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DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: OWL-Pendler

Datum: 08.10.19 11:04

Die DB hat heute ihre Pressemitteilung zum neuen Fernverkehr in Ostdeutschland ab Dezember online gestellt:

[www.deutschebahn.com]

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Mesosphere

Datum: 08.10.19 11:26

Schönes Angebot, aber es scheint so, als ob Doberlug-Kirchhain auch in Zukunft nicht bedient wird. Oder zumindest nicht regelmäßig alle 2h. Es gab ja Überlegungen dazu, sobald der ausgebaute Abschnitt auf der Strecke Berlin - Dresden mit 200km/h befahrbar ist.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 08.10.19 11:31

Mesosphere schrieb:
Schönes Angebot, aber es scheint so, als ob Doberlug-Kirchhain auch in Zukunft nicht bedient wird. Oder zumindest nicht regelmäßig alle 2h. Es gab ja Überlegungen dazu, sobald der ausgebaute Abschnitt auf der Strecke Berlin - Dresden mit 200km/h befahrbar ist.

Es ist auch nicht Aufgabe des Fernverkehrs an jeder Milchkanne zu halten. Doberlug-Kirchhain mit seinen gut 9000 Ew. ist nicht mehr als eine Milchkanne.

schönen Gruß vom Frank

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 11:49

Hallo,

Nur das Doberlug-Kirchhain immer noch ein Knoten mit Umsteigebeziehungen zwischen den Strecken von Leipzig nach Cottbus, sowie von Berlin nach Dresden ist. Da sollten die Züge von Dresden nach Rostock schon noch halten, sowie auch in Elsterwerda, Neustrelitz, Waren/Müritz und Güstrow. Das war bei den InterRegio auf der Strecke zu besten Zeiten auch der Fall.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 08.10.19 11:56

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Nur das Doberlug-Kirchhain immer noch ein Knoten mit Umsteigebeziehungen zwischen den Strecken von Leipzig nach Cottbus, sowie von Berlin nach Dresden ist. Da sollten die Züge von Dresden nach Rostock schon noch halten, sowie auch in Elsterwerda, Neustrelitz, Waren/Müritz und Güstrow. Das war bei den InterRegio auf der Strecke zu besten Zeiten auch der Fall.
Hallo,

es gibt aber keine ernsthaften Haltepunkte zwischen Leipzig und Cottbus, von denen es keine bessere Anschlussbeziehungen Richtung Dresden oder Berlin gibt. Schon ab Falkenberg bzw. Calau wird es sich nicht mehr lohnen, über Doberlug-Kirchhain zu fahren, insbesondere wenn es in Doberlug-Kirchhain keinen Taktknoten gibt. Zudem gibt es ja schon den RE Elsterwerda - Doberlug - Berlin/Rostock.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Giovanni

Datum: 08.10.19 12:15

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Nur das Doberlug-Kirchhain immer noch ein Knoten mit Umsteigebeziehungen zwischen den Strecken von Leipzig nach Cottbus, sowie von Berlin nach Dresden ist.
Korrekt. Zumal die Nachbarstadt Finsterwalde noch mal 17.000 Einwohner dazu bringt.

gerdboehmer schrieb:
Da sollten die Züge von Dresden nach Rostock schon noch halten, sowie auch in Elsterwerda, Neustrelitz, Waren/Müritz und Güstrow. Das war bei den InterRegio auf der Strecke zu besten Zeiten auch der Fall.
Grundsätzlich stimme ich dir zu - nur Güstrow ist ein gewisses Problem:
Dadurch, dass lediglich die Strecke über Plaaz ausgebaut wurde, führt der Umweg über Güstrow samt Halt zu einer Fahrzeitverlängerung von 14 Minuten. Angesichts der Tatsache, dass Güstrow auch einen verhältnismäßig flotten RE nach Berlin (und Rostock) hat, dürfte das Interesse einer schnellen IC-Verbindung Rostock - Berlin hier überwiegen.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 08.10.19 12:19

Vielleicht hat es dort nicht mit den Regio-Anschlüssen aus der Region gepasst?

Übrigens hätte man drei der acht Dresdner Abfahrten echt mal nach Chemnitz - Riesa verlegen können, um endlich mal einen Anfang zu machen.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 08.10.19 12:22

Ach was soll das? Die halten auch in Wabern und Treysa. Und ein paar Mal am Tag auch in Kreiensen mit nur 2.500 Einwohnern.

Der neue Dresdner ist ja kein ICE, der spielt D-Zug.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Falk12

Datum: 08.10.19 12:32

Frank Schönow schrieb:
Mesosphere schrieb:
Schönes Angebot, aber es scheint so, als ob Doberlug-Kirchhain auch in Zukunft nicht bedient wird. Oder zumindest nicht regelmäßig alle 2h. Es gab ja Überlegungen dazu, sobald der ausgebaute Abschnitt auf der Strecke Berlin - Dresden mit 200km/h befahrbar ist.
Es ist auch nicht Aufgabe des Fernverkehrs an jeder Milchkanne zu halten. Doberlug-Kirchhain mit seinen gut 9000 Ew. ist nicht mehr als eine Milchkanne.
Hallo Frank,

wenn du dich mal kundig gemacht hättest, dann geht es bei Doberlug-Kirchhain nicht in erster Linie um die 9000 Einwohner, sondern um den Umstieg von bzw. nach der nicht unbedeutenden Linie Leipzig-Cottbus, bzw. in Zukunft Leipzig-Cottbus-Frankfurt/Oder und das sollte schon in einer gewissen Relation gewährleistet werden.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 08.10.19 12:40

Die DB setzt auf der Linie moderne Doppelstockzüge ein. Sie bieten WLAN, Bordgastronomie und haben Platz für Gepäck und Fahrräder. Die Züge werden im Dezember von der österreichischen Westbahn übernommen. Nach einer Anpassung an DB-Standards – vom Reservierungssystem bis zum Außendesign - kommen die Züge ab 8. März zum Einsatz.

Das wird ja ein hartes Stück Arbeit, den Platz für Gepäck und Fahrräder an DB-Standards anzupassen, die Kaffeemaschine möglichst so einzubauen, dass sie im Störungsfall erst einmal drei Wochen defekt durch die Gegend fährt und das Reservierungssystem so zu programmieren, dass man auf den Anzeigen zwar bosnische Musikkanäle anschauen kann, aber möglichst keine Informationen zum Reservierungsstatus des fraglichen Sitzes bekommt und nicht zu vergessen: vor dem 8.3. müssen die IC so lange irgendwo abgestellt stehen, bis sich diese einzigartige Mischung aus Staub, Dreck und Rückständen alter Grafittis wie Mehltau auf den Lack legt. Nur dann können wir überhaupt von DB Standards sprechen. Achja, liebe DB: Vergesset nicht, die Züge so zu konfigurieren, dass man auch mal in umgekehrter Wagenreihung fahren kann. Macht sonst keinen Spaß.

Martin

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 08.10.19 12:41

Falk12 schrieb:
wenn du dich mal kundig gemacht hättest, dann geht es bei Doberlug-Kirchhain nicht in erster Linie um die 9000 Einwohner, sondern um den Umstieg von bzw. nach der nicht unbedeutenden Linie Leipzig-Cottbus, bzw. in Zukunft Leipzig-Cottbus-Frankfurt/Oder und das sollte schon in einer gewissen Relation gewährleistet werden.
Aber weder von Leipzig, noch von Cottbus, noch von Frankfurt/Oder wird jemals irgendwer in Doberlug-Kirchhain Richtung Dresden oder Berlin umsteigen. Alles Weitere siehe mein Beitrag oben.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 12:45

Hallo,

Sieh einmal nicht nur einzelne Orte, sondern das gesamte Einzugsgebiet. Gerade die Strecke von Falkenberg/Elster nach Berlin ist auf dem Abschnitt zwischen Jüterbog und Berlin-Südkreuz auf Grund der Streckenbelastung immer problematisch. Hier würde die Umsteigebeziehungen in Doberlug-Kirchhain sogar eventuell eine Entlastung bringen.
Wie schon in weiteren Beiträgen erwähnt halten Züge des Fernverkehr auch in anderen sogenannten "Milchkannen", teilweise sogar ICE. Da wäre doch eine Unterteilung in ein A-Netz (ohne Halte unterwegs) und einem B-Netz (mit Halten unterwegs) erstrebenswert. Deswegen hatte ich auch bewusst die InterRegio erwähnt.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Bernd Thielbeer

Datum: 08.10.19 12:46

Von dem Nacht IC nach Wien steht aber nichts drin.
Oder ist der IC 94/95 dieser Wien Nacht IC?

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 12:51

Hallo,

Schon richtig, aber was ist mit dem Einzugsgebiet rund um Doberlug-Kirchhain ? Siehe auch meine weitere Antwort, die ich eben schon verfasst hatte. Mit Deiner Meinung machst Du die Eisenbahn mehr als unattraktiv, es kann nicht nur die Verbindungen zwischen Metropolen geben, die Verbindungen in die Fläche, auch in Form eines B-Netzes für den Fernverkehr gehören dazu. Das auch unter dem Aspekt der Verkehrswende.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 12:53.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Falk12

Datum: 08.10.19 12:52

Murrtalbahner schrieb:
Hallo,

es gibt aber keine ernsthaften Haltepunkte zwischen Leipzig und Cottbus, von denen es keine bessere Anschlussbeziehungen Richtung Dresden oder Berlin gibt. Schon ab Falkenberg bzw. Calau wird es sich nicht mehr lohnen, über Doberlug-Kirchhain zu fahren, insbesondere wenn es in Doberlug-Kirchhain keinen Taktknoten gibt. Zudem gibt es ja schon den RE Elsterwerda - Doberlug - Berlin/Rostock.
Hallo,

warum sollte es sich ab Falkenberg/Elster und schon gar ab Calau nicht mehr lohnen über Doberlug-Kirchhain zu fahren? In Calau mit der Bummel-RB nach Berlin und Umsteigen in Berlin nach Rostock, da bin ich doch wohl im IC ab Doberlug-Kirchhain, zumal Zubringer im RE besser dran ? Ab Falkenberg/Elster mit dem direkten RE mag es zeitlich nicht mehr soviel ausmachen, aber bequemer ist es unter Umständen auch.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Mesosphere

Datum: 08.10.19 13:00

Frage zwischendurch:

Ab wann soll mit 200km/h zw. Berlin und Dresden gefahren werden. Kann es sein, dass das erst Ende 2020 sein wird und damit im kommenden Fahrplanwechsel 2019/20 der Halt Doberlug-Kirchhain noch gar nicht berücksichtigt werden kann?
Von wegen neue Züge.
Die Doppelstockzüge des Typs "Kiss", die ab März eingesetzt werden sollen, hat die Bahn gebraucht gekauft. Die hat Bahn 9 vierteilige Züge von der österreichischen Westbahn übernommen, 2021 kommen 8 sechsteilige hinzu. Die für Tempo 200 zugelassenen Züge sind 2017 gebaut, also neuwertig. Innen gibt es - Österreich hat da nicht gespart - ICE-Standard. WLAN, eine Steckdose an jedem Sitz, große Tische, zwei Bistros, reichlich Platz für Gepäck und Fahrräder.

