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Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: Bernd Thielbeer

Datum: 06.08.19 20:20

Dieser Zug soll mit Material der gekauften Westbahnfahrzeuge fahren und stellt die direkte Anbindung der L17 an das Werk in Wien her.
Der Laufweg geht über Neustrelitz - Berlin - Leipzig/ Halle - Saalbahn - Nürnberg - Passau nach Wien.

[www.ice-treff.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.19 20:20.
Moin,

denn kostendeckend fährt der lange noch nicht.

Gruß
gastronomie1916 schrieb:
Moin,

denn kostendeckend fährt der lange noch nicht.

Gruß
Vermutlich wird jedes Produkt sein Publikum finden. Man hört ja, dass die Schlafwagen relativ schnell ausgebucht sind. Dieses Klientel wird sich nicht 10h in den Westbahn-Dosto setzen und versuchen, im Sitzen zu schlafen. Dann könnte man beim NJ auch die Sitzplätze buchen. Mit den neuen NJ-Wagen wird ja mehr auf Privatsphäre gelegt, sprich die Ladenhüter 6er-Liegewagenabteile gibt es dann so nicht mehr.

Zitat Facebook Deutsche Bahn Konzern vom 18.3.15: "Der geplante Ausbau des Fernverkehrs, der heute vorgestellt wurde, wird in jedem Fall auch ohne Unterstützung der Länder umgesetzt und ist eigenwirtschaftlich geplant. Es wird also keinen bestellten Fernverkehr geben."
Für mich könnte der eine Alternative sein. Ich finde die Preise im NJ mit BC100 und ÖC zu hoch, wenn ich an beiden Enden ein eigenes Bett habe.
Dann lieber in der Nacht arbeiten und tags etwas in den eigenen Federn ruhen.

---
Die EU-Bildungsminister: Lesen gefährdet die Dummheit
Murrtalbahner schrieb:
Mit den neuen NJ-Wagen wird ja mehr auf Privatsphäre gelegt, sprich die Ladenhüter 6er-Liegewagenabteile gibt es dann so nicht mehr.
Guten Abend,

hast Du eine Quelle oder generell etwas Belastbares dazu, dass die 6er-Liegewagenabteile Ladenhüter sind?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.19 21:32.

4-Stunden-Takt Berlin-Wien

geschrieben von: TBM

Datum: 06.08.19 21:16

Hallo,

laut ICE-Treff soll der Kiss erst um 22:30 ab Berlin fahren, da ist der nightjet schon 4 Stunden früher abgefahren (18:30). Zusammen mit dem railjet (gegen 6 Uhr?) und dem ICE um 10 Uhr ist das ja schon fast ein 4-h-Takt. Fehlt nur noch 14 Uhr ab Berlin 😀.

TBM

SUPER für Rostock-Berlin-Leipzig

geschrieben von: E 44 051

Datum: 06.08.19 22:37

Hallo Bernd,

eine solche Planung kann ich nur begrüßen. Damit gäbe es eine schöne Abend-Verbindung Rostock-Leipzig, und eine noch schönere Spätabend-Verbindung Berlin-Leipzig (aktuell ist etwa eine Stunde früher Schluss). Der Zug dürfte erfolgreich sein (zumindest auf dieser Relation, Jena kann auch noch eine Rolle spielen).

Berlin-Wien in dieser Zeitlage werde ich aber sicher weiter im NJ 457 fahren (ich freue mich schon auf den 31. des Monats, wenn ich in diesem wieder in Richtung Lissabon starte).

Mal schauen.

Freundliche Grüße aus Leipzig von
Ralf


Meine Reiseberichte: [www.drehscheibe-online.de]

Re: Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: ingo st.

Datum: 06.08.19 23:07

Wieviel Prozent der Fahrgäste werden denn den Langlauf nutzen? 100%? Dann müßte man nicht zwischendurch anhalten und Stationsgebühren bezahlen.
2%? Dann ist die Zielgruppe vielschichtiger als viele das hier reflexionsartig unterstellen.
Hallo Gastronomie1916, Hallo an die DSO-Community,

die Sorge, dass die Fahrgastzahlen bei mehreren Angeboten Richtung Wien am Ende nur noch defizitäre Züge - von wem auch immer betrieben - übrig lassen, habe ich auch.
Nicht ganz aus Versehen hat man Jahr für Jahr diese Angebote immer weiter gestrichen. Und jetzt gibt es nach einer Pause erst eins und dann auf einmal gleich mehrere Angebote. Wie soll das funktionieren?

