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Die mangelhafte Umsetzung von Bahnprojekten hat in SH Tradition, einzig die Stilllegung von Strecken klappte immer hervorragend, finde ich.
Die jetzige Landesregierung tut sich schwer bei einigen geplanten Projekten. Doch mit den Verzögerungen laufen auch die Kosten davon.
Das Verhältnis zwischen NAH.SH und dem Verkehrsminister soll angespannt sein. Der bremst anscheinend mehr, als dass er hier Projekte zum Kaufen bringt.
Dabei kommen fast alle Gelder vom Bund.
Auszug aus der ZM:
"Verwaltungschefs aus Kaltenkirchen und Bad Bramstedt kritisieren Verkehrspolitik des Landes und fordern bessere Bahnverbindungen.
Kreis Segeberg.. Nach der Vorstellung des neuen Konzepts des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) für ein deutlich erweitertes Schienennetz im Hamburger Nahverkehr haben sich Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause und seine Kollegin Verena Jeske aus Bad Bramstedt zu Wort gemeldet. Beide äußern ihr Unverständnis über die zögerliche Schienenpolitik des Landes.
Krause ist besonders verärgert über die Verzögerungen beim Ausbau der S-Bahnlinie nach Kaltenkirchen und macht seinem Frust mit deutlichen Worten Luft....
Auch Bad Bramstedts Bürgermeisterin Verena Jeske ist mit den Zugverbindungen unzufrieden. „Wir haben damit im Norden ein Riesenproblem, ich bin stinksauer“, sagte sie. Auch die Bundesländer müssten ein Interesse daran haben, schnell für bessere Verbindungen zu sorgen. „Wir brauchen eine Schnellverbindung nach Hamburg“, sagt sie und favorisiert die von der AKN erarbeitete Idee, Expresszüge auf der Linie A1 einzusetzen...."
Über Google ist der Artikel kostenfrei lesbar: [www.google.de]
Oh das leidige Thema S-Bahn nach Kaltenkirchen. Ich kann mich da einfach nicht mit anfreunden. Da soll die Strecke elektrifiziert werden, kurz vor Einfädelung in die Gleichstrom S-Bahn endet die Elektrifizierung in der Systemwechselstelle wie es sie in Neugraben gibt. Die gesamte A1 müsste elektrifiziert werden und könnte als Ausweichstrecke für Pinneberg-Elmshorn gute dienste leisten. Bei der Gelegenheit noch die Strippe bis Bad Oldesloe. Dann könnte die Nordbahn mit den Flirts dort verkehren und die Lints für Büsum-Neumünster verwenden, hier gibt es regelmäßig SEV wegen Fahrzeugausfall. Heide Büsum verkehrt seit nun einer Woche der Bus.

Wenn ich von Kaltenkirchen mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof fahren zu müssen, wird mir langweilig. Bequem sind die modernen S-Bahnen finde ich auch nicht gerade. WC gibt es auch keine. Wenn allerdings die Nordbahn Flirts vom Hbf oder Altona nach Kaltenkirchen fahren würden, denn hätte man doch Zeit gespart, wenn es ab Eidelstedt nicht immer wieder zum Halt kommen müsste.

Ein Problem in Hamburg ist ja auch, das alle Züge im Hbf enden. Das ist ja ein richtiger Zug-Parkplatz, wo es keine freien Plätze mehr gibt.

Und ab Bad-Bramstedt nimmt man denn lieber ein Taxi nach Wrist, geht viel schneller nach Hamburg als über die A1.

Hamburg mit all seinen verschiedenen Bahn Systemen: Diesel, Gleichstrom U-Bahn Kleinprofil, Gleichstrom S-Bahn, Wechselstrom, das einzige Hybridfahrzeug was es gibt wurde von der Politik genauso fallen gelassen wie eine TRAM, obwohl die einfacher zu haben wäre als eine S- oder U-Bahn. Nur dabei könnten ja Fahrspuren verloren gehen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 06:34.
Oberdeichgraf schrieb:
einzig die Stilllegung von Strecken klappte immer hervorragend
Wann ist denn die letzte Strecke in Schleswig-Holstein im Personenverkehr eingestellt worden? Wilster - Brunsbüttel 1988. Danach ist meines Wissens keine PV-Strecke mehr eingestellt worden (Norderstedt - Garstedt lasse ich mal außen vor wegen Ersatz durch U-Bahn).
Hingegen sind Niebüll - Tondern, Kiel - Kiel-Oppendorf, Neumünster - Bad Segeberg und die Anbindung von Burg (Fehmarn) wieder in Betrieb gegangen.

Grüße aus dem Volmetal
Uwe
http://abload.de/img/bahnhofschildmeinerzhy3qro.jpg
Will man die S-Bahn nach Kaltenkirchen echt noch? Ich hab da schon länger meine Zweifel, man hört ja auch nicht mehr wirklich was davon..

