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Drehstromator schrieb:
Mit Ausnahme von Sonntag ist es auch für die Berliner eine Verkürzung, denn bisher konnte man mit ICE 501 / EC 259 Prag auch von Berlin aus um 09:30 erreichen.
Zumindest im Fahrplan. 10 Minuten Umsteigezeit in Leipzig sind leicht knapp bei der Verspätungsanfälligkeit der Bahn.
tomx3 schrieb:
Zumindest im Fahrplan. 10 Minuten Umsteigezeit in Leipzig sind leicht knapp bei der Verspätungsanfälligkeit der Bahn.
Morgens um die Zeit klappt das eigentlich ziemlich zuverlässig.
Hallo,

Wieso ist es kein Fortschritt, wenn das Zugangebot erweitert wird, steht es denn geschrieben, das das Zugpaar EC 259/258 wegen des neuen Zugpaares entfallen soll ?
Mal ein Blick in die Historie: 1986 wurde das Zugpaar IEx 79/78 "PROGRESS" eingeführt
- IEx 79 Berlin-Lichtenberg 06:00, Dresden-Hbf 08:21, Praha Holesovice 11:45,
- IEx 78 Praha Holesovice 17:20, Dresden-Hbf 20:47, Berlin-Lichtenberg 23:12,
Für die Dresdener gab es das Zugpaar D 479/478
- D 479 Dresden Hbf 05:26, Praha Holesovice 09:32 - im Sommer als D 1279 "WARNOW" aus Warnemünde,
- D 478 Praha Holesovice 19:58 - Dresden Hbf 23:35. Der VINDOBONA verkehrte vereinigt mit dem HUNGARIA zwischen Berlin und Prag
- D 375 Berlin-Lichtenberg 08:00, Praha hln 14:00,
- D 374 Praha hln 15:57, Berlin-Lichtenberg 22:06.
Somit stellt das neue Zugpaar dann eine Wiederbelegung des IEx 79/78 dar und ist doch für Berlin ein Gewinn.

@ andi01069 - Deiner Meinung, das andere Verkehrsmittel auf der Strecke zwischen Berlin über Dresden nach Prag und Wien attraktiver sind folge ich nun nicht unbedingt. Gerade der Autoverkehr ist doch sehr unatttraktiv und stressig geworden. Das eben auf Grund der heutigen Verkehrsverhältnisse. Andererseits, wie oft fährst Du denn in Richtung Osteuropa, das Du Dich hier so negativ geäussert hast ? Immerhin habe ich nach 1990 einige Male den VINDOBONA auf dem gesamten Laufweg zwischen Wien und Berlin und in der Gegenrichtung den Nachtzug SANSSOUCI zwischen Berlin und Wien genutzt.

Ergo liebe Freunde sucht einmal immer nicht nur das Haar in der Suppe, das musste an der Stelle einmal ausgeführt werden und einen angenehmen Sonntag allerseits,





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.10.19 12:31.
Von Prag nach Berlin ist es ein neues Zugpaar - von Prag nach Dresden habe ich halt so gelesen, dass der 258/259 einfach keine großartige Auslastung hatte. Wenn wir von bestelltem Fernverkehr reden würden, hätt's den Zug weiterhin neben dem RJ gegeben, aber wir reden in Deutschland von eigenwirtschaftlichem Verkehr. Solange man keinen Paradigmenwechsel dort einführt, wird's sowas halt hin und wieder geben.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
Neben mir fahren die meisten Deutschen, die nach Österreich ausgewandert sind, prinzipiell mit dem Auto. Die Vorteile überwiegen bei weitem. Ich halte mich einmal kurz: von der Zeit her, vom Gepäck her und von den Mitreisenden her. Auch wohnt wohl kaum ein Mensch am Berliner Ostbahnhof und muß ausgerechnet in das von jedem Wiener gemiedene Gebiet eines "modernen" ÖBB-Bahnhofes. Ohnehin gilt: in einen Railjet bekommt mich kein Mensch mehr. - Nebenbei bemerkt: weder wird die Franz-Josefs-Bahn benützt, auch nicht der indessen absolut scheußliche Franz-Josefs-Bahnhof. Wenn ich von Berlin, Leipzig oder eben auch erst ab Dresden fahre, benötige ich keinen Zug, der nach Graz geht. Und in Prag steigt doch kein Mensch aus, insofern man wirkliche Verkehrsflüsse berücksichtigen wollte.
Zitat
Hallo,

