.

    Bei der ganzen Sache muss man auch bedenken, dass nach zwei Jahren (hoffentlich) wieder Schluss ist. Wer sollte für zwei Jahre zu einem anderen Unternehmen mit wesentlich schlechteren Konditionen wechseln, wenn er eh schon alles hat? Wie in den anderen Themen ausführlich beschrieben, kann die DB die Lokführer schließlich selbst gut gebrauchen. Entweder beim Fernverkehr, oder auch auf dem RE3 und RE5 (Schichtverlagerung und Entlastung des Berliner Personalbestands). Und da es vermutlich genug Personal gibt, was im Laufe der 2 Jahre in den wohlverdienten Ruhestand abdampft, kann man da auch guten Gewissens etwas übersteuern.
    Bahner1992 schrieb:
    Als ich das gelesen habe, war ich doch schon sprachlos. Man kann sich seine Welt auch schön reden ...

    https://odeg.de/karriere/triebfahrzeugfuehrer-stralsund/


    Zitat
    1. Was hat die ODEG der DB voraus?
    Die ODEG hat gegenüber den tarifvertraglichen Regelungen die Vorankündigungsfrist für die Monatsdienstpläne per Betriebsvereinbarung von zwei auf sechs Wochen verlängert und sagt 25 mehr freie Tage verbindlich im Jahresdienstplan zu, als es der Tarifvertrag fordert. Dies ist in einer Betriebsvereinbarung festgehalten.
    Das ich nicht lache. 25 Tage mehr als der ODEG-Tarifvertrag? Als der der DB bestimmt nicht ...
    wenn man es wischi waschi schreibt, kriegt vielleicht niemand mit, wie man rumtrickst.

    Da steht nichts von einem ODEG-Tarifvertrag, es ist eine Betriebsvereinbarung. Klitzekleiner Unterschied...

    http://www.petervelten.de/Bilder/Schnelles.jpg

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't.
    Hallo allerseits,

    Alle bislang frei werdenden Kollegen sind zu DB-Fern bzw. DB-Cargo/Schenker wie auch immer die sich jetzt nennen, gewechselt. Ab Dez. benötigt Fern ja wegen der IC Linie zusätzliches Personal, und Cargo kann ja auch immer welche gebrauchen. Da man ja im eigenen Hause bleibt, bleiben ja die Dienstjahre usw. erhalten. Tja, da haben ODEG, die Pendler auf der Linie wohl bald ein Problem ab Fahrplanwechsel.


    MfG Bw Nysa.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.19 08:11.
    Dies war schon mehrmals Thema hier in DSO- die ODEG hast dies schliesslich seit Monaten diese Info online, bisher aber immer sachlich.
    Geh mal zu Deiner Gewerkschaft und lass Dir den eigenen Tarifvertrag erklären wenn Du hier postest ("Mehr Geld als Option wird erst gar nicht angeboten"). Auch sind 100% des BuRa in 2023 100%- und nicht 98%. Und in Trumpscher Manier dann halt auch die 25 Tage hier in Lächerliche zu ziehen- Glückwunsch.
    Was soll die künstliche Aufregung ? Was glaubt ihr denn , was man mit dem System der Jahresarbeitszeit , der Tageszählung von Ruhe und Urlaubstagen , so alles anstellen kann ? Wichtig ist doch , wieviel nutzbare Freizeit mit Erholwert man zur Verfügung hat ! Und in unseren Tarifverträgen ist nur die Rede von schutzwürdiger Arbeitszeit , nicht von schutzwürdiger Freizeit !
    Eine Ruhe , in Sinne von Verträgen muß mindestens 36:00 Stunden lang sein . Da muß nicht immer zwingend ein Kalendertag drin sein . Es kann einer drin sein ! Und sind es aber nun nur noch 35:58 Stunden , dann ist es eben keine Ruhe mehr sondern nur ein Schichtübergang , und die Zählung der Wochenarbeitsstunden wird nicht unterbrochen , was nach einer 36 Stundenruhe der Fall ist ! Auch kann so eine 36 Stundenruhe , 80 Stunden lang sein , dem spricht nichts entgegen .
    Ein kreativer Freizeitverwalter hat da also viel Möglichkeiten , sein Personal , ganz legal und Vertragskonform , ganz felxibel einzusetzen . Das muß nicht alles in den Biorythmus des Menschen passen ! Denn mit Biorythmus kann der Bahnarzt was anfangen , nicht aber die Arbeitsschutzgesetze , sonst hießen sie ja Menschenschutzgesetze ...

    Re: [MV] Wenn die ODEG versucht von der DB direkt abzuwerben

    geschrieben von: pm

    Datum: 06.11.19 08:28

    Die brauchen nichts von Dienstjahren zu erwähnen- jeder Lokführer sollte wissen dass dieses Thema dank GDL seit ein paar Jahren durch ist.Für Dich auch noch mal- 100% des BuRa in 2023 sind 100% Und für die Inanspruchnahme des Wahlmodelles bei der DB- was ist da die Gegenleistung ?
    pm schrieb:
    Für Dich auch noch mal- 100% des BuRa in 2023 sind 100%
    Nun schreibt aber die ODEG selbst [Zitat:] "Für die ODEG gilt ein Haus-Tarifvertrag, dessen Regelungen eine Annäherung von Tabellenentgelt, Zulagen etc. bis 2023 an das Niveau des BuRa-ZugTV vorsehen."