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]
Uwe Busch schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
einzig die Stilllegung von Strecken klappte immer hervorragend
Wann ist denn die letzte Strecke in Schleswig-Holstein im Personenverkehr eingestellt worden? Wilster - Brunsbüttel 1988. Danach ist meines Wissens keine PV-Strecke mehr eingestellt worden (Norderstedt - Garstedt lasse ich mal außen vor wegen Ersatz durch U-Bahn).
Hingegen sind Niebüll - Tondern, Kiel - Kiel-Oppendorf, Neumünster - Bad Segeberg und die Anbindung von Burg (Fehmarn) wieder in Betrieb gegangen.
Nein, Alsternordbahn schrittweise bis 1996, wobei man da ja die U1 als Alternative nachzog.

Was du übrigens unterschlägst ist dass abgesehen von Niebüll-Tondern keins der von dir genannten Reaktivierungsprogramme ohne massive Gegenwehr und/oder Schludrigkeit reaktiviert worden sind, und am Bürgerwillen lag das sicher nicht. Gerade bei Neumünster-Segeberg blieb Segeberg-Oldesloe und damit die Möglichkeit zur Reaktivierung im PV nur vorhanden, weil das BVM die Einstellung selbst auf Drängen der Bahn nicht genehmigte. Hein Schönberg ist seit langem mit Rückhalt vollständiger Reaktivierungskandidat nur irgendwie tut sich da überhaupt gar nichts. Und Fehmarn-Burg ist nur ein winziger Teil der vollstillgelegten Inselbahn Fehmarn, die eine sehr viel höhere Verbindungswirkung hatte.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 11:04.

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 07.08.19 11:11

Acobono schrieb:
Uwe Busch schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
einzig die Stilllegung von Strecken klappte immer hervorragend
Wann ist denn die letzte Strecke in Schleswig-Holstein im Personenverkehr eingestellt worden? Wilster - Brunsbüttel 1988. Danach ist meines Wissens keine PV-Strecke mehr eingestellt worden (Norderstedt - Garstedt lasse ich mal außen vor wegen Ersatz durch U-Bahn).
Hingegen sind Niebüll - Tondern, Kiel - Kiel-Oppendorf, Neumünster - Bad Segeberg und die Anbindung von Burg (Fehmarn) wieder in Betrieb gegangen.
Nein, Alsternordbahn schrittweise bis 1996, wobei man da ja die U1 als Alternative nachzog.
Was anderes hatte Uwe Busch nicht geschrieben.

Zitat
Was du übrigens unterschlägst ist dass abgesehen von Niebüll-Tondern keins der von dir genannten Reaktivierungsprogramme ohne massive Gegenwehr und/oder Schludrigkeit reaktiviert worden sind, und am Bürgerwillen lag das sicher nicht. Gerade bei Neumünster-Segeberg blieb Segeberg-Oldesloe und damit die Möglichkeit zur Reaktivierung im PV nur vorhanden, weil das BVM die Einstellung selbst auf Drängen der Bahn nicht genehmigte. Hein Schönberg ist seit langem mit Rückhalt vollständiger Reaktivierungskandidat nur irgendwie tut sich da überhaupt gar nichts. Und Fehmarn-Burg ist nur ein winziger Teil der vollstillgelegten Inselbahn Fehmarn, die eine sehr viel höhere Verbindungswirkung hatte.
Was aber an der Tatsache nichts ändert, dass zum Glück seit 1988 keine Bahnstrecke in Schleswig-Holstein mehr stillgelegt wurde, sondern der SPNV sogar teilweise wieder aufgenommen wurde. Die noch nicht vollständige Reaktivierung der Strecke nach Schönberg würde ich, genauso wie den Zipfel nach Kellinghusen, der aktuellen Landesregierung in die Schuhe schieben.

Gruß Sebastian




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 11:12.

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: Acobono

Datum: 07.08.19 11:27

Sebastian Berlin schrieb:



