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Seiten: 1 2 All

Angemeldet: -

Re: ? Bahnhof... ??

geschrieben von: Schwarzfahrer74

Datum: 07.08.19 12:27

VT 301 schrieb:
Nein es ist eben nicht in der S-Bahn gültig.Weder im Stadtgebiet Frankfurt noch auf der S 8/9 zwischen Hanau und Frankfurt.

Steht alles hier:
[www.bahn.de]
Hat sich das geändert? Ich meine, ich hätte das mal so gelesen.
Durchaus möglich, daß Ihr das hier irgendwann schon bis zum letzten Bissen durchgekaut habt, aber Tarifdiskussionen schläfern mich (leider) oft zu schnell ein. Bahntarife versprühen in ihrem Umfang den gleichen Reiz wie Versicherungsbedingungen über 156 Seiten.

Wenn ich einen IRE-Fahrschein Hamburg - Berlin für 19,90 kaufe und mit einem ICE-SSP zu 29,90 vergleiche, hier noch für ein paar Kinderriegel 10 EUR abziehe, dann kann man die unterschiedlichen Besonderheiten und Auswirkungen bei den Fahrgastrechten (Verspätung) doch keinem Laien mehr vermitteln. Laien stellen aber wohl die mit Abstand größte Gruppe der DB-Kunden.

"Bringen sie einen Schirm mit. Denn wenn der IRE ausfällt werden wir sie im Regen stehen lassen." So ein deutlicher Hinweis gehört nach meinem Geschmack bei der IRE-Verkaufsseite der DB nach ganz oben als fette Überschrift, spätestens als oberster Punkt bei den Angebotskonditionen. Da steht aber nichts, daß man beim IRE-Ausfall keinen EC/IC ersatzweise nutzen kann, sondern die Bahn verlangt (mein Kenntnisstand), daß man erst einen Flexpreis vorauslegt und den Krempel dann einreicht und irgendwann eine Erstattung bekommt. Gehe ich also weiter runter und klicke auf FAQ, dann lese ich wieder nichts zu Ausfall-Szenarien und Ersatzfahrten in anderen Zügen. Weder unter 'Nutzung des Tickets und Gültigkeit' noch unter 'Weitere Informationen'.

Klicke ich noch einen Schritt weiter auf Fahrgastrechte, dann verlasse ich den Bereich der IRE-Vertriebsseite und lese im allgemeinen DB-Auftritt weiter. Also muß ich wieder ganz gezielt nach dem IRE Hamburg - Berlin suchen. Da steht dann in der Überschrift "Hier finden Sie Informationen, welche Entschädigung Ihnen bei Zugverspätungen, verpassten Anschlüssen oder ausgefallenen Zügen zusteht und wie und wo Sie diese beantragen", aber meine Info zum besonderen IRE Hamburg - Berlin sehe ich immer noch nicht. Also gehe ich wieder weiter, indem ich 'Über Ihre Fahrgastrechte erkundigen Sie sich bitte hier' klicke und da lese ich dann

Wenn es abzusehen ist, dass Sie mit mindestens 20 Minuten Verspätung (etc etc ...) Wenn Sie eine Fahrkarte des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn) besitzen, aber einen einen höherwertigen Zug (z.B. Züge des Fernverkehrs, also IC/EC, ICE) nutzen möchten, dann müssen Sie zunächst die zusätzlich erforderliche Fahrkarte beziehungsweise den Aufpreis bezahlen. Anschließend können Sie die Kosten über das Fahrgastrechte-Formular zurückfordern.

Aha, endlich mal eine Info. Dann folgt aber direkt

Diese Regelung gilt nicht bei stark ermäßigten Fahrkarten (z.B. Schönes-Wochenende-Ticket, Länder-Tickets).


Und jetzt stehe ich wieder mit zehn Fragezeichen ganz am Anfang. Woher weiß der Kunde aus der großen Gruppe von Laien, ob sein IRE-Tarif Hamburg - Berlin zu den stark ermäßigten Zügen zählt? Für mich ist das ein unerträgliches Versteckspiel. Auch angesichts des eingangs erwähnten Preisvergleiches zwischen IRE und ICE.

