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Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 05.09.19 13:13

Guten Tag,

der ORF meldet unter Berufung auf die ÖBB, dass die Preise der Nightjet von/nach Deutschland steigen werden. Insbesondere die Schlafwagen werden spürbar teurer, unabhängig von der Kategorie sind hier inskünftig 20 Euro mehr zu bezahlen. Teilweise gibt es auch Veränderungen bei den höherpreisigen Kontigenten der Liegeplätze.

[oesterreich.orf.at]

Viele Grüße
Martin

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: warakorn

Datum: 05.09.19 13:53

Zitat
Gegenüber ORF.at sagte ÖBB-Pressesprecher Bernhard Rieder, dass die Preise „wie angekündigt“ für den Winterfahrplan „entlang der Inflation“ angepasst werden.
Naja, das stimmt natürlich nicht!

Aber wenn gerade der Schlafwagen gut ausgelastet, wird jedes Wirtschaftsunternehmen den Preis anheben.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Tussnelda

Datum: 05.09.19 16:06

Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Rodscha

Datum: 05.09.19 16:10

Tussnelda schrieb:
Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.
Erkennbar woran?

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Gumminase

Datum: 05.09.19 16:18

Rodscha schrieb:
Tussnelda schrieb:
Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.
Erkennbar woran?
Man kann leider nicht erkennen, dass Tussnelda denkt.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: maxbahn

Datum: 05.09.19 18:55

Tussnelda schrieb:
Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.
Bei den Preisen und der Auslastung wäre es schon Wahnsinn Minus zu machen. Selbst wir mussten trotz Interrail 20€ für einen Sitzplatz zuzahlen. Der Zug war komplett ausgelastet

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: luas3001

Datum: 05.09.19 19:04

Denke daran, das auch bei 100%-Auslastung doch insgesamt wenige Personen im Zug sind (die jedoch mit viel m2/Person), die sehr viel Zeit/Kilometer fahren und das zur teuren Nachtzeit. Danach steht der Wagenpark unproduktiv viele Stunden rum.
Da ist schon ein hoher Ticketpreis erforderlich.

Pay the fare or pay the price.
LUAS

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Bahnkunde

Datum: 05.09.19 20:34

Hallo zusammen ,

siehe auch hier (mit Link zum neuen Tarif): [www.drehscheibe-online.de]

Grüße

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 05.09.19 21:17

warakorn schrieb:
Zitat
Gegenüber ORF.at sagte ÖBB-Pressesprecher Bernhard Rieder, dass die Preise „wie angekündigt“ für den Winterfahrplan „entlang der Inflation“ angepasst werden.
Naja, das stimmt natürlich nicht!

Aber wenn gerade der Schlafwagen gut ausgelastet, wird jedes Wirtschaftsunternehmen den Preis anheben.
Und entlang der Inflation sind 10% Preisaufschlag, bezogen auf ein Schlafwagenticket für jetzt schon knapp 220 € auf der Relation Hamburg<->München sicherlich nicht.
Das der prozentuale Aufpreis bei 20 € Aufschlag bei Tickets in den "kleinen" Relationen sogar noch kräftiger ausfällt, liegt in der Natur der Sache.

Das Problem ist aber prinzipiell, dass der Schlafwagen mit 12 Abteilen gerade mal für maximal 36 Reisende Platz bietet - meist sind es eher 12..15 Reisende (da meist eher Einzel- oder maximal Doppelbelegung statt der maximal möglichen Dreifachbelegung genutzt wird).
Im Prinzip könnte die ÖBB sogar einen 2. Schlafwagen anhängen - das dürfte den Gewinn steigern, weil zumindest kein zusätzliches Personal zur Bewirtschaftung des 2. Schlafwagens benötigt wird, sofern man Dienstabteil an Dienstabteil kuppeln würde.

Im Vergleich dazu passen in einen "normalen" Sitzwagen wie beim ICE im Nachtbetrieb eher 60..80 Leute, also das Drei- bis Fünffache dessen, was in einem Schlafwagen mitfährt.
Schade, eigentlich wollte ich damit nächstes Jahr noch mal nach Österreich fahren.

Aber wenn die Schiene hier wieder unattraktiv gemacht wird, dann eben nicht.

Greta hasst mich eh, von der Seite stört mich das nicht.

Grüße aus NL, natürlich mit dem Auto.