200 km/h Berlin - Dresden

geschrieben von: wiembert

Datum: 08.10.19 13:33

Hallo,

die 200 km/h auf dem Abschnitt Wünsdorf (a) - Elsterwerda (a) werden im Laufe des Jahres 2020 in Betrieb gehen. Fahrplanerisch werden sie erst ab dem Dezember 2020 genutzt werden können.

Grüße!

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Ronetisumen

Datum: 08.10.19 13:33

Das ist wahrscheinlich Tatsächlich der Nacht-IC.
Dass er nicht in Dresden hält und dass er eine 90er-Nummer hat (Ist für die Züge nach Wien in Nord-Süd-Richtung sprechen deutlich dafür.

Mfg.

Langeweile?

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 08.10.19 14:02

Anders kann man diesen äh... "Beitrag" nicht verstehen...

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 08.10.19 14:05

Liest sich doch ganz gut:)

Mal schauen, ob die Kiss dann auch pünktlich ab März zum Einsatz kommen.

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]

200 km/h ab Dezember 2020 - Endausbau erst 2028

geschrieben von: Abteil

Datum: 08.10.19 14:11

Mesosphere schrieb:
Frage zwischendurch:

Ab wann soll mit 200km/h zw. Berlin und Dresden gefahren werden. Kann es sein, dass das erst Ende 2020 sein wird und damit im kommenden Fahrplanwechsel 2019/20 der Halt Doberlug-Kirchhain noch gar nicht berücksichtigt werden kann?
Korrekt, erst nach abgeschlossenem ETCS-Einbau im Dezember 2020 werden die 200 km/h möglich. Gut möglich, dass Doberlug-Kirchhain erst dann ins angestrebte Fahrplankonzept passt.

Mit Inbetriebnahme der Dresdner Bahn auf Berliner Stadtgebiet im Dezember 2025 soll es 10 Minuten schneller gehen.

Die Fertigstellung der gesamten ABS wird aber erst Ende 2028 sein, da man sich an die aufwändigen Abschnitte Elsterwerda - Großenhain und Blankenfelde - Wünsdorf samt Langsamfahrstellen im moorigen Boden noch nicht herantraut. Das wird noch sehr kompliziert, ähnlich wie wir es aus den ABS zwischen Oldenburg und Jade-Weser-Port oder Berlin - Rostock kennen.

Der Zeitplan lässt sich unter folgendem Link abrufen: [bauprojekte.deutschebahn.com]

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 14:11.

unpassender "Vergleich"

geschrieben von: autolos

Datum: 08.10.19 14:14

Alibizugpaar schrieb:
Ach was soll das? Die halten auch in Wabern und Treysa. Und ein paar Mal am Tag auch in Kreiensen mit nur 2.500 Einwohnern.

Der neue Dresdner ist ja kein ICE, der spielt D-Zug.
Bei den in Wabern und Treysa haltenden Zügen handelt es sich ja nicht um solche, deren Aufgabe es ist, Frankfurt mit Hannover und Hamburg zu verbinden. Letztere halten nämlich (stündlich) nur in Kassel und Göttingen. Zweitstündlch gibt es eine zusätzliche Verbindung, die einen anderen Laufweg nimmt und dabei auch kleine Orte bedient. Dresden-Berlin-Rostock muss m.E. einen Kompromiss finden zwischen schneller Direktverbindung und Mitnahme von Potentialen unterwegs. Wegen der Eigenwirtschaftlichkeit der Verkehre wird es sich wohl um einen betriebswirtschaftlich fundierten Kompromiss handeln.
autolos schrieb:
Bei den in Wabern und Treysa haltenden Zügen handelt es sich ja nicht um solche, deren Aufgabe es ist, Frankfurt mit Hannover und Hamburg zu verbinden. Letztere halten nämlich (stündlich) nur in Kassel und Göttingen. Zweitstündlch gibt es eine zusätzliche Verbindung, die einen anderen Laufweg nimmt und dabei auch kleine Orte bedient. Dresden-Berlin-Rostock muss m.E. einen Kompromiss finden zwischen schneller Direktverbindung und Mitnahme von Potentialen unterwegs. Wegen der Eigenwirtschaftlichkeit der Verkehre wird es sich wohl um einen betriebswirtschaftlich fundierten Kompromiss handeln.
Ursprünglich war angedacht, dass der Kompromiss so aussieht: Stündlich zur Minute 30 von Dresden nach Berlin
- dabei zur einen Stunde schnell mit 200 km/h im EC/RJ bei Kantenzeit von 1,5 Stunden im Endausbau und weiter Richtung Hamburg
- dabei zur anderen Stunde langsam mit 160 km/h im IC2 bei Kantenzeit von 2 Stunden via Elsterwerda, Do-Ki und Flughafen und weiter Richtung Rostock
- damit wäre es von Berlin ein 30/90-Takt gewesen

So ähnlich plant man wohl immer noch, wobei durch Kiss und Änderungen am Deutschland-Takt ein paar Verschiebungen drin sind.

+ Pro Reisekultur und intelligente Netzausbauten

- Contra grell ausgeleuchtete Großräume und Prestigebauten ohne Zielfahrplan

Catering-Konzept der WESTbahn bleibt bestehen

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 08.10.19 14:35

Moin,

wie der Folie 6 zu entnehmen ist, behält die DB das Cateringkonzept der WESTbahn in den neuen IC-Zügen bei:

Zitat
Service im Zug
▪ Heiße und kalte Getränke, süße & herzhafte Snacks, frische Backwaren & Sandwiches
▪ Gäste haben die Wahl:
− Am Platz bedienen lassen
− Eines der beiden Bistros besuchen und sich selbst an Automaten bedienen
Gruß

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 08.10.19 14:54

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Nur das Doberlug-Kirchhain immer noch ein Knoten mit Umsteigebeziehungen zwischen den Strecken von Leipzig nach Cottbus, sowie von Berlin nach Dresden ist. Da sollten die Züge von Dresden nach Rostock schon noch halten, sowie auch in Elsterwerda, Neustrelitz, Waren/Müritz und Güstrow. Das war bei den InterRegio auf der Strecke zu besten Zeiten auch der Fall.

Leipzig, Falkenberg/Elster, Elsterwerda und Cottbus sind mit dem RE gut an Berlin angebunden, ebenso wie Neustrelitz und Waren/Müritz. Wenn dieses neue Angebot Autofahrer auf die Bahn locken soll, dann braucht es eine schnelle Verbindung und keinen Bummel-IC, zumal dieser mit seinen 4 Wagen ein stark begrenztes Platzangebot hat!

schönen Gruß vom Frank

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 08.10.19 15:31

Es sei denn der Weg über Doberlug/IC fällt in eine Stunde, wo es mal keinen RE von Falkenberg nach Berlin gibt. Der fährt ja nur 2-stdl. Da kann es also auch um eine höhere Flexibilität gehen, sofern sich zufällig ein Anschluss mit nicht zu langer Umsteigezeit ergibt. Ich denke in Doberlug hielte man auch für Finsterwalde, das liegt ja nur einen kurzen Autosprung entfernt.

Gruß, Olaf

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Re: unzumutbare Fahrzeit NV Doberlug-Kirchhain

geschrieben von: Bahnreformreform

Datum: 08.10.19 15:37

Durch die IC-Linie 17 könnte Doberlug-Kirchhain wieder vernünftig an Dresden angebunden werden. Die Fahrzeit würde sich halbieren. Die unzumutbaren Verbindungen sind dem Bruch des NV an der Landesgrenze geschuldet. Niemand würde den IC vermissen, wenn es attraktiven Nahverkehr gäbe (und nicht diese Alibi - 2h Takt - "Versorgung" mit unzumutbarer Fahrzeit).

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Winkel

Datum: 08.10.19 16:02

Mesosphere schrieb:
Schönes Angebot, aber es scheint so, als ob Doberlug-Kirchhain auch in Zukunft nicht bedient wird. Oder zumindest nicht regelmäßig alle 2h. Es gab ja Überlegungen dazu, sobald der ausgebaute Abschnitt auf der Strecke Berlin - Dresden mit 200km/h befahrbar ist.

Die Züge RJ 256 (IC 2078) und 257 (IC 2171) sollen in Doberlug-Kirchhain halten.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Winkel

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 16:10

Hallo,

Deswegen hatte ich weiter oben ein A und B Netz für den Fernverkehr angesprochen und somit eben auch den InterRegio, der die von mir ebenfalls weiter oben genannten Halte bedient hatte. Insofern geht Deine Argumentation mit dem Bummel-IC hier etwas daneben. Das heisst eben Züge des A-Netzes ohne Halt unterwegs und Züge des B-Netzes mit Halten unterwegs. Noch zumal die RE ja auch weitere Unterwegshalte bedienen, die die hier angedachten IC nicht bedienen werden. Das Platzangebot in den IC reicht auch aus, die InterRegio zwischen Dresden, Chemnitz und Berlin, Rostock hatten seinerzeit auch nur fünf Wagen und das war ausreichend.
Du musst hier nun nicht das angedachte Angebot, wie auch einige andere Kollegen hier schlecht reden wollen und die Halte in der Fläche zwischen den Metropolen nur dem Regionalverkehr überlassen wollen ! Zu besten Eisenbahnzeiten hielten in Doberlug-Kirchhain sogar internationale Reisezüge, wie der HUNGARIA, BALT-ORIENT-EXPRESS oder der PANNONIA.

Nachsatz - gerade wenn Autofahrer zum Umsteigen auf die Bahn bewegt werden sollen, sind die Halte in der Fläche sehr wichtig !





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 16:30.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Winkel

Datum: 08.10.19 16:10

Alibizugpaar schrieb:
Übrigens hätte man drei der acht Dresdner Abfahrten echt mal nach Chemnitz - Riesa verlegen können, um endlich mal einen Anfang zu machen.

Gab es schon von 1994 bis 1999 mit der IR-Linie 34: Fünf Zugpaare nach Chemnitz sowie drei nach Dresden (ein Zugpaar von über Dresden nach Chemnitz - Plauen).

Mit freundlichen Grüßen
Frank Winkel

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: def

Datum: 08.10.19 16:24

Frank Schönow schrieb:Zitat:
Leipzig, Falkenberg/Elster, Elsterwerda und Cottbus sind mit dem RE gut an Berlin angebunden, ebenso wie Neustrelitz und Waren/Müritz. Wenn dieses neue Angebot Autofahrer auf die Bahn locken soll, dann braucht es eine schnelle Verbindung und keinen Bummel-IC, zumal dieser mit seinen 4 Wagen ein stark begrenztes Platzangebot hat!
Einerseits siehst Du in Doberlug-Kirchhain kein Potential und befürchtest, dass durch die paar Minuten Fahrzeitverlängerung massiv durchreisende Fahrgäste abwandern - andererseits befürchtest Du, dass bei einem zusätzlichen Halt in Doberlug-Kirchhain die vier Doppelstockwagen aus allen Nähten platzen.