Gruß, Olaf

(,“)
< />
_/\_

Neue Bahnfahrzeuge? System Bananenreife: Ware reift beim Kunden!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 12:46.

Re: ? Bahnhof... ??

geschrieben von: VT 301

Datum: 07.08.19 13:33

Nein das war schon immer so.
Allberto schrieb:
DB Regio NRW schrieb:
Hier eine aktuelle Übersicht der Fahrkarten die zum Bereich erheblich ermäßigte Fahrpreise im Rahmen der Fahrgastrechte: Weiterreise bei einer zu erwartenden Verspätung von 20 Minuten am Zielbahnhof zählen. Die angegeben Tickets bilden nur die Tickets des DB Tarifs (DB Regio Aktionsangebote) ab. Dürfte aber trotzdem interessant sein und einige Diskussionen überflüssig machen.
Welche Instanz prüft eigentlich die Zulässigkeit dieser Liste?
Also, angenommen ein Eisenbahnunternehmen würde auch den normalen Kinderfahrschein oder den Sparpreis oder alle Verbundfahrscheine auf die Liste der "erheblich ermäßigten Tickets" setzen – wer dürfte diesem Eisenbahnunternehmen das untersagen?
Hallo liebes Forum,

da die Frage nach dem Hintergrund und welche Instanz sowas eigentlich überprüft gestellt wurde, hier einige Hintergrundinfos:

Ursache/Auslöser für diese Liste ist die zum 01.08.2019 in Kraft getretene neue Eisenbahn-Verkehrsordnung EVO. Diese enthält in § 2 neu eine Definition, was als erheblich ermäßigtes Beförderungsentgelt gilt. Weiterhin enthält der neue § 8 EVO im Zusammenspiel mit § 2 EVO die (altbekannte -bis 31.07.2019 stand es in den §§ 5 und 17 EVO-) Regel, dass im Falle von Verspätungen Reisende mit erheblich ermäßigten Fahrkarten eben keinen Ersatz von Aufwänden für die Nutzung anderer/höherwertigerer Züge (z.B. FV-Züge) erhalten.

Somit waren alle Tarife der DB (Regio) auf diese neue Definition hin zu prüfen, gegebenenfalls anzupassen. Hierfür waren Tarifgenehmigungsverfahren gemäß § 12 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes AEG zu durchlaufen. Die jeweils zuständigen Genehmigungsbehörden ergeben sich aus § 5 AEG.

Wie in § 12 AEG vorgesehen wurden die geänderten Tarife nach entsprechender Genehmigung im Tarif- und Verkehrsanzeiger (TVA) bekannt gemacht (TVA-Abonnenten werden sich über den besonders dicken TVA 31a, mit 82 von 85 Meldungen von DB Regio allein zu diesem Thema, besonders gefreut haben).

Diese Liste ist einem internen Kommunikationsmedium der DB für Zugbegleiter bzw. Verkäufer in DB Verkaufsstellen entnommen. Sie soll den Personalen eine Hilfestellung geben, für die korrekte Beratung betroffener Kunden im Verspätungsfall. Insofern ist sie 'zulässig'. Sie enthält nur Angebote des DB Tarifs die weiterhin als erheblich ermäßigt gelten. Alle nicht genannten DB Angebote sind somit nicht mehr erheblich ermäßigt. Einige in der Diskussion erwähnte Angebote sind Tarife der Verkehrsverbünde oder Landestarife.

Rechtsverbindlich sind natürlich nur die ordnungsgemäß beantragten, genehmigten und bekanntgemachten Tarife. Es kann davon ausgegangen werden, dass alle bekanntgemachten Tarife seitens der Genehmigungsbehörden geprüft und genehmigt sind (so steht es korrekterweise ja auch in der TVA-Bekanntmachung).

Die angesprochenen Gesetze findet man im Internet unter [www.gesetze-im-internet.de].