Zitat
Was du übrigens unterschlägst ist dass abgesehen von Niebüll-Tondern keins der von dir genannten Reaktivierungsprogramme ohne massive Gegenwehr und/oder Schludrigkeit reaktiviert worden sind, und am Bürgerwillen lag das sicher nicht. Gerade bei Neumünster-Segeberg blieb Segeberg-Oldesloe und damit die Möglichkeit zur Reaktivierung im PV nur vorhanden, weil das BVM die Einstellung selbst auf Drängen der Bahn nicht genehmigte. Hein Schönberg ist seit langem mit Rückhalt vollständiger Reaktivierungskandidat nur irgendwie tut sich da überhaupt gar nichts. Und Fehmarn-Burg ist nur ein winziger Teil der vollstillgelegten Inselbahn Fehmarn, die eine sehr viel höhere Verbindungswirkung hatte.
Was aber an der Tatsache nichts ändert, dass zum Glück seit 1988 keine Bahnstrecke in Schleswig-Holstein mehr stillgelegt wurde, sondern der SPNV sogar teilweise wieder aufgenommen wurde. Die noch nicht vollständige Reaktivierung der Strecke nach Schönberg würde ich, genauso wie den Zipfel nach Kellinghusen, der aktuellen Landesregierung in die Schuhe schieben.
Ach so? Die seit 2008 geplante und seit 2013 anstehende Reaktivierung von Hein Schönberg sowie die seit 2011 angestrebte Reaktivierung von Kellinghusen (2012 einstimmige Zustimmung in Kellinghusen) ist also Schuld der seit 2017 bestehenden Landesregierung? Ich glaubs ja eher nicht. Schuld ist da politisch die CDU die erst die StadtRegionalBahn mit Gewalt kentern ließ sowie sich ständig gegen eine Erhöhung des Budgets für den SPNV ausspricht. Übrigens hätte man Wrist-Itzehoe auch vollständig oder nach der Jahrtausendwende zumindest bis Mühlenbarbek reaktivieren können aber leider hat man ja keine Trassensicherung betrieben und 2015 alles was noch da war abgebaut. Auch das, nicht Schuld der aktuellen Regierung.

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 07.08.19 11:39

Es ist sicherlich nicht die alleinige Schuld der aktuellen Landesregierung. Aber die vorherigen haben sich zumindest nicht so kritisch gegenüber diesen Projekten geäußert, wie es Minister Buchholz schon wiederholt getan hat.

Gruß Sebastian

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: Acobono

Datum: 07.08.19 11:46

Sebastian Berlin schrieb:
Es ist sicherlich nicht die alleinige Schuld der aktuellen Landesregierung. Aber die vorherigen haben sich zumindest nicht so kritisch gegenüber diesen Projekten geäußert, wie es Minister Buchholz schon wiederholt getan hat.
Da fällt er als FDP-Minister nicht aus der Reihe. Siehe auch z.B. der Blick nach Rheinland-Pfalz.

Und ehrlich gesagt hat er bisher noch nicht mehr gegen die Projekte gewettert als die CDU gegen die StadtRegionalBahn. Aber gut, dass Schwarz-Gelb zum Großteil Gift für jegliche ÖPNV-Projekte sind dürfte jedem klar sein der sich die letzten 40 Jahre damit beschäftigt hat.

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: Staatsbahn

Datum: 07.08.19 14:26

Acobono schrieb:
Sebastian Berlin schrieb:
Es ist sicherlich nicht die alleinige Schuld der aktuellen Landesregierung. Aber die vorherigen haben sich zumindest nicht so kritisch gegenüber diesen Projekten geäußert, wie es Minister Buchholz schon wiederholt getan hat.
Da fällt er als FDP-Minister nicht aus der Reihe. Siehe auch z.B. der Blick nach Rheinland-Pfalz.

Und ehrlich gesagt hat er bisher noch nicht mehr gegen die Projekte gewettert als die CDU gegen die StadtRegionalBahn. Aber gut, dass Schwarz-Gelb zum Großteil Gift für jegliche ÖPNV-Projekte sind dürfte jedem klar sein der sich die letzten 40 Jahre damit beschäftigt hat.
Was hat die Beteiligten der Koalition da auch geritten ausgerechnet das Verkehrsministerium der FDP zu geben?

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: Sebastian Berlin

Datum: 07.08.19 14:29

Es ist gleichzeitig auch das Wirtschaftsministerium. Die FDP glaubt, sie kenne sich damit aus.

Gruß Sebastian

Re: [SH] Stilllegungen vs. Reaktivierungen

geschrieben von: 103612

Datum: 07.08.19 14:59

Wenn den Grünen der SPNV wichtig wäre, hätten sie diesen durchaus aus dem Wirtschaftsministerium herauslösen können und in das Umweltministerium bringen können. Haben sie aber nicht, weil ihnen das entweder nicht wichtig war und anderes eben noch wichtiger war.
Hör genauer hin - ein Kaltenkirchener - auch wenn dieser glaubt, dass durch die Pofalla-Wende (wenn Zug verspätet dann wendet man in Ulzburg Süd - Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen sind ja nicht so wichtig) eher wenige S-Bahnen jemals Kaltenkirchen sehen werden.

