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MrEnglish schrieb:
wie um alles in der Welt kommst du darauf, dass flexible Fahrten bei der DB abgeschafft wurden?
Seit mir Salzburger Land bis Rheinland für ca. 190 EUR (2.Kl.) bzw. fast 300 EUR (1.Kl.) angeboten wurden. Soll das ernsthaft in relevantem Umfang verkauft werden?

Re: Theorie

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.08.19 17:51

MrEnglish schrieb:
Mehrere Anbieter funktioniert nur so wie im Nahverkehr, mit einer externen Zentralinstanz die das Angebot koordiniert. Will man die nicht braucht man einen starken Monopolisten der das übernimmt und nur wenig Konkurrenz hat die ihm dazwischen pfuscht. Das wiederum geht nur in Staatshand
Genau.

Und 'in Staatshand' heißt auch, das diese Institution dann wie eine Behörde den demokratischen Kontrollmechanismen unterworfen sein muß: Öffentlichkeit (Presse), Parlament, Rechnungshof...

Re: Genau die richtige Frage

geschrieben von: kmueller

Datum: 10.08.19 17:55

Endbahnhof schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Dann soll Flix auch DB-Tarife verkaufen, und zwar nicht nur Hamburg - Köln, sondern auch Süderbrarup - Euskirchen.
Castrop-Rauxel - Norderney oder Gammertingen - Wangerooge wird auch gern genommen. Am besten nach Norderney noch mit Kofferversand bei Hermes und Autoverlad auf das Schiff.
Der Flix-Computer macht das im Handumdrehen, Abziehen der Provision eingeschlossen. Warum wohl will die DB nicht, daß man auf diese Weise ihren teuren Verkaufsapparat entlastet?
VT605 schrieb:
Nur ein verblendeter DB-Hasser erkennt nicht das es Flixtrain nicht um einen Deutschlandtarif geht, der würde ihr ganzes Geschäftsmodell torpedieren. Wer außer ein paar Fuzzys und DB-Hassern würde mit Flixtrain fahren wenn ewr für den gleichen Preis mit dem IC/ICE fahren kann? Es geht bei dieser Diskussion von Flixtrain nie um einen einheitlichen Tarif, die suchen nur jemanden der ihre Tickets für wenig oder gar kein Geld verkauft, um eigene Vertriebskosten zu sparen.
Nein würde ich nicht zwischen Köln und Hamburg und das hat auch nichts mit DB-Hasser zu tun. Da nehme ich entweder Sprinter oder Flixtrain aber bestimmt nicht diese Takt-IC bzw. demnächst ICE.
Mit dem FVkonzept startete die DB eine breit angelegte Subventionierung ihrer FVleistungen durch die Aufgabenträger. Anderen EVU wie Flixtrain jetzt noch Rosinenpickerei vorzuwerfen, ist absurd.

Der Zeuge Desiros
Aber wenn dadurch einheitliche (Tarif-)Strukturen zerstört werden, ist es wieder doof.
Min. auf den subventionierten Strecken gelten parallel zwei verschiedene Preissysteme.
Bahn.de zeigt mir zwischen Cottbus und Berlin nur den DB-Tarif an (ab 19,90 Euro). Den VBB-Tarif (14,50 Euro) verschweigt die DB.

international:
Graz-Frankfurt 16.8., 5:36 Uhr mit der ÖBB: ab 79,90 Euro
mit der DB: ab 99,90 Euro

Sind inländische Sitzplatzreservierungen bei ausländischen Bahnen nicht auch günstiger?
Lassen sich mittlerweile BC und GA/HT/VorteilsCard für Auslandsfahrten kombinieren?