    Heißt also was?? Richtig, für den in Rede stehenden Zeitraum Dezember 2019 bis Dezember 2021 gibt es noch keine 100%...

    Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
    Noël Coward
    Um wieviele Tage im Jahr , kann ein Normalzeitler seinen Urlaub durch Brückentagsregelungen verlängern ? In Schichtsystemen der unregelmäßigen Art , mit unterschiedlichen Schichtlängen , geht das so nicht !
    Ich kann mich noch an Zeiten entsinnen , da hatte ich ab Montag Urlaub ( 1. Urlaubstag ) und die Sonntag - Montag Nachtschicht bin ich noch gefahren , weil ja die Nachtschicht buchungtechnisch auf den Sonntag lief und am Montag noch vor 06 Uhr Feierabend war . Heute geht sowas nicht mehr , zum Glück !
    Freifahrten sind eh tot, mit jedem Sparpreis bist du inzwischen auch wegen der Fahrgastrechte besser bedient...

    MfG

    "Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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    aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]
    Waren es nicht die Argumente von Gewerkschaften , das der niedrigere Lohn , bei Betreiberwechsel , durch die eingesparten Pendlerkosten wieder ausgelichen wird und man ja auch keine Zweitwohnung / Fahrtkosten und - zeit ( Freizeit / Ruhezeit ) etc. finanzieren muß und eben gleich zu Hause vor Ort arbeiten kann , eben bei der Familie ?!
    Achsstellkeil schrieb:
    Ich kann mich noch an Zeiten entsinnen , da hatte ich ab Montag Urlaub ( 1. Urlaubstag ) und die Sonntag - Montag Nachtschicht bin ich noch gefahren
    Es liegt doch an Dir, wenn Du Dir alles gefallen lässt...

    Achsstellkeil schrieb:
    Waren es nicht die Argumente von Gewerkschaften , das der niedrigere Lohn , bei Betreiberwechsel , durch die eingesparten Pendlerkosten wieder ausgelichen wird
    Ich weiß nicht, was die eine Gewerkschaft dazu gesagt hat, aber von der hier maßgeblichen kommt das mit Sicherheit nicht.

    Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.
    Noël Coward
    Nun Peter , heute machst du eben nicht schon am Montag Urlaub , sondern erst ab Dienstag , wird dann der Urlaub gezählt . Außerdem , das ist schon solange zurück , damals gab es auch noch Heimreisetage für die Pendler . Und in einem ganz anderen System gab es sogar Haushaltstage im Jahr ... Stop

    und Peter , mal ganz im Allgemeinen , lies dir einmal die grünen Gewerkschaftshefte der Monate 9 und 10 durch ! Im heft 9 , die Seiten 12 und 13 `Einführung der Jahreschichtrasterplanes ` und im Heft 10 die Hochglanzbeilage `Verlässliche Freizeitplanung ` - Das sind die blanken Kampfansagen an die Güterlokführer ! ( was sind wir eigentlich wert , in den Augen der Gewerkschaftsschlipsträger ? )
    Entlastende Ruhetagsregelungen , durchschnittliche 5-Tage-Woche ! Bingo ! Wieviele Schichten kann ich in 5 Tagen fahren , eine Schichtlänge kann ja von 5 bis 14 Stunden gehen , bei Mindestschichtübergängen ?
    ( Arbeitszeitgesetz läßt werktäglich immer noch 10 Arbeitsstunden zu , macht bei 6 Werktagen ( Montag bis Samstag ) 60 Stunden Wochenarbeitszeit und 240 Stunden im Monat , was bis heute zulässig ist ! )
    Und von zwei freien Kalendertagen -Tagen steht da auch nichts , das können auch 48: 03 Stunden sein .
    Und unter Sozialstandard findest du auch das Recht auf Einstellung beim neuen Unternehmen nach einer Ausschreibung / Betreiberwechsel ...

    Erwartungsqualität ODEG / DB / Land MV

    geschrieben von: Gumminase

    Datum: 06.11.19 10:44

    Railpeter schrieb:
    Die Betriebsqualität von DB Regio auf diesem Ast dürfen wir von der ODEG mit geliehen Fahrzeugen, eine hunderte Kilometer entfernte Werkstatt und überwiegendem Leihpersonal, welches kaum Streckenkunde und Fahrzeugkunde hat auch nicht erwarten
    Moin,

    meinst du oder weißt du, dass die Qualitätsvorgaben im ODEG-Verkehrsvertrag niedriger sind als im Vertrag zwischen Land und DB Regio?

