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Moin,

wie aus der Buchungsmaske bei Flixbus (mehr oder weniger gut) ersichtlich, fährt die Flixtrainlinie FLX10 ab dem 15.12. von Berlin nach Frankfurt/Stuttgart neu über Halle und Thüringen. Dabei fährt der Zug nun auch nicht mehr über die Berliner Stadtbahn, sondern durch den Tunnel und mit Halt in Südkreuz, soweit ich das überblicken kann. Der Fahrplan scheint mehr oder weniger unverändert, 2x am Tag, in der Wochenmitte jedoch nur 1x täglich. Berlin-Halle gibt's für Sparbrötchen schon ab 4,99€, nach Erfurt und Co. geht es für die üblichen 9,99€. Schön jedenfalls für Gotha und Eisenach, das man damit seinen Fernverkehr gefühlt verdoppeln kann :)
Hallo erstmal,

hört sich interessant an, bleibt für mich nur noch die Frage ob es möglicherweise Halte in Wittenberg oder Bitterfeld gibt, auf der FlixTrain Seite lassen sich zumindest keine finden, es würde sich jedenfalls anbieten noch Fahrgäste aus dem Gebiet zwischen Berlin und Halle gleich mit abzugrasen.

Grüße von Leon W. aus der Lutherstadt Wittenberg (oder LW aus LW)

Über 1300 Bilder zum Umbau vom Bahnhof Lutherstadt Wittenberg gibt es durch den Klick auf das folgende Bild zu sehen.

https://abload.de/img/dsobannerneu2vms1y.jpg

Interessant, anscheinend über die Neubaustrecke! (42 min Halle - Erfurt)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 16:59.
Sollte deutlich mehr Potential haben, wenn man in Hannover nur die Messe ansteuert und zu ähnlichen Zeiten den Hbf mit der Linie nach Köln anbindet. Cleverer Zug imho.
Es geht ja nicht nur um Hannover-Berlin, es geht auch um Hannover-Frankfurt+ Stuttgart- und dann ist schon die Frage was diese Aktion soll- Hannover,Göttingen und Kassel haben einfach mehr Potential. Wird die schnellere Fahrzeit via Erfurt wegen der anstehen Bauarbeiten nächstes Jahr rund um Stuttgart gebraucht ?
Zwei Positionen weiter unten hat jemand in der 2020er Vorschau einen neuen Wochenend-IC Berlin - Gießen - Stuttgart entdeckt. Ob es damit zusammen hängt? Vielleicht will Flix dem IC möglichst aus dem Weg gehen?

Gruß, Olaf

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_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
Alibizugpaar schrieb:
Zwei Positionen weiter unten hat jemand in der 2020er Vorschau einen neuen Wochenend-IC Berlin - Gießen - Stuttgart entdeckt. Ob es damit zusammen hängt? Vielleicht will Flix dem IC möglichst aus dem Weg gehen?


Ich denke kaum.
strobolus schrieb:
Interessant, anscheinend über die Neubaustrecke! (42 min Halle - Erfurt)
Das dürfte mit dem jetzigen Wagenmaterial nix werden... Daran ist wohl schon der "Wunsch" Berlin - München über die VDE8 gescheitert.
Außerdem wäre die Frage, ob Flix genug Personal für das Selbstrettungskonzept auf den entsprechenden Streckenabschnitten an Bord hat.
Also abwarten...
Die Tunnel haben zwei Röhren. Da sollte es wegen Begegnungsgeschwindkeit etc eigentlich unproblematisch sein...

Die Loks brauchen halt die benötigte Zusicherung für die NBS.

Wäre schön wenn das klappt.
Soviel ich weiß ist eine streckenbezogene ETCS Zulassung für die VDE 8 notwendig. Die eingesetzten ICE-Baureihen haben teils monatelange Zulassungsfahrten absolviert. Von Zulassungsfahrten hat man bisher noch nichts gehört oder gelesen.

Vielleicht mietet man sich auch VECTRON Lokomotiven (BR 193) von RAILPOOL. Diese haben ja die ETCS-Zulassung und fahren zwischen Bamberg und Coburg den RE über die Neubaustrecke.
cargonaut69 schrieb:
Außerdem wäre die Frage, ob Flix genug Personal für das Selbstrettungskonzept auf den entsprechenden Streckenabschnitten an Bord hat.
Also abwarten...


Flix hat gar keinen Mitarbeiter, aber Leo hat sie bestimmt und wenn gibt es noch Dienstleister.

Re: LEO: EVU in Deutschland?

geschrieben von: GT8_KR

Datum: 04.10.19 20:46

162 005 schrieb:Zitat:
Flix hat gar keinen Mitarbeiter, aber Leo hat sie bestimmt und wenn gibt es noch Dienstleister.
Hallo,

habe mir gerade von der EBA-Homepage die aktuelle Liste der Liste der öffentlichen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in Deutschland heruntergeladen, kann dort aber LEO nicht finden.

Gruß

GT8_KR
162 005 schrieb:
cargonaut69 schrieb:
Außerdem wäre die Frage, ob Flix genug Personal für das Selbstrettungskonzept auf den entsprechenden Streckenabschnitten an Bord hat.
Also abwarten...

Flix hat gar keinen Mitarbeiter, aber Leo hat sie bestimmt und wenn gibt es noch Dienstleister.
Ah ja... Deshalb fährt LeoFlix (oder FlixLeo) auch wie vor einiger Zeit groß angekündigt seit Dezember über die VDE8 nach München... *Ironie aus*

Geschultes Personal sollte kein Problem sein

geschrieben von: fahremitderbahn4020

Datum: 04.10.19 20:55

cargonaut69 schrieb:
Außerdem wäre die Frage, ob Flix genug Personal für das Selbstrettungskonzept auf den entsprechenden Streckenabschnitten an Bord hat.
Also abwarten...
Hallo,

der FLX10 fährt doch heute schon auf der Strecke Hannover-Fulda (SFS), warum sollte da dann nicht genug geschultes Personal zur Verfügung stehen?

Dies sollte doch dann gar kein Problem darstellen oder habe ich einen Denkfehler?

Viele Grüße
fahremitderbahn

Re: LEO: EVU in CZ

geschrieben von: fahremitderbahn4020

Datum: 04.10.19 21:00

GT8_KR schrieb:
Hallo,

habe mir gerade von der EBA-Homepage die aktuelle Liste der Liste der öffentlichen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in Deutschland heruntergeladen, kann dort aber LEO nicht finden.
Hallo,

soweit ich weiß, macht Leo nicht die betriebliche Durchführung der Fahrten (wenn sich da zwischenzeitlich nichts dran geändert hat). Ansonsten gäbe es ja noch die Mutterfirma in CZ, die dort EVU ist.