Merkste selbst, oder?

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Moin,

wenn ich sehe, dass für die Durchbindung nach Warnemünde man gerade 44min übrig bleiben, von denen noch 4min (2x 2min) als Aufenthaltszeit in Rostock rausgehen, frage ich mich, wie man in 40min nach Warnemünde und zurück inkl. Wendezeit kommen will? Das mag vielleicht außerhalb der Stoßzeiten irgendwie so gerade klappen, aber wenn die S-Bahn im 7,5min-Takt fährt, ist der IC doch kaum schneller und kommt mit Hängen und Würgen auf die notwenigen 5min Wendezeit in Warnemünde.

So erfreulich das ansonsten auch alles ist ... dieser Punkt scheint etwas seltsam. Das dürfte wohl des öfteren vorzeitige Wenden in Rostock Hbf geben, wenn der IC auch nur wenige Minuten verspätet ist ...!

Gruß Peter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 16:40.
Guten Tag Peter,

dieses Problem stellt sich laut Angaben der DB gar nicht, da die IC-Linie 17 in Warnemünde eine lange Wendezeit von 105 min haben wird.

Quelle: [www.grahnert.de]

Viele Grüße sendet Martin aus Elsterwerda.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 08.10.19 16:59

Hallo,

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Deswegen hatte ich weiter oben ein A und B Netz für den Fernverkehr angesprochen und somit eben auch den InterRegio, der die von mir ebenfalls weiter oben genannten Halte bedient hatte. Insofern geht Deine Argumentation mit dem Bummel-IC hier etwas daneben. Das heisst eben Züge des A-Netzes ohne Halt unterwegs und Züge des B-Netzes mit Halten unterwegs. Noch zumal die RE ja auch weitere Unterwegshalte bedienen, die die hier angedachten IC nicht bedienen werden. Das Platzangebot in den IC reicht auch aus, die InterRegio zwischen Dresden, Chemnitz und Berlin, Rostock hatten seinerzeit auch nur fünf Wagen und das war ausreichend.
Du musst hier nun nicht das angedachte Angebot, wie auch einige andere Kollegen hier schlecht reden wollen und die Halte in der Fläche zwischen den Metropolen nur dem Regionalverkehr überlassen wollen ! Zu besten Eisenbahnzeiten hielten in Doberlug-Kirchhain sogar internationale Reisezüge, wie der HUNGARIA, BALT-ORIENT-EXPRESS oder der PANNONIA.

Nachsatz - gerade wenn Autofahrer zum Umsteigen auf die Bahn bewegt werden sollen, sind die Halte in der Fläche sehr wichtig !

Die Strecke Dresden-Berlin-Rostock soll allerdings zum A-Netz gehören, denn das B-Netz hat man erfolgreich den Ländern vermacht. Irgendwelche Züge, die vor 50 Jahren mal wo hielten wo es im Fernverkehr noch keinen Taktverkehr gab sind kein Vorbild für heutige Lösungen.
Zum Nachsatz, Autofahrer holt man nicht in die Fernverkehrszüge wenn es mit denen langsamer zugeht als auf der Autobahn.

schönen Gruß vom Frank
Nach der Fahrplanvorschau 2020 gibt es keine Kurzwende in Warnemünde. Der Zug nach Berlin fährt ein paar Minuten vor der Ankunft des Zug aus der Gegenrichtung ab.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 17:21

Hallo,

Gegenfrage, warum sollten Verbindungen des Fernverkehrs aus der Vergangenheit keine Lösungen für die Gegenwart und Zukunft sein ? Wird doch ab nächstem Jahr ein Zugpaar mit Namen VINDOBONA wieder belebt. Dein letzter Satz ist Unsinn ! Hier machst Du den gleichen gedanklichen Fehler wie vor knapp 50 Jahren, als der IC-Taktverkehr eingeführt wurde. Da hatte die DB-Chefetage auch die Idee, das Autofahrer bis zum nächsten Fernverkehrshalt fahren und dann die Bahn benutzen sollen. Noch zumal die IC auf der Strecke von Dresden über Berlin nach Rostock nicht langsamer sein werden als ein Fahrzeug auf der Autobahn (nicht bei den heutigen Verkehrsverhältnissen). Da gehören diese IC dann schon zum ehemaligen B-Netz, das A-Netz sind die Züge ohne Halt. Und wie geschrieben, Du kannst eben nicht den Verkehr in der Fläche nur dem Regionalverkehr überlassen wollen. Da gehören eben Halte wie Elsterwerda, Doberlug-Kirchhain, Oranienburg, Neustrelitz, Waren/Müritz und eventuell Güstrow auf der Strecke von Dresden über Berlin nach Rostock dazu. Im Gegensatz zu Halten wie Grossenhain, Uckro, Löwenberg, Gransee oder Fürstenberg/Havel.
Zum Schluss ein Zitat aus dem Jahr 1994 vom damaligen Verkehrsminister, Herrn Wissman „Zukunft kommt von Herkunft".





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 17:22.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: fpk

Datum: 08.10.19 17:52

Halt in Schönefeld/BER bedeutet Kopfmachen, oder? Ist das der Hauptgrund für die längere Fahrzeit gegenüber dem EC?
Und wieso wird das wohl erst verzögert angeboten?

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 18:11

Hallo,

In Schönefeld (BER) geht es ohne Kopfmachen geradeaus durch. Die längere Fahrzeit ergibt sich aus dem längeren Laufweg. Die EC fahren ja über die Nord-Süd-Strecke durch Berlin und die IC werden von Schönefeld (BER) aus über die Stadtbahn fahren. Analog dem Laufweg, wie bis 2006, bevor die Nord-Süd-Strecke in Betrieb genommen wurde.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: AlexDRS

Datum: 08.10.19 18:25

Das deute ich anders, bei IC 2275 steht:

"ab 4.5. Halt und Richtungswechsel in Schönefeld, ab 5.10. in Flughafen BER"

Wobei ich meine mich zu erinnern, auch vom Laufweg über die Stadtbahn gelesen zu haben. Wir werden sehen.

[Ergänzung und Tippfehler]



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 18:53.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: spock5407

Datum: 08.10.19 18:56

Das ganze nennt sich dann InterRegio mit diesen ganzen Halten.

IC sollte das heissen, wenn Dresden-Neustadt - Schönefeld durchgefahren wird ohne Halt. So war das in den 90ern als die Strecke für 160 km/h freigegeben wurde und DD Hbf - Berlin Ostbf/Lichtenberg erstmals wieder in unter 2h befahren wurde.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 18:57.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 20:07

Hallo,

Danke, das hatte ich nicht mitbekommen. Nur macht ein Kopfmachen in Schönefeld BER absolut keinen Sinn, egal welchen Laufweg der Zug nimmt. Bei einer Fahrt in Richtung Stadtbahn geht es von BER aus über Bohnsdorf, Grünauer Kreuz, den östlichen Berliner Aussenring, Eichgestell und Karlshorst in Richtung Stadtbahn. Bei einer Fahrt in Richtung Nord-Süd-Bahn ginge es auch erst einmal in Richtung Grünauer Kreuz und von dort aus weiter über den südlichen Aussenring bis zum Abzweig Genshagener Heide und dann rechts ab in Richtung Berlin-Südkreuz.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 20:13.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 08.10.19 20:14

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

In Schönefeld (BER) geht es ohne Kopfmachen geradeaus durch. Die längere Fahrzeit ergibt sich aus dem längeren Laufweg. Die EC fahren ja über die Nord-Süd-Strecke durch Berlin und die IC werden von Schönefeld (BER) aus über die Stadtbahn fahren. Analog dem Laufweg, wie bis 2006, bevor die Nord-Süd-Strecke in Betrieb genommen wurde.
Woher hat man denn solche Erkenntnisse oder ist das Wunschtraum?
Scheinbar ist die Grafik (link) zur PM dann falsch:
[www.deutschebahn.com]

MfG

(link wurde ergänzt)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 20:17.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Güterboden

Datum: 08.10.19 20:16

Hallo!

Ich bin gerade über die Fahrzeiten gestolpert.
Ich dachte der IC füllt die Taktlücken des RE 5.
Tut er aber offenbar nicht:
IC ab Rostock Hbf: 6:21 Uhr
RE ab Rostock Hbf: 6:34 Uhr

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 20:16

Hallo,

Wobei ja auf anderen Strecken viele der ehemaligen IR als IC benannt unterwegs sind. Von daher sollte es an der Stelle nicht so dogmatisch gesehen werden. In den 1990-er Jahren war auch nur der Abschnitt zwischen Wünsdorf und Doberlug-Kirchhain für 160 ausgebaut. Für die Fahrzeit von zwei Stunden zwischen Dresden und Berlin reichen 120 vollkommen aus.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 20:17

Hallo,

Das ist kein Wunschtraum und ergibt sich aus meiner beruflichen Orts- und Streckenkenntnis. Die Grafik ist doch auch nur eine schematische Darstellung. Aber egal, ob über die Stadtbahn oder die Nord-Süd-Bahn macht ein Kopfmachen in Schönefeld, wie schon an anderer Stelle geschrieben absolut keinen Sinn und ich habe im Fahrplan auch keinen Hinweis auf ein Kopfmachen gefunden.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 20:21.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 08.10.19 20:19

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Das ist kein Wunschtraum und ergibt sich aus meiner beruflichen Orts- und Streckenkenntnis.
Nur weil man die Stadtbahn kennt, fahren die Züge in Folge über die Stadtbahn?

MfG

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 20:22

Hallo,

Nein, da haben wir uns jetzt missverstanden. Auch bei einer Führung über Südkreuz ist ein Kopfmachen nicht notwendig.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 08.10.19 20:30

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Nein, da haben wir uns jetzt missverstanden. Auch bei einer Führung über Südkreuz ist ein Kopfmachen nicht notwendig.
gerdboehmer schrieb auch: "...und die IC werden von Schönefeld (BER) aus über die Stadtbahn fahren."

Daraus habe ich bestimmt nichts missverstanden. Und die Aufzählung der Bahnhöfe Gesundbrunnen und Südkreuz in der PM ist nur schematisch?

MfG

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Christof_2016

Datum: 08.10.19 20:35

Martin Junge schrieb:
Die DB setzt auf der Linie moderne Doppelstockzüge ein. Sie bieten WLAN, Bordgastronomie und haben Platz für Gepäck und Fahrräder. Die Züge werden im Dezember von der österreichischen Westbahn übernommen. Nach einer Anpassung an DB-Standards – vom Reservierungssystem bis zum Außendesign - kommen die Züge ab 8. März zum Einsatz.

