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Angemeldet: -

Moin,

zum 100. Geburtstag der KLM Royal Dutch Airlines, der ältesten noch existierende Fluggesellschaft der Welt, hat dessen Chef betont, dass man Überlegungen anstelle, die Flüge Düsseldorf - Amsterdam auf Zugverbindungen umzustellen. Beide Städte liegen 180 Kilometer auseinander und mit dem Zug dauert es derzeit rund zweieinhalb Stunden bis zum Amsterdamer Flughafen.

Vorteil für KLM wäre, dass freiwerdende Slots für lukrative interkontinentale Flüge verwendet werden könnten, da diese in Shipol aufgrund der hohen Auslastung sehr beschränkt sind.

[www.aerotelegraph.com]

Hoffentlich scheitert dies nicht an der aktuellen NL-ICE Performance.

Gruß
hallo,
der LH reicht doch auch ein Kopfteil im ICE Stuttgart-Frankfurt-Köln um ihre Fluggäste auf Ebene Null zu transportieren. Das wird sich im 406 auch finden lassen. Für eine Verdichtung von 2stdl. auf stündlich reichen die 406 nicht, wenn man die Zugläufe nicht bricht. Aber es gibt bald Talgos mit flexiblen Loks.
Gruß
Ingo
Moin,

dann könnte man ja ab 2023 auch Amsterdam-Hannover mit FL000 anbieten,
für 5min. auf FL250 zu gehen lohnt sich ja nicht wirklich.

Mfg
Eurotrans17780 schrieb:
für 5min. auf FL250 zu gehen lohnt sich ja nicht wirklich.
Doch, das wäre nahe des optimalen Profils. In der Praxis sind dort aber FL230>/240< vorherrschend mit leicht längerer Verweildauer.

Im Ergebnis gute zwei Prozent der Distanz als Flughöhe, btw. Ein 1000km/h-Transrapid wird gewisse Ineffizienzen beim Luftwiderstand aufweisen...^^
gastronomie1916 schrieb:
zum 100. Geburtstag der KLM Royal Dutch Airlines, der ältesten noch existierende Fluggesellschaft der Welt, hat dessen Chef betont, dass man Überlegungen anstelle, die Flüge Düsseldorf - Amsterdam auf Zugverbindungen umzustellen.

Vorteil für KLM wäre, dass freiwerdende Slots für lukrative interkontinentale Flüge verwendet werden könnten
Genau.

Und Bahnreisende nach Amsterdam C können in Schiphol prima dorthin umsteigen. Oder schon in A'dam Zuid in die komfortable Metro.
Moin!

Dann müssen die ICE aber mindestens so zuverlässig fahren wie Flieger fliegen und das Gepäckproblem muss gelöst werden.

Der Hilfsbetreiber
Hallo,
bevor das Wirklichkeit wird, müssen aber die Anzahl der ICE aufgestockt werden.
Der erste KLM Flug aus DUS landet um 7.15 Uhr in Schiphol, damit erreicht man Abflüge ab ca. 8.30 Uhr.
Mit dem ersten ICE ist man mit Umsteigen in Utrecht aber erst um 9.40 Uhr am Flughafen, hat noch sein Gepäck dabei und wurde noch nicht durchgefummelt oder bestrahlt.
Somit sind mit etwas Puffer erst Flüge ab kurz vor 12 erreichbar, was für Flüge in Richtung USA schon knapp wird.
Außerdem ist der ICE 222 schon heute häufig voll bis unters Dach, ohne die ca. 80 Leute, die in eine Embraer 170 passen als KLM Zubringer.
Zurück eher noch extremer genauso. 18.18 Uhr als letzte (!) Abfahrt des Tages steht ein Flug von 21.30 Uhr gegenüber.
Und wer jetzt die Klimakarte ziehen will, dem sei gesagt, das sich die Flüge ab AMS dadurch nicht reduzieren werden. Der Flughafen ist derzeit an seiner maximalen zulässigen Kapazität angekommen. Durch Wegfall von Zubringern ergeben sich halt Slots für Fernstrecken. (In Frankfurt übrigens genauso)
Schönen Tag
rhein-ruhr
rhein-ruhr schrieb:
Hallo,
bevor das Wirklichkeit wird, müssen aber die Anzahl der ICE aufgestockt werden.
Der erste KLM Flug aus DUS landet um 7.15 Uhr in Schiphol, damit erreicht man Abflüge ab ca. 8.30 Uhr.
Mit dem ersten ICE ist man mit Umsteigen in Utrecht aber erst um 9.40 Uhr am Flughafen, hat noch sein Gepäck dabei und wurde noch nicht durchgefummelt oder bestrahlt.
Somit sind mit etwas Puffer erst Flüge ab kurz vor 12 erreichbar, was für Flüge in Richtung USA schon knapp wird.
Außerdem ist der ICE 222 schon heute häufig voll bis unters Dach, ohne die ca. 80 Leute, die in eine Embraer 170 passen als KLM Zubringer.
Zurück eher noch extremer genauso. 18.18 Uhr als letzte (!) Abfahrt des Tages steht ein Flug von 21.30 Uhr gegenüber.
Und wer jetzt die Klimakarte ziehen will, dem sei gesagt, das sich die Flüge ab AMS dadurch nicht reduzieren werden. Der Flughafen ist derzeit an seiner maximalen zulässigen Kapazität angekommen. Durch Wegfall von Zubringern ergeben sich halt Slots für Fernstrecken. (In Frankfurt übrigens genauso)
Schönen Tag
rhein-ruhr
Das ist auch nicht der Sinn der Umstellung der kurzen Flüge auf die Eisenbahn. Es ist Sinn weitere Kapazitäten im Flugverkehr zu schaffen.
Die NS will doch eine IC-Linie Amsterdam-Köln einrichten.
Hallo!

