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Eine HSL Oost war mal in Planung

geschrieben von: BR146106

Datum: 09.10.19 20:36

Moin,

das was wir jetzt kritisieren war durchaus mal geplant von den Niederländern, sprich die Neubautrasse von Arnheim über Utrecht nach Amsterdam. Das Projekt nannte sich HSL Oost: [de.wikipedia.org].

Im Zuge der Diskussion zum die Verbesserungen auf der Achse Amsterdam - Berlin, kommt auch diese Idee der HSL Oost, wieder auf den Tisch: aus dem Nachbarforum und etwas älter:[www.ice-treff.de]

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 20:37.
Hadufuns schrieb:
Strizie schrieb:
[...]
Die Niederländer sind ja auch nicht bereit ihr Streckennetz mal anständig zu ertüchtigen so das wenigstens 200 km/h dort möglich sind.
[...]
Tatsache ist und bleibt dass eine Ausweitung der Verkehre von und nach Amsterdam an den Engpässen im deutschen Netz scheitern dürfte.
Über die Trasse der L41 ab Frankfurt, verbunden mit einer direkten Führung über Deutz käme man genau in der heutigen Trasse des ICE 104 stündlich gen Amsterdam. Amsterdam - München wären 7h, macht bei 1h Wendezeit 16 Umläufe --> wird wohl etwas eng. Verstärkt/schwächt man jeweils in Frankfurt und Duisburg mit einem 403 käme man bei einem Stundentakt Frankfurt - Amsterdam mit 10 Umläufen aus. Dann wären mit 2 weiteren Garnituren noch 2 Durchläufe nach München drin.

Die freiwerdende Trasse auf der KRM könnte man für einen Stundentakt nach Brüssel nutzen, der ggf. bis Würzburg oder Nürnberg verlängert werden könnte. Das würde eine sehr ärgerliche Lücke im Netz endlich schließen.

Ein Stundentakt der internationalen Züge würde auf jeden Fall jenseits irgendwelcher Fluggäste die Attraktivität deutlich steigern.
Hallo BR146106,

BR146106 schrieb:
Zitat:
das was wir jetzt kritisieren war durchaus mal geplant von den Niederländern, sprich die Neubautrasse von Arnheim über Utrecht nach Amsterdam.
Die war nicht nur geplant, sondern die Umsetzung wurde Deutschland in einem Staatsvertrag zugesagt: [www.wedebruch.de]

Die Bundesrepublik Deutschland sollte die Umsetzung auch mal einfordern!

Viele Grüße
Jörg

Erst mal an die eigene Nase fassen

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.10.19 11:51

Moin,

wenn man hierzulande, diesen ausbau einfordern soll, dann muss Deutschland erst mal seine Verträge erfüllen, wie der Ausbau der Rheintalbahn bis Basel, dieser ist seid 3 Jahren überfällig! Alsobevor man von anderen Fordert, erst mal selber die Verträge erfüllen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Erst mal an die eigene Nase fassen

geschrieben von: cinéma

Datum: 10.10.19 13:04

Richtig, allein der Ausbau Oberhausen–Emmerich ist ein Witz.
Oder auch auf anderen Relationen: Was ist mit dem Eisernen Rhein? Was ist mit dem Lückenschluss Düren–Aachen auf der LGV Köln–Brüssel–Paris?
Deutschland sollte wirklich ganz kleine Brötchen backen!

Re: Erst mal an die eigene Nase fassen

geschrieben von: bauigel

Datum: 10.10.19 17:55

BR146106 schrieb:Zitat:
wie der Ausbau der Rheintalbahn bis Basel, dieser ist seid 3 Jahren überfällig!
Wo hast du denn diesen Termin her?

Im Vertrag von Lugano steht weder ein konkreter Termin noch bezieht er sich - auch wenn das in der Qualitätspresse gerne zu lesen ist - nicht auf die Inbetriebnahme des Gotthard-Tunnels, sondern auf die NEAT. Und da gehören auf Schweizer Seite außer dem Gotthard-Tunnel auch innerschweizer Zulaufstrecken dazu, die teilweise im Moment weder terminiert noch finanziert sind...