Das wird ja ein hartes Stück Arbeit, den Platz für Gepäck und Fahrräder an DB-Standards anzupassen, die Kaffeemaschine möglichst so einzubauen, dass sie im Störungsfall erst einmal drei Wochen defekt durch die Gegend fährt und das Reservierungssystem so zu programmieren, dass man auf den Anzeigen zwar bosnische Musikkanäle anschauen kann, aber möglichst keine Informationen zum Reservierungsstatus des fraglichen Sitzes bekommt und nicht zu vergessen: vor dem 8.3. müssen die IC so lange irgendwo abgestellt stehen, bis sich diese einzigartige Mischung aus Staub, Dreck und Rückständen alter Grafittis wie Mehltau auf den Lack legt. Nur dann können wir überhaupt von DB Standards sprechen. Achja, liebe DB: Vergesset nicht, die Züge so zu konfigurieren, dass man auch mal in umgekehrter Wagenreihung fahren kann. Macht sonst keinen Spaß.

Martin
Soll das witzig sein, oder ist das einfach nur dumm?


Viele Grüße aus Erlangen,

Christof

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 20:46

Hallo,

Richtig, und Entschuldigung an der Stelle, als ich den zitierten Satz geschrieben habe, hatte ich mir die Grafik noch nicht angesehen. Diesbezüglich hatte ich mich dann doch wohl später mit dem Satz " Auch bei einer Führung über Südkreuz ist ein Kopfmachen nicht notwendig." selbst korrigiert. Also schon ein Missverständnis und es ging mir ja auch im Kern darum, das ein Kopfmachen nicht notwendig ist. Was die Streckenführung angeht ist die Grafik nun wirklich nur eine schematische Darstellung und Nichts weiter.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: fpk

Datum: 08.10.19 21:04

gerdboehmer schrieb:
Bei einer Fahrt in Richtung Nord-Süd-Bahn ginge es auch erst einmal in Richtung Grünauer Kreuz und von dort aus weiter über den südlichen Aussenring bis zum Abzweig Genshagener Heide und dann rechts ab in Richtung Berlin-Südkreuz.
Sehe ich das richtig, dass Du damit dann ab nächstem Jahr die ersten Fahrgastfahrten über die BER Anbindung erwartest? Dann wird es sicher einige Streckensammler geben, die nur deshalb von Südkreuz bis Schönefeld mitfahren ;-)
Wäre vielleicht auch die Erklärung, warum Schönefeld erst ab Mai angefahren wird?
Frage mich auch, wo die Züge vorher die Zeit für den ausfallenden Umweg abbummeln...

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 08.10.19 21:12

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Richtig, und Entschuldigung an der Stelle, als ich den zitierten Satz geschrieben habe, hatte ich mir die Grafik noch nicht angesehen. Diesbezüglich hatte ich mich dann doch wohl später mit dem Satz " Auch bei einer Führung über Südkreuz ist ein Kopfmachen nicht notwendig." selbst korrigiert. Also schon ein Missverständnis und es ging mir ja auch im Kern darum, das ein Kopfmachen nicht notwendig ist. Was die Streckenführung angeht ist die Grafik nun wirklich nur eine schematische Darstellung und Nichts weiter.
Wenn der Zug aus Ri Dresden kommt, in Schönefeld halten so und anschließend nach Südkreuz fährt, wie geht's das ohne Kopfmachen?
Im Übrigen finde ich die PM-Grafik in Bezug auf den konkreten Laufweg/Halte gelungen bzw. eindeutig, zumindest nach meiner "Orts- und Streckenkenntnis".

MfG

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 21:20

Hallo,

Ohne Kopfmachen auf dem Laufweg vom Abzweig Glasower Damm - Abzweig Selchow- Bahnhof BER - Bohnsdorf - Berlin-Grünau - Grünauer Kreuz - den südlichen Berliner Aussenring (alter Bahnhof Schönefeld) - Abzweig Glasower Damm - Abzweig Genshagner Heide - Berlin-Lichterfelde Ost - Berlin-Südkreuz.
Über Deinen letzten Satz müssen wir nun nicht unbedingt weiter debattieren ...





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 21:24.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 21:23

Hallo,

Nicht unbedingt mit Halt im Bahnhof Schönefeld BER, aber es ist möglich den Flughafentunnel ohne Halt zu durchfahren. Immerhin werden ja schon seit geraumer Zeit die sogenannten Belüftungsfahrten auf der Strecke durchgeführt. Im Kern ging es mir doch darum, das ein Kopfmachen in Schönefeld nicht notwendig ist.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 08.10.19 21:33

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

. Im Kern ging es mir doch darum, das ein Kopfmachen in Schönefeld nicht notwendig ist.
Theorie und Praxis sind aber zwei unterschiedliche Dinge ;-).

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Global Fish

Datum: 08.10.19 21:35

Maschinenwirtschaft schrieb:Zitat:

Zitat:
Nein, da haben wir uns jetzt missverstanden. Auch bei einer Führung über Südkreuz ist ein Kopfmachen nicht notwendig.
gerdboehmer schrieb auch: "...und die IC werden von Schönefeld (BER) aus über die Stadtbahn fahren."

Daraus habe ich bestimmt nichts missverstanden. Und die Aufzählung der Bahnhöfe Gesundbrunnen und Südkreuz in der PM ist nur schematisch?

Eben. Die Züge werden definitiv *nicht* über die Stadtbahn fahren. Das wäre auch Nonsens. Berlin Hbf- Spandau- Oranienburg würde die ganzen mühsam erreichten Fahrzeitvorteile Richtung Rostock wieder zunichte machen. Kommt zum Glück nicht so; die Rede war explizit von 2h Berlin-Rostock.

Ansonsten: solange der BER noch nicht fertig ist und die Züge in Schönefeld (Alt) halten, müssen (und werden) sie in/aus Richtung Südkreuz dort kopfmachen.

Wenn der BER fertig ist, müssen sie dort nicht zwingend Kopf machen, sondern können BER-Grünauer Kreuz .- Schönefeld - Anhalter Bahn fahren.
Sind allerdings ca 15km mehr als mit Kopfmachen in BER.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 08.10.19 21:35

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Ohne Kopfmachen auf dem Laufweg vom Abzweig Glasower Damm - Abzweig Selchow- Bahnhof BER - Bohnsdorf - Berlin-Grünau - Grünauer Kreuz - den südlichen Berliner Aussenring (alter Bahnhof Schönefeld) - Abzweig Glasower Damm - Abzweig Genshagner Heide - Berlin-Lichterfelde Ost - Berlin-Südkreuz.
Über Deinen letzten Satz müssen wir nun nicht unbedingt weiter debattieren ...
Schon klar, dass es diese Kirchturmrunde gibt (unabhängig der Fahrzeit und Kapazität der Ostanbindung)
Meine Frage war ja deshalb: Wenn der Zug aus Ri Dresden kommt, in Schönefeld halten so und anschließend nach Südkreuz fährt, wie geht's das ohne Kopfmachen?
Oder es ging gar nicht um den Zustand vor BER? Das wahrscheinlich dann auch ein Missverständnis...

MfG

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 08.10.19 21:39

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Nicht unbedingt mit Halt im Bahnhof Schönefeld BER, aber es ist möglich den Flughafentunnel ohne Halt zu durchfahren. Immerhin werden ja schon seit geraumer Zeit die sogenannten Belüftungsfahrten auf der Strecke durchgeführt. Im Kern ging es mir doch darum, das ein Kopfmachen in Schönefeld nicht notwendig ist.
Die Frage ist nur, wieviel Zeitgewinn man durch die Schleifenfahrt im Vergleich zum Kopfmachen hat.
Wir reden da ja von rund 15km Umweg auf der Schleifenfahrt gegenüber direktem Kopfmachen - und da man die schlecht komplett mit 120 oder 160 km/h fahren kann, dürfte die Schleifenfahrt also mindestens 10 Minuten dauern - wo man mit Kopfmachen (insbesondere bei Personalwechseln) schon fast schneller ist.
Wäre ja durchaus denkbar, dass im BER dann vom Rostocker Personal auf Dresdener Personal gewechselt wird, da ein Komplettumlauf Rostock-Dresden-Rostock wohl kaum von einem Personal gefahren werden dürfte, wenn wir von über 4h Fahrzeit für Rostock-Berlin-Dresden reden.

@Christof_2016 und Tz 4683

geschrieben von: 218834

Datum: 08.10.19 21:48

Ihr beide scheint ja einen gemütlichen Keller zu haben - denn anscheinend seid ihr zum Lachen ziemlich oft unten.
Und nein, witzig ist der Beitrag von Martin nicht - eher sarkastisch und ziemlich nah dran am "real life".
Ich fand's trotzdem zum Schmunzeln... :-)

Grüße zur Nacht
218834

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 08.10.19 21:54

Hallo,

Dann will ich einmal zum Schluss kommen. Ich hatte in meinem ersten Beitrag lediglich geschrieben, das ein Kopfmachen in Schönefeld absolut keinen Sinn macht und nicht unbedingt notwendig ist. Mehr war doch da erst einmal nicht. Wie letztendlich gefahren wird ist doch erst einmal ein ganz anderes Thema. Noch zumal ich den Hinweis auf ein Kopfmachen in Schönefeld nicht einmal in den verlinkten Dokumenten dieser Diskussion gefunden habe. Da ging es mir nicht einmal ansatzweise um den Zustand vor BER, wenn dann um den Zustand vor 2006.

Gute Nacht,





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 08:18.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Winkel

Datum: 08.10.19 22:02

Güterboden schrieb:
Hallo!

Ich bin gerade über die Fahrzeiten gestolpert.
Ich dachte der IC füllt die Taktlücken des RE 5.
Tut er aber offenbar nicht:
IC ab Rostock Hbf: 6:21 Uhr
RE ab Rostock Hbf: 6:34 Uhr

Die fast zeitgleiche Abfahrt und Ankunft in Rostock hängt mit den unterschiedlichen Laufwegen zusammen. Der RE 5 wie bisher über Güstrow und der IC auf dem schnelleren Weg über Laage. Der IC wird auch 160 km/h fahren.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Winkel

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: FLIRT

Datum: 08.10.19 22:16

Die unterschiedlichen Laufwege sind weniger die Ursache. Die IC-Züge in Richtung Berlin hätten planerisch auch eine Stunde versetzt fahren können, damit sich RE und IC gegenseitig ergänzen. In umgekehrter Richtung ab Berlin nach Rostock sieht es besser aus.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 08.10.19 22:18

Hallo!

Die Verbindungen, zwar nicht so viele Züge, gab es schon vor der Wende. Erinnert sei u. a. an die beiden Zugpaare D 278/279 "Progreß" (Prag - Rostock) und D 922/925 (Dresden - Rostock), welche im Fahrplanjahr 1989/90 und 1990/91 verkehrten (im Sommer kamen noch drei Saisonzugpaare, darunter der "Warnow" aus Prag, hinzu).

1991/92 wurde auf zwei Zugpaare gekürzt (D 322/323 "Neptun" Prag - Kopenhagen und D 921/922 Bad Doberan - Dresden), da die Saisonzüge wegfielen. Später wurde auf ein Zugpaar gekürzt.

