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Nur 3 Wochen, nachdem der Termin "Mitte 2020" vom WSA in der Presse bestätigt wurde, darf der Pressesprecher jetzt das Gegenteil verkünden:
"Das Kanalamt und die Ingenieure brauchen länger als geplant. Der 125. Kanalgeburtstag findet ohne das Wahrzeichen statt." Quelle: [www.shz.de] ©2019
Leider ist das momentan noch der einzige Artikel dazu.
Gegen die Jahrzehnte bei der Sanierung der Brücke ist das hier ja eher harmlos.
Aber für die Anlieger trotzdem ärgerlich: Der Neubau der kleinen Schwebefähre wird länger dauern, als seinerzeit der Bau der gesamten Hochbrücke.

Edit: Die Zeitungen (shz und KN) haben natürlich auch nur abgeschrieben, hier kostet es nichts: [www.wsa-kiel.wsv.de]
Bild bei Lupe anklicken: Vorhandenes Bild wird größer.
Roten Kasten mit Text anklicken: Mehr Details der Konstruktion werden sichtbar.
Weiterer Klick: Ganz große Ansicht davon.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.11.19 17:56.

zum Glück hat hier das EBA nichts mitzureden

geschrieben von: ThomasR

Datum: 04.11.19 20:58

Denn die Brücke gehört ja dem WSA und die regeln ihre Sachen in eigener Zuständigkeit, zumal ja die Eisenbahn nicht betroffen ist. Wenn da nun eine Abnahme durch das EBA noch hinzu käme, wer weiß, was denen noch alles einfallen würde um den Betrieb zu verhindern. Das WSA ist nämlich hoheitlich tätig.

Re: zum Glück hat hier das EBA nichts mitzureden

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 04.11.19 21:12

Hallo,
das EBA kümmert sich schon um die Brücke.
Die fahrenden Züge machen da doch ein wenig mehr Krach, hier ein nicht mehr ganz frischer Artikel dazu: [www.shz.de]
Aber die Anwohner sollen sich nicht so anstellen oder ist das in der Nacht nicht doch etwas laut?
Dagegen ist die Schwebefähre zum Glück ziemlich leise.

Welche Häuser kamen nach der Brücke?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 04.11.19 21:21

Da wäre erstens mal zu klären, welche Häuser wurden nach der Brücke gebaut und welche wurden nach der Inbetriebnahme der Brücke verkauft? Das dürfte den Kreis derer, die da berechtigt klagen können deutlich einschränken. Aber klar könnte man einige Maßnahmen ergreifen, wie man es ja auch wegen der offenen Fallrohre tun musste.

Re: Welche Häuser kamen nach der Brücke?

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 04.11.19 21:34

Hallo,
da dürfte es nicht anders mit dem Lärmschutz sein, wie sonst auch: [www1.deutschebahn.com]
Alles was an Häusern Baujahr 1974 oder älter ist hat Anspruch auf Schutz.
Also nichts mit die Brücke war zuerst da.
Leider dürfte an der Brücke vom Krach her aber nichts zu retten sein.
Möglich wären ein langsameres Tempo und Nachtfahrverbote für Güterzüge.
An den Rampen ist momentan Tempo 90, auf der Brücke Tempo 80, am Mittelteil nur 60 möglich, soweit ich es mitbekommen habe.
Wahrscheinlich ist, dass die Bahn ahnt, dass es hier in Zukunft Probleme geben könnte.
Laut sagt das aber sicher niemand.

Re: Welche Häuser kamen nach der Brücke?

geschrieben von: ICE-TD-Fan

Datum: 04.11.19 23:56

Oberdeichgraf schrieb:
An den Rampen ist momentan Tempo 90, auf der Brücke Tempo 80, am Mittelteil nur 60 möglich, soweit ich es mitbekommen habe.
Wahrscheinlich ist, dass die Bahn ahnt, dass es hier in Zukunft Probleme geben könnte.
Laut sagt das aber sicher niemand.
Moin, das ist aber dauerhaft so, es handelt sich hierbei nämlich um ständige Langsamfahrstellen.

Re: Welche Häuser kamen nach der Brücke?

geschrieben von: bauigel

Datum: 05.11.19 17:16

Oberdeichgraf schrieb:
Hallo,
da dürfte es nicht anders mit dem Lärmschutz sein, wie sonst auch: [www1.deutschebahn.com]
Alles was an Häusern Baujahr 1974 oder älter ist hat Anspruch auf Schutz.
Also nichts mit die Brücke war zuerst da.
Leider dürfte an der Brücke vom Krach her aber nichts zu retten sein.
Möglich wären ein langsameres Tempo und Nachtfahrverbote für Güterzüge.
An den Rampen ist momentan Tempo 90, auf der Brücke Tempo 80, am Mittelteil nur 60 möglich, soweit ich es mitbekommen habe.
Wahrscheinlich ist, dass die Bahn ahnt, dass es hier in Zukunft Probleme geben könnte.
Laut sagt das aber sicher niemand.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
Das was du zitierst, sind die Voraussetzungen für die Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes. Und das ist eine freiwillige Leistung des Bundes (nicht der DB!) für genau die Häuser, die keinen gesetzlichen Anspruch haben.

Einfache Erklärung: Vor 1974 gab es keine Lärmgrenzwerte, also keinen Anspruch gegenüber irgendjemandem, seit 1974 gibt es Grenzwerte und damit einen Anspruch gegenüber dem Zustandsstörer. Wenn an der Bahnstrecke etwas geändert wurde, ist das die Bahn. Wenn an einer unveränderten Bahnstrecke Wohngebiete ausgewiesen wurden, ist das die Gemeinde, die den Bebauungsplan erlassen hat.
Und weil es viele Häuser von vor 1974 an Bahnstrecken ohne wesentliche Änderung seit 1974 gibt, hat der Bund eben dieses Sonderprogramm aufgelegt.

Re: Welche Häuser kamen nach der Brücke?

geschrieben von: Oberdeichgraf

Datum: 05.11.19 18:15

Hallo,
dass der Bund das für die Altbauten zahlt, war mir bekannt.
Allerdings ist dieses Programm nur eine halbe Sache, finde ich.
Sind die Häuser nur etwas neuer, passiert bei vorhandenen Strecken gar nichts.
Beispiel in unserer Gegend die Bahnstrecke Hamburg-Elmshorn bei Pinneberg.
Obwohl die Strecke mal elektrifiziert wurde und schneller gefahren werden kann gibt es da große Lücken in den Lärmschutzwänden im Bereich Kleiner Reitweg/Wittekstraße.
Da dort in den Blocks sehr viele Menschen wohnen ist der Bahnlärm eine Zumutung.
Besonders in den oberen Stockwerken ist der Krach besonders laut.
Da würde ich nicht wohnen wollen.