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Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: ChristophHH

Datum: 09.08.19 12:21

Das hat der vorläufige Insolvenzverwalter soeben mitgeteilt. Betriebsaufnahme wohl übernächste Woche.

Hier Auszüge:

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Stephan Laubereau von PLUTA hat entschieden, dass der Geschäftsbetrieb der Städtebahn Sachsen GmbH wieder aufgenommen wird.

Diplom-Kaufmann und Rechtsanwalt Dr. Laubereau von der Kanzlei PLUTA sagt: „Meine Gespräche mit den Verantwortlichen des Leasingunternehmens Alpha Trains und dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) waren sehr positiv. Die Finanzierung ist gesichert. Wenn alles reibungslos läuft, dann kann der Bahnverkehr ab der übernächsten Woche – ggf. auch schrittweise – wieder aufgenommen werden.“ Bis zur Aufnahme des Bahnbetriebs wird der VVO weiterhin Busse einsetzen, deren Kapazität zum Schuljahresbeginn erhöht wird. Der Eisenbahnverkehr der Städtebahn Sachsen läuft dann so lange, bis die Notvergabe des VVO abgeschlossen wurde und ein neuer Betreiber die Strecken übernimmt.

Gemeinsam mit seinem Team setzt der Rechtsanwalt im Verfahren erste wichtige Maßnahmen um. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird einen neuen Eisenbahnbetriebsleiter bestellen, der für die Sicherstellung des Bahnbetriebs verantwortlich ist. Er war bereits früher bei der Städtebahn Sachsen beschäftigt und kennt damit alle Abläufe bestens. Zugleich hat das Team von Dr. Laubereau die Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert, so dass die Gehälter der rund 90 Mitarbeiter pünktlich zum 15. August ausgezahlt werden können.

In den nächsten Tagen werden sämtliche Beteiligte mit Hochdruck alle notwendigen Maßnahmen umsetzen, damit der operative Betrieb wieder vollumfänglich laufen kann. Die Fahrtüchtigkeit aller Züge muss nachgewiesen werden; weitere wichtige Schritte sind z.B. der Hochlauf des IT-Systems, die Wartung der Züge oder die Umsetzung aller Versicherungsthemen.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Falk12

Datum: 09.08.19 12:31

hallo,

na wenigstens eine gute Meldung für die Fahrgäste. Hoffentlich wird es auch ordentlich organisiert. Trotzdem hat man sich der Seenlandbahn Fahrten damit schön und elegant entledigt. Das eingesparte Geld wird wohl wo anders versickern. Und da man nur 2 Samstage gefahren ist, wenn auch erfolgreich, wird man nächstes Jahr gleich alles abblasen, statt zusätzlich sonntags zu fahren und das beim VVO ungeliebte Projekt ist gestorben und wird zu Grabe getragen, zumal die Landtagswahlen dann vorbei sind.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: J-C

Datum: 09.08.19 12:43

Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: 642327

Datum: 09.08.19 12:46

Falk12 schrieb:
hallo,

na wenigstens eine gute Meldung für die Fahrgäste. Hoffentlich wird es auch ordentlich organisiert. Trotzdem hat man sich der Seenlandbahn Fahrten damit schön und elegant entledigt. Das eingesparte Geld wird wohl wo anders versickern. Und da man nur 2 Samstage gefahren ist, wenn auch erfolgreich, wird man nächstes Jahr gleich alles abblasen, statt zusätzlich sonntags zu fahren und das beim VVO ungeliebte Projekt ist gestorben und wird zu Grabe getragen, zumal die Landtagswahlen dann vorbei sind.
Hallo Falk12.

Die Seenlandbahn ist 3 Samstage gefahren. 06.07,13.07 und 20.07. Ich bin glücklicherweise jede Fahr mitgefahren.
Die Gelder für die nächsten Seenlandfahrten (2020) durch den Freistaat sind aber sichergestellt und NICHT gestorben.

Trotzdem bin ich der Meinung es wird mit dem InsolenzExpress totaler Murks werden. Weil sich gar nichts ändern wird.
J-C schrieb:
Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.
Dieses geheule,
in dem Zusammenhang ist ja grauenvoll, wie vieles von J-C hier, als auch im ICE Treff.

werde erstmal Erwachsen.

Jetzt habe ich meinen unwichtigen Senf auch mal dazu gegeben, so wie er auch überall was dazu schreien muss.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: 162 005

Datum: 09.08.19 13:52

J-C schrieb:
Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.


Dann musst du halt laufen oder sonst was, aber hier war ja nicht Thema, wie du nach Kamenz kommst.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Signal

Datum: 09.08.19 13:58

Wenn es nur annähernd so viel Personalmangel gibt, wie es stets heißt: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Eisenbahnunternehmen unter diesen Umständen bis zur Betriebsaufnahme eines neuen Betreibers auch nur annähernd und verlässlich ausreichend Tf zur Verfügung haben wird?
Zudem ist mir kein vergleichbarer Fall bekannt: Der Eisenbahnbetriebsleiter ist wichtig, aber doch noch wichtiger die Aufsichtsbehörde, welche doch noch mehr als ein Insolvenzverwalter entscheidungsbefugt sein dürfte, ob ein Eisenbahnunternehmen mit Insolvenzverwalter noch die Voraussetzungen nach §6 AEG als EVU erfüllt, Stichwort: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit...
Gruß vom Signal

? Mietfahrzeuge ?

geschrieben von: TRO

Datum: 09.08.19 13:59

Hallo,

gibt es den Regioshuttle der Fa. HANS noch?
Zuletzt ist der ja zwischen Pirna und Neustadt bzw. Sebnitz unterwegs gewesen.

Mfg TRO

Verkauf von diversen Eisenbahnbüchern, Heften (EK, EJ), Sammelwerken und anderem:
[www.ebay-kleinanzeigen.de]

"Die Erzgebirgische Aussichtsbahn" Schwarzenberg-Annaberg- Ausflugsfahrten mit Dampflok und Dieseltriebwagen
[www.erzgebirgische-aussichtsbahn.de]

Die Such- und Angebotsliste für Eisenbahnfahrzeuge &- Teile des VDMT [www.vdmt.de]



Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: EC Avala

Datum: 09.08.19 14:20

J-C schrieb:
Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.
Die Beteiligten haben alles gegeben, um deine Fahrt zu ermöglichen. Und nun das. Für alle ein höchst unbefriedigendes Ergebnis. Hätte man das vorher gewusst, hätte es der Insolvenzverwalter auch einfach sein lassen und die Bude abschließen können.


PS - vllt überlegst du auch mal, ob es wirklich all deine first world problems wert sind, mit der gesamten DSO-Öffentlichkeit geteilt zu werden...

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: bollisee

Datum: 09.08.19 14:36

EC Avala schrieb:
J-C schrieb:
Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.
Die Beteiligten haben alles gegeben, um deine Fahrt zu ermöglichen. Und nun das. Für alle ein höchst unbefriedigendes Ergebnis. Hätte man das vorher gewusst, hätte es der Insolvenzverwalter auch einfach sein lassen und die Bude abschließen können.


PS - vllt überlegst du auch mal, ob es wirklich all deine first world problems wert sind, mit der gesamten DSO-Öffentlichkeit geteilt zu werden...
Also bitteschön, es handelt sich beim Transport mit dem Nahverkehr in Sachsen nicht um die Gnade eines hochwohlgeborenen König von Sachsen, sondern um ein öffentlich finanziertes Transportsystem. Ein Betreiber hat Beförderungspflicht! Die existiert immer, wenn die ermäßigte Umsatzsteuer anfällt. Beförderungspflicht gibt es nicht nur für Taxifahrer, sondern im ganzen ÖPNV für jeden Lizenznehmer.

Das monatelange Abwarten von Gerichtsprozessen hilft den Kunden nicht weiter. Und wenn sich alle erst mal ein Auto kaufen müssen, dann kommen wir als Gemeinschaft mit dem Klimanotstand auch nicht weiter. Eigentlich fordert J-C nur das ein, was ihm als Bürger auch zustünde, würden die Behörden ihre Arbeit machen, so wie sie dem Auftrag des Souveräns haben. Es besteht also keine Notwendigkeit dies als Chuzpe von J-C zu brandmarken.

Re: ? Mietfahrzeuge ?

geschrieben von: ChristophHH

Datum: 09.08.19 14:37

das ist evt das 16. Fahrzeug, von dem der Insolvenzverwalter spricht. Es kommen definitiv 16 und nicht 15 zum Einsatz.......

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Farjado

Datum: 09.08.19 15:13

Da ein Unternehmer (oft nur Kapitalgeber) vielfach keine Ahnung vom Eisenbahnbetrieb hat, gibt es das Konstrukt, dass der Eisenbahnbetriebsleiter persönlich für die Betriebssicherheit im EVU verantwortlich ist. Dass Sicherheitsmanagementsystem als Voraussetzung für die Sicherheitsbescheinigung wirkt daher im Unternehmen unabhängig von der Leitung des Unternehmens fort. Ist auf Grund der wirtschaftlichen Lage die sichere Durchführung des Eisenbahnbetriebes nicht mehr möglich, ist der EBL verpflichtet, auch gegen den Willens seines Unternehmers, den Betrieb einzustellen.

Re: ? Mietfahrzeuge ?

geschrieben von: 642327

Datum: 09.08.19 15:17

ChristophHH schrieb:
das ist evt das 16. Fahrzeug, von dem der Insolvenzverwalter spricht. Es kommen definitiv 16 und nicht 15 zum Einsatz.......
Hallo.
Aber ganz wichtig und nicht zu vergessen, dass dies nur möglich ist, WENN die Fahrzeuge einen sicheren Verkehr zulassen. Und wie sicher die Fahrzeuge waren, konnte man oft genug erleben. Das ist der Knackpunkt.

