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Waere gar kein Problem...

geschrieben von: Peter

Datum: 12.08.19 10:27

Hallo!

Waere ja an und fuer sich gar kein Problem, wenn diese schwachsinnige Unterteilung in -zig Konzerntoechter nicht waere:

Statt DB Netz und DB Station und Service und DB Haste-nicht-gesehen eben EINE unabhaengige Netz-Gesellschaft, der auch die Besetzung und der Service auf Stationen (gg. Kostenerstattung) obliegt.
Dann haette man (wo bestellt und bezahlt) auch Service in Form von Fahrkarten, Bahnsteigreinigung/Schneeraeumung etc. pp.

Ein weiterer Grund, die derzeitige Praxis zu ueberdenken.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.

Re: Waere gar kein Problem...

geschrieben von: warakorn

Datum: 12.08.19 10:36

Bundeswehr-Soldaten sind jetzt was Besseres - als der Rest von uns?
Die Bundesregierung zahlt jedes Jahr Milliarden an den DB Konzern für das Schienennetz.
Und?
Ein Bundeswehr-Soldat ist Teil unseres Staates.
Aber auch ich als Staatsbürger bin Teil des Staates.
Dann will ich doch auch bitte Freifahrten haben.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.19 10:36.
Bronnbach Bhf schrieb:
Dann erklär mir mal bitte Folgendes...

Selbst der antriebslahme ICE-T mit einer Vmax von "nur" 230 km/h nimmt dem 200km/h schnellen Flixtrain mal eben 30 Minuten ab. Und wo macht er das? Genau, auf den SFS
In einer Stunde fährt der ICE-T bei HG 230km weit und der Flix 200km. Der ICE-T hat danach räumlich 30km Vorsprung. Diese 30km durchfährt der Flix in 30/200 Stunden oder ca. 9 Minuten. So viel zeitlichen Vorsprung hat also ICE-T 230km entfernt vom Ausgangspunkt. Damit sein (zeitlicher) Vorsprung auf 30 Minuten anwächst, müßten beide Züge also eine Distanz 230*30/9=766km durchfahren. Dann wären sie beim Ausgangspunkt Wolfsburg etwa auf der Höhe von Warschau (eine durchgehend mit 230km/h befahrbare Strecke vorausgesetzt).

Damit sollte klar sein, daß die Zeitdifferenz jedenfalls nicht durch Schnellfahren auf der NBS entsteht. Umgekehrt ist es ein leichtes, die wenigen durch HG auf der NBS möglichen Minuten Zeitgewinn durch eine La oder andere Mängel zu vertrödeln.

Re: Genau die richtige Frage

geschrieben von: kmueller

Datum: 12.08.19 12:02

Adenosin schrieb:
Das macht der Flix-Computer ganz bestimmt nicht im Handumdrehen. Den DB-Tarif mit all seinen Feinheiten, Kniffen und Stolpersteinen korrekt zu verkaufen., das tut sich doch keiner freiwillig an!
Außer natürlich die Transdev Vertrieb... und die holt sich (dem Vernehmen nach) 'ne ziemlich blutige Nase damit.

Und nein: ich will hier keine Diskussion darüber lostreten, dass die BB DB entschlackt werden sollten (dem stimme ich natürlich zu), sondern will nur darauf hinweisen, dass es keine Freude ist, diesen Tarif zu verkaufen.
Wie Transdev das macht, weiß ich nicht. Verkauf von DB-Tickets am Schalter oder über selbst gepflegte Automaten ist natürlich Irrsinn. Auch Reisebüros,die das machen.muß man mit der Lupe suchen. Ich selber suche noch nicht mal bei der DB. Entweder fält direkt ein Schnäppchen raus oder ich schreibe 'Bahn' ab.

Flix verkauft überwiegend via Internet; die dafür nötige Datenbank aller verfügbaren Sparpreise muß die DB halt laufend aktualisieren und nach vereinbartem Standard liefern - wer sonst sollte es tun? Was nicht drin ist, wird auch nicht verkauft.

Außerdem verkauft Flix via Busfahrer feste 'Normalpreise'. Die dazu nötigen Daten für das DB-Gesamtnetz schluckt heute jedes Kleingerät.

