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Das Problem sind wir doch selber!

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.10.19 16:11

Moin,

auf der einen Seite wollen wir FV in viele Regionen haben, auf der anderen Seite aber fahren wir nicht mit, wenn es diese Relationen gibt. Und wenn dann die Keule der Betriebseinstellung kommt, sind wir immer laut am rufen über den Rückzug aus der Fläche und weiteren Dingen.

Jetzt kommt noch dazu, das es Ideen gibt, die auch nicht jeden schmecken, was ebenso falsch ist, dann sollte man sich endlich entschieden, welchen Weg man fahren will, aber das ist dann wohl wieder zuviel des guten.

Somit drehen wir uns eigentlich immer nur im Kreis, und diskutieren nur darüber, so wie in Berlin auch. Passieren tut aber nichts. Und um den ganze noch einen drauf zu setzten, in diesem Beitrag: [www.drehscheibe-online.de] jubeln alle über die Nachtdüse der ÖBB, nur überlesen Sie ein kleine Detail, man macht es nur, wenn es Geld gibt für diesen Service., aber darauf geht keiner ein bzw. bemerkt es nicht einmal.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Warum wohl?

geschrieben von: märchenerzähler

Datum: 09.10.19 16:19

BR146106 schrieb:
..... Und um den ganze noch einen drauf zu setzten, in diesem Beitrag: [www.drehscheibe-online.de] jubeln alle über die Nachtdüse der ÖBB, nur überlesen Sie ein kleine Detail, man macht es nur, wenn es Geld gibt für diesen Service., aber darauf geht keiner ein bzw. bemerkt es nicht einmal.

Das paßt nicht ins Weltbild vieler Befürworter der ach so erfolgreichen ÖSI-Nachtdüse und man kann dann nicht mehr gegen die Einstellung des Nachtzugverkehr der DB hetzen.

Und in Vier Wochen kommt das Dementi

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.10.19 16:30

Moin,

weil man mit entsetzten feststellen muss, das man gar nicht die dafür nötigen Fahrzeuge hat bzw. das Personal. Ist Eisenbahn spielen doch schön.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Die DB hat sich nicht wegen Flixtrain mit dem FV aus der Fläche zurückgezogen.
Bitte keine Mythen aufbauen.

Die DB hat sich mit dem FV zurückgezogen, weil sie die Mutter aller Rosinenpicker war, bevor es überhaupt Flix gab.

Ein Monopolist ohne staatliche Bestellungen verfährt halt so.

Re: Und in Vier Wochen kommt das Dementi

geschrieben von: agw

Datum: 09.10.19 16:47

BR146106 schrieb:
weil man mit entsetzten feststellen muss, das man gar nicht die dafür nötigen Fahrzeuge hat bzw. das Personal. Ist Eisenbahn spielen doch schön.
Sie lernen vom besten. Wann sollte Koblenz Norddeich von Bimz & Co auf IC2 umgestellt werden? Anfang 2016?
Jetzt soll es ja nächstes Jahr so weit sein.
maxbahn schrieb:
bladewing schrieb:
Die kommt und kickt den Nahverkehr im Raum Bonn aus dem Takt, wodurch die Regionalbahnen Halte auslassen müssen.
Besser einen neuen Fernzug mehrmals täglich mit tausenden Sitzplätzen als ein Halt eines Pendlerverkehres in irgendwelchen Dörfern.
Mit der Aussage machst du dir aber bei den Betroffenen Kommunen und dem NVR keine Freunde. Allerdings ist man es in der Region zum Teil auch selber mit Schuld, da man die Potentiale der beiden parallelen Eisenbahnstrecken zwischen Bonn und Köln (VorGebirgsbahn und Rheinuferbahn) nicht optimal ausnutzt. Gruß, Lz



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 17:28.
Moin,

ganz Ehrlich, wen willst du das so verkaufen? Es wird immer dabei vergessen, die Privatisierung sollte dazu dienen, die Staatlichen Aufwendungen zu verringern, weil man Gewinne erwirtschaftet hat. Das dabei Strecken draufgehen war eingeplant. Nur das will der Steuerzahler auch nicht mehr sehen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Alibizugpaar schrieb:
Da kommt in den Laden Köln-Hamburg garantiert KEIN neuer Schwung rein. Ganz im Gegenteil, die heutigen vier Stunden werden im Fahrplan 2030 manifestiert. Es steht zu befürchten, daß man die IC-Fahrzeiten aus dem Jahre 1985 auch noch im Jahre 2085 fahren wird und dann die 100 Jahre festlich feiern kann.