Re: ? Mietfahrzeuge ?

geschrieben von: Sachsenbahner

Datum: 09.08.19 15:20

TRO schrieb:
Hallo,

gibt es den Regioshuttle der Fa. HANS noch?
Zuletzt ist der ja zwischen Pirna und Neustadt bzw. Sebnitz unterwegs gewesen.
Der wurde wohl schon am 23.07. abends von Neustadt aus weggefahren, also über 24 Stunden vor der Betriebseinstellung. Dafür musste DB Netz extra das Stellwerk länger besetzen.


der Sachsenbahner

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Sachsenbahner

Datum: 09.08.19 15:24

J-C schrieb:
Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.
Du bist doch hoffentlich nicht wirklich davon ausgegangen, dass nächste Woche ein Zug nach Kamenz fährt? Wenn Du unbedingt mit der Städtebahn Sachsen hättest fahren wollen, so war nun schon mehr als acht Jahre Zeit dafür. Alternativ: Bestelle Dir einen Sonderzug, dann kannst Du auch mit dem Zug nach Kamenz fahren.


der Sachsenbahner
Angeblich war doch über Nacht auf allen Strecken der Betrieb unsicher und gefährlich - so oder ähnlich. Auf jeden Fall müssen es empörende Zustände gewesen sein.

Rückt DB Netz mit einem Großaufgebot an und schneidet Kletter- und Schlingpflanzen ab, macht die Gleise wieder sichtbar?

Gruß, Olaf

(,“)
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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.08.19 15:49

Was'n das für ein Argument?

Alles was ich gerne mal machen möchte soll ich schon längst getan und erledigt haben? Wenn Du selber danach lebst dürftest Du ans Leben keine Wünsche mehr haben. Weil ja alles schon erledigt ist...

Gruß, Olaf

(,“)
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Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Traumflug

Datum: 09.08.19 15:56

ChristophHH schrieb:
Betriebsaufnahme wohl übernächste Woche.
Prima. Kaum ist der alte Chef abgesägt, findet sich neues Geld :-)

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Endbahnhof

Datum: 09.08.19 16:02

Endlich mal gute Nachrichten aus Sachen!

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: KHM

Datum: 09.08.19 16:07

Traumflug schrieb:
ChristophHH schrieb:
Betriebsaufnahme wohl übernächste Woche.
Prima. Kaum ist der alte Chef abgesägt, findet sich neues Geld :-)
Das ist auch korrekt so. Schließlich gibt es für einen Insolvenzverwalter und mit einem Insolvenzverwalter ganz andere gesetzliche Möglichkeiten als bei einem regulären Geschäftsbetrieb. Es kommt ja bei sonstigen Insolvenzen z. B. immer mal wieder vor, dass das Unternehmen illiquide ist (sprich, hat kein Geld), das operative Geschäft aber rentabel ist. Das kann interne Gründe haben (Geld verschludert), aber auch externe (schweres Unglück, Zahlungsaußenstände von Kunden oder Geschäftspartnern, s. die damalige Pleite von FLEX in SH.) Jedenfalls lassen sich solche Unternehmen aus einer Insolvenz heraus recht gut sanieren, ohne die Insolvenz aber nicht.

Notvergabe?

geschrieben von: john

Datum: 09.08.19 16:36

Wenn die Städtebahn den Betrieb wieder aufnimmt, wozu braucht es dann eine Notvergabe? Da der Verkehrsvertrag ja seitens des VVO gekündigt wurde, müsste die Wiederaufnahme des Betriebs durch die Städtebahn ja ebenfalls eine Notvergabe sein, oder was ist die vertragliche Grundlage?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.19 16:36.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: J-C

Datum: 09.08.19 16:59

Nein, aber zufälligerweise ergibt es sich, dass ich zum Zeitpunkt des Kaufs der Fahrkarte nicht nur eine Verbindung bekam, die wenige Wochen später aufgrund von Bauarbeiten ohnehin erlosch, nein, ich darf dann mit meinem Cousin per Ersatzbus dorthin, weil die Alternative, mit einem anderen Zug der Linie, entfällt, weil das Unternehmen mal eben den Betrieb einstellen musste. Dss ist natürlich lustig, wenn man mit dem Fernverkehr aus Tschechien anreist, der mur alle 2 Stunden nach Deutschland verkehrt.

Mir geht es ehrlich gesagt nicht primär um die Städtebahn, ich bevorzuge halt einfach eine Bahnreise gegenüber einer Busfahrt ;-) - naja und es wäre natürlich cool, dabei mal mit so einer Privatbahn zu fahren, die ich vorher noch gar nicht kannte ^^

Überflüssig zu erwähnen, dass ich seit 3 Jahren in Tschechien und Wien lebe. Nach Dresden ist da nicht grad ums Eck...

Ich hatte irgendwie gehofft, man hätte just zum Tag, wo mein Cousin und ich die Reise antreten würden, das ist in einer Woche, das schon wieder hingekriegt.

EDIT: Ich freue mich vor allem für die Pendler, die wenigstens bald eine Sorge weniger haben. Denn ein Monat Ersatzverkehr ist wirklich genug.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




5-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.08.19 17:50.

Re: Notvergabe?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.08.19 17:38

Weil das ein vorübergehend geduldeter Ausnahmezustand ist und kein Alltagsmodell. Damit hinter den Kulissen neue geordnete Strukturen geknotet werden können. Bis dahin will man die Pendler aber nicht warten lassen.

Wenn in Deinem Haus die Hauptwasserleitung wegen Bauarbeiten abgestellt werden soll stellst Du Dir vermutlich auch große Eimer mit Wasservorräten hin. Soll aber auch kein Dauerzustand werden. Nur für die Dauer der Bauarbeiten.

Gruß, Olaf

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Endbahnhof schrieb:
Endlich mal gute Nachrichten aus Sachen!
jo, interessante Sachen sind das!

Tausend Grüße vom Tausendfüßler

Infolge Sparmaßnahmen wurde auf weiteren Text verzichtet.

VVO bestätigt die Absichtserklärung

geschrieben von: La-Stelle

Datum: 09.08.19 19:09

Auf der VVO-Website zur Einstellung des Betriebs der Städtebahn steht mit Stand heute 16 Uhr u.a.:
Zitat
Die Städtebahn Sachsen hat den Zugverkehr auf den Strecken zwischen Dresden, Kamenz und Königsbrück, im Müglitztal und zwischen Pirna und Sebnitz vorübergehend eingestellt. Der VVO hat ein Ersatzkonzept mit den regionalen Busunternehmen organisiert.

Zudem plant der vorläufige Insolvenzverwalter der Städte­bahn Sachsen (SBS), den Zugbetrieb wieder aufzunehmen, bis ein neuer Betreiber für die Strecken gefunden wurde.

Für den VVO steht eine schnelle Lösung im Interesse der Fahrgäste sowie der Mitarbeiter im Mittelpunkt und arbeitetet daran, schnellstmöglich wieder ein zuverlässiges Angebot auf den von der Städtebahn betriebenen Linien anbieten und damit auch den betroffenen Mitarbeitern eine Perspektive aufzeigen zu können.

[www.vvo-online.de]
Hier die vollständige Pressemitteilung des Insolvenzverwalters:
Zitat
PLUTA-Rechtsanwalt Dr. Laubereau wird Geschäftsbetrieb der Städtebahn Sachsen wieder aufnehmen

9. August 2019 · Aschaffenburg · Geschäftsfeld Insolvenzverwaltung

Gute Nachricht für den Bahnverkehr rund um Dresden: Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Stephan Laubereau von PLUTA hat entschieden, dass der Geschäftsbetrieb der Städtebahn Sachsen GmbH wieder aufgenommen wird. Alle 16 Züge sollen auf den regionalen Strecken rund um Dresden bald wieder rollen. Ein genaues Datum wird der Verwalter bekanntgeben, sobald alle Details geklärt sind.

Diplom-Kaufmann und Rechtsanwalt Dr. Laubereau von PLUTA sagt: „Meine Gespräche mit den Verantwortlichen des Leasingunternehmens Alpha Trains und dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) waren sehr positiv. Die Finanzierung ist gesichert. Wir müssen in den nächsten Tagen noch einige Einzelheiten klären. Wenn alles reibungslos läuft, dann kann der Bahnverkehr ab der übernächsten Woche – ggf. auch schrittweise – wieder aufgenommen werden.“ Bis zur Aufnahme des Bahnbetriebs wird der VVO weiterhin Busse einsetzen, deren Kapazität zum Schuljahresbeginn erhöht wird. Der Eisenbahnverkehr der Städtebahn Sachsen läuft dann so lange, bis die Notvergabe des VVO abgeschlossen wurde und ein neuer Betreiber die Strecken übernimmt.

Ende Juli meldete die Städtebahn Sachsen GmbH Insolvenz an. Das Amtsgericht Aschaffenburg ordnete daraufhin am 29. Juli 2019 das vorläufige Verfahren an und bestellte Dr. Stephan Laubereau von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Mit Beschluss vom 7. August 2019 bestellte das Gericht den PLUTA-Rechtsanwalt zum vorläufigen Insolvenzverwalter mit Verfügungsbefugnis. Damit übernimmt Dr. Laubereau die Aufgaben des Geschäftsführers.

Gemeinsam mit seinem Team setzt der Rechtsanwalt im Verfahren erste wichtige Maßnahmen um. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird einen neuen Eisenbahnbetriebsleiter bestellen, der für die Sicherstellung des Bahnbetriebs verantwortlich ist. Er war bereits früher bei der Städtebahn Sachsen beschäftigt und kennt damit alle Abläufe bestens. Zugleich hat das Team von Dr. Laubereau die Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert, so dass die Gehälter der rund 90 Mitarbeiter pünktlich zum 15. August ausgezahlt werden können.

In den nächsten Tagen werden sämtliche Beteiligte mit Hochdruck alle notwendigen Maßnahmen umsetzen, damit der operative Betrieb wieder vollumfänglich laufen kann. Die Fahrtüchtigkeit aller Züge muss nachgewiesen werden; weitere wichtige Schritte sind z.B. der Hochlauf des IT-Systems, die Wartung der Züge oder die Umsetzung aller Versicherungsthemen.