Nico

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 06.09.19 14:19

Rodscha schrieb:
Tussnelda schrieb:
Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.
Erkennbar woran?
Weil die Erträge ja scheinbar mit höheren Preisen gesteigert werden müssen.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: kami

Datum: 06.09.19 14:28

luas3001 schrieb:
... auch bei 100%-Auslastung doch insgesamt wenige Personen im Zug sind [...] zur teuren Nachtzeit. Danach steht der Wagenpark unproduktiv viele Stunden rum.
Zusätzlich der Aufwand in Schlaf- und Liegewagen: Bettwäsche, Speisen&Getränke, teils eigene Betreuer, teils Verladung von Kraftfahrzeugen, ... In der Produktion wohl mehr Aufwand als ein Tagesreisezug vergleichbarer Länge. Der auch Teilstreckengäste mitnimmt. Ein Nachtzug bietet dies nur eingeschränkt.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 06.09.19 14:32

Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.

Wie sollten sich die Preise denn entwickeln, daß Du denkst die Sache könnte doch wirtschaftlich sein?

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

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Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: AK1

Datum: 06.09.19 20:25

RhBDirk schrieb:
Rodscha schrieb:
Tussnelda schrieb:
Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.
Erkennbar woran?
Weil die Erträge ja scheinbar mit höheren Preisen gesteigert werden müssen.
Von "müssen" ist bei den ÖBB nix zu lesen, nur von hoher Auslastung. Spricht eher dafür, dass man der Ansicht ist, in dieser Situation mehr verlangen zu können.

Re: Das ist Marktwirtschaft!

geschrieben von: Bahnreisender

Datum: 06.09.19 21:40

Wenn die Nachfrage hoch ist, kann man auch den Preis anheben...

http://qopt.phys.msu.ru/pasha/smiles/smiles1/pfiade.gif
Schönen Gruß aus dem Rheinland!
Bahnreisender

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 06.09.19 22:31

Alibizugpaar schrieb:
Wie ich es mir schon länger dachte, auch für die ÖBB sind die Nachtzüge nicht wirtschaftlich.

Wie sollten sich die Preise denn entwickeln, daß Du denkst die Sache könnte doch wirtschaftlich sein?
Wenn ich sehe, dass der UEx nur abteilweise Reservierungen für knapp 600 € pro Nacht annimmt, weiß man, was ein Abteil eigentlich bringen müsste.

Und das wäre ja auch ungefähr der Preis, den die ÖBB bei 3er-Belegung im Abteil erzielen konnte...

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 06.09.19 23:53

Wenn ich aber rechne, daß ich den ÖBB eh schon fast 2000€ im Jahr bezahle...
Wenn ich spät fahren muß, ist der Nachtzug mit ÖC (und BC100) leider keine Alternative. Wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe, sind (Auf-)Preise in Höhe eines Flugtickets kein für mich akzeptables Angebot. Dann kann ich auch den letzten Flieger nach Schwechat nehmen und im eigenen Bett schlafen.

Schön, wenn man die Züge trotzdem glaubt, füllen zu können. Mir ist es aber jetzt schon zu teuer.

---
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Re: Das ist Marktwirtschaft!

geschrieben von: THU

Datum: 07.09.19 00:41

Ich fänd's ja sinnvoller, die Nachfrage durch ein erweitertes Angebot abzufrühstücken, statt den Bestandskunden höhere Preise abzuverlangen, aber ich bin auch kein Wirtschaftler...

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 07.09.19 14:41

Wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe, sind (Auf-)Preise in Höhe eines Flugtickets kein für mich akzeptables Angebot. Dann kann ich auch den letzten Flieger nach Schwechat nehmen und im eigenen Bett schlafen.

Eine andere Sichtweise: Was auch immer jemanden auf solch lange Reisen zwingt, vom persönlichen Ökobilanz-Minuskonto kann man sich nicht freireden oder freikaufen. Es ist oft auch ein selbst gewählter Lebensstil, um den es geht. Andere müssen es für mich so billig machen wie das günstigere Alternativangebot, andernfalls sehe ich mich gezwungen jede nachhaltige Verantwortung auf Dritte oder das ganze System abzuschieben - finde ich absolut zu kurz gesprungen und auch voll schräg argumentiert. Es sind nicht immer andere, die sich um mich zu kümmern und Lösungen quasi 'pret-a-porter' vor meine Füße zu legen haben. Ich finde es nicht abwegig zu erwarten, daß Zeitgenossen für einen gewählten 'Lebensstil plus' gewisse Preise akzeptieren, wenn die ökologische Verträglichkeit eine Rolle spielen darf.