Wieso ist es kein Fortschritt, wenn das Zugangebot erweitert wird, steht es denn geschrieben, das das Zugpaar EC 259/258 wegen des neuen Zugpaares entfallen soll ?
Mal ein Blick in die Historie: 1986 wurde das Zugpaar IEx 79/78 "PROGRESS" eingeführt
- IEx 79 Berlin-Lichtenberg 06:00, Dresden-Hbf 08:21, Praha Holesovice 11:45,
- IEx 78 Praha Holesovice 17:20, Dresden-Hbf 20:47, Berlin-Lichtenberg 23:12,
Für die Dresdener gab es das Zugpaar D 479/478
- D 479 Dresden Hbf 05:26, Praha Holesovice 09:32 - im Sommer als D 1279 "WARNOW" aus Warnemünde,
- D 478 Praha Holesovice 19:58 - Dresden Hbf 23:35. Der VINDOBONA verkehrte vereinigt mit dem HUNGARIA zwischen Berlin und Prag
- D 375 Berlin-Lichtenberg 08:00, Praha hln 14:00,
- D 374 Praha hln 15:57, Berlin-Lichtenberg 22:06.
Somit stellt das neue Zugpaar dann eine Wiederbelegung des IEx 79/78 dar und ist doch für Berlin ein Gewinn.
Hier in diesem Kontext Fahrpläne von vor 30 Jahren zu bemühen hilft nicht weiter. Ich vergleiche mit dem aktuellen, für eine mitteleuropäische Bahnverbindung zur Verknüpfung von drei großen Städten im jeweiligen Abstand von ca. 150 km schon drittklassigen Eisenbahnangebot.
ab Dresden bis Dez. 2019: 7/9/11/13/15/17/19 Uhr
ab Dresden ab Dez. 2019: 9/11/13/15/17/19 Uhr (-1 Zugpaar ggü heute)
ab Dresden ab Mai 2020: 8/9/11/13/15/17/19 Uhr (+/- 0 Zugpaare ggü. heute)

Zitat:
@ andi01069 - Deiner Meinung, das andere Verkehrsmittel auf der Strecke zwischen Berlin über Dresden nach Prag und Wien attraktiver sind folge ich nun nicht unbedingt. Gerade der Autoverkehr ist doch sehr unatttraktiv und stressig geworden. Das eben auf Grund der heutigen Verkehrsverhältnisse. Andererseits, wie oft fährst Du denn in Richtung Osteuropa, das Du Dich hier so negativ geäussert hast ? Immerhin habe ich nach 1990 einige Male den VINDOBONA auf dem gesamten Laufweg zwischen Wien und Berlin und in der Gegenrichtung den Nachtzug SANSSOUCI zwischen Berlin und Wien genutzt.
Ich würde ab Berlin nach Wien auch niemals das Auto vorziehen, würde in meiner Lebenslage mangels diesem Gerätes auch gar nicht gehen. Aber ab Berlin gibt es
- das Flugzeug mit Verbindungen nahezu zweistündlich und mit extrem kürzere Reisezeit, denn wer tut sich mehr als 8 Stunden Zugfahrt an
- für den der unbedingt Zugfahren will den ICE über Nürnberg oder mehrere Umsteigeverbindungen.
Ich fahre vielleicht zehnmal jährlich mit dem Fernverkehr ostwärts über die Grenze, nach Praha oder eben auch weiter. Auch der momentan aus Leipzig kommende Zug in mittlerweile ja nun bescheiden formulierter Weise "perfekter" Zeitlage ist so schlecht nicht besucht. Krebsschaden an dieser frühen/späten Verbindung war das Ausklammern der uns allen Deutschen Hauptstadt. Mir bleibt eben für weitere Reisen ostwärts oder brauchbare Tagesausflüge an die Moldau der FlixBus, Ferneisenbahnverkehr wird einfach unbenutzbar - insbesondere im Dezember 2019!!!
Zitat
Ergo liebe Freunde sucht einmal immer nicht nur das Haar in der Suppe, das musste an der Stelle einmal ausgeführt werden und einen angenehmen Sonntag allerseits,

Ich suche nicht das Haar in der Suppe, es wird hier einfach - aber da hat sich die Gesellschaft wohl schon zu sehr daran gewöhnt - eine Verschlechterung des Zugangebotes als Verbesserung verkauft. Und vor dem Hintergrund des zunehmenden MIV/LKW auf deutschen und internationalen Autobahnen, dem Gemache um Greta und den zum Himmel schreienden zutiefst peinlichen "Bemühungen" unserer Bundesregierung beim Klimaschutz ist es einfach unbegreifbar, wie der Eisenbahnfernverkehr in einem von derselben Bundesregierung propagierten Zusammenwachsen Europas nicht nur besser, sondern einfach immer schlechter wird.