In der aktuellen FliegerRevue 11/2019 ist diesmal ein Beitrag über die KLM enthalten (S. 42 ff.). U. a. steht drin, dass der Flughafen Schiphol für 540.000 Flugbewegungen pro Jahr ausgebaut wird (Pier A mit weiteren 8 Gates soll Ende 2020 in Betrieb gehen, ein weiteres Terminal bis Ende 2023). Auf S. 48 steht sogar etwas mit Zügen: KLM will sogar auf Flüge Amsterdam - Brüssel verzichten.

EDIT: ein Flug von Amsterdam nach Brüssel wird tatsächlich eingespart. Ab dem Sommerflugplan 2020 wird KLM nur noch 4 statt 5 Flüge zwischen Schiphol und Brüssel einsetzen. Dafür werden feste Plätze in einem Thalys-Zug reserviert. Quelle: MEB 11/2019, S. 6.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 16:49.
Geschlagene 2,5 Stunden für grad mal 180km (zwar Luftlinie, aber so viel länger ist die Bahnstrecke jetzt auch wieder nicht)... Wen will man eigentlich damit beeindrucken? Frankfurt ist genausoweit, und dahin braucht man grade mal die Hälfte der Zeit. Aber gut für LH in FRA, würd ich mal sagen, wenn an einem durchaus nicht unwichtigen Zubringermarkt ein Teilnehmer sich quasi selbst aus dem Spiel nimmt...
Amsterdam Brüssel ist auch sehr gut über eine Neubaustrecke verbunden. Da macht ein Flug wenig Sinn. Und wenn man die neuen Benelux IC bis Zaventem durchbindet. Top.
Den Düsseldorf nach Amsterdam Flug benutze ich öfters. Letztes Jahr um nach Genova zu fliegen, dieses Jahr nach Glasgow. Beides nicht direkt ab DUS zu erreichen.

Man braucht sicherlich mehr Züge und ein Streckenausbau. Auch wenn wir nie so schnell in AMS sein werden wie in FRA.
rhein-ruhr schrieb:
Hallo,
bevor das Wirklichkeit wird, müssen aber die Anzahl der ICE aufgestockt werden.
Der erste KLM Flug aus DUS landet um 7.15 Uhr in Schiphol, damit erreicht man Abflüge ab ca. 8.30 Uhr.
Mit dem ersten ICE ist man mit Umsteigen in Utrecht aber erst um 9.40 Uhr am Flughafen, hat noch sein Gepäck dabei und wurde noch nicht durchgefummelt oder bestrahlt.
Somit sind mit etwas Puffer erst Flüge ab kurz vor 12 erreichbar, was für Flüge in Richtung USA schon knapp wird.
Außerdem ist der ICE 222 schon heute häufig voll bis unters Dach, ohne die ca. 80 Leute, die in eine Embraer 170 passen als KLM Zubringer.
Zurück eher noch extremer genauso. 18.18 Uhr als letzte (!) Abfahrt des Tages steht ein Flug von 21.30 Uhr gegenüber.
Und wer jetzt die Klimakarte ziehen will, dem sei gesagt, das sich die Flüge ab AMS dadurch nicht reduzieren werden. Der Flughafen ist derzeit an seiner maximalen zulässigen Kapazität angekommen. Durch Wegfall von Zubringern ergeben sich halt Slots für Fernstrecken. (In Frankfurt übrigens genauso)
Schönen Tag
rhein-ruhr
Das würde ich auch absolut als Hauptproblem sehen. Der aktuelle Zweistundentakt nach AMS und Brüssel ist in keinster mehr zeitgemäß. Da man wohl nach Brüssel auf den 407 setzt wäre doch zumindest eine Taktverdichtung ab Köln sehr wünschenswert. Und dann strikter Stundentakt bis in den Abend hinein.
duesselmartin schrieb:Zitat:
Letztes Jahr um nach Genova zu fliegen, dieses Jahr nach Glasgow. Beides nicht direkt ab DUS zu erreichen.
Hallo,