Ich bin absolut offen zugänglich für eine Argumentation 'die Bahn ist unzuverlässig und kaum planbar, sie hat mich nun zum x-ten Mal stehen lassen, Zug ausgefallen, zwei Stunden zu spät usw.' Da hat die Schiene seit Jahrzehnten einen Nachholbedarf und ich sehe ehrlich gesagt dunkelgrau für die Schiene, was die Verlässlichkeit in der Zukunft betrifft. Aber beim Abgleich mit Flugpreisen bewegt man sich in einen Bereich hinein, wo meine Nackenhaare sich zum Aufstellen zumindest schon in Alarmbereitschaft halten.

- - - - - dicker Trennstrich, ganz anderer Fall - - - - -

Ganz irre war neulich die Aussage eines Kollegen, daß er 65 EUR für eine Fahrt Berlin -ICE- Nürnberg -IC- Stuttgart für so teuer hielt, daß er ernsthaft über die Alternative Auto nachdachte. Wenn das nicht nur ein sich Öffentliches Zurschaustellen sein sollte ('Trash-Poser'), dann hatte das schon Geiz-kleptomanische Züge. Ich fragte, ob Zugfahren überhaupt noch was oberhalb eines Flatrate-Preises kosten dürfe und wünschte eine gute Autobahnfahrt. Verantwortlich für mein Leben sind echt nicht immer nur die anderen.

Gruß, Olaf

(,“)
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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.09.19 14:45.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 07.09.19 19:58

Sag mal, hast Du auch gelesen und verstanden oder einfach gleich mal geschrieben?
Ist Dir aufgefallen, daß ich eine BC100 und eine ÖC habe – ich also im Regelfall den Zug nehme, wenn es irgendwie geht? Daß es mir darum geht, daß der Aufpreis auf diese fast 6500€ einfach zu hoch ist?*
Wenn ich nach einem 8-Stunden-Tag und vor dem nächsten 8-Stunden-Tag ein ruhiges Bett haben möchte, sind das jetzt schon 250€ Aufpreis zusätzlich zu den >6000€, die ich eh bezahle. Und das ist das Niveau eines Flugtickets – wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe, kann ich um den Preis dann gleich fliegen. Das hat nicht damit zu tun, daß andere mir etwas bezahlen sollen. Das hat damit zu tun, daß ein Angebot sinnvoll sein muß. Und bei dem, was ich für den Zug ausgebe, mir zu unterstellen, ich würde von anderen eine Bezahlung erwarten, ist schon fast eine Frechheit. Sich von anderen die Fahrt bezahlen lasse, das trifft auf Sparschiene- bzw. Sparpreisfahrer zu, weniger auf Leute, die einen vierstelligen Betrag jährlich vorfinanzieren.

Eine Frechheit ist dann auch Dein anderes Statement: Woher weißt Du, daß es bei mir um einen „Lebensstil plus geht“? Du kennst mich gar nicht und hast offenbar auch nicht präsent, was ich an anderer Stelle zu meinen Umständen schon geschrieben habe. Das mußt Du auch nicht, aber dann kannst Du Dir auch kein Urteil erlauben. Ich versichere Dir, ich fahre nicht aus lauter Langeweile jede Woche mindestens zweimal 7,5–8,5 Stunden Zug!

Also überleg Dir vielleicht nochmal, ob Deine Pauschalierungen so wirklich die richtige Reaktion sind.

---

* Falls es überhaupt geht. Oft genug ist gar kein Liege- oder Schlafwagen mehr frei. Und falls es überhaupt eine passende Schlafmöglichkeit im Zug gibt: Ab Frankfurt 0:08, morgens um 10:00 erst in Wien zu sein (falls man denn pünktlich ist), ist auch keine wirkliche Alternative.