Auf dem DB-Netz ist keine einheitliche Tarifstruktur vorhanden. Der Kunde muss sich seinen günstigen Tarif selbst suchen. Wir erinnern uns an Billigpreise auf Fernbusseiten.
215 122-3 schrieb:
Wichtiger wäre es, daß die allmählich zur Ausmusterung anstehenden IC 1 samt Baureihen 101 und 120 sowie ICE1/2 nicht verbendert werden dürfen, sondern interessierten Nachnutzern verkauft werden müssen .
Wer kauft bitte eine ausgenudelte 120er mit schwacher Leistung, wenn man einen Vectron oder Taurus sich leihen oder für den Restwert kaufen kann.

So ist es!

geschrieben von: Der Zeuge Desiros

Datum: 10.08.19 20:37

Hallo Winterkind!

Winterkind schrieb:
Aber die Westbahn fährt doch auch im Takt? Sind die Züge dann nur für die Fahrgäste, die weder vorn noch hinten einen Anschluss brauchen, interessant?

Da facto: ja! Durchlösen auf andere Züge geht nicht (außer irgendwelche Sonder-Kooperationen wie der Meridian nach München). Aber tariflich sind diese Westbahnen eine große Inselbahn. So wie die Flixzüge bei uns.

Gruß

Heiko

http://www.desiro.net/Signatur-Wichtig2.jpg

Bitte löschen (o.w.T)

geschrieben von: PatrickBln

Datum: 10.08.19 22:03

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
https://farm1.staticflickr.com/869/27921841298_515929d3d5_c.jpg

1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.19 22:08.
Hi Ingo,

zunächst wäre es interessant zu wissen, was Herr Krischer wörtlich dem Spiegel sagte. Insofern finde ich diese Meldung im Handelsblatt ziemlich wertlos.

Sollte die Forderung nach Verkauf von Fahrscheinen von Drittanbietern bzw. das „Erstzugriffsrecht“ allerdings stimmen, zeugt dies nicht gerade von Fachwissen. Warum sollte DB Vertrieb Flixbus-Fahrscheine verkaufen? Hab bisher im Telekom Shop auch noch keinen Mobilfunkvertrag von O2 abschließen können, sehr merkwürdig.

Letztlich sind es immer wieder unsere Geburtsfehler der Bahnreform, die bis heute nicht korrigiert wurden. Zwei Blicke über den Tellerrand:

Der liberale Blick
In England hat zwar jedes EVU einen Haustarif, jedoch sind die meisten Mitglied in der TOC. Somit erhältst du zumindest beim Normalpreis einen landesweit gültigen Fahrschein, mit dem du die meisten der 7.298.873*) britischen Bahnbetriebe nutzen kannst. Der Vertrieb ist ja landesweit ausgeschrieben und wird als Franchise vergeben. Wie toll so etwas ist, können wir ja bereits im hessischen Verkehrsverbund RMV erleben (und auch künftig bei meinem Lieblingsverkehrsverbund VRR). Für den Kunden der Albtraum.

Der sozialistische Blick
Auch in Spanien wurde die Eisenbahn Mitte der 2000er-Jahre gemäß der EU-Vorgaben reformiert. Anders als bei uns, verblieb Infrastruktur und Vertrieb beim Staat bei der neugegründeten Adif. Übrigens gehören in Spanien auch alle See- und Flughäfen dem Staat (Puertos del Estado bzw. Aena) und unterstehen dem Verkehrsministerium (Ministerio de Fomento). Zurück zur Eisenbahn: In Spanien hast du die kuriose Situation, dass bei allen Fahrkartenschaltern Mitarbeiter der staatlichen Adif sitzen, obwohl es im Personenverkehr nur ein Verkehrsunternehmen, die Renfe Operadora gibt.

Als alter Sozi finde ich die spanische Herangehensweise deutlich symphatischer.


Viele Grüße aus Berlin

Patrick


*) geschätzte Anzahl britischer EVUs.

https://farm1.staticflickr.com/869/27921841298_515929d3d5_c.jpg
Dann würde ich dich gerne fragen, mit was für Zügen soll da gefahren werden?

So ein ICE hat gegenüber einem IC W2 Vorteile:
1. Die Züge haben eine bessere Beschleunigung
2. Die Züge können die Höchstgeschwindigkeit auf alle Abschnitten des Laufweges eher erreichen als die ICs.

