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[vm.baden-wuerttemberg.de]



Guten Nachmittag,


laut dieser PM setzt sich der Verkehrsminister von Baden-Württemberg bei den EVUs dafür ein, dass die Pendler eine Geld-Entschädigung für die schlechte Betriebsqualität im Regionalverkehr von Baden-Württemberg bekommen. Die Verantwortlichkeit sieht er bei den Zug-Herstellern. Wahrscheinlich denkt er an eine Art Weiterleitung von Schadensersatzansprüchen, die die EVUs gegenüber den Herstellern haben.

Sehe ich es richtig, dass DB Regio, go ahead, abellio und Stadler sich äußern, aber Bombardier fehlt??

Die Idee halte ich für bedenkenswert. Jeder Verkäufer oder Handwerker haftet für Verzugsschäden, die teilweise deutlich höher als der Auftragswert sein können.

Viele Grüße Packwagen - Meine Bild-Beiträge: [www.drehscheibe-online.de]
https://abload.de/img/1989-05-23-dms905inli4ykl8.jpg
Hallo,


es wäre schön, wenn in Bayern wegen der Ausfälle des ALEX im Allgäu politisch ähnlich energisch vorgegangen würde.

Viele Grüße Packwagen - Meine Bild-Beiträge: [www.drehscheibe-online.de]
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gut Lesen!

geschrieben von: olek

Datum: 04.10.19 18:33

Denn, auch wenn es sich gut anhört, das MVI, W.Hermann im besonderen, sich für die Pendler

einsetzt. Aber, - Politikersprache....“ich setze mich mit aller Kraft für Ihre Anliegen ein!“...........
abwarten.

und, diese Unternehmen sollen ab Dez 19 weitere Strecken von der DB übernehmen!?!?!

Meine Prognose-die Fahrgastzahlen werden sinken, die Pendler werden aufs Auto umsteigen.....
Eine Regelung wie in Zürich einst wäre doch auch was, daß die Hersteller nicht in Geld entschädigen, sondern sie die Schadenssumme auch in Fahrzeugen begleichen können. So würde der Landespool kostenfrei Reservefahrzeuge von den Herstellern bekommen und die Situation könnte vorallem langfristig stabilisiert werden. Wenns bei einer Betriebsaufnahme mal wieder klemmt, daß das Land dem EVU einfach die ganzen Reservefahrzeuge vorrübergehend bereitstellt.

Aber was auch interessant ist, Alstom und die SWEG fliegen komplett unter dem Radar, der Betrieb wurde aufgenommen und läuft, der Anschein nach außen hin ist tadellos. Und auch am Kaiserstuhl wo mit Talent 3 der Betrieb aufgenommen werden sollte die nicht kommen, die vorhandenen Regio Shuttle können die Fahrpläne der Talent uneingeschränkt fahren, also auch da wird es keine einbußen undnegative Schlagzeilen geben, man fährt einfach so lange weiter wie gewohnt mit den RS1 bis die Talent irgendwann kommen.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif
Wieso Entschädigung für die Pendler?

[vm.baden-wuerttemberg.de]

<<„Die Neuvergabe der Nahverkehrsnetze in Baden-Württemberg ab 2019 ist eine tolle Erfolgsgeschichte. Wir sind auf einem guten Weg, dass die Fahrgäste im Land künftig insbesondere von besseren Taktzeiten und höheren Standards profitieren können. In den jeweiligen Netzen wurden für die Zukunft sowohl preisliche als auch qualitative Verbesserungen erreicht“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.>>

War das eine "Ente" oder wie soll man das verstehen?

Im übrigen gibt es Verträge in denen sicher klar geregelt ist, wer wen und wie hoch entschädigt.

Sollte dem nicht so sein, dann hat Herr Hermann sicher genügend Geld eingespart, um die SPNV-Kunden zu entschädigen. So verstehe ich auch die obige Pressemitteilung: Er meint sicher, dass die Entschädigungen kurfristig aus Landesmitteln gezahlt werden und wird sich in der Landesregierung für eine unbürokratische und vor allen Dingen schnelle Lösung einsetzen.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 21:01.
Guten Abend Olek,

bitte konstruiere hier nicht den Automatismus, dass alle Probleme automatisch mit Abellio und/oder Go-Ahead zu tun haben müssen. Natürlich wird vor allem Abellio noch eine ganz (viel zu) lange Weile unter den Pleiten von Bombardier zu leiden haben. Aber genauso natürlich haben in mehr oder weniger starkem Umfang zwischenzeitlich alle EVU in Baden-Württemberg zu wenig Personal an Bord, um eine 100% sichere Abdeckung aller Züge auf allen Strecken an allen Tagen zu gewährleisten. Wer das Gegenteil behauptet, belügt sich selbst, es sind nur lokale Unterschiede, wo es mal mehr oder weniger weh tut und auffällt oder eben nicht.