es gibt sowohl nach Genua (Eurowings) als auch nach Glasgow (Loganair) Nonstop-Flüge von Düsseldorf aus.

Gruß
westring
Der ICE ist auch zwischen Köln und Amsterdam reine Prestigeangelegenheit. Einen zeitlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Zügen hat der ICE nicht und das Kopfmachen in Köln Hbf kostet mit der 15 Minutenwende rund 20 Minuten Fahrzeit nach Frankfurt. Schade das man die ICE-Linie 78 nicht in die Trasse der ICE-Linie 41 zwischen Frankfurt und Duisburg legt und anschließend die alte EC/ICE 104/105-Trasse nicht nutzt.

Für die Niederländer ist ein Stundentakt mit herkömmlichen Zügen bis Köln Hbf interessanter. ICE-Züge von Amsterdam machen eigentlich nur Sinn wenn man weiter nach Basel oder München fährt (touristische Angebote).

Die Niederländer sind ja auch nicht bereit ihr Streckennetz mal anständig zu ertüchtigen so das wenigstens 200 km/h dort möglich sind. Seitens der Niederlande zeigt man mit dem Finger ja immer nach Deutschland (siehe Amsterdam-Berlin).
Strizie schrieb:
Der ICE ist auch zwischen Köln und Amsterdam reine Prestigeangelegenheit. Einen zeitlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Zügen hat der ICE nicht und das Kopfmachen in Köln Hbf kostet mit der 15 Minutenwende rund 20 Minuten Fahrzeit nach Frankfurt.

Für die Niederländer ist ein Stundentakt mit herkömmlichen Zügen bis Köln Hbf interessanter. ICE-Züge von Amsterdam machen eigentlich nur Sinn wenn man weiter nach Basel oder München fährt (touristische Angebote).
Und dorthin umsteigen kann man in Köln genausogut wie in Frankfurt. Oder gar noch bequemer in Duisburg/Düsseldorf am selben Bahnsteig.

Zitat:
Die Niederländer sind ja auch nicht bereit ihr Streckennetz mal anständig zu ertüchtigen so das wenigstens 200 km/h dort möglich sind. Seitens der Niederlande zeigt man mit dem Finger ja immer nach Deutschland (siehe Amsterdam-Berlin).
Es muß halt jemand von 6 Uhr früh bis 0:30 viertelstündich eine HG-Trasse zu auf deutschen NBS üblichen Trassenpreisen bestellen und bezahlen; dann würde sicherlich so etwas auch dort gebaut.
Eurocity341 schrieb:
In der aktuellen FliegerRevue 11/2019 ist diesmal ein Beitrag über die KLM enthalten (S. 42 ff.). U. a. steht drin, dass der Flughafen Schiphol für 540.000 Flugbewegungen pro Jahr ausgebaut wird

Auf S. 48 steht sogar etwas mit Zügen: KLM will sogar auf Flüge Amsterdam - Brüssel verzichten.
Die werden zu nicht unerheblichem Teil von Holländern genutzt, um von Brüssel via Amsterdam billiger nach Übersee (bzw. zurück) zu fliegen als direkt von Amsterdam.
ingo st. schrieb:
hallo,
der LH reicht doch auch ein Kopfteil im ICE Stuttgart-Frankfurt-Köln um ihre Fluggäste auf Ebene Null zu transportieren. Das wird sich im 406 auch finden lassen. Für eine Verdichtung von 2stdl. auf stündlich reichen die 406 nicht, wenn man die Zugläufe nicht bricht. Aber es gibt bald Talgos mit flexiblen Loks.
Gruß
Ingo
Hallo,

so etwa wird es vermutlich laufen. Man überschätzt die Kapazitäten des Luftverkehrs immer wieder. Die KLM bietet 5 Direktflüge von Düsseldorf nach Schipol am Tag an, und 5 retour. Die werden alle mit Embraer E-Jets, entweder 175 oder 190 geflogen. Die 175 hat eine Sitzkapazität von 78 Personen, die 190 von 98. Zusammen sind das 430 Sitze.
Das ist mit 5 ICE oder anderen, kürzeren, grenzüberschreitenden Zügen sicherlich problemlos möglich.

