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Hessenschau: Bericht über Personalmangel bei der HLB

geschrieben von: tobiasw

Datum: 07.09.19 07:49

Den Teufelskreis aus Personalmangel, Krankschreibungen und daraus resultierenden Zugausfällen bei der HLB beschreibt ein Bericht der Hessenschau: Link zur Hessenschau
Es wird berichtet, dass allein 30 Lokführer (sic!) zur Zeit fehlen.

Besonders häufig sind kurzfristige Zugausfälle meiner Beobachtung nach im Wetterau-Netz und da auf der RB 15 (Friedrichsdorf-Friedberg).
Beachtet bitte die neuen Arbeitsverträge, dann erklärt sich der Mangel von Personalen von selbst.

R.
Abzug von Leihlokführer aus Kostengründen Weil die Zu Teuer Sind pro Stunde oder Abzug von Lokführer nach Wiesbaden .

Wo kann man die einsehen?

geschrieben von: Nietenreko

Datum: 07.09.19 12:25

Ohne die gelesen zu haben, nur aufgrund deines Postings, kann man sich schlecht selber ein Bild machen. Allerdings sind die sowohl von Unternehmen wie Gewerkschaften angesprochenen Sachverhalte auch nicht von der Hand zu weisen.

Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

Kannst du uns aufklären

geschrieben von: Packwagen1980

Datum: 07.09.19 13:44

Kannst du uns ein wenig aufklären und nicht nur einen Brocken hinwerfen, der zu viel Raum für Interpretation lässt?
tobiasw schrieb:
Den Teufelskreis aus Personalmangel, Krankschreibungen und daraus resultierenden Zugausfällen bei der HLB beschreibt ein Bericht der Hessenschau: Link zur Hessenschau
Es wird berichtet, dass allein 30 Lokführer (sic!) zur Zeit fehlen.

Besonders häufig sind kurzfristige Zugausfälle meiner Beobachtung nach im Wetterau-Netz und da auf der RB 15 (Friedrichsdorf-Friedberg).
Nur ein paar Tage her, dass über Hermanns Lokfüherpool abgelästert wurde.... Aber man sieht, dass so etwas überall Not tut...

Nur müsste man das noch etwas anders handhaben. Teuer zwangsvermieten an die vertragsbrüchigen Betriebe...

Re: Hessenschau: Bericht über Personalmangel bei der HLB

geschrieben von: Hajü

Datum: 07.09.19 19:32

Übrigens fährt die KVG aus Schöllkrippen (!!) den Ersatzverkehr rund um Friedberg. Hier hat die HLB scheinbar jemanden, der noch ausreichend Fahrzeuge und Fahrer abstellen kann. Die KVG und deren SUBs (Nees & Co) hatten schon einen Teil des SEVs auf der RB 75 Aschaffenburg-Darmstadt in den Sommerferien gefahren.
In Limburg sah ich heute einen Balser-Bus (aus Büdingen), ich meine dass es Ersatzverkehr für die HLB nach Siershahn war.

Es scheint aber so, dass bei der HLB das E-Netz Südhessen absolute Priorität hat, danach RE 98 / 99 und die Vogelsbergbahn. Ganz zum Schluss kommen die anderen Strecken rund um Friedberg, Nidda und Limburg.

Re: Ausfälle auf den Linien RB 16/46/47/48

geschrieben von: HPNuller

Datum: 07.09.19 19:33

tobiasw schrieb:
Den Teufelskreis aus Personalmangel, Krankschreibungen und daraus resultierenden Zugausfällen bei der HLB beschreibt ein Bericht der Hessenschau: Link zur Hessenschau
Es wird berichtet, dass allein 30 Lokführer (sic!) zur Zeit fehlen.

Besonders häufig sind kurzfristige Zugausfälle meiner Beobachtung nach im Wetterau-Netz und da auf der RB 15 (Friedrichsdorf-Friedberg).
Der Tf-Mangel betrifft wohl hauptsächlich die RB 16/46/47/48 an den Wochenenden, nachzulesen in den veröffentlichten Störungsmeldungen des RMV.
Wobei mich aktuell wundert, dass Morgen, Sonntag 08.09.2019 für die genannten Linien keine Störungen vorliegen - im Gegensatz zu den letzten Sonntagen.
Dafür gibt es jetzt Fahrtausfälle am Montag...