Andi aus Dresden
Hallo,

Du musst meinen Beitrag allerdings auch nicht zerreden wollen. Da ist und bleibt für mich die Einführung des im Eingangsbeitrag benannten Zugpaares ein Gewinn, egal wie Du das jetzt siehst. Es gibt viele Menschen, die sich ein Bahnfahrt auch auf längeren Strecken und mit acht oder mehr Stunden Fahrzeit antun. Ich will nun einmal nicht fliegen, das Flugzeug ist innerhalb Europas für mich ein unattraktives Verkehrsmittel. Noch zumal ich ja auch geschrieben hatte, das ich in den 1990-er Jahren mehrfach mit dem SANSSOUCI von Berlin nach Wien und eben auch mit dem VINDOBONA von Wien nach Berlin gefahren bin. Da solltest Du eben eventuell auch einmal meinen Beitrag richtig verstehen, ein Blick in die Vergangenheit ist hier gerade unter dem Aspekt des Vergleiches mit der aktuellen Situation nicht verkehrt - oder ? Noch zumal das Angebot im Reiseverkehr etwa alle zwei Jahre geändert und angepasst wird.

Das es für Dich als Dresdener nun eventuell nicht unbedingt eine Verbesserung ist, mag sein, aber ist nun wiederum nicht relevant oder primär. Es allen Menschen Recht zu machen ist doch sowieso nicht möglich. Da begrüsse ich eben aus meiner Sicht die Einführung eines Zugpaares zwischen Berlin und Graz über Dresden, Prag und Wien sehr. Aus meiner Sicht ist und bleibt es eine Verbesserung !

in diesem Sinne.





3-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 08:15.
gerdboehmer schrieb:
Das es für Dich als Dresdener nun eventuell nicht unbedingt eine Verbesserung ist, mag sein, aber ist nun wiederum nicht relevant oder primär. Es allen Menschen Recht zu machen ist doch sowieso nicht möglich. Da begrüsse ich eben aus meiner Sicht die Einführung eines Zugpaares zwischen Berlin und Graz über Dresden, Prag und Wien sehr. Aus meiner Sicht ist und bleibt es eine Verbesserung !

Ich schreibe aus Berliner Sicht: neu ist die Direktverbindung nach Wien, die zwischen Berlin und Prag nicht ins Taktschema passt.
Unterm Strich gibt es eine Direktverbindung Berlin-Prag mehr, dafür fällt eine (bislang von mir oft genutzte) Umsteigeverbindung weg.
Die letzte Verbindung Prag-Berlin verschiebt sich von jetzt (im Grunde schon peinlich frühen) Abfahrtzeit 18.32 um eine weitere Stunde nach vorne (mit der ersten Verbindung früh umgekehrt ist es analog). Ich sehe unterm Strich nicht mehr Gewinne als Verluste da drin.
Hallo,

Aus Deiner Sicht Einverstanden, aber neu ist die Direktverbindung zwischen Berlin und Wien nun wirklich nicht.

Nachtrag - Die Züge in Tagesrandlagen haben auch immer noch das Problem der Erreichbarkeit in Form der ersten und letzten Meile. Darunter leidet eben auch die Auslastung.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 05:10.
Was hast du eigentlich für ein Bild von einem Wiener? Die Nutzungszahlen der Bahnhöfe in Wien sprechen eine andere Sprache. Wieso sollte man auch einen modernen Bahnhof meiden? Ich meine, ich nutze die Bahnhöfe in Wien ur gerne, weiß nach 3 Jahren nicht, was - mal von den Grafittis an einzelnen Tiefstationen abgesehen - das Problem sein soll. In Tschechien verweile ich bei weitem nicht so gern am Bahnhof.

Und Leute wie ich gibt's nicht wenige. Für von dir beschriebene Gefühlslagen besteht keine signifikante Relevanz.