Die Flugzeit bzw. Fahrzeit dürfte erstaunlicherweise kaum das Problem sein:
KLM gibt eine direkte Flugzeit zwischen "Boarding completed", also dem Schließen der Türen und Andocken von 55 Minuten an. Selbst wenn ich für Sicherheitskontrolle und Boarding eine Stunde und für das Warten aufs Gepäck 10 Minuten rechne, bin ich mit 2:05 Stunden etwa im Bereich dessen, was die Eisenbahn im Moment zu leisten vermag.

Die Fahrt von Flughafen zu Flughafen dauert im besten Fall 3:08 h (188 min), derzeit mit 2 x Umsteigen (17 min in Arnhem und 5 min in Utrecht) und 21 Zwischenhalten. Rechnet man pro Zwischenhalt 3 Minuten Bremsen, stehen und Beschleunigen und die beiden Umsteigezeiten raus, kommt man bei 85 Minuten Ersparnis raus. Allerdings würde ich die Zwischenhalte in Duisburg, Arnhem und Utrecht nicht außen vor lassen, so dass am Ende eine Fahrzeit rechnerisch 12 Minuten drauf rechne (große Bahnhöfe, 2 min Standzeit): 188 min - 85 min + 12 min = 115 min: 1 h 55 min.

Anders betrachtet:
ICE Düsseldorf HBF - Utrecht Centraal mit Halt in Duisburg, Oberhausen und Arnhem: 1 h 52 min. IC Utrecht nach Schipol mit 2 Halten in Vororten von Amsterdam: 30 min. Beim Streichen der Halte in Oberhausen und Amsterdam wären das dann 2 h 19 min als reale Fahrzeit.

Und 430 Plätze auf 5 Züge am Tag verteilt sind 86 Sitzplätze pro Zug. Wie viele Plätze hat ein Wagen im ICE 3 Int?

Schöne Grüße

Tobias

Auch für die Diskussion in DSO gilt: Man muss nicht auf jeden vorbeifahrenden Jauchewagen aufspringen und das Ventil öffnen.
Strizie schrieb:
[...]
Die Niederländer sind ja auch nicht bereit ihr Streckennetz mal anständig zu ertüchtigen so das wenigstens 200 km/h dort möglich sind.
[...]
Tatsache ist und bleibt dass eine Ausweitung der Verkehre von und nach Amsterdam an den Engpässen im deutschen Netz scheitern dürfte.
Hallo!

Eine weitere HGV-Strecke würde sich in den Niederlanden nicht rentieren (außer die noch geplanten). Die meisten Städte sind mit Amsterdam zwischen 30 und 90 Minuten bequem erreichbar (von den äußersten Orten abgesehen, wo es mehr sind). Dafür ist das Land vertaktet und die Züge fahren dort sehr oft. Teilweise fahren auf einigen Strecken bis zu 4 IC-Paare pro Stunde (dazu noch der Regionalverkehr, der ebenfalls voll in den Takt eingebunden ist).

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt zumeist 130 bzw. 140 km/h. Nur auf bestimmten Strecken bis zu 160 km/h und auf der SFS Amsterdam - Brüssel natürlich noch schneller.

Für die Niederlande ist ein sinnvoll vertakteter Fahrplan besser als reine Rennstrecken. Dafür ist das Land einfach zu klein, aber die Ballungsräume sind dicht an dicht gekettet.

Flugverkehr: die KLM plant, die Ferienfliegertochter "Transavia" nach Lelystad zu verlegen. In Lelystad ist ebenfalls ein Flughafen. So will man Schiphol zumindest von den Ferienfliegern entlasten (Quelle ist ebenfalls der genannte Beitrag in der FliegerRevue). Amsterdam und Lelystad sind ebenfalls sehr gut vertaktet erreichbar.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 11:25.

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