Viele Grüße
fahremitderbahn

.

geschrieben von: ES 64 U2-002

Datum: 04.10.19 21:11

..



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 21:16.
cargonaut69 schrieb:
Ah ja... Deshalb fährt LeoFlix (oder FlixLeo) auch wie vor einiger Zeit groß angekündigt seit Dezember über die VDE8 nach München... *Ironie aus*
Moin,

LEO hat München nie groß angekündigt, das war Flix ganz allein. Das musste mal richtig gestellt werden.
In D wurde mal die Strecke Berlin-Prag von LEO angekündigt, dies ist aber erstmal auf Eis gelegt.

Gruß
Du hast aber auch etwas von den höheren Fahrzeuganforderungen nach München gehört ? Es liegt da nicht am Personal.
Alibizugpaar schrieb:
Zwei Positionen weiter unten hat jemand in der 2020er Vorschau einen neuen Wochenend-IC Berlin - Gießen - Stuttgart entdeckt. Ob es damit zusammen hängt? Vielleicht will Flix dem IC möglichst aus dem Weg gehen?
Bestimmt nicht, da der Wochenend-IC nicht neu ist, sondern so schon bis zu den Bauarbeiten an der SFS- HH - HG fuhr. Und ein Zug (nichtmal Zugpaar!) an einem Verkehrstag pro Woche wäre sicherlich kein Grund 12 wöchentliche Flix-Zugpaare (Paare!!) zu verlegen. Zudem -wie gesagt- kein neuer Trassenkonflikt entstanden ist. Am Sonntag (bis Juni) fuhren der Flix, der bisherige IC 1995 (ab Dezember IC 1999) und der IC 2171 im Blockabstand von Hannover bis Kassel. Während der Flix und der 2171 über die SFS nach Fulda und dann weiter nach Frankfurt fuhren, bog der 1995 in Kassel-Wilhelmshöhe auf die MWB ab.
Auch alle anderen Verstärker-IC auf der Nord-Süd-SFS sind 1:1-Rückkehrer nach der Bausperre.

Merkwürdig ist aber, dass beim neuen Fahrtverlauf die Strecke zwischen Halle und Berlin wegen Bauarbeiten später im Jahr gesperrt wird und die ICE mit deutlicher Fahrzeitenverlängerung über Dessau verkehren sollen (oder auch seltener über Hannover-Messe/Laatzen!!! umgeleitet werden). Aber wir werden sehen, ob der Flix nicht dann auch wieder auf die alte Trasse zurückkehrt.

Der Bedarf für den Flix über Kassel, Göttingen und Hannover-Messe Laatzen ist sicherlich gegeben. Wie bereits hier geschrieben geht es um Fahrgäste aus dem Süden nach Hannover, Hamburg oder Bremen, da in HHML Anschlussbusse existieren. Gerade das Zugpaar Stuttgart - Berlin - Stuttgart hat auch nur selten an 3 von 7 Verkehrstagen eigenen Wettberwerb durch den Flix köln - Berlin - Köln. Das Verkehrsaufkommen in HHML war immer gross, Göttingen und Kassel-Wilhelmshöhe hatten sicher auch einige Reisende. Ob Eisenach, Gotha,Erfurt und Halle da mithalten können? Sicherlich wird es in Halle Anschlussreisende (Bus?) aus Leipzig, vielleicht auch aus ganz Sachsen geben.

Die Fahrt über die SFS hätte ich nicht erwartet. Aber durch die separaten Tunnelröhren entfallen die Einschränkungen für nicht druckertüchtigte Wagen. Das ECTS ist sicherlich ein Problem, hier muss Leo (oder wer dann auch immer für Flic hier fahren wird) eine entsprechende Lok mieten. Die Zulassung ist aus meiner Sicht auch nicht so schwer wie hier beschrieben. Bei ICE1, 2 und 4 habe ich nichts von langswierigen Testfahrten gehört. Ich bon auch der Meinung, dass es hier (im Gegensatz zur Steigungsproblematik der KRM) keine streckenspezifische Zulassung geben muss, es muss nur das entsprechende ECTS-Level zugelassen sein (sicherlich nicht trivial, aber auch kein Hindernis). Ich würde bei den ersten, längeren Testfahrten eher Testfahrten für die Strecke und Praxistauglichkeit der neuen Signaltechnik bzw. Personalschulungsfahrten vermuten.

Re: LEO: Sicherheitsbescheinigung Teil B

geschrieben von: GT8_KR

Datum: 05.10.19 07:06

fahremitderbahn4020 schrieb:
Hallo,

soweit ich weiß, macht Leo nicht die betriebliche Durchführung der Fahrten (wenn sich da zwischenzeitlich nichts dran geändert hat). Ansonsten gäbe es ja noch die Mutterfirma in CZ, die dort EVU ist.

Viele Grüße
fahremitderbahn
Hallo,

da LEO in CZ EVU ist, dürfte eine Sicherheitsbescheinigung Teil A vorliegen. (Das habe ich nicht nachgesehen.) Für die betriebliche Durchführung der Fahrten in DE wäre aber noch zusätzlich eine Sicherheitsbescheinigung Teil B erforderlich.

Gruß

GT8_KR
Mit BR 401 und 412 gab es durchaus wochenlange Testfahrten auf der ETCS-Strecke inklusive verschiedener Abschleppübungen. Aber wie erwähnt, gibt es bereits entsprechende Loks.

Personalschulungen auf ETCS sind weniger das Problem, ein Lehrgang dauert 1 Woche und die den FLIX fahrenden Tf sind ja keine 100 Mann ...

Problematisch dürften dennoch die Wagen werden. Denn nicht nur die Tunnel sind das Problem, sondern allgemein die Begegnungsgeschwindigkeiten mit nicht-druckertüchtigten Wagen. Könnte sein, dass die Vmax auf der SFS dann auf 250 km/h gesenkt werden muss zu der Zeit, zu der der Flix verkehrt.
Drehstromator schrieb:
Mit BR 401 und 412 gab es durchaus wochenlange Testfahrten auf der ETCS-Strecke inklusive verschiedener Abschleppübungen. Aber wie erwähnt, gibt es bereits entsprechende Loks.

Personalschulungen auf ETCS sind weniger das Problem, ein Lehrgang dauert 1 Woche und die den FLIX fahrenden Tf sind ja keine 100 Mann ...