Die Zahl der Fahrten soll nun zwar verdoppelt werden, aber dabei wird nichts schneller gehen. Ich hätte es leicht abgeändert aufgezogen:

- 1-stdl. IC Hamburg - Dortmund - Köln in 4 Stunden wie heute (OK)
- 2-stdl. IC Hamburg - Recklinghausen - Köln in 4 Stunden, neu (OK)

dann aber

- 2-stdl. ICE-Sprinter Hamburg - Essen - Düsseldorf - Köln (nur diese Halte) bei kürzest möglicher Fahrzeit deutlich unter 3:30!

Weites Fernziel wäre eine Verschwenkung dieser Sprinter auf eine wie auch immer angelegte NBS-Kombination Dortmund - Hannover / Hannover - Hamburg (Y-Trasse) mittels Verbindungsspange westlich Hannover. Möglichst ausgerichtet auf sehr günstige Anschlüsse von/nach Kopenhagen und Brüssel - London/Paris als Sprinter-Bindeglied dieser wichtigen europäischen Schienenachse.


Aber so wie es heute ist und in Zukunft bleiben soll ist es im Nordwesten ein elendes Dauer-Trauerspiel. Ganz fürchterlich und fast schon beschämend. So bleibt jeder Flug Köln - Hamburg attraktiv.
Volle Zustimmung. Warum die Verbindungskurve Hannover-Leinhausen - Hannover-Ledeburg im Deutschlandtakt fehlt, ist mir sowieso ein Rätsel. Damit könnte der Nutzen beider NBS - sowohl Hannover - Bielefeld als auch Hannover - Hamburg - erheblich erhöht werden. Damit wären Hamburg - Bielefeld - Hamm - Dortmund - Bochum - Essen - Duisburg - Düsseldorf und Hamburg - Bielefeld - Hamm - Hagen - Wuppertal - Köln in jeweils unter 3 Stunden möglich. Hamburg - Hamm halbstündlich, weiter nach Düsseldorf und Köln stündlich, ZUSÄTZLICH zum bestehenden Stundentakt über Bremen - Münster wäre mal ein gutes Angebot.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan

Schlafende sollte man nicht wecken!

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.10.19 17:44

Moin,

wie wäre es mit Fakten? Diese Linie bestand schon aus IC 2 Einheiten, diese wurden dann aber auf Köln - Dresden umgesetzt, weil es weitere Lieferverzögerungen gab. Die Einheiten die hier verkehrten sind teilweise im Süden des Landes unterwegs, weil dort die Einheiten fehlen, die gen Schweiz unterwegs sein sollten.

Die DB selber, spricht nun davon, das ganze bis 2021 zu vollenden: [inside.bahn.de]

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
103 215-0 schrieb:
Die Flixtrains scheinen teilweise wirklich gut besucht zu sein. Es bleibt aber dennoch Rosinenpickerei, die zu Lasten der Fläche geht. Auf den lukrativen Magistralen bekommt die Bahn Konkurrenz und zieht sich daher aus der wenigen lukratien Fläche noch weiter zurück, bestes Beispiel das Theater um Heilbronn.

