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Die DB bestätigt jetzt offiziell, was schon länger auf DSO zu lesen war: [www.drehscheibe-online.de]

DB-Pressemitteilung von gestern:
Zitat
Neue tägliche Verbindung zwischen Berlin, Dresden, Prag, Wien und Graz • Start am 4. Mai 2020
Kooperation von DB, ÖBB und CD

Die europäischen Eisenbahnunternehmen DB, ÖBB und CD bringen ab dem kommenden Frühjahr eine neue Zugverbindung an den Start und schicken den Railjet auf die Reise.

Morgens gegen 6 Uhr ab Berlin und um 8 Uhr ab Dresden, erreicht der Zug bereits um 10.30 Uhr Prag. Ideal für einen Tagesausflug in die tschechische Hauptstadt. Nach siebenstündigem Aufenthalt ist die Rückfahrt um 17.30 Uhr möglich. Start ist am 4. Mai auf der Strecke Graz - Wien nach Berlin. In der Gegenrichtung startet der Zug am 5. Mai 2020 von Berlin nach Wien - Graz.

Für Dresden bedeutet der neue Railjet eine Direktverbindung tagsüber nach Österreich. Der Railjet fährt über Wien umsteigefrei weiter bis Graz.

Mit dem Super Sparpreis Europa sind Tickets zum Beispiel von Berlin nach Prag bereits ab 19,90 Euro, von Dresden ab 14,90 Euro erhältlich. Buchbar ist die neue Verbindung sechs Monate im Voraus.

Das verbesserte Angebot ergänzt die bestehende ICE-Tagesverbindung von Berlin über Halle (Saale), Erfurt, Nürnberg und Passau nach Wien sowie das tägliche Nachtangebot mit dem ÖBB-Nightjet. Zwischen Berlin, Dresden und Prag verstärkt das neue Railjet-Angebot die bestehende EC-Linie mit einer zusätzlichen Frühfahrt Richtung Tschechien und einer neuen Spätverbindung in der Gegenrichtung.
[www.deutschebahn.com]
Hallo!

Das ist keine neue Zugverbindung, sondern die Rückkehr des legendären "Vindobona". Nur das Material und auch die Fahrplanlage ist anders.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
Servus,

ist das dann ein ÖBB- oder CD-Railjet? (oder einfacher: gibt es Urquell vom Fass oder Gösser aus der Flasche?)


Gruß

Robert
Trans schrieb:
Und Graz ist auch anders.

Der EC 172/173 "Vindobona" fuhr bis Ende 2014 nach Villach.

Mit freundlichen Grüßen
Frank Winkel
radlfahrer schrieb:
Servus,

ist das dann ein ÖBB- oder CD-Railjet? (oder einfacher: gibt es Urquell vom Fass oder Gösser aus der Flasche?)


Gruß

Robert
Wenn man davon ausgeht, das die Fahrzeiten halbwegs stimmen, dann kann es nur um RJ76 und 77 gehen, die sowhl mit CD als auch mit ÖBB Equipment gefahren werden, zumindest laut vagonweb.cz





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.19 23:08.
Hallo.... Eine Zugdüse der ČD soll es sein. Ist eine Durchbindung vom heutigen RJ 76! Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
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Und was ist daran so toll? Der Zug um 05:55 Uhr ab Leipzig ging um 07:00 Uhr ab Dresden und um 18.30 Uhr ab Prag zurück. Was ist daran jetzt eine Verbesserung? Ich glaube nicht das die Kunden wirklich interessiert was für ein Material da fährt. Aber wenn ich hier die DB Mitarbeiter schon wieder hier im Forum jubeln höre, während die DB wieder mal eine Direktverbindung in die 2. größte Stadt Ostdeutschlands und unterdessen 8. größte Deutschlands kappt, dann wird mir einfach nur übel, und da interessiert es auch nicht wenn man eine Umsteigeverbindung mit IC aus Produktionstechnischen Gründen schafft, denn wie heißt es doch so schön, der Kunde sollte im Fokus stehen und der will ohne Umsteigen fahren, aber das begreifen die " DB Jubler" die alles toll finden was ihr Arbeitgeber macht eh nicht, bedauerlich.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.19 23:58.
Zum Davonlaufen!

Dagegen ist der Baron von Münchhausen ein Ausbund an Glaubwürdigkeit! Alleine dieses Passus
"Zwischen Berlin, Dresden und Prag verstärkt das neue Railjet-Angebot die bestehende EC-Linie mit einer zusätzlichen Frühfahrt Richtung Tschechien und einer neuen Spätverbindung in der Gegenrichtung."
Das ist sie vielleicht zwischen Berlin und Dresden.
Aber auf dem Weg nach Tschechien - und darum geht es ja in diesem Kontext - ist es keine "zusätzliche" Fahrt, sondern ein bloßer Ersatz: Streiche EC, setzte RJ. Und das dann wohl zum ICE-Fahrpreis, wie in Süddeutschland in der Düse auch üblich. Aber das wird natürlich vornehm verschwiegen.