Denn es gibt keine "minderwertigen" oder "besser gestellten" Fahrgäste im Land (auch wenn man das aufgrund ungenügender Planungen aus Stuttgart leider auch heutzutage hin und wieder mal meinen könnte), und ob der Pendler am Morgen in Sachsenheim am Bahnsteig flucht, weil Abellio ein Problem hat, oder am Abend nicht nach Bondorf nach Hause kommt, weil der IC2 mal wieder Sorgen macht, oder ob die RAB an Erms- und Ammer wegen technischer Störungen und betriebsbedingtem Personalmangel mal wieder eher weniger als mehr fährt: Doof ist es für den stehen gelassenen Fahrgast in allen Fällen an allen Strecken, und zwar ganz unabhängig vom EVU. Es bringt auch nix, sich (in bestem DSO-Stil) über "blöde" oder "falsche" Neufahrzeuge bei "den Privaten" (wie die ach so private SWEG mit ohne Talent 3...) aufzuregen, denn auch die DB kannte und kennt schon Pleiten, Pech und Pannen - und wird davor auch in Zu(g)kunft nicht gefeit sein. Dass die Desiro HC ordentlich funktionieren können, weiß man aus NRW, ob es clever oder leichtsinnig war, der Erstkunde des Mireo zu sein, weiß man erst, wenn die ET in Serie fahren sollen - wenn das schief geht, nehmen sich die Talente von Abellio wie ein müder Witz aus. Also feste Daumen drücken, Daumen drücken - und bitte auch nicht vergessen, dass Baden-Württemberg ein paar km weiter geht als die feinstaubdreckerte Stauregion Stuttgart.

Hast du so mit? Fein! Danke für die Aufmerksamkeit.

Grüße
Tobias

P.S. und EDIT: Dass der TGV 4402 wieder seine ewig gleiche Grütze quaken würde, war auch klar - hätte ich ihm schon vorschreiben können. *Herrschmeisshirnra*

Du genießt die ruhige samtene Kraftentfaltung, die satte Beschleunigung, das leise Summen begleitet harmonisch den ungebrochenen Drang zur Bewegung. Du lehnst Dich zurück und weißt:

Nichts...bewegt Dich wie eine Drehstromlok !




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 22:05.

Re: Lass die DB-Fahne im Schrank, bitte, danke.

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 04.10.19 22:14

Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
Guten Abend Olek,

bitte konstruiere hier nicht den Automatismus, dass alle Probleme automatisch mit Abellio und/oder Go-Ahead zu tun haben müssen. Natürlich wird vor allem Abellio noch eine ganz (viel zu) lange Weile unter den Pleiten von Bombardier zu leiden haben. Aber genauso natürlich haben in mehr oder weniger starkem Umfang zwischenzeitlich alle EVU in Baden-Württemberg zu wenig Personal an Bord, um eine 100% sichere Abdeckung aller Züge auf allen Strecken an allen Tagen zu gewährleisten. Wer das Gegenteil behauptet, belügt sich selbst, es sind nur lokale Unterschiede, wo es mal mehr oder weniger weh tut und auffällt oder eben nicht.
Danke! Einen weiteren Aspekt, der ihr in der Diskussion immer zu kurz kommt, möchte ich noch ergänzen. Es ist ja nicht so, dass sich das DB-Personal in Luft aufgelöst hat. Håtte die DB die Stuttgarter Netze Weiterbetrieb en, hätte sie jetzt genauso Personalprobleme. Zwar vermutlich nicht so krass wie jetzt Abellio und GoAhead, dafür noch massiver bei der S-Bahn Stuttgart, Fernverkehr, Cargo, Regio Kiel, Regio Ost oder wohin auch immer das Personal abgeändert ist. Dort wurden ja nicht dutzende neue Stellen geschaffen, sondern offene Stellen durch Personal besetzt, das erst durch den Verlust der Netze zur Verfügung stand.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."

