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WDR Aktuelle Stunde heute: Anwohner am Bahnbetriebswerk in Köln Longerich, beschweren sich über den nächtlichten Lärm der Bahn. In erster Linie störe es das hupen der Züge bei Nacht. [www1.wdr.de]
Als mit Vorwissen Unbelasteter : Warum benutzen Loks, hm, "die Hupe" (Makro?) im Bahnhof? "Kann man sich nicht über Funk signalisieren?"

Chuck Norris hat die Gleise der Strecke Hamburg-München in drei Stunden mit einer Handsäge durchtrennt. Der Länge nach.
Bekanntlich schickt man ja Fahrzeuge mit defekten Klimas und Toiletten oder Bugklappen auf die Fahrt - warum dann nicht auch u.U mit defekter Hupe? Die braucht kein Mensch.
Nein! Bei Vorbereitungsdienst ist es zwischen 8 Km/h und 25 Km/h das Makrofon hoch und Tief zu testen.

Defekte Hupe, die sich Pfeifeinrichtung nennt

geschrieben von: BR146106

Datum: 10.07.19 21:25

Moin,

gerne, die Hg des Zuges beträgt dann 80Km/h und auf Nebenbahnen wird vor jedem Bü, wo man die Pfeife braucht, angehalten.

gruß carsten

Für Aktuelle Verkehrsmeldungen der Bahn AG im Störungsfall:[www.bahn.de]
RhBDirk schrieb:
Bekanntlich schickt man ja Fahrzeuge mit defekten Klimas und Toiletten oder Bugklappen auf die Fahrt - warum dann nicht auch u.U mit defekter Hupe? Die braucht kein Mensch.

Dürfen die Züge bei euch in den Alpen mit defekter Pfeifeinrichtung rumfahren? Erstaunlich.
Das Makrofon funktioniert auch im Stillstand, wo gibt es denn die Regelung mit 8 bis 25km/h? Nicht irgendetwas in den Raum schmeißen was es nicht gibt.
Wenn man nämlich rollt und dann feststellt, das es nicht funktioniert, und man muss Leute warnen, ist es dumm gelaufen. Gruß Torsten



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.19 21:46.
Luki460 schrieb:
Nein! Bei Vorbereitungsdienst ist es zwischen 8 Km/h und 25 Km/h das Makrofon hoch und Tief zu testen.

Nein, das Makrophon wird im Stillstand getestet.

Interessante Reaktionen bei DSO dazu

geschrieben von: HLeo

Datum: 10.07.19 23:06

Vorab:

1. Das Thema ist nicht ganz neu. Der WDR hat in der letzten Zeit schon das eine oder andere mal darüber berichtet.
2. Die Anwohner ärgert nicht nur der Lärm. Insbesondere ärgert sie die bisherige Ignoranz (= null Reaktion) von DB und EBA bzgl. ihrer Beschwerden.

Zu DSO:

Dass hier Menschen in ihrer Nachtruhe gestört werden, interessiert hier offensichtlich niemanden. Stattdessen streitet man sich über bahn-interne Details.
Wo bleiben die sonst allfälligen Verbesserungsvorschläge? Nein: Bitte keine Vorschläge zu Schallschutzfenstern. Es gilt immer noch das Verursacherprinzip.

Re: Interessante Reaktionen bei DSO dazu

geschrieben von: Käfermicha

Datum: 10.07.19 23:11

Wäre es möglich, eine Art Prüfstand zu bauen, bei dem man das Makrofon testen könnte? Ähnlich wie die Triebwerksprüfstände der Flughäfen?

Und kommt mir nicht mit "ist genehmigt und fertig". Mit der Haltung macht man sich keine Freunde.

Re: Interessante Reaktionen bei DSO dazu

geschrieben von: 162 005

Datum: 10.07.19 23:16

Käfermicha schrieb:
Wäre es möglich, eine Art Prüfstand zu bauen, bei dem man das Makrofon testen könnte? Ähnlich wie die Triebwerksprüfstände der Flughäfen?

Und kommt mir nicht mit "ist genehmigt und fertig". Mit der Haltung macht man sich keine Freunde.


Die Frage ist eher: wie viele Züge werden zwischen 22 Uhr und 8 Uhr dort vorbereitet? Nehmen wir das dann mal 2, weil das Makro in jedem Endführerstand getestet wird und das dann für 2-3 Sekunden, über mehr reden wir hier nicht!