Die Städtebahn Sachsen GmbH ist ein Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Niedernberg in der Nähe von Aschaffenburg und seit 2010 für ein regionales Liniennetz um die sächsische Landeshauptstadt Dresden verantwortlich. Im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) betreibt die Gesellschaft die Strecken von Dresden nach Königsbrück (RB 33), Kamenz (RB 34), Heidenau und den Kurort Altenberg (RB 72 und RE 19) sowie die Verbindung von Pirna nach Neustadt und Sebnitz (RB 71). Hierfür sind insgesamt 16 Triebwagen im Einsatz, die fast ausschließlich von Alpha Trains geleast sind. Einen Tag vor Insolvenzantrag stellte die Städtebahn Sachsen den Bahnverkehr auf allen Strecken ein.
[www.pluta.net]

Re: Notvergabe?

geschrieben von: 642 642-3

Datum: 09.08.19 22:01

Alibizugpaar schrieb:
Weil das ein vorübergehend geduldeter Ausnahmezustand ist und kein Alltagsmodell.
Das beantwortet allerdings nicht die Frage auf welcher Grundlage die Leistungen über den Insolvenzverwalter erfolgen. Denn der Verkehrsvertrag, den man hatte, wurde durch den VVO gekündigt. Und die Notvergabe soll ja erst noch erfolgen. Daher die berechtigte Frage: wie bzw. was für ein Vertrag entsteht da jetzt zwischen den Parteien?

Grüße,
Moritz

flickr | Baureihe654.de | Essen-Bus.de

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: tobtilo

Datum: 09.08.19 22:10

N‘abend,

das sind ja erstmal gute Nachrichten.

Aber gibts eigentlich noch eine Werkstatt, die die Fahrtüchtigkeit feststellen kann? Ich dachte, dem Werkstattpersonal wurde gekündigt.... im Gegensatz zum restlichen Personal.

VG, Tilo

Re: Notvergabe?

geschrieben von: Signal

Datum: 09.08.19 22:13

642 642-3 schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Weil das ein vorübergehend geduldeter Ausnahmezustand ist und kein Alltagsmodell.
Das beantwortet allerdings nicht die Frage auf welcher Grundlage die Leistungen über den Insolvenzverwalter erfolgen. Denn der Verkehrsvertrag, den man hatte, wurde durch den VVO gekündigt. Und die Notvergabe soll ja erst noch erfolgen. Daher die berechtigte Frage: wie bzw. was für ein Vertrag entsteht da jetzt zwischen den Parteien?
Die Frage ist, wie kurzfristig die Kündigung des Verkehrsvertrages wirkt. Möglicher Weise ohnehin nicht von heute auf morgen. Selbst wenn, könnte der Besteller aber vermutlich dem bisherigen EVU den Weiterbetrieb bis zur Neuvergabe auferlegen.
Gruß vom Signal

Re: Werkstatt

geschrieben von: MD 612

Datum: 09.08.19 22:21

tobtilo schrieb:
Aber gibts eigentlich noch eine Werkstatt, die die Fahrtüchtigkeit feststellen kann? Ich dachte, dem Werkstattpersonal wurde gekündigt.... im Gegensatz zum restlichen Personal.
Erstens gibt es im Raum Dresden nicht nur die Werkstatt der Städtebahn, zweitens kann den Werkstattleuten nur ordentlich, das heißt mit einer Frist von einem bis mehreren Monaten (je nach Dauer des Arbeitsverhältnisses und den Bestimmungen im Arbeitsvertrag) gekündigt werden. Die sind also trotz Kündigung noch eine Zeit lang Mitarbeiter der Werkstatt.

Gruß Peter

Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter


Re: Kündigung des Verkehrsvertrages

geschrieben von: MD 612

Datum: 09.08.19 22:23

Signal schrieb:
Die Frage ist, wie kurzfristig die Kündigung des Verkehrsvertrages wirkt. Möglicher Weise ohnehin nicht von heute auf morgen.
Es war eine außerordentliche, d.h. fristlose Kündigung des Verkehrsvertrages. Die wirkt dann auch sofort. Nach den Bestimmungen des Verkehrsvertrages war das wohl 72 Stunden nach Betriebseinstellung zulässig.

Gruß Peter

Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter


Re: Notvergabe?

geschrieben von: MD 612

Datum: 09.08.19 22:28

john schrieb:
Da der Verkehrsvertrag ja seitens des VVO gekündigt wurde, müsste die Wiederaufnahme des Betriebs durch die Städtebahn ja ebenfalls eine Notvergabe sein, oder was ist die vertragliche Grundlage?
Eine Notvergabe, wie sie für höchstens zwei Jahre möglich ist, ist nur aufgrund eines neuen Verkehrsvertrages möglich. "Notvergabe" bedeutet dabei, dass auf die sonst üblichen Vergabeverfahren verzichtet werden kann und der Vertrag direkt zwischen den Vertragspartnern ausgehandelt wird. Der jetzt hier in Rede stehende Weiterbetrieb könnte auf der Grundlage einer Auferlegung zustande kommen. D.h das Unternehmen wird ohne Vertrag beauftragt, gegen Kostenerstattung den Betrieb durchzuführen.

Gruß Peter

Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter


Gibt's da zweierlei Maß?

geschrieben von: Thomas Wedekind

Datum: 09.08.19 23:06

Alibizugpaar schrieb:
Angeblich war doch über Nacht auf allen Strecken der Betrieb unsicher und gefährlich - so oder ähnlich. Auf jeden Fall müssen es empörende Zustände gewesen sein.
Rückt DB Netz mit einem Großaufgebot an und schneidet Kletter- und Schlingpflanzen ab, macht die Gleise wieder sichtbar?

Hmhm. Mein Maßstab ist immer noch die Kyffhäuserbahn vor der Stilllegung. Das "Rasengleis" (s. Wikipedia-Eintrag zur Strecke) wurde natürlich noch von Velgast - Tribsees getoppt, grüner ging's nicht (wegen Sandbettung, in Thüringen war Schotter). Aber dass ein 642 krachend, kratzend und raschelnd über längere Strecken durch das Gebüsch entlang der Bahn brechen musste (wenn auch mit 30 km/h), war mir neu; und so alt waren die DB-Kisten um die Zeit noch nicht (der schöne Lack...). Entweder gab es vor 15 Jahren noch keine Vorgaben, oder die DB hat sie großzügig ignoriert, oder sie ließen das eben zu. Okay, sowas muss man selbst erlebt haben.

Gruß Thomas

Re: Notvergabe?

geschrieben von: Alibizugpaar

Datum: 09.08.19 23:19

Dann kriegt der Insolvenzverwalter einen neuen befristeten Verkehrsvertrag ausgehändigt, den dieser dann an die von ihm beauftragten zuständigen Stellen weiterreicht.

Gruß, Olaf

(,“)
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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!
Falk12 schrieb:
hallo,

... Trotzdem hat man sich der Seenlandbahn Fahrten ... entledigt.
Das eingesparte Geld wird wohl wo anders versickern.
Und da man nur 2 Samstage gefahren ist, wenn auch erfolgreich, wird man nächstes Jahr gleich alles abblasen, statt zusätzlich sonntags zu fahren und das beim VVO ungeliebte Projekt ist gestorben und wird zu Grabe getragen, zumal die Landtagswahlen dann vorbei sind.

woher kommt dieser Hang zur Schwarzmalerei ?

Ich finde es erschreckend, Menschen erleben zu müssen, die in allen Anzeichen immer nur das Negative meinen, deuten zu müssen (und dann auch meist so handeln und persönliche Entscheidungen treffen)

des werd schon :) !

mfg
Nils
J-C schrieb:
Also werde ich nächsten Freitag fix keinen Zug nach Kamenz haben... meh.
Nunja, bereits Ausbilder Schmidt hat festgestellt wie man verreisen kann. In den ersten 30 Sekunden bekommst Du die entsprechende Information, Wir fassen aber zusammen das der Zug (noch) nicht fährt, ein Flughafen hat Kamenz nicht. Also dürfte die Wahl doch recht einfach sein.


VG Sebastian Woelk

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: Trebor

Datum: 10.08.19 06:45

Sebastian Woelk schrieb:
, ein Flughafen hat Kamenz nicht.
Du irrst, der hat sogar regelmässigen Busanschluss.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: J-C

Datum: 10.08.19 07:25

Nennt sich bescheiden Flugplatz, aber prinzipiell richtig. Der Bus, der mich von Kamenz ans Ziel bringen soll, startet sogar anscheinend am Flugplatz Kamenz.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

PS: Setzt bitte einen passende Themabeschreibung über euren Text!
Ein guter Titel über dem Beitrag ist das Tüpfelchen auf dem i für einen wirklich guten Beitrag oder eine wirklich gute Antwort!
der pasinger schrieb:
Fwoher kommt dieser Hang zur Schwarzmalerei ?

Ich finde es erschreckend, Menschen erleben zu müssen, die in allen Anzeichen immer nur das Negative meinen, deuten zu müssen (und dann auch meist so handeln und persönliche Entscheidungen treffen)

des werd schon :) !
Hallo,

weil ich den VVO und den GF Ehlen kenne, leider nicht als kompetent. Zum Anderen hat der VVO sich mit Händen und Füßen gegen diese Verbindung gewehrt, weil man Angst hat, das diese berechtigterweise Leute von den Verbindungen Dresden-Cottbus und Dresden-Hoyerswerda abzieht, da es eigentlich die kürze Verbindung in diese Richtungen ist, da man bei den anderen Verbindungen erst mal in die Gegenrichtung sprich " mit der Kirche ums Dorf fährt", was aber gewollt ist, denn so müssen mehr Zonen durchfahren werden und das spült mehr Geld in die Kassen des VVO.

Re: Notvergabe?

geschrieben von: ulrich

Datum: 10.08.19 14:44

Angesichts der Vorgeschichte wird man doch nun seitens des Bestellers mehr bezahlen müssen als man es an die SBS getan hat. Zu den alten niedrigen Kursen dreht sich doch kein Rad mehr.

Ulrich
Falk12 schrieb:
der pasinger schrieb:
Fwoher kommt dieser Hang zur Schwarzmalerei ?

Ich finde es erschreckend, Menschen erleben zu müssen, die in allen Anzeichen immer nur das Negative meinen, deuten zu müssen (und dann auch meist so handeln und persönliche Entscheidungen treffen)

des werd schon :) !
Hallo,

weil ich den VVO und den GF Ehlen kenne, leider nicht als kompetent. Zum Anderen hat der VVO sich mit Händen und Füßen gegen diese Verbindung gewehrt, weil man Angst hat, das diese berechtigterweise Leute von den Verbindungen Dresden-Cottbus und Dresden-Hoyerswerda abzieht, da es eigentlich die kürze Verbindung in diese Richtungen ist, da man bei den anderen Verbindungen erst mal in die Gegenrichtung sprich " mit der Kirche ums Dorf fährt", was aber gewollt ist, denn so müssen mehr Zonen durchfahren werden und das spült mehr Geld in die Kassen des VVO.
Wie soll da mehr Geld in die Kassen des VVO gespült werden? Der hat doch gar nix davon. Ist doch ein durchlaufender Posten!?
Zumal das ganze sich für mich sehe nach einer Verschwörungstheorie anhört...