Durch die neue Konkurrenz und die immer dämlichere Schnäppchenjagt wird die Bahn immer weiter aufs Kernnetz reduziert. Das war aber nicht Sinn der Bahnreform. Es gehört wieder alles in eine Hand und der Verkehr muss nach volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen und das ist nicht immer eine Gewinnmaximierung für die EVU, die wäre auch gar nicht notwendig. Schon jetzt wird Deutschland durch den Neoliberalismus in Sachen Infrastruktur immer mehr zur Bananenrepublik.
Die Bahn und "neoliberal"? Die ist zu 100% in Staatshand, und Wettbewerb gibt es auf der Schiene fast nicht (eben nur Flixtrain). Der Regionalverkehr ist hochgradig reguliert. Übrigens ist auch alle andere Infrastruktur in Deutschland entweder staatlich oder hochgradig reguliert (Autobahnen, Flughäfen, Stom, Wasser, Daten...). "Neoliberal"? Du wirfst mit Begriffen um dich, deren Bedeutung du nicht kennst.

Soll wirklich "alles in eine Hand"? Was, wenn diese eine Hand unfähig ist, korrupt, oder einfach nur lustlos? Dann geht garnichts. Ich halte dieses "alles in eine Hand" für eine ganz problematische Denke. Hat noch nie funtkioniert.

Idealerweise bilden Wirtschaft und Politik eine Balance. Die Wirtschaft ist frei genug, um innovativ zu seinund was vorwärts zu bringen. Und die Politik reguliert stark genug, um Exzesse zu verhindern und das Gemeinwohl zu achten. Das ist wie Pferd und Zaumzeug: Das Pferd allein geht durch, und das Zaumzeug allein bringt dich nirgens hin. Zusammen aber funktionierts plötzlich.
def schrieb:
maxbahn schrieb:bladewing schrieb:
bladewing schrieb:
maxbahn schrieb:
Mit der neuen Verbindung Hamburg-Stuttgart ergibt es dann auch deutlich mehr Sinn dass der Zug Berlin-Stuttgart über Erfurt fährt.

Richtiges Netz haben die mittlerweile, würde mir noch eine Verbindung am Rhein entlang wünschen.
Die kommt und kickt den Nahverkehr im Raum Bonn aus dem Takt, wodurch die Regionalbahnen Halte auslassen müssen.
Besser einen neuen Fernzug mehrmals täglich mit tausenden Sitzplätzen als ein Halt eines Pendlerverkehres in irgendwelchen Dörfern.
Tja, die Arroganz der Großstädter (sage ich als jemand, der selbst sein ganzes Leben in Großstädten verbracht hat). Stell Dir vor: die allermeisten Deutschen sind nicht damit beschäftigt, tagtäglich kreuz und quer durchs Land zu fahren. Sie bewegen sich im Alltag innerhalb der Region bzw. sogar innerhalb ihrer Stadt. Wer Verkehrswende ernst meint, muss auch dort ansetzen. Denn dort werden Stammfahrgäste für den ÖV gewonnen, nicht durch ein paar Billig-Fernzüge. Denn wer im Alltag kein Auto braucht (und folglich keins hat), legt auch längere Wege eher mit dem Zug zurück.

Das Problem ist, dass auch die Politik vor allem auf prestigeträchtige Fernstrecken setzt, statt den Fernverkehr zu fördern. Es ist doch viel toller, medienwirksam eine ICE-Strecke zu eröffnen, als ein paar Ausweichstellen oder zweite Gleise. Ergebnis: bei den meisten S-Bahnnetzen hakt es an mindestens einer Stelle, meist an allen Ecken und Enden: seien es eingleisige Strecken, die Taktverdichtungen verhindern und/oder die Zuverlässigkeit des Bahnbetriebs senken (z.B. in Berlin), seien es überlastete Stammstrecken (München, Stuttgart), sei es einfach eine komplette Überlastung des Netzes (Ruhrgebiet), sei es eine Mischung aus allem. Hier müsste man endlich ansetzen, statt für ein paar Billigheimer Taktverkehre zu zerstören.
Bin ein absoluter Dorfmensch. Aber für mehr als tausend Fahrgäste täglich, die Hunderte Kilometer in einem Zug zurücklegen, kann man einen unwichtigen Regiohalt mal ausfallen lassen. Die restlichen Fahrgäste nehmen einen anderen Zug und falls doch wer Auto fährt wurden dadurch Immernoch immens viele Personenkilometer(!) auf die Bahn verlegt.