Wenn man an die Nacht ICs noch ein Liegewagen anhängt bekommt man zusätzlich die Kunden, die nicht gerne 10 Stunden in der Nacht ergonomisch sitzen wollen, dazu. Bei den Nacht-ICEs geht dies freilich nicht. Aber fahren die >200km/h Geschwindigkeiten auch aus, dass man generell kein IC Material + Liegewagen einsetzen könnte?

Was bringt es, erst Nachtzugverbindungen einzustellen und dann mit Nacht-ICEs und, in diesem Falle, Nacht-ICs wieder zurück ins Geschäft zu kommen?
Wie ehrlich ist es, erst das Nachtzuggeschäft weiterzuverkaufen und dann ein großes Konkurrenzangebot an nächtlichen Sitzplatzzügen parallel auf die Strecke zu schicken?

Handelt es sich hier um eine Art Herdentrieb unter den Anbietern?
Sind da einige Nachtzug-Verkäufer unruhig geworden, ob der Erfolge der ÖBB NightJets?
Gibt es unter der Decke Akteure, die mit der Einstellung des DB Nachtzugs nicht einverstanden sind und über Umwege wieder ins Geschäft drängen?

Als Endverbraucher möchte ich hinzufügen:
Wenn jemand neue Direktverbindungen von der Ostseeküste in den Süden in Tagesrandlagen bekommt freut ich mich mit ihm!
Das Hin&Her bestehend aus der Einstellung des Nachtbetriebs und dann der Einführung von Neuangeboten macht aber keinen 100%ig überzeugenden Eindruck.
Wo hört da das Treffen der Eintagsfliegen auf und wo beginnt eine nachhaltige Marktstrategie?

In der Hoffnung, dass wir auch langfristig wieder über Nacht viele & gute Reisemöglichkeiten für weite Fahrten haben -

Gute Reise & Gutes Ausruhen unterwegs,
wünscht der InterRailer26+
InterRailer26+ schrieb:
Wenn man an die Nacht ICs noch ein Liegewagen anhängt bekommt man zusätzlich die Kunden, die nicht gerne 10 Stunden in der Nacht ergonomisch sitzen wollen, dazu.
Mal abgesehen davon, dass die Bahn ja keine Nachtzüge im eigentlichen Sinn mehr betreiben will, werden die wohl kaum was auch immer für einen Wagen an einen KISS ankoppeln.:-P



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 06:08.

Re: Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: tmmd

Datum: 07.08.19 06:11

ingo st. schrieb:
Wieviel Prozent der Fahrgäste werden denn den Langlauf nutzen? 100%? Dann müßte man nicht zwischendurch anhalten und Stationsgebühren bezahlen.
2%? Dann ist die Zielgruppe vielschichtiger als viele das hier reflexionsartig unterstellen.
Sehe ich auch so. Da wird nur ein Bruchteil den Zug auf dem kompletten Laufweg nutzen. Für die Berliner ist der ganz praktisch, können sie den Tagesausflug an die Ostsee so noch etwas nach hinten verlängern.
InterRailer26+ schrieb:Zitat:
die Sorge, dass die Fahrgastzahlen bei mehreren Angeboten Richtung Wien am Ende nur noch defizitäre Züge - von wem auch immer betrieben - übrig lassen, habe ich auch.
Nicht ganz aus Versehen hat man Jahr für Jahr diese Angebote immer weiter gestrichen. Und jetzt gibt es nach einer Pause erst eins und dann auf einmal gleich mehrere Angebote. Wie soll das funktionieren?
Man hat die alten Verbindungen sicher nicht "aus Versehen" gestrichen, aber nicht zwangsläufig wegen der zu niedrigen Nachfrage. Die Einstellung der Tageszüge über Prag vor einigen Jahren war doch m.E. durch das enge Taktkorsett innerhalb Tschechiens bestimmt: wenn man von Prag sowohl Richtung Berlin als auch Richtung Bratislava und Wien jeweils alle 2 Stunden fährt, kann man nunmal nur entweder die Züge von Bratislava (- Budapest) oder die von Wien durchbinden.