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg
Falk12 schrieb:
weil ich den VVO und den GF Ehlen kenne, leider nicht als kompetent. Zum Anderen hat der VVO sich mit Händen und Füßen gegen diese Verbindung gewehrt, weil man Angst hat, das diese berechtigterweise Leute von den Verbindungen Dresden-Cottbus und Dresden-Hoyerswerda abzieht, da es eigentlich die kürze Verbindung in diese Richtungen ist, da man bei den anderen Verbindungen erst mal in die Gegenrichtung sprich " mit der Kirche ums Dorf fährt", was aber gewollt ist, denn so müssen mehr Zonen durchfahren werden und das spült mehr Geld in die Kassen des VVO.
Wie soll eine in diesem Jahr sieben mal geplante (und dreimal realisierte) Verbindng Fahrgäste von einer regulären, stündlichen Verbindung abziehen? Abgesehen davon, dass die Anschlüsse in Hosena nicht passen (was durch die Einbindung in die RB34 und deren festgelegte Fahrzeiten begründet ist). Nicht zu vergessen ist die deutlich längere Fahrzeit bei der Variante über Kamenz, selbst wenn nach Kamenz wieder ein Zug fährt.

Im VVO-Tarif kostet die Verbindung von Dresden nach Hoyerswerda immer 8,60 €. Denn es gibt nur vier Preisstufen und auf dieser benannten Relation wird immer der Höchstpreis erreicht. Egal ob mit dem Zug oder dem Zug/Bus über Kamenz.

Fazit: Dummes Geschwafel ohne Hintergrund.


der Sachsenbahner
Sachsenbahner schrieb:
Wie soll eine in diesem Jahr sieben mal geplante (und dreimal realisierte) Verbindng Fahrgäste von einer regulären, stündlichen Verbindung abziehen? Abgesehen davon, dass die Anschlüsse in Hosena nicht passen (was durch die Einbindung in die RB34 und deren festgelegte Fahrzeiten begründet ist). Nicht zu vergessen ist die deutlich längere Fahrzeit bei der Variante über Kamenz, selbst wenn nach Kamenz wieder ein Zug fährt.

Im VVO-Tarif kostet die Verbindung von Dresden nach Hoyerswerda immer 8,60 €. Denn es gibt nur vier Preisstufen und auf dieser benannten Relation wird immer der Höchstpreis erreicht. Egal ob mit dem Zug oder dem Zug/Bus über Kamenz.

Fazit: Dummes Geschwafel ohne Hintergrund.


Hallo,

das ist es eben nicht, denn natürlich zieht nicht eine an 7 Wochenenden gefahrene Verbindung von den anderen Verbindungen eine große Zahl an Fahrgästen ab, die Begründung wurde aber offiziell getätigt, als man schon vor Jahren eine Direktverbindung Dresden-Kamenz-Hoyerswerda vom VVO forderte und der VVO dies ablehnte, weil man sonst die von mir in dem anderen Beitrag genannten Verbindungen gefährdete(offizielle Begründung des VVO). Und ja momentan ist die Verbindung zeitlich geringfügig länger, aber das war nicht immer so. Die Verbindung am Wochenende in den Ferien ist ja letztlich nur ein Test und wenn er erfolgreich ist, kann der VVO nicht mehr behaupten es gäbe keinen Bedarf, was auch eine Begründung für die Abbestellung der Strecke Kamenz-Senftenberg-Lübbenau war.
Falk12 schrieb:
Sachsenbahner schrieb:
Wie soll eine in diesem Jahr sieben mal geplante (und dreimal realisierte) Verbindng Fahrgäste von einer regulären, stündlichen Verbindung abziehen? Abgesehen davon, dass die Anschlüsse in Hosena nicht passen (was durch die Einbindung in die RB34 und deren festgelegte Fahrzeiten begründet ist). Nicht zu vergessen ist die deutlich längere Fahrzeit bei der Variante über Kamenz, selbst wenn nach Kamenz wieder ein Zug fährt.

Im VVO-Tarif kostet die Verbindung von Dresden nach Hoyerswerda immer 8,60 €. Denn es gibt nur vier Preisstufen und auf dieser benannten Relation wird immer der Höchstpreis erreicht. Egal ob mit dem Zug oder dem Zug/Bus über Kamenz.

Fazit: Dummes Geschwafel ohne Hintergrund.


Hallo,

das ist es eben nicht, denn natürlich zieht nicht eine an 7 Wochenenden gefahrene Verbindung von den anderen Verbindungen eine große Zahl an Fahrgästen ab, die Begründung wurde aber offiziell getätigt, als man schon vor Jahren eine Direktverbindung Dresden-Kamenz-Hoyerswerda vom VVO forderte und der VVO dies ablehnte, weil man sonst die von mir in dem anderen Beitrag genannten Verbindungen gefährdete(offizielle Begründung des VVO). Und ja momentan ist die Verbindung zeitlich geringfügig länger, aber das war nicht immer so. Die Verbindung am Wochenende in den Ferien ist ja letztlich nur ein Test und wenn er erfolgreich ist, kann der VVO nicht mehr behaupten es gäbe keinen Bedarf, was auch eine Begründung für die Abbestellung der Strecke Kamenz-Senftenberg-Lübbenau war.
Hallo.
Da dies nun mal meine Hausstrecke ist, möchte ich nun auch mal etwas dazu sagen.

Es ist richtig, dass der VVO vor ein paar Jahren mit der Begründung, man ziehe Fahrgäste der Strecke über Großenhain ab, wenn man die Strecke über Kamenz aktiviert, ans Tageslicht kam.

Auch ist es richtig, dass die Fahrzeiten von Dresden nach Hoyerswerda über Großenhain schneller wäre, dies gilt aber nur für die Fahrgäste die DIREKT an der Strecke wohnen. Die anderen Fahrgäste die direkt an der Kamenzer Strecke wohnen, ist die Verbindung über Kamenz besser.
Das Problem am VVO ist leider immer, dass zentralistisch von Dresden aus geplant wird und das Umland nicht immer, es gibt auch Ausnahmen, aus dem Sichtfeld verschwindet.

Die Anschlussbeziehungen in Hosena und in Senftenberg dürften sich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember deutlich verbessern, da der Taktknoten der RB34 auf den 1/2Knoten gedreht wird (auch vom VVO bestätigt) . Bleiben die RE-Knoten so bestehen wie sie jetzt sind, dass sollen sie ja, dann gibt es in Hosena und Senftenberg gute Anschlussbeziehungen.

Besonderheit Seenlandbahn
Die Seenlandbahn hat doch ein paar Besonderheiten. Zum einen ist Sie auf politischen Druck nach vielen Versuchen entstanden. Der weitere Vorteil ist, dass auf der gesamten Strecke bis Senftenberg der VVO-Tarif gilt, was einen deutlichen Preisvorteil für die Fahrgäste bedeutet.
Ebenso ist der Betrieb auch im Jahr 2020 für die Sommerferien (für Sa und So wenn Stellwerkspersonal verfügbar) gesichert.
Die Fahrgastzahlen sprechen deutlich für diese Verbindung.

Der VVO wird sich wohl irgendwann mal damit abfinden müssen, diese Strecke auch in der Woche zu bedienen. Da wird wohl noch einiges Wasser den Fluss lang fließen.
Von Seiten des VVO gibt es auch inzwischen Planungen die Strecke Kamenz-Hosena wieder mit regelmäßigem SPNV zu bestellen. Im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg soll die sogenannte "S-Bahn Elbe-Lausitz" von Dresden über Kamenz nach Hoyerswerda/Senftenberg fahren.

Nachzulesen hier: [www.vvo-online.de]

Viele Grüße aus Deutschland

Der Deutsche

Der Deutsche schrieb:
Von Seiten des VVO gibt es auch inzwischen Planungen die Strecke Kamenz-Hosena wieder mit regelmäßigem SPNV zu bestellen. Im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg soll die sogenannte "S-Bahn Elbe-Lausitz" von Dresden über Kamenz nach Hoyerswerda/Senftenberg fahren.

Nachzulesen hier: [www.vvo-online.de]
Richtig und wie man hörte fordert der VBB ebenfalls die Strecke über Kamenz.

Und was man natürlich nicht vergessen sollte, wenn eine Elektrifizierung der Strecke nach Kamenz stattfinden würde, dann minimiert sich die Fahrzeit ebenfalls noch einmal. Ich könnte mir vorstellen, das man zwischen 5 - 10 Min schneller sein könnte, durch die bessere Traktion beim Anfahren und Bremsen.

Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: ThomasR

Datum: 11.08.19 17:12

J-C schrieb:
Nennt sich bescheiden Flugplatz, aber prinzipiell richtig. Der Bus, der mich von Kamenz ans Ziel bringen soll, startet sogar anscheinend am Flugplatz Kamenz.
Also los, PPL mit Sprechfunkzeugnis englisch reicht, weil du über Tschechien fliegen musst. Du hast keine PPL, das ist dein persönliches Pech.
...wenn auch bislang nur in 1:87. Mal sehen, welchen Investor sie für die Sächsische Städtebahn finden. Simba-Dickie wird wohl eher weniger Interesse haben. ;-)
Früherwarallesbesser schrieb:
...wenn auch bislang nur in 1:87. Mal sehen, welchen Investor sie für die Sächsische Städtebahn finden. Simba-Dickie wird wohl eher weniger Interesse haben. ;-)
Hallo.
Es soll ja kein Investor gefunden werden. Die SBS soll NUR noch bis zum Start des neuen EVUs aus der Notvergabe den Verkehr erbringen. Die Gelder werden vom Freistaat und dem VVO zur Verfügung gestellt. Sobald ein neues EVU am Start ist, wird die SBS liquidiert.
642327 schrieb:
Es soll ja kein Investor gefunden werden. Die SBS soll NUR noch bis zum Start des neuen EVUs aus der Notvergabe den Verkehr erbringen. Die Gelder werden vom Freistaat und dem VVO zur Verfügung gestellt. Sobald ein neues EVU am Start ist, wird die SBS liquidiert.