Zweistündlich fährt auch hier der RE 5 in Friedrichsfeld und Oberhausen-Holten durch, damit der ICE nach Amsterdam kommt. Letzteres ist halt wichtiger, die Regelungen kommen ja nicht aus dem nix.
Alibizugpaar schrieb:
Eine Streckenführung Köln-Hannover-Leipzig-Berlin scheint mir wenig sinnvoll zu sein.

Für Reisende Köln - Berlin wäre eine Fahrt über Paderborn - Erfurt nicht weniger wenig sinnvoll.
Wenn du als Anbietwt die für Berlin gewonnenen Fahrgäste wieder loswerden willst, dann fahe über Paderborn, Nordhausen oder Erfurt.

Nach Berlin sind es von Köln aus 5 Stunden, Leipzig werden es um die 6,5 Stunden sein.
Viel schneller ist man da über Paderborn nicht.

Man möchte neben den frisch gewonnenen Kunden zwischen Köln - Hannover und Berlin zusätzlich Fahrgäste zwischen Leipzig und Berlin generieren.

In Nordhausen und Paderborn liegt vergleichsweise der tote Hund begraben.

---------

Lustig finde ich es mit Hamburg schon, wenn ein Billig-Anbieter sein 160er Datenmaterial gegen welches für 200 km/h austauscht und anders als anfänglich sein Vorgänger HKX auf Bremen verzichtet, um im Sprinter-Tempo Köln mit Hamburg zu verbinden.

Ich hoffe dass DB Fernverkehr entsprechend darauf reagiert, denn das bisherige IC Angebot gehört längst in in zwei Produkte aufgeteilt.

1. IC wie bisher: vom Mittelrheintal kommene über Wuppertal, Dortmund, Bremen

2. ICE von der KRM kommend über Düsseldorf, Essen, Münster und nonstop nach Hamburg

--------------------------------------------------
In Vielfalt vereint!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 18:20.
Bei den Nebenfernstrecken kommen aber gleich mehrere Probleme zusammen.

1. Das Straßennetz wird auch in der heutigen Klimadiskussion immer noch massiv ausgebaut (siehe Vollendung der Eifelautobahn oder jetzt in Bayern die A 94).

2. Schlechter Ausbaustandard der Nebenfernstrecken.

3. Konkurrenzangebote durch fast gleichschnellen Nahverkehr


Das Problem der DB AG ist einfach, dass diese auf ihren Hauptrouten nur noch ICE sehen möchte und das ist eine sehr teure Angelegenheit, wenn man HGV-Züge kauft und diese dann auf Routen einsetzt wo kaum mehr als 200 km/h gefahren wird (siehe ICE Köln-Berlin). Wenn man so was macht muss man in anderen Bereichen punkten und das geht nur mit schnellen Fahrzeiten und gutem Komfort um die Fahrgäste zu animieren eben mehr für den ICE zu zahlen. Der ICE Köln-Berlin gleicht allerdings eher einem herkömmlichen IC von den Halten her. Von ICE kann da nicht die Rede sein.

Auf den Hauptrouten sind zwei verschiedene Produkte durchaus angebracht. Ein hochwertiges (ICE) und daneben eben das normale stündliche Grundangebot. Und letzteres sollten keine teuren HGV-Züge (wie derzeit) sein sondern am besten 200 km/h-Züge von der Stange. Damit wiederum könnte man auf den Hauptrouten eben auch die Regionen anbinden (ehemalige IR-Halte).

Mit diesem B-Produkt könnte man auch ganz andere Fahrpreise kalkulieren. Dann gibt es dort eben Automaten statt Board Bistro oder Board Restaurant.

Aber leider deutet alles darauf hin, dass die DB AG im Fernverkehr weiter so verfährt wie bisher. Sprich der ICE muss IC/IR spielen und dagegen kommt ein Flixtrain fahrzeitmäßig mit Leichtigkeit an.
ThüringerBahn schrieb:
Hallo! Ich habe mal in der Buchungsmaske bei [www.flixtrain.de] folgende Relationen ausprobiert (siehe Bildschirmausdruck). Beim dritten Ausdruck hatte ich probeweise die Relation Eisenach-Weinheim (Bergstr.) in den Warenkorb getan. Damit ihr auch diese Relation seht.