Offensichtlich rechnet sich solch ein Betrieb, schließlich hat die DB den Auftrag, möglichst viel Profit aus seinem Angebot zu schlagen und dort sind die ICEs offensichtlich eine gute Wahl dür die Hauptfernverkehrsachsen.

Ich fahre regelmäßig in Österreich mit einem Zug, der 230 könnte, aber auf ganzer Strecke zwischen Prag und Graz höchstens 160 kann - am Semmering sind überhaupt nur 50-60 drin. Was würdest du eigentlich daraus machen? 😂

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.19 22:19.

Re: So ist es!

geschrieben von: J-C

Datum: 10.08.19 22:21

In Oberösterreich sind die aber schon im dortigen Verkehrsverbund integriert und somit integraler Bestandteil des Verkehrsangebotes dort.

Zufälligerweise liegt derzeit der Tskt aus Wien Praterstern perfekt im Taktknoten Amstetten, aber ohne Einbindung in den dortigen Verkehrsverbund (aus dem VOR ist man ja ausgestiegen) ist das kaum eine gute Sache für die Pendler...

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.19 22:22.
Was für Drogen nehmen Leute, die sowas fordern? Soll Edeka künftig für Aldi-Produkte werben, das Pizzataxi bringt die Post und der Strom kommt aus dem Wasserhahn?!?
Verkauft Flixtrain denn dann auch DB-Tickets?
Mal im Ernst, Leute: Wer sowas fordert, sollte sich mal dringend auf seinen geistigen Zustand hin untersuchen lassen!
215 122-3 schrieb:
Zitat:
Wichtiger wäre es, daß die allmählich zur Ausmusterung anstehenden IC 1 samt Baureihen 101 und 120 sowie ICE1/2 nicht verbendert werden dürfen, sondern interessierten Nachnutzern verkauft werden müssen .
Wird schon getan...

Für Personenzüge:
[www.db-gebrauchtzug.de]:::

Für Güterzüge:
[www.db-gebrauchtzug.de]:::

Hier extra für dich sogar die 120 rausgesucht:

[www.db-gebrauchtzug.de]

Wenn du dir gerne nen eigenen Zug kaufen willst, von 111 über 143 bis 120, 218, IC Wagen und Dostos ist so ziemlich alles dabei. Darfst dich dort gerne melden. Sogar deinen eigenen ICE-TD (BR 605) oder ne 185+Güterwagen kannst dir kaufen.

Zitat db-gebrauchtzug.de
[...]“Verkaufsfähige Fahrzeuge, die keine Verwendung mehr bei der Deutschen Bahn finden, bietet die DB diskriminierungsfrei dem Markt an.“
Mann muss lediglich uneingeschränkt geschäftfähig, eine natürlich/juristische Person und in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Außerdem die Unternehmenseigenschaft nachweisen. Also für 120 in Garten stellen eher nicht.

Aber wenn das zutrifft, dann nur zu.
Wenn sie keiner kauft gehen sie sonst wirklich zum Bender...



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 03:04.
ifra schrieb:
... und wird im Gegenzug Flixtrain dann die Fahrkarten für die DB Fernverkehr verkaufen?
Hallo,

in der Schweiz muss die SBB auch sämtliche Fahrkarten der Konkurrenz und umgekehrt verkaufen, was ist das Problem???
ifra schrieb:
... und wird im Gegenzug Flixtrain dann die Fahrkarten für die DB Fernverkehr verkaufen?
Ich darf freundlichst darauf hinweisen, dass die DB jetzt schon Fahrkarten der Konkurrenz verkauft. ich habe z. B. vor Kurzem ein inner-italienisches Ticket der Trenitalia über die DB-Homepage gekauft. Das ist die selbe Unternehmensgruppe, die der DB auf heimischen Boden im Regionalverkehr ordentlich Aufträge weggeschnappt hat.
Damit stellen die Grünen mal wieder unter Beweis, dass die keine linke Partei mehr sind und der weiteren Radika(h)lisierung des derzeit herrschenden Wirtschaftssystems Vorschub leisten.