Seit 01.08.2019 sind die entsprechend geänderten Tarife auch einsehbar unter der bekannten I-Net-Adresse [www.bahn.de] ("Beförderungsbedingungen" in der Fußzeile und dann Aktionsangebote der DB Regio anklicken).

Gruß v. dnalor33



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 22:10.
Oberdeichgraf schrieb:
JeDi schrieb:
Nein, die Nutella-Coupons gelten eben nicht bei reinen Nahverkehrsfahrkarten.
Hallo,
da irrst Du Dich aber! Es funktioniert, auch schon bei der früheren Hanuta Aktion.
Ich habe es am SH-Ticket erfolgreich ausprobiert.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Nutella-Coupons für Nahverkehrsfahrkarten nicht gültig sind.
Das Bahnunternehmen ist aus diesem Grund berechtigt, die Differenz zwischen dem unrichtig erhobenen Fahrpreis und dem tarifmäßig vorgesehenen Fahrpreis (d.h. ohne Coupon) nachzufordern.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!

Fehlerhafte Liste?

geschrieben von: Giovanni

Datum: 07.08.19 14:36

dnalor33 schrieb:
Allberto schrieb:
DB Regio NRW schrieb:
Hier eine aktuelle Übersicht der Fahrkarten die zum Bereich erheblich ermäßigte Fahrpreise im Rahmen der Fahrgastrechte: Weiterreise bei einer zu erwartenden Verspätung von 20 Minuten am Zielbahnhof zählen. Die angegeben Tickets bilden nur die Tickets des DB Tarifs (DB Regio Aktionsangebote) ab. Dürfte aber trotzdem interessant sein und einige Diskussionen überflüssig machen.
Welche Instanz prüft eigentlich die Zulässigkeit dieser Liste?
Also, angenommen ein Eisenbahnunternehmen würde auch den normalen Kinderfahrschein oder den Sparpreis oder alle Verbundfahrscheine auf die Liste der "erheblich ermäßigten Tickets" setzen – wer dürfte diesem Eisenbahnunternehmen das untersagen?
Hallo liebes Forum,

da die Frage nach dem Hintergrund und welche Instanz sowas eigentlich überprüft gestellt wurde, hier einige Hintergrundinfos:

Ursache/Auslöser für diese Liste ist die zum 01.08.2019 in Kraft getretene neue Eisenbahn-Verkehrsordnung EVO. Diese enthält in § 2 neu eine Definition, was als erheblich ermäßigtes Beförderungsentgelt gilt. Weiterhin enthält der neue § 8 EVO im Zusammenspiel mit § 2 EVO die (altbekannte -bis 31.07.2019 stand es in den §§ 5 und 17 EVO-) Regel, dass im Falle von Verspätungen Reisende mit erheblich ermäßigten Fahrkarten eben keinen Ersatz von Aufwänden für die Nutzung anderer/höherwertigerer Züge (z.B. FV-Züge) erhalten.
Das Problem dabei ist: §8 EVO bezieht sich, wie vorher §17 EVO, ausschließlich auf reine Nahverkehrsfahrkarten.
Das in der Liste enthaltene Quer-Durchs-Land-Ticket ist jedoch sowohl in Zügen, die nach AEG-Definition Fernverkehr sind (z.b. IRE Berlin - Hamburg) als auch in Zügen die nach Definition des Betreibers Fernverkehr sind (z.b. IC Bremen - Norddeich*) gültig und dürften daher von der entsprechenden Regelung nicht erfasst werden. Ähnliches dürfte auch auf mehrere "Ländertickets" zutreffen.

Definitiv nicht in die Liste gehören das Berlin Clubnight Ticket und das Kulturzug Ticket Berlin Wroclaw: Nicht nur weil es sich bei den Zügen um Fernverkehr handelt (nach AEG), sondern auch weil gar keine Ermäßigung vorliegen kann, da keinerlei andere Fahrausweise (z.b. Produktklasse C, Verbundfahrscheine, SCIC-Tickets) anerkannt werden.