Problematisch dürften dennoch die Wagen werden. Denn nicht nur die Tunnel sind das Problem, sondern allgemein die Begegnungsgeschwindigkeiten mit nicht-druckertüchtigten Wagen. Könnte sein, dass die Vmax auf der SFS dann auf 250 km/h gesenkt werden muss zu der Zeit, zu der der Flix verkehrt.
Hallo,

Danke für die Infos und die Richtigstellung.
Das Begegnungsverbot hat nach meinem Wissen das EBA 1998 für Tunnelabschnitte ausgesprochen. Es ist also kein allgemeines Begegnungsverbot. Die Verordnung war auch mal hier im Forum bei einer Diskussion zum Ende der Flixtrain-Planung Berlin - München verlinkt. Mit Google kann man eine ETR Ausgabe zur Strecke Ebensfeld - Erfurt finden, in der zum Thema Tunnel genau diese Problematik besprochen wird. Auf Wikipedia gibt es für die SFS MIN auch Erläuterungen.

Separate Tunnel sollten also auch den Einsatz von nicht-druckdichten Wagen ermöglichen.
x2800 schrieb:
Danke für die Infos und die Richtigstellung.
Das Begegnungsverbot hat nach meinem Wissen das EBA 1998 für Tunnelabschnitte ausgesprochen. Es ist also kein allgemeines Begegnungsverbot. Die Verordnung war auch mal hier im Forum bei einer Diskussion zum Ende der Flixtrain-Planung Berlin - München verlinkt. Mit Google kann man eine ETR Ausgabe zur Strecke Ebensfeld - Erfurt finden, in der zum Thema Tunnel genau diese Problematik besprochen wird. Auf Wikipedia gibt es für die SFS MIN auch Erläuterungen.

Separate Tunnel sollten also auch den Einsatz von nicht-druckdichten Wagen ermöglichen.
Hallo!

Das Problem sind nicht die Tunnel. Auf der SFS Nürnberg-Ingolstadt muss die Vmax auf 250 km/h herabgesetzt werden, wenn ein Zug mit nicht-druckertüchtigten Wagen verkehrt. Das kam z.B. immer mal vor, wenn IC 2024 oder 2027 zwischen Nürnberg und Regensburg kurzfristig über Ingolstadt umgeleitet werden musste. Dieser Zug hatte in der Vergangenheit oft IR-Wagen (Bimz) dabei, sodass diese Regelung zutraf.
Die Beschränkung war dabei unabhängig von Tunnels, sie galt auf der gesamten Strecke.
Zitat
Interessant, anscheinend über die Neubaustrecke! (42 min Halle - Erfurt)
Viel interessanter ist ja, dass eine Fahrlage (11:22 ab Erfurt) nur 36min braucht, während die anderen Fahrlagen die 41-42 Minuten brauchen.
Laut Trassenfinder ist die bestmöglichste Fahrzeit mit 200 km/h pro Stunde 35min.

Eigentlich sind doch die Zulaufstrecken gerade nach Erfurt bereits so trassiert, dass es gar keine Konflikte geben dürfte, es sind wohl also bis zu 6min Fahrzeitpuffer verplant.
Vermutlich wird das (noch) keiner beantworten können: Wollte Flixtrain den Laufweg ändern, oder müsste es Flixtrain, weil es z. B. für den alten Laufweg keine passenden Trassen mehr gab? Da kann man wohl nur spekulieren.
Wo die Unwetter waren, fuhren die doch auch über diesen Verlauf, mit den identischen Waggons &Loks.
Vielleicht ist die neue Trasse deutlich billiger. ( Kürzer, weniger NBS - Anteil.)



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.19 22:58.
Dennishd schrieb:
Wo die Unwetter waren, fuhren die doch auch über diesen Verlauf, mit den identischen Waggons &Loks.
Da fuhr der Zug aber über Weimar - Naumburg und nicht über die SFS.
Diese Loks (193 801- 806) glänzen aber eher durch Unzuverlässigkeit. Es werden planmäßig 4 Loks benötigt (2 Umläufe, Sandwichbetrieb). Relativ oft ist ein Umlauf nur mit einer Lok unterwegs, fährt Steuerwagen voraus über Lichtenfels. Letztes Jahr wurde sogar mal mit einer 111 gefahren. Allerdings kam erst dieses Frühjahr die 193 803 (erst grün, jetzt auch silber) dazu.
strobolus schrieb:
Vielleicht ist die neue Trasse deutlich billiger. ( Kürzer, weniger NBS - Anteil.)
Interessanter Gedanke. Kosten waren auch die Motivation für Flixtrain in Laatzen statt in Hannover Hbf zu halten, obwohl der Hauptbahnhof bestimmt mehr Fahrgäste anziehen würde.

Buchbar bis Ende März

geschrieben von: Dennishd

Datum: 06.10.19 08:34

Der FLX30 fährt aber nach Hannover Hbf,daher verstehe ich den Kostengedanken zum Flx10 nicht.

Die Züge nach Hannover Hbf fahren nach Hannover Hbf links am Bahnhof Lehrte durch. Die Züge nach Hannover Messe/Laatzen fahren durch den Bahnhof Lehrte & halten da ja auch nicht mehr.

Tickets kann man jetzt bis Ende März buchen.

Ab Fulda fährt man dann wieder auf der normalen Strecke, Vaihingen wird nicht mehr angeboten.

Von Hannover kann man auch mit dem Bus nach Heidelberg fahren,vllt ist es der Gedanke der Flixtrain zum ändern bewegte & weil nach Hannover es ja den Flx30 gibt.

Die Fahrtzeit verringert sich auf 6:39 Min. von 7:04 Min

Flx30 ist nur bis 15.12. buchbar,Flx20 bis 14.12.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 09:51.
Drehstromator schrieb:
Problematisch dürften dennoch die Wagen werden. Denn nicht nur die Tunnel sind das Problem, sondern allgemein die Begegnungsgeschwindigkeiten mit nicht-druckertüchtigten Wagen. Könnte sein, dass die Vmax auf der SFS dann auf 250 km/h gesenkt werden muss zu der Zeit, zu der der Flix verkehrt.
Sowas müsste verboten werden, die Strecke ist für 300 Km/h ausgelegt, also muss man die dort auch ausfahren können.

Was kann das dort bereits fahrende EVU DB Fernverkehr denn dafür, wenn jemand anders nicht die passenden Wagen einsetzt?

Gruß
Tz 4683
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 09:39.
Tz 4683 schrieb:
Sowas müsste verboten werden, die Strecke ist für 300 Km/h ausgelegt, also muss man die dort auch ausfahren können.
Es gibt genug DB FV Züge die nur 250kmh fahren. Wenn man Züge in der Zeit ohne Druckertüchtigung zulässt ist das in meinen Augen Kundenorientiert. Andersrum muss dann aber gesagt werden, da es eine NBS ist, das 250+ Züge voran haben und in den Zeiten werden keine Trassen an nicht druckertüchtige Züge vergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Moelli
Zitat
Sowas müsste verboten werden, die Strecke ist für 300 Km/h ausgelegt, also muss man die dort auch ausfahren können.