---
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Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Max__Mustermann

Datum: 07.09.19 20:37

Alibizugpaar schrieb:
Ganz irre war neulich die Aussage eines Kollegen, daß er 65 EUR für eine Fahrt Berlin -ICE- Nürnberg -IC- Stuttgart für so teuer hielt, daß er ernsthaft über die Alternative Auto nachdachte. Wenn das nicht nur ein sich Öffentliches Zurschaustellen sein sollte ('Trash-Poser'), dann hatte das schon Geiz-kleptomanische Züge. Ich fragte, ob Zugfahren überhaupt noch was oberhalb eines Flatrate-Preises kosten dürfe und wünschte eine gute Autobahnfahrt. Verantwortlich für mein Leben sind echt nicht immer nur die anderen.
Meiner Meinung nach hat das nichts mit Geiz zu tun! Die Kilometervollkosten z.B. bei einem beispielhaften VW Golf betragen 43ct/km. Das macht für die 632 km von Berlin nach Stuttgart stolze 272 Euronen. Selbst die niedrigere Fahrtkostenpauschale nach dem BRKG ist noch wesentlich höher als die 65 Euro für die Bahnfahrt. Die reinen Spritkosten bei 7 Liter Verbrauch und 1,45 Kraftstoffpreis betragen schon gut 64 Euro. Jetzt lass den Kollegen noch mal Pinkelpause bei Sanifair machen und schon war die Bahnfahrt billiger...

Re: Das ist Marktwirtschaft!

geschrieben von: AK1

Datum: 07.09.19 20:41

Das Angebot erweitert man nur leider nicht so einfach... Immerhin wollen die ÖBB ja auch neue Wagen beschaffen, aber bekanntlich geht das nicht so schnell.
Die Preise erhöhen geht da natürlich leichter. Immerhin kann man hoffen, dass das zusätzlich eingenommene Geld dazu beiträgt, dass auch mal das Angebot ausgeweitet wird!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.19 21:13.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: Provodnik

Datum: 07.09.19 20:43

HSB Tw 44 schrieb:
Wenn ich aber rechne, daß ich den ÖBB eh schon fast 2000€ im Jahr bezahle...
Wenn ich spät fahren muß, ist der Nachtzug mit ÖC (und BC100) leider keine Alternative. Wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe, sind (Auf-)Preise in Höhe eines Flugtickets kein für mich akzeptables Angebot. Dann kann ich auch den letzten Flieger nach Schwechat nehmen und im eigenen Bett schlafen.

Schön, wenn man die Züge trotzdem glaubt, füllen zu können.
Man kann, jedenfalls im Schlafwagen auf den betroffenen Zügen.
Ein Bekannter hat kürzlich für irgendwann unter der Woche im Oktober Wien - Düsseldorf buchen wollen, Schlafwagen schon ausverkauft. Und das ist kein Einzelfall.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: ReneRomann

Datum: 08.09.19 17:32

Provodnik schrieb:
HSB Tw 44 schrieb:
Wenn ich aber rechne, daß ich den ÖBB eh schon fast 2000€ im Jahr bezahle...
Wenn ich spät fahren muß, ist der Nachtzug mit ÖC (und BC100) leider keine Alternative. Wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe, sind (Auf-)Preise in Höhe eines Flugtickets kein für mich akzeptables Angebot. Dann kann ich auch den letzten Flieger nach Schwechat nehmen und im eigenen Bett schlafen.

Schön, wenn man die Züge trotzdem glaubt, füllen zu können.
Man kann, jedenfalls im Schlafwagen auf den betroffenen Zügen.
Ein Bekannter hat kürzlich für irgendwann unter der Woche im Oktober Wien - Düsseldorf buchen wollen, Schlafwagen schon ausverkauft. Und das ist kein Einzelfall.
Das eigentliche Hauptproblem ist, dass die derzeitigen Schlafwagen am Bedarf vorbei gehen. Hier wären angepasste Doppelstockwagen mit mehr Einzelabteilen notwendig - denn die meisten Nutzer fahren nicht zu Dritt im Abteil, sondern die Abteile sind eher zu zweit, meist sogar nur mit Einzelpersonen belegt. Wenn man es hier schaffen würde, durch geschickte Anordnung der Betten die Anzahl der Einzelabteile pro Wagen zu erhöhen, würde man sicher auch mehr Personen pro Wagen befördern können.

Noch was: Gerade wenn man als Geschäftsreisender unterwegs ist, will man nicht in einem 2/3/4/6-Personen-Abteil im Jugendherbergsstil mit wildfremden Leuten übernachten, sondern man will seine Ruhe, um sich auf den nächsten Arbeitstag vorzubereiten. Und dazu gehört auch, das man hinter sich die Tür abschließen kann, so dass niemand an das eigene Gepäck kommt.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: kami

Datum: 09.09.19 12:24

Provodnik schrieb:
HSB Tw 44 schrieb:
Schön, wenn man die Züge trotzdem glaubt, füllen zu können.
Man kann, jedenfalls im Schlafwagen auf den betroffenen Zügen.
Trotzdem bezieht sich IMHO auf die Zeit nach der Fahrpreisanpassung weit oberhalb der Inflationsrate. Provodnik kann heute schon diese Auslastung vorhersagen?
Selbst wenn ein randvoller Zug sagt genau nichts darüber aus, ob er für den Betreiber Gewinn oder Verluste einfährt.

Provodnik schrieb:
Ein Bekannter hat kürzlich für irgendwann unter der Woche im Oktober Wien - Düsseldorf buchen wollen, Schlafwagen schon ausverkauft.
Oktober ist nicht zufällig der Monat mit ein paar Feiertagen und Herbstferien. Letztere wunderbar ab der zweiten Woche (in der ersten liegt der 3.10.), in der letzten Oktoberwoche zusätzlich zum Feiertag noch die defacto Herbstferien in Wien (durch Aneinanderreihung der schulautonomen Freitag). Da ist es fast unmöglich, eine Woche ohne Anlass für erhöhtes Fahrgastpotenzial zu finden.

Neue Wagen?

geschrieben von: Tw666

Datum: 09.09.19 15:26

Neue Fahrzeuge, die die ÖBB für die Nachtzüge anschaffen wollen?

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: JeDi

Datum: 10.09.19 08:47

HSB Tw 44 schrieb:
Ist Dir aufgefallen, daß ich eine BC100 und eine ÖC habe – ich also im Regelfall den Zug nehme, wenn es irgendwie geht? Daß es mir darum geht, daß der Aufpreis auf diese fast 6500€ einfach zu hoch ist?*
Wenn ich nach einem 8-Stunden-Tag und vor dem nächsten 8-Stunden-Tag ein ruhiges Bett haben möchte, sind das jetzt schon 250€ Aufpreis zusätzlich zu den >6000€, die ich eh bezahle.
Was verbreitest du für Lügen? Für 250 EUR kriegst du schon mehr als zwei Aufpreise. Und ja: im Single.

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 10.09.19 09:49

Ganz vorsichtig! Prüfst Du auch nach, was Du behauptest?

Strecke Darmstadt – Wien. Heute Abend Schlafwagen nur im Triple, Aufpreis 90€. Mi–Sa gar kein Schlafwagen. So Single nur Deluxe Aufpreis 180€. Mo, 16. bestenfalls Double, Aufpreis 110€. Di, 17.: Einzel nur im "Privatabteil (Liegewagen)", Aufpreis 249€; Schlafwagen: bestenfalls Double, Aufpreis 110€, Double Deluxe Aufpreis 130€.
Vorschau, 10. Dezember: Single: Aufpreis 160€, Single Deluxe Aufpreis 180€.

Wo also bekomme ich verlässlich für 250€ mehr als 2 Aufpreise ins Single?

Ich bleibe dabei: wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe, ist das kein ernstzunehmendes Angebot.
Und Du solltest lieber mal die Preisauskunft studieren, bevor Du so lospolterst.

---
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Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: JeDi

Datum: 10.09.19 10:43

Informiere du dich besser! 180€ Single Deluxe ist mit BC100 ODER ÖC; also kein Aufpreis, sondern mit Fahrkarte für das jeweils fehlende Land! Mit beidem sind’s 144 EUR. Immer. Und im normalen Single eben 124 EUR. Ebenfalls immer. Mal zwei sind das 248 EUR, und damit weniger als die von dir gelogenen 250.

Auch ansonsten sind zahlreiche von dir genannte Preise eben KEINE Aufpreise; sondern irgendwelche Globalpreise, die die offensichtlich grade in den Kram passen, um deine Fliegerei zu rechtfertigen.

Die S21 fährt von Elbgaustraße nach Aumühle!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.19 10:47.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 10.09.19 12:16

1. ist es mir – und wohl auch jedem nicht-Eisenbahnfreak und Durchschnittsfahrgast – völlig egal, ob das technisch ein Globalpreis ist oder nicht. Es ist das, was mir die ÖBB anbieten, wenn ich mit ÖC und BC100 nach der von mir genannten Verbindung suche.
2. gib die Strecke ein und suche mit ÖC und BC100. Dann kommen an den genannten Tagen die genannte Preise raus (sofenr nicht jemand zwischenzeitlich ein Ticket storniert hat). Wenn die ÖBB-Buchungsseite ihren eigenen Tarif falsch behandeln sollte, dann ist das nicht mein Problem. Ich kann nur das beurteilen, was mir angeboten wird.
3. hast Du gar keine Ahnung, wie oft ich fliege. Ich bin mir aber relativ sicher, daß ich deutlich mehr Bahn fahre – strecken- und zeitmäßig gesehen –, als der Durchschnitt hier. Und mit > 6.000€ vmtl. auch einiges mehr bezahle.

Angehängt habe ich mal das Angebot der ÖBB für Sonntag, falls Dir das Suchen nicht möglich sein sollte (zur Info: die ÖBB-Seite gibt Auskunft zu Preisen mit ÖC nur, wenn man die Nr. der ÖC eingibt).
Screenshot from 2019-09-10 11-58-03.jpg


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Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: JeDi

Datum: 11.09.19 00:07

Steht doch eindeutig da, dass es sich nur um einen ÖC-rabattierten Tarif handelt...
Dass es reine Aufpreise für internationale NJs nicht auf oebb.at gibt, sollte sich aber doch langsam rumgesprochen haben?

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Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 11.09.19 00:20

Ich habe oben schon gesagt daß es mir und Lieschen Normalfahrgast völlig Wurst ist; wenn die ÖBB Fehler auf ihrer Buchungsseite haben, ist das nicht mein Problem.
Ich will dann aus deinen Fingern nichts über zu hohe Tarife der DB oder Probleme der DB-Buchung lesen. Davon gibt es genug, aber nach deiner Diktion ist das ja wohl ein Fehler des Kunden...

Aber laut Dir muß ich jetzt was machen, wenn ich als teuer zahlender Kunde in Darmstadt eine solche Verbindung buchen möchte?

---

Was mir gerade noch auffällt: Wenn ich lüge, weil ich mich auf die Auskunft der ÖBB verlasse, Du aber bereits sagst, daß die ÖBB auf ihrer Seite wider besseres Wissen zu teure Fahrscheine verkaufen, dann ist das ja eigentlich Betrug seitens der ÖBB, oder?

---

2. Edit, weil hier ja gerne absichtlich falsch verstanden wird: nein, das ist kein juristisch zu betrachtender Vorwurf. Aber JeDi versucht hier mit allen Mitteln, die tatsächlich aufgerufenen Preise schönzureden und Fehler im Buchungssystem (so es tatsächlich welche sein sollten, ich kann das nicht nachprüfen; dieser Vorwurf stammt von ihm) auf den Kunden abzuwälzen. Für mich und wohl > 90% der Fahrgäste ist das relevant, was als Preisauskunft aus einem offiziellen Vertriebskanal meines Geschäftspartners herauskommt.
Und wenn erst gar keine Schlafwagenplätze mehr verfügbar sind, werde ich garantiert nicht meiner Frau sagen, daß ich erst in 10 Tagen wieder zu Hause bin, weil dann ein Schlafwagenplatz frei ist, und dann auch noch hoffen, daß mein Arbeitgeber in Wien (zwar keine Bundesbehörde mehr, aber unmittelbar finanziert durch die Republik Österreich) es auch toll findet, daß ich auf den nächsten mit korrekter Preisauskunft buchbaren ÖBB Nachtzug warte, anstatt zum Dienstbeginn da zu sein.

Wenn man dann als jemand, der fast ausschließlich Bahn fährt, dafür die zweitteuersten (da 2. und nicht 1. Klasse) Kundenkarten der beiden beteiligten Bahnen hat, kein eigenes Auto besitzt und auch für den Weg in den Urlaub die Bahn nimmt (trotz erheblich längerer Reisezeiten; letzter echter Auslandsurlaub: 2016, Heidelberg – Fort William und Glasgow – Edinburgh sowie Edinburgh – Heidelberg per ZUG) sich anpfeifen lassen muß, weil man dann fliegt, wenn die Bahn absolut keine brauchbaren Angebote hat, dann kann ich hervorragend verstehen, warum es immer noch eine große Zahl an Menschen gibt, die die Eisenbahn nicht nutzen wollen, obwohl es ginge. So kann einem das Bahnfahren vermiest werden; bei solchen „Freunden“ braucht die Eisenbahn keine Feinde mehr.

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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.09.19 01:22.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: JeDi

Datum: 11.09.19 08:44

HSB Tw 44 schrieb:
Ich habe oben schon gesagt daß es mir und Lieschen Normalfahrgast völlig Wurst ist; wenn die ÖBB Fehler auf ihrer Buchungsseite haben, ist das nicht mein Problem.
Wieso Fehler? Es ist ja klar gekennzeichnet, dass für die Rabattierung der NJ-Fahrkarte *nur* die ÖC genutzt wurde. Klar: Besser wäre eine Meldung a la "Bitte kommen Sie zum Schalter oder rufen Sie uns an".

Zitat
Aber laut Dir muß ich jetzt was machen, wenn ich als teuer zahlender Kunde in Darmstadt eine solche Verbindung buchen möchte?
Im Reisezentrum oder einer Agentur deines Vertrauens vorbeischauen oder DB bzw. ÖBB anrufen. Preise hatte ich dir ja genannt, Kontingentiert ist das nicht (freilich aber durch die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt).

Zitat
Wenn man dann als jemand, der fast ausschließlich Bahn fährt, dafür die zweitteuersten (da 2. und nicht 1. Klasse) Kundenkarten der beiden beteiligten Bahnen hat, kein eigenes Auto besitzt und auch für den Weg in den Urlaub die Bahn nimmt (trotz erheblich längerer Reisezeiten; letzter echter Auslandsurlaub: 2016, Heidelberg – Fort William und Glasgow – Edinburgh sowie Edinburgh – Heidelberg per ZUG) sich anpfeifen lassen muß, weil man dann fliegt, wenn die Bahn absolut keine brauchbaren Angebote hat, dann kann ich hervorragend verstehen, warum es immer noch eine große Zahl an Menschen gibt, die die Eisenbahn nicht nutzen wollen, obwohl es ginge. So kann einem das Bahnfahren vermiest werden; bei solchen „Freunden“ braucht die Eisenbahn keine Feinde mehr.
Moment. Du musst dich hier anpfeifen lassen, weil du selbst einen Tonfall an den Tag legst, der nicht feierlich ist (dass die Reaktionen dann entsprechend ausfallen dürfte nicht verwundern) - und zur Rechtfertigung deiner Fliegerei Preise verwendest, die erwiesenermaßen falsch sind. Eine NJ-Preisliste gibts leider nur für Innerdeutsche Fahrten; Passau-Frankfurt Süd hat aber (zumindest für die Aufpreise) die gleichen Preise, wie Wien-Frankfurt Süd: [www.oebb.at]

Genau so habe ich überhaupt nichts dazu gesagt, ob es einfacher werden muss, an passende Fahrkarten zu kommen oder sonst irgendwas. Ich habe lediglich (zugegebenermaßen in einem auf deine Einlassungen eben passenden Tonfall) gesagt, dass eins für die von dir genannten Preise zweimal Nightjet fahren könne (und die Vermutung naheliegt, dass deine Preisnennungen - wie oftmals in den Medien - schlicht dazu dienen, Klima- und damit Gemeinschaftsschädigendes Fliegen irgenwie zu Rechtfertigen: Vergleiche von irgendwelchen Flug-Sparangeboten mit dem Flexpreis der DB lassen grüßen) - und das dann später mit Preisen unterfüttert. Warum du mich jetzt so angehst, verstehe ich auch nicht wirklich.

Schöne Grüße,
JeDi (Ebenfalls Team BC100, habe aber "nur" eine VC)

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.09.19 08:46.

Re: Neue Preise im Nightjet ab Dezember

geschrieben von: HSB Tw 44

Datum: 11.09.19 10:07

Zu 1.: Die ÖBB-Buchungsseite kennt beide meine Karten und kann das beim Tagverkehr auch problemlos. Wenn das beim Nachtzug nicht klappt, aber klappen sollte, dann ist das ein Fehler auf der Buchungsseite. Das ist schon ziemliches Schönreden von Dir. Im Normalfall, wenn man sich nicht die Detailseite anschaut, steht dann nämlich nur: „Berücksichtigte Ermäßigungen: 1 x DB BahnCard 100 2. Klasse, 1 x Österreichcard Classic 2. Klasse“ – also gar keine Möglichkeit, das zu prüfen!

Zu 2.: Schön, ich muß mich also vorher mit den Preise auseinandersetzen die (wie Du selbst zugeben mußt) gar nicht veröffentlicht sind. Daß Wien–Frankfurt gleich Passau–Frankfurt in der deutschen Tabelle ist, kann ich gar nicht nachprüfen und überhaupt nicht wissen. Du schiebst also schon wieder die Verwantwortung auf den Kunden ab.
Der für mich mögliche Zugang zu den Preisen ist die Buchungsseite – und die hat exakt die Zahlen geliefert, die ich genannt habe. Das ist der für mich relevante – und der in der Öffentlichkeit überwiegend wahrgenommene – Betrag.

Zu 3.: Warum ich Dich angehe? Du hast die Unterhaltung mit mir damit angefangen, mich, ohne selbst Substanz zu liefern, als Lügner zu bezeichnen. Zweimal. Da fällt Dir Deine eigene Aussage hier auf die Füße: Mein Ton kommt von Deinem Anwurf. Vorher hat schon das Alibizugpaar ziemlich nach unten gezielt (mit solchem Quatsch wie „Lebensstil plus“, auch wieder ohne Fakten).
Daß Du die Preisfindung auf mich abschieben willst, um mir dann einen Strick aus den genannten Preisen zu drehen, ist schon ein ziemlich starkes Stück. Dann kommt noch passend die Medienkeule dazu – das ist nicht argumentieren, das ist unterstes Niveau. Aber in Zeiten von Flygskam kann man das ja ausnutzen und damit Leute diskreditieren.

Nochmal für Dich, gang langsam geschrieben, in der Hoffnung, daß Du es verstehst: Für mich relevant ist der Preis, den mir die ÖBB auf ihren Buchungskanälen anbieten. Wenn der nicht stimmt, ist das nicht mein Fehler und ich habe jedes Recht, diesen als Betrag für meinen Vergleich zu nehmen. Ich muß nicht in irgendwelchen versteckten Tabellen suchen und dazu noch unveröffentlichtes Arkanwissen haben oder zu irgend einem anderen Buchungskanal rennen. Wenn der DB-Schalter einem Kunden den Flexpreis verkauft, muß der auch nicht nochmal an den Automaten oder ins Internet rennen und schauen, ob es einen Sparpreis geben könnte.
Das ist etwas völlig anderes, als wenn Medien immer nur den Maximalpreis angeben und die Existenz von günstigeren Preisen, die in der Auskunft direkt daneben stehen, verschweigen. Ich habe Dir ja außerdem für mehrere Verbindungen den jeweils in der gewünschten Kategorie einzigen (oder günstigsten, wenn sowohl Single aus auch Deluxe, oder sogar eine Kategorie darunter liegenden) Preis genannt. Du erkennst vielleicht den Unterschied?

Und jetzt von Dir oder Alibizugpaar Butter bei die Fische, da ihr es ja offenkundig ganz genau wißt: Wie oft bin ich diese Jahr privat geflogen und was wäre die Alternative mit dem Zug gewesen?
Wie viel bist Du denn in diesem Jahr privat geflogen, Auto gefahren und Zug gefahren?
Ich trete auch in Vorleistung und beantworte meine obige Frage sogar selbst: private Flüge: 0; dienstliche Flüge: 4*; PKW-Fahrten: ca. 1.100km; Fahrten mit der Bahn: ca. 24.000km.

Ja, da finde ich den Versuch, mir „Deine Fliegerei“-@#$%& an den Kopf zu werfen, in der Hoffnung, daß etwas picken bleibt, schon ziemlich daneben.

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* 1. VIE–LGW; 2. LCY–VIW; 3. CGN–EDI (hier sogar mit dem Zug nach CGN gefahren, um Strecke zu verkürzen und Steuergelder zu sparen); 4. EDI–FRA–VIE
Und nein, der Zug wäre keine Alternative. Wenn der Flug H+R um die 300€ kostet, dann wird eine Zugfahrt, bei der nur die Hinfahrt über 400€ kostet und die ein vielfaches an (zwar nur anteilig zu bezahlender, aber trotzdem anfallender) Arbeitszeit kostet, mit Hinweis auf die Verwendung von Steuergeldern nicht genehmigt.

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