Der Halt Lu.-Wittenberg ist nicht dabei.

Das ist leicht zu erklären:
der Halt Lutherstadt Wittenberg gehört zu den Zügen Aachen - Köln - Hannover - Berlin - Leipzig,
nicht zu den Zügen Berlin - Halle - Erfurt - Eisenach - Stuttgart.
Wow, 50 Kommentare und noch keiner hat sich die Mühe gemacht, mal bei Flixtrain/ Flixbus nach der vollständigen Original-Pressemitteilung zu schauen?!
Irgendwie löst dieses Unternehmen in DSO immer erstaunliche Beißreflexe und relativ wenig sachliche Diskussion aus...

Aber zurück zum Sachlichen, hier die vollständige Pressemitteilung:
Zitat
Deutschland wird noch grüner - Sieben neue Halte für FlixTrain
FlixBus bindet sieben neue Halte an

++ Ab Dezember: FlixTrain fährt erstmals Leipzig, Aachen, Halle (Saale), Erfurt, Gotha, Eisenach und Lutherstadt Wittenberg an ++ Neue Expressfahrten zwischen Hamburg und Köln ++ Frühjahr 2020: Strecke Hamburg – Stuttgart erweitert das bestehende FlixTrain-Netz

München, 09. Oktober 2019 – FlixTrain baut sein Angebot weiter aus und bindet zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember sieben neue Ziele an sein deutschlandweites Fernzugnetz an. Neben neuen Halten in Leipzig, Aachen, Halle (Saale), Erfurt, Gotha, Eisenach und Lutherstadt Wittenberg bietet FlixTrain zwischen Hamburg und Köln eine besonders schnelle Expressverbindung an. Außerdem nimmt der Fernzuganbieter im Frühjahr 2020 auch die neue Strecke Hamburg – Stuttgart in Betrieb und bietet Fahrgästen somit erstmals die Chance ohne Umstieg zwischen den beiden Städten zu reisen. Damit wird Deutschland auf der Schiene noch grüner: Alle FlixTrain-Züge fahren mit 100% Ökostrom von Greenpeace-Energy.

„FlixTrain ist ein enormer Erfolg für uns. Wir haben es in nicht einmal zwei Jahren geschafft, ein deutschlandweites Alternativangebot auf der Schiene zu etablieren, das die Fahrgäste sehr gut annehmen. Im kürzlich verabschiedeten Klimapaket der Bundesregierung mit massiven Subventionen für die Deutsche Bahn sehen wir diese Entwicklung natürlich gefährdet,“ sagt André Schwämmlein, Mitgründer und Geschäftsführer FlixMobility. „Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass die vielen Milliarden tatsächlich in den Schienenausbau investiert werden, so dass alle Wettbewerber profitieren können. Ein funktionierender Wettbewerb würde nicht nur die Fahrgastzahlen auf der Schiene, sondern auch die Qualität des Angebots erhöhen und somit zu einer nachhaltigen Mobilitätswende beitragen.“ Bereits heute sind alle FlixTrain-Züge mit 100% Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft von Greenpeace Energy unterwegs.

Neue Ziele für die neuen Bundesländer

Auf der Strecke Berlin – Stuttgart werden mit Halle (Saale), Erfurt, Eisenach und Gotha gleich vier neue Städte angefahren. Auch Fahrgäste aus Leipzig und Lutherstadt Wittenberg können jetzt mit dem FlixTrain unter anderem nach Berlin, Dortmund oder dem ebenfalls neuen Halt Aachen reisen. „Wir hatten immer das Ziel unser Schienenangebot allen Menschen zugänglich zu machen. Mit sieben neuen Halten zum Fahrplanwechsel sind wir diesem Ziel wieder einen Schritt nähergekommen“, so Schwämmlein. Abfahrten werden bis zu zweimal pro Tag und Richtung angeboten.