Was kann das dort bereits fahrende EVU DB Fernverkehr denn dafür, wenn jemand anders nicht die passenden Wagen einsetzt?
Dann bekommt DB Ferverkehr Probleme, der ICE-T ist auf dieser Strecke häufig anzutreffen.
Thomas_Lammpe schrieb:
Vermutlich wird das (noch) keiner beantworten können: Wollte Flixtrain den Laufweg ändern, oder müsste es Flixtrain, weil es z. B. für den alten Laufweg keine passenden Trassen mehr gab? Da kann man wohl nur spekulieren.
Die Antwort liegt meiner Meinung nach in einem über 1 Jahr alten Artikel (27.Juli 2018) aus der Wirtschaftswoche mit dem Titel:
"DISKRIMINIERUNG BEI DER TRASSENVERGABE? Flixtrain zofft sich mit der Deutschen Bahn"

Zitat
Berlin-Stuttgart: Drei bis vier Monate könnten gar keine Flixtrain-Züge fahren, stattdessen würden sie über eine Alternativroute mit teils anderen Halten umgeleitet. „Die Alternativtrasse bedeutet andere Laufwege mit stark wechselnden Halten (z.B. Erfurt statt Hannover, Nichtbedienung von Göttingen)“, heißt es in dem Gutachten. „Dies bedeutet Einschränkungen beim Marktaufbau, bei der Kundenfreundlichkeit und dem Verbraucherschutz, da der Grundsatz der Angebotsbeständigkeit missachtet wird.“
Quelle: [www.wiwo.de]

Daher ist wohl auch davon auszugehen, dass der Flixtrain nach den zitierten drei bis vier Monaten wieder die alte Strecke bedienen wird.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 10:14.
Signalschruber schrieb:
Zitat
Sowas müsste verboten werden, die Strecke ist für 300 Km/h ausgelegt, also muss man die dort auch ausfahren können.

Was kann das dort bereits fahrende EVU DB Fernverkehr denn dafür, wenn jemand anders nicht die passenden Wagen einsetzt?
Dann bekommt DB Ferverkehr Probleme, der ICE-T ist auf dieser Strecke häufig anzutreffen.
Der stört duch seine Geschwindigkeit aber nicht die 300 Km/h Züge, oder?

Gruß
Tz 4683
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Flix Hamburg - Frankfurt

geschrieben von: wiembert

Datum: 06.10.19 10:27

Moin,

vielleicht kommt auch einfach ein Flix Hamburg - Frankfurt - Stuttgart oder Hamburg - München mit dem Göttingen und co. zumindest Flixtrain Halte bleiben?!

Grüße!
Hej,

Moellinator schrieb:
Tz 4683 schrieb:
Sowas müsste verboten werden, die Strecke ist für 300 Km/h ausgelegt, also muss man die dort auch ausfahren können.
Es gibt genug DB FV Züge die nur 250kmh fahren.
Es geht ja nicht darum, das ein großteil der Züge "nur" 250 schafft, sondern das dort Züge fahren sollen/dürfen die um einiges langsamer sind und so die HGV von 300 unmöglich machen.

Moellinator schrieb:
Wenn man Züge in der Zeit ohne Druckertüchtigung zulässt ist das in meinen Augen Kundenorientiert. Andersrum muss dann aber gesagt werden, da es eine NBS ist, das 250+ Züge voran haben und in den Zeiten werden keine Trassen an nicht druckertüchtige Züge vergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Moelli
Wäre eine Möglichkeit, oder man macht es wie auf dem Abschnitt Ebensfeld - Abzw. Weißenbrunn am Fortst(Ri. Coburg). Dort sind ja auch 250 das Maximum.

Gruß
Tz 4683
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Mal noch ne wahrscheinlich ganz dumme Frage ;).
Ist die ganze Strecke in dem Zeitraum auf 250 gedrosselt ( was ja Quatsch wär) oder nur der „Gegenverkehr“.

Ich hab gerade mal mit dem aktuellen Fahrplan verglichen, auf der NBS trifft der Flix von Halle nach Erfurt auf jeweils ein Frankfurter ICE4, Vormittags kommt kurz nach Abfahrt des Flix ein Sprinter in Halle an, sollten sich aber nicht auf der NBS treffen.

In der Gegenrichtung trifft er Vormittags auf zwei ICE-T und Abends zwei ICE 1, dafür sind aktuell noch keine Sprinter zeitlich in der Nähe



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 11:03.
Moellinator schrieb:
Mal noch ne wahrscheinlich ganz dumme Frage ;).
Ist die ganze Strecke in dem Zeitraum auf 250 gedrosselt ( was ja Quatsch wär) oder nur der „Gegenverkehr“.
Also soweit ich weiß, ist die HG dort komplett auf 250 gedrosselt. Zumindest so lange, bis der RE mit neuen Fahrzeugen fährt(die laut der Ausschreibung dann ja Druckertüchtigt sind).

Für einen möglichen Güterverkehr soll es ein reines Tunnelbegegnungsverbot geben, aber Güterzüge fahren dort ja eh nicht.

So wurde es immer kommuniziert und ich habe nichts gehört, das es geändert wurde.

Gruß
Tz 4683
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 10:55.
chris26 schrieb:
Thomas_Lammpe schrieb:
Vermutlich wird das (noch) keiner beantworten können: Wollte Flixtrain den Laufweg ändern, oder müsste es Flixtrain, weil es z. B. für den alten Laufweg keine passenden Trassen mehr gab? Da kann man wohl nur spekulieren.
Die Antwort liegt meiner Meinung nach in einem über 1 Jahr alten Artikel (27.Juli 2018) aus der Wirtschaftswoche mit dem Titel:
"DISKRIMINIERUNG BEI DER TRASSENVERGABE? Flixtrain zofft sich mit der Deutschen Bahn"

Zitat
Berlin-Stuttgart: Drei bis vier Monate könnten gar keine Flixtrain-Züge fahren, stattdessen würden sie über eine Alternativroute mit teils anderen Halten umgeleitet. „Die Alternativtrasse bedeutet andere Laufwege mit stark wechselnden Halten (z.B. Erfurt statt Hannover, Nichtbedienung von Göttingen)“, heißt es in dem Gutachten. „Dies bedeutet Einschränkungen beim Marktaufbau, bei der Kundenfreundlichkeit und dem Verbraucherschutz, da der Grundsatz der Angebotsbeständigkeit missachtet wird.“
Quelle: [www.wiwo.de]

Daher ist wohl auch davon auszugehen, dass der Flixtrain nach den zitierten drei bis vier Monaten wieder die alte Strecke bedienen wird.

