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Laut DB Reiseauskunft verkehren ab 2.12.2019 wieder RE-Züge nach altem Fahrplan (wie vor der Streckensperrung zur Elektrifizierung). Allerdings verkehren alle Züge nur zwischen Donaueschingen und Neustadt und werden nicht von / bis Ulm durchgebunden. ICH spekuliere, dass man in diesem Zeitraum gleich mit den neuen Zügen im Testbetrieb fahren wird.

Gruß,
Marko
Hallo,

die Spekulation ist nicht falsch. Die VT 612 dürfen auf dieser Strecke wegen fehlender Notbremsüberbrückung nicht mehr verkehren. Der Tunnel bei Döggingen ist 30 m zu lang, als dass Ausnahmen genehmigt würden. Es können also nur Fahrzeuge mit NBÜ eingesetzt werden, was auf die Breisgau-S-Bahnen hinauslaufen wird.
Ulrich Grosse schrieb:
Hallo,

die Spekulation ist nicht falsch. Die VT 612 dürfen auf dieser Strecke wegen fehlender Notbremsüberbrückung nicht mehr verkehren. Der Tunnel bei Döggingen ist 30 m zu lang, als dass Ausnahmen genehmigt würden. Es können also nur Fahrzeuge mit NBÜ eingesetzt werden, was auf die Breisgau-S-Bahnen hinauslaufen wird.
Deswegen stehen wohl auch einige Grinsekatzen in Villingen rum.

Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: Markus_26

Datum: 04.11.19 20:37

Oder wie konnten die VT612 dort früher fahren?

VG

Ulrich Grosse schrieb:
Hallo,

die Spekulation ist nicht falsch. Die VT 612 dürfen auf dieser Strecke wegen fehlender Notbremsüberbrückung nicht mehr verkehren. Der Tunnel bei Döggingen ist 30 m zu lang, als dass Ausnahmen genehmigt würden. Es können also nur Fahrzeuge mit NBÜ eingesetzt werden, was auf die Breisgau-S-Bahnen hinauslaufen wird.

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: Rohrbacher

Datum: 04.11.19 20:52

Markus_26 schrieb:
Zitat:
Oder wie konnten die VT612 dort früher fahren?
Oder eventuell wegen des Entfalls des Bestandsschutzes nach dem Streckenumbau?

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: bollisee

Datum: 04.11.19 21:08

Rohrbacher schrieb:
Markus_26 schrieb:
Zitat:
Oder wie konnten die VT612 dort früher fahren?
Oder eventuell wegen des Entfalls des Bestandsschutzes nach dem Streckenumbau?
Offensichtlich gefährlicher geworden durch den Umbau... :-D

218 mit n-Wagen

geschrieben von: ThomasR

Datum: 04.11.19 21:24

Da fuhren ja auch lange Jahre 218 mit n-Wagen und eigentlich alles, was die DB so am Rollen hatte. Das hat keine Sau gekratzt, aber es war ja auch immer Personal in Form des FDL vor Ort.

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: Ulrich Grosse

Datum: 04.11.19 21:59

Genau so scheint es zu sein. Durch den Umbau wurde der Tunnel erheblich sicherer, aber es entfiel der Bestandsschutz. Man hätte den Tunnel eigentlich um die 30 Meter kürzer graben müssen, denn die Richtlinie gilt nur für Tunnel, die länger als 500 Meter sind. Objektiv ist die Durchfahrt nunmehr erheblich sicherer, aber der Verlust des Bestandsschutzes wiegt da unsinnigerweise wohl schwerer. Der VT 612 könnte nach meinen Informationen schon noch durchfahren, aber nur als Leerzug. Dies trifft auch auf RegioShuttle der HzL zu. Es wäre schon ein starkes Stück, wenn Züge mit dreistelliger Besetzung vor dem Tunnel auf Gelenkbusse umsteigen müssten, damit der Zug leer durch den Tunnel fährt und danach wieder einsteigen könnten. Ist eigentlich nicht vorstellbar, doch nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: De David

Datum: 04.11.19 23:30

Das frage ich mich auch. In den USA gräbt man Tunnel mitlerweile gerne ganz aus, da man ja heute die technischen Möglichkeiten hat und so die Instandhaltungskosten usw, für immer los wird.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Und mit was fährt HzL 69706/69717 (DS-Neustadt)?

geschrieben von: Sylter Welle

Datum: 05.11.19 00:25

Hallo,

Danke noch für Deine Ausführungen!

Ade!
Ulrich Grosse schrieb:
Hallo,

die Spekulation ist nicht falsch. Die VT 612 dürfen auf dieser Strecke wegen fehlender Notbremsüberbrückung nicht mehr verkehren. Der Tunnel bei Döggingen ist 30 m zu lang, als dass Ausnahmen genehmigt würden. Es können also nur Fahrzeuge mit NBÜ eingesetzt werden, was auf die Breisgau-S-Bahnen hinauslaufen wird.
Hallo,
RAB Ulm hat den ein oder anderen 612 mit NBÜ, die dürften fahren.

