DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 01 - News 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
News und aktuelles Betriebsgeschehen - Achtung: Werbung und Updatemeldungen für Websites werden gelöscht, bzw. ins Allgemeine Forum verschoben!
Links bitte mit kurzer Erklärung zum verlinkten Inhalt versehen, andernfalls werden diese entfernt.

Seiten: 1 2 3 All

Angemeldet: -

OT: Alternative zu Stockholm - Warschau

geschrieben von: La-Stelle

Datum: 06.09.19 11:21

Nachtzug schrieb:
Ich schlag jetzt mal vor:

Stockholm ab 18:30 Uhr
[...]
Hamm an 06:40 Uhr -> Anschluß nach Berlin an 10:10 Uhr (Prag an 14:26 Uhr, Warschau an 19:25 Uhr)
Danke für Deinen interessanten Vorschlag!

Nur zu der Randverbindung Stockholm - Warschau habe ich eine schönere Alternative zu 25 Stunden Bahnfahrt:

Stockholm C ab 15:54
Nynäshamn an 16:50
Nynäshamn ab 18:00 Uhr Fähre von Polferries [polferries.de]
Gdansk an 12:00 Uhr
mit den Bussen 106, 606 oder 7 von der Haltestelle "Przystań Żeglugi 02" in 18-30 Min zum Hbf (D.K./ D.A.)
Gdansk D.K. ab 13:37
Warszawa Centralna 16:44

Die Fähre fährt fast täglich; sie kostet für Erwachsene rd 75 Euro und ein Bett gibt es ab rd 32 Euro.
Neulich habe ich irgendwo gelesen:
"Man sollte nicht unbedingt an böse Absicht glauben, wenn es auch einfach Inkompetenz sein könnte." :-)

Gruß
TJ
Hallo!

Malmö - Berlin sollte, so wie im jetzigen Sommer, weiter so bestehen bleiben (soll ja in 2020 ausgebaut werden). Der Vorschlag wäre für die Berliner (und erst recht z. B. nach Frankfurt (Oder), Cottbus, Dresden und Leipzig) nicht günstig. Daher wäre besser: massive Verkehrstagsausweitung des Berlin-Night-Express auf mehrere Tage in der Woche, gerade in der Hochsaison. In der Nebensaison sollte man, wenn Bedarf besteht, mindestens 1 bis 2 Verbindungen je Woche. Reisende aus Kopenhagen können ja bis Malmö die Öresundzüge benutzen.

Schöner wäre es, wenn der BNE (früher der "Sassnitz-Express") generell täglich fährt. Aber es müssen dafür genügend Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Aber mehrmals wöchentlich wäre prima.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
X73900 schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Trenitalia kann doch gegen jeden internationalen Personenverkehr sein (den Eindruck habe ich nämlich auch), selbst wenn ÖBB und DB ihre eigenen EC über die Alpen nach Süden feiern. Die italienische Seite hält sich aus diesen Zügen doch komplett raus, wenn ich mich nicht irre. Oder stellen die beim einen oder anderen Zug Personal und Loks? Sind wie gesagt EC der ÖBB-DB-Kooperation, nicht ÖBB-DB-FS.
So war es ursprünglich. Mittlerweile ist es aber wohl tatsächlich eine ÖBB-DB-FS-Kooperation. Trenitalia verkauft Fahrkarten für die Züge, und die 50-%-Trenitalia-Tochter TreNord stellt die Traktion. Auch den eigenen durch die DB Italia aufgestellten Tarif scheint es nicht mehr zu geben.
Eurocity341 schrieb:
Hallo!

Malmö - Berlin sollte, so wie im jetzigen Sommer, weiter so bestehen bleiben (soll ja in 2020 ausgebaut werden). Der Vorschlag wäre für die Berliner (und erst recht z. B. nach Frankfurt (Oder), Cottbus, Dresden und Leipzig) nicht günstig. Daher wäre besser: massive Verkehrstagsausweitung des Berlin-Night-Express auf mehrere Tage in der Woche, gerade in der Hochsaison. In der Nebensaison sollte man, wenn Bedarf besteht, mindestens 1 bis 2 Verbindungen je Woche. Reisende aus Kopenhagen können ja bis Malmö die Öresundzüge benutzen.

Schöner wäre es, wenn der BNE (früher der "Sassnitz-Express") generell täglich fährt. Aber es müssen dafür genügend Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Aber mehrmals wöchentlich wäre prima.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"
Wobei Schiffe, speziell wegen dem Schiffstreibstoff, der verbrannt wird, jetzt nicht unbedingt umweltfreundlich sind. Siehe auch die Diskussion um die Kreuzfahrten. Insofern ist eigentlich schon der "Landweg" (also Brücke) zu bevorzugen. In dem speziellen Fall kann man natürlich damit argumentieren dass die Fähre "eh fährt", ob mit oder ohne Züge im Bauch.


Viele Grüße,
Bernhard

Re: Das lese ich in der Lok Report-Meldung anders...

geschrieben von: teq

Datum: 09.09.19 21:28

La-Stelle schrieb:
EC Avala schrieb:
In dem Artikel geht es lediglich um 500 Mio SEK für innerschwedische Nachtzüge nach Jämtland und ins obere Norrland.
Die Verbindungen nach Europa werden zwar wohlwollend erwähnt, sind aber nicht Teil der Investition. Von daher ist die ganze Diskussion hier eigentlich sinnlos.
Ich lese im Lok-Report Artikel:
Zitat
Schweden: 500 Mio. SEK für Nachtzüge nach Nordschweden und Europa

[...]

Die Investition in Nachtzüge nach Europa wird ebenfalls ausgeweitet. Ziel ist ein Nachtzug mit täglichen Abfahrten in mehrere europäische Städte.
Aber wenn Du die schwedischen Originalquellen hast und Schwedisch versteht, kannst Du uns vielleicht erklären, was genau mit den 500 Mio SEK gemacht werden soll: Betriebskostenzuschüsse? Investitionskostenzuschüsse? Nach welchen Kriterien??
500 Mio. SEK in fünf Jahren. Also 100 Mio pro Jahr - das ist da, was in den letzten Jahren (die Zahl habe ich für den Vertrag bis 2018 auf einer nicht mehr vorhandenen Seite von Trafikverket gefunden: [webcache.googleusercontent.com] ) ohnehin jährlich im Rahmen des NETTOvertrags vom Aufgabenträger neben den Fahrgeldeinnahmen an die SJ als Operatör der Norrlandszüge inkl. der Tageszüge nach Narvik geflossen ist. Plus nicht genau bezifferte Zuschüsse für bestimmte Verkehrstage nach Östersund/Duved, wo SJ nur saisonal auf eigene Rechnung gefahren ist.

In Begleittext zum verlinkten Fernsehbeitrag heißt es jedoch: "TV4Nyheterna kan i dag avslöja att regeringen kommer satsa runt en halv miljard mer på nattåg." Dh. es sollten zusätzliche 500 Mio SEK für die kommenden 5 Jahre in den Haushalt eingestellt werden. Wieviel wofür, geht aber nicht klar aus dem Beitrag hervor. Es ist auf der Ebene der politischen Absichtserklärung diverser Parteien, diese Mittel einzustellen. Der Norrlandsverkehr soll jedenfalls nicht reduziert werden, was in den letzten Jahren auch zur Diskussion stand ( [www.trafikverket.se] )

Inwieweit mit den zusätlichen Mitteln aber Mehrzuschussbedarf der bestehenden Züge oder neues Material für diese Züge oder für neue Züge oder Zuschüsse für neue Verbindungen abgedeckt werden, wird nicht wirklich klar. Aber es sind eben in nicht unerheblichem Maße zusätzliche Mittel im Vergleich zu den bisherigen, immerhin.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.19 21:36.

Re: Das lese ich in der Lok Report-Meldung anders...

geschrieben von: r125

Datum: 09.09.19 21:44

teq schrieb:
Inwieweit mit den zusätlichen Mitteln aber Mehrzuschussbedarf der bestehenden Züge oder neues Material für diese Züge oder für neue Züge oder Zuschüsse für neue Verbindungen abgedeckt werden, wird nicht wirklich klar. Aber es sind eben in nicht unerheblichem Maße zusätzliche Mittel im Vergleich zu den bisherigen, immerhin.

War für Schweden nicht auch von deutlichen Nachfragesteigerungen zu lesen? Sprich, sind die bestehenden Verbindungen in der letzten Zeit der Kostendeckung zumindest näher gekommen, oder wäre letzteres ein Trugschluss?

Re: Schweden investiert 500 Mio SEK in Nachtzugverkehr ..

geschrieben von: kami

Datum: 10.09.19 12:49

Taurus83 schrieb:
In dem speziellen Fall kann man natürlich damit argumentieren dass die Fähre "eh fährt", ...
Genau das macht die Fähre zwischen Sassnitz und Trelleborg immer seltener. In der Nebensaison (also schon jetzt) fährt Di/Mi nicht viel, Do dafür 4 (oder gar 5) Abfahrten. Manch eine Woche fährt fast gar nichts: 6 Abfahrten pro Woche. Die Sassnitz fährt vermehrt Rostock an. Ersatz für Skåne/McPomm oder Ergänzung?

Wollte man den Nachtzug "täg"lich haben, ginge das nur über Rostock. Hätte das noch (Fahrzeit)Vorteile gegenüber der Brückenverbindung?

Taurus83 schrieb:
Wobei Schiffe, speziell wegen dem Schiffstreibstoff, der verbrannt wird, jetzt nicht unbedingt umweltfreundlich sind.
In der Ostsee immer noch ein Thema? Wird dort nicht inzwischen schwefelarmer Diesel statt dem Schweröl verbannt? Ein Grund, weshalb Sassnitz und Trelleborg nochmals uneffizienter wurden. Das die Sassnitz überhaupt noch schwimmt, ist ein kleines Wunder.
Hallo!

Bei der Fahrzeit zwischen Küste und Küste gibt es schon merkliche Unterschiede.

Trelleborg - Saßnitz-Mukran ca. 4 Stunden (alter Fährbahnhof war geringfügig kürzer)
Trelleborg - Rostock ca. 6 Stunden (Nachtfähre sogar bis zu 8 Stunden).

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser

Re: Schweden investiert 500 Mio SEK in Nachtzugverkehr ..

geschrieben von: kami

Datum: 11.09.19 11:37

Eurocity341 schrieb:
Bei der Fahrzeit zwischen Küste und Küste gibt es schon merkliche Unterschiede.
Noch deutlicher werden die Unterschiede, wenn zwischen Trelleborg und Sassnitz tagelang keine Fähre fährt (z.B im November 2019 dienstags, mittwochs, am Wochenende). Damit hat sich das hier:

Eurocity341 schrieb:
Schöner wäre es, wenn der BNE (früher der "Sassnitz-Express") generell täglich fährt.
über Sassnitz gleich erledigt, egal wie viele Fahrzeuge die Bahn für den Nachtverkehr zur Verfügung hat. Selbst wenn die Fährverbindung in der Hauptsaison täglich angeboten wird, ist das unregelmäßig: Abfahrt mal 15:30, an anderen Tagen 13:00 & 23:00, ... Für einen (Nacht)Zug ist sowas nicht einmal unbrauchbar. Dagegen sind die 105 min mehr auf See ein Witz.
Zitat
"Wirtschaftlich" interpretiert eben jeder anders.
Mit dem derzeitigen Wagenpark erreicht der nightjet lediglich einen Kostendeckungsgrad von 80 %. Für das Betriebskostendefizit auch in Deutschland kommen letztendlich die österreichischen Bürger auf. [www.treinreiziger.nl]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.19 13:03.

Seiten: 1 2 3 All

Angemeldet: -