Es gibt sehr wohl Leute, die von Wien nach Dresden bzw. zurück fahren. Das ist derzeit etwas zach mit 2 Umstiegen. Davon abgesehen, dass es in Tschechien, der Slowakei und Ungarn gerne zu Verspätungen kommt, was Reiseketten gerne wackeln lässt.

Da ist ein Railjet doch eine feine Sache. Und weil ein Zug der Linie Graz - Prag durchgebunden wird, geht's halt nach Graz. Weil du eh nicht Bahn fährst, interessiert's kaum wen, was du nicht brauchst.

Ich will nicht bös sein, aber deine Art, solche Verbesserungen gleich schlecht zu reden - und das mit fadenscheinigen Argumenten - ist einfach nicht erträglich, sowas kann ich einfach nicht stehen lassen.

Und umso besser, wenn du die Railjets nicht besteigst. die können sich vor Fahrgästen selbst in Doppeltraktion auf einigen Strecken kaum retten. Mit so einer Attitüde wie bei dir wird man kaum glücklich.

Also, nimm dein Auto, genieß den Stau und die Tatsache, dass du keine warme Mahlzeit während der Fahrt sinnvoll einnehmen kannst, ebenso wenig dich entspannen kannst, weil du ja auf den Verkehr achten musst...

Und gönn dir kein gutes Bier, weil du ja nicht mit Alkohol am Steuer erwischt werden willst 😜

Ach und nicht vergessen, außerhalb Deutschlands ist auf den Autobahnen nur 130 angesagt. Ich sag's ja nur.
...und genieße die Tatsache, dass du nie so viel von der Kultur eines Landes mitbekommst, durch das du reist, wie du es in einem Zug tätest.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.19 22:56.
gerdboehmer schrieb:
Aus Deiner Sicht Einverstanden, aber neu ist die Direktverbindung zwischen Berlin und Wien nun wirklich nicht.

Nachtrag - Die Züge in Tagesrandlagen haben auch immer noch das Problem der Erreichbarkeit in Form der ersten und letzten Meile. Darunter leidet eben auch die Auslastung.
*Diese* Verbindung ist gegenüber dem Fahrplan der letzten Jahre neu; dass es sie zuvor mal in der Art gab, ändert nichts daran.

Was die Züge in Tagesrandlagen angeht: es hat auch den genau gegenteiligen Aspekt, als der von dem Du schreibst! Dadurch dass die letzte Verbindung von Prag nach Berlin ab Fahrplanwechsel statt der bislang mäßigen 18.30 schon um 16.30 (und mit dem Railjet gegen 17,30) geht, muss man aberwitzig früh in den entfernteren Gegenden Tschechiens los, um überhaupt nach Berlin zu kommen.

In einer Stadt wie Berlin ist Potential genug da, um einen Zug gegen 0.30 Uhr enden zu lassen; macht Abfahrt in Prag nach 20.00.
Hallo,

Bezüglich der Züge in Tagesrandlage hast Du mich leider missverstanden, hier ging es mir um den Vor- oder Nachlauf. Wenn Du in Berlin nach 00.00 Uhr ankommst stehen die öffentlichen Verkehrsmittel kurz vor der Betriebspause und es sind einige Endziele schon nicht mehr erreichbar. Bei Zügen in den frühen Morgenstunden hast Du das Problem, das diese Züge von den Reisenden unter Umständen nicht erreicht werden können, speziell bei Zügen die in der Zeit vor 05.30 Uhr abfahren sollen. Da verkehrt sich Deine Argument mit dem Potential an Reisenden ganz schnell in das Gegenteil. Darunter leidet eben die Auslastung. Und ob die Züge in Tagesrandlage von Berlin nach Prag und zurück ausgelastet sein werden, wage ich zu bezweifeln, das Potential wird sich mit Sicherheit nicht aus Tagestouristen ergeben, die aus Berlin kommen. Noch zumal viele Reisende eben nicht erst nach 00.00 Uhr ankommen wollen.
Das Problem besteht ja nicht nur im Fernverkehr, da gibt es entsprechende Probleme schon im Bereich des Berliner Regional- und Nahverkehres, da sind bestimmte Ziele in Berlin und seinem Umland nicht erreichbar, oder eben nur mit dem eigenen Fahrzeug.
Und dann sollte hier auch endlich einmal akzeptiert werden, das sich die Fahrpläne ändern. Das es dabei nicht nur Vorteile, sondern eventuell Nachteile gibt ist hier unwichtig. Da ist wohl bei Deinem Beitrag der Traumwunsch der Vater der Gedanken gewesen ...





