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Re: Wie wäre es mit Segelfliegen?

geschrieben von: Mucke72

Datum: 12.08.19 21:03

BR146106 schrieb:
Moin,

muss nur das Wetter mitspielen.Vom Windenstart mal abgesehen, rech CO2 Neutral.

Vor Jahren zum Flugplatzjubiläum in Kamenz war ein Motorsegler aus der Gegend um Hanover zu Gast.
Knapp unter 5 Liter Sprit sind für jedes Auto konkurenzlos, nur Zeit braucht man halt.


Schönen Abend
René

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 12.08.19 21:13

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Wäre sicher gegangen, wenn der GF es hätte wollen. [...] ABER Hätte hätte Fahrradkette, war es nicht gewollt von Herrn S.
... und das ist genau wo nachzulesen? Oder nur eine aus der Luft gegriffene Vermutung von Dir?

Immerhin hat sich dieser GF um Verhandlungen bemüht und dazu auch den VVO eingeladen. Von Unwillen kann also nur schwerlich die Rede sein.
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
1. hätte es Interesse am Verkehrsvertrag gezeigt und hätte seitens des VVO nicht gekündigt werden dürfen
2. hätte auch der VVO gesehen, dass die Lage mehr als nur Ernst ist
3. wäre eine schneller Lösungssuche möglich gewesen, vielleicht ja auch mit einem Investor oder Verkauf

Aber auf Kindergartenkind machen und den Finger auf alle anderen Zeigen liebt er einfach mehr.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.08.19 00:38

642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.

All dieses "die SBS hätte SEV bestellen müssen" kann man also knicken, denn SEV gibt's nicht gratis. Und wenn der VVO von der Insolvenz wusste, hätte ihm das auch gegenwärtig sein müssen.

Vergleichsbeispiel: hat man eine Mitfahrgelegenheit und erfährt, dass der Fahrzeugbesitzer sich das Benzin nicht mehr leisten kann, erwartet man auch nicht, dass er statt dessen mit dem Taxi vorfährt. Dann steckt man entweder dem Kollegen Benzingeld zu oder holt das eigene Auto aus der Garage.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Sachsenbahner

Datum: 13.08.19 00:50

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten? Dann hätten sich alle auf die veränderte Situation einstellen können. Ein Ersatzverkehr hätte frühzeitig organisiert werden können. Und erst recht eine ordentliche Fahrgastinformation! Aber dieses Spiel von heute auf morgen den Betrieb einzustellen, die Schlösser auszutauschen (angeblich auf Anraten des Anwaltes), auf Tauchstation zu gehen und meist sinnfreie "Pressemitteilungen" rauszugeben ist eines Geschäftsmannes absolut unwürdig.


der Sachsenbahner

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.08.19 03:30

Sachsenbahner schrieb:
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten?
Hat er doch. Mehrfach. Wurde in den verschiedenen Fäden schon mindestens ein dutzend Mal ausgeführt. In der Tagesschau kam es allerdings nicht, das ist richtig.

Ich weiss ja, dass es bei Menschen beliebt ist, auf den am meisten einzuhacken, der ohnehin schon am Boden liegt. Ist schliesslich ungefährlich und man kann sich der Mehrheit sicher sein. Schlüssig oder sachlich begründet ist das deswegen noch lange nicht.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 13.08.19 07:15

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.

All dieses "die SBS hätte SEV bestellen müssen" kann man also knicken, denn SEV gibt's nicht gratis. Und wenn der VVO von der Insolvenz wusste, hätte ihm das auch gegenwärtig sein müssen.

Vergleichsbeispiel: hat man eine Mitfahrgelegenheit und erfährt, dass der Fahrzeugbesitzer sich das Benzin nicht mehr leisten kann, erwartet man auch nicht, dass er statt dessen mit dem Taxi vorfährt. Dann steckt man entweder dem Kollegen Benzingeld zu oder holt das eigene Auto aus der Garage.
Ich hoffe dein Unermüdlicher Einsatz als Für-Sprecher für der Hr. S, wird dir auch von Ihm hoch angerechnet.