Die Neufassung der EVO ist grundsätzlich interessant: [www.gesetze-im-internet.de]
Kritisch ist zu hinterfragen, warum das bislang enthaltene Recht auf Fahrkartenerwerb aus der EVO gestrichen wurde.

*: laut Tariftext gelten die Tickets nur im "IC-Zugteil", nicht im "RE-Zugteil".

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!
Giovanni schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
JeDi schrieb:
Nein, die Nutella-Coupons gelten eben nicht bei reinen Nahverkehrsfahrkarten.
Hallo,
da irrst Du Dich aber! Es funktioniert, auch schon bei der früheren Hanuta Aktion.
Ich habe es am SH-Ticket erfolgreich ausprobiert.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Nutella-Coupons für Nahverkehrsfahrkarten nicht gültig sind.
Das Bahnunternehmen ist aus diesem Grund berechtigt, die Differenz zwischen dem unrichtig erhobenen Fahrpreis und dem tarifmäßig vorgesehenen Fahrpreis (d.h. ohne Coupon) nachzufordern.
Hallo,
du erzählst nicht die Wahrheit.
Deine Behauptungen sind nirgendwo verifizierbar. Auf dem Coupon steht nicht "Nur einlösbar" sondern nur "Einlösbar" bei den aufgeführten Fahrkarten des Fernverkehrs.
Es müsste explizit aufgeführt sein, dass diese Coupons nicht für Fahrkarten des Nahverkehrs der DB gültig sind.
Das Buchungssystem der Deutschen Bahn prüft und erkennt die Gültigkeit von Gutscheinen und Coupons.
Nur das ist relevant. Als Kunde manipuliere oder fälsche ich ja hier nichts.
Entsprechend läuft der Buchungsvorgang ab und die Fahrkarte wurde völlig legal erworben.
Oberdeichgraf schrieb:
Giovanni schrieb:
Oberdeichgraf schrieb:
JeDi schrieb:
Nein, die Nutella-Coupons gelten eben nicht bei reinen Nahverkehrsfahrkarten.
Hallo,
da irrst Du Dich aber! Es funktioniert, auch schon bei der früheren Hanuta Aktion.
Ich habe es am SH-Ticket erfolgreich ausprobiert.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Nutella-Coupons für Nahverkehrsfahrkarten nicht gültig sind.
Das Bahnunternehmen ist aus diesem Grund berechtigt, die Differenz zwischen dem unrichtig erhobenen Fahrpreis und dem tarifmäßig vorgesehenen Fahrpreis (d.h. ohne Coupon) nachzufordern.
Hallo,
du erzählst nicht die Wahrheit.
Deine Behauptungen sind nirgendwo verifizierbar. Auf dem Coupon steht nicht "Nur einlösbar" sondern nur "Einlösbar" bei den aufgeführten Fahrkarten des Fernverkehrs.
Es müsste explizit aufgeführt sein, dass diese Coupons nicht für Fahrkarten des Nahverkehrs der DB gültig sind.
Seite 144 der BB Bahn: [www.bahn.de]

Wäre eine Einlösung auf Nahverkehrsfahrscheine zulässig, so müsste dies explizit in den Beförderungsbedingungen festgehalten werden, da dies eine Änderung am genehmigungspflichtigen Teil des Tarifs darstellen würde.
(Fernverkehrstarife müssen lediglich veröffentlicht, nicht aber genehmigt werden)

Zitat:
Das Buchungssystem der Deutschen Bahn prüft und erkennt die Gültigkeit von Gutscheinen und Coupons.
Nur das ist relevant. Als Kunde manipuliere oder fälsche ich ja hier nichts.
Entsprechend läuft der Buchungsvorgang ab und die Fahrkarte wurde völlig legal erworben.
§6 (3) der EVO ermöglicht es auch nach abgeschlossenen Kaufvorgang bei unrichtig erhohenen Fahrpreisen die Differenz nachzuerheben:
[www.gesetze-im-internet.de]
Die EVO sieht diese Möglichkeit unabhängig von der Schuldfrage vor. Dass die meisten Bahnunternehmen die Möglichkeit der Nachforderung nur extrem selten nutzen, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Ungültig ist eine Fahrkarte mit unrichtig erhobenen Fahrpreis natürlich nicht, ebenso dürfte den Kunden, wenn er den Unterschiedsbetrag in angemessener Zeit nachzahlt, wohl keine darüber hinaus gehenden Gebühren auferlegt werden können.