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.19 17:35.
gerdboehmer schrieb:
Hallo,

Bezüglich der Züge in Tagesrandlage hast Du mich leider missverstanden, hier ging es mir um den Vor- oder Nachlauf. Wenn Du in Berlin nach 00.00 Uhr ankommst stehen die öffentlichen Verkehrsmittel kurz vor der Betriebspause und es sind einige Endziele schon nicht mehr erreichbar.
Ich habe Dich schon verstanden. Das, was Du schreibst, hat ja nen wahren Kern. Wobei man auch bei Ankunft 0.30 alle wesentlichen Ziele in Berlin problemlos erreicht,

Aber nochmal: das mit dem Vor- und Nachlauf gilt umgekehrt genauso bzw. erst recht. Eine letzte Abfahrt in Prag um 16.30 oder 17.30 führt zu einer letzten Abfahrt in Brünn gegen 13.20 oder 14.20 und das ist irgendwann völlig lächerlich.
Global Fish schrieb:
Aber nochmal: das mit dem Vor- und Nachlauf gilt umgekehrt genauso bzw. erst recht. Eine letzte Abfahrt in Prag um 16.30 oder 17.30 führt zu einer letzten Abfahrt in Brünn gegen 13.20 oder 14.20 und das ist irgendwann völlig lächerlich.

Am besten (wenn nur eins geht) wäre halt ein Nachtzug, der alles spätere mitnimmt und morgens in Berlin ist! Wenn nicht in Wien beginnend, dann gerne auch aus Budapest, Kosice oder sonstwo herkommend. Ansonsten dazu auch noch eine Leistung Prag 18:32 - Berlin 22:41, wobei der Weg über Leipzig (aktuell mit Umstieg) auch ginge, da die Ankunft 23:44 immer noch erträglich vor Mitternacht liegt.
Hallo,

Zu Deinem letzten Absatz, das liegt einerseits daran, das es ja von Brünn bis Prag auch immer noch erst einmal 270 km sind. Das hat dann aber auch erst einmal nichts mit Deinen Gedanken bezüglich der Tagesrandverbindungen zwischen Berlin und Prag zu tun. Bei einer Ankunft etwa 00:30 Uhr sind eben auch viele wesentliche Ziele im Bereich Berlin ABC schon nicht mehr erreichbar ! Vom weiteren Umland ganz zu schweigen. Dann wollen eben viele Reisende nicht wie Du erst nach 00:00 Uhr ankommen und somit bleibt immer noch die Frage der Auslastung von Zügen in den von Dir hier geforderten Zügen in extremen Tagesrandlagen. Es zwingt Dich auch kein Mensch zu irgendeiner Reise in Deinem Sinne und erst Recht nicht zu irgendwelchen Tagesfahrten über grosse Entfernungen. Komme doch einfach auch einmal davon ab, nun unbedingt mit kürzesten Fahrzeiten in Tagesrandlagen mit der Eisenbahn durch Europa fahren zu wollen.

Und nun kannst Du von mir aus weiter lachen ...

Das ist eine interessante Hypothese. Was wäre mit den Fahrgästen von Dresden nach Berlin? Es geht ja nicht mehr nur um Tourismus, aber auch Pendler, Leute, die zu einem Konzert gehen oder welche, die eben bis zu einer bestimmten Zeit in der Stadt bleiben müssen und sich dann das Hotel sparen möchten und viele weitere Use-Cases wird's in Zukunft durchaus geben. Deswegen fährt der letzte Zug aus Zürich nach Wien auch erst um 16:40 los und kommt in Wien um 00:30 an. Weil eben auch Binnenrelationen eine Rolle spielen.

Von Graz nach Wien hat man eine Schnellzugverbindung mit Ankunft gehen 0 Uhr eingeführt, von Villach nach Wien ist die Ankunft mit dem RJ aus Venezia um halb 0.

Sonst ergeben sich viele Tagesrandverbindungen ja auch dank der Sitzwagen in den Nightjets. So kommt man noch um kurz vor Mitternacht von Wien nach Salzburg.