Dann hätte der Insolvenzverwalter aber kein besonders gutes Ergebnis erzielt.

Der Insolvenzverwalter hat ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- Auflösung des Unternehmens und Verwertung seines Vermögens.
- Verkauf des Unternehmens als Ganzes.

Die SBS dürfte kaum über eigenes Vermögen verfügen (wahrscheinlich nur ein paar Büromöbel und PCs), so dass bei einer Verwertung des Vermögens kaum etwas rüberkommen würde.

Der Insolvenzverwalter muss sich also bemühen, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen, d.h. als funktionierendes, zugelassenes EVU, möglichst noch mit einem Auftrag. Vor diesem Hintergrund muss auch der Insolvenzverwalter daran interessiert sein, den Betrieb möglichst schnell wieder aufzunehmen und sich mit dem VVO irgendwie zu verständigen, da dann das Unternehmen besser dasteht und mehr Wert ist.

Gruß
X73900



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 21:14.
Zitat:
Zitat:



Hallo.
Da dies nun mal meine Hausstrecke ist, möchte ich nun auch mal etwas dazu sagen.

Es ist richtig, dass der VVO vor ein paar Jahren mit der Begründung, man ziehe Fahrgäste der Strecke über Großenhain ab, wenn man die Strecke über Kamenz aktiviert, ans Tageslicht kam.

Auch ist es richtig, dass die Fahrzeiten von Dresden nach Hoyerswerda über Großenhain schneller wäre, dies gilt aber nur für die Fahrgäste die DIREKT an der Strecke wohnen. Die anderen Fahrgäste die direkt an der Kamenzer Strecke wohnen, ist die Verbindung über Kamenz besser.
Das Problem am VVO ist leider immer, dass zentralistisch von Dresden aus geplant wird und das Umland nicht immer, es gibt auch Ausnahmen, aus dem Sichtfeld verschwindet.

Die Anschlussbeziehungen in Hosena und in Senftenberg dürften sich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember deutlich verbessern, da der Taktknoten der RB34 auf den 1/2Knoten gedreht wird (auch vom VVO bestätigt) . Bleiben die RE-Knoten so bestehen wie sie jetzt sind, dass sollen sie ja, dann gibt es in Hosena und Senftenberg gute Anschlussbeziehungen.

Besonderheit Seenlandbahn
Die Seenlandbahn hat doch ein paar Besonderheiten. Zum einen ist Sie auf politischen Druck nach vielen Versuchen entstanden. Der weitere Vorteil ist, dass auf der gesamten Strecke bis Senftenberg der VVO-Tarif gilt, was einen deutlichen Preisvorteil für die Fahrgäste bedeutet.
Ebenso ist der Betrieb auch im Jahr 2020 für die Sommerferien (für Sa und So wenn Stellwerkspersonal verfügbar) gesichert.
Die Fahrgastzahlen sprechen deutlich für diese Verbindung.

Der VVO wird sich wohl irgendwann mal damit abfinden müssen, diese Strecke auch in der Woche zu bedienen. Da wird wohl noch einiges Wasser den Fluss lang fließen.
Hallo,
danke für die Klarstellungen mal von jemanden der sich auskennt.
Der Deutsche schrieb:
Von Seiten des VVO gibt es auch inzwischen Planungen die Strecke Kamenz-Hosena wieder mit regelmäßigem SPNV zu bestellen. Im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg soll die sogenannte "S-Bahn Elbe-Lausitz" von Dresden über Kamenz nach Hoyerswerda/Senftenberg fahren.

Nachzulesen hier: [www.vvo-online.de]
Hallo,

das ist bis jetzt alles nur bla bla und nichts Konkretes, im Ankündigen ist der VVO Weltmeister. Zum Anderen, wenn man in nächster Zeit die Strecke bis Kamenz wirklich im 30 Minuten Rhythmus bedient, dann ist die vorhandene Infrastruktur voll ausgelastet, da man durch die sogenannte " Optimierung" vor ein paar Jahren bis auf Pulsnitz alle Kreuzungsmöglichkeiten zurück gebaut hat. Damit könnte Güterverkehr nur noch nachts fahren und ich bezweifle, das man bei der " geplanten Elektrifizierung bis Kamenz" die Kreuzungsmöglichkeiten wieder aufbaut.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: MD 612

Datum: 11.08.19 21:39

X73900 schrieb:
Der Insolvenzverwalter muss sich also bemühen, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen, d.h. als funktionierendes, zugelassenes EVU, möglichst noch mit einem Auftrag.
Da der VVO mit Sicherheit keinen Verkehrsvertrag mit einem Unternehmen abschließen wird, welches sich in der Insolvenz befindet, wird dem Insolvenzverwalter am Ende nichts anderes übrig bleiben, als das wenige zu verwerten was die Firma als Vermögen zu bieten hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn die SBS demnächst den Betrieb noch einmal für wenige Wochen aufnimmt, um die Zeit bis zum Wirksamwerden der Notvergabe zu überbrücken.

Gruß Peter

Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter


Re: Sachsen: Städtebahn nimmt Betrieb wieder auf

geschrieben von: J-C

Datum: 11.08.19 21:46

Gibt's in Breclav oder in der Nähe auch einen Flugplatz? 🤔

Ich würde ja wahnsinnig gerne mal ein Flugzeug fliegen, allerdings sind mir bisher keine Flugzeuge bekannt, die keinen direkten Schadstoffeintrag in die Atmosphäre verursachen 💁‍♂️

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Wie wäre es mit Segelfliegen?

geschrieben von: BR146106

Datum: 11.08.19 22:02

Moin,

muss nur das Wetter mitspielen.Vom Windenstart mal abgesehen, rech CO2 Neutral.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
Falk12 schrieb:
Der Deutsche schrieb:
Von Seiten des VVO gibt es auch inzwischen Planungen die Strecke Kamenz-Hosena wieder mit regelmäßigem SPNV zu bestellen. Im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg soll die sogenannte "S-Bahn Elbe-Lausitz" von Dresden über Kamenz nach Hoyerswerda/Senftenberg fahren.

Nachzulesen hier: [www.vvo-online.de]
Hallo,

das ist bis jetzt alles nur bla bla und nichts Konkretes, im Ankündigen ist der VVO Weltmeister. Zum Anderen, wenn man in nächster Zeit die Strecke bis Kamenz wirklich im 30 Minuten Rhythmus bedient, dann ist die vorhandene Infrastruktur voll ausgelastet, da man durch die sogenannte " Optimierung" vor ein paar Jahren bis auf Pulsnitz alle Kreuzungsmöglichkeiten zurück gebaut hat. Damit könnte Güterverkehr nur noch nachts fahren und ich bezweifle, das man bei der " geplanten Elektrifizierung bis Kamenz" die Kreuzungsmöglichkeiten wieder aufbaut.
Hallo.
Mit dem Güterverkehr stimmt auch nicht so ganz. Der 30minuten Takt soll ja nur in der HVZ fahren. Also wäre zwischen 9-14 uhr Zeit für Güterverkehr. Sonst ist es richtig, dass die Infrastruktur ausgeschöpft ist.

Re: Wie wäre es mit Segelfliegen?

geschrieben von: J-C

Datum: 11.08.19 22:44

In einem späteren Leben vielleicht. Ich bin der Aviatik ja nicht abgeneigt (der Umweltaspekt stört mich da am ehesten) und einen Segelflug stelle ich mir ja ziemlich spannend vor. Bloß kommst du da nicht unbedingt durch bis Kamenz, selbst bei bestem Wind 😕

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.19 22:45.

Schadstofffreier Flug nach Kamenz

geschrieben von: Fassetta-Dompteur

Datum: 11.08.19 23:18

Da wäre zum Beispiel die Solar Impulse.

Wobei zugegebenermaßen ein Segelflug deutlich ökologischer und aufgrund der fehlenden Antriebsgeräusche wohl auch sehr eindrucksvoll wäre.

Die Realisierung eines Segelfluges wäre wohl auch gar nicht so abwegig. Vom Pirnaer Bahnhof liegt, einen Fußmarsch von 3 Kilometer entfernt, der Segelflugplatz Pirna-Copitz. Wie es dann mit den rechtlichen Bedingungen einer Landung in Kamenz aussieht, weiß ich allerdings nicht.

Re: Wie wäre es mit Segelfliegen?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 11.08.19 23:21

BR146106 schrieb:
muss nur das Wetter mitspielen.Vom Windenstart mal abgesehen, rech CO2 Neutral.
Selbst die Windenstarts gibt's inzwischen CO2-neutral: [www.startwinde.de]

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Merci (o.w.T)

geschrieben von: BR146106

Datum: 11.08.19 23:25

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]

Re: Schadstofffreier Flug nach Kamenz

geschrieben von: Falk12

Datum: 12.08.19 10:32

Fassetta-Dompteur schrieb:
Da wäre zum Beispiel die Solar Impulse.

Wobei zugegebenermaßen ein Segelflug deutlich ökologischer und aufgrund der fehlenden Antriebsgeräusche wohl auch sehr eindrucksvoll wäre.

Die Realisierung eines Segelfluges wäre wohl auch gar nicht so abwegig. Vom Pirnaer Bahnhof liegt, einen Fußmarsch von 3 Kilometer entfernt, der Segelflugplatz Pirna-Copitz. Wie es dann mit den rechtlichen Bedingungen einer Landung in Kamenz aussieht, weiß ich allerdings nicht.
Hallo,
das dürfte kein Problem sein, da der Flugplatz auch von einem Segelflugverein genutzt wird, der eigene Hangar am Flugplatz hat. Must dich wahrscheinlich nur am Tower anmelden.

Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: wxdf

Datum: 12.08.19 15:32

-> [www.youtube.com]

Zitat aus dem Gästebuch des VVO :

VVO
Di, 30.07.2019 | 13:15
... wer wusste wann was? Diese Frage beschäftigt derzeit einige Menschen - nicht nur Fahrgäste sondern auch die Eisenbahn-Liebhaber und -Kenner. Nun freue ich mich einerseits, dass Ihnen meine bisherige Arbeit offenbar gut gefallen hat. Umso bedauerlicher finde ich es, wenn Sie mir nun keinen Glauben mehr schenken. Ich kann diese Entscheidung aber nachvollziehen. Ich kann Ihnen an dieser Stelle nur versichern, dass ich persönlich, so wie alle Mitarbeiter hier, überrascht waren, dass ein Unternehmen den Verkehr über Nacht einstellt, seine Mitarbeiter teilweise aussperrt und die Telefone einfach auf den VVO umleitet. Unabhängig von jeder Kenntnis zur Lage: Selbst ohne Züge wäre es gemäß des Verkehrsvertrages die Pflicht des Unternehmens gewesen, sich um die Fahrgäste zu kümmern, zu informieren und Ersatzverkehr auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus ist die derzeitige Situation leider so, dass ich aufgrund drohender beziehungsweise aktueller juristischer Prozesse nichts zu den Anschuldigungen sagen kann. Ich kann dafür nur um Verständnis bitten und würde mich freuen, wenn Sie mir in Zukunft wieder Ihr, gern auch kritisches, Vertrauen schenken.

Viele Grüße Christian Schlemper Pressesprecher


Also doch vorher was gewusst und Angst, deshalb verklagt zu werden ?
Schon gemerkt ? Der Internetauftritt der Städtebahn ist weg ....
Heute waren übrigens zwei Werktätige dabei, zwischen Weixdorf und Weixdorf Bad die Strecke frei zu schneiden. Ein gutes Zeichen ?



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.19 16:06.

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: gleislatscher

Datum: 12.08.19 16:59

Für mich klingt das so: Der VVO scheint mit dieser Aussage von Herrn Schlemper gewusst zu haben, dass am 25.7. die Züge abgestellt werden müssen und somit kein Zugverkehr mehr stattfindet. Überrascht wurde der VVO aber vom durch die SBS nicht organisiertem SEV, also das ab 25.7. gar nichts mehr fuhr. - Und das nehme ich denen sogar ab.

Beste Grüße
Marko

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: Traumflug

Datum: 12.08.19 17:12

gleislatscher schrieb:
Für mich klingt das so: Der VVO scheint mit dieser Aussage von Herrn Schlemper gewusst zu haben, dass am 25.7. die Züge abgestellt werden müssen und somit kein Zugverkehr mehr stattfindet. Überrascht wurde der VVO aber vom durch die SBS nicht organisiertem SEV, also das ab 25.7. gar nichts mehr fuhr. - Und das nehme ich denen sogar ab.
Yupp. Eine gewisse Naivität seitens des VVO ist kaum zu übersehen, doch plausibel ist das.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: 642327

Datum: 12.08.19 18:06

gleislatscher schrieb:
Für mich klingt das so: Der VVO scheint mit dieser Aussage von Herrn Schlemper gewusst zu haben, dass am 25.7. die Züge abgestellt werden müssen und somit kein Zugverkehr mehr stattfindet. Überrascht wurde der VVO aber vom durch die SBS nicht organisiertem SEV, also das ab 25.7. gar nichts mehr fuhr. - Und das nehme ich denen sogar ab.

Beste Grüße
Marko
Für mich klingt es auch so, dass zwar damit gerechnet worden ist, dass mit den Zügen Schluss sein könnte, aber mit der Dreistigkeit von Herrn S gar nichts fahren zu lassen haben Sie nicht gerechnet.

Am Samstag war ein toller Jammerbericht von einem der Gebrüder Grimm in der Sächsischen Zeitung drinnen. Und wer hätte es gedacht. Alle sind schuld nur sein Spiegelbild nicht. Alles nur Verschwörungen gegen IHN. Ich bin aus dem Mitleid gar nicht mehr raus gekommen. Dieser arme Mann.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: X73900

Datum: 12.08.19 19:20

MD 612 schrieb:
X73900 schrieb:
Der Insolvenzverwalter muss sich also bemühen, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen, d.h. als funktionierendes, zugelassenes EVU, möglichst noch mit einem Auftrag.
Da der VVO mit Sicherheit keinen Verkehrsvertrag mit einem Unternehmen abschließen wird, welches sich in der Insolvenz befindet, wird dem Insolvenzverwalter am Ende nichts anderes übrig bleiben, als das wenige zu verwerten was die Firma als Vermögen zu bieten hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn die SBS demnächst den Betrieb noch einmal für wenige Wochen aufnimmt, um die Zeit bis zum Wirksamwerden der Notvergabe zu überbrücken.

Gruß Peter
Was wäre aber, wenn ein seriöses ausreichend großes anderes EVU die SBS erwirbt und bereit ist, den Verkehrsvertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzuführen? Warum sollte der VVO da nicht mitmachen?

Ist vielleicht nicht realistisch. Aber hierauf müsste der Insolvenzverwalter hinarbeiten, um das Maximum herauszuholen, und versucht es wahrscheinlich auch. Der Insolvenzverwalter ist ja allein den Gläubigern verpflichtet und nicht dem Allgemeinwohl. Er denkt also wohl, dass eine Wiederaufnahme des Betriebs gut für die Gläubiger ist.

Gruß
X73900

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 12.08.19 19:27

Was soll ein anderes Unternehmen kaufen? Das Personal? Bei der Städtebahn ist keine Substanz vorhanden. Die Werkstatt ist ausgelagert als eigenes Unternehmen und gehört dem Bruder des Inhabers der Städtebahn, die Fahrzeuge waren Leasingfahrzeuge, alles was teuer ist wurde geleast und die Büros waren gemietet. Und falls du es überlesen hast, der Verkehrsvertrag wurde wegen Nichterfüllung vertragsgemäß gekündigt. Das Personal wird freiwillig wechseln wenn es Alternativen gibt. Einzig der Name "Sächsische Städtebahn" ist Substenz des Unternehmen.

X73900 schrieb:
MD 612 schrieb:
X73900 schrieb:
Der Insolvenzverwalter muss sich also bemühen, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen, d.h. als funktionierendes, zugelassenes EVU, möglichst noch mit einem Auftrag.
Da der VVO mit Sicherheit keinen Verkehrsvertrag mit einem Unternehmen abschließen wird, welches sich in der Insolvenz befindet, wird dem Insolvenzverwalter am Ende nichts anderes übrig bleiben, als das wenige zu verwerten was die Firma als Vermögen zu bieten hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn die SBS demnächst den Betrieb noch einmal für wenige Wochen aufnimmt, um die Zeit bis zum Wirksamwerden der Notvergabe zu überbrücken.

Gruß Peter
Was wäre aber, wenn ein seriöses ausreichend großes anderes EVU die SBS erwirbt und bereit ist, den Verkehrsvertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzuführen? Warum sollte der VVO da nicht mitmachen?

Ist vielleicht nicht realistisch. Aber hierauf müsste der Insolvenzverwalter hinarbeiten, um das Maximum herauszuholen, und versucht es wahrscheinlich auch. Der Insolvenzverwalter ist ja allein den Gläubigern verpflichtet und nicht dem Allgemeinwohl. Er denkt also wohl, dass eine Wiederaufnahme des Betriebs gut für die Gläubiger ist.

Gruß
X73900

SBS Verkauf

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 12.08.19 19:27

Was soll ein anderes Unternehmen kaufen? Das Personal? Bei der Städtebahn ist keine Substanz vorhanden. Die Werkstatt ist ausgelagert als eigenes Unternehmen und gehört dem Bruder des Inhabers der Städtebahn, die Fahrzeuge waren Leasingfahrzeuge, alles was teuer ist wurde geleast und die Büros waren gemietet. Und falls du es überlesen hast, der Verkehrsvertrag wurde wegen Nichterfüllung vertragsgemäß gekündigt. Das Personal wird freiwillig wechseln wenn es Alternativen gibt. Einzig der Name "Sächsische Städtebahn" ist Substenz des Unternehmen.

X73900 schrieb:
MD 612 schrieb:
X73900 schrieb:
Der Insolvenzverwalter muss sich also bemühen, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen, d.h. als funktionierendes, zugelassenes EVU, möglichst noch mit einem Auftrag.
Da der VVO mit Sicherheit keinen Verkehrsvertrag mit einem Unternehmen abschließen wird, welches sich in der Insolvenz befindet, wird dem Insolvenzverwalter am Ende nichts anderes übrig bleiben, als das wenige zu verwerten was die Firma als Vermögen zu bieten hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn die SBS demnächst den Betrieb noch einmal für wenige Wochen aufnimmt, um die Zeit bis zum Wirksamwerden der Notvergabe zu überbrücken.

Gruß Peter
Was wäre aber, wenn ein seriöses ausreichend großes anderes EVU die SBS erwirbt und bereit ist, den Verkehrsvertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzuführen? Warum sollte der VVO da nicht mitmachen?

Ist vielleicht nicht realistisch. Aber hierauf müsste der Insolvenzverwalter hinarbeiten, um das Maximum herauszuholen, und versucht es wahrscheinlich auch. Der Insolvenzverwalter ist ja allein den Gläubigern verpflichtet und nicht dem Allgemeinwohl. Er denkt also wohl, dass eine Wiederaufnahme des Betriebs gut für die Gläubiger ist.

Gruß
X73900

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 12.08.19 19:39

X73900 schrieb:
MD 612 schrieb:
X73900 schrieb:
Der Insolvenzverwalter muss sich also bemühen, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen, d.h. als funktionierendes, zugelassenes EVU, möglichst noch mit einem Auftrag.
Da der VVO mit Sicherheit keinen Verkehrsvertrag mit einem Unternehmen abschließen wird, welches sich in der Insolvenz befindet, wird dem Insolvenzverwalter am Ende nichts anderes übrig bleiben, als das wenige zu verwerten was die Firma als Vermögen zu bieten hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn die SBS demnächst den Betrieb noch einmal für wenige Wochen aufnimmt, um die Zeit bis zum Wirksamwerden der Notvergabe zu überbrücken.

Gruß Peter
Was wäre aber, wenn ein seriöses ausreichend großes anderes EVU die SBS erwirbt und bereit ist, den Verkehrsvertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzuführen? Warum sollte der VVO da nicht mitmachen?

Ist vielleicht nicht realistisch. Aber hierauf müsste der Insolvenzverwalter hinarbeiten, um das Maximum herauszuholen, und versucht es wahrscheinlich auch. Der Insolvenzverwalter ist ja allein den Gläubigern verpflichtet und nicht dem Allgemeinwohl. Er denkt also wohl, dass eine Wiederaufnahme des Betriebs gut für die Gläubiger ist.