Grüße 146-233

Re: Und mit was fährt HzL 69706/69717 (DS-Neustadt)?

geschrieben von: De David

Datum: 05.11.19 17:14

Vielleicht zweigt man sich für die 2 Wochen einen Lint vom Ulmer Netz oder Bodensee ab?

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Der HzL-Zug ist aber auch im neuen Fahrplan drinne.

geschrieben von: Sylter Welle

Datum: 05.11.19 17:23

De David schrieb:
Vielleicht zweigt man sich für die 2 Wochen einen Lint vom Ulmer Netz oder Bodensee ab?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.11.19 17:24.
Die Frage ist, ob die NBÜ immer noch aktiviert ist...

146-233 schrieb:
Ulrich Grosse schrieb:
Hallo,

die Spekulation ist nicht falsch. Die VT 612 dürfen auf dieser Strecke wegen fehlender Notbremsüberbrückung nicht mehr verkehren. Der Tunnel bei Döggingen ist 30 m zu lang, als dass Ausnahmen genehmigt würden. Es können also nur Fahrzeuge mit NBÜ eingesetzt werden, was auf die Breisgau-S-Bahnen hinauslaufen wird.
Hallo,
RAB Ulm hat den ein oder anderen 612 mit NBÜ, die dürften fahren.

Grüße 146-233

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: BR752

Datum: 05.11.19 23:39

Ulrich Grosse schrieb:
Es wäre schon ein starkes Stück, wenn Züge mit dreistelliger Besetzung vor dem Tunnel auf Gelenkbusse umsteigen müssten, damit der Zug leer durch den Tunnel fährt und danach wieder einsteigen könnten. Ist eigentlich nicht vorstellbar, doch nicht völlig aus der Luft gegriffen.
Wo ist das Problem? Geprobtes Verfahren bei der DB. Siehe Muenstener Bruecke.


BR752

http://www.wohlfuehlbahnhoefe.de/img2214_m1.jpg

Wenn man schon lästert ...

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 06.11.19 00:03

BR752 schrieb:

Wo ist das Problem? Geprobtes Verfahren bei der DB. Siehe Muenstener Bruecke.


BR752


und seinen überheblichen permanenten Hass auf die DB auskotzen muss, sollte man wenigstens den Ort des Geschehens richtig schreiben:

Müngstener Brücke

[de.wikipedia.org]

Weiter so!

Gruß aus Mannheim
RZ

Re: Wenn man schon lästert ...

geschrieben von: HFy

Datum: 06.11.19 22:21

Hier hat sich nur einer "ausgekotzt", und der ist aus Mannheim. Weiterhin gutes Erbrechen, ich fahre am Samstag wieder mit der Bahn und befürchte, anschließend aus gegebenem Anlaß meinen überheblichen permanenten Hass auf die Bahn spazierenführen zu müssen, wie so oft schon.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.19 22:21.

Zweit-Nick-Name?

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 06.11.19 23:12

HFy schrieb:
Hier hat sich nur einer "ausgekotzt", und der ist aus Mannheim. Weiterhin gutes Erbrechen, ich fahre am Samstag wieder mit der Bahn und befürchte, anschließend aus gegebenem Anlaß meinen überheblichen permanenten Hass auf die Bahn spazierenführen zu müssen, wie so oft schon.

Moin HFy alias BR752,

dass Du auch unter BR752 unterwegs bist, wusste ich nicht. Aber wie meine verstorbene Mutter schon sagte:

"Getroffene Hunde bellen".

Amüsierten Gruß
RZ
Das bedeutet dann wohl auch das aus aller Sonderzüge (ohne NBÜ) auf dieser Strecke . Keine Dampflokzuführung mehr nach Seebrugg . Kein 798 nach Titisee .
Schade . Dann dürften ja auf der Bodenseegürtelbahn auch keine 612 und 650 mehr verkehren (Tunnel Überlingen) oder gilt da noch Bestandschutz ?

Gruß Norbert
Überlingen hat definitiv noch Bestandsschutz. In Döggingen besteht das Problem nur, weil der Tunnel umgebaut wurde.
Für Döggingen hat man lange beim EBA eine Ausnahmegenehmigung angestrebt, da dieser Ringzug morgens eine sehr gute Auslastung aufweist.
Meine letzte Info war, dass man sich abends einen Lint (hat NbÜ) aus Radolfzell hochfahren, diesen mit einer Spätleistung im Bereich Tuttlingen versehen und nach dem Pendel nach Neustadt wieder zurück fahren wollte. Da das aber wahrscheinlich für den Fahrplanwechsel im Dezember deutlich zu spät ist, bin ich mal auf die Lösung gespannt.

Én schânè Grués us em schwäbisché Dunnumdaal (Einen schönen Gruß aus dem schwäbischen Donautal - Schwäbisch-Alemannischer Lokalkolorit)

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 08.11.19 07:56

De David schrieb:
Das frage ich mich auch. In den USA gräbt man Tunnel mitlerweile gerne ganz aus, da man ja heute die technischen Möglichkeiten hat und so die Instandhaltungskosten usw, für immer los wird.
Macht man hierzulande oft auch, meist wegen Profil im Zuge der Elektrifizierung. Ein Beispiel ist der Kaufwaldtunnel an der KBS 740, der damals in den 60er Jahren aufgeschlitzt wurde.