Der Artikel dürfte das aktuelle Fahrplanjahr betreffen.

Sperrung SFS HH - HG bis 14.12.

geschrieben von: gastronomie1916

Datum: 06.10.19 11:09

Node schrieb:
chris26 schrieb:
Zitat
Zitat
Berlin-Stuttgart: Drei bis vier Monate könnten gar keine Flixtrain-Züge fahren, stattdessen würden sie über eine Alternativroute mit teils anderen Halten umgeleitet. „Die Alternativtrasse bedeutet andere Laufwege mit stark wechselnden Halten (z.B. Erfurt statt Hannover, Nichtbedienung von Göttingen)“, heißt es in dem Gutachten. „Dies bedeutet Einschränkungen beim Marktaufbau, bei der Kundenfreundlichkeit und dem Verbraucherschutz, da der Grundsatz der Angebotsbeständigkeit missachtet wird.“
Quelle: [www.wiwo.de]

Daher ist wohl auch davon auszugehen, dass der Flixtrain nach den zitierten drei bis vier Monaten wieder die alte Strecke bedienen wird.
Der Artikel dürfte das aktuelle Fahrplanjahr betreffen.
Moin,

das bezieht sich auf die aktuelle Sperrung der SFS Hannover-Göttingen, wo durch die DB Netz erst keine Trasse über die Altstrecke vergeben wurde. Letztendlich wurde die Trasse über Kreiensen mit Haltausfall Göttingen zugesprochen.

Gruß

Einschränkungen Tunnel oder freie Strecke

geschrieben von: Stammstrecke

Datum: 06.10.19 11:29

Hallo!

Zitat
Das Problem sind nicht die Tunnel. Auf der SFS Nürnberg-Ingolstadt muss die Vmax auf 250 km/h herabgesetzt werden, wenn ein Zug mit nicht-druckertüchtigten Wagen verkehrt. Das kam z.B. immer mal vor, wenn IC 2024 oder 2027 zwischen Nürnberg und Regensburg kurzfristig über Ingolstadt umgeleitet werden musste. Dieser Zug hatte in der Vergangenheit oft IR-Wagen (Bimz) dabei, sodass diese Regelung zutraf.
Die Beschränkung war dabei unabhängig von Tunnels, sie galt auf der gesamten Strecke.
Leider kann ich hier nur Laienwissen beitragen, vielleicht können die Profis hier mal noch ein Machtwort sprechen :)
Auf der SFS Nürnberg-Ingolstadt muss die Vmax auf 250 km/h herabgesetzt werden, wenn ein Zug mit nicht-druckertüchtigten Wagen verkehrt.
Das kann so nicht ganz stimmen, zumindest auf dem Abschnitt Nürnberg-Allersberg sind die ICE jahrelang mit 300 den nicht druckertüchtigten n-Wagen begegnet. Also ist zumindest außerhalb der Tunnel eine solche Begegnung durchaus mit 300 möglich.

Ich habe von einem Begenungsverbot auch immer nur im Zusammenhang mit einröhrigen Tunnel gehört. Hast du irgendeine Quelle, wonach das Verbot auch außerhalb eines Tunnels gelten sollte? Dein oben beschriebenes Beispiel kann auch daran liegen, dass lange Zeit kein technsiches System zum Ausschluss von Begegnungen im Tunnel vorhanden war. Wie sollte also bei der Umleitung eines ICs dann sicher gestellt werden, dass eine Begegnung mit einem 300km/h schnellen Zug nicht zufällig im Tunnel war? Deshalb wurde vermutlich in dem Fall dann die ganze Strecke vorübergehend auf 250 beschränkt.

(Eventuell spielt dabei aber auch die Geschwindigkeit des nicht druckertüchtigten Zuges eine Rolle, der Allerberg-Express war immer nur mit 140 unterwegs. Wenn das entsprechend auch für Halle-Erfurt gelten sollte, wäre vielleicht auch eine Herabsetzung der Geschwindkeit des Flixtrains eine Möglichkeit)

Grüße von der Stammstrecke



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 11:30.

Dann bekommt DB Ferverkehr Probleme, der ICE-T ist auf dieser Strecke häufig anzutreffen.
Da hast Du was mißverstanden. Nicht die Vmax des Flix ist das Problem, sondern seine nicht druckertüchtigten Wagen, durch die dann die Vmax auf der gesamten Strecke (für alle Züge) verringert werden muss. Ein ICE-T ist druckdicht, da besteht das Problem nicht.

Re: Einschränkungen Tunnel oder freie Strecke

geschrieben von: Drehstromator

Datum: 06.10.19 11:39

Stammstrecke schrieb:
Ich habe von einem Begenungsverbot auch immer nur im Zusammenhang mit einröhrigen Tunnel gehört. Hast du irgendeine Quelle, wonach das Verbot auch außerhalb eines Tunnels gelten sollte? Dein oben beschriebenes Beispiel kann auch daran liegen, dass lange Zeit kein technsiches System zum Ausschluss von Begegnungen im Tunnel vorhanden war. Wie sollte also bei der Umleitung eines ICs dann sicher gestellt werden, dass eine Begegnung mit einem 300km/h schnellen Zug nicht zufällig im Tunnel war? Deshalb wurde vermutlich in dem Fall dann die ganze Strecke vorübergehend auf 250 beschränkt.

(Eventuell spielt dabei aber auch die Geschwindigkeit des nicht druckertüchtigten Zuges eine Rolle, der Allerberg-Express war immer nur mit 140 unterwegs. Wenn das entsprechend auch für Halle-Erfurt gelten sollte, wäre vielleicht auch eine Herabsetzung der Geschwindkeit des Flixtrains eine Möglichkeit)
Wenn ich mich richtig erinnere spielen die von Dir angesprochenen Punkte durchaus eine Rolle. Es gibt eine TSI-Vorschrift, die die maximal zulässige Geschwindigkeit bei Begegnung zwischen zwei Zügen regelt (also die Addition der Vist beider Züge), wenn einer davon nicht druckdicht ist.
Das Beispiel mit dem Allersbergexpress ist gut, dass dürfte wegen Unterschreitung dieser zulässigen Geschwindigkeit kein Problem gewesen sein.
In die Tunnel hätten die n-Wagen ohnehin nicht gedurft.

