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Angemeldet: -

Prüfung = Hinhaltetaktik?

geschrieben von: Bahnreformreform

Datum: 09.10.19 15:28

"Das sollten die IC auch wirklich tun. Denn Doberlug ist quasi der Vorort von Finsterwalde mit 17.000 Ew, von wo es keinen Zug nach Berlin gibt. Und nebenbei sind die RE von Doberlug nach Berlin eher lahme RB, die echt alle 4 Minuten halten."

Was macht Sie denn so sicher, dass der Halt doch noch kommt? Gibt es offizielle Stellungnahmen dazu?
Derzeit wurde nur gemeldet man müsse noch Tests durchführen - ohne konkrete Informationen preis zugeben.

Ich befürchte, dass das nur Hinhaltetaktik ist und wenn dann erstmal Fakten geschaffen sind - wird der Halt unter dem Tisch fallen.

Außerdem steht der IC aus Finsterwalder Sicht "in direkter Konkurrenz" zur kommenden Direktverbindung Finsterwalde-Berlin. Vor allem durchgedrückt durch Lokalpolitiker - deswegen bin ich mir nicht sicher ob der IC Halt Doberlug - Kirchhain überhaupt politisch gewollt ist.

Grüße



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 15:29.
Global Fish schrieb:
Ich gebe zu, ich finde die Führung über den Flughafen auch nicht gut. Lieber sollte man dafür eine Linie neben, die man über die Stadtbahn nach Westen führen kann, als eine zurück in Nord-Süd-Tunnel.

Aber den Zug statt mit Kopfmachen über weitere abstruse Umwege zu führen, würde das ganze nicht besser machen.
Ich könnte mir folgende Variante vorstellen, wenn man auf den Halt Südkreuz verzichtet:

Aus den Fahrplanstudien zum "Flughafenexpress" vor Inbetriebnahme der Dresdner Bahn erinnere ich mich, mit Überraschung gelernt zu haben, dass die Fahrt Hbf - Gesundbrunnen - Ostkreuz - Grünauer Kreuz - SXF/ BER nur 1 Minute länger dauert als Hbf - Potsdamer Platz - Südkreuz - Genshagener Heide - BAR - SXF/ BER.
(deshalb fährt der "FEX" ab Inbetriebnahme BER auch über diesen Weg!, siehe Landesnahverkehrsplan Brandenburg von August 2018)

Insofern fänd ich es überlegenswert, den neuen IC von Schönefeld über die Görlitzer Bahn und den Innenring von Norden in den Hbf zu fahren und dann wieder über Norden raus nach Gesundbrunnen. In Gesundbrunnen würde ich natürlich nur einmal halten. Wenn man wollte, könnte man den 102 m langen Zug auch ohne Probleme als Ersatz für Südkreuz am Ostkreuz oben (140m langer Bahnsteig) halten lassen.

Der Vorteil dieser Trasse: sie ist nach meiner Kenntnis nach Fertigstellung der Brücke Wiesenweg (zwischen Ostkreuz und Frankfurter Allee) durchgehend zweigleisig, so dass man weniger Trassenkonflikte haben sollte als am "Schweineohr" (Genshagener Heide).

Inwieweit es zu Trassenkonflikten mit den ICE-Leerfahrten nach Rummelsburg und/ oder der RB 24 kommt, kann ich nicht beurteilen, aber die Lösung erscheint mit überlegenswert im Interesse der Fahrplanstabilität dieser Linie und der Linien auf der Anhalter Bahn.
(auch wenn ich persönlich einen Wegfall des Haltes Südkreuz bedauern würde...)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: 1h-Pendler

Datum: 09.10.19 19:17

Mal vollkommen unabhängig von der Diskussion, ob der Zug noch in Stadt A, B oder C halten soll oder nicht, begrüße ich diese Neuerung.