Gruß
X73900
Dies wäre denkbar gewesen, WENN der Geschäftsführer vorher in ein Insolvenzverfahren gegangen wäre, also vor der Kündigung des Verkehrsvertrages. Dann wäre, aber auch nur der Verkehrsvertrag die einzige Substanz des Unternehmens gewesen.

Sonst ist sie einfach eine leere Hülle ohne Substanz.

Der Insolvenzverwalter ist wirklich nur noch da, um den Übergangsverkehr abzuwickeln und nach dem Betriebsstart des neuen EVU zu liquidieren. Es gibt auch nichts zu verwerten, da alles gemietet und geleast war.

Was nur schön gewesen wäre ist, dass man wieder ein EVU mit dem Namen Sachsen hätte. Es war schon was Regionales. trilex (3LänderExpress) und MRB (Mitteldeutsche Regiobahn) ist ja auch Regional.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: X73900

Datum: 12.08.19 20:06

642327 schrieb:Zitat:
Sonst ist sie einfach eine leere Hülle ohne Substanz.

Der Insolvenzverwalter ist wirklich nur noch da, um den Übergangsverkehr abzuwickeln und nach dem Betriebsstart des neuen EVU zu liquidieren. Es gibt auch nichts zu verwerten, da alles gemietet und geleast war.
Ich stimme ja zu und hatte es schon geschrieben, besonders realistisch ist ein Übernahme-Szenario hier sicherlich nicht. Allerdings gab es schon vergleichbare Fälle, wo dann doch noch jemand eingestiegen ist. Nur als Beispiel aus dem Busbereich: Wie DeinBus insolvent war, ist dort auch jemand eingestiegen. Warum, war mir damals ein Rätsel, da ähnliche Situation wie bei der SBS.

Gruß
X73900

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: MD 612

Datum: 12.08.19 20:11

X73900 schrieb:
Was wäre aber, wenn ein seriöses ausreichend großes anderes EVU die SBS erwirbt und bereit ist, den Verkehrsvertrag zu den bisherigen Konditionen weiterzuführen? Warum sollte der VVO da nicht mitmachen?
Warum sollte ein anderes Unternehmen die weitgehend leere Hülse namens Städtebahn übernehmen und zu deren Konditionen weiterfahren , wenn es doch einfach nur die Verkehre mittels Notvergabe zu einem besseren Preis bekommen könnte??

Gruß Peter

Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit.
William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter


Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: X73900

Datum: 12.08.19 20:14

Traumflug schrieb:
gleislatscher schrieb:
Für mich klingt das so: Der VVO scheint mit dieser Aussage von Herrn Schlemper gewusst zu haben, dass am 25.7. die Züge abgestellt werden müssen und somit kein Zugverkehr mehr stattfindet. Überrascht wurde der VVO aber vom durch die SBS nicht organisiertem SEV, also das ab 25.7. gar nichts mehr fuhr. - Und das nehme ich denen sogar ab.
Yupp. Eine gewisse Naivität seitens des VVO ist kaum zu übersehen, doch plausibel ist das.
Ehrlich gesagt finde ich es eher naiv, zu glauben, dass im Wirtschaftsleben alle Vertragspartner jederzeit völlig transparent mit offenen Karten spielen, und nie irgendwo gepokert oder geblufft wird, oder nur die halbe Wahrheit gesagt wird.

Wenn z.B. ein Unternehmer sagt, lass' mir 500.000 € Schulden nach, sonst bin ich morgen Pleite, kann das stimmen. Es kann aber auch geblufft sein.

Falls es im konkreten Fall so gewesen sein sollte, dass die SBS tatsächlich am Vortag mit einer Betriebseinstellung und Insolvenz gedroht hat, konnten das die anderen Beteiligten glauben. Es hätte aber auch passieren können, dass die SBS einen Tag SEV fahren lässt, ihr Eigentümer zwischenzeitlich ein Rennpferd und noch ein paar Wertgegenstände verkauft und Geld nachschießt, die SBS ihre Schulden beim Fahrzeugverleiher bezahlt und den Betrieb am nächsten Tag wieder aufnimmt. Wer will das schon wissen?

Man muss auch bedenken, dass die Situation ja nicht neu war, sondern die SBS offensichtlich schon seit Monaten finanzielle Probleme hatte. Der VVO hätte insofern schon seit Monaten fortwährend mit einer Insolvenz und Betriebseinstellung rechnen müssen. Er kann aber nun schlecht jeden Tag aufs neue hierfür vorsorglich SEV bestellen

Gruß
X73900

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 12.08.19 20:29

X73900 schrieb:
642327 schrieb:Zitat:
Sonst ist sie einfach eine leere Hülle ohne Substanz.

Der Insolvenzverwalter ist wirklich nur noch da, um den Übergangsverkehr abzuwickeln und nach dem Betriebsstart des neuen EVU zu liquidieren. Es gibt auch nichts zu verwerten, da alles gemietet und geleast war.
Ich stimme ja zu und hatte es schon geschrieben, besonders realistisch ist ein Übernahme-Szenario hier sicherlich nicht. Allerdings gab es schon vergleichbare Fälle, wo dann doch noch jemand eingestiegen ist.
Es kommt alles auf den Preis an. Natürlich kann man einfach zum Handelsregister gehen und ein neues Unternehmen anmelden. Doch dann braucht es auch ein neues Logo, eine neue Web-Präsenz, neues Briefpapier, sämtliche Verträge müssen neu geschlossen werden, Prospekte müssen neu gedruckt werden, und so weiter und so fort. Das ist Kleinkram ohne Ende und wenn man das für kleines Geld haben kann, nimmt man das gerne. Insbesondere, da man gerade nach einer Übernahme besonders wenig Zeit hat.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: Traumflug

Datum: 12.08.19 20:39

X73900 schrieb:
Wenn z.B. ein Unternehmer sagt, lass' mir 500.000 € Schulden nach, sonst bin ich morgen Pleite, kann das stimmen. Es kann aber auch geblufft sein.
Solch ein Offenbarungseid kann theoretisch ein Bluff sein. Wenn man jedoch aus allen Wolken fällt, wenn es tatsächlich so eintritt, ist das ziemlich naiv. Zumal man durchaus Einblick in die Bücher verlangen kann, bevor man diese halbe Million heraus rückt. Und man diese halbe Million auch als rückzahlbares Darlehen deklarieren kann.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 12.08.19 20:41

X73900 schrieb:
642327 schrieb:Zitat:
Sonst ist sie einfach eine leere Hülle ohne Substanz.

Der Insolvenzverwalter ist wirklich nur noch da, um den Übergangsverkehr abzuwickeln und nach dem Betriebsstart des neuen EVU zu liquidieren. Es gibt auch nichts zu verwerten, da alles gemietet und geleast war.
Ich stimme ja zu und hatte es schon geschrieben, besonders realistisch ist ein Übernahme-Szenario hier sicherlich nicht. Allerdings gab es schon vergleichbare Fälle, wo dann doch noch jemand eingestiegen ist. Nur als Beispiel aus dem Busbereich: Wie DeinBus insolvent war, ist dort auch jemand eingestiegen. Warum, war mir damals ein Rätsel, da ähnliche Situation wie bei der SBS.

Gruß
X73900
Im Linienverkehr KANN es durchaus Sinn machen, die insolvente Firma zu übernehmen. Im Linienverkehr kann es um die Linien-Konzessionen gegangen sein, die vielleicht Lukrativ erschienen sind, ähnlich wie bei Fluggesellschaften die Start-/und Landerechte.

Und deshalb nochmal, wäre der Verkehrsvertrag nicht gekündigt worden, dann wäre es sicher möglich gewesen, wenn es einem anderen Unternehmen lukrativ erschienen wäre. Die EVU-Genehmigung und der Verkehrsvertrag bis 2024 hätte vielleicht jemanden aus dem Loch geholt.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 12.08.19 20:46

Traumflug schrieb:
X73900 schrieb:
642327 schrieb:Zitat:
Sonst ist sie einfach eine leere Hülle ohne Substanz.

Der Insolvenzverwalter ist wirklich nur noch da, um den Übergangsverkehr abzuwickeln und nach dem Betriebsstart des neuen EVU zu liquidieren. Es gibt auch nichts zu verwerten, da alles gemietet und geleast war.
Ich stimme ja zu und hatte es schon geschrieben, besonders realistisch ist ein Übernahme-Szenario hier sicherlich nicht. Allerdings gab es schon vergleichbare Fälle, wo dann doch noch jemand eingestiegen ist.
Es kommt alles auf den Preis an. Natürlich kann man einfach zum Handelsregister gehen und ein neues Unternehmen anmelden. Doch dann braucht es auch ein neues Logo, eine neue Web-Präsenz, neues Briefpapier, sämtliche Verträge müssen neu geschlossen werden, Prospekte müssen neu gedruckt werden, und so weiter und so fort. Das ist Kleinkram ohne Ende und wenn man das für kleines Geld haben kann, nimmt man das gerne. Insbesondere, da man gerade nach einer Übernahme besonders wenig Zeit hat.
Wäre sicher gegangen, wenn der GF es hätte wollen. Man hätte es auch einfacher machen können, die Anteile komplett zu übernehmen, dann wäre der Papierkram auch weniger gewesen. ABER Hätte hätte Fahrradkette, war es nicht gewollt von Herrn S.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 12.08.19 21:00

642327 schrieb:
Wäre sicher gegangen, wenn der GF es hätte wollen. [...] ABER Hätte hätte Fahrradkette, war es nicht gewollt von Herrn S.
... und das ist genau wo nachzulesen? Oder nur eine aus der Luft gegriffene Vermutung von Dir?

Immerhin hat sich dieser GF um Verhandlungen bemüht und dazu auch den VVO eingeladen. Von Unwillen kann also nur schwerlich die Rede sein.

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Re: Wie wäre es mit Segelfliegen?

geschrieben von: Mucke72

Datum: 12.08.19 21:03

BR146106 schrieb:
Moin,

muss nur das Wetter mitspielen.Vom Windenstart mal abgesehen, rech CO2 Neutral.

Vor Jahren zum Flugplatzjubiläum in Kamenz war ein Motorsegler aus der Gegend um Hanover zu Gast.
Knapp unter 5 Liter Sprit sind für jedes Auto konkurenzlos, nur Zeit braucht man halt.