Re: Sperrung SFS HH - HG bis 14.12.

geschrieben von: chris26

Datum: 06.10.19 12:17

gastronomie1916 schrieb:
Node schrieb:
chris26 schrieb:
Zitat
Zitat
Berlin-Stuttgart: Drei bis vier Monate könnten gar keine Flixtrain-Züge fahren, stattdessen würden sie über eine Alternativroute mit teils anderen Halten umgeleitet. „Die Alternativtrasse bedeutet andere Laufwege mit stark wechselnden Halten (z.B. Erfurt statt Hannover, Nichtbedienung von Göttingen)“, heißt es in dem Gutachten. „Dies bedeutet Einschränkungen beim Marktaufbau, bei der Kundenfreundlichkeit und dem Verbraucherschutz, da der Grundsatz der Angebotsbeständigkeit missachtet wird.“
Quelle: [www.wiwo.de]

Daher ist wohl auch davon auszugehen, dass der Flixtrain nach den zitierten drei bis vier Monaten wieder die alte Strecke bedienen wird.
Der Artikel dürfte das aktuelle Fahrplanjahr betreffen.
Moin,

das bezieht sich auf die aktuelle Sperrung der SFS Hannover-Göttingen, wo durch die DB Netz erst keine Trasse über die Altstrecke vergeben wurde. Letztendlich wurde die Trasse über Kreiensen mit Haltausfall Göttingen zugesprochen.

Gruß
Das mag schon sein. Trotzdem zeigt es doch, dass Flixtrain kein Interesse daran hat, den Laufweg über Erfurt umzulegen. Ich gehe davon aus, dass man aufgrund der Sperrung der Strecke Mannheim-Stuttgart dazu gezwungen war, um die Strecke Stuttgart-Berlin und zurück an einem Tag bewältigen zu können.

Re: Einschränkungen Tunnel oder freie Strecke

geschrieben von: Fastrider

Datum: 06.10.19 19:24

Stammstrecke schrieb:

Ich habe von einem Begenungsverbot auch immer nur im Zusammenhang mit einröhrigen Tunnel gehört. Hast du irgendeine Quelle, wonach das Verbot auch außerhalb eines Tunnels gelten sollte? Dein oben beschriebenes Beispiel kann auch daran liegen, dass lange Zeit kein technsiches System zum Ausschluss von Begegnungen im Tunnel vorhanden war.

So kenne ich das auch. Und dass es technisch ausgeschlossen sein muss, dass sich Züge im Tunnel begegnen und nicht per Fahrplan.


Gruss, Fastrider

Treno Verde statt SWT, QdLT und Ländertickets

Re: Sperrung SFS HH - HG bis 14.12.

geschrieben von: djvanny

Datum: 06.10.19 19:42

Die DB hält auch nur eingeschränkt in Göttingen, ich vermute es geht um die Großbaustelle auf der Strecke Hannover - Göttingen


chris26 schrieb:
gastronomie1916 schrieb:
Node schrieb:
chris26 schrieb:
Zitat
Zitat
Berlin-Stuttgart: Drei bis vier Monate könnten gar keine Flixtrain-Züge fahren, stattdessen würden sie über eine Alternativroute mit teils anderen Halten umgeleitet. „Die Alternativtrasse bedeutet andere Laufwege mit stark wechselnden Halten (z.B. Erfurt statt Hannover, Nichtbedienung von Göttingen)“, heißt es in dem Gutachten. „Dies bedeutet Einschränkungen beim Marktaufbau, bei der Kundenfreundlichkeit und dem Verbraucherschutz, da der Grundsatz der Angebotsbeständigkeit missachtet wird.“
Quelle: [www.wiwo.de]

Daher ist wohl auch davon auszugehen, dass der Flixtrain nach den zitierten drei bis vier Monaten wieder die alte Strecke bedienen wird.
Der Artikel dürfte das aktuelle Fahrplanjahr betreffen.
Moin,

das bezieht sich auf die aktuelle Sperrung der SFS Hannover-Göttingen, wo durch die DB Netz erst keine Trasse über die Altstrecke vergeben wurde. Letztendlich wurde die Trasse über Kreiensen mit Haltausfall Göttingen zugesprochen.

Gruß
Das mag schon sein. Trotzdem zeigt es doch, dass Flixtrain kein Interesse daran hat, den Laufweg über Erfurt umzulegen. Ich gehe davon aus, dass man aufgrund der Sperrung der Strecke Mannheim-Stuttgart dazu gezwungen war, um die Strecke Stuttgart-Berlin und zurück an einem Tag bewältigen zu können.

Re: Einschränkungen Tunnel oder freie Strecke

geschrieben von: Lewwerworscht

Datum: 06.10.19 20:54

Fastrider schrieb:
Stammstrecke schrieb:
Ich habe von einem Begenungsverbot auch immer nur im Zusammenhang mit einröhrigen Tunnel gehört. Hast du irgendeine Quelle, wonach das Verbot auch außerhalb eines Tunnels gelten sollte? Dein oben beschriebenes Beispiel kann auch daran liegen, dass lange Zeit kein technsiches System zum Ausschluss von Begegnungen im Tunnel vorhanden war.

So kenne ich das auch. Und dass es technisch ausgeschlossen sein muss, dass sich Züge im Tunnel begegnen und nicht per Fahrplan.


Gruss, Fastrider
Das TBV (Tunnelbegegenungsverbot) gilt nur für Fahrten innerhalb der Einröhrentunnel. Und so viel ich weiß betrifft es auch nur das Verbot HGV-Zug miit Güterzug. Und eine Lösung in Form eines techn. Ausschluses giibt es auch nur in Form eines dispositivem Ausschlusses. Daher kann es durchaus weiter zu Begegnungen kommen (was auch der Fall ist), da dieses Verfahren nicht zu 100 Prozent sicher ist.
strobolus schrieb:
Vielleicht ist die neue Trasse deutlich billiger. ( Kürzer, weniger NBS - Anteil.)
Ich dachte der NBS-Anteil spielt beim Trassenpreis keine Rolle mehr -sprich gleiche Preise!??
Drehstromator schrieb:
x2800 schrieb:
Danke für die Infos und die Richtigstellung.
Das Begegnungsverbot hat nach meinem Wissen das EBA 1998 für Tunnelabschnitte ausgesprochen. Es ist also kein allgemeines Begegnungsverbot. Die Verordnung war auch mal hier im Forum bei einer Diskussion zum Ende der Flixtrain-Planung Berlin - München verlinkt. Mit Google kann man eine ETR Ausgabe zur Strecke Ebensfeld - Erfurt finden, in der zum Thema Tunnel genau diese Problematik besprochen wird. Auf Wikipedia gibt es für die SFS MIN auch Erläuterungen.