Die Verbindung Berlin - Chemnitz bestand 1989/90 täglich aus bis zu 5 Zugpaaren (+ zwei Saisonzüge und dem an Montagen fahrenden D 1572 Zwickau - Berlin; einzelne Züge aber über Dresden statt Riesa). 1991/92 wurde dann auf 5 D-Zugpaare festgesetzt, die dann ab 1992/93 sukzessive auf IR umgestellt wurden.

Umsteigen Doberlug-Kirchhain: von Richtung Cottbus wurde recht oft umgestiegen, da hier die Verbindungen nach Dresden bzw. Chemnitz teilweise besser waren als über Senftenberg.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: lampshade

Datum: 08.10.19 22:18

OWL-Pendler schrieb:
Die DB hat heute ihre Pressemitteilung zum neuen Fernverkehr in Ostdeutschland ab Dezember online gestellt:

[www.deutschebahn.com]
Kann man in etwa erahnen, wann die Züge in Elsterwerda halten?

Humor ist

geschrieben von: pm

Datum: 08.10.19 22:47

was man soetwas nicht lustig findet. Ja es muß alles total Sch.. bei der DB sein- ich kann morgen abend (der Mittwoch ist nicht gerade der Wahnsinnsreisetag) im Wunschzug keinen Platz reservieren, 1.Klasse im ICE 4 ausgebucht.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: TBM

Datum: 08.10.19 22:48

Güterboden schrieb:
Hallo!

Ich bin gerade über die Fahrzeiten gestolpert.
Ich dachte der IC füllt die Taktlücken des RE 5.
Tut er aber offenbar nicht:
IC ab Rostock Hbf: 6:21 Uhr
RE ab Rostock Hbf: 6:34 Uhr
Tut er offenbar doch:
Abfahrt Berlin Hbf: 7:38 IC, 8:42 RE, 9:38 IC usw.
Ankunft Berlin Hbf: 8:23 IC, 9:15 RE, 10:23 IC usw.

Alles eine Sache der Betrachtung ;-)

TBM

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: FLIRT

Datum: 08.10.19 23:32

Für Fahrgäste, die von Rostock nur nach Waren oder Neustrelitz wollen, ergänzen sich RE und IC aber auf keinen Fall.

TBM schrieb:

Tut er offenbar doch:
Abfahrt Berlin Hbf: 7:38 IC, 8:42 RE, 9:38 IC usw.
Ankunft Berlin Hbf: 8:23 IC, 9:15 RE, 10:23 IC usw.

Alles eine Sache der Betrachtung ;-)

TBM

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Bahnreformreform

Datum: 09.10.19 08:26

"Das ganze nennt sich dann InterRegio mit diesen ganzen Halten.

IC sollte das heissen, wenn Dresden-Neustadt - Schönefeld durchgefahren wird ohne Halt. So war das in den 90ern als die Strecke für 160 km/h freigegeben wurde und DD Hbf - Berlin Ostbf/Lichtenberg erstmals wieder in unter 2h befahren wurde."

Das kommt eben davon wenn man seine Produktnamen verwässert und vernachlässigt.

Von mir aus könnte man die Linie auch IR 17, IRE 17 oder OssiExpress XYZ nennen - macht keinen Unterschied. Wie willst du denn rechtfertigen, dass Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain vom Land subventionierten Fernverkehr ausgeschlossen werden? Zumal die ECs schon durchrauschen. Doberlug-Kirchhain war zu besten Eisenbahnzeiten Drehscheibe und könnte wieder, zumindest für Pendler durch 2h Taktanbindung auch nach Dresden, attraktiver werden.

großstädtische Ignoranz bin ich gewöhnt. Im nächsten Atemzug dann über die Mietpreise heulen und von Fachkräftemangel reden. Warum wird nicht erkannt dass das alles zusammenhängt?

Danke für nichts

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 08:45

Guten Morgen,

Obwohl zu den Grosstädtern gehöre muss ich Deinem Beitrag voll zustimmen. Mal als Ergänzung - ich kann auch die Anmerkungen bezüglich einer eventuell um zehn Minuten verlängerten Fahrzeit nicht nachvollziehen. Da werden hier von einigen Herrschaften kürzeste Fahrzeiten gefordert und dann hinterher über unpünktliche Züge gemault und nach den Fahrgastrechten geschrien. Wobei ich die Fahrzeit von vier Stunden zwischen Dresden und Rostock für sehr gewagt halte, schon auf Grund der Streckenauslastung im Grossraum Berlin und des Laufweges über Schönefeld.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 08:45.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 09.10.19 08:47

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Nicht unbedingt mit Halt im Bahnhof Schönefeld BER, aber es ist möglich den Flughafentunnel ohne Halt zu durchfahren. Immerhin werden ja schon seit geraumer Zeit die sogenannten Belüftungsfahrten auf der Strecke durchgeführt. Im Kern ging es mir doch darum, das ein Kopfmachen in Schönefeld nicht notwendig ist.

Nicht nur das du den Zug zum besseren RE degradieren willst, jetzt soll er auch noch auf Stadtrundfahrt gehen nur weil es möglich ist? Was störst du dich an einem Richtungswechsel in Schönefeld?

schönen Gruß vom Frank

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 08:55

Hallo,

Wenn Du so willst sind viele Züge des Fernverkehrs in unserem Land nur bessere RE, auch ICE. An dem Richtungswechsel in Schönefeld stört mich garnichts, da hätte ich nur angemerkt, das dieser Richtungswechsel auf Grund der vorhandenen Infrastruktur nicht unbedingt notwendig ist. Da gibt es aktuell in Berlin schon einige andere Züge, die erst einmal eine Stadtrundfahrt machen. Wenn die Züge von Dresden nach Rostock über Schönefeld fahren ist das auch erst einmal ein Umweg, bzw. eine Stadtrundfahrt. Dieser Weg kostet etwa 30 Minuten Fahrzeit und da spielen die zehn Minuten für die Fahrt geradeaus auf dem von mir beschriebenen Weg dann auch keine Rolle mehr.
Gegenfrage, was stört Dich daran, wenn von Zügen des Fernverkehrs auch Halte in der Fläche bedient werden ?





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 09:31.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Frank Schönow

Datum: 09.10.19 09:50

gerdboehmer schrieb:
Gegenfrage, was stört Dich daran, wenn von Zügen des Fernverkehrs auch Halte in der Fläche bedient werden ?

Weil damit nur unnötig das einst vorhandene A Netz schleichend zum B Netz degradiert wird. Wir bauen für Milliarden HGV und ABS und machen den Geschwindigkeitsvorteil gegenüber dem vorherigen Stand damit kaputt in dem an jeder Milchkanne gehalten wird.

schönen Gruß vom Frank

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: JeDi

Datum: 09.10.19 09:57

Diese IC-Linie ist aber doch grade das B-Produkt zum EC Berlin-Prag ohne Speisewagen und mit mehr Halten?

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 10:00

Hallo,

Einspruch, das A-Netz sind ja die EC zwischen Hamburg und Dresden und weiter, die ja ohne Halt verkehren. Wenn die Züge von Dresden über Berlin nach Rostock die Halte in der Fläche auslassen sollen werden diese Züge nicht wirtschaftlich zu betreiben, bzw. nicht ausgelastet sein. Sprich soviel Reisende werden Dresden, Berlin und Rostock alleine nicht bringen, noch zumal die RE ja weiterhin verkehren werden. Die Eisenbahn ist nun einmal auch dafür erfunden worden die Fläche zu erschliessen und nicht nur für den Verkehr zwischen Metropolen mit maximalen Geschwindigkeiten und kürzesten Fahrzeiten. Gerade in einem polyzentrischen Flächenland, wie es Deutschland nun einmal ist.





2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 10:38.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 10:02

Dann kannst Du auch gleich den IC über Schweineöde-Lichtenberg-Hohenschönhausen(mit Halt versteht sich) schicken. Wäre doch Mal was für Ostalgiker.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 10:03.

Grins ...

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 10:08

Hallo,

So wie aktuell schon die RB 24.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Maschinenwirtschaft

Datum: 09.10.19 10:16

gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Wenn Du so willst sind viele Züge des Fernverkehrs in unserem Land nur bessere RE, auch ICE. An dem Richtungswechsel in Schönefeld stört mich garnichts, da hätte ich nur angemerkt, das dieser Richtungswechsel auf Grund der vorhandenen Infrastruktur nicht unbedingt notwendig ist. Da gibt es aktuell in Berlin schon einige andere Züge, die erst einmal eine Stadtrundfahrt machen. Wenn die Züge von Dresden nach Rostock über Schönefeld fahren ist das auch erst einmal ein Umweg, bzw. eine Stadtrundfahrt. Dieser Weg kostet etwa 30 Minuten Fahrzeit und da spielen die zehn Minuten für die Fahrt geradeaus auf dem von mir beschriebenen Weg dann auch keine Rolle mehr.
Gegenfrage, was stört Dich daran, wenn von Zügen des Fernverkehrs auch Halte in der Fläche bedient werden ?
Wenn man aus verkehrlichen Gründen den Flughafen anbinden will, muss man halt den "Umweg" fahren. Das kostet definitiv keine 30 min. Und warum denn nur dann geradeaus fahren?
Schon mal in Erwägung gezogen, dass da eine Menge dagegen spricht. Woher nimmt man die Erkenntnis, dass 10 min keine Rolle spielen. Und bis zur Inbetriebnahme von BER geht das halt definitiv nicht.
Und wenn es bereits einen Fahrplan mit 4:07 h gibt, warum ist dann die kommunizierte Fahrzeit von ca. 4 Stunden gewagt?

Zum Halt Doberlug-Kirchhain: der ist doch noch in Prüfung, einfach mal lesen. Und dann werden alle gewünschten Halte bis auf Güstrow bedient. Dann hält der EC nicht mehr Elsterwerda und es gibt somit ein Nischenprodukt zwischen RE und EC, was nebenbei auch noch akzeptable Fahrzeiten zwischen Berlin und Dresden aufweist und damit das bestehen zweistündliche FV-Angebot aufwertet.
Also wo ist das Problem?

MfG

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 10:27

Hallo,

Nur soviel, der Weg vom Abzweig Glasower Damm über Schönefeld und zurück nach Südkreuz wird mindestens 30 Minuten Fahrzeitverlängerung gegenüber dem direkten Weg vom Glasower Damm nach Südkreuz bedeuten. Auch hatte nicht geschrieben, das die Züge geradeaus fahren sollen oder werden, sondern nur, das es möglich ist. Hier sollte meine Anmerkung nicht als DOGMA verstanden werden.
Zu Deinem letzten Absatz, das hatte ich auch so verstanden und nur geschrieben, das die Züge eben auch in Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain halten sollten.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 10:30.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: ICE-T-Fan1

Datum: 09.10.19 10:38

Es wird noch geprüft, könnte also noch kommen.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
------------------------------
"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: ICE-T-Fan1

Datum: 09.10.19 10:44

Deswegen gibt es ja die Trennung zwischen A-Netz (ICE-Sprinter, ICE) und B-Netz (IC, teils ICE).