Re: Freitagtalk mit Lammpe und alle sind wieder dabei!

geschrieben von: bollisee

Datum: 12.08.19 13:29

Wieviel Lammpe dafür wohl an Tandiemen von Flixbus erhält?
Zitat
Dann erklär mir mal bitte Folgendes (Fahrzeiten entnommen vom 30.5.2019, willkürlich aus dem RIS, vor der Sperrung der SFS Göttingen-Hannover, für die L13 als perfekter Vergleich zum Flixtrain nach Berlin)
Frankfurt (M) Süd:
ICE1590, ICE-T, Vmax 230km/h, 2-stdl. ICE Taktlinie 13 (keine Sprinterlinie, fährt via Fulda-Kassel-Göttingen-Hildesheim-Braunschweig):
ab Ffm Süd 8:20; Berlin Hbf an 12:26, Fahrzeit 4:06

FLX32622, Vmax 200km/h, via Fulda - Kassel - Göttingen - Hannover Laatzen - Güterumfahrung - Wofsburg (das ist der schnellere Weg ggü. Hildesheim-Braunschweig!)
ab Ffm Süd 8:28; Berlin Hbf an 13:04, Fahrzeit 4:36

Selbst der antriebslahme ICE-T mit einer Vmax von "nur" 230 km/h nimmt dem 200km/h schnellen Flixtrain mal eben 30 Minuten ab. Und wo macht er das? Genau, auf den SFS... Wir reden von einem ICE-T.. 30 Minuten schneller.
Und das nennst Du "gut mithalten"? Die L12 (ICE4) ist übrigens noch schneller, hat dafür zusätzlichen Halt in Spandau, damit die L12 und L13 zwischen Fulda und Berlin Hbf einen exakten Stundentakt (Taktsymetrie) ergeben.
Jetzt wird es ziemlich dünn...

Der Fahrzeitunterschied zwischen ICE 1590 und FLX 32622 beträgt zwischen Frankfurt (Main) Süd und Göttingen satte 6 Minuten dabei hält der FLX mit Hanau ein mal mehr. Zieht man Hanau ab würde der Fahrzeitunterschied bei ca. 3 Minuten liegen.

Beim restlichen Laufweg scheint die FLX-Trasse eben nicht so glatt zu sein, wie das beim ICE der Fall ist. Ebenso könntest Du den FLX Köln-Berlin mit der ICE-Linie 10 vergleichen.


Der ICE 4 ist für die DB AG ein finanzielles Fiasko. Man hat zu Mehdornszeiten mit 4,5 Milliarden € kalkuliert bzw. wollte den ICE 4 zum Preis von Regionaltriebwagen bei der Industrie produzieren lassen. Was die Planung bzw. Entwicklung gekostet hat ist nirgendwo vermerkt. Die Industrie bzw. Siemens hat den Zug produziert und wollte allein dafür schon über 1 Milliarde € mehr haben.

Durch die ganzen Umbestellungen und auch Erhöhung der Vmax. dürfte man mittlerweile locker die 6 Milliarden € geknackt haben. Rechnet man noch die Planungs- und Entwicklungskosten obendrauf dürfte man fast an die 7 Milliarden € rankommen.


Zitat
Als wegen dem ICE1 Mangel 2015/2016 mal mehrere Züge der L22 zwischen Stuttgart und Hamburg auf ICmod Garnituren (mit 101 an beiden Zugenden) umgestellt wurden, gab es ein einziges Streichkonzert. Zwischen Stuttgart und Ffm wurde der Halt am Flughafen gestrichen, zwischen Frankfurt und Hannover der Halt in Göttingen. Und trotzdem waren die Züge zwischen Ffm und Hannover mindestens 10 Minuten verspätet. Sprich, eine Wagengarnitur mit Vmax 200km/h ist ggü. dem ICE1/ICE4 zwischen Fulda und Hannover mindestens 15 Minuten langsamer...trotz 2 x BR 101 im Sandwichbetrieb. Und das auch nur bei "grüner Welle". Passt sehr gut zum Vergleich ICE1590 vs FLX32622.

