DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 01 - News 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
News und aktuelles Betriebsgeschehen - Achtung: Werbung und Updatemeldungen für Websites werden gelöscht, bzw. ins Allgemeine Forum verschoben!
Links bitte mit kurzer Erklärung zum verlinkten Inhalt versehen, andernfalls werden diese entfernt.
Das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen widerspricht dem Bundesverkehrsministerium, das CO2-Einsparpotential bei SGV wäre fünf mal größer als das Ministerium angibt/zugibt.

[www.br.de]

Interessant, aber leider mit wenig Daten hinterlegt. Vielleicht hat jemand noch bessere Quellen. Das vorhandene Netz reiche aus, es werden aber Investitionen gefordert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.19 18:44.
Moin,

na ja, je nach Betrachtungsweise, können die Ausbauten für der PV, auch dem GV dienen. denn dichtere Signalabstände erhöhen die Zugdichte und schafft somit auch Trassen für weiteren GV. Allerdings sehe ich es genauso kritisch, das es weit mehr bedarf, als nur Punktuelle Verbesserungen zu veranlassen. Ein weiterer Ausbau des Schienennetzes steht dabei außer Frage, nur ob die dafür zuständigen das auch mal merken werden, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Das bisherige Vorgehen ist in jedem Fall immer noch der Falsche Weg.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
bollisee schrieb:
Vielleicht hat jemand noch bessere Quellen. Das vorhandene Netz reiche aus, es werden aber Investitionen gefordert.
Auf der Webseite [www.netzwerk-bahnen.de] heißt es: "Die ausführliche Studie wird an dieser Stelle voraussichtlich am 10. September 2019 veröffentlicht."

Hier lässt sich die Folienpräsentation anlässlich der Vorstellung der Studie (von gestern) herunterladen. Einzelne Zahlen und Grafiken tauchen darin schon auf.

Re: Güterverkehr auf der Schiene spart mehr CO2 als gedacht

geschrieben von: kts

Datum: 04.09.19 22:22

Ich habe es mal ausgerechnet, weil mir der Verbrauch der DE1000 sehr hoch vorkam. Wenn ich nur von 600T ausgehe, brauche ich 15 Sattelzüge um auf die selbe Transportleistung zu kommen. gehe ich von einem Verbrauch von 20l/100 km beim LKW aus(eine günstige Schätzung, wie mir LKW-Fahrer versicherten) dann komme ich auf Faktor 4 zuungunsten des LKW
ingo st. schrieb:
Deshalb kriegen LKWs auch eine Oberleitung
*8tung: Ironie

Link: [images.app.goo.gl]

Da hst du was falsch verstanden; ist ein Feldversuch für die E-Scooter.

*Ironieaus

Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-loerrach.de]
Die Oberleitung hat der Oberverkehrsminister in Berlin, oder alles was darüber schwebt...
Keine Frage, dass Güterzüge infolge ihres geringen spezifischen Fahrwiderstands erheblich weniger Traktionsenergie benötigen als Lkw. Damit ist über die jeweiligen CO2-Emissionen je tkm aber noch nichts gesagt. Diese hängen wesentlich von den eingesetzten Energieträgern ab.
Laut folgender Quelle fahren Güterzüge unter Fahrdraht derzeit zugunsten des FV alles andere als CO2-freundlich:
"Einfach ausgedrückt fahren die Fernverkehrs-Passagiere nach Bahn-Lesart grün, während die Güterloks rein rechnerisch zu 100 Prozent mit fossil hergestelltem Strom - vor allem, aus Stein- und Braunkohle unterwegs sind. Dieser Anteil der Bahn-Emissionen wird laut Umweltbundesamt in den offiziellen Ausweisungen nicht einmal dem Sektor Verkehr zugeordnet. Stattdessen verstecken sich die Bahn-Verschmutzungen aus dem Elektrobetrieb im Energiesektor."
[www.airliners.de]

Bahnbetrieb auf Kohlestrombasis emittiert mehr CO2 als Dieselbetrieb mit fossilem Dieselkraftstoff. Nicht anders als im Straßenverkehr, wo E-Mobilität mit Kohlestrom klimaschädlicher ist als Verbrenner-Mobilität. Höchste Zeit, dass Strom und Kraftstoffe grüner werden und die gesetzlich erlaubte bzw. sogar verordnete rechnerische Schönfärberei aufhört.

Dazu Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick SE:
"Klimaschädlicher Fahrstrom aus Kohle muss sich auch in der Klimabilanz der Fahrzeuge und damit der Autohersteller niederschlagen".
Die aktuelle Berechnung widerspricht den Bilanzierungsregeln in allen anderen Verbrauchssektoren und ist faktisch falsch.
Gero Lücking: "Wer sich die Erfolge der Energiewende anrechnen lassen will - hier in Form von Null Emissionen für elektrisch gefahrene Kilometer - muss sich auch an die Regeln des Strommarktes halten und die Nachweise für den Bezug von Ökostrom vorlegen und entwerten."

[www.wallstreet-online.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.09.19 09:55.
Moin.

Strom ist da, also raus damit! So geschehen diese Woche (152 086 + 071):

20190909_193107.jpg

Bonus von gestern Abend, Blick über Muttenz Rangierbahnof Ri Frankreich:

20190911_202351.jpg

So, genug Ironie verteilt für heute.

Wer verstehen will, warum manche überall ihren Senf dazu geben müssen, muss lernen wie eine Bratwurst zu denken … !

Schaut doch mal vorbei: [www.mec-loerrach.de]
Hallo,
Deine Stellungnahme macht der Titelzeile alle Ehre...

Christian Snizek schrieb:
Moin.

Strom ist da, also raus damit!...

So, genug Ironie verteilt für heute.
...alle Ehre, denn in der Quelle steht zur DB-Stromherkunft: Die Güterloks fahren rein rechnerisch zu 100 Prozent mit fossil hergestelltem Strom - vor allem, aus Stein- und Braunkohle unterwegs sind.

So, genug CO2 verteilt für heute.

Oh je, geht es wieder los?

geschrieben von: BR146106

Datum: 13.09.19 16:46

Moin,

ja wenn man alles zusammen rechnet, dann ist E-Mobilität eigentlich der Weltuntergang für uns alle. Man kann es eben auch übertreiben, je nachdem aus welcher Richtung man das ganze sieht und wer dafür verantwortlich ist. In diesem Zusammenhang wundert mich immer wieder die Sondermüllverbrennung auf hoher See und in den Häfen weltweit. Und wenn man die Kreuzfahrt Branche sieht, die dann auch noch Flugreisen machen müssen, sollte man sich wohl besser gleich sich Einmauern.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Laut dieser Tabelle des UBA stößt die Güterbahn etwa 5 mal weniger CO2/tkm aus als der Lkw (19 g/tkm zu 103 g/tkm):
[www.umweltbundesamt.de]
Demnach ist die Interpretation in airliners.de also falsch, wonach die CO2-Emissionen des Bahnstroms ausgeklammert bleiben.
Zutreffend bleibt jedoch die Kritik, dass die Angaben zur CO2-Emission der Güterzüge auf dem Strommix basieren, dazu noch auf dem bundesdeutschen. Wenn der Grünstromanteil des Bahnstroms komplett auf den FV angerechnet wird, bleiben für den Restbahnverkehr nur 100 % Schmutzstrom übrig, so dass auch die Angaben des UBA zur CO2-Emission des Güterverkehrs nicht richtig sein können.
Fraglich, ob und welche Angaben des UBA zutreffen: Auch eine weitere Quelle berichtet, dass die bahnstromseitigen CO2-Emissionen nicht der Bahn zugerechnet werden, sondern nur die der dieselbetriebenen Züge:
"Das Interessante daran ist, dass jene Emissionen, durch den Bahnverkehr verursacht, offiziell nicht einmal dem Verkehrssektor, sondern dem Energiesektor zugeordnet werden, ganz zum Vorteil der Deutschen Bahn. Das führt denn auch dazu, dass dem CO2-belastenden Teil des Verkehrssektor der Bahn lediglich die dieselbetriebenen Strecken des Bahnnetzes zugeordnet werden."
[reisetopia.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.19 11:09.