Die Linie 17 wird dem B-Netz angehören, daher ist die FlächenErschließung eine ihre Aufgaben und dazu gehören auch ein paar Zwischenhalte. Doberlug-Kirchhain gehört da definitiv dazu und wird auch geprüft, siehe Präsentation.

Langfristig, wenn Marcus Grahnert richtig liegt, sollen hier stündlich EC/RJ fahren. Dann macht der Halt für den IC erst recht Sinn, zur Abgrenzung vom A-Netz.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
------------------------------
"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 10:50

Aber Spock, in welcher Vergangenheit lebst Du? 20 Jahre zurück oder mehr?

IC ist doch der neue IR bzw D-Zug, siehe IC Köln - Dresden oder IC Leipzig - Karlsruhe. E und N oder PmG gibt's doch auch nicht mehr. Der Begriff 'Regio' sollte tatsächlich nur in Zügen des Regionalverkehrs auftauchen, wie im Fernverkehr alles konsequent 'City' sein sollte.

Allerdings ist es in der Tat absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum die Topmarke ICE zwischen Kassel und Frankfurt bis zu 7x halten muß. Das zieht sich ja auch südlich Frankfurt weiter durch. Während IC als Sprinter Hamburg - Köln in 3:35 Bestzeit fahren. Also da ist wirklich kein roter Orientierungsfaden mehr zu erkennen, sozusagen Hopfen und Malz verloren.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: unpassender "Vergleich"

geschrieben von: kmueller

Datum: 09.10.19 11:03

autolos schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Die halten auch in Wabern und Treysa. Und ein paar Mal am Tag auch in Kreiensen mit nur 2.500 Einwohnern.
Bei den in Wabern und Treysa haltenden Zügen handelt es sich ja nicht um solche, deren Aufgabe es ist, Frankfurt mit Hannover und Hamburg zu verbinden.
Deswegen wurde für diese Linie ein neuartiges Zugprodukt kreiert: InterCommunaler Eilzug.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Global Fish

Datum: 09.10.19 11:10

gerdboehmer schrieb:
Nur soviel, der Weg vom Abzweig Glasower Damm über Schönefeld und zurück nach Südkreuz wird mindestens 30 Minuten Fahrzeitverlängerung gegenüber dem direkten Weg vom Glasower Damm nach Südkreuz bedeuten.
Wie das? Es sind ungefähr 2*7 km (also knapp 15km) Umweg plus Zeit für Halt/Kopfmachen. Also sollte in der Summe unter 15 Minuten hinzukriegen sein.

Ich gebe zu, ich finde die Führung über den Flughafen auch nicht gut. Lieber sollte man dafür eine Linie neben, die man über die Stadtbahn nach Westen führen kann, als eine zurück in Nord-Süd-Tunnel.

Aber den Zug statt mit Kopfmachen über weitere abstruse Umwege zu führen, würde das ganze nicht besser machen.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 11:33

Hallo,

Vom Glasower Damm nach Schönefeld sind das etwa zehn Minuten, zehn Minuten für den Fahrtrichtungswechsel und noch einmal zehn Minuten zurück nach Glasower Damm, schon sind das etwa 30 Minuten Fahrzeit. Unter 15 Minuten wird der Weg vom Glasower Damm nach Schönefeld und zurück definitiv nicht machbar sein. Dann müssen sich die Züge auch eventuell noch in das regionale Berliner Fahrplangefüge einordnen, was sich auch auf die Fahrzeiten auswirken dürfte. Wo hast Du Deine Entfernungsangaben her ? Vom Glasower Damm nach Schönefeld sind es nicht nur 7 km.
Zu Deinem letzten Absatz, "abstruse" Umwege fahren in Berlin auch etliche andere Züge, ist also nichts Ungewöhnliches.





4-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 11:46.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Mesosphere

Datum: 09.10.19 11:38

Alibizugpaar schrieb:
Aber Spock, in welcher Vergangenheit lebst Du? 20 Jahre zurück oder mehr?

IC ist doch der neue IR bzw D-Zug, siehe IC Köln - Dresden oder IC Leipzig - Karlsruhe. E und N oder PmG gibt's doch auch nicht mehr. Der Begriff 'Regio' sollte tatsächlich nur in Zügen des Regionalverkehrs auftauchen, wie im Fernverkehr alles konsequent 'City' sein sollte.

Allerdings ist es in der Tat absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum die Topmarke ICE zwischen Kassel und Frankfurt bis zu 7x halten muß. Das zieht sich ja auch südlich Frankfurt weiter durch. Während IC als Sprinter Hamburg - Köln in 3:35 Bestzeit fahren. Also da ist wirklich kein roter Orientierungsfaden mehr zu erkennen, sozusagen Hopfen und Malz verloren.
Keine Sorge, der letzte "echte" IC (Köln - Hamburg) soll ja auch durch ICE ersetzt werden, und das ohne Geschwindigkeitserhöhung. Allerdings sollen die Züge südlich davon zumindest teilweise über die KRM geführt werden.

Aber zu Dresden - Berlin: Interessant ist, dass die EC auf diesem Abschnitt die A-Kategorie übernehmen, aber auf der Weiterfahrt nach Hamburg, übernehmen sie die Rolle von B-Zügen, weil die A-Züge die ICE sind. Passt zur künftigen Rolle des EC, der wohl zwischen A und B liegt.

So auch wohl die ECs zw. Hamburg und Zürich über Köln, die man insgesamt als A-Züge bezichnen kann. Mit den zukünftigen ICE werden sie zw. Hamburg und Köln wohl gleichziehen und eher A-Züge sein (Ausnahme: Zwischenhalt in Diepholz; ein B-Zug würde auch noch in Tostedt, Rotenburg an der Wümme, Mülheim an der Ruhr, Düsseldorfer Flughafen und in Leverkusen Mitte halten). Auch danach sind sie eher A-Züge, obwohl sie die KRM nicht benutzen werden, denn auf der Rheinstalstrecke halten sie ja nur in Bonn, Koblenz und Mainz (B-Züge halten zusätzlich in Remagen, Andernach und Bingen, früher auch Boppard), und im Oberrheintal ziehen sie auch mit den ICE gleich. Zwar hält der EC in Baden-Baden, lässt dafür aber Offenburg weg. Mich würde nicht wundern, wenn dieser Zug noch zum ECE hochgestuft wird. Zudem kann es auch sein, dass dieser EC in nicht allzu ferner Zukunft neues Wagenmaterial braucht.

Anders der IC Berlin - Amsterdam: Als ehemaliger IR ist er ein reiner B-Zug (in den Niederlanden eher schon ein schnellerer C-Zug), soll aber etwas aufgewertet werden, wie genau, wird sich zeigen. Seit der Umbenennung zum IC sind die Halte Rathenow und Gifhorn entfallen.

Re: Humor ist

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 11:53

Kann auch ein System-Fehler sein, daß Du nichts reservieren kannst. Habe ich selber vor Jahren erlebt. Ich dachte der ist voll, trotzdem konnte ich den besten Sparpreis buchen - das passte nicht zusammen. Im Wunsch-IC hing dann auch nirgends ein Zettel bzw. die Anzeigen leuchteten -wenn überhaupt- GGF.RESERVIERT. Ich glaube da braucht gar nicht anfangen nach einer Ursache zu forschen. Die DB ist oft ein Bermuda-Dreieck.

Gruß, Olaf

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 11:56.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 09.10.19 12:05

Alibizugpaar schrieb:
Zitat:
Aber Spock, in welcher Vergangenheit lebst Du? 20 Jahre zurück oder mehr?

IC ist doch der neue IR bzw D-Zug
Genau - eben der IC(neu) - nicht zu verwechseln mit dem IC(alt).

Alibizugpaar schrieb:
Zitat:
Der Begriff 'Regio' sollte tatsächlich nur in Zügen des Regionalverkehrs auftauchen, wie im Fernverkehr alles konsequent 'City' sein sollte.
Zudem gilt der IR als verbranntes Kind, daher wird es nicht mehr zu neuen IR-Zügen kommen.

Alibizugpaar schrieb:
Allerdings ist es in der Tat absolut unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum die Topmarke ICE zwischen Kassel und Frankfurt bis zu 7x halten muß.
Es gibt eben nicht mehr die "Topmarke" sondern nur noch "Fernverkehr" (ICE, IC alt) und Regional-Fernverkehr /(IC neu)..

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 12:20

Hallo Gerd, vom Ende der Strecke Glasower Damm - Bohnsdorf bei Mahlow bis zum BER sind es 8 km, das sollte schon in viel weniger als 10 min fahrbar sein. Man wird ja nicht mit Tempo 60.da rumgurken. v/n Blankenfelde genau so

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 12:24

Hallo,

Schon richtig, da habe ich die Entfernung verschätzt. Ich hatte in meinen Unterlagen gesehen, das es vom alten Bahnhof Schönefeld bis Wassmannsdorf alleine schon fünf Kilometer sind. Der Abzweig Glasower Damm ist noch ein Stück weiter entfernt. Nur halte ich seit jeher auch nichts von zu knapp bemessenen Fahrzeiten, deswegen die von mir gemachten Zeitangaben. Da sind die zehn Minuten für acht Kilometer nicht allzuviel.
Noch zumal gerade auf dem südlichen Aussenring viele Güterzüge unterwegs sind.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 12:35.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 12:33

Ein IC nach neuer Lesart sollte auch wirklich nur ein besserer RE sein. Wie es der IR auch war.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 12:36

Aber ist die Stadtbahn nicht sehr viel dichter belegt als der Tunnel oder nimmt sich das inzwischen nichts mehr?

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 12:49

Weil damit nur unnötig das einst vorhandene A Netz schleichend zum B Netz degradiert wird. Wir bauen für Milliarden HGV und ABS und machen den Geschwindigkeitsvorteil gegenüber dem vorherigen Stand damit kaputt in dem an jeder Milchkanne gehalten wird.

Der IC ist dazu da ins B-Netz abzurutschen. IC = IR = D-Zug. Der IC aus dem Jahre 1985 ist nicht der IC von 2020. Das A-Netz ist von ICE zu belegen. Daß sich die DB selber nicht daran hält ist nicht das Problem des IC. EuroCity spielen dort eine Zwitterrolle zwischen A- und B-Netz, wo es international keine geeigneten ICE-Fahrzeuge gibt.

Und keine Angst vor Milchkannen. Der IC wird weder in Rückersdorf, Golßen oder Dahlewitz halten. Das macht der RE. Nur könnte man diesen RE besser RB nennen, weil der öfter alle 4 Minuten hält. Express ist da kaum was. Zudem fährt der nur alle müden 2 Stunden. Da kann ein IC (B) schon mal ein paar wenige Extraakzente setzen.