Re: Erst mal an die eigene Nase fassen

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.10.19 18:07

Moin,

tja, man kann es natürlich so sehen, das die Schweizer ebenso fertig sein müssen, bevor man hierzulande etwas macht, aber ich sehe es ein wenig anderes, und für mich war der Stichtag eben mit der Inbetriebnahme des GBT. Noch etwas dazu, selbst der Vertrag ist da sehr mager, wenn ich mir das hier ansehe: [www.admin.ch]

Wenn man sich diese Meldung zum 20 Geburtstag durchließt: [vm.baden-wuerttemberg.de], sollte man schon überlegen, wie wichtig die Schiene wirklich ist, abgesehen von allen Klimadiskussionen.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Node schrieb:
Über die Trasse der L41 ab Frankfurt, verbunden mit einer direkten Führung über Deutz käme man genau in der heutigen Trasse des ICE 104 stündlich gen Amsterdam. Amsterdam - München wären 7h, macht bei 1h Wendezeit 16 Umläufe --> wird wohl etwas eng. Verstärkt/schwächt man jeweils in Frankfurt und Duisburg mit einem 403 käme man bei einem Stundentakt Frankfurt - Amsterdam mit 10 Umläufen aus. Dann wären mit 2 weiteren Garnituren noch 2 Durchläufe nach München drin.

Die freiwerdende Trasse auf der KRM könnte man für einen Stundentakt nach Brüssel nutzen, der ggf. bis Würzburg oder Nürnberg verlängert werden könnte. Das würde eine sehr ärgerliche Lücke im Netz endlich schließen.

Ein Stundentakt der internationalen Züge würde auf jeden Fall jenseits irgendwelcher Fluggäste die Attraktivität deutlich steigern.
Die KLM will aber nicht Bahnreisen zwischen Randstad und Süddeutschland fördern, sondern Rheinländer/Ruhrgebietler in ihre Interkontinentalflüge holen.

Wogegen wiederum die Lufthansa ist...
kmueller schrieb:
Node schrieb:
Über die Trasse der L41 ab Frankfurt, verbunden mit einer direkten Führung über Deutz käme man genau in der heutigen Trasse des ICE 104 stündlich gen Amsterdam. Amsterdam - München wären 7h, macht bei 1h Wendezeit 16 Umläufe --> wird wohl etwas eng. Verstärkt/schwächt man jeweils in Frankfurt und Duisburg mit einem 403 käme man bei einem Stundentakt Frankfurt - Amsterdam mit 10 Umläufen aus. Dann wären mit 2 weiteren Garnituren noch 2 Durchläufe nach München drin.

Die freiwerdende Trasse auf der KRM könnte man für einen Stundentakt nach Brüssel nutzen, der ggf. bis Würzburg oder Nürnberg verlängert werden könnte. Das würde eine sehr ärgerliche Lücke im Netz endlich schließen.

Ein Stundentakt der internationalen Züge würde auf jeden Fall jenseits irgendwelcher Fluggäste die Attraktivität deutlich steigern.
Die KLM will aber nicht Bahnreisen zwischen Randstad und Süddeutschland fördern, sondern Rheinländer/Ruhrgebietler in ihre Interkontinentalflüge holen.

Wogegen wiederum die Lufthansa ist...
Und deswegen darf die DB keine Angebotsverbesserungen durchführen?
kmueller schrieb:
Die KLM will aber nicht Bahnreisen zwischen Randstad und Süddeutschland fördern, sondern Rheinländer/Ruhrgebietler in ihre Interkontinentalflüge holen.

Wogegen wiederum die Lufthansa ist...
Hallo,

damit das wirklich klappt, muss die KLM eine Garantie für die ganze Reisekette anbieten. Das Hauptproblem ist bei diesem Vorhaben ist doch die Unzuverlässigkeit in der Reisekette bzw. dass man dann eine lange Wartezeit in Schipol einplanen müsste: ein oder zweimall umsteigen, jedesmal mit Anschlussrisiko... Ich hab bei einem Versuch, ab Amsterdam weiter zu reisen, 4 h auf dem Bahnhof verbracht.

Das wäre mal ein sinnvolles Alleinstellungsmerkmal.

Schöne Grüße

Tobias

Auch für die Diskussion in DSO gilt: Man muss nicht auf jeden vorbeifahrenden Jauchewagen aufspringen und das Ventil öffnen.
Node schrieb:
kmueller schrieb:
Node schrieb:
Ein Stundentakt der internationalen Züge würde auf jeden Fall jenseits irgendwelcher Fluggäste die Attraktivität deutlich steigern.
Die KLM will aber nicht Bahnreisen zwischen Randstad und Süddeutschland fördern, sondern Rheinländer/Ruhrgebietler in ihre Interkontinentalflüge holen.

Wogegen wiederum die Lufthansa ist...
Und deswegen darf die DB keine Angebotsverbesserungen durchführen?
Selbstverständlich darf die DB in Amsterdam einen neuen Flughafen-Fernbahnhof samt Zufahrten anlegen und ein ähnlich hochfrequentes Angebot von Fernzügen dorthin anbieten wie nach Frankfurt oder nach München (geplant). Sie muß halt nur eine Finanzierung dafür auftreiben.

Sollte man das 59 Mrd.-Paket für den Betonahnausbau nicht auf ganz Europa ausweiten, so wie Deutschland auch bei allen anderen guten Dingen als Vorbild vorangeht?

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