Instandhaltungskosten für immer los?

geschrieben von: bauigel

Datum: 08.11.19 09:29

ThomasR schrieb:
De David schrieb:
Das frage ich mich auch. In den USA gräbt man Tunnel mitlerweile gerne ganz aus, da man ja heute die technischen Möglichkeiten hat und so die Instandhaltungskosten usw, für immer los wird.
Macht man hierzulande oft auch, meist wegen Profil im Zuge der Elektrifizierung. Ein Beispiel ist der Kaufwaldtunnel an der KBS 740, der damals in den 60er Jahren aufgeschlitzt wurde.
Die Instandhaltungskosten wird man in aller Regel nicht los. Man hat entweder (im Regelfall) eine Stützwand oder (eher selten) ein Erdbauwerk zu unterhalten. In der Breite ist in aller Regel kein Platz, um eine Böschung mit "wartungsfreier Regelneigung" herzustellen.
Und manchmal fällt man richtig auf die Nase, weil die Instandhaltungskosten dadurch überhaupt nicht kleiner werden. Klassisches und öffentlich nachlesbares Beispiel ist der (ehemalige) Kaiser-Tunnel auf der Schwarzwaldbahn bei Triberg.

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: Ulf Kutzner

Datum: 08.11.19 09:56

Ulrich Grosse schrieb:
-------------------------------------------------------
> Genau so scheint es zu sein. Durch den Umbau wurde
> der Tunnel erheblich sicherer, aber es entfiel der
> Bestandsschutz. Man hätte den Tunnel eigentlich um
> die 30 Meter kürzer graben müssen, denn die
> Richtlinie gilt nur für Tunnel, die länger als 500
> Meter sind. Objektiv ist die Durchfahrt nunmehr
> erheblich sicherer, aber der Verlust des
> Bestandsschutzes wiegt da unsinnigerweise wohl
> schwerer. Der VT 612 könnte nach meinen
> Informationen schon noch durchfahren, aber nur als
> Leerzug.

Wie fuhren denn die 612 mit Fahrgästen durch den
Neuen Mainzer Tunnel? Nach schon wieder veraltetem
Regelwerk?

Gruß, ULF

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: bauigel

Datum: 08.11.19 10:38

Ulf Kutzner schrieb:
Ulrich Grosse schrieb:
-------------------------------------------------------
> Genau so scheint es zu sein. Durch den Umbau wurde
> der Tunnel erheblich sicherer, aber es entfiel der
> Bestandsschutz. Man hätte den Tunnel eigentlich um
> die 30 Meter kürzer graben müssen, denn die
> Richtlinie gilt nur für Tunnel, die länger als 500
> Meter sind. Objektiv ist die Durchfahrt nunmehr
> erheblich sicherer, aber der Verlust des
> Bestandsschutzes wiegt da unsinnigerweise wohl
> schwerer. Der VT 612 könnte nach meinen
> Informationen schon noch durchfahren, aber nur als
> Leerzug.

Wie fuhren denn die 612 mit Fahrgästen durch den
Neuen Mainzer Tunnel? Nach schon wieder veraltetem
Regelwerk?

Gruß, ULF
Der Neue Mainzer Tunnel ist - wie der Name schon sagt - relativ neu ;-). Er wurde also nach einem anderen Regelwerk gebaut als der deutlich ältere Dögginger Tunnel. Daher könnte er (und imho ist das auch so) die aktuellen Anforderungen besser erfüllen und weniger Probleme haben.

Re: Ist der Tunnel länger geworden?

geschrieben von: Wessex Trains

Datum: 08.11.19 10:50

Hallo,

sowohl für den Neuen Mainzer Tunnel, als auch für die sanierten alten Mainzer Tunnel, als auch für den sanierten und umgebauten Dögginger Tunnel ist es vorgeschrieben, dass das EVU verhindern muss dass die Notbremse so betätigt werden kann, dass der Zug im Tunnel zum stehen kommt. NBÜ ist eine Möglichkeit dafür, es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten so fern das EBA diese genehmigt.

Die 612er haben zum großen Teil NBÜ, ob die noch genutzt werden darf ist eine andere Frage.

NBÜ für E44 1170 möglich?

geschrieben von: MS Baden

Datum: 08.11.19 16:26

Hallo miteinander,

in einem der Beträge wird befürchtet, dass nun keine Sonderzüge mehr zur Dreiseebahn fahren dürften.

Kann für eine Dampflok oder die E44 1170 eine NBÜ (Notbremsüberbrückung) eingebaut werden oder gibt es dafür eine Lösung, die vom EBA akzeptiert würde?

Jens
Ich bin da anderer Meinung ich denke das es erst ab dem Fahrplanwechsel Elektrisch zwischen Neustadt und Donaueschingen mit Fahrplanmäsigen Zügen geht. Mir erscheint das alles ziemmlich enggestrickt. Und das der Schaltposten in Titisee erst irgendwann nächstes Jahr in Betrieb macht es auch nicht besser.

Gruß Martin