Auf Dresden - Berlin ist demnach der EC das A-Angebot und der IC das B. Weiter nördlich rutscht der EC nach B ab, weil dort der ICE das A besetzt. Die Bahn ist nun mal so wie sie ist.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 12:55

Oder von Dresden kommend gerne nach Interflug Schönefeld (Kopf machen) und dann über Potsdam-Pirschheide und den Sputnik-Ring nach Oranienburg. Der DR-Charm ist da in Potse ja noch weitestgehend vorhanden, müsste nur grob durchgereinigt, ausgebessert und dann von Jungpionieren mit roten Nelken wachgeküsst werden. Allzeit bereit!

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 13:01

hatte ich auch so verstanden und nur geschrieben, das die Züge eben auch in Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain halten sollten.

Das sollten die IC auch wirklich tun. Denn Doberlug ist quasi der Vorort von Finsterwalde mit 17.000 Ew, von wo es keinen Zug nach Berlin gibt. Und nebenbei sind die RE von Doberlug nach Berlin eher lahme RB, die echt alle 4 Minuten halten.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 13:04

Die Orts- und Streckenkenntnisse haben wir hier fast alle. In der "nur schematischen Darstellung" steht aber ausdrücklich Südkreuz und Gesundbrunnen eingetragen und nicht etwa Ostbahnhof und Spandau.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 13:07

Um Himmels Willen, bei der großen Schleife kannste viel schneller in nur 4 Minuten wenden. Wie es die ICE am Frankfurter Flughafen auch tun.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.10.19 13:10

das ein Kopfmachen in Schönefeld absolut keinen Sinn macht

Stimmt doch einfach nicht. Kopfmachen ist dort weder schlimm noch sinnlos, schon gar nicht "absolut". Egal ob alter oder neuer Schönefelder Bahnhof.

Gruß, Olaf

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Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 13:23

Hallo,

Schon in Ordnung, es war ja nur meine persönliche Meinung. Das Kopfmachen in einem Durchgangsbahnhof behindert eben auch den Betriebsabauf. Auf Deine weiteren Antworten will ich nicht weiter eingehen, wir müssen das Thema hier nicht bis ins Endlose debattieren.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 13:28

Hallo,

Hier hast Du mich missverstanden, es ging an der Stelle um die Streckenführung im Bereich Schönefeld. Wie funktioniert es ohne Kopfmachen in Schönefeld, im Konsens auf den Beitrag meines Vorschreibers, auf den ich mich an der Stelle bezogen hatte.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 13:58.

Prüfung = Hinhaltetaktik?

geschrieben von: Bahnreformreform

Datum: 09.10.19 15:28

"Das sollten die IC auch wirklich tun. Denn Doberlug ist quasi der Vorort von Finsterwalde mit 17.000 Ew, von wo es keinen Zug nach Berlin gibt. Und nebenbei sind die RE von Doberlug nach Berlin eher lahme RB, die echt alle 4 Minuten halten."

Was macht Sie denn so sicher, dass der Halt doch noch kommt? Gibt es offizielle Stellungnahmen dazu?
Derzeit wurde nur gemeldet man müsse noch Tests durchführen - ohne konkrete Informationen preis zugeben.

Ich befürchte, dass das nur Hinhaltetaktik ist und wenn dann erstmal Fakten geschaffen sind - wird der Halt unter dem Tisch fallen.

Außerdem steht der IC aus Finsterwalder Sicht "in direkter Konkurrenz" zur kommenden Direktverbindung Finsterwalde-Berlin. Vor allem durchgedrückt durch Lokalpolitiker - deswegen bin ich mir nicht sicher ob der IC Halt Doberlug - Kirchhain überhaupt politisch gewollt ist.

Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 15:29.
Global Fish schrieb:
Ich gebe zu, ich finde die Führung über den Flughafen auch nicht gut. Lieber sollte man dafür eine Linie neben, die man über die Stadtbahn nach Westen führen kann, als eine zurück in Nord-Süd-Tunnel.

Aber den Zug statt mit Kopfmachen über weitere abstruse Umwege zu führen, würde das ganze nicht besser machen.
Ich könnte mir folgende Variante vorstellen, wenn man auf den Halt Südkreuz verzichtet:

Aus den Fahrplanstudien zum "Flughafenexpress" vor Inbetriebnahme der Dresdner Bahn erinnere ich mich, mit Überraschung gelernt zu haben, dass die Fahrt Hbf - Gesundbrunnen - Ostkreuz - Grünauer Kreuz - SXF/ BER nur 1 Minute länger dauert als Hbf - Potsdamer Platz - Südkreuz - Genshagener Heide - BAR - SXF/ BER.
(deshalb fährt der "FEX" ab Inbetriebnahme BER auch über diesen Weg!, siehe Landesnahverkehrsplan Brandenburg von August 2018)

Insofern fänd ich es überlegenswert, den neuen IC von Schönefeld über die Görlitzer Bahn und den Innenring von Norden in den Hbf zu fahren und dann wieder über Norden raus nach Gesundbrunnen. In Gesundbrunnen würde ich natürlich nur einmal halten. Wenn man wollte, könnte man den 102 m langen Zug auch ohne Probleme als Ersatz für Südkreuz am Ostkreuz oben (140m langer Bahnsteig) halten lassen.

Der Vorteil dieser Trasse: sie ist nach meiner Kenntnis nach Fertigstellung der Brücke Wiesenweg (zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee) durchgehend zweigleisig, so dass man weniger Trassenkonflikte haben sollte als am "Schweineohr" (Genshagener Heide).

Inwieweit es zu Trassenkonflikten mit den ICE-Leerfahrten nach Rummelsburg und/ oder der RB 24 kommt, kann ich nicht beurteilen, aber die Lösung erscheint mit überlegenswert im Interesse der Fahrplanstabilität dieser Linie und der Linien auf der Anhalter Bahn.
(auch wenn ich persönlich einen Wegfall des Haltes Südkreuz bedauern würde...)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: 1h-Pendler

Datum: 09.10.19 19:17

Mal vollkommen unabhängig von der Diskussion, ob der Zug noch in Stadt A, B oder C halten soll oder nicht, begrüße ich diese Neuerung.

Dadurch könnte ich meine Berlinfahrten endlich ohne Flixbus und die Unsicherheiten der EC-Verspätungen machen und außerdem wäre so auch mal von Dresden ein Tagestrip nach Rostock drin.

Ich hoffe allerdings, dass die Fahrzeiten noch etwas nach unten gehen.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: spock5407

Datum: 09.10.19 19:25

Brenitz-Sonnewalde würde mir noch einfallen. ;-)
War auch Schnellzughalt mal.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: spock5407

Datum: 09.10.19 19:30

Lichtenberg hat durchaus ein ziemliches Einzugsgebiet. Aber die Musi spielt im FV halt mittlerweile woanders.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 19:51.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 20:04

spock5407 schrieb:
Brenitz-Sonnewalde würde mir noch einfallen. ;-)
War auch Schnellzughalt mal.
Hallo,

Richtig, nur war dieser Halt dem Umspannen von Ellok auf Diesellok im Rahmen der Elektrifizierung zwischen Berlin und Dresden Anfang der 1980-er Jahre geschuldet. So wie später die Halte in Uckro, Wünsdorf oder Rangsdorf.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 20:09.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: tz1118

Datum: 09.10.19 20:10

Man hätte auch bis Hof verlängern können. Potenzial wäre sicher da. Hof - Plauen - Zwickau - Chemnitz

Re: Zeiten der Halte in Elsterwerda

geschrieben von: La-Stelle

Datum: 09.10.19 20:30

lampshade schrieb:
OWL-Pendler schrieb:
Die DB hat heute ihre Pressemitteilung zum neuen Fernverkehr in Ostdeutschland ab Dezember online gestellt:

[www.deutschebahn.com]
Kann man in etwa erahnen, wann die Züge in Elsterwerda halten?
Wenn Du dem Link zur PM folgst, findest Du rechts am Rand eine Präsentation (PDF).
Zur Bequemlichkeit hier der Link: [www.deutschebahn.com] [PDF]

Auf Seite 4 der Präsentation findest Du einen Fahrplan mit den Ankunfts- und Abfahrtszeiten von Dresden Hbf.

Aktuell beträgt die IC-Fahrtzeit Dresden Hbf - Elsterwerda bei 40 Minuten (z.B. IC 2078).

Daraus müsstest Du die ungefähren Zeiten errechnen können.

Oder Du geduldest Dich bis Dienstag, wenn der neue Fahrplan freigeschaltet werden soll ;-)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 20:31

>Ich gebe zu, ich finde die Führung über den Flughafen auch nicht gut.

Ja es ist auch Quatsch. Man verliert heutzutage an Flughäfen (die beschaulichen SEZ und PRI mal ausgenommen) so viel Zeit mit der Warterei, das es auch nicht mehr darauf ankommt, am Südkreuz in einen Zubringer zum Flughafen BER zu steigen. Auch ist zu befürchten, dass der IC von nicht der deutschen Sprache kundigen Touris einfach aus Unkenntnis für die Fahrt in die Stadt bzw. von da aus zum BER missbraucht wird.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 20:38

spock5407 schrieb:
Lichtenberg hat durchaus ein ziemliches Einzugsgebiet. Aber die Musi spielt im FV halt mittlerweile woanders.

Eben. was zumindest ich bedauere. Aber wohl nicht zu ändern. Potential als Anfangs- bzw. Endpunkt der ICE Linien ist allemal da, aber die dafür tauglichen kurzen Strecken Ri. West und Südwest nicht vorhanden.
Es sei denn, man fährt auf den Gleisen der U5 und baut am Alex eine Einfädelung :-)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 20:52

Hallo,

Warum die U 5 umbauen ? Von Lichtenberg aus geht es doch problemlos über Biesdorfer Kreuz und Ostkreuz auf die Stadtbahn, oder über Gesundbrunnen in den Nord-Süd-Tunnel. So wie auch der FLIX von der Stadtbahn kommend über Ostkreuz nach Lichtenberg verkehrt. Im Rahmen von Umleitungsverkehren wird Lichtenberg auch genutzt. Aktuell verkehren ja die IC von Cottbus nach Norddeich wegen der Baumassnahme auf der Stadtbahn noch bis zum 14. Oktober diesen Jahres auch über Lichtenberg.

U5 ist ja eigentlich......

geschrieben von: Pio

Datum: 09.10.19 21:00

.......beginnend mit der Abzweigstelle VNK (Verbindung nach Kaulsdorf) zumindest ab Höhe Tierpark die ehemalige Zuführung zur Ostbahn.
Eigentlich sollte die U5 ja weiter in Richtung Schöneweide gehen. In der nie in Betrieb genommenen Verbindungskurve von Karlshorst nach Wuhlheide
sind die Überwerfungsbauwerke schon mit errichtet worden.
Also würde das ein Rückbau darstellen.🤗😉😎

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 21:20

Hallo Gerd,

deine Kenntnis der Fahrmöglichkeiten in allen Ehren, aber sinnvoll ist das für den gewöhnlichen Fahrgast nicht. Da ist man mit der S5/S7 schneller vom Hbf in Libg.
Und mit der U5 meinte ich die U5 unter Frankfurter Allee, das :-) steht da nicht umsonst.