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!

Re: Fehlerhafte Liste?

geschrieben von: D.

Datum: 07.08.19 16:58

Giovanni schrieb:
Die Neufassung der EVO ist grundsätzlich interessant: [www.gesetze-im-internet.de]
Kritisch ist zu hinterfragen, warum das bislang enthaltene Recht auf Fahrkartenerwerb aus der EVO gestrichen wurde.
§ 5 Abs. 4 EVO, oder meintest etwas anderes?

Re: Fehlerhafte Liste?

geschrieben von: Giovanni

Datum: 07.08.19 17:37

D. schrieb:
Giovanni schrieb:
Die Neufassung der EVO ist grundsätzlich interessant: [www.gesetze-im-internet.de]
Kritisch ist zu hinterfragen, warum das bislang enthaltene Recht auf Fahrkartenerwerb aus der EVO gestrichen wurde.
§ 5 Abs. 4 EVO, oder meintest etwas anderes?
Die alte Fassung (§ 9 Abs. 2 EVO) war: "Der Anspruch auf Ausgabe eines Fahrausweises erlischt fünf Minuten vor Abfahrt des Zuges." [web.archive.org]
Diese Fassung hat, zumindest indirekt, auch weitere vom Fahrgast nicht zu vertretende Umstände abgedeckt - etwa lange Warteschlangen, unzureichende Wechselgeldkapazität des Automaten oder die im Berliner Raum häufig anzutreffende Problematik nicht erhältlicher Ziele (bei gleichzeitigem nicht-Verkauf der "Anfangsstrecke")

Wo Logik aufhört, fängt das DB-Preissystem an!

MUSS ich die Dinger denn auch essen...

geschrieben von: Michael Boettcher

Datum: 07.08.19 17:39

um die Gutscheine einlösen zu können...?;;;;;-)

Oberdeichgraf schrieb:
Die Riegel kosten maximal 1,99, im Angebot minimal 1,49. Schrecklich süß, aber deutlich leichter zu verwerten, als die Nutella Gläser.

Der musste kurz mal raus. Nicht, dass ich nicht essen würde, aber lieber herzhaft, als Süßkram (warum gibt es sowas nicht bei Currywurst...?;-)

Vielen Dank für den Tipp! :-)

Dann sollte ich sowas auch wohl mal versuchen. Bei der Kombination "DB" und "Gutscheincode" verfalle ich gerne mal in Schnappatmung, irgendwas geht (bei mir) immer nicht (Frist passt nicht, Kaufumfang zu gering, leider nur an S nach So, Mond sollte im senkrechten Widerstand zum Saturn stehen usw.). Bislang eher schlechte Erfahrung gemacht. Bei dir scheint das häufiger zu funktionieren, klasse! :-)
So werde ich mal an meiner Risikobereitschaft in Bezug auf das Thema DB-Gutscheine arbeiten...;-) :-)

Schönen Gruß aus Bremen


Michael

Re: Fehlerhafte Liste?

geschrieben von: D.

Datum: 07.08.19 19:49

Giovanni schrieb:
Die alte Fassung (§ 9 Abs. 2 EVO) war: "Der Anspruch auf Ausgabe eines Fahrausweises erlischt fünf Minuten vor Abfahrt des Zuges."
Ja gut, um den ist es natuerlich schade. Aber:

Giovanni schrieb:
Zitat:
Diese Fassung hat, zumindest indirekt, auch weitere vom Fahrgast nicht zu vertretende Umstände abgedeckt - etwa lange Warteschlangen, unzureichende Wechselgeldkapazität des Automaten oder die im Berliner Raum häufig anzutreffende Problematik nicht erhältlicher Ziele (bei gleichzeitigem nicht-Verkauf der "Anfangsstrecke")
Zweiteres duerfte weiterhin unter "Fahrkartenautomat nicht betriebsbereit" fallen, die Berliner Situation unter "nicht vorhanden". Lange Schlangen koennten tatsaechlich ein Problem werden, da gebe ich Dir recht. Aber auch da bin ich ueberzeugt, dass die Rechtsprechung einen Ausgleich finden wird und nicht dem Fahrgast aufgeben wird, halt eine Stunde vor Abfahrt zu kommen. Falls so etwas ueberhaupt jemals vor Gericht geht...