Und die Einstellung des alten Nachtzugs Wien - Prag - Berlin war doch m.E. eine ungünstige Mischung aus Trassengebühren in Deutschland und der zu kurzfristig bekanntgegebenen Einstellung durch die MÁV, so dass die ÖBB nicht mehr reagieren konnten. (Ich lasse mich gern korrigieren, wenn mich meine Erinnerungen trügen.)
Zitat
Handelt es sich hier um eine Art Herdentrieb unter den Anbietern?
Sind da einige Nachtzug-Verkäufer unruhig geworden, ob der Erfolge der ÖBB NightJets?
Gibt es unter der Decke Akteure, die mit der Einstellung des DB Nachtzugs nicht einverstanden sind und über Umwege wieder ins Geschäft drängen?
Und vor allem: Was haben die Illuminaten damit zu tun?

Ich hoffe, es ist nicht allzu enttäuschend, wenn da keine dunklen Mächte hinter stecken, sondern die bloße Notwendigkeit, die von der DB gekauften jetzigen Westbahn-Züge regelmäßig nach Wien zu überführen. Dort werden sie nämlich weiterhin gewartet - was auch jenseits eventuell noch bestehender Verträge Sinn hat, werden die Züge doch bei der DB eher Exoten sein, während es in Wien Wartungspersonal mit jahrelanger Erfahrung gibt.

Und was spricht aus ökonomischer und ökologischer Sicht dagegen, für Züge, die sowieso fahren müssen, auch Fahrkarten zu verkaufen?

Zitat
Das Hin&Her bestehend aus der Einstellung des Nachtbetriebs und dann der Einführung von Neuangeboten macht aber keinen 100%ig überzeugenden Eindruck.
Wo hört da das Treffen der Eintagsfliegen auf und wo beginnt eine nachhaltige Marktstrategie?
Du redest hier von völlig verschiedenen Akteuren (ÖBB, MÁV, DB) - wieso sollten die eine gemeinsame Marktstrategie haben? (Das aktuelle Bahnsystem mit seiner Kleinstaaterei vorausgesetzt, natürlich hätte es Sinn.) Die ÖBB haben sich eben nie aus dem Nachtverkehr zurückgezogen und ihn sogar ausgebaut. Und die DB hat die Züge vor allem für den Tagesfernverkehr im Osten Deutschlands beschafft, nun müssen sie halt ab und zu überführt werden, und für die Überführungsfahrten verkauft man Fahrkarten. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn Fluggesellschaft 1 die Flüge von A nach B einstellt und ein Jahr später Fluggesellschaft 2 eben diese Route wieder aufnimmt - haben die auch keine Marktstrategie?

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 08:17.
Das wiederbeleben des Nachtzuggeschäftes sehe ich als vorbereitende Maßnahme mehrerer Akteure auf die zu erwartenden Regulierungsmaßnahmen für den Umweltschutz.
CO2 Steuer, Energiesteuer, Luftverkehrsabgabe und die auch für PKW kommende Autobahnmaut in D.
Das allgemeine Umweltgewissen meldet sich zwar bei wenigen, aber doch bei einem langsam zunehmenden Teil der Bevölkerung (Flugscham).
Wie vieles auch in der Mode, so war im Fernverkehr auf der Schiene das Reisen mit Schlaf.- und Liegewagenzügen absolut nicht angesagt.
Inn waren Billigflugreise. Da haben viele inzwischen ihre Erfahrungen mit gemacht und besinnen sich auf altes und bewährtes.
Die Bevölkerung altert erheblich, die Stauverhältnisse auf den Fernstraßen werden auch in bezug auf den Instandhaltungszustand nicht angenehmer.
Die Reisezielwünsche bleiben aber bei vielen gleich. Aber mit Ü 70/80 oder > trauen sich viele eine Fahrt von D nach A/CH/I/F/SP nicht mehr zu.
Bei den Nachtreisezüge und Autoreisezügen ist ein starke Publikumsteilung zu beobachten.
Junges Volk mit Rucksack und ältere Mitbürger. Die Gruppe von >30 - <60 ist eigentlich nur in den Haupturlaubszeiten (da aber meist im Familienverband) präsent.
Bei Verbindungen ab Hamburg ist ein nicht unerheblicher Teil der Nutzer aus Scandinavien.
Hier würden sich Angebote ab den Fährhäfen Rostock und Mukran in Richtung /Südwest/Süd/Südost anbieten.
Aber da gibt es ja zumindest aus S eigene Vorstellungen.