Warum reagiert das EBA nicht? Ich Sag's dir: Das EBA kann eine Prüfung einer Sicherheitseinrichtung nicht untersagen!
VTG schrieb:
die neueren Fahrzeuge können nur beim rollen tuten
Kann man das Rollen nicht per Software simulieren? Andere bekommen das ja auch hin. Ich sehe keinen Sicherheitsgewinn dies für die Testung nicht so zu machen.

Fröhliches Schaffen
PG
Bevor ihr hier sinnlos rumdiskutiert, sollte man sich mal den Standort anschauen. Da lieht auf der einen kompletten Seite doch nur das Industriegebiet. Auf der andere Seite aber doch bissel weiter weg, sind die Gebäude mit Anwohnern. Dazwischen liegt aber doch auch noch der Güterbahnhof den es früher da ja auch gab. Also was regen die sich überhaupt auf.

Völliger Blödsinn finde ich also die Diskussion...

Mfg

Was ist denn verkehrt an "genehmigt und fertig"?

geschrieben von: TWA

Datum: 11.07.19 02:54

>>> Wäre es möglich, eine Art Prüfstand zu bauen, bei dem man das Makrofon testen könnte? Ähnlich wie die Triebwerksprüfstände der Flughäfen?

Möglich ist ja vieles, aber ist es auch sinnvoll?

>>> Und kommt mir nicht mit "ist genehmigt und fertig". Mit der Haltung macht man sich keine Freunde.

Der Gesetzgeber hat genehmigt, daß sich die Eisenbahn in der einen oder anderen Situation lautstark bemerkbar darf. Übrigens auf Wunsch einiger Leute, die sich nicht einfach über den Haufen fahren lassen möchten. Offenbar gibt es auch andere Leute, die kein Problem damit haben, wenn sich ein Zug anschleicht und über die ahnungslosen Opfer herfällt. Solange sie nicht selber die Opfer sind.

Irgendwann werden wir dann nach einem Personenfall nicht mehr nur lesen "Nach Aussagen einer Zeugin hat der aus Falkenberg in Richtung Elsterwerda-Biehla fahrende Zug schon „sehr lange vor der Einfahrt in den Bahnhof laut gehupt“." (siehe [www.lr-online.de]), sondern gleich noch eine Beschwerde vorgesetzt bekommen, daß die Zeugin einen Nervenschock durch das plötzliche Hupen erlitten hat und wohl auch einen Tinnitus behält, weil das ja viel zu laut war.

Wo soll das am Ende hinführen?

Re: Interessante Reaktionen bei DSO dazu

geschrieben von: Zugsicherer

Datum: 11.07.19 07:05

162 005 schrieb:
Die Frage ist eher: wie viele Züge werden zwischen 22 Uhr und 8 Uhr dort vorbereitet? Nehmen wir das dann mal 2, weil das Makro in jedem Endführerstand getestet wird und das dann für 2-3 Sekunden, über mehr reden wir hier nicht!
Die Dauer ist relativ egal, falls man davon aufwachen sollte.

162 005 schrieb:
Warum reagiert das EBA nicht? Ich Sag's dir: Das EBA kann eine Prüfung einer Sicherheitseinrichtung nicht untersagen!
Die "Hupe" eines Kraftfahrzeugs ist eine durch § 55 StVZO vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung. Ich glaube, Du wärst begeistert, wenn alle Fahrzeugführer in Deiner Umgebung so verantwortungsvoll wären, sie vor Fahrtantritt zu prüfen. Und ja, das Prüfen der Sicherheitseinrichtung ist im Straßenverkehr verboten (indirekt durch die Nutzungsbeschränkung in § 16 Absatz 1 StVO).

Die 16. BImSchV ("Verkehrslärmschutzverordnung") geht übrigens auf beides nicht ein.

Gruß,
Sven

Re: Was ist denn verkehrt an "genehmigt und fertig"?

geschrieben von: ThomasR

Datum: 11.07.19 07:16

TWA schrieb:
>>> Wäre es möglich, eine Art Prüfstand zu bauen, bei dem man das Makrofon testen könnte? Ähnlich wie die Triebwerksprüfstände der Flughäfen?

Möglich ist ja vieles, aber ist es auch sinnvoll?

>>> Und kommt mir nicht mit "ist genehmigt und fertig". Mit der Haltung macht man sich keine Freunde.

Der Gesetzgeber hat genehmigt, daß sich die Eisenbahn in der einen oder anderen Situation lautstark bemerkbar darf. Übrigens auf Wunsch einiger Leute, die sich nicht einfach über den Haufen fahren lassen möchten. Offenbar gibt es auch andere Leute, die kein Problem damit haben, wenn sich ein Zug anschleicht und über die ahnungslosen Opfer herfällt. Solange sie nicht selber die Opfer sind.