IRE Berlin - Hamburg

geschrieben von: Alexander Zöller

Datum: 10.08.19 10:37

Alibizugpaar schrieb:Zitat:
[...]
Gute Zusammenfassung des Problems. Das Ganze wird dadurch kompliziert, dass "die DB" für den geneigten Laien nicht konsequent agiert. Als die IRE haufenweise aufgrund "betrieblicher Gründe" ausfielen, wurde in den Verkehrsmeldungen durch die TP Nordost explizit darauf hingewiesen, dass die IRE-Tickets in den Zügen der ODEG und der RE 1 keine Gültigkeit besitzen und allenfalls zur Erstattung eingereicht werden können. Von einer Benutzung des Fernverkehrs in Ausübung der EU-Fahrgastrechte war natürlich ohnehin nicht die Rede.

Andererseits habe ich selbst erlebt, wie Fahrgäste eines ausfallenden IRE im Berliner Ostbahnhof durch Ansagen auf die nächsten Fernzüge ab Hbf hingewiesen wurden: "Bitte benutzen Sie die S-Bahn und fahren dann ab Berlin Hbf mit ICE ...". Super, geht doch. Zumindest fallweise wollte man die Beförderungsfälle also nicht komplett im Regen stehen lassen.

Gruß
Alex
Giovanni schrieb:Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Nein, die Nutella-Coupons gelten eben nicht bei reinen Nahverkehrsfahrkarten.
Seite 144 der BB Bahn: [www.bahn.de]

Wäre eine Einlösung auf Nahverkehrsfahrscheine zulässig, so müsste dies explizit in den Beförderungsbedingungen festgehalten werden, da dies eine Änderung am genehmigungspflichtigen Teil des Tarifs darstellen würde.
(Fernverkehrstarife müssen lediglich veröffentlicht, nicht aber genehmigt werden)
Das betriift aber das Verhältni DB-Auftraggeber, für den Kunden ist das uninteressant. Den interessiert nicht, ob ein Tarif genehmigungspflichtig ist.

Und. darauf dass man mit diversen "Nahverkehrs"fahrkarten sehr wohl als Kunde FV-Relationen fährt, weist Du selbst immer wieder hin.

zurückfordern?

geschrieben von: Tausendfüßler

Datum: 10.08.19 12:30


Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Nutella-Coupons für Nahverkehrsfahrkarten nicht gültig sind.
Das Bahnunternehmen ist aus diesem Grund berechtigt, die Differenz zwischen dem unrichtig erhobenen Fahrpreis und dem tarifmäßig vorgesehenen Fahrpreis (d.h. ohne Coupon) nachzufordern.
o schreck, bei jeder Aktion habe ich die Wochenendtickets, jetzt QdL, mit gekauft. Und der blöde Navigator hat mir jedes Mal den Wert gutgeschrieben.

Bin ich nun ein Betrüger? Oder die App? Nur die App? Oder beide? Fragen über Fragen bringt das mit sich!

Bringt das noch was, gleich jetzt eine Selbstanzeige zu starten? Oder nur die App anzeigen, die hätte doch ablehnen müssen.... Bevor die DB ihre Hanuta, Nutella und sonstigen Gutscheine zurückfordert....

Na sowas, was es nicht alles gibt!!! Nur Fußangeln bei den DB-Tarifen.

Tausend Grüße vom Tausendfüßler

Infolge Sparmaßnahmen wurde auf weiteren Text verzichtet.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.19 12:36.

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