Dadurch könnte ich meine Berlinfahrten endlich ohne Flixbus und die Unsicherheiten der EC-Verspätungen machen und außerdem wäre so auch mal von Dresden ein Tagestrip nach Rostock drin.

Ich hoffe allerdings, dass die Fahrzeiten noch etwas nach unten gehen.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: spock5407

Datum: 09.10.19 19:25

Brenitz-Sonnewalde würde mir noch einfallen. ;-)
War auch Schnellzughalt mal.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: spock5407

Datum: 09.10.19 19:30

Lichtenberg hat durchaus ein ziemliches Einzugsgebiet. Aber die Musi spielt im FV halt mittlerweile woanders.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 19:51.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 20:04

spock5407 schrieb:
Brenitz-Sonnewalde würde mir noch einfallen. ;-)
War auch Schnellzughalt mal.
Hallo,

Richtig, nur war dieser Halt dem Umspannen von Ellok auf Diesellok im Rahmen der Elektrifizierung zwischen Berlin und Dresden Anfang der 1980-er Jahre geschuldet. So wie später die Halte in Uckro, Wünsdorf oder Rangsdorf.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 20:09.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: tz1118

Datum: 09.10.19 20:10

Man hätte auch bis Hof verlängern können. Potenzial wäre sicher da. Hof - Plauen - Zwickau - Chemnitz

Re: Zeiten der Halte in Elsterwerda

geschrieben von: La-Stelle

Datum: 09.10.19 20:30

lampshade schrieb:
OWL-Pendler schrieb:
Die DB hat heute ihre Pressemitteilung zum neuen Fernverkehr in Ostdeutschland ab Dezember online gestellt:

[www.deutschebahn.com]
Kann man in etwa erahnen, wann die Züge in Elsterwerda halten?
Wenn Du dem Link zur PM folgst, findest Du rechts am Rand eine Präsentation (PDF).
Zur Bequemlichkeit hier der Link: [www.deutschebahn.com] [PDF]

Auf Seite 4 der Präsentation findest Du einen Fahrplan mit den Ankunfts- und Abfahrtszeiten von Dresden Hbf.

Aktuell beträgt die IC-Fahrtzeit Dresden Hbf - Elsterwerda bei 40 Minuten (z.B. IC 2078).

Daraus müsstest Du die ungefähren Zeiten errechnen können.

Oder Du geduldest Dich bis Dienstag, wenn der neue Fahrplan freigeschaltet werden soll ;-)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 20:31

>Ich gebe zu, ich finde die Führung über den Flughafen auch nicht gut.

Ja es ist auch Quatsch. Man verliert heutzutage an Flughäfen (die beschaulichen SEZ und PRI mal ausgenommen) so viel Zeit mit der Warterei, das es auch nicht mehr darauf ankommt, am Südkreuz in einen Zubringer zum Flughafen BER zu steigen. Auch ist zu befürchten, dass der IC von nicht der deutschen Sprache kundigen Touris einfach aus Unkenntnis für die Fahrt in die Stadt bzw. von da aus zum BER missbraucht wird.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 20:38

spock5407 schrieb:
Lichtenberg hat durchaus ein ziemliches Einzugsgebiet. Aber die Musi spielt im FV halt mittlerweile woanders.

Eben. was zumindest ich bedauere. Aber wohl nicht zu ändern. Potential als Anfangs- bzw. Endpunkt der ICE Linien ist allemal da, aber die dafür tauglichen kurzen Strecken Ri. West und Südwest nicht vorhanden.
Es sei denn, man fährt auf den Gleisen der U5 und baut am Alex eine Einfädelung :-)

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 09.10.19 20:52

Hallo,

Warum die U 5 umbauen ? Von Lichtenberg aus geht es doch problemlos über Biesdorfer Kreuz und Ostkreuz auf die Stadtbahn, oder über Gesundbrunnen in den Nord-Süd-Tunnel. So wie auch der FLIX von der Stadtbahn kommend über Ostkreuz nach Lichtenberg verkehrt. Im Rahmen von Umleitungsverkehren wird Lichtenberg auch genutzt. Aktuell verkehren ja die IC von Cottbus nach Norddeich wegen der Baumassnahme auf der Stadtbahn noch bis zum 14. Oktober diesen Jahres auch über Lichtenberg.