Der Ossi isst Nudossi!
Hehe, war ja klar, dass wieder hohl gedreht wird...

Servus Leute!
Angesichts der Tatsache, dass Deutschlands Fernverkehr immer noch durch die DB geprägt
ist und eine Weiterentwicklung wünschenswert wäre,
und der Tatsache, dass die DB ja eigentlich ein
Unternehmen des Bundes ist, wäre solch ein
Schritt nur logisch!

Ohne Denkblockaden und weitreichendem Blick
ist es fast schon logisch, dass die DB sozusagen
als Serviceunternehmen "für Alle" agieren sollte im
Staatsauftrag, um den Bahnverkehr zu forcieren.

Ist das so abwegig, wenn man weiß, dass die DB
jährlich Milliarden Unterstützung seitens des Staates
erhält?

Die heutigen Trassenpreise agieren geradezu als
Verkehrsverhinderer, denn je mehr Verkehr, desto
mehr Kosten. Funktioniert bislang auf der Straße
nicht so konsequent, also Nachteil Schiene.

Private Anbieter im Fernverkehr haben es auch schwer,
angesichts der überlasteten (dank DB-Rückbau) Trassen gescheite Fahrpläne zu bekommen.

Im Grunde genommen ist der frühere Rückbau der
Infrastruktur auch der Erhalt der eigenen Vormachtstellung des DB Konzernes gewesen,
um lästige Konkurrenz fern zu halten.
Ein Ausbau im Sinne fand ja nun kaum statt,
aber wer mehr Bahnverkehr haben möchte, braucht
halt die entsprechenden Kapazitäten.

Der Vorschlag der GRÜNEN muss sich aber im Markt
behaupten:
- Verkauf der Fahrkarten privater EVU gegen Bezahlung für diesen Service
- Trassen wie bisher für Taktverkehre bevorzugend
- Senkung der Trassenpreise und Übernahme der
Infrastruktur durch den Staat selbst

LG Torsten
> Ist das so abwegig, wenn man weiß, dass die DB
jährlich Milliarden Unterstützung seitens des Staates
erhält?

Warum soll für die DB per se schlecht sein, was für alle anderen Konzerne eine Selbstverständlichkeit ist? Irgendwie kann ich dahinter keine Logik erkennen....

Der Ossi isst Nudossi!
ec paganini schrieb:
(zunächst die übliche Menge Vier- bis Fünfzeiler)
Die heutigen Trassenpreise agieren geradezu als
Verkehrsverhinderer
, denn je mehr Verkehr, desto
mehr Kosten. Funktioniert bislang auf der Straße
nicht so konsequent, also Nachteil Schiene.

Private Anbieter im Fernverkehr haben es auch schwer,
angesichts der überlasteten (dank DB-Rückbau) Trassen gescheite Fahrpläne zu bekommen. (...)
Deshalb ist das Netz ja auch durch die vielen Neuverkehre der letzten 10 Jahre in allen Knoten so derart überlastet, dass unter Annahme realistischer Haltezeiten für das ganze Rumgepiepe das ganze Fahrplankonstrukt zusammenbrechen würde.

Und die Überlastung kommt nicht durch DB Rückbau, sondern durch eben diese Trassenfresser mit Halt auf allen (einschließlich neu eingerichteten) Milchkannen...



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 11:58.
FTB schrieb:
> Ist das so abwegig, wenn man weiß, dass die DB
jährlich Milliarden Unterstützung seitens des Staates
erhält?

Warum soll für die DB per se schlecht sein, was für alle anderen Konzerne eine Selbstverständlichkeit ist? Irgendwie kann ich dahinter keine Logik erkennen....
Logisch wäre nach deinen Ausführungen, wenn auch Flix ein paar Milliarden bekäme.

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