Tf aus dem Hut zaubern kann halt keiner

geschrieben von: 146 227

Datum: 04.10.19 22:32

Murrtalbahner schrieb:
Der nachdenkliche Stromrichter schrieb:
Guten Abend Olek,

bitte konstruiere hier nicht den Automatismus, dass alle Probleme automatisch mit Abellio und/oder Go-Ahead zu tun haben müssen. Natürlich wird vor allem Abellio noch eine ganz (viel zu) lange Weile unter den Pleiten von Bombardier zu leiden haben. Aber genauso natürlich haben in mehr oder weniger starkem Umfang zwischenzeitlich alle EVU in Baden-Württemberg zu wenig Personal an Bord, um eine 100% sichere Abdeckung aller Züge auf allen Strecken an allen Tagen zu gewährleisten. Wer das Gegenteil behauptet, belügt sich selbst, es sind nur lokale Unterschiede, wo es mal mehr oder weniger weh tut und auffällt oder eben nicht.
Danke! Einen weiteren Aspekt, der ihr in der Diskussion immer zu kurz kommt, möchte ich noch ergänzen. Es ist ja nicht so, dass sich das DB-Personal in Luft aufgelöst hat. Håtte die DB die Stuttgarter Netze Weiterbetrieb en, hätte sie jetzt genauso Personalprobleme. Zwar vermutlich nicht so krass wie jetzt Abellio und GoAhead, dafür noch massiver bei der S-Bahn Stuttgart, Fernverkehr, Cargo, Regio Kiel, Regio Ost oder wohin auch immer das Personal abgeändert ist. Dort wurden ja nicht dutzende neue Stellen geschaffen, sondern offene Stellen durch Personal besetzt, das erst durch den Verlust der Netze zur Verfügung stand.
Es ist einfach ein zeitliches Problem das überall Personal im Eisenbahn-Bereich gesucht wird. Es ist einfach absehbar das in den nächsten Jahrzehnten in vielen Berufsgruppen ein Mangel eintreten wird welcher nicht so einfach ausgeglichen werden kann. Das merkt man im Baubereich an den Horrorkosten (Du gibst ein Angebot ab was überteuert ist und bekommst den Zuschlag). Im Sicherheitswesen an fehlendem Personal (Polizei, Feuerwehr Haupt und Ehrenamt) im Gesundheitswesen (Ärzte, Fachärzte, Medizinische Versorgung im ländlichen Raum), Busfahrer zu "schlechten" Bedingungen will auch nicht jeder werden..
Tja und in der Eisenbahn? Zugbegleiter irgendwann zu Tf umschulen?
Mech. Stellwerk im ländlichen Raum? Irgendwann fehlt der Fdl.. und wenn er nicht fehlt wird er Tf.

nachdenklicher Gruß

Vollwertige Wandfensterplätze - im ICE4 - auch in der 1. Klasse!

Re: Tf aus dem Hut zaubern kann halt keiner

geschrieben von: De David

Datum: 05.10.19 00:01

Die Zugbegleiter wären schon eine Möglichkeit. Denn die haben die wichtigste Hürde im vergleich zu vielen Bewerbern ja schon genommen, die Eignungsprüfungen für den Bahnbetrieb. Da gehts dann wirklich nur drum einige Monate Ausbildung zu machen, und sie können als Reserve dienen. Denn ohne Zub können die ganzen neuen Züge sowieso fahren. Die werden halt nur keinen großen Bock dazu haben nacher nur noch zu fahren, aber gegen "ab und zu mal wenns klemmt gegen Extrazulage", dürften wohl die wenigsten goß was einzuwenden haben.

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re. De David, träumen ohne Fachwissen

geschrieben von: Pio

Datum: 05.10.19 08:43

De David, deine Träume sind im Ansatz nicht unbedingt verkehrt, aber die Unkenntniss de Aufwands ist bei Dir nicht beachtet worden.
1. wichtigste Prämisse ist die Kosten- Nutzenrechnung.
- hier ist der Ausbildunsaufwand welcher nicht im niedrigen 4 stelligen € Bereich liegt zu beachten.
- hier ist der Aufwand für die Erhaltung der Berechtigung, zum Führen bestimmter Typen/Strecken/Betriebsverfahren/Signaltypen ect. pp. zu beachten.
- hier ist der Prüfungs- und Überwachungsaufwand zu beachten.
Und da Du ja noch einen Extrabonus für jede Lokführerschicht ansprichst diese ebenfalls.
Und während der Ausbildung, Überwachung ect. pp. ist der Zub Arbeitsplatz ebenfalls unbesetzt.