"Morgens gegen 6 Uhr ab Berlin und um 8 Uhr ab Dresden, erreicht der Zug bereits um 10.30 Uhr Prag. Ideal für einen Tagesausflug in die tschechische Hauptstadt. Nach siebenstündigem Aufenthalt ist die Rückfahrt um 17.30 Uhr möglich."
Ehrlicher wäre gewesen: Leider verkürzt sich die Aufenthaltszeit in Prag für die Dresdner um satte 2 Stunden, da sie nun erst um 10:30 (statt bisher um 09:30) ankommen und auch schon um 17:30 (statt bisher um 18:30 Uhr) wieder abfahren müssen. Für die Berliner ändert sich nichts: Sie kommen nun zwar eine Stunde eher an, müssen aber auch eine Stunde eher wieder abfahren.

"Start ist am 4. Mai auf der Strecke Graz - Wien nach Berlin. In der Gegenrichtung startet der Zug am 5. Mai 2020 von Berlin nach Wien - Graz."
Ja, und was ist bis Mai? Der EC soll doch zum Dezember eingestellt werden. Entfällt diese "Früh"-Verbindung dann ersatzlos? Das wäre doch einmal eine echte Information in einer Presseinformation.

"Für Dresden bedeutet der neue Railjet eine Direktverbindung tagsüber nach Österreich"
Für Dresden bedeutet der neue Railjet die Wiedereinführung der Direktverbindung "Vindobona" tagsüber nach Österreich, die sogar die Zeiten des Kalten Krieges und die Nachwendezeit überdauerte und erst von den Eisenbahnen des 21. Jahrhunderts gekappt wurde.

Leute - seid wachsam, wenn ihr offizielle Verlautbarungen aus der Propaganda-Abteilung der DB lest. Das gilt vor allem auch für die Tagespresse, die das morgen wahrscheinlich unreflektiert nachplappern und jubeln, was da doch für ein toller neuer Zug kommen wird. Bei so viel Schönfärberei war ja das DDR-Politbüro noch objektiv. Oder anders: Hat die DB so etwas wirklich nötig?

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-gruener-Streifen.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.10.19 23:44.
Der Zeuge Desiros schrieb:
Zum Davonlaufen!

Dagegen ist der Baron von Münchhausen ein Ausbund an Glaubwürdigkeit! Alleine dieses Passus
"Zwischen Berlin, Dresden und Prag verstärkt das neue Railjet-Angebot die bestehende EC-Linie mit einer zusätzlichen Frühfahrt Richtung Tschechien und einer neuen Spätverbindung in der Gegenrichtung."
Das ist sie vielleicht zwischen Berlin und Dresden.
Aber auf dem Weg nach Tschechien - und darum geht es ja in diesem Kontext - ist es keine "zusätzliche" Fahrt, sondern ein bloßer Ersatz: Streiche EC, setzte RJ. Und das dann wohl zum ICE-Fahrpreis, wie in Süddeutschland in der Düse auch üblich. Aber das wird natürlich vornehm verschwiegen.

"Morgens gegen 6 Uhr ab Berlin und um 8 Uhr ab Dresden, erreicht der Zug bereits um 10.30 Uhr Prag. Ideal für einen Tagesausflug in die tschechische Hauptstadt. Nach siebenstündigem Aufenthalt ist die Rückfahrt um 17.30 Uhr möglich."
Ehrlicher wäre gewesen: Leider verkürzt sich die Aufenthaltszeit in Prag für die Dresdner um satte 2 Stunden, da sie nun erst um 10:30 (statt bisher um 09:30) ankommen und auch schon um 17:30 (statt bisher um 18:30 Uhr) wieder abfahren müssen. Für die Berliner ändert sich nichts: Sie kommen nun zwar eine Stunde eher an, müssen aber auch eine Stunde eher wieder abfahren.

"Start ist am 4. Mai auf der Strecke Graz - Wien nach Berlin. In der Gegenrichtung startet der Zug am 5. Mai 2020 von Berlin nach Wien - Graz."
Ja, und was ist bis Mai? Der EC soll doch zum Dezember eingestellt werden. Entfällt diese "Früh"-Verbindung dann ersatzlos? Das wäre doch einmal eine echte Information in einer Presseinformation.

"Für Dresden bedeutet der neue Railjet eine Direktverbindung tagsüber nach Österreich"
Für Dresden bedeutet der neue Railjet die Wiedereinführung der Direktverbindung "Vindobona" tagsüber nach Österreich, die sogar die Zeiten des Kalten Krieges und die Nachwendezeit überdauerte und erst von den Eisenbahnen des 21. Jahrhunderts gekappt wurde.