Kommen wir zu DB Nachtzug/Autozug oder wie auch immer sich die Tochter der Tochter und dessen Tochter der Mutter nannte.
Also DB Konzern/Resort Personenverkehr/GB Fernverkehr und dessen Tochter.
Allein diese Konstruktio als eigenständiges Unternehmen macht klar welcher Geldverschlingende administrative Aufwand für dieses Geschäft getätigt werden müßte.
Eigenes Personal für die Betreuung der Reisenden mit nur an diese Züge gebundenen unflexibelen Personalumläufen.
Eigener EBL mit nachgeordneter Verwaltungsstrukturen. Das ging so weit, das die Lokführer von DB FV welche DB Nachtzüge mit DB Nachtzug Tfz fuhren, ein
Beiblatt der DB Nachtzug zum Eisenbahnführerschein benötigten.
Da gab es zum Schluß wohl mehr Häuptlinge als Indianer, mit den üblichen realitätsfernen Folgen.
Die Logik der BWL forderte daraufhin ihren Tribut.
Wieder eingegliedert "überforderten" die notwendigen Besonderheiten des Nachtreiseverkehrs so einige, so daß man auch auf Grund des aus Geldmangels vernachlässigten
Fahrzeugparks die Notreißleine zog.
Nun tat sich aber offensichtlich eine erhebliche Bedarfslücke auf, welche einige Private, aber auch andere Anbieter erkannten und nutzten.
Auch Presse, Politik reagierten auf unterschiedliche Weise und Gründen auf diese vom DB Konzern getroffene Entscheidung.

Nun lebt das Nachtreisezuggeschäft langsam wieder auf. Verschiedene Akteure bemühen sich mit verschiedenen Konzepten um Kunden.
Aus DACH wurde DA und später nur noch D. Nun ist erst das A wieder präsent. Es mehren sich zeich das daraus auch erneut ein ACH wird.
Ob das D auch wieder dazu kommen wird??? Aber es gibt ja noch mehrer Buchstaben im Alphabet.

Nach Premysel haben wir z.Z. zwei Zugnummern. Die UZ beschafft zwar zögerlich, aber sie beschafft neue Wagen. Es ist also durchaus möglich das eine dieser
beiden Zugnummern als Endbahnhof Kiev, Odessa oder anderes bekommt.

Das eigentlich Nachteilige für das Nachtzug/Kurswagenkonzept ist die inzwischen radikal zurückgebaute Infrastruktur.
Auf vielen Bahnhöfen ist weder ein kurzzeitiges mit Personen besetztes abstellen, noch ein für den übrigen Verkehr behinderungsfreies rangieren möglich.
Ganz davon abgesehen das Rangloks/Rangierer durch das Ganzzugkonzept fast überall nicht mehr vorhanden sind, also teuer und aufwändig bestellt werden müssen.
Auch ein Grund für das BWL aus, von DB Nachtzug. So gibt es fast nur noch vom Endbahnhof zum Zielbahnhof durchfahrende Nacht/Autoreisezüge.
Einzig das trennen und zusammenfügen ganzer Zugteile (HHI) ist noch zu beobachten.

Es bleibt spannend auf diesem Sektor. Politische, strukturelle, betriebswirtschaftliche Entscheidungen sowie das Kundenverhalten werden entscheidend die Zukunft des Nachtzuggeschäftes beeinflussen. Dieses Kundenverhalten wird aber entscheidend vom Angebot, der Quallität und dem Preis bestimmt werden. Das Quallitäts/Preisverhältniss muß stimmen um ein positives Kundenverhalten zu generieren. Und wenn ich gestern in Hamburg den Zustand einiger Wagen von diversen Betreibern gesehen habe, so zweifle ich an einer nachhaltigen positiven Kundenwirkung. Bei den aggierenden Unternehmen wird sich die Spreu vom Weizen trennen.
ÖBB und RZD sind da auf einem guten Weg.

Das war viel Text. Aber das sind aus meiner persönlichen Sicht die Faktoren, welche für die vorhandene oder nicht vorhandene Zukunft des Nachtreiseverkehrs/ Autozuverkehrs in Europa eine Rolle spielen.
Einen schönen Tag Euch allen.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 09:31.
??? Was möchte uns Saxobav mit dieser Schlagzeile sagen???
Fußläufig aus Richtung Norden???
Also von der Mole kannst Du so los laufen, das Du mit Sicherheit zu Fuß den Zug erreichst.
Die Fährschiffe aus Schweden kommen schon seit vielen Jahren im Seehafen (Ost eher SO) auf der anderen Seite der Warnow an.
Und auch die Kreuzfahrer liegen eher auf der Ostseite der Bahnanlagen.
Und Warnemünde selbst erreichst Du über die westliche Zuwegung vom Bahnhof.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.08.19 10:05.
Was ich glaube ist, dass sich durch die Umstände eine ganz gute Aufgabenteilung herauskristallisiert. Die DB fokussiert sich im Fernverkehr halt nun auf ihr Kerngeschäft. die Nacht-ICs sind je vor allem eine Ergänzung und bieten neue Verbindungen in Tagesrandlage.