Du kannst Dir deine Fantasiewelt schön reden. Sie hält keinem Faktencheck stand. Und ein Blick in den Deutschlandtakt genügt um zu sehen, dass die ITF Kantenfahrzeit von 75 Minuten zwischen Mannheim und Ulm eine 200km/h schnelle IC Garnitur dies schlicht nicht schafft. Du zerschiesst damit schlicht einen ITF Knoten, entweder in Mannheim, oder in Ulm.

Und genau deswegen werden 200km/h schnelle Wagengarituren im Deutschlandtakt nur noch auf "FR" Linien verkehren...
Es ist ja bekannt, dass die DB Fernverkehr ihre Züge immer mit 100%-Leistung auf die Strecke schickt. Der ICE 4 welcher letztens durchs Rheintal gefahren ist statt über die KRM hat das sicherlich nur gemacht, damit die Fahrgäste die schöne Fahrt durchs Rheintal genießen konnten.

Ja ich habe die tollen Kantenzeiten zwischen Stuttgart Hbf und Ulm Hbf schon gesehen. Statt 28 Minuten kalkuliert man jetzt mit 31 Minuten.

75 Minuten Kantenzeit schafft man mit 200 km/h in der Tat nicht aber 80 Minuten wäre kein Problem. Als für 5 Minuten Fahrzeitgewinn nimmt man richtig viel Geld in die Hand und schafft es dennoch nicht sichere Anschlüsse herzustellen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.19 13:43.
ufen

flexi_swift schrieb:
Ich gehe sogar noch weiter und fordere, dass das Netz zurück zum Bund gehört und die Ausgaben sind zwischen Straße und Schiene besser zu verteilen.
Das Netz ist beim Bund. Und was ist schon eine "bessere" Verteilung der Ausgaben? Angesichts der marginalen Verkehrsleistung der Schiene gegenueber der Strasse koennte liegt bereits jetzt eine massive Subventionierung der Bahn vor. Wenn man also eine (sach-)gerechtere Verteilung der Ausgaben wollte, muesste man weniger fuer die Schiene und mehr fuer die Strasse ausgeben. Da Du das sicher nicht willst, solltest Du vorsichtig mit dem undifferenziert breiten Pinselstrich "besser" sein.

Re: Waere gar kein Problem...

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 12.08.19 14:38

warakorn schrieb:
Bundeswehr-Soldaten sind jetzt was Besseres - als der Rest von uns?
Die Bundesregierung zahlt jedes Jahr Milliarden an den DB Konzern für das Schienennetz.
Und?
Ein Bundeswehr-Soldat ist Teil unseres Staates.
Aber auch ich als Staatsbürger bin Teil des Staates.
Dann will ich doch auch bitte Freifahrten haben.
Dann such Dir doch einen Job bei dem man Dir das bietet. Nennt sich Marktwirtschaft.

Ich habe in meinem Job eine Bahncard 100. Selbst bezahlt, dafür bekomme ich das Geld zur Hälfte über die Pendlerpauschale wieder.
jsbach schrieb:
Welche Lasten denn ?

Beispiele ?
Das schwerste Stück Last im Rucksack der neugegründeten DB AG anno 1994 war zweifellos die (wie es Heinz Dürr nannte) "Innere Bahnreform".
Gemeint ist damit die Zusammenführung der Eisenbahnen West und Ost sowie die Umstruktuerierung von zwei Behörden zu einem Wirtschaftsunternehmen, und dies unter zwei Nebenbedingungen:
1. Der Umbau musste unter Aufrechterhaltung des Betriebs stattfinden (dies schloss einen "Grüne-Wiese-Ansatz" aus, der allen neu in den Markt eintretenden oder sich erweiternden Konkurrenten der DB AG möglich war).
2. Auf betriebsbedingte Kündigungen von nicht mehr benötigtem Personal sollte verzichtet werden.


Viele Grüße

WDM

Hinweis: Alle Beiträge, welche ich hier im Forum veröffentliche, geben meine private Meinung wieder und nicht zwangsläufig die meines Arbeitgebers,
und auch nicht unbedingt die Meinung der Gesellschaft für Rationale Verkehrspolitik e.V., in deren Vorstand ich bin

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