Leute - seid wachsam, wenn ihr offizielle Verlautbarungen aus der Propaganda-Abteilung der DB lest. Das gilt vor allem auch für die Tagespresse, die das morgen wahrscheinlich unreflektiert nachplappern und jubeln, was da doch für ein toller neuer Zug kommen wird. Bei so viel Schönfärberei war ja das DDR-Politbüro noch objektiv. Oder anders: Hat die DB so etwas wirklich nötig?

Heiko
Hallo Heiko,
du hast es genau richtig erfasst , aber die Jubelmeldungen waren ja schon immer so, es wird etwas als neu und besser veröffentlicht, was eigentlich ein Rückschritt ist, begreifen aber eh die wenigsten hier im Forum. Ich höre schon die tausend Begründungen warum es so sein muss und warum der EC nach Leipzig nicht weiter fahren kann, haben wir ja schon im entsprechenden Forum dazu schon gehört. Keiner fragt sich was wollen die Fahrgäste, es geht nur um Kosten, Notwendigkeiten der Umläufe und so weiter, eigentlich bedauerlich.
Falk12 schrieb:
Und was ist daran so toll? Der Zug um 05:55 Uhr ab Leipzig ging um 07:00 Uhr ab Dresden und um 20.30 Uhr ab Prag zurück. Was ist daran jetzt eine Verbesserung? Ich glaube nicht das die Kunden wirklich interessiert was für ein Material da fährt. Aber wenn ich hier die DB Mitarbeiter schon wieder hier im Forum jubeln höre, während die DB wieder mal eine Direktverbindung in die 2. größte Stadt Ostdeutschlands und unterdessen 8. größte Deutschlands kappt, dann wird mir einfach nur übel, und da interessiert es auch nicht wenn man eine Umsteigeverbindung mit IC aus Produktionstechnischen Gründen schafft, denn wie heißt es doch so schön, der Kunde sollte im Fokus stehen und der will ohne Umsteigen fahren, aber das begreifen die " DB Jubler" die alles toll finden was ihr Arbeitgeber macht eh nicht, bedauerlich.


Also mich als Kunde interessiert schon mit was für einem Zug ich fahre. Gerade auf so einem langen Laufweg wie bei dem Vindobona ist es wichtig bequem zu reisen.

@Falk12 dir sollte schon klar sein,daß der Vindobona ein legendärer Zug mit wechselnden Zuglaufwegen war. Man wird schon seine Gründe bei der Bahn haben ,diesen legendären(seit 1957!)Zuglauf wieder einzuführen.

Also ich freu mich als Kunde darauf.

P.s. dein Gemotze und Gemaule ist einfach unerträglich ...Woher willst du eigenlich wissen ,das im Forum hier alles DB Mitarbeiter sind?

Fragt sich der Schaffner...(der kein DB-Mitarbeiter(Jubler))ist!!
Zitat
Ehrlicher wäre gewesen: Leider verkürzt sich die Aufenthaltszeit in Prag für die Dresdner um satte 2 Stunden, da sie nun erst um 10:30 (statt bisher um 09:30) ankommen und auch schon um 17:30 (statt bisher um 18:30 Uhr) wieder abfahren müssen. Für die Berliner ändert sich nichts: Sie kommen nun zwar eine Stunde eher an, müssen aber auch eine Stunde eher wieder abfahren.
Mit Ausnahme von Sonntag ist es auch für die Berliner eine Verkürzung, denn bisher konnte man mit ICE 501 / EC 259 Prag auch von Berlin aus um 09:30 erreichen.

Zitat
"Start ist am 4. Mai auf der Strecke Graz - Wien nach Berlin. In der Gegenrichtung startet der Zug am 5. Mai 2020 von Berlin nach Wien - Graz."
Ja, und was ist bis Mai? Der EC soll doch zum Dezember eingestellt werden. Entfällt diese "Früh"-Verbindung dann ersatzlos? Das wäre doch einmal eine echte Information in einer Presseinformation
Stand etwa nicht in der letzten DS-Printausgabe, dass der Railjet bis Anfang Mai zwischen Berlin und Dresden durch einen IC2 ersetzt wird? ;-)

Weiter nach Tschechien hat man natürlich Pech gehabt. "Bitte wählen Sie eine alternative Verbindung" ...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 09:36.
Und wann kommt dieser Nacht IC Warnemünde - Berlin - Wien?
Oder war der nur eine Zeitungs Ente.
[www.rbb24.de]
Bernd Thielbeer schrieb:
Und wann kommt dieser Nacht IC Warnemünde - Berlin - Wien?
Oder war der nur eine Zeitungs Ente.
[www.rbb24.de]
Da es nicht von der Presse, sondern von Leuten mit Sachbezug zu den entsprechenden Abteilungen veröffentlicht wurde war es ganz sicher keinte Ente. Geplant ist wohl ab März, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Das Problem ist, früher waren Taktfahrpläne eher ein Fremdwort. Als der Takt kam, ging das bis 2014 noch ganz gut. Als jedoch der Hauptbahnhof Wien eröffnet wurde, haben sich die Taktzeiten geändert (und vor allem die Reise nach Wien und weiter nach Süden verkürzt). Wenn man den Vindobona weiter haben wollte, müsste es ein Taktverstärker zwischen Berlin und Prag sein.