Butter bei die Fische: FlixTrain optimiert Angebot aus Hamburg

Aus Hamburg können Fahrgäste ab sofort noch schneller nach Köln reisen. Auf der neuen Expressverbindung dauert die Fahrt zwischen beiden Städten nur noch gut dreieinhalb Stunden. Weiterhin wird die Hansestadt noch besser mit dem Süden Deutschlands vernetzt: Ab Frühjahr 2020 können Fahrgäste erstmals ohne Umstieg zwischen Hamburg und Stuttgart mit dem FlixTrain reisen. Die Strecke wird über Hannover, Göttingen, Kassel-Wilhelmshöhe, Fulda, Frankfurt, Darmstadt und Heidelberg führen. Bis zum Sommer 2020 werden dann bis zu drei Abfahrten pro Tag und Richtung angeboten.
[www.flixbus.de]

Leider hat man für die Interessenten nicht auch gleich die Abfahrts- und Reisezeiten mitveröffentlicht.
La-Stelle schrieb:
Aus der Flix-Pressemitteilung:
Zitat
Auch Fahrgäste aus Leipzig und Lutherstadt Wittenberg können jetzt mit dem FlixTrain unter anderem nach Berlin, Dortmund oder dem ebenfalls neuen Halt Aachen reisen. [...] Abfahrten werden bis zu zweimal pro Tag und Richtung angeboten.
[www.flixbus.de]
Frage an Fahrplan- und Umlaufexperten:
Bisher wird Berlin - Köln ja offenbar mit zwei Umläufen gefahren:
ab Berlin Südkreuz um 8:11 Uhr, an Köln Hbf um 14:25 Uhr
ab Köln Hbf um 16:01 Uhr, an Berlin Südkreuz um 22:36 Uhr

Ist die Verlängerung an beiden Enden noch mit zwei Umläufen fahrbar?

Während ich mir die Verlängerung nach Leipzig vorstellen kann (aber mir die extreme Tagesrandlage ab Leipzig ca. 6:30 Uhr, an Leipzig ca. 0 Uhr wenig attraktiv erscheint), sehe ich in 96 Minuten keinen gesunden Fahrplan für eine Fahrt Köln - Aachen - Köln inkl. einer Wendezeit, die Puffer und Reinigungszeit bietet...
(OK, der ICE braucht nur 33 Minuten; bei gleicher Fahrtzeit blieben 30 Minuten für Wende in Aachen und 2x Haltezeit in Köln...)

Insofern frage ich mich, ob es eine Verknüpfung mit den Flixtrains der Linie Hamburg - Köln zu ganz neuen Umläufen geben wird; denn die Alternative, für Berlin - Köln vier statt zwei Züge einzusetzen, erscheint mir doch arg unwirtschaftlich...!

Hat jemand nähere Kenntnisse?

P.S.: Ich hab evt. übersehen, dass im Fahrplanjahr die Fahrtzeit Berlin - Köln kürzer ist dank besserer Trassen ohne die Baustellen bei Bielefeld. Außerdem würde der Abstecher nach Aachen schon fahrbar sein, wenn einfach nur die Zeiten ab/ an Berlin um 15-20 Minuten verschiebbar wären.
Trotzdem könnte ich mir einen verknüpften Umlauf gut vorstellen, weil der mehr Puffer haben könnte.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 19:17.
La-Stelle schrieb:
Aus der Flix-Pressemitteilung:
Zitat
Aus Hamburg können Fahrgäste ab sofort noch schneller nach Köln reisen. Auf der neuen Expressverbindung dauert die Fahrt zwischen beiden Städten nur noch gut dreieinhalb Stunden.
[www.flixbus.de]
Mal abgesehen davon, dass das "ab sofort" in der Pressemitteilung eine schlechte Formulierung ist, wenn man den neuen Fahrplan meint, der erst in 2 Monaten in Kraft tritt:

noch irritierender ist, dass in der Buchungsmaske zwar für den Zeitraum nach dem 15. Dezember Fahrkarten für Köln <-> Hamburg buchbar sind, aber als Reisezeit 4:07 Stunden angegeben sind und nicht 3:30 Stunden...!