Die AKN mit ihren durchgängigen Verspätungen (S-Bahn Übergang in Eidelstedt ist Glückssache) ist defintiv seit Jahren kein wirkliches Argument gegen die S-Bahn mehr
Uwe Busch schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
einzig die Stilllegung von Strecken klappte immer hervorragend
Wann ist denn die letzte Strecke in Schleswig-Holstein im Personenverkehr eingestellt worden? Wilster - Brunsbüttel 1988. Danach ist meines Wissens keine PV-Strecke mehr eingestellt worden (Norderstedt - Garstedt lasse ich mal außen vor wegen Ersatz durch U-Bahn).
Hingegen sind Niebüll - Tondern, Kiel - Kiel-Oppendorf, Neumünster - Bad Segeberg und die Anbindung von Burg (Fehmarn) wieder in Betrieb gegangen.
Hallo,
ich hatte kein Jahr genannt. Bis 1988 "boomte" es bei der Stilllegung und beispielweise die AKN A3 würde heute nicht mehr existieren, wenn nicht die Bevölkerung vor Ort massiv protestiert hätte.
Bei Wilster-Brunsbüttel trickste die Bundesbahn: Die Verkehrszählung vorher wurde einfach in den Schulferien durchgeführt.
Der Vorgang ist verifizierbar. Möglicherweise lief das nicht nur dort so ab.
Die Bahnstrecken konnten danach teilweise nicht "entsorgt" werden, weil es militärstrategische Gründe für den Erhalt der Gleise gab. Damals geheim, heute irgendwo nachzulesen.
Der damalige Wirtschaftsminister Dr. Westphal von der CDU tat sich besonders hervor, wenn es um den Niedergang der Bahn ging.
Ich helfe aber gerne der Erinnerung nach, Dr. Patrick Breyer von den Piraten hat dankenswerterweise 2010 mal eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, hier die Antwort:
[docplayer.org]
Es ist äußerst mager, was bisher wieder in Betrieb gegangen ist.
Über manche Projekte wird schon ewig geredet, aber die Umsetzung erfolgt nicht (Uetersen, Geesthacht als weitere Beispiele).
Es fehlt ein umfassender Ansatz in der Planung: Welche Strecken will man wirklich reaktivieren?
Wo gibt es Lücken im landesweiten Schienennetz?
Welche Verbesserungen wären sinnvoll: 80 km/h Streckengeschwindigkeit bei größeren Haltestellenabständen sind nicht mehr zeitgemäß.
Wo fehlen noch Haltepunkte, Kreuzungsgleise, die meist irgendwann mal zurückgebaut wurden?
Die jetzige Landesregierung hat da kein umfassendes Konzept, sondern der zuständige Minister beklagt nur, dass alles viel Geld kostet.
Bei den Autobahn-und Straßenprojekten spielt Geld dagegen keine Rolle: Es wird gebaut, egal wie die Preise explodieren.
mittelholstein schrieb:
Oh das leidige Thema S-Bahn nach Kaltenkirchen. Ich kann mich da einfach nicht mit anfreunden. Da soll die Strecke elektrifiziert werden, kurz vor Einfädelung in die Gleichstrom S-Bahn endet die Elektrifizierung in der Systemwechselstelle wie es sie in Neugraben gibt.
Was ich bei der ganzen Sache nicht verstehe, ist warum man in Deutschland keine Stromschienen mehr bauen darf. Ich weiß, da gibt es ein Gesetz, was Stromschienen an Strecken mit Bahnübergängen verbietet. Ganz ehrlich: der halbe Süden Englands ist mit Stromschienen und Bahnübergängen ausgerüstet und da funktioniert es auch, bin grad zwei Wochen dort gewesen. Man kann die Gleise an Bahnübergängen und anderen zugänglichen Stellen gut gegen Betreten durch Betriebsfremde sichern. Die Stromschiene bis Kaltenkirchen zu verlängern wäre sicher viel einfacher, schneller und möglicherweise auch günstiger und im Übrigen auch weniger anfällig bei Sturm usw. (kein heruntergerissenen Leitungen). Da hat man sich mit diesem Verbot des Neubaus von Stromschienen echt selbst ein Bein gestellt.
Ich gehe davon aus, das es auch möglich sein würde, das die Stromschiene nur bei geschlossenem BÜ Strom führt. Aber bei einer Halbschranke könnte man ja trotzdem eindringen. Und vom 96cm Bahnsteig aufs Gleis steigen geht auch ist halt etwas beschwerlicher.
Ich habe hier mal ein Bild gefunden von einer Zutrittsicherung, wie ich sie in Südengland an jedem Bahnübergang gesehen habe. Verhindert das Betreten der Gleise sicherlich nicht, aber macht es deutlich schwieriger.

[s0.geograph.org.uk]
Das Bild muss etwas älter sein, mittlerweile sind die aus einem Material, was vom Zug aus wie Gummi aussieht. Könnte mir vorstellen, dass die das Betreten noch schwieriger machen, weil sie dabei leicht nachgeben.
Man könnte sie auch mit Nägeln spicken ;-)

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever