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Ab September Probebetrieb mit ICE4 Hamburg-Zürich

geschrieben von: 412 001

Datum: 11.08.19 17:53

Hallo,

im September soll das Zugpaar ICE 78/79 versuchsweise von ICE1 auf ICE4 umgestellt werden(ab Dezember soll es ja Planmäßig mit dem ICE4 in die Schweiz gehen).

Zum genauen Starttermin ist mirleider noch nichts bekannt.


Gruß
412 001
Das kann für die Verfügbarkeit der ICE1 Tz nur von Vorteil sein. Die ICE1 haben ziemlich unter dem Lieferstopp des ICE4 gelitten, da die ICE1 an allen Ecken und Enden einspringen mussten.

Zur Zeit fehlen mindestens 3 ICE1 Tz (wegen hohen Schadbestand), wie man dem täglichen Ersatzzugthread im Nachbarforum unschwer entnehmen kann.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 21:16.

Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Saxobav

Datum: 11.08.19 22:27

Bronnbach Bhf schrieb:
Das kann für die Verfügbarkeit der ICE1 Tz nur von Vorteil sein. Die ICE1 haben ziemlich unter dem Lieferstopp des ICE4 gelitten, da die ICE1 an allen Ecken und Enden einspringen mussten.

Zur Zeit fehlen mindestens 3 ICE1 Tz (wegen hohen Schadbestand), wie man dem täglichen Ersatzzugthread im Nachbarforum unschwer entnehmen kann.
Hallo Brombach Hbf,
ob das wirklich viel hilft? Die CH-ICE1 sind in D eine Splitterbaugruppe, weil sie kein ETCS für die VDE8 haben und somit nur auf reinen LZB-Strecken sinnvoll eingesetzt werden können. Ja es gibt diese, aber dann ist noch die Frage der Umläufe zu regeln. Im Rahmen der letzten Aktualisierungen sind ja die D-ICE1 eigentlich auch für das neue ETCS in CH kompatibel gemacht worden, nur haben diese nicht die schmaleren CH-Stromabnehmer.

Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins" beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt. Also so wie zwischen Basel und Singen die modernisierten Strecken, aber zwischen Chur, Rund um den Bodensee, Winterthur, Zürich, Basel, Straßburg, Saarbrücken, Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart. Ein anti-nationaler Korridor mit Türen in die nationalen Netze.

Viele Grüße, saxobav.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: JoergAtDSO

Datum: 11.08.19 22:40

Hallo Saxobav,

Saxobav schrieb:
Zitat:
Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins"
Der Begriff "Eiserner Rhein" steht für die Bahnstrecke Mönchengladbach-Antwerpen: [de.wikipedia.org]

Zitat:
beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt.
Google mal nach "Eurowippe"...

Gruß Jörg

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 11.08.19 22:40

Saxobav schrieb:
Bronnbach Bhf schrieb:
Das kann für die Verfügbarkeit der ICE1 Tz nur von Vorteil sein. Die ICE1 haben ziemlich unter dem Lieferstopp des ICE4 gelitten, da die ICE1 an allen Ecken und Enden einspringen mussten.

Zur Zeit fehlen mindestens 3 ICE1 Tz (wegen hohen Schadbestand), wie man dem täglichen Ersatzzugthread im Nachbarforum unschwer entnehmen kann.
Hallo Brombach Hbf,
ob das wirklich viel hilft? Die CH-ICE1 sind in D eine Splitterbaugruppe, weil sie kein ETCS für die VDE8 haben und somit nur auf reinen LZB-Strecken sinnvoll eingesetzt werden können. Ja es gibt diese, aber dann ist noch die Frage der Umläufe zu regeln. Im Rahmen der letzten Aktualisierungen sind ja die D-ICE1 eigentlich auch für das neue ETCS in CH kompatibel gemacht worden, nur haben diese nicht die schmaleren CH-Stromabnehmer.

Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins" beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt. Also so wie zwischen Basel und Singen die modernisierten Strecken, aber zwischen Chur, Rund um den Bodensee, Winterthur, Zürich, Basel, Straßburg, Saarbrücken, Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart. Ein anti-nationaler Korridor mit Türen in die nationalen Netze.

Viele Grüße, saxobav.
Es gäbe da zB Stuttgart-Hamburg rein unter LZB. Könnte der Linienpünktlichkeit gut tun, die im Juli bei ca. 10% lag. ICE 572 ist gar im Juli kein einziges Mal gefahren!

Vermutlich wird man aber die freigesetzten Fahrzeuge direkt abstellen und zum Umbau schicken.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 22:42.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Bronnbach Bhf

Datum: 11.08.19 23:05

Murrtalbahner schrieb:
Es gäbe da zB Stuttgart-Hamburg rein unter LZB. Könnte der Linienpünktlichkeit gut tun, die im Juli bei ca. 10% lag. ICE 572 ist gar im Juli kein einziges Mal gefahren!
Auch die L25.1 (Hamburg-Fulda-Würzburg-München) ist eine reine LZB Strecke und wird vom ICE1 aktuell noch befahren. Ebenso ist die L12 eine reine LZB Strecke, auf der der ICE1 verkehrt. Einsatzgebiete für die schweiztauglichen ICE1 (nur mit LZB in DE) gibt es somit genug.

Die Linienpünktlichkeit der L22 leidet massiv unter der Streckensperrung Göttingen-Hannover. Wenn die L22 nur ein paar Minuten zuspät in Göttingen oder Hannover abfährt, verpasst sie ihre schnelle Trasse auf der Nord-Süd-Strecke und fährt dann einem Gz hinterher. Das bedeutet dann mal eben weitere +10 bis +15. Damit verpasst sie in der Folge zwischen Fulda und Hanau sowie zwischen Hannover und Hamburg ihre dortige schnelle Trasse und hängt dann dort hinter einem RE. Zudem kommt es (on top oder als Sahnehäubchen) in Hamburg massiv zu verspätetenen Abfahrten der ICE's von L22 und L25 gen Süden, wegen Bahnsteigwende in Altona, weil eben ICE1 Tz fehlen.

Murrtalbahner schrieb:
Zitat:
Vermutlich wird man aber die freigesetzten Fahrzeuge direkt abstellen und zum Umbau schicken.
Der Prototyp ist schon im Umbau, es sollen aber erst einmal nur weitere 3 ICE1 Tz als sog. Vorserie bis zum Jahresende folgen. Die 3 Tz dürften schon feststehen. Die schweiztauglichen ICE1er werden kaum zuerst zum Umbau gehen, dafür sind sie als Kp Reserve auf der L20 viel zu begehrt.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 23:09.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Murrtalbahner

Datum: 11.08.19 23:16

Bronnbach Bhf schrieb:
Die Linienpünktlichkeit der L22 leidet massiv unter der Streckensperrung Göttingen-Hannover. Wenn die L22 nur ein paar Minuten zuspät in Göttingen oder Hannover abfährt, verpasst sie ihre schnelle Trasse auf der Nord-Süd-Strecke und fährt dann einem Gz hinterher. Das bedeutet dann mal eben weitere +10 bis +15. Damit verpasst sie in der Folge zwischen Fulda und Hanau sowie zwischen Hannover und Hamburg ihre dortige schnelle Trasse und hängt dann dort hinter einem RE. Zudem kommt es (on top oder als Sahnehäubchen) in Hamburg massiv zu verspätetenen Abfahrten der ICE's von L22 und L25 gen Süden, wegen Bahnsteigwende in Altona, weil eben ICE1 Tz fehlen.
Hallo Bronnbach Bf,

danke für die Ausführungen. Aus Hamburg pünktlich rauskommen ist ja ohnehin nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Es sind aber auch massiv technische Störungen am Zug, die zu Problemen führen.
Es ist halt nicht gerade förderlich was da abläuft. Anfang Oktober bin ich als Reiseleiter mit einer Gruppe von 44 Leuten Durchschnittsalter 68 Jahre auf der Linie unterwegs. Mir ist da jetzt schon Bange, was mich da erwartet. Eine Gruppenreservierung ist ja bei dem Saftladen auch nicht mehr ohne Fahrkarte möglich,, es sei denn man zahlt 4,50 Euro pro Person und stückelt das in 5er Schritten auf. Aber 400 Euro zur Sicherheit ausgeben, nur weil es die DB nicht auf die Reihe bekommt, einen einigermaßen zuverlässigen Bahnverkehr zu fahren?!

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 23:16.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Bronnbach Bhf

Datum: 11.08.19 23:44

Murrtalbahner schrieb:
Hallo Bronnbach Bf,

danke für die Ausführungen. Aus Hamburg pünktlich rauskommen ist ja ohnehin nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Es sind aber auch massiv technische Störungen am Zug, die zu Problemen führen.
Es ist halt nicht gerade förderlich was da abläuft.
Absolut nicht. Leider habe ich mir auf den Hinweg von Ffm nach HH nun schon dreimal deutlich mehr als +45 Minuten eingefangen, wodurch ich jeweils zuspät zum Geschäftstermin kam. Ich plane ja schon immer großzügig mit +30 (da umsteigefreie Direktverbindung), aber irgendwann ist halt Schicht. Im August muss ich noch zweimal mit der L22 fahren, ab September bis Ende Dezember geht es dann mit dem Flieger von FRA nach HAM, leider. Ich habe hier die Reißleine ziehen müssen. Zwischen Ffm und Berlin kann man auf die L15 Sprinter via Erfurt ausweichen. Diese sind eh sehr pünktlich und laufen geschmeidig wie Uhrwerk, sodass sie für die Direktverbindung zwischen Ffm und Berlin bei vielen Reisenden eh mittlerweile die erste Wahl sind.

Das Drama zwischen Göttingen und Hannover wird ein kleiner ein Vorgeschmack auf die Sperrung der SFS zwischen Mannheim und Stuttgart im nächsten Jahr sein. Da dürften dann ganz andere Zustände herrschen. Zum Glück muss ich beruflich nur ab und an nach München und nehme dafür schon heute die L41 via Nürnberg, weil ich den verspätungsanfälligen Korrespondenzhalt in Mannheim meide, wo es nur geht. Daher fahre ich (wenn auch sehr sehr selten), nur mit der L20 nach Basel, nie mit der L12.

Murrtalbahner schrieb:
Zitat:
Anfang Oktober bin ich als Reiseleiter mit einer Gruppe von 44 Leuten Durchschnittsalter 68 Jahre auf der Linie unterwegs. Mir ist da jetzt schon Bange, was mich da erwartet. Eine Gruppenreservierung ist ja bei dem Saftladen auch nicht mehr ohne Fahrkarte möglich,, es sei denn man zahlt 4,50 Euro pro Person und stückelt das in 5er Schritten auf. Aber 400 Euro zur Sicherheit ausgeben, nur weil es die DB nicht auf die Reihe bekommt, einen einigermaßen zuverlässigen Bahnverkehr zu fahren?!
Viel Spass... Da die L26 zwischen Kassel und Hannover ersatzlos während der SFS Sperrung wegfällt, sind die Züge von L20, L22 und L25 knüppelvoll... Die Haltezeiten vorallem in Kassel und Hannover dauern deshalb deutlich länger, weil der Fahrgastwechsel so viel Zeit in Anspruch nimmt...womit dann direkt die Expresstrasse auf der Nord-Süd-Strecke flöten geht.. Ein Teufelskreis

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Saxobav

Datum: 12.08.19 08:03

JoergAtDSO schrieb:
Hallo Saxobav,

Saxobav schrieb:
Zitat:
Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins"
Der Begriff "Eiserner Rhein" steht für die Bahnstrecke Mönchengladbach-Antwerpen: [de.wikipedia.org]

Zitat:
beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt.
Google mal nach "Eurowippe"...

Gruß Jörg
Hallo Jörg,
die historische Bezeichnung ist mir bekannt. Es ist aber ein schönes Sprachbild und wäre gut im Oberlauf zu verwenden, bis in die Quellregionen.

Bezüglich der Lösungen, wie so eine Freizügigkeit der E-Fahrzeugbenutzung erreicht wird, wollte ich mich nicht festlegen. Aktuell kann man aber nicht mit normalen Stuttgarter Nahverkehrszügen nach Chur fahren, um dort z.B. als Skisonderzug sein Geld abzuliefern. Und mit der schmalen Wippe aus CH/F erreicht man in Karlsruhe und Friedrichshafen nicht den Bahnsteig. Damit ist eine nachbarschaftliche Freizügigkeit nicht gegeben, selbst wenn die Zugbeeinflussung und Stromversorgung keine dicken Striche mehr durch die Rechnung machen.

Viele Grüße, Saxobav.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 12.08.19 09:04

Saxobav schrieb:
JoergAtDSO schrieb:
Hallo Saxobav,

Saxobav schrieb:
Zitat:
Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins"
Der Begriff "Eiserner Rhein" steht für die Bahnstrecke Mönchengladbach-Antwerpen: [de.wikipedia.org]

Zitat:
beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt.
Google mal nach "Eurowippe"...

Gruß Jörg
Hallo Jörg,
die historische Bezeichnung ist mir bekannt. Es ist aber ein schönes Sprachbild und wäre gut im Oberlauf zu verwenden, bis in die Quellregionen.