Und da kann ich mir vorstellen, dass die DB bis vor einiger Zeit dafür keinen Bedarf sah.

In Deutschland muss die Strecke ja auch eigenwirtschaftlich betrieben werden. In Tschechien und Österreich bestellt der Staat den Fernverkehr (und ja, die Strecke Wien-Breclav wird ab 2020 vom Bund bestellt). Das darf man auch nicht vergessen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 10:02.

Re: Nacht-IC Rostock - Berlin - Wien

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 04.10.19 13:05

Hej,

Drehstromator schrieb:
Bernd Thielbeer schrieb:
Und wann kommt dieser Nacht IC Warnemünde - Berlin - Wien?
Oder war der nur eine Zeitungs Ente.
[www.rbb24.de]
Da es nicht von der Presse, sondern von Leuten mit Sachbezug zu den entsprechenden Abteilungen veröffentlicht wurde war es ganz sicher keinte Ente. Geplant ist wohl ab März, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
der Nacht-IC wird, zumindest was ich mitbekommen habe, ab dem 6. März fahren.

Ob das aber wirklich der Starttermin ist, möchte ich nicht zu 100% festlegen;)

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.19 15:16.
Schaffner77 schrieb:



Also mich als Kunde interessiert schon mit was für einem Zug ich fahre. Gerade auf so einem langen Laufweg wie bei dem Vindobona ist es wichtig bequem zu reisen.

@Falk12 dir sollte schon klar sein,daß der Vindobona ein legendärer Zug mit wechselnden Zuglaufwegen war. Man wird schon seine Gründe bei der Bahn haben ,diesen legendären(seit 1957!)Zuglauf wieder einzuführen.

Also ich freu mich als Kunde darauf.

P.s. dein Gemotze und Gemaule ist einfach unerträglich ...Woher willst du eigenlich wissen ,das im Forum hier alles DB Mitarbeiter sind?

Fragt sich der Schaffner...(der kein DB-Mitarbeiter(Jubler))ist!!
Hallo Schaffner,

ich habe gar nichts gegen den Vindobona bzw. dem jetzt geplanten NACHFOLGER! Aber man sollte nicht was als Fortschritt verkaufen, was keiner ist. Und man hätte ja schon auf Grund der jetzt geplanten Zeiten trotzdem den EC weiterfahren lassen, zumal der EC eben auch nicht so schlecht ist und eine echte Spätverbindung auch nach Berlin darstellte, da es in Leipzig dorthin Anschluss gibt.
Das mit dem Fortschritt ist so eine Sache, wenn es zwischendurch einen oder mehrere Rückschritte gab. Vom Status-quo aus betrachtet ist die neue Verbindung durchaus ein Fortschritt.
103612 schrieb:
Das mit dem Fortschritt ist so eine Sache, wenn es zwischendurch einen oder mehrere Rückschritte gab. Vom Status-quo aus betrachtet ist die neue Verbindung durchaus ein Fortschritt.
Aber nur wenn man in Berlin wohnt. Für Erfurt, Halle, Magdeburg und Leipzig definitiv ein Ruckschritt. Für Dresden ist zumindest die Rückfahrt ein Rückschritt.
103612 schrieb:
Das mit dem Fortschritt ist so eine Sache, wenn es zwischendurch einen oder mehrere Rückschritte gab. Vom Status-quo aus betrachtet ist die neue Verbindung durchaus ein Fortschritt.
Genau. Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme dieses Zuges, den keiner braucht (Berlin - Wien geht mit anderen Verkehrsmitteln wesentlich attraktiver), ist es sicher ein Fortschritt. Nämlich weil sich die Zuganzahl Dresden - Praha wieder erhöht. Und zwar auf den Wert des Status quo.
Blickt man von heute aus, ist es eine Verschlechterung obersten Ranges, weil die Fahrplanlage einfach nur beschissen wird. Viel zu spät in Praha, viel zu früh wieder weg. Also wird sich mein Osteuropa-Verkehr künftig leider auf der Straße abwickeln (müssen). CZ und alles dahinter liegende ist einfach nicht anders erreichbar. Daran ändert auch der unsinnige Propaganda-Vindobona nichts.

Andi aus Dresden

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