Daher vermute ich, dass sich die Abfahrtszeiten noch ändern werden und jede*r, die/ der jetzt für den Zeitraum nach dem 15.12. bucht, nicht wirklich weiß, wann ihr/ sein Zug wirklich fahren wird... :-(

Ich finde es in dem Zusammenhang auch ärgerlich, dass Flixtrain in der PM nicht ankündigt, ab wann die Abfahrten ab Aachen bzw. Lutherstadt Wittenberg und Leipzig buchbar sein werden!
La-Stelle schrieb:
Frage an Fahrplan- und Umlaufexperten:
Bisher wird Berlin - Köln ja offenbar mit zwei Umläufen gefahren:
ab Berlin Südkreuz um 8:11 Uhr, an Köln Hbf um 14:25 Uhr
ab Köln Hbf um 16:01 Uhr, an Berlin Südkreuz um 22:36 Uhr

Ist die Verlängerung an beiden Enden noch mit zwei Umläufen fahrbar?
Ich hatte vorhin nur für Mo 16.12. nachgeschaut. Als ich jetzt mal Fr, den 20.12. ausprobiert habe, konnte ich folgenden neuen Fahrplan finden:
ab Berlin Südkreuz um 8:17 Uhr, an Köln Hbf um 13:44 Uhr
ab Köln Hbf um 16:01 Uhr, an Berlin Südkreuz um 21:30 Uhr

D.h. die Reisezeit von Berlin nach Köln und zurück liegt neu bei 5:15 Std bis 5:29 Std, also bis zu einer Stunde schneller als im aktuellen Fahrplan!
Das macht den Flixtrain gegenüber dem ICE (4:19-4:48 Std) natürlich noch interessanter!

Somit hat man auch 137 Minuten für den Abstecher nach Aachen, womit genug Wende- bzw. Pufferzeit für "normale" Verspätungen bleiben.

Nur die Tagesrandlage nach Leipzig erscheint mir weiterhin grenzwertig...
Auch wenn ich optimistisch eine Fahrtzeit von 1:15 Std annehme, ergibt sich Leipzig ab um 7:00 Uhr und an um 22:47 Uhr...
(immer noch deutlich besser als die von mir zuerst angenommenen Zeiten! Außerdem gibt es ja noch das Mittagszugpaar, dessen ca-Zeiten Ihr Euch selbst raussuchen/ errechnen könnt ;-) )

Re: Schlafende sollte man nicht wecken!

geschrieben von: Florian Ziese

Datum: 09.10.19 20:31

BR146106 schrieb:
wie wäre es mit Fakten? Diese Linie bestand schon aus IC 2 Einheiten, diese wurden dann aber auf Köln - Dresden umgesetzt, weil es weitere Lieferverzögerungen gab. Die Einheiten die hier verkehrten sind teilweise im Süden des Landes unterwegs, weil dort die Einheiten fehlen, die gen Schweiz unterwegs sein sollten.
Der Leiheinsatz auf der Gäubahn ist aber schon seit Juni wieder komplett vorbei, damit stehen wieder sämtliche 146-IC2 für ihr eigentliches Einsatzgebiet im Norden zur Verfügung.

In die Schweiz kommen die IC2 der zweiten Serie natürlich immer noch nicht, die Hauptlast auf der Gäubahn tragen weiterhin Ersatzzüge, aber die mit SBB-Wagen und Taurus bzw. Re 4/4 II (5 Wagen-Umläufe mit 7 Loks), während drei IC2 nun mit 147 statt 146 zwischen Stuttgart und Radolfzell (und vereinzelt Konstanz) pendeln.

Viele Grüsse

Florian



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 20:32.

Re: Schlafende sollte man nicht wecken!

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.10.19 20:41

Moin,

erst einmal danke für die Übersicht. Woran es jetzt genau scheitert, das die IC 2 Einheiten immer noch nicht wieder zurück sind, kann vielfältig sein. Vermisst wird der Zug nicht unbedingt, obwohl ich ihn sogar mag. Schauen wir einfach mal weiter, wie sich das weiter entwickelt.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

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