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller

"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
Absoluter Blödsinn wieder einmal, als ob ein Netz Vorrang vor einem anderen hat. Im Südhessen Netz sind so viele "Neu-Tf" die nur 1440 fahren können. Was sollen die denn im Vogelsberg oder in der Wetterau? Die wenigen, die aus anderen Netzen kamen, fahren auch immer mal wieder dort, da sonst noch mehr ausfallen würde. Diese werden dann durch entsprechende Leute aus dem Over-Head ersetzt. Da gibt es einige Tf auf der Leitstelle oder an ähnlichen Positionen, die mal kurzfristig einspringen und von anderen "Bürohengsten", die doch angeblich so weit weg von der Eisenbahn sind, ersetzt werden. Außerdem gab es im Südhessennetz genug Baustellen und wird es noch geben, welche zu Personaleinsparungen führen, in denen Urlaub genommen wird. Da spielen die Leute halt noch mit, weil "neues Netz" und alles noch ganz cool ist.
Nach Angaben der HLB ist derzeit ein Fünftel ihrer Lokführer krankgeschrieben. Weil so viele Stelle unbesetzt sind, müssen die Lokführer der HLB mehr arbeiten. "Sie sind an der Grenze der Belastbarkeit", sagt GDL-Sprecher Stefan Mousiol.

Eine Verständnisfrage bitte: In so einem HLB-Arbeitsvertrag steht doch eine Wocharbeitszeit von -vermutlich- um die 40 Stunden. Mich irritiert die Formulierung "müssen die Tf mehr arbeiten". Die Schichtpläne werden doch auch ohne viele Krankmeldungen auf die 40er Marke ausgerichtet sein und gesetzliche Mindestruhezeiten gelten auch dort. Wie ist das mit den MEHRarbeiten zu verstehen und was davon ist freiwillig, zu was wird man ggf. genötigt? Bislang habe ich es so verstanden, daß massive Überstunden bei Betriebsbahnern entstehen, weil der Zug Verspätung hat, unterwegs ausgefallen ist (dann Taxi) oder weil man auf Nachfrage des Schichtleiters freiwillig zugestimmt hat "Okay ich mach das, ich verzichte auf den freien Tag, hätte eh nichts sinnvolles vor." So oder ähnlich. Von der DB Fernverkehr weiß ich, daß viele Tf ab etwa Oktober ihre maximale Jahresüberstundenzahl erreicht haben, und daß sie es unterschreiben müssen, wenn sie freiwillig weiter arbeiten. Ansonsten wäre ab diesem Zeitpunkt Urlaub für den Rest des Jahres angesagt und wir Kunden hätten es mit immer mehr Zugausfällen zu tun, je näher es dem Jahresende zugeht. Stellt Euch das mal vor: Weihnachtsverkehr und jeder 3. oder 4. Zug fällt ersatzlos aus...

Wenn aber schon 1/5 der HLB-Belegschaft krank ist, dann wird es innerbetrieblich ganz derbe irgendwo hakeln. Sind die Schichten so dumm gelegt, daß die Personale gar nicht mehr aus ihren Uniformen raus kommen?

Kann jemand einen Einblick geben?

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: Hessenschau: Bericht über Personalmangel bei der HLB

geschrieben von: Hajü

Datum: 07.09.19 22:02

Momentan läuft im Südhessen-Netz (bis auf wenige ausfallende RBs FFM-Hanau an den Wochenenden) volles Programm. Das mit den gewissen Prioritäten hat schon seinen Grund.
Genau alles immer volles Programm! Die ganzen Baustellen dieses Jahr waren Einbildung. Völlig entgegen der normalen DB Netz Einstellung, wurde nicht gebaut nachdem ein Drittes EVU Leistungen von DB Regio übernommen hat.

Die 6 Wochen Unterbrechnung auf der RB75 während der Sommerferien (4 Wochen Darmstadt-Aschaffenburg und 2 Wochen Babenhausen-Aschaffenburg z) und zusätzlich in den Osterferien (3 Wochen Wiesbaden-Darmstadt) hat zu einem Personalminderbedarf geführt. In der Zeit fuhren in der Wetterau oder auf der Ländchesbahn auch fast alle Züge. Seit dem Südhessen wieder voll angelaufen ist, läuft bei anderen Netzen nicht mehr so viel. Wo ist da eine Priorität? Ganz klar sind Altfahrer in Altnetzen gefahren und der Rest, der drüber war, hat Urlaub gemacht. Der 1440 Einsatz auf der RB11 sollte auch nicht vergessen werden. Ich glaube kaum einer in Königstein kann 1440 fahren. Da lag doch eher eine Priorität bei anderen Netzen statt beim Urlaubsabbau in Südhessen. Sowas macht man halt. Die jetzigen Ausfälle liegen halt einfach an der unterschiedlichen Arbeit der verschiedenen Standorte. Am Standort Wiesbaden (Südhessennetz) wird scheinbar mehr aufs Personal geachtet als anderswo. Folglich hat man da einfach einen motivierteren und eventuell auch besseren Personalstamm. Meine Theorie vom fahrenden Over-Head halte ich doch nicht für ganz unwahrscheinlich. Wer mal genau schaut, sieht auch häufiger mal den ein oder anderen Anzugträger im Führerstand.