Schönen Abend
René

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 12.08.19 21:13

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Wäre sicher gegangen, wenn der GF es hätte wollen. [...] ABER Hätte hätte Fahrradkette, war es nicht gewollt von Herrn S.
... und das ist genau wo nachzulesen? Oder nur eine aus der Luft gegriffene Vermutung von Dir?

Immerhin hat sich dieser GF um Verhandlungen bemüht und dazu auch den VVO eingeladen. Von Unwillen kann also nur schwerlich die Rede sein.
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
1. hätte es Interesse am Verkehrsvertrag gezeigt und hätte seitens des VVO nicht gekündigt werden dürfen
2. hätte auch der VVO gesehen, dass die Lage mehr als nur Ernst ist
3. wäre eine schneller Lösungssuche möglich gewesen, vielleicht ja auch mit einem Investor oder Verkauf

Aber auf Kindergartenkind machen und den Finger auf alle anderen Zeigen liebt er einfach mehr.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.08.19 00:38

642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.

All dieses "die SBS hätte SEV bestellen müssen" kann man also knicken, denn SEV gibt's nicht gratis. Und wenn der VVO von der Insolvenz wusste, hätte ihm das auch gegenwärtig sein müssen.

Vergleichsbeispiel: hat man eine Mitfahrgelegenheit und erfährt, dass der Fahrzeugbesitzer sich das Benzin nicht mehr leisten kann, erwartet man auch nicht, dass er statt dessen mit dem Taxi vorfährt. Dann steckt man entweder dem Kollegen Benzingeld zu oder holt das eigene Auto aus der Garage.

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Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Sachsenbahner

Datum: 13.08.19 00:50

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten? Dann hätten sich alle auf die veränderte Situation einstellen können. Ein Ersatzverkehr hätte frühzeitig organisiert werden können. Und erst recht eine ordentliche Fahrgastinformation! Aber dieses Spiel von heute auf morgen den Betrieb einzustellen, die Schlösser auszutauschen (angeblich auf Anraten des Anwaltes), auf Tauchstation zu gehen und meist sinnfreie "Pressemitteilungen" rauszugeben ist eines Geschäftsmannes absolut unwürdig.


der Sachsenbahner

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.08.19 03:30

Sachsenbahner schrieb:
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten?
Hat er doch. Mehrfach. Wurde in den verschiedenen Fäden schon mindestens ein dutzend Mal ausgeführt. In der Tagesschau kam es allerdings nicht, das ist richtig.

Ich weiss ja, dass es bei Menschen beliebt ist, auf den am meisten einzuhacken, der ohnehin schon am Boden liegt. Ist schliesslich ungefährlich und man kann sich der Mehrheit sicher sein. Schlüssig oder sachlich begründet ist das deswegen noch lange nicht.

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Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 13.08.19 07:15

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.

All dieses "die SBS hätte SEV bestellen müssen" kann man also knicken, denn SEV gibt's nicht gratis. Und wenn der VVO von der Insolvenz wusste, hätte ihm das auch gegenwärtig sein müssen.

Vergleichsbeispiel: hat man eine Mitfahrgelegenheit und erfährt, dass der Fahrzeugbesitzer sich das Benzin nicht mehr leisten kann, erwartet man auch nicht, dass er statt dessen mit dem Taxi vorfährt. Dann steckt man entweder dem Kollegen Benzingeld zu oder holt das eigene Auto aus der Garage.
Ich hoffe dein Unermüdlicher Einsatz als Für-Sprecher für der Hr. S, wird dir auch von Ihm hoch angerechnet.

Richtig genommen muss eine Insolvenz bereits angemeldet werden, wenn voraussehbar ist, dass man nicht mehr in der Lage sein wird seine Zahlungen zu bedienen. Dies kann der Fall sein, dass man seine Leistungen erbracht hat, aber die Rechnungen nicht bezahlt bekommt ODER auch wenn seine Arbeitsgrundlage entzogen wird. Heißt wenn die Kündigung der Fahrzeug zum 17.7 erfolgt ist, hätte man da bereits vorsorglich Insolvenz anmelden müssen, da voraussehbar ist - Ohne Fahrzeuge -> keine Verkehrsleistungen -> kein Geld bzw. hohe Pönale -> ohne Zuschuss von Eigenmitteln Zahlungsausfälle -> Insolvenz . Aber laut Pressemitteilung des Insolvenzverwalters wird ja auch geprüft ob eine strafbare Insolvenzverschleppung vorliegt.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 13.08.19 07:30

Traumflug schrieb:
Sachsenbahner schrieb:
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten?
Hat er doch. Mehrfach. Wurde in den verschiedenen Fäden schon mindestens ein dutzend Mal ausgeführt. In der Tagesschau kam es allerdings nicht, das ist richtig.

Ich weiss ja, dass es bei Menschen beliebt ist, auf den am meisten einzuhacken, der ohnehin schon am Boden liegt. Ist schliesslich ungefährlich und man kann sich der Mehrheit sicher sein. Schlüssig oder sachlich begründet ist das deswegen noch lange nicht.
Man reiche Ihm ein Taschentuch zum Tränen abwischen.
Wer dauerhaft mit seinen Fingern auf andere zeigt und niemals die Schuld bei sich selber sucht, braucht sich ja auch nicht wundern, wenn jetzt die anderen mal die Finger nach Ihm ausstrecken.

Wir haben hier mehrfach, sachlich und schlüssig ausgeführt was man hätte machen können dass die SBS auch weiterhin als SBS unterwegs hätte sein können, ob es dann schlussendlich zum Erfolg hätte führen können ist Hellseherei.

Wir geben hier schließlich keine Wahnwitzigen Pressemitteilungen ab, die dass Niveau eines Kleinkindes haben, wie Herr S. Wenn er dieses Kleinkindniveau auch an diversen Verhandlungstischen hatten, dann wundert mich eigentlich nichts mehr.

Und nun HoppHopp zum Torsten.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 13.08.19 08:34

... weil er andere Interessen hat als funktionierenden Nahverkehr, als an Kunden und andere Interessen als Gläubiger zu befriedigen. Aber er hat Erfahrung und kennt sich rechtlich mit Unternehmen die in die Insolvenz geführt werden aus. Zumal es seine Unternehmen sind, bzw. waren, sie zuvor erfolgreich gelaufen sind. Er ist ein durchaus cleverer Geschäftsmann, der sich auskennt und weiß wie man Geld verdient. Niemand sagt das er sozial ist oder sich Gedanken um Schicksale macht. Er kennt sich aus mit Geld und das zählt. Für die Weiterführung der Unternehmen, sind die Insolvenzverwalter zuständig und nicht mehr er.

Außerdem wird in der Familie weiter Geld verdient. Also abgesichert sind alle. Außer die gebeutelten Fahrgäste, die Gläubiger und die Personale.

Sachsenbahner schrieb:
Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten? Dann hätten sich alle auf die veränderte Situation einstellen können. Ein Ersatzverkehr hätte frühzeitig organisiert werden können. Und erst recht eine ordentliche Fahrgastinformation! Aber dieses Spiel von heute auf morgen den Betrieb einzustellen, die Schlösser auszutauschen (angeblich auf Anraten des Anwaltes), auf Tauchstation zu gehen und meist sinnfreie "Pressemitteilungen" rauszugeben ist eines Geschäftsmannes absolut unwürdig.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.08.19 11:56

642327 schrieb:
Wir haben hier mehrfach, sachlich und schlüssig ausgeführt was man hätte machen können dass die SBS auch weiterhin als SBS unterwegs hätte sein können
Ist das so? Ich sehe immer nur "Die SBS hätte dies ...", "Die SBS hätte das ...", alles Dinge, die viel Geld kosten.

Dabei ist die Sache recht einfach: ohne Geld geht nix. Winken bei Krisensitzungen alle Teilnehmer ab, sperrt man den Laden zu. So ist's dann auch passiert.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.08.19 13:25

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.

All dieses "die SBS hätte SEV bestellen müssen" kann man also knicken, denn SEV gibt's nicht gratis.
Sieht der Verkehrsvertrag vor, daß unter diesen (welchen genau?) Umständen ein SEV bezahlt wird und reicht dieses Geld, dann wäre die SEV-Einrichtung zulässig und sogar geboten (Schadensminderung).

Sieht der Verkehrsvertrag das nicht vor, sehe ich keine Alternative zu sofortiger Anmeldung der Insolvenz, denn man hat dann Ausgaben ohne irgendwelche Einnahmen. Der Schaden kann dann nur noch wachsen.

Leider wissen wir nicht, was genau in den Verträgen steht, und ebensowenig wer wen womit 'in der Hand hat'. Die Bahnreform hat vielerorts eine Art von Wildwest geschaffen.

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: Krachhuhn

Datum: 13.08.19 15:00

wxdf schrieb:
Schon gemerkt ? Der Internetauftritt der Städtebahn ist weg ....

Die Seite [staedtebahn-sachsen.de] existiert noch. Allerdings wird man zu Google weitergeleitet. Sehr mysteriös ...

BNO - Berlin Nordost

Da hat man offensichtlich ...

geschrieben von: wxdf

Datum: 13.08.19 15:44

... den gesamten Inhalt gelöscht und nur eine Zeile [www.goggle.com] hinzu gefügt.
Inzwischen hat der VVO bekannt gegeben, die Fahrpläne zum Schuljahresbeginn in Sachsen (19.8.) würden am 14.8. bekannt gegeben : [www.vvo-online.de]
Die DNN schreiben etwas von parallelem SEV zum Zugverkehr : [www.dnn.de]
In der Kamenzer Ausgabe der "Sächsischen Zeitung" soll zudem gestanden haben, es sollen zunächst nur nach Kamenz wieder Züge fahren, weil das die aufkommensstärkste Strecke ist.
Lassen wir uns also mal überraschen ...

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: Hannes Kuhnert

Datum: 13.08.19 20:01

Krachhuhn schrieb:
Die Seite [staedtebahn-sachsen.de] existiert noch. Allerdings wird man zu Google weitergeleitet. Sehr mysteriös ...
Ja, eigentlich war vom bisherigen Lauf der Dinge her eine Weiterleitung zum VVO zu erwarten gewesen.