Irgendwann werden wir dann nach einem Personenfall nicht mehr nur lesen "Nach Aussagen einer Zeugin hat der aus Falkenberg in Richtung Elsterwerda-Biehla fahrende Zug schon „sehr lange vor der Einfahrt in den Bahnhof laut gehupt“." (siehe [www.lr-online.de]), sondern gleich noch eine Beschwerde vorgesetzt bekommen, daß die Zeugin einen Nervenschock durch das plötzliche Hupen erlitten hat und wohl auch einen Tinnitus behält, weil das ja viel zu laut war.

Wo soll das am Ende hinführen?
Also eine einfache Halle mit ca 30m Länge, die an beiden Enden offen und mit Dämmmaterial ausgekleidet ist, würde das ganz Problem entschärfen.
keksi28 schrieb:
Bevor ihr hier sinnlos rumdiskutiert, sollte man sich mal den Standort anschauen. Da lieht auf der einen kompletten Seite doch nur das Industriegebiet. Auf der andere Seite aber doch bissel weiter weg, sind die Gebäude mit Anwohnern. Dazwischen liegt aber doch auch noch der Güterbahnhof den es früher da ja auch gab. Also was regen die sich überhaupt auf.

Völliger Blödsinn finde ich also die Diskussion...

Mfg

Moin,

der WDR hat da gestern auch drüber berichtet. Und es war gut zu erkennen, daß es um ein paar Anwohner geht, die in vorderster Front wohnen. Und auch nur die, die ganz oben wohnen, scheinen damit Probleme zu haben. Erschreckend ist dagegen, daß man sich nicht über den 10/20-Minutentakt der S-Bahn aufregt! Oder über die RE6 und 7 und den nicht geringen und teilweise sehr lauten Güterverkehr!?
Es waren auch nur vielleicht 6-8 Leute zu sehen, die sich zu den "Problemen" bekannten, mehr nicht!
Man hat beim Bau des neuen ICE-Werks (ist das nicht dort wo früher auch schon mal was war?) hat man u.a. einen recht hohen Erdwall in der Länge des Werkes aufgeschüttet. Als LÄRMSCHUTZ!
Letztlich wird man damit leben müssen, daß es nachts auch mal Züge gibt die ein paar mal "tut" machen. Bahnstrecken und Bahnanlagen haben nun mal die Eigenschaft, daß dort Lärm erzeugt wird.

Im Vergleich zu dem Lärm, den andere Werke früher erzeugten, ist das meines Erachtens doch sehr wenig.


Gruß

Eric

Da wo die Logik aufhört, fängt die Bahn an!
https://www.bahn-im-alltag.de/touren/br103_003.gif

Re: Interessante Reaktionen bei DSO dazu

geschrieben von: 162 005

Datum: 11.07.19 08:27

Zugsicherer schrieb:
162 005 schrieb:
Die Frage ist eher: wie viele Züge werden zwischen 22 Uhr und 8 Uhr dort vorbereitet? Nehmen wir das dann mal 2, weil das Makro in jedem Endführerstand getestet wird und das dann für 2-3 Sekunden, über mehr reden wir hier nicht!
Die Dauer ist relativ egal, falls man davon aufwachen sollte.

162 005 schrieb:
Warum reagiert das EBA nicht? Ich Sag's dir: Das EBA kann eine Prüfung einer Sicherheitseinrichtung nicht untersagen!
Die "Hupe" eines Kraftfahrzeugs ist eine durch § 55 StVZO vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung. Ich glaube, Du wärst begeistert, wenn alle Fahrzeugführer in Deiner Umgebung so verantwortungsvoll wären, sie vor Fahrtantritt zu prüfen. Und ja, das Prüfen der Sicherheitseinrichtung ist im Straßenverkehr verboten (indirekt durch die Nutzungsbeschränkung in § 16 Absatz 1 StVO).

Die 16. BImSchV ("Verkehrslärmschutzverordnung") geht übrigens auf beides nicht ein.


Wenn du lesen würdest wüsstest du, dass wir hier nicht vom Straßenverkehr reden, wir reden hier vom Schienenverkehr, das ist komplett was anderes. Und die Pfeiffeinrichtung zu prüfen ist nicht verboten, sondern vorgeschrieben und das EBA wird dies auch nicht verbieten können, denn anders als im Straßenverkehr die Hupe, hat die Pfeiffeinrichtung eine elementare Aufgabe im Schienenverkehr.

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