U5 ist ja eigentlich......

geschrieben von: Pio

Datum: 09.10.19 21:00

.......beginnend mit der Abzweigstelle VNK (Verbindung nach Kaulsdorf) zumindest ab Höhe Tierpark die ehemalige Zuführung zur Ostbahn.
Eigentlich sollte die U5 ja weiter in Richtung Schöneweide gehen. In der nie in Betrieb genommenen Verbindungskurve von Karlshorst nach Wuhlheide
sind die Überwerfungsbauwerke schon mit errichtet worden.
Also würde das ein Rückbau darstellen.🤗😉😎

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 09.10.19 21:20

Hallo Gerd,

deine Kenntnis der Fahrmöglichkeiten in allen Ehren, aber sinnvoll ist das für den gewöhnlichen Fahrgast nicht. Da ist man mit der S5/S7 schneller vom Hbf in Libg.
Und mit der U5 meinte ich die U5 unter Frankfurter Allee, das :-) steht da nicht umsonst.

Auch könnte man von Gesundbrunnen über die 6081, das Karower Kreuz, Hohenschönhausen nach Libg. reinfahren, dann weiter über Gab, die 6170, 6142, dann Schöneweide, Eichgestell, Osg fahren um doch noch ohne Richtungswechsel zum Abstellen nach Rgb zu kommen.
Diverse andere Varianten z.B über Kw, Cd, Guben, Frankfurt/O spare ich mir mal :-)
Möglich ja, sinnvoll nein.

Lichtenberg wird auf absehbare Zeit nur Ausweichhalt bei Baumaßnahmen oder Störungen bleiben. Hat vielleicht auch Vorteile.

Viele Grüße

Re: 2020/2030/Einführung/D-Takt/und auch vieles andere.

geschrieben von: Pio

Datum: 09.10.19 21:42

Ich glaube hier wird die Pressemeldung in der Diskussion oft auch mit dem D-Takt vermischt.
Fakt ist, die Verbindung kommt ab Fahrplan 2020.
Fakt ist, der BER wird erst zu einem späteren Zeitpunkt angefahren.
Fakt ist, Wünsdorf-Glasower Damm-Südkreuz wird noch viele Bauzustände und Fahrplanlagen haben.
Fakt ist, das auf diesem Abschnitt auch noch einiges an Fahrzeit eingesparrt werden kann.
Fakt ist, das erst einmal mit max.160 km/h zwischen Dresden und Rostock der Fahrplan konstruiert wird.
Fakt ist, erst mit ETCS wir Abschnittsweise eine Vmax Erhöhung möglich.
Und mit dieser Vmax Erhöhung könnte auch an der Schnittstelle zwischen Cottbus/Leipzig und Dresdner/Berliner Bahn Haltewünsche in greifbare Nähe rücken.
Fakt ist, auf der Görlitzer Bahn wir es im Bahnhof Schöneweide auch noch viele Bauzustände geben.
Fakt ist, von Schönefeld/BER nach Südkreuz geht es vorerst auch nur über Genshagener Heide. Und mit der Errichtung der Kreuzungsbauwerke und ddr Verbindungskurve nach Berlin am Glasower Damm wird es auch noch viele Bauzustände und Fahrplanlagen geben.
Und der 2. Gutachterentwurf zum D-Takt wird noch nicht der letzte bis zur Einführung sein.
Und viel Wege führen nach Rostock und umgedreht. Ich bin mir sicher, bis 2030 werden wir hier im Berliner Raum fast alle davon mal erleben.
Aber auch entscheidend für gewünschte Halte wird die Nutzung/Auslastung der Züge sein. Also nutzen und nicht nur Diskutieren!