Auch könnte man von Gesundbrunnen über die 6081, das Karower Kreuz, Hohenschönhausen nach Libg. reinfahren, dann weiter über Gab, die 6170, 6142, dann Schöneweide, Eichgestell, Osg fahren um doch noch ohne Richtungswechsel zum Abstellen nach Rgb zu kommen.
Diverse andere Varianten z.B über Kw, Cd, Guben, Frankfurt/O spare ich mir mal :-)
Möglich ja, sinnvoll nein.

Lichtenberg wird auf absehbare Zeit nur Ausweichhalt bei Baumaßnahmen oder Störungen bleiben. Hat vielleicht auch Vorteile.

Viele Grüße

Re: 2020/2030/Einführung/D-Takt/und auch vieles andere.

geschrieben von: Pio

Datum: 09.10.19 21:42

Ich glaube hier wird die Pressemeldung in der Diskussion oft auch mit dem D-Takt vermischt.
Fakt ist, die Verbindung kommt ab Fahrplan 2020.
Fakt ist, der BER wird erst zu einem späteren Zeitpunkt angefahren.
Fakt ist, Wünsdorf-Glasower Damm-Südkreuz wird noch viele Bauzustände und Fahrplanlagen haben.
Fakt ist, das auf diesem Abschnitt auch noch einiges an Fahrzeit eingesparrt werden kann.
Fakt ist, das erst einmal mit max.160 km/h zwischen Dresden und Rostock der Fahrplan konstruiert wird.
Fakt ist, erst mit ETCS wir Abschnittsweise eine Vmax Erhöhung möglich.
Und mit dieser Vmax Erhöhung könnte auch an der Schnittstelle zwischen Cottbus/Leipzig und Dresdner/Berliner Bahn Haltewünsche in greifbare Nähe rücken.
Fakt ist, auf der Görlitzer Bahn wir es im Bahnhof Schöneweide auch noch viele Bauzustände geben.
Fakt ist, von Schönefeld/BER nach Südkreuz geht es vorerst auch nur über Genshagener Heide. Und mit der Errichtung der Kreuzungsbauwerke und ddr Verbindungskurve nach Berlin am Glasower Damm wird es auch noch viele Bauzustände und Fahrplanlagen geben.
Und der 2. Gutachterentwurf zum D-Takt wird noch nicht der letzte bis zur Einführung sein.
Und viel Wege führen nach Rostock und umgedreht. Ich bin mir sicher, bis 2030 werden wir hier im Berliner Raum fast alle davon mal erleben.
Aber auch entscheidend für gewünschte Halte wird die Nutzung/Auslastung der Züge sein. Also nutzen und nicht nur Diskutieren!

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 21:45.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 10.10.19 00:19

1h-Pendler schrieb:
Mal vollkommen unabhängig von der Diskussion, ob der Zug noch in Stadt A, B oder C halten soll oder nicht, begrüße ich diese Neuerung.

Dadurch könnte ich meine Berlinfahrten endlich ohne Flixbus und die Unsicherheiten der EC-Verspätungen machen und außerdem wäre so auch mal von Dresden ein Tagestrip nach Rostock drin.

Ich hoffe allerdings, dass die Fahrzeiten noch etwas nach unten gehen.
Wie sollen denn die Fahrzeiten noch nach unten gehen?
Vom Berliner Ring / Hohen Neuendorf nach Rostock sind knapp 190 km und 3 Halte (Oranienburg / Neustrelitz / Waren) - das dürfte kaum in unter 1:30h machbar sein, da die Strecke nur maximal 160 km/h hergibt und ein Ausbau für mehr auch nicht geplant/absehbar ist. Von Hohen Neuendorf via Karower Kreuz nach Gesundbrunnen sind nochmal 25km - 10..15 Minuten
Für Berlin Hbf - Rostock kommst du also kaum (sinnvoll) unter eine Kantenzeit von 2 Stunden.

Berlin Hbf - BER via Anhalter Bahn sind dann nochmal knapp 25km - dann Bahnsteigwende (da schneller als "Umwegfahrt" via Grünau - SXF(alt)), wieder 8km zurück nach Blankenfelde...
Von Blankenfelde dann nochmal knapp 150km bis Dresden Hbf, diese jedoch z.T. mit vmax=200 km/h, also vielleicht mit einer Kantenzeit von 1:15..1:30h und einem Unterwegshalt machbar.

Macht in Summe dann 2h Rostock-Berlin Hbf + 0:25h für Berlin Hbf - Südkreuz - BER + 5 min Wende + 1:15..1:30h BER-Elsterwerda-Dresden, also rund 3:45..4h
Peter Neumann von der Berliner Zeitung war offenbar bei dem Pressegespräch zur neuen IC-Linie und berichtet darüber:
[www.berliner-zeitung.de]

Er schreibt u.a.:
Zitat
Für Doberlug-Kirchhain wird geprüft, ob die Kiss-Züge auch dort stoppen können. Die Bahnsteige sind noch nicht saniert.

[...]

Wie berichtet rollt ein Rostocker Zugpaar über Nacht von und nach Wien über Nürnberg und Regensburg. Auch Jena ist als Zwischenstopp im Gespräch. Mit dem IC 94/95 erhält Berlin eine dritte direkte Zugverbindung in die österreichische Hauptstadt, die zum 4. Mai 2020 durch den Railjet Berlin-Prag-Wien-Graz ergänzt wird. Der Grund für die Streckenverlängerung: Für die Kiss-Züge wird die Bahn die jetzige Werkstatt nutzen – und die liegt in Wien.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 10.10.19 09:12

Hallo,

Vom Hauptbahnhof nach Lichtenberg über Gesundbrunnen benötigt ein Fernzug genauso lange wie die U-Bahn oder S-Bahn. Wird doch sogar von planmässigen Zügen genutzt. So zum Beispiel von den NJ in und aus aus Zürich oder dem EN von Paris nach Moskau. Bei Baumassnahmen fahren auch die Warschauer EC vom Hauptbahnhof über Gesundbrunnen und Lichtenberg. Deine Einlassung mit der U5 hatte ich allerdings nicht in Deinem Sinne verstanden. Dann solltest Du an dieser Stelle auch den gewöhnlichen Fahrgast nicht unterschätzen, viele Fahrgäste, auch von ausserhalb, kennen sich besser aus als Du denkst.
Lediglich der Weg vom Ostbahnhof aus über Ostkreuz nach Lichtenberg dauert 12 Minuten länger als die Fahrt mit der S-Bahn.
Auf Deine weiteren Fahrvarianten will ich an der Stelle nicht weiter eingehen, das würde den Rahmen sprengen.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 09:14.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: fpk

Datum: 10.10.19 09:34

Signifikantes Potential gibt es doch durch die Dresdener Bahn und Nordbahn in Berlin, oder? Jeweils 5-10 Minuten?
fpk schrieb:
Signifikantes Potential gibt es doch durch die Dresdener Bahn und Nordbahn in Berlin, oder? Jeweils 5-10 Minuten?
Nicht wirklich:
die Dresdner Bahn verkürzt zwar die Fahrtzeit Südkreuz - Blankenfelde vsl. um ca. 10-12 Minuten, aber es bleibt ja bei dem Abstecher zum BER, der die Fahrtzeit der IC-Linie im Vergleich zu den ECs eben verlängert.

Die mir bekannten Untersuchungen für die Nordbahn haben gegenüber der Fahrt über das Karower Kreuz nur ein Potential von ca. 2 Minuten Fahrtzeitverkürzung ergeben.
Daher sehe ich auf absehbare Zeit wenig Bedarf für den Wiederaufbau der Nordbahn, der ja wegen der heutigen Gleismittenabstände und Kabeltrassen eine Verbreiterung der Trasse innerhalb des teilweise eng bebauten Stadtgebietes sowie vor allem eine Verbreiterung von Dämmen und Einschnitten bedeuten würde... sehr teuer...
(Nebenbei wurden die Kabelkanäle für die S-Bahn im Abschnitt Frohnau - Hohen Neuendorf bescheuerterweise auf der Fernbahntrasse errichtet und müssten somit auch erstmal verlegt werden...)

Weiteres spürbares Potential besteht durch die Sanierung der Abschnitte Blankenfelde - Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda – Großenhain, die bei der großen Sperrung ja noch nicht bearbeitet wurden. (meiner Erinnerung nach von einem Vortrag von DB Netz auch im Bereich von 8-10 Minuten).
La-Stelle schrieb:
fpk schrieb:
Signifikantes Potential gibt es doch durch die Dresdener Bahn und Nordbahn in Berlin, oder? Jeweils 5-10 Minuten?
Nicht wirklich:
die Dresdner Bahn verkürzt zwar die Fahrtzeit Südkreuz - Blankenfelde vsl. um ca. 10-12 Minuten, aber es bleibt ja bei dem Abstecher zum BER, der die Fahrtzeit der IC-Linie im Vergleich zu den ECs eben verlängert.

Die mir bekannten Untersuchungen für die Nordbahn haben gegenüber der Fahrt über das Karower Kreuz nur ein Potential von ca. 2 Minuten Fahrtzeitverkürzung ergeben.
Daher sehe ich auf absehbare Zeit wenig Bedarf für den Wiederaufbau der Nordbahn,

Naja, die Verkürzung Südkreuz-Blankenfelde mit Fertigstellung der Dresdener bleibt ja mit wie ohne den Abstecher zum Flughafen.

Der Umweg über das Karower Kreuz sind 6..7 km, dazu die langsam bleibende Verbindungsstrecke dort und bei Birkenwerder (wenn man dort die lange Kurve nimmt, ist der Umweg noch größer). Sollten eigentlich eher 4 Minuten Verkürzung mit der Nordbahn werden. Aber natürlich: 4 Minuten sind immer noch kein schlagendes Argumente für den Nordbahnwihederaufbau.

Ein paar Minuten sparen wird man noch nach Ausbau Nassenheide-Birkenwerder sowie der Bahnhöfe Waren, Neustrelitz, Fürstenberg, Oranienburg. Unter 1h50 sollte man dann kommen können; aber wesentlich mehr wird im Norden nicht zu holen sein.

Re: Zeiten der Halte in Elsterwerda

geschrieben von: lampshade

Datum: 10.10.19 21:09

Danke. Ich wollte nur in etwa einschätzen, ob eventuell ein Anschluss aus Richtung Döbeln möglich wäre :)

Re: Catering-Konzept der WESTbahn bleibt bestehen

geschrieben von: tbk

Datum: Gestern, 14:53:05

gastronomie1916 schrieb:
▪ Gäste haben die Wahl:
− Am Platz bedienen lassen
− Eines der beiden Bistros besuchen und sich selbst an Automaten bedienen

Das bedeutet zwei von vier Westcafés werden in sitzbereiche umgewandelt und die anderen zwei weiter betrieben.
Dazu könnten die sitze aus jenen bereichen hergenommen werden, die neu als erste klasse gestaltet werden (in sechsteilern der ersten serie).
Die züge der zweiten serie haben ohnehin schon eine erste klasse (Westplus dort 2+1 bestuhlt).


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