Bezüglich der Lösungen, wie so eine Freizügigkeit der E-Fahrzeugbenutzung erreicht wird, wollte ich mich nicht festlegen. Aktuell kann man aber nicht mit normalen Stuttgarter Nahverkehrszügen nach Chur fahren, um dort z.B. als Skisonderzug sein Geld abzuliefern. Und mit der schmalen Wippe aus CH/F erreicht man in Karlsruhe und Friedrichshafen nicht den Bahnsteig. Damit ist eine nachbarschaftliche Freizügigkeit nicht gegeben, selbst wenn die Zugbeeinflussung und Stromversorgung keine dicken Striche mehr durch die Rechnung machen.

Viele Grüße, Saxobav.
Weite Teile der CH-Transitstrecken könntest du problemlos mit der deutschen Wippe befahren, das würde auch unbeabsichtigt und beabsichtigt durchaus schon praktiziert.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Stromabnehmerbreiten

geschrieben von: tbk

Datum: 12.08.19 09:52

Saxobav schrieb:

Bezüglich der Lösungen, wie so eine Freizügigkeit der E-Fahrzeugbenutzung erreicht wird, wollte ich mich nicht festlegen. Aktuell kann man aber nicht mit normalen Stuttgarter Nahverkehrszügen nach Chur fahren, um dort z.B. als Skisonderzug sein Geld abzuliefern. Und mit der schmalen Wippe aus CH/F erreicht man in Karlsruhe und Friedrichshafen nicht den Bahnsteig. Damit ist eine nachbarschaftliche Freizügigkeit nicht gegeben, selbst wenn die Zugbeeinflussung und Stromversorgung keine dicken Striche mehr durch die Rechnung machen.

[www.stemmann.de]
Gibt es schon einen konkreten einsatz für den "Variopanto"? Die entwicklung war so weit ich weiß im gespräch für eine erweiterung des einsatzgebietes des SBB Twindexx bis nach Deutschland hinein.

Wo sind richtung Chur die knackpunkte für breite stromabnehmerwippen? Irgendwelche engen tunnel?


Korrespondenz bitte per e-mail, nicht über "Private Nachrichten" - das wird sonst viel zu schnell voll!

Bei der fülle des zu verarbeitenden materials sind trotz sorgfältiger bearbeitung vereinzelte tippfehler oder kleinere unstimmigkeiten nicht immer vermeidbar. Eine rechtliche gewähr für die richtigkeit des inhalts dieses beitrages kann daher nicht übernommen werden.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: leofink

Datum: 12.08.19 12:02

Saxobav schrieb:

Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins" beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt. Also so wie zwischen Basel und Singen die modernisierten Strecken, aber zwischen Chur, Rund um den Bodensee, Winterthur, Zürich, Basel, Straßburg, Saarbrücken, Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart. Ein anti-nationaler Korridor mit Türen in die nationalen Netze.

Viele Grüße, saxobav.

Schau doch einmal nach und filtere in der Spalte "K" nach Wippembreite 1950 ohne isolierte Endhörner:
[company.sbb.ch]
Gruss Leo

Re: Ab September Probebetrieb mit ICE4 Hamburg-Zürich

geschrieben von: bollisee

Datum: 12.08.19 13:35

412 001 schrieb:
Hallo,

im September soll das Zugpaar ICE 78/79 versuchsweise von ICE1 auf ICE4 umgestellt werden(ab Dezember soll es ja Planmäßig mit dem ICE4 in die Schweiz gehen).

Zum genauen Starttermin ist mirleider noch nichts bekannt.
Dann kann man nur hoffen, dass wenigstens die Schweizer ihre Bahn ordentlich in den Senkel stellen wegen der vielen Wandplätze ohne Blick nach draußen.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Brennersee

Datum: 12.08.19 15:16

Hallo.
Wo ist hier konkret das Problem?
Irgendwo im Grenzbereich wird sicher gehalten und da kann der Stromabnehmer dann gewechselt werden. Ist halt für die Schweiz einer extra drauf, die 412 sind so teuer, da ist das schon egal.
Abgesehen davon ist es, wie Matthias geschrieben hat, zum Großteil nicht mehr nötig.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: kmueller

Datum: 12.08.19 15:31

Saxobav schrieb:
Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins" beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt.
Die gibt es längst: es ist die Schweizer Bauart mit dem schmaleren Zickzack. Dort funktionieren auch die breiteren Stromabnehmer nach DB-Norm. Ein Problem haben sie aber mit den engeren Schweizer Tunnels, die der Grund für den schmaleren SBB-Zickzack (und die schmaleren Stromabnehmer) sind.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: HomburgerBahn

Datum: 12.08.19 19:00

Wird bei Neubau Tunneln zum Beispiel Gotthard Basistunnel drauf geachtet das deutsche Stromabnehmer durch passen?