Die ÖBB hatten ohne Unterbrechung ein entsprechendes Nachtzugsangebot und konnten die Lücke nun auch füllen.

Dadurch können sie die Marke Nightjet europaweit etablieren - von der Elbe bis ans Mittelmeer. Und künftig womöglich noch weiter. Amsterdam ist ein einigermaßen fixes Ziel und ich kann mir gut vorstellen, dass man in Zukunft suvh mit der schwedischen Bahn da kooperiert.

Die ÖBB sind da ganz gut in der Nische. Wie so oft in Österreich, das ja etwa auch Marktführer im Tunnelbau und in der Seilbahnbranche ist.

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: kmueller

Datum: 07.08.19 12:01

ingo st. schrieb:
Wieviel Prozent der Fahrgäste werden denn den Langlauf nutzen? 100%? Dann müßte man nicht zwischendurch anhalten und Stationsgebühren bezahlen.
2%? Dann ist die Zielgruppe vielschichtiger als viele das hier reflexionsartig unterstellen.
Ich würde solches Material nur für Tagesrandfahrten akzeptieren.

Re: Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: kmueller

Datum: 07.08.19 12:01

Bernd Thielbeer schrieb:
Dieser Zug soll mit Material der gekauften Westbahnfahrzeuge fahren und stellt die direkte Anbindung der L17 an das Werk in Wien her.
Der Laufweg geht über Neustrelitz - Berlin - Leipzig/ Halle - Saalbahn - Nürnberg - Passau nach Wien.

[www.ice-treff.de]
Toll, enge Vierersitzgruppen für Nachtfahrten. Voll konkurrenzfähig mit modernen Bussen. Und wo paßt noch Urlaubergepäck hin?

Bin gespannt, wann die Nacht-S-Bahn kommt. Mit Wechselstromfahrzeugen sollte das ja zumindest technisch kein Problem sein. Man muß nur noch die Besteller überzeugen...

Re: Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: J-C

Datum: 07.08.19 13:48

Ich meine, es gibt nicht nur Vierersitze, außerdem ist ein Bus doch noch eine Spur enger in der Regel; jedenfalls haben sie nicht die Laufruhe eines Zuges. Tatsächlich könnte man den Zug als Konkurrenz zu den Nachtbussen durchaus gut vermarkten.

Wegen dem Gepäck, es gibt im Unterdeck entsprechende Kapazitäten, überdies kann man auch unterm Sitz das Gepäck verstauen.

Davon abgesehen, dass nicht jeder Fahrgast den Zug auf voller Länge nitzen wird. Lustigerweise könnte ausgerechnet ich, wo ich gerade solche Nachtfahrten eher mir nicht antue, es durchaus vorstellen, mal eine Fahrt darin zu unternehmen. Braucht nur den richtigen Preis dafür (wäre eigentlich eine top Idee, eine entsprechende Vermarktung zu testen)

https://abload.de/img/dwaminic8pum.jpg

Re: Neuer Nacht-IC Warnemünde-Wien geplant.

geschrieben von: Nailik

Datum: 07.08.19 13:58

kmueller schrieb:
Zitat:
Toll, enge Vierersitzgruppen für Nachtfahrten. Voll konkurrenzfähig mit modernen Bussen. Und wo paßt noch Urlaubergepäck hin?
Die Café-mäßigen Sitzgruppen der 2. Serie stelle ich mir auch suboptimal vor, aber ansonsten bestehen die Züge ja hauptsächlich aus Reihenbestuhlung.

Deshalb halte ich die Westbahn-KISSes nicht für ungeeigneter für Nachtfahrten als andere Sitzwagen, finde sogar, dass sie in der 2. Klasse zu den bequemsten Großraumwagen überhaupt zählen (übrigens zusammen mit den Bpmmz der DB, nur sind die Westbahnzüge merklich jünger).

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