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Du forderst jetzt aber keine Millioneninvestitionen für Bahnübergänge zu einsamen Angelplätzen im Wald?

Bei Zuwegungen zu Bahnsteigen (Negativparadebeispiel Köln Süd) oder innerhalb eines durch eine Trasse zerschnittenen Ortes gebe ich Dir recht.

Gruß, Olaf

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Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!

Re: Pfeifen an unübersichtlichen Stellen?

geschrieben von: nikolai

Datum: 08.08.19 00:26

PeterK schrieb:
Hallo Nicolai,

Du schlägst vor, dass die Triebfahrzeugführer an unübersichtlichen Stellen die Lokpfeife betätigen sollen. Hast Du schon davon gehört, dass das Pfeifen vor der Einfahrt in Tunnel seit Jahren nicht mehr erlaubt ist? Durchgesetzt haben dies Anwohner, die sich durch das ständige Pfeifen belästigt fühlten...
Ich sehe es so:

Für einen Tf ist es nicht schön jemanden zu überfahren,

für das EVU ist es nicht schön, da dann erst einmal die Strecke gesperrt ist und der Tf für längere Zeit ausfällt.

Pfeifen an einem "wilden" Übergang ist kein Allheilmittel, aber es könnte vielleicht den einen oder anderen Unfall im eigenen Interesse vermeiden. Diese "wilden" Übergänge sind oft außerhalb von Ortschaften wo auf einem längeren Abschnitt kein offizieller Überweg ist und wo Jogger, Wanderer oder auch Angler die Bahn queren. Teilweise hat es an solchen Stellen früher Bahnübergänge gegeben, die aber aus verschiedenen Gründen aufgelassen wurden.

Ich will nicht rechtfertigen an diesen Stellen die Gleise zu überqueren. Aber offiziell wird so getan, es gibt dieses Problem nicht oder es wird bei einer Beinahe-Kollision die Strecke gleich mal wieder für längere Zeit wegen "Personen im Gleis" gesperrt.
Alibizugpaar schrieb:
Du forderst jetzt aber keine Millioneninvestitionen für Bahnübergänge zu einsamen Angelplätzen im Wald?
Das würde ich nicht fordern, allerdings bleibt schon die Frage, wie man durch Bahnstrecken nicht legal erreichbare Orte dennoch sicher erreichen oder - teilweise noch wichtiger - verlassen kann. Schließlich darf man die meisten Uferstraßen legal queren, eine Bahnstrecke mit möglicherweise viel geringerer Verkehrsdichte aber nicht. Und technisch gesehen ist es viel sicherer, eine einspurige Bahnstrecke direkt nach dem Passieren eines Zuges zu queren, als eine beliebige Landstraße. Der Strecke dann noch im Gefahrenbereich zu folgen ist allerdings ein anderes Thema.

Dass sich so ein Problem häufig stellt, glaube ich nicht. Die Bereiche zwischen Fluss und Bahnstrecke wären typische Kandidaten: Unterwegs mit offenem Boot (Ruder- oder Paddelboot, ggf. kleines Motorboot), bedingt durch Bootsschaden oder plötzlich aufziehendes Gewitter muss man schnell anlegen und entweder Werkzeug besorgen oder flüchten. Jetzt gibt es allerdings kaum Stellen, an denen das Ufer von einer Bahnstrecke komplett "eingesperrt" ist. Oft sind kleine Uferpfade vorhanden, oder es gibt ohnehin noch land- oder forstwirtschaftliche Nutzflächen.

Das größere Problem ist meist, dass das Flussufer dicht bewachsen ist und man an diesem kaum laufen kann. Das scheint auch an der Agger der Grund gewesen zu sein, aus dem die Bahnstrecke nicht einfach nur gequert wurde. Und das ist nun wirklich nicht die Schuld der Eisenbahn.

Gruß,
Sven

Re: Engelskirchen : Gleise als Fußweg - und die Folgen

geschrieben von: Otwf (K)

Datum: 08.08.19 11:10

Ich kenne an einem Teilstück der einspurigen Bahnstrecke in meiner Nähe schon mal 5 wilde Bahnübergänge aus dem Wald zum naheliegenden Kanal auf ca. 1 km Wegstrecke.

Hinweis- und Verbotsschilder werden ignoriert und teilweise übersprüht. Wenn da noch ein Binnenschiff älterer Bauart auf dem Kanal entlang tuckert, hört man von der Bahn nichts.
Dann gibt's massenweise Beschwerden bzw. Anzeigen wegen Lärmbelästigung...
Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an: Das ist DUMMHEIT in Reinkultur! Wie man sowas MIT KLEINEN KINDERN (!!!) machen kann, ist weder zu erklären noch zu entschuldigen!

Re: Herzlichen Glückwunsch an die beiden Väter

geschrieben von: NWK

Datum: 09.08.19 09:56

Matthias Muschke schrieb:
Er hat doch Recht?! Als Vater da lang zu latschen ist schon saudämlich, mit Kleinkindern ist das wohl an Dummheit schwer zu toppen! Und das mit über 30...

MfG
Richtig!

Man sollte sich als Vater deutlich vor so einem Unglück Gedanken darüber machen, dass man für seine Kinder mit seinem Handeln immer Vorbild ist. Was sollen die Kleinen denn lernen, wenn ich mit denen regelmäßig über die Gleise zum Angelplatz latsche? Die spielen später doch garantiert auch an der Bahn.

in unserem Bekanntenkreis haben wir einen Vater, der beim Autofahren nur Vollgas kennt. Mit 140 km/h über die Landstraße ist völlig normal.
Sein ältester Sohn hat sich das ganz wunderbar abgeguckt und sich vor einigen Wochen totgefahren.

Jetzt ist der Schmerz natürlich groß.

Gruß

NWK

Re: Herzlichen Glückwunsch an die beiden Väter

geschrieben von: kts

Datum: 11.08.19 23:25

Mein Vater lief mit mir oft an Bahnstrecken lang. Die abgedeckten Kabelschächte sind als Weg gut brauchbar(nicht nachmachen!!!). Ich bekam außer der Dummheit aber auch das Wissen vermittelt, das man immer aufs Gleis aus beiden Richtungen achten muss und die lichte Weite(hab lange gebraucht um den Begriff zu verstehen) des Gleises nicht zu betreten hat. Das Züge etwas gefährliches sind, dem man nicht in den Weg kommen sollte weiß ich aber seit ich denken kann. Da die Bahn lange als Verkehrsmittel keine Rolle spielte gibt es heute zu viele Menschen, die über die Gefahren im Gleisbereich nicht aufgeklärt sind. erlebt man jeden Tag an einem beliebigen Bahnhof, wenn jugendliche die Bahnsteigkante als willkommene Sitzgelegenheit nutzen oder gar auf Gleisen Selfies machen. Und Erwachsene die wilde Bahnübergänge nutzen ohne rechts oder links zu schauen. Ich finde dieser Fall ist nur ein auffallend schlimmer und leider tragischer Fall. Ich betrete den Gleisbereich heute noch mit hohem Respekt und nur, wenn es unumgänglich ist.

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