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 21:45.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 10.10.19 00:19

1h-Pendler schrieb:
Mal vollkommen unabhängig von der Diskussion, ob der Zug noch in Stadt A, B oder C halten soll oder nicht, begrüße ich diese Neuerung.

Dadurch könnte ich meine Berlinfahrten endlich ohne Flixbus und die Unsicherheiten der EC-Verspätungen machen und außerdem wäre so auch mal von Dresden ein Tagestrip nach Rostock drin.

Ich hoffe allerdings, dass die Fahrzeiten noch etwas nach unten gehen.
Wie sollen denn die Fahrzeiten noch nach unten gehen?
Vom Berliner Ring / Hohen Neuendorf nach Rostock sind knapp 190 km und 3 Halte (Oranienburg / Neustrelitz / Waren) - das dürfte kaum in unter 1:30h machbar sein, da die Strecke nur maximal 160 km/h hergibt und ein Ausbau für mehr auch nicht geplant/absehbar ist. Von Hohen Neuendorf via Karower Kreuz nach Gesundbrunnen sind nochmal 25km - 10..15 Minuten
Für Berlin Hbf - Rostock kommst du also kaum (sinnvoll) unter eine Kantenzeit von 2 Stunden.

Berlin Hbf - BER via Anhalter Bahn sind dann nochmal knapp 25km - dann Bahnsteigwende (da schneller als "Umwegfahrt" via Grünau - SXF(alt)), wieder 8km zurück nach Blankenfelde...
Von Blankenfelde dann nochmal knapp 150km bis Dresden Hbf, diese jedoch z.T. mit vmax=200 km/h, also vielleicht mit einer Kantenzeit von 1:15..1:30h und einem Unterwegshalt machbar.

Macht in Summe dann 2h Rostock-Berlin Hbf + 0:25h für Berlin Hbf - Südkreuz - BER + 5 min Wende + 1:15..1:30h BER-Elsterwerda-Dresden, also rund 3:45..4h
Peter Neumann von der Berliner Zeitung war offenbar bei dem Pressegespräch zur neuen IC-Linie und berichtet darüber:
[www.berliner-zeitung.de]

Er schreibt u.a.:
Zitat
Für Doberlug-Kirchhain wird geprüft, ob die Kiss-Züge auch dort stoppen können. Die Bahnsteige sind noch nicht saniert.

[...]

Wie berichtet rollt ein Rostocker Zugpaar über Nacht von und nach Wien über Nürnberg und Regensburg. Auch Jena ist als Zwischenstopp im Gespräch. Mit dem IC 94/95 erhält Berlin eine dritte direkte Zugverbindung in die österreichische Hauptstadt, die zum 4. Mai 2020 durch den Railjet Berlin-Prag-Wien-Graz ergänzt wird. Der Grund für die Streckenverlängerung: Für die Kiss-Züge wird die Bahn die jetzige Werkstatt nutzen – und die liegt in Wien.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 10.10.19 09:12

Hallo,

Vom Hauptbahnhof nach Lichtenberg über Gesundbrunnen benötigt ein Fernzug genauso lange wie die U-Bahn oder S-Bahn. Wird doch sogar von planmässigen Zügen genutzt. So zum Beispiel von den NJ in und aus aus Zürich oder dem EN von Paris nach Moskau. Bei Baumassnahmen fahren auch die Warschauer EC vom Hauptbahnhof über Gesundbrunnen und Lichtenberg. Deine Einlassung mit der U5 hatte ich allerdings nicht in Deinem Sinne verstanden. Dann solltest Du an dieser Stelle auch den gewöhnlichen Fahrgast nicht unterschätzen, viele Fahrgäste, auch von ausserhalb, kennen sich besser aus als Du denkst.
Lediglich der Weg vom Ostbahnhof aus über Ostkreuz nach Lichtenberg dauert 12 Minuten länger als die Fahrt mit der S-Bahn.
Auf Deine weiteren Fahrvarianten will ich an der Stelle nicht weiter eingehen, das würde den Rahmen sprengen.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 09:14.