Richtig genommen muss eine Insolvenz bereits angemeldet werden, wenn voraussehbar ist, dass man nicht mehr in der Lage sein wird seine Zahlungen zu bedienen. Dies kann der Fall sein, dass man seine Leistungen erbracht hat, aber die Rechnungen nicht bezahlt bekommt ODER auch wenn seine Arbeitsgrundlage entzogen wird. Heißt wenn die Kündigung der Fahrzeug zum 17.7 erfolgt ist, hätte man da bereits vorsorglich Insolvenz anmelden müssen, da voraussehbar ist - Ohne Fahrzeuge -> keine Verkehrsleistungen -> kein Geld bzw. hohe Pönale -> ohne Zuschuss von Eigenmitteln Zahlungsausfälle -> Insolvenz . Aber laut Pressemitteilung des Insolvenzverwalters wird ja auch geprüft ob eine strafbare Insolvenzverschleppung vorliegt.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: 642327

Datum: 13.08.19 07:30

Traumflug schrieb:
Sachsenbahner schrieb:
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten?
Hat er doch. Mehrfach. Wurde in den verschiedenen Fäden schon mindestens ein dutzend Mal ausgeführt. In der Tagesschau kam es allerdings nicht, das ist richtig.

Ich weiss ja, dass es bei Menschen beliebt ist, auf den am meisten einzuhacken, der ohnehin schon am Boden liegt. Ist schliesslich ungefährlich und man kann sich der Mehrheit sicher sein. Schlüssig oder sachlich begründet ist das deswegen noch lange nicht.
Man reiche Ihm ein Taschentuch zum Tränen abwischen.
Wer dauerhaft mit seinen Fingern auf andere zeigt und niemals die Schuld bei sich selber sucht, braucht sich ja auch nicht wundern, wenn jetzt die anderen mal die Finger nach Ihm ausstrecken.

Wir haben hier mehrfach, sachlich und schlüssig ausgeführt was man hätte machen können dass die SBS auch weiterhin als SBS unterwegs hätte sein können, ob es dann schlussendlich zum Erfolg hätte führen können ist Hellseherei.

Wir geben hier schließlich keine Wahnwitzigen Pressemitteilungen ab, die dass Niveau eines Kleinkindes haben, wie Herr S. Wenn er dieses Kleinkindniveau auch an diversen Verhandlungstischen hatten, dann wundert mich eigentlich nichts mehr.

Und nun HoppHopp zum Torsten.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: westerwald/lahn/taunus-tf

Datum: 13.08.19 08:34

... weil er andere Interessen hat als funktionierenden Nahverkehr, als an Kunden und andere Interessen als Gläubiger zu befriedigen. Aber er hat Erfahrung und kennt sich rechtlich mit Unternehmen die in die Insolvenz geführt werden aus. Zumal es seine Unternehmen sind, bzw. waren, sie zuvor erfolgreich gelaufen sind. Er ist ein durchaus cleverer Geschäftsmann, der sich auskennt und weiß wie man Geld verdient. Niemand sagt das er sozial ist oder sich Gedanken um Schicksale macht. Er kennt sich aus mit Geld und das zählt. Für die Weiterführung der Unternehmen, sind die Insolvenzverwalter zuständig und nicht mehr er.

Außerdem wird in der Familie weiter Geld verdient. Also abgesichert sind alle. Außer die gebeutelten Fahrgäste, die Gläubiger und die Personale.

Sachsenbahner schrieb:
Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.
Und warum spielt(e) Torsten Sewerin nicht von Anfang an mit offenen Karten? Dann hätten sich alle auf die veränderte Situation einstellen können. Ein Ersatzverkehr hätte frühzeitig organisiert werden können. Und erst recht eine ordentliche Fahrgastinformation! Aber dieses Spiel von heute auf morgen den Betrieb einzustellen, die Schlösser auszutauschen (angeblich auf Anraten des Anwaltes), auf Tauchstation zu gehen und meist sinnfreie "Pressemitteilungen" rauszugeben ist eines Geschäftsmannes absolut unwürdig.

