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Osnabrück (ots)
Schleswig-Holsteins Verkehrsminister will mehr Investitionen durch Sonderfonds erreichen
Osnabrück. Vor der am Mittwoch beginnenden Verkehrsministerkonferenz fordert Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) einen "Sonderfonds Schienenverkehr Deutschland". Dieser solle eine Verdopplung der Pro-Kopf-Investitionen von rund 77 Euro im vergangenen Jahr auf mittelfristig 150 Euro ermöglichen. "Obwohl die Investitionen des Bundes in den Schienenverkehr in den vergangenen Jahren spürbar erhöht wurden, bleibt das System Schiene noch immer unterfinanziert", begründete Buchholz gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" seinen Vorstoß....
[www.presseportal.de]
Der komplette Text ist hier lesbar.
Ob der Minister und seine Regierung wirklich ein Herz (und Geld übrig) für die Bahn haben, wird sich auch an den Projekten in SH zeigen, wo sich immer noch nichts oder wenig tut.
Geesthacht, Kellinghusen und Uetersen lassen grüßen....
In SH tut sich seit dem Wechsel von der Dänen-Ampel zu Jamaica gar nichts mehr in Sachen SPNV!

Die FDP ist sowieso gegen ÖPNV auf dem Land.
Die CDU interessiert das nicht so lange es keinen Ärger gibt und
die Grünen schauen zu.

Die Opposition aus SPD hat keinen Plan wie sie die Regierung stellen könnte, der SSW ist zu klein und über die Rechtsradikalen senken wir mal den Mantel des Schweigens...
Dort oben gibt es doch kaum noch etwas an Bahninfrastruktur! Ob das nun aufgegebene Strecken sind oder kastrierte Bahnhöfe... Wobei insbesondere Letzteres ist in SH ein großes Problem darstellt.

Wenn ich diesen "Modellregion"- oder Pilotprojekt-Quatsch schon lese, dann weiß ich, dass das meistens solche Maßnahmen oder Veränderungen wie Bahnsteige erhöhen, elektronische Zuganzeiger aufstellen oder Züge mit W-LAN ausstatten sind. ;-)

Ausbau = Weichenausbau (z.B. zur Bäderbahn)

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 06.10.19 22:15

...da könnte der Freie Demokrat ja einmal unter Beweis zeigen, dass ihm an einem Schienenverkehr im Sinne des Kunden gelegen ist. Eine Eisenbahnstrecke mit gut genutzten Stationen in den Ortschaften totzumachen, nur weil 10 km im Hinterland eine andere Bahnstrecke durch die Feldmark gebaut wird, ist irgendwie das Gegenteil von einer "Modellregion" für den Schienenverkehr, meint

als unbedarfter Fahrgast

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-gruener-Streifen.jpg

Re: Ausbau = Weichenausbau (z.B. zur Bäderbahn)

geschrieben von: matzehbs

Datum: 07.10.19 04:20

Der Zeuge Desiros schrieb:
...da könnte der Freie Demokrat ja einmal unter Beweis zeigen, dass ihm an einem Schienenverkehr im Sinne des Kunden gelegen ist. Eine Eisenbahnstrecke mit gut genutzten Stationen in den Ortschaften totzumachen, nur weil 10 km im Hinterland eine andere Bahnstrecke durch die Feldmark gebaut wird, ist irgendwie das Gegenteil von einer "Modellregion" für den Schienenverkehr, meint

als unbedarfter Fahrgast

Heiko
Genau dieses Beispiel kam mir auch in den Sinn, wenn ich an Schleswig-Holstein und Schienenverkehrsmodellregion denke. Es gab da vor wenigen Monaten eine Reportage im NDR, wo der zunehmende Autoverkehr in Grömitz und Co. thematisiert wurde. Das die Alternative Bahn sich in Zukunft verschlechtert, wusste der FDP -Minister im Interview trotzdem für sich ausschließlich positiv zu sehen. Da würde ein gewaltiges Umdenken stattfinden müssen, will man in Schleswig-Holstein tatsächlich was für den Schienenverkehr tun.
… damit die unsäglichen "Verkehrtminister" – sprich Autominister – endlich jemanden haben, der denen die Stirn bietet.

Wünscht sich ein vom Auto/Lkw-Lobby genervter Bahnfreund/fahrgast


Gruß, Erik

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Dieser "Norden" liegt sicher zwischen Hamburg und Hannover!

103612 schrieb:
In SH tut sich seit dem Wechsel von der Dänen-Ampel zu Jamaica gar nichts mehr in Sachen SPNV!

Die FDP ist sowieso gegen ÖPNV auf dem Land.
Die CDU interessiert das nicht so lange es keinen Ärger gibt und
die Grünen schauen zu.

Die Opposition aus SPD hat keinen Plan wie sie die Regierung stellen könnte, der SSW ist zu klein und über die Rechtsradikalen senken wir mal den Mantel des Schweigens...
Wie wahr!

Und nicht nur in diesem Land läuft das so.
Der Fonds, an den der FDP-Minister denkt, dient nur dem Ausbau der Strecken, auf denen Manager unterwegs sind.

Der D-Takter
Ich wünsche mir von Herzen, dass es mehr als schöne Worte sind. Meiner Meinung nach ist Schleswig Holstein plus Hamburg eine sehr gute Modellregion für Deutschland (wenn man einmal vom Tourismusverkehr absieht). Es gut geeignet um Modelle für den Durchgangsverkehr zu testen, was ja auch der Rolle Deutschlands als ganzem recht gut entspricht!

"Giftgüter aus Osterspai"