Re: DB-PM zum Fernverkehr Dresden-Rostock

geschrieben von: fpk

Datum: 10.10.19 09:34

Signifikantes Potential gibt es doch durch die Dresdener Bahn und Nordbahn in Berlin, oder? Jeweils 5-10 Minuten?
fpk schrieb:
Signifikantes Potential gibt es doch durch die Dresdener Bahn und Nordbahn in Berlin, oder? Jeweils 5-10 Minuten?
Nicht wirklich:
die Dresdner Bahn verkürzt zwar die Fahrtzeit Südkreuz - Blankenfelde vsl. um ca. 10-12 Minuten, aber es bleibt ja bei dem Abstecher zum BER, der die Fahrtzeit der IC-Linie im Vergleich zu den ECs eben verlängert.

Die mir bekannten Untersuchungen für die Nordbahn haben gegenüber der Fahrt über das Karower Kreuz nur ein Potential von ca. 2 Minuten Fahrtzeitverkürzung ergeben.
Daher sehe ich auf absehbare Zeit wenig Bedarf für den Wiederaufbau der Nordbahn, der ja wegen der heutigen Gleismittenabstände und Kabeltrassen eine Verbreiterung der Trasse innerhalb des teilweise eng bebauten Stadtgebietes sowie vor allem eine Verbreiterung von Dämmen und Einschnitten bedeuten würde... sehr teuer...
(Nebenbei wurden die Kabelkanäle für die S-Bahn im Abschnitt Frohnau - Hohen Neuendorf bescheuerterweise auf der Fernbahntrasse errichtet und müssten somit auch erstmal verlegt werden...)

Weiteres spürbares Potential besteht durch die Sanierung der Abschnitte Blankenfelde - Wünsdorf-Waldstadt und Elsterwerda – Großenhain, die bei der großen Sperrung ja noch nicht bearbeitet wurden. (meiner Erinnerung nach von einem Vortrag von DB Netz auch im Bereich von 8-10 Minuten).
La-Stelle schrieb:
fpk schrieb:
Signifikantes Potential gibt es doch durch die Dresdener Bahn und Nordbahn in Berlin, oder? Jeweils 5-10 Minuten?
Nicht wirklich:
die Dresdner Bahn verkürzt zwar die Fahrtzeit Südkreuz - Blankenfelde vsl. um ca. 10-12 Minuten, aber es bleibt ja bei dem Abstecher zum BER, der die Fahrtzeit der IC-Linie im Vergleich zu den ECs eben verlängert.

Die mir bekannten Untersuchungen für die Nordbahn haben gegenüber der Fahrt über das Karower Kreuz nur ein Potential von ca. 2 Minuten Fahrtzeitverkürzung ergeben.
Daher sehe ich auf absehbare Zeit wenig Bedarf für den Wiederaufbau der Nordbahn,

Naja, die Verkürzung Südkreuz-Blankenfelde mit Fertigstellung der Dresdener bleibt ja mit wie ohne den Abstecher zum Flughafen.

Der Umweg über das Karower Kreuz sind 6..7 km, dazu die langsam bleibende Verbindungsstrecke dort und bei Birkenwerder (wenn man dort die lange Kurve nimmt, ist der Umweg noch größer). Sollten eigentlich eher 4 Minuten Verkürzung mit der Nordbahn werden. Aber natürlich: 4 Minuten sind immer noch kein schlagendes Argumente für den Nordbahnwihederaufbau.

Ein paar Minuten sparen wird man noch nach Ausbau Nassenheide-Birkenwerder sowie der Bahnhöfe Waren, Neustrelitz, Fürstenberg, Oranienburg. Unter 1h50 sollte man dann kommen können; aber wesentlich mehr wird im Norden nicht zu holen sein.

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