Ich wäre dafür, dass man Tagesrandverbindungen zwischen Berlin und Dresden anbietet. Wenn's sich über die Grenze nicht rechnet, ist's halt so. Aber wenigstens im Inland sollte das Angebot nicht so sehr vom internationalen Verkehr abhängen.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
J-C schrieb:
Ich wäre dafür, dass man Tagesrandverbindungen zwischen Berlin und Dresden anbietet. Wenn's sich über die Grenze nicht rechnet, ist's halt so. Aber wenigstens im Inland sollte das Angebot nicht so sehr vom internationalen Verkehr abhängen.
Vielleicht wird das ja mit dem neuen IC von Dresden nach Rostock realisiert. Über Fahrzeiten ist ja glaube ich noch nix bekannt.

edit: laut Diesem Artikel fährt der letzte Zug ab Rostock 20:41 gen Dresden, das gäbe zumindest nach Süden eine Spätverbindung. Andersrum sieht es etwas schlechter aus weil außer sonntags der letzte Zug schon 19:38 fährt.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 12:01.
Hallo,

Vielen Dank und Deinem Gedanken den Tagesrandverkehr im Inland vom internationalen Verkehr zu trennen stimme ich zu. Speziell unter dem Aspekt, was nutzen mir Fernverbindungen in Tagesrandlagen, wenn ich auf Verbindungen im Regionalverkehr bis 120 km auch drei oder vier Stunden benötige. Zu Deiner Einlassung bezüglich Pendler oder Besuchern von Veranstaltungen aller Art fehlen Verbindungen im Regionalverkehr, und teilweise auch im Nahverkehr dann umso mehr.
Viele Tagesrandverbindungen im Fernverkehr sind im Laufe der Jahre aus Gründen der Auslastung gestrichen worden, wie der D 478/479, oder der EC 168/169 zwischen Dresden und Prag oder aktuell der EC 258/259 zwischen Leipzig und Prag. Die Verbindung zwischen Zürich und Wien kannst Du aber auch nicht mit Pendlern oder Besuchern von Veranstaltungen aller Art begründen. Letztendlich ist es auch immer noch eine Zeit- und Kostenfrage für die potentiellen Reisenden.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.10.19 17:35.
Acela schrieb:
J-C schrieb:
Ich wäre dafür, dass man Tagesrandverbindungen zwischen Berlin und Dresden anbietet. Wenn's sich über die Grenze nicht rechnet, ist's halt so. Aber wenigstens im Inland sollte das Angebot nicht so sehr vom internationalen Verkehr abhängen.
Vielleicht wird das ja mit dem neuen IC von Dresden nach Rostock realisiert. Über Fahrzeiten ist ja glaube ich noch nix bekannt.

edit: laut Diesem Artikel fährt der letzte Zug ab Rostock 20:41 gen Dresden, das gäbe zumindest nach Süden eine Spätverbindung. Andersrum sieht es etwas schlechter aus weil außer sonntags der letzte Zug schon 19:38 fährt.
Warum in die Mottenpost schauen, wenn die DB in ihrer eigenen Präsentation den Fahrplan der IC-Linie Dresden - Rostock schon veröffentlicht hat? :-)

Wie im Nachbarthread (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9075822) verlinkt, findest Du auf Seite 4 der DB-Präsentation zur neuen Linie den Fahrplan:
[www.deutschebahn.com] [PDF; 0,6 MB; 6 Seiten]

Danach fährt der letzte IC ab Dresden schon um 17:31 Uhr...
Die Sonntag-Abend-Verbindung fährt auch nur zwischen Berlin und Rostock...

Genauso fehlt in der Gegenrichtung ein Frühangebot nach Dresden:
der erste IC ab Berlin fährt erst um 8:41 Uhr, an Dresden um 10:40 Uhr...

Hoffen wir, dass die Nachfrage durch die neuen Züge deutlich wächst und auch zu diesen Zeiten noch ein Zugpaar eingesetzt wird!

(umgekehrt ist es übrigens besser: ab Dresden um 5:31 Uhr (Mo-Sa), an Berlin um 7:32; ab Berlin um 20:41 Uhr, an Dresden um 22:40 Uhr)

Re: Letzter IC ab Dresden

geschrieben von: MartinBEW

Datum: 12.10.19 10:53

Hallo,
Für den RJ256/257 gibt es zwischen Berlin und Dresden vom 15.12.2019 bis 04.05.2020 mit IC 2078/2171 einen Vorlaufverkehr.

Quelle: [www.grahnert.de]

Grüße.

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