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: RhBDirk

Datum: 12.08.19 19:06

Brennersee schrieb:
Hallo.
Wo ist hier konkret das Problem?
Irgendwo im Grenzbereich wird sicher gehalten und da kann der Stromabnehmer dann gewechselt werden. Ist halt für die Schweiz einer extra drauf, die 412 sind so teuer, da ist das schon egal.
Abgesehen davon ist es, wie Matthias geschrieben hat, zum Großteil nicht mehr nötig.
Da ändert sich beim 4er nichts zum aktuellen Zustand bei den 1ern.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: KVV323

Datum: 12.08.19 19:14

Murrtalbahner schrieb:
Saxobav schrieb:
Bronnbach Bhf schrieb:
Das kann für die Verfügbarkeit der ICE1 Tz nur von Vorteil sein. Die ICE1 haben ziemlich unter dem Lieferstopp des ICE4 gelitten, da die ICE1 an allen Ecken und Enden einspringen mussten.

Zur Zeit fehlen mindestens 3 ICE1 Tz (wegen hohen Schadbestand), wie man dem täglichen Ersatzzugthread im Nachbarforum unschwer entnehmen kann.
Hallo Brombach Hbf,
ob das wirklich viel hilft? Die CH-ICE1 sind in D eine Splitterbaugruppe, weil sie kein ETCS für die VDE8 haben und somit nur auf reinen LZB-Strecken sinnvoll eingesetzt werden können. Ja es gibt diese, aber dann ist noch die Frage der Umläufe zu regeln. Im Rahmen der letzten Aktualisierungen sind ja die D-ICE1 eigentlich auch für das neue ETCS in CH kompatibel gemacht worden, nur haben diese nicht die schmaleren CH-Stromabnehmer.

Es wäre mal interesant, ob man nicht in Rahmen eines neuen "Eisernen Rheins" beidseits eine Oberleitungsbauart findet, die mit beiden Stromabnehmern zurechtkommt. Also so wie zwischen Basel und Singen die modernisierten Strecken, aber zwischen Chur, Rund um den Bodensee, Winterthur, Zürich, Basel, Straßburg, Saarbrücken, Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart. Ein anti-nationaler Korridor mit Türen in die nationalen Netze.

Viele Grüße, saxobav.
Es gäbe da zB Stuttgart-Hamburg rein unter LZB. Könnte der Linienpünktlichkeit gut tun, die im Juli bei ca. 10% lag. ICE 572 ist gar im Juli kein einziges Mal gefahren!

Vermutlich wird man aber die freigesetzten Fahrzeuge direkt abstellen und zum Umbau schicken.
Zwecks Erhöhung der Linienpünktlichkeit (die wohl seit Baubeginn um 30% abgesackt ist) wird ab September nicht mehr in Göttingen gehalten..
Die Züge müssen auch zum Umbau, da aktuell mehrere reguläre ICE1 ihren 12. Mittelwagen vermissen bzw. zu Grabe tragen mussten und sicher gern noch benutzbare Wagen aus den dann verkürzten Zügen abnehmen würden.

Re: Ersatz für D-ICE1

geschrieben von: Brennersee

Datum: 12.08.19 19:19

Welches Problem haben die 401 bezüglich Schweiz?
Hab die Diskussion nicht so intensiv verfolgt, deswegen meine Frage. Dass die 401 generell fertig sind ist mir klar.

Grüße vom Brennersee http://up.picr.de/30448216zl.jpg

Re: Stromabnehmerbreiten

geschrieben von: Saxobav

Datum: 12.08.19 19:36

tbk schrieb:
Wo sind richtung Chur die knackpunkte für breite stromabnehmerwippen? Irgendwelche engen
Hallo tbk,
die sehe ehe ich im diplomatischen Bereich. Es sind letztlich regulatorische Regeln, die eine staatliche Souveränität widerspiegeln. Und da gibt es das Prinzip der Gegenseitigkeit. Wenn Deutschland nett ist zu seinen Nachbarn, fällt dort eine ähnliche Maßnahme leichter.

Wie Matthias schrieb, geht schon mehr, als erlaubt ist. Und wenn man jetzt bei der Neuelektrifizierung des östlichen Bodensees auf die schmale Wippe Rücksicht nimmt, wäre das so ein freundlicher Akt für den Seehas. Gleiches gilt für die Grenze zu F und L, dann kann man mal eine Geste zeigen und plötzlich dürfen deutsche Fahrzeuge mit breiter Wippe auch nach Straßburg oder Luzern. Und wirkliche technische „Anstößigkeiten“ kann man ja unter gegenseitiger Würdigung vereinbaren.

Viele Grüße, Saxobav.

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