Re: Ausfälle auch auf den Linien RB 21/29/45/90

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 08.09.19 14:40

Hallo,

HPNuller schrieb:
tobiasw schrieb:
Den Teufelskreis aus Personalmangel, Krankschreibungen und daraus resultierenden Zugausfällen bei der HLB beschreibt ein Bericht der Hessenschau: Link zur Hessenschau
Es wird berichtet, dass allein 30 Lokführer (sic!) zur Zeit fehlen.

Besonders häufig sind kurzfristige Zugausfälle meiner Beobachtung nach im Wetterau-Netz und da auf der RB 15 (Friedrichsdorf-Friedberg).
Der Tf-Mangel betrifft wohl hauptsächlich die RB 16/46/47/48 an den Wochenenden, nachzulesen in den veröffentlichten Störungsmeldungen des RMV.
Wobei mich aktuell wundert, dass Morgen, Sonntag 08.09.2019 für die genannten Linien keine Störungen vorliegen - im Gegensatz zu den letzten Sonntagen.
Dafür gibt es jetzt Fahrtausfälle am Montag...

Viele Grüße von der Lahn

HPNuller
auch im Taunus/Westerwald gibt es Ausfälle, die sind aber zum Glück noch seltener als in der Wetterau.

Letzte Woche Sonntag fiel die RB21 mindestens ab 13 Uhr komplett aus.

Wobei, hier fallen die meisten Züge wegen "technischer Störung am Zug" aus.

Gruß
Tz 4683
___________________

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bollisee schrieb:
tobiasw schrieb:
Den Teufelskreis aus Personalmangel, Krankschreibungen und daraus resultierenden Zugausfällen bei der HLB beschreibt ein Bericht der Hessenschau: Link zur Hessenschau
Es wird berichtet, dass allein 30 Lokführer (sic!) zur Zeit fehlen.

Besonders häufig sind kurzfristige Zugausfälle meiner Beobachtung nach im Wetterau-Netz und da auf der RB 15 (Friedrichsdorf-Friedberg).
Nur ein paar Tage her, dass über Hermanns Lokfüherpool abgelästert wurde.... Aber man sieht, dass so etwas überall Not tut...

Nur müsste man das noch etwas anders handhaben. Teuer zwangsvermieten an die vertragsbrüchigen Betriebe...
Es stellt sich nur die Frage woher die Tf nehmen wenn Deutschlandweit um die 1.700 Lokführer fehlen. Da nütz auch ein Lokführerpool nichts weil der ebensowenig Personal findet wie die anderen EVU.

Wobei es noch interessant wäre ob die HLB selbst Tf ausbildet. Auf der Homepage werden nur kaufmännische und technische Berufsausbildungen für Berufsanfänger beworben.
Die Tf-Ausbildung nur als Quereinsteiger mit abgeschlossener technischer Ausbildung.
bollisee schrieb:
Nur ein paar Tage her, dass über Hermanns Lokfüherpool abgelästert wurde.... Aber man sieht, dass so etwas überall Not tut...

Nur müsste man das noch etwas anders handhaben. Teuer zwangsvermieten an die vertragsbrüchigen Betriebe...

Der Job in so einem Pool ist doch völlig uninteressant. Den ganzen Tag auf Abruf sitzen, ein paar mal im Monat was fahren? Da müsste man mir eine Menge "Schmerzensgeld" zahlen um mir das anzutun.
Schade das ich nicht mehr fahren darf/kann. Baureihe und Streckenkenntnis kann ich machen aber es gibt noch keine Blindenführhunde mit Signalkenntnis.

An die Besteller von Verkehrsleistungen: Wer eine werksneue Mercedes S-Klasse bestellt sollte nicht nur einen Trabant bezahlen wollen.