Separate Tunnel sollten also auch den Einsatz von nicht-druckdichten Wagen ermöglichen.
Hallo!

Das Problem sind nicht die Tunnel. Auf der SFS Nürnberg-Ingolstadt muss die Vmax auf 250 km/h herabgesetzt werden, wenn ein Zug mit nicht-druckertüchtigten Wagen verkehrt. Das kam z.B. immer mal vor, wenn IC 2024 oder 2027 zwischen Nürnberg und Regensburg kurzfristig über Ingolstadt umgeleitet werden musste. Dieser Zug hatte in der Vergangenheit oft IR-Wagen (Bimz) dabei, sodass diese Regelung zutraf.
Die Beschränkung war dabei unabhängig von Tunnels, sie galt auf der gesamten Strecke.
Das Problem sind die mehrgleisigen Tunnel, die Auswirkungen betreffen aber die ganze Strecke! Das EBA hat festgelegt, dass eine Begegnung technisch ausgeschlossen wird. LZB kann es technisch nicht sicherstellen. DB Netz hat für die Strecke Ebensfeld - Erfurt ECTS als technische Lösung zum Begegnungsverbot angesehen, aber die Freigabe wurde nicht erteilt (das lässt sich anhand von Presseveröffentlichungen, TNB etc. nachvollziehen). Als Folge -wie auch bereits von anderen Beitragenden wie "Stammstrecke" etc. angedeutet- gilt dann die Geschwindigleitsbeschränkung für die gesamte Strecke (da eine Begegnung technisch nicht ausgeschlossen werden kann - Fahrplan reicht nicht).

Das Begegnungsverbot gilt allgemein für Güter- und Personenzüge bzw. nach der EBA Verordnung für Personenzüge über zu einer bestimmten Relativgeschwindigeit (ich meine 450 km/h). Das entspricht auch der Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit der ICE auf 250 km/h (bei Begegnung mit einem IC -der übrigends nie druckdicht ist- mit 200 km/h.

Das ganze gilt für Strecken mit Begegnung im Tunnel. Auf dem Abschnitt Erfurt - Gröbers gibt es aber keine Tunnelbegegnungen, da es sich um eingleisige Tunnelröhren handelt. Damit gibt es kein Begegnungsverbot und damit ist die Diskussion bezüglich des Flix nach meinem Wissen überflüssig. Die TNB hat auch nur Einschränkungen für den Abschnitt Erfurt - Ebensfeld. Und den wollte Flixtrain nur mit dem Zug Berlin - München befahren -also anderes Thema!

Apropos überflüssig: Die "Trassenkonflikt-Diskussion" ist auch überflüssig. Wie beschrieben gibt es (höchstwahrscheinlich) keinen "neuen" Trassenkonflikt, da es anscheinend keine neuen DB-FV-Züge gibt. Die Entscheidung wird -aus meiner Sicht- von Flix getroffen worden sein - für mich nicht nachvollziehbar. Die Auslastung ist gut, der Halt HHML ist gut ausgelastet (geschätzt 30-50 Fahrgäste pro Zug, Ein- plus Ausstieg, dazu Göttingen/Kassel und Wolfsburg von/aus Richtung Stuttgart). Zudem ist der Link zum Trassenkonflikt für das noch gültige Fahrplanjahr zwar aus meiner Sicht berechtigt gewesen, aber er betraf -wie von "gastronomie1916" beschrieben- nur den Zeitraum der Sperrung der SFS Hannover - Göttingen und wurde beigelegt: Sprich es gab hier keine Einschränkung im Fahrplanjahr 2019 (außer denm Entfall des Haltes Göttingen, aber den gab es auch für die Hälfte aller ICE, plus Entfall quasi aller ICE der Linie 26! Aber das steht ja schon im Gutachten von Mitte 2018!!! für das fast abgelaufene Fahrplanjahr 2019 (siehe Link auf die wiwo von Thomas_Lammpe).
DAS schafft die DB aber auch auf Köln - Frankfurt ganz allein (230-260 statt 300), ohne daß auch nurq ein Flix entgegen kommt.

Gruß, Olaf

(,“)
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_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
DAS schafft die DB aber auch auf Köln - Frankfurt ganz allein (230-260 statt 300), ohne daß auch nur ein Flix entgegen kommt.

Gruß, Olaf

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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
In Fulda hält Richtung Berlin nur noch der Nachmittagszug und den Halt in Hanau hat Flixtrain komplett gestrichen. Flixtrain war für mich immer mal eine Alternative für die wöchentliche Fahrt von Hanau nach Kassel und ab und zu nach Berlin. Das lohnt sich preislich nicht mehr, wenn ich 5 Euro Knips für die Fahrt nach Ffm Süd zahlen muss. Und dazu Nahverkehr in Berlin. Das funktionierte preislich wg des Straba Tickets in Ks in Höhe von 3 Euro eh nur bis zu einem Flix Preis von 9,99 Euro. Zu befürchten, dass die DB mangels Konkurrenz auch ihr Sparpreis Angebot reduziert. Ob Eisenach oder Halle die Halte in Ks oder Göttingen kompensieren.????



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.10.19 08:13.

IC nie druckdicht...

geschrieben von: Multi123

Datum: 07.10.19 07:51

Zitat
mit einem IC -der übrigends nie druckdicht ist- mit 200 km/h.

Warum ist ein IC den nie druckdicht?
Also die als RE verkehrenden IC Garnituren zwischen München und Nürnberg sind soweit ich weiß druckdicht. Die Stadler Kiss von Westbahn werden dann auch druckdicht sein.

Also so allgemein kann man das glaub ich nicht sagen...

Re: IC nie druckdicht...

geschrieben von: P.A.D

Datum: 07.10.19 13:01

Als die SFS Hannover/Fulda–Würzburg 1988 eröffnet wurde, fuhren dort komplett druckdichte IC-Wagengarnituren mit einer 120 als Lok. Die Bahn hat in den vergangenen Jahren jedoch die druckdichten SIG-Übergänge durch herkömmliche Gummiwülste ersetzt. Seitdem gibt es außer den MüNüX-Zügen keine komplett druckdichten IC-Wagen mehr.
Drehstromator schrieb:

Dann bekommt DB Ferverkehr Probleme, der ICE-T ist auf dieser Strecke häufig anzutreffen.
Da hast Du was mißverstanden. Nicht die Vmax des Flix ist das Problem, sondern seine nicht druckertüchtigten Wagen, durch die dann die Vmax auf der gesamten Strecke (für alle Züge) verringert werden muss. Ein ICE-T ist druckdicht, da besteht das Problem nicht.
Aber wenn die meisten Fahrpläne für vmax 230 geschrieben sind, worin bestände dann die Einschränkung? Welche Züge müssen 300 fahren, um den Fahrplan halten zu können?