    Es kann sein, dass DB Regio es in MV leichter hätte, diese Aufgabe zu übernehmen. Aber wenn die ODEG es mit Sicherheit nicht hinbekommen könnte, müsste MV jetzt handeln.
    Wahrscheinlich sind Herr Pegel und seine Mitarbeiter gerade in Intensiv-Schulungskursen, um bei Bedarf der ODEG unbürokratsich aushelfen zu können. Der Verkehrsminister wäre angesichts des eigenen Versagens in der SPNV-Politik sicher der Letzte, der "seine" Fahrgäste im Stich lassen würde.

    Ich erwarte von allen EVU, dass die Vorgaben aus unterschriebenen Verkehrsverträgen erfüllbar sind und eingehalten werden. Nicht nur in MV.

    Grüße
    Sandhase schrieb:
    Bahner1992 schrieb:Zitat
    ZitatZitat:
    1. Was hat die ODEG der DB voraus?
    Die ODEG hat gegenüber den tarifvertraglichen Regelungen die Vorankündigungsfrist für die Monatsdienstpläne per Betriebsvereinbarung von zwei auf sechs Wochen verlängert und sagt 25 mehr freie Tage verbindlich im Jahresdienstplan zu, als es der Tarifvertrag fordert. Dies ist in einer Betriebsvereinbarung festgehalten.
    Das ich nicht lache. 25 Tage mehr als der ODEG-Tarifvertrag? Als der der DB bestimmt nicht ...
    wenn man es wischi waschi schreibt, kriegt vielleicht niemand mit, wie man rumtrickst.

    Da steht nichts von einem ODEG-Tarifvertrag, es ist eine Betriebsvereinbarung. Klitzekleiner Unterschied...
    Ich habe die Passage nochmal für ich hervorgehoben. Wenn ein Tarifvertrag so schlecht ist (und der von der DB gilt nicht für die ODEG) und man in einer BV mehr freie Tage regeln muss, dann halte ich das sowieso schon für nichts gutes.
    pm schrieb:
    Dies war schon mehrmals Thema hier in DSO- die ODEG hast dies schliesslich seit Monaten diese Info online, bisher aber immer sachlich.
    Geh mal zu Deiner Gewerkschaft und lass Dir den eigenen Tarifvertrag erklären wenn Du hier postest ("Mehr Geld als Option wird erst gar nicht angeboten"). Auch sind 100% des BuRa in 2023 100%- und nicht 98%. Und in Trumpscher Manier dann halt auch die 25 Tage hier in Lächerliche zu ziehen- Glückwunsch.
    Ich wüsste nicht, dass ich einen eigenen Tarifvertrag habe, noch das der von DB Regio neuerdings für mich gilt.
    Das Wahlmodell beinhaltet 3 Optionen, die ODEG bietet nur 2 Optionen an. Zusätzlich gilt bei der DB AG ab Juli 2020 ein zweites Wahlmodell: 1. Hat das die ODEG nicht und 2. Selbst wenn der BuRa erhöht wird, erhöht die DB auch ihren Tarifvertrag und bleibt nicht einfach bei 2019 hängen. Sodass es nur eine Angleichung geben kann, wenn man die DB Erhöhung auch mitmacht und zusätzlich erhöht um anzugleichen. Willst du mir jetzt ernsthaft erzählen, dass die ODEG 5% nächstes Jahr raufhat um eine Angleichung hinzubekommen? Wenn gibt es maximal die Erhöhung der Bahn, mehr nicht.

    Ich ziehe ins Lächerliche, dass man mit ungenauen Äußerungen ein verzerrtes Bild darstellt. Die Frage zielt darauf ab, was bei der ODEG besser ist als bei der DB.
    Beantwortet wird aber nur, wie der Ist-Stand bei der ODEG ist (und suggeriert durch diese BV, dass es mehr als üblich gibt, was nicht stimmt, da die DB einen ganz anderen Tarifvertrag hat). Da ist kein Vergleich zur DB, was nun besser wäre. Weil die Wahrheit ist: Es ist eben nicht besser.

    Die ODEG hat diese Info in der Form übrigens erst seit kurzem so online, vorher war da eine normale Stellenausschreibung online.

    Geh du mal zu deiner Gewerkschaft und gucke dir erstmal die Tarifverträge und BVen an. Vielleicht kannst du dann kompetent die erste Frage der ODEG sachlich korrekt beantworten.



    1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.19 11:44.
    KVV323 schrieb:

    zur Wahloption: Wow, einfach wow. DB bietet 28 Tage Urlaub bei 39-Stunden-Woche und Gehaltszuschlag, 34 Tage Urlaub bei 39-Stunden-Woche und regulärem Gehalt und 28 Tage, 38-Stunden-Woche bei regulärem Gehalt. Unterm Strich fordert die ODEG also eine Wochenstunde mehr ein
    Die DB bietet "Anfängern" 29 Tage Urlaub bei einer 39-Stunden-Woche und nicht 28. Mit dem Wahlmodell zusätzlicher Urlaub sind es dann 35 Tage. Wer Schon länger dabei ist bekommt 30 Tage + Wahlmodell.

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