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: Traumflug

Datum: 13.08.19 11:56

642327 schrieb:
Wir haben hier mehrfach, sachlich und schlüssig ausgeführt was man hätte machen können dass die SBS auch weiterhin als SBS unterwegs hätte sein können
Ist das so? Ich sehe immer nur "Die SBS hätte dies ...", "Die SBS hätte das ...", alles Dinge, die viel Geld kosten.

Dabei ist die Sache recht einfach: ohne Geld geht nix. Winken bei Krisensitzungen alle Teilnehmer ab, sperrt man den Laden zu. So ist's dann auch passiert.

Für mehr Frieden auf Drehscheibe-Online: DSO peacemaker

Re: Auftrag für die insolvente SBS?

geschrieben von: kmueller

Datum: 13.08.19 13:25

Traumflug schrieb:
642327 schrieb:
Hätte Interesse Bestanden, dann hätte er, wenn nun schon mal die Fahrzeuge gekündigt worden sind, einen SEV nach dem 25.7 zu organisieren.
Nee. Insolvent ist insolvent. Tätigt man trotz Insolvenz noch Ausgaben, ist das (strafbarer) Betrug, da die Firma die Rechnung absehbar nicht bezahlen kann. Das ist ziemlich genau das Gleiche wie eine Bezahlung mit einem ungedeckten Scheck bei Privatleuten.

All dieses "die SBS hätte SEV bestellen müssen" kann man also knicken, denn SEV gibt's nicht gratis.
Sieht der Verkehrsvertrag vor, daß unter diesen (welchen genau?) Umständen ein SEV bezahlt wird und reicht dieses Geld, dann wäre die SEV-Einrichtung zulässig und sogar geboten (Schadensminderung).

Sieht der Verkehrsvertrag das nicht vor, sehe ich keine Alternative zu sofortiger Anmeldung der Insolvenz, denn man hat dann Ausgaben ohne irgendwelche Einnahmen. Der Schaden kann dann nur noch wachsen.

Leider wissen wir nicht, was genau in den Verträgen steht, und ebensowenig wer wen womit 'in der Hand hat'. Die Bahnreform hat vielerorts eine Art von Wildwest geschaffen.

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: Krachhuhn

Datum: 13.08.19 15:00

wxdf schrieb:
Schon gemerkt ? Der Internetauftritt der Städtebahn ist weg ....

Die Seite [staedtebahn-sachsen.de] existiert noch. Allerdings wird man zu Google weitergeleitet. Sehr mysteriös ...

BNO - Berlin Nordost

Da hat man offensichtlich ...

geschrieben von: wxdf

Datum: 13.08.19 15:44

... den gesamten Inhalt gelöscht und nur eine Zeile [www.goggle.com] hinzu gefügt.
Inzwischen hat der VVO bekannt gegeben, die Fahrpläne zum Schuljahresbeginn in Sachsen (19.8.) würden am 14.8. bekannt gegeben : [www.vvo-online.de]
Die DNN schreiben etwas von parallelem SEV zum Zugverkehr : [www.dnn.de]
In der Kamenzer Ausgabe der "Sächsischen Zeitung" soll zudem gestanden haben, es sollen zunächst nur nach Kamenz wieder Züge fahren, weil das die aufkommensstärkste Strecke ist.
Lassen wir uns also mal überraschen ...

Re: Pressesprecher-Propagandavideo

geschrieben von: Hannes Kuhnert

Datum: 13.08.19 20:01

Krachhuhn schrieb:
Die Seite [staedtebahn-sachsen.de] existiert noch. Allerdings wird man zu Google weitergeleitet. Sehr mysteriös ...
Ja, eigentlich war vom bisherigen Lauf der Dinge her eine Weiterleitung zum VVO zu erwarten gewesen.

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