Re: IC nie druckdicht...

geschrieben von: Flachschieber

Datum: 08.10.19 15:47

P.A.D schrieb:
Als die SFS Hannover/Fulda–Würzburg 1988 eröffnet wurde, fuhren dort komplett druckdichte IC-Wagengarnituren mit einer 120 als Lok. Die Bahn hat in den vergangenen Jahren jedoch die druckdichten SIG-Übergänge durch herkömmliche Gummiwülste ersetzt. Seitdem gibt es außer den MüNüX-Zügen keine komplett druckdichten IC-Wagen mehr.
waren die nicht druckertüchtigt? Komplett druckdicht geht bei dieser Bauart glaub nicht. Da wurde an den Übergängen etwas geändert und an den Tooiletten.
So waren meine Infos....
kevW schrieb:
Soviel ich weiß ist eine streckenbezogene ETCS Zulassung für die VDE 8 notwendig. Die eingesetzten ICE-Baureihen haben teils monatelange Zulassungsfahrten absolviert. Von Zulassungsfahrten hat man bisher noch nichts gehört oder gelesen.

Vielleicht mietet man sich auch VECTRON Lokomotiven (BR 193) von RAILPOOL. Diese haben ja die ETCS-Zulassung und fahren zwischen Bamberg und Coburg den RE über die Neubaustrecke.
Vectron stimmt, aber anderer Vermieter.
agw schrieb:
Drehstromator schrieb:

Dann bekommt DB Ferverkehr Probleme, der ICE-T ist auf dieser Strecke häufig anzutreffen.
Da hast Du was mißverstanden. Nicht die Vmax des Flix ist das Problem, sondern seine nicht druckertüchtigten Wagen, durch die dann die Vmax auf der gesamten Strecke (für alle Züge) verringert werden muss. Ein ICE-T ist druckdicht, da besteht das Problem nicht.
Welche Züge müssen 300 fahren, um den Fahrplan halten zu können?
Die ICE-Sprinter 100x der Linie 29. Deren Fahrzeit beträgt 27 Minuten zwischen Erfurt und Halle und das ist mit vmax 250 nicht zu schaffen. Die fahren dort quasi nur mit der Mindestreserve von 5%.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
------------------------------
"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)
Der Hbf in Erfurt ist alles andere als konfliktfrei. Zur Thüringer Stammbahn gibt es keine Überwerfungsbauwerke. Der Nahverkehr aus Weimar kreuzt beispielsweise den Fahrweg der ICE von Erfurt nach Osten. Neulich durfte ich mit Abellio dort fast 10 Minuten an der Einfahrt vor Erfurt Linderbach stehen, weil zwei verspätete ICE nach Halle und Leipzig Vorrang bekommen haben.

MfG Markus aus Eisenach, Fahrgastzähler sowie VDE8- und MDV-Fan
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"Eisenbahnen sind in erster Linie nicht zur Gewinnerzielung bestimmt, sondern dem Gemeinwohl verpflichtete Verkehrsanstalten. Sie haben entgegen dem freien Spiel der Kräfte dem Verkehrsinteresse des Gesamtstaates und der Gesamtbevölkerung zu dienen." (Otto von Bismarck)

Re: IC nie druckdicht...

geschrieben von: x2800

Datum: 08.10.19 23:19

Multi123 schrieb:
Zitat
Zitat:
mit einem IC -der übrigends nie druckdicht ist- mit 200 km/h.

Warum ist ein IC den nie druckdicht?
Also die als RE verkehrenden IC Garnituren zwischen München und Nürnberg sind soweit ich weiß druckdicht. Die Stadler Kiss von Westbahn werden dann auch druckdicht sein.

Also so allgemein kann man das glaub ich nicht sagen...
P.A.D schrieb:Zitat:
Als die SFS Hannover/Fulda–Würzburg 1988 eröffnet wurde, fuhren dort komplett druckdichte IC-Wagengarnituren mit einer 120 als Lok. Die Bahn hat in den vergangenen Jahren jedoch die druckdichten SIG-Übergänge durch herkömmliche Gummiwülste ersetzt. Seitdem gibt es außer den MüNüX-Zügen keine komplett druckdichten IC-Wagen mehr.
Danke P.A.D.!
So allgemein kann man das heute sagen! Laut der Wagendatenbank sollen noch 3 (!!) Wagen -neben den 30 Wagen für den MüNEx- druckdicht sein. Und 3 Wagen reichen nicht für einen IC (die MüNEx-Wagen sollen Fernverkehr gehören, sind aber in keinem IC im Einsatz bzw. in den letzten 10 Jahren im Einsatz gewesen).

Wie P.A.D. schon sagte sind die Eröffnung der SFS auf dem Abschnitt Fulda-Würzburg druckdichte Wagen umgebaut (Bpmz. Avmz207 und Apmz122?) oder angeschafft worden (Bvmz185). Allerdings sind die Züge selten komplett druckdicht gefahren (letztens habe ich mir wieder Aufnahmen aus dem Oktiober 1990 angeschaut, da waren immernoch meist elfenbein/ozeanblauen Wagen in den Zügen). Die Druckdichtigkeit der Wagen wurde irgendwann aufgegeben (Ende der 90er?).
Die Stadler Kiss sind auch noch nicht im Einsatz udn auch hier sind nur wenige druckdicht und spezielle Einsätze., bei denen die Druckdichtigkeit meines Wissens erforderlich sind, sind nicht geplant.

Die Saalestadt freut sich auf mehr Konkkurenz

geschrieben von: Löschzug

Datum: 09.10.19 14:25

[www.mz-web.de]

Ich freue mich mit offenen Fenster mal die VDE8.2 zu fahren :-)

Re: Die Saalestadt freut sich auf mehr Konkkurenz

geschrieben von: djvanny

Datum: 09.10.19 20:00

[www.lok-report.de]

Das Netz wird deutlich ausgebaut wie es scheint. Hamburg -> Stuttagrt über Kassel Göttingen
Expressverbindung Köln -> Hamburg und zukünftig 3x pro Tag
Köln -> Berlin weiter über Hannover wie es ausschaut und Aachen wird angebunden --> Anbindung für den Start in Belgien/Frankreich 2020
Berlin -> Stuttgart zukünftig über Halle
Und irgendwo hatte ich gehört, dass auch Züge wieder von Köln nach Frankfurt geplant sind, weiß da jemand was?





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 20:22.