Das wiederspricht aber alles einzeln gegen den Ausschreibungswahn unter dem Motto: "Geiz ist geil".
Ein Eisenbahnführerschein ist halt keine Fahrerlaubnis für die Straße.
Eigentlich wird sie erst richtig Gültig mit der Zusatzbescheinigung.
Und die Sicherheits-, Schulungs- und Überwachungsnormen sind im Schienenverkehr nun mal, Gott sei Dank wesentlich strenger als auf der Straße.

Und der Lokführermangel hat auch erheblich mit der periodisch bei Ausschreibungsterminen anstehenden Unsicherheit, über Arbeitsplatzsicherheit oder erforderlichen Arbeitgeberwechsel zu tun. Auch wenn in der letzten Zeit dank einer Arbeitnehmervertretung, wenigstens ein wenig mehr Stabilität erzeugt wurde.

Und auch wenn die meisten Züg inzwischen ohne Zub gefahren werden könnten, so wird dieses Gott (oder wem auch immer) sei Dank, selbiges in neueren Auschreibungen und Verträgen immer öfter gefordert. Also auf dem Platz in der ersten Reihe das Loch gestopft, aber hinten dafür aufgemacht.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.19 08:49.
Hallo zusammen, daß ist wie ein buntes Kinderpflaster auf einen offenen Knochenbruch.

Nun zur Sache:
Im Prinzip eine gute Idee. Nur sollte eine Entschädigung das letzte Mittel sein. Eine qualitativ hochwertig erbrachte Dienstleistung sollte Standard sein und als Anreiz dem EVU und EIU? honoriert werden.

Auf der Ebene Fahrgäste schaffe ich mit dem Entschädigungsystem nur zusätzlichen Büroarbeitsplätze ohne Mehrwert für den Kunden.
Und, wenn ich 5 mal entschädigt würde, bleibe ich als Fahrgast beim 6. mal weg, weil ich das Auto genommen habe. Ergo ist dieses System nur Augenwischerei.


Die Geschäftsbeziehungen Besteller - EVU - Fahrzeuglieferant lasse ich außen vor, da sich dort die Gerichte drum kümmern müssen.

Zu beiden Punkten oben gehört aber eigentlich ein weiterer Punkt, wer nimmt die Planer für den Vorlauf in die Pflicht, denn diese Phase muß ebenfalls verbessert werden. Als Planer muß ich doch meine Planung mit dem des EVU abgleichen. Und wenn da etwas nicht passt, muß dies analysiert werden. Und Aussagen, daß habe ich nicht gewusst oder das war nicht abzusehen zeugen von einer vernachlässigten Risikoanalyse.


Viele Grüße und

Fröhliches Schaffen
PG
TGV4402 schrieb:
Wieso Entschädigung für die Pendler?

[vm.baden-wuerttemberg.de]

<<„Die Neuvergabe der Nahverkehrsnetze in Baden-Württemberg ab 2019 ist eine tolle Erfolgsgeschichte. Wir sind auf einem guten Weg, dass die Fahrgäste im Land künftig insbesondere von besseren Taktzeiten und höheren Standards profitieren können. In den jeweiligen Netzen wurden für die Zukunft sowohl preisliche als auch qualitative Verbesserungen erreicht“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.>>

War das eine "Ente" oder wie soll man das verstehen?

Im übrigen gibt es Verträge in denen sicher klar geregelt ist, wer wen und wie hoch entschädigt.

Sollte dem nicht so sein, dann hat Herr Hermann sicher genügend Geld eingespart, um die SPNV-Kunden zu entschädigen. So verstehe ich auch die obige Pressemitteilung: Er meint sicher, dass die Entschädigungen kurfristig aus Landesmitteln gezahlt werden und wird sich in der Landesregierung für eine unbürokratische und vor allen Dingen schnelle Lösung einsetzen.
Eigentlich wollte der Herrmann ja auch nur Geld einsparen, um MEHR Verkehr in Form von dichteren Takten
auf die Schiene zu bringen- aber da dir das Argument ja kein Bashing erlaubt, hast du es halt mal wieder
geschwind ignoriert.
Ich weiß, dass du als Eisenbahnfreund (?) gerne Zweistundentakt bevorzugst (siehe unten),
so alle halbe Stunde ein Zug ist einfach zuviel und die Leute würden es zu schön finden.

Die Tatsache, dass DB Regio als günstigster Anbieter WEITER GEFAHREN wäre bei der Fähigkeit,
ein GÜLTIGES Angebot abzugeben.
Mit dieser Inkompetenz konnte sicher nicht mal der pöhse GRÜN-Herrmann rechnen.
Macht nix, so Fakten interessieren dich sowieso nicht.

Die CDU-geführte Vorvorgängerregierung machte es schon viel besser, so mit Freudenhausgroßvertrag mit der DB
zum Vergolden der alten Züge und einem Streichkonzert bei Reduzierung der Regionalisierungsmittel nach 2006,
um keine anderen Mittel aufbringen zu müssen, nicht wahr? Darauf müsstest du ja voll stehen...nicht GRÜN.

ebenso grußlos

BW, nicht BY. Und RF

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 05.10.19 12:11

Tag Torsten!

"Eigentlich wollte der Herrmann ja auch nur Geld einsparen"
Der vielleicht auch, aber hier geht es um Hermann. Herrmann war der bayerische CSU-Verkehrsminister. Unser Hermann würde sich sicher sein letztes Haupthaar raufen, mit ihm verwechselt zu werden.

Und: nicht über Polit-Basing ärgern. Natürlich ist das im höchsten Grade ärgerlich, und Hermann ärgert sich über dieses Fahrzeug-Desater sicher am meisten. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Ministern will er wirklich "gute Eisenbahn". Egal, ob da nun DB, Go-Ahead oder HzL draufsteht. Ich glaube, das ist auch überall sichtbar. Apropos HzL: von dem reibungslosen Betriebsübergänge in Ulm sowie bei der Albbahn redet irgendwie keiner. Nicht schlecht genug, die Nachricht?

Ich freue mich jedenfalls auf einen hoffentlich problemlosen Start der neuen Netze in Freiburg im Dezember 2019. Bei der DB (mit Neufahrzeugen, die schon so ziemlich alle da sind und bereits eingesetzt werden) und bei der SWEG (zwar noch ohne Hamsterbacken, aber mit einem bereits dezidiert und zugscharf ausgearbeiteten Ersatzkonzept ohne Zugausfälle).

Jetzt aber mit Grüßen - ich habe dich übrigens ewig schon nicht mehr getroffen!

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-gruener-Streifen.jpg




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.19 12:16.

Re: Re. De David, träumen ohne Fachwissen

geschrieben von: De David

Datum: 05.10.19 14:51

Das ist mir schon klar, aber das ist doch leztendlich scheiß egal. Die Verkehrsverträge sollte für personalbedingte Zugausfälle solch hohe Strafen vorsehen, daß es für die EVU immernoch um einiges billiger ist die Zub zu Tf auszubilden wie einfach schulterzuckend zu sagen dann fällt der Zug halt aus.
Dann fallen die Zub halt mal 6 Monate weg bis sie alle die wollen ausgebildet sind, das wäre dann im Vergleich zum Zugausfall nur ein geringer Mangel wenn die Züge ohne Zugbegleiter unterwegs sind. Und dann was brauchts nach der TfV? Einmal im Jahr Dienstunterricht und Überwachungsfahrt und 40 Fahrstunden pro Jahr meine ich. Sollte mit der EDV handlebar sein, Tabellen an zu legen wo vermerkt wird wer wann was gefahren ist, und wo der Disponent die Leute auch ohne Mangel einfach mal einteilen kann damit nichts verfällt (der Tf der dafür aus dem Plan fällt freut sich garantiert über den zusätzlichen freien Tag).
Den Bonus soll es geben da das fahren ja nicht ihre Arbeit ist, und auch als Motivation dies ab und zu mal zu tun.
Das Loch bei den Zubs stört wie gesagt nicht so, ein Zug ohne Zub kann fahren und seine Aufgabe erfüllen, ein Zug mit Zub aber ohne Tf dagegen nicht, der steht nur sinnlos am Bahnsteig im Weg herum...

http://www.trainweb.org/railphot/x-hikashi2.gif

Re: Re. De David, träumen ohne Fachwissen

geschrieben von: RegioWestfale

Datum: 05.10.19 22:01

"Einmal im Jahr Dienstunterricht und Überwachungsfahrt und 40 Fahrstunden pro Jahr meine ich"


Hmmm, dann noch Simulator, Praxisunterricht, Begleitfahrten durch den TPK und 100! Fahrstunden (reine Fahrzeit, nicht Arbeitszeit)

Ist wohl eher schwerer zu handeln als du denkst.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.19 22:12.

Re: BW, nicht BY. Und RF

geschrieben von: RegioWestfale

Datum: 05.10.19 22:09

"Apropos HzL: von dem reibungslosen Betriebsübergänge in Ulm sowie bei der Albbahn redet irgendwie keiner."

Aber auch der HzL fehlen Mitarbeiter. Ein guter Teil der Leistungen um Ulm wird von Mitarbeitern der UTL erbracht.
Die fehlen dann an anderen Enden.
Auch kommt es vor das der SWEG auf der Bodenseegürtelbahn Personal fehlt und dort wiederum Züge ausfallen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.19 22:10.

Re: Re. De David, träumen ohne Fachwissen

geschrieben von: PeGe

Datum: 05.10.19 22:12

RegioWestfale schrieb:
EInmal im Jahr Dienstunterricht und Überwachungsfahrt und 40 Fahrstunden pro Jahr meine ich


Hmmm, dann noch Simulator, Praxisunterricht, Begleitfahrten durch den TPK und 100! Fahrstunden (reine Fahrzeit, nicht Arbeitszeit)

Ist wohl eher schwerer zu handeln als du denkst.
H
Hallo,

an dieser Stelle möchte ich mitträumen. Und eine provokante Frage stellen: Haben wir ein echtes Problem mit fehlendem Fahrpersonal oder nicht.

Wenn ja, sollten sich Wege finden auch erstmal schwer zu handelnde Lösungen versuchen umzusetzen.
Wenn nein, müssen wir nichts machen und können einfach noch ein bißchen rumjammern.... Kostet ja nichts.

Viele Grüße und einen schönen Abend!
PeGe

Re: Re. De David, träumen ohne Fachwissen

geschrieben von: RegioWestfale

Datum: 05.10.19 22:20

"Wenn ja, sollten sich Wege finden auch erstmal schwer zu handelnde Lösungen versuchen umzusetzen"

Da bin ich auf deiner Seite..
Wie wäre es einfach mal damit den Beruf wieder besser zu stellen.
Sei es vom Gehalt oder der Arbeitsgestaltung.

Ziehen wir das Pferd doch mal anders auf.
Was war zuerst da; zurückgehende Bewerberzahlen/erreichtes Pensions/Rentenalter der Babyboomer oder der Personalmangel?
Henne /Ei Prinzip

Re: Re. De David, träumen ohne Fachwissen

geschrieben von: De David

Datum: 06.10.19 01:16

Simulator und Praxisunterricht ist nirgendwo vorgeschrieben, bei anderen EVU gibts das generell gar nicht, für niemanden auch nicht Tf, also für solche Zub die ab und zu fahren erst recht nicht weil viel zu aufwändig, Begleitfahrten ist ja das selbe wie Überwachungsfahrten, eine pro Jahr sollte ausreichen, die 100 Stunden waren meine ich beim VDV Führerschein notwendig, bei den neuen nach TfV ist es nicht mehr gefordert. Die 40 die ich im Kopf habe können aber auch aus einer Festlegung des EBL in einem betriebsinternen Regelwerk stammen, da bin ich mir gerade nicht sicher.

Man muss halt auch wirklich gut Leistung abliefern wollen, und nicht im DB-Trott immer nur Probleme suchen wieso was nicht geht und wieso man immer unbedingt mit Gewalt das Immage des gesammten SPNV in der Öffentlichkeit beschädigen muss....

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Re: BW, nicht BY. Und RF

geschrieben von: De David

Datum: 06.10.19 01:25

Leiharbeiter, in dem Fall von UTL, zum auffüllen einzusetzen ist doch legitim. Dafür gibts die Personalverleiher ja. Sonst könnten alle Tf bei "richtigen" EVU angestellt sind und die MEV z.B. dicht machen.

Die Bodenseegürtelbahn ist aber nachwievor ein DB-Betrieb, die SWEG stellt nur Personal bzw Fahrzeuge (die 5 Lint 54). Und wenn man kein Personal dafür übrig hat, weil sonst der eigene Betrieb nicht mehr läuft, gibts eben keines, ist leztendlich immernoch Schuld von DB-Regio oder